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»öcheRttiche Beilage«: KreiS-latt für He Shelfe Marlmr« **> Kirchham.
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Marburg,
Bestellgeld). JnsertwnSgebühr für die gespaltene Zeile (SfotnthTft 9R 9?nt)Pmf)PT 1897 oder deren Raum 10 Pfg. Rellamen für die Zelle 26 Pfg. T0NNlllg, -O. JIUUCIHUCL I.
Zweites Blatt
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In die unrechte Kehle.
(66»5 Rilitär-HumoreSke aus vergangener Zeit
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Guten Morgen, Herr Oberst!
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Vater soll doch heute Die Wahrheit dieser eine Frau auS der
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Vogelschutz ein Bollwerk geworden, dessen wackere Streiter noch manchen herrlichen Sieg erringen »erden. (Beifall.) Redner entwarf ein Bild der Lozener Vorgänge und betonte, daß fast alle Zeitungsnotizen der letzten Woche auf vollkommener Ent- ellung beruhen. Schon seit Wochen erregte b'e eutende Zufuhr von lebenden und tobten Vögeln m Samstag-Wochenmarkte die Entrüstung der Mit- ieder, weshalb diese beschlossen, innerhalb der ge- lich erlaubten Grenzen dagegen Stellung zu hmen. Am 6. November erschienen nun sieben erkäufer, sämmtlich Deutsche aus der Gemeinde Stoen, der einzigen um Bozen, die noch den Vogel-
16. November zu Graz im großen Saale des Kauf- oiannshauses zu einer glänzenden Kundgebung. Ein Ninguirres Publikum füllte den Saal vollständig nnb folgte den Verhandlungen bis zum späten Ende mit der größten Aufmerksamkeit. Als Vorsitzende des Abends wurden Herr Schriftsteller Rudolf Bergner nnb Oberstlieutenants - Gattin Mary Wolter Edle Bon Eckwehr, als Schriftführerin Majors-Gattin ßmilie Jeitner gewählt. Sodann erstattete Herr Rudolf Bergner ein eingehendes Referat über den Vogelschutz in Tirol, bei dem er betonte, daß es eine ernste aber erfreuliche Pflicht sei, den wackeren Mitkämpfern in Bozen die volle Sympathie zu be- I falben. In Bozen sei die Thätigkeit des Bundes
mf fruchtbaren Boden gefallen, dort seien 900 Mitglieder gewonnen, und wie Bozen neuerdings in nationaler Beziehung eine Veste des Deutschthums geworden sei, so sei es für den Bund, für den
der Verkäufer dem Kinde einen seiner schönsten Kränze hin und rief: „Das ist für den tobten Vater; aber wer will etwas für die kranke Mutter ihnn?"
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gestellt werben. Gute Nacht, mein Lieber!" unb bamit trägt er eigenhändig bcn Korb von bannen. —
Alles in ber Welt geht vorüber! Die glückseligste Nacht — bas schlechteste Biwack — Alles geht vorüber! Enblich graute ber Morgen unb ber Regen hatte aufgehört. Die Vorposten tourben eingezogen unb bie burchnäßten unb fröstelnben Truppen — Offiziere nnb Soldaten — machten im Freien Toilette, so gut eS eben gehen wollte.
M.rgens nach 6 Uhr rückten bie Bataillone mieber zusammen und bald erscheint der Oberst Graf A. bei seinem Regimente und begrüßt die Leute mit fteundlichem „Guten Morgen, meine
In einen aufgehaltenen Hut warf Jeder der Umstehenden ein Geldstück hinein. Die Kleine wußte nicht, wie ihr geschah; den Kranz bekam der tobte Vater, unb 22 Mk. 7 Pfg. brachte sie eilends der ahnungslosen kranken Mutter.
Eine empfindliche Strafe verhängte jüngst in Berlin die 3. Strafkammer des Landgerichts 1 über den Koch Gustav Richard Müller, der nach der bekannten Methode der HeirathSschwindler ein leichtgläubiges Mädchen bethört, sie um ihre Ersparniffe gebracht und auch moralisch verdorben hatte. Der Angeklagte hat bie Heirathr-Annonce benutzt, um mit einem heirathSlustigen Mädchen bekannt zu werben. Nach Abgabe des Eheversprechens wurde es ihm sehr leicht, nicht nur den Verkehr intim zu gestalten, sondern auch unter den verschiedensten falschen Vorspiegelungen nach und nach aus den Ersparnissen der Mädchens 600 Mk. zu erschwindeln. Dann hat er daS Mädchen sitzen lassen unb eine andere Verbindung angeknüpft. — Der Gerichtshof, der das Benehmen deS Angeklagten schändlich unb gemeingefährlich fand, verurtheilte ihn zu neun Monaten Gefängniß unb ließ ihn sofort in Untersuchungshaft abführen.
Ein Verräther. Der „A. f. d. H." berichtet: Vor einigen Tagen ließ sich ber Bauer I. auS Wernsdorf im Krankenhause in Spandau wegen einer Handverletzung anfnehmen; er gab an, sich den Daumen der Rechten Hand in seiner Wohnung auS Versehen abgeschossen zu haben. Dies erfuhr der Revierfölster Schwager, ber um biefelbe Zeit in ben Besitz eines herrenlosen Daumens gerathen war, ben er im Walbe bei einem erlegten Hirsch gefunben hatte. Von diesem Stück Wild hatte er den Wildschützen, der das Thier eben ausweiden wollte, verjagt. Eine hierauf bei dem Bauer in dessen Behausung zu Wernsdorf vorgenommeve Haussuchung bestätigte den Verdacht, daß er ber Wili> erer gewesen war.
Verantwortlich für ben allgemeinen Theil: Redakteur M. Hartmann, für!ben Jnseratentheil: Joh. Ang. Koch, beide in Marburg.
Sprache), Margreib, Kaltem, Ampezzo, Vahrn bei Briten u. s. w. Herr Kunstgärtner Th. Jaekel sagte, baß er auf Grnnb langjähriger Beobachtungen ben hohen Werth wenn nicht aller, so boch vieler Vögel rühmen könne unb beantragte bie Fassung energischer s iesolutioneu an bie Gemeinden Ritten und Pfatten. Frau Emilie Jeitner besprach die großen Vortheile, die der vom Bunde angestellte Wanderredner gewährt, und beantragte dessen baldige Entsendung nach Tirol, damit er dort durch Vorträge den Gedanken des Vogelschutzes popularisire. Als weiterer Redner chlug Herr Oberstlieutenant Wolter Edler von Eckwehr eine zielbewußte Resolution an den Magistrat der Stadt Bozen vor, laut welcher der Magistrat ersucht wird, er wolle Veranlassung treffen, daß die Stadt Bozen ihren Ruf als deutsche Kulturstätte auch fernerhin wahre und der gute Ruf als deutsches Bollwerk nicht durch die Beförderung wälscher Unsitten entweiht werde. (Großer Beifall.) Referent R. Bergner empfahl die Annahme der drei Resolutionen und gab bekannt, daß sich die Centralleitung an das Ministerium des Jnnem unb an ben Tiroler ßanbtag wenden möge. Er beantragte bie Absendung eines Begrüßnngs- unb Sympathie-Telegramms an bie wackeren Bozener Mitglieber, von benen übrigens auch ein herzlicher Drahtgmß an bie Versammlung gelangte. Sodann dantte der Vorsitzende den so zahlreich Versammelten und hob hervor, daß die heutige glänzende Kundgebung nicht nur in der Geschichte des Bundes, sondem in der des ganzen Vogel- und Thierschutzes einen Markstein bilde. Erst in vorgerückter Stunde verließen die Versammelten den Saal.
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. — Ouartal-AbonnemmtS-Preis bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (exkl.
Es war einige Zeit nach den Manövem.
Der Major hatte wohl das nasse Biwack unb bie bamals nicht gegessenen Rebhühner bereits ganz vergessen — ba erhält er — ein „an ben Königlichen Major unb Bataillons-Kommandeur, Herrn Ritter unb Edlen von T. auf Eck unb Langen- kammein, Ritter pp. Hochwohlgeboren persönlich" abressirtes Schreiben.
Unb am Abenb besselbigen Tages wandelte ein eleganter Herr mit Regenschirm und Cylinber in den Anlagen, die um die Stadt hemmsühren.
Zwei Soldaten gehen an dem „Civil" vorüber; sie nehmen unwillkürlich noch etwas strammere Haltung an, aber sie erweisen kein Honneur.
Als sie einige Schritte vorüber sind, zeigt der Eine mit der Spitze seiner Pfeife über die Schulter, rückwärts nach dem sich entfernenden Herrn, blinzelt mit den Augen und spricht:
„Siehst es, Sepp, ich hab' Dir's ost g’fagt, wenn der Major von T. uns gar so arg g’rüffelt hat, da hab' ich g’fagt: O je, den seh'n mir auch noch in Civil, unb sieht es — Recht hab' ich g'habt!" —
Wer bamals aber, im Biwack, bie Rebhühner gegessen unb ben Wein getrunken, bas ist ein Ge- deimniß — bis auf ben heutigen Tag! Soll ich es enthüllen?
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Telephons.
tfrng gestattet. Jeber ber Rittener hatte Käfige dollgestopft mit lebenben Zeisigen, Gimpeln unb Srenzschnäbeln, baneben ganze Haufen tobter Vögel, Mc dutzendweise mit Spagat zusamwengebunden Baren. Immerhin hat es der Bund bereits burch- gesetzt, baß wenigstens bie Meisengattungen jetzt auch in Ritten geschont werben. Als bie Kauflustigen erschienen, baten bie Bunbesmitglieber, man möge vom Ankäufe ablassen. Wo Bitten nichts half, ertönte ein kräftiges Pfui, besonders italienische Familien, wie bie Frau bes Statthaltereirathes Ettobele, Optiker Avanzo, Kaufmann Scrinzi unb rohere kauften weiter. (Rufe ber Entrüstung.) Sebner erwähnte, daß leib er auch Deutsche sich nicht tiues Besseren belehren ließen, so Zahnarzt Dr. von Zallinger, Advokaturs-Substitut Dr. Walter, unb
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auch einen Kranz haben." Kinbererzählung bestätigte Menge. Gerührt reichte
branbmarkte biese Gemüthsverrohnng in kräftigen Worten. Die Lichtseiten blieben übrigens nicht aus. Viele Hausstauen stauben vom Kaufe ab unb eine beutsche Mithin gab auf das Zureden hin drei Dutzend übernommener tobter Vögel ben Verkäufern ber Morbwaare zurück. Ihr würbe ein „Hoch" ausgebracht. Für ben fommenben Samstag arbeiteten )ie Mitglieder wacker vor. In den Zeitungen wurden Annoncen und Nottzen mit der Bitte veröffentlicht, Frauen und Mädchen möchten keine Vögel mehr kaufen, Plakate wurden allerorts vertheilt. Am 13. November war die Zufuhr zur Vogelbörse wieder eine lebhafte. Die Rittener brachten 2000 lobte Singvögel unb 200 lebenbe zum Verkaufe, unb währenb bie Käufer vvm 6. November zum großen Theile ausblieben, ließ Zahnarzt Dr. von Zallinger sich Bügel holen unb Dr. Willi Walter erschien bemonstrativ auf bem Platze. (Entrüstungsrufe.) Gegen acht Uhr kauften bie Bunbesmitglieber bie lebenben Vögel an unb gaben sie ber Freiheit zurück. Die Thierchen flogen alle gegen Norden. Ein Bundesmitglied wurde auf kurze Zeit verhaftet, weil es heftig mit einem Käufer bebattirte, selbstverständlich bald wieder freigegeben. Redner erörterte sodann das derzeit gütige Vogelschutzgesetz von Tirol, welches er tteffend als ein Vogelfanggesetz bezeichnete und betonte, es werde nicht eher besser, als bis die politischen Behörden statt der vogelfangenden Südtiroler Gemeindevorsteher mit den Ahndungen der Uebertretungen betraut werden, daß laut Gesetz die Lehrer verpflichtet seien, den Kindern Vogelschutz zu lehren, dieselben Lehrer aber während der Fangzeit in Südttrol dem Fange sammt den Stobern obliegen. (Bewegung.) Er hob hervor, daß bie Nord- unb Mitteltiroler Gemeinden seit Jabren zum großen Theile ben Vogelverkauf verboten hätten unb baß nur ber Bozener Magistrat Metern Beispiele nicht gefolgt sei. Dort seien jetzt bnrch bie Rittener über 20 000 Singvögel als Leckerbissen verkauft worben. (Pfui!) Sobann wies er auf bie ReichLraths- petition bes Bnnbes hin unb betonte, es sei gut, wenn Maßregeln ergriffen würben, daß vor den jährlich als Tagelöhner einwandernden 60 000 Arbeitern gewarnt werde. Diese Leute fingen hierzulande die Vögel weg, fie sendeten erspartes Geld nach Hause und ließen sich oft als angeblich subsistenzlos per Schub in die Heimath senden. Reicher und andauernder Beifall lohnte diese Ausführungen.
Hierauf ergriff Herr Bürgerschullehrer 9iubol; Kohl das Wort unb verlas ein Rundschreiben, welches der Bund an 500 Tiroler Gemeinden ergehen ließ. Es wurde von vielen Gemeinde-Vorsteher mit Freuden dahin beantwortet, daß innerhalb ihres Gebietes der Fang verboten sei. So liegen Zusttmmungs-Kundgebungen vor von Leifers, Kaisers, Finkenberg, Mezzolombardo (in italienischer
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von Heinrich von Selbitz.
(Schluß aus Nr. 276)
„Die Menasch kimntt!" ruft es auf einmal, und die in einem Ameisenhaufen wird es lebendig. Alles tot den herankommenden Soldaten entgegen, welche tir Menage für ihre biwackirenden Kameraden bringen.
„Was wollen Sie, Civilist?" fragt ein älterer bärtiger Premierlieutenant vorn an der Postenlinie einen Livreediener, der den Biwackplatz betreten will, ,vaS bringen Sie? Was haben Sie da in bem Korb?"
„Eine schöne Empfehlung vom Herrn Baron Silbenberg aus Hohenberg unb er schickt hier bem Herrn Major von T. ein paar Rebhühner nnb noch einiges, sowie einige Flaschen Wein — zur Stärkung im Biwack — hat er gesagt!"
„Ausgezeichnet! Vortrefflich! Hochwillkommen! Sagen Sie bem Herrn Baron gehorsamsten unb «gebenften Dank; bei Herr Major wird noch persönlich seine Aufwartung machen — morgen stütz! Äch, bas ist aber unendlich liebenswürdig vom Herrn Boron; also die schönsten Empfehlungen und vielmals Dank! Hier, mein Lieber, eine Kleinigkeit für Eie," und er drückt ihm ein Zweimarkstück in die Hand, „ah, — das ist eine Ueberraschnng; geben Sie nur den Korb her, er wird Ihnen wieder zu
gekommen zu sein!" Und er schüttel:e sehr ungehalten den Kopf. „Selsam! sehr seltsam!"
Vermischtes.
Einen Kranz für vier Pfennige! Am Tobten- 'est biängte sich in Gera unter die Menge, bie bei jen Blumenverkäufern eine letzte Liebesgabe für ihre Heimgegangenen kaufte, auch ein bütftig gekleidetes Stab ton vielleicht fünf Jahren, das in den zitternden Händchen wenige Geldstücke hielt. „Kann ich einen Kranz für mein Geld bekommen?" fragte es den Verkäufer. „Wie viel hast Du denn?" Das Kind öffnete die Hand. Vier Pfennige konnte man darin zählen. Auf die Frage, für wen es den Kranz ‘aufen wollte, antwortete das Kind: „Für meinen Vater, der beim Bau verunglückt ist." Auf weitere Fragen, wo denn die Mvtter sei, antwortete das Kind unter Thränen: „Mutter liegt krank zu Bett, und Geld haben wir weiter keinS, ober unser
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Große Kundgebungen der Vogelfteunde.
Zufolge der Bozener Ereignisse gestaltete sich Versammlung des Bundes der Vogelfreunde
würdig von dem prächttgen Baron Wildenberg, so an Sie zu denken; müssen sich doch noch persönlich bei ihm bedanken und können noch jetzt hinein reiten —"
„Herr Oberst sehen mich erstaunt — Baron Wildenberg? — an mich gedacht? — warum bei ihm bebauten?"
„Nun, mein Lieber, Sie werben doch das erhalten haben, was —*
„Herr Major! Herr Major!" kommt ein Bauernknabe herbei gelaufen, immer rufend: „Herr Major!"
„Was willst Du?" fragte der Herr Oberst; der Major ist plötzlich ein wenig bleich geworben.
„Da, bei Herr Majoi," ruft bei Bursche keuchend, „hat daheim, bei uns, wo er heut' Nacht geschlafen hat, feine goldene Uhr liegen lassen, da hat mich der Vater nachg'schickt und da is sie" — habet hält er eine goldene Uhr nebst Kette in die Höhe. Der Oberst blickt überrascht den Major an.
„Danke schön!" sagt der Major — und steckt, sichtlich verlegen, die Uhr ein; Trinkgeld flieht er keines.
„Meta Herr Major von T. — also, da haben Sie die Rebhühner und den Wein nicht erhalten, den Ihnen der Baron Wilbenberg geschickt?"
„Nein, Herr Baron, gar nichts, ich weiß von nichts —"
„Schon gut, mein Herr Major," spricht der Oberst im Wegreiten — „schon gut — da scheinen mir die Rebhühner in bie unrechte Kehle
zeilen:
rerpei.
Aiqeigcn nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes,
fottrie die Annoncen»Bureanx von Haasenstein u. Vogler in XXXII. Mra Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf 'OUMXH
Mosie in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; E. L.
Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin Hannover, Paris. Telephon 65.
schallt es ihm entgegen.
„Guten Morgen, mein lieber Major von T., nun wie hat es Ihnen gegangen heute Nacht? Es war doch ein recht erbärmliches Wetter! Gut burch- gemacht?"
„Danke gehorsamst, Herr Oberst! Ach, bas war gar nicht so übel, hat mieber Kriegs-Erinnerungen in mir wach gerufen —"
„Ja, es ist wahr, Sie sehen ganz frisch unb munter aus, als ob Sie bie ganze Nacht im Bett süß geschlummert hätten; ja bie Alten stab bie Zähesten, nicht wahr?"
„Zu Befehl, Herr Oberst! Wir alten Felb- solbaten halten schon noch etwas auS, mehr wie bie Jungen'—"
„Nun, Herr Major, das war doch sehr lieben!«
Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, UniversitätS-Buchdruckerei in Marburg, Redaktion und Expeditton: Markt 21. SUttfttUrt*#