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öchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Skreise Marburg und Kirchhain
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liebes Herz.
(Fortsetzung folgt.)
In ihrer Sitzung vom 20. November nahm die bayerische Kammer der Reichsräthe den Militäretat an; dabei betonten die Reichsräthe Freiherr v. Wurzburg und Freiherr v. Guttenberg die hohe Bedeutung der diesjährigen großen Manöver nicht nur für die bayerische Armee, der so ungetheilteS Lob zu Theil wurde, sondern auch für das gesummte Deutsche Reich, da die Eben
bürtigkeit der bayerischen und der preußischen Armee vor dem In- und Auslande konstatirt worden sei. Der Kriegsminister Freiherr von Asch dankte für die Anerkennung, die er angesichts der Besprechung, welche die Manöver in der Abgeordnetenkammer sanden, um so freudiger empfinde. Die Resolution der Kammer auf Herabminderung der Offizierspenfionirungen wurde einstimmig abgelehnt.
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"i unabweisbare Pflicht erscheine, den Gesetzen aus dem teitit deS Duellwesens in allen Kreisen der Bevölkerung
Unterschied deS Standes und Berufes Achtung und lgung zu sichern, und daß Mütel gesucht werden müßten, solche Sicherung wirksamer als bisher zu erreichen. .Für die Beamten der Staatsanwaltschaft ichst hieraus di« Pflicht, bei noch vorkommendrn lieber* lungen der Duellgesetze auf eine nachdrücklich» An- eudung der letzteren htnzuwtrkea Mehr als bisher hierbei auf die Veranlassung deS Duells, auf di« ere oder geringere Frivolität bei der Herbeiführung n, auf das Verhalten der Betheiligten gegenüber dem ch eines friedlichen Ausgleich», und dir Schwere der sbediugungen und auf den Ausgang des Zweikampfe» cht zu nehmen sein Dabei ist nicht außer acht zu daß bi« gewöhnlich für dir Anweuduog niedriger rasen angeführten Gründe, welch« einem verfeinerten Ehr- " und den in gewisien Ständen und GesellschaftSklasien Mchenden Anschauungen entnommen zu we den pflegen,
Duell und Ehrverletzung.
Sir haben bereits an andrer Stelle des Er- sisses gedacht, welchen unser Herr Justizminister Mm 16. d. M. über die st r a f r e ch t l i ch e B e- ftudlung der Duelloergehen und der -tleidigungen an die Staatsanwaltschaften Hetzen ließ. Er lautet:
Di« zahlreichen in den letzten Jahren vorgekommenen e mit tbeilweisr tödtlichem Ausgang haben in weiten n der Bevölkerung eine tiefgehend« Erregung hervor» und vielfach das Verlangen nach einer Verschärfung
den Zweikampf betreffenden Strafgesetze laut werden . Der Borwurf ungenügender Ahndung des Duells jedoch, soweit er berechtigt ist, weniger das geltende als deffen Handhabung. Während das Strafgesetzbuch Zweikampf mit Festungshaft von 3 Monaten bis zu
ren, bei lödtltchem Ausgang von 2 bis zu 15 Jahren, Herausforderung und das Kartelltragen mit FestungS- bis zu 6 Monaten und die von Erfolg hegleitete ab* ich« Anreizung zum Zweikampf mit Gefänguiß von Monaten bis zu 5 Jahren bedroht, wird von den Gr- n in den weitaus meisten Fällen nur auf die z u» ssigen Mindeststrafen erkannt. Erheblich« Ueber- ngen derselben kommen nur vereinzelt vor. Fäll«, denen di« Höchststrafen verhängt wurden, sind nicht be- gewordeu. ES kann nicht bezweifelt werden, daß diese Milde Praxi» zu der Vermehrung der Duelle beige-
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T«l«phon 55.
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in der dem Zweikampf im Strafgesetzbuch eingeräumten Sonderstellung schon eine weitgehende Berücksichtigung ge unden haben. Ihnen auch bei der Strafabmeffung im Rahmen deS Gesetze» ein entscheidende» Gewicht mit der Wirkung beizulegen, daß die Ueberschreitung der Mindest strafen einer besonderen Rechtfertigung bedürfe, würde der Absicht d S Gesetzes ni<tt entsprechen. In engem Zu- ämmenhange mit dem Umsichgreifen des DuellwesenS steht die Frage, ob die bestehenden Einrichtungen genügen, a_egen Ehrverletzungen einen wirksamen Schutz im Wege des gerichtlichen Verfahren» zu gewähren. Auch diese Frage ist bei den Verhandlungen im Reichstage erörtert und von Vertretern fast aller Parteien verneint worden. Die Strafandrohungen de» Strafgesetzbuchs bleiben in ihrer t öhe, insbesondere was die Geldstrafen und Bußen betrifft, hinter denjenigen anderer Länder erheblich zurück. Von ihrer Anwendung aber gilt dasselbe, was oben von den Duellstrafen gesagt ist. ES kann nicht befremden, daß jemand, der sich oder seine nächsten Angehörigen in ihrer Ehre schwer gekränkt sieht, in der regelmäßig erst nach Monaten erfolgenden Verurtheilung de» Beleidigers zu einer geringen Geldstrafe ein« ange- Mtssene Sühn« nicht «rblickt.
Noch «in wkiterer Umstand ist g««ign«t, von bei Beschreitung beS Rechtsweges in Beleidigungssachen abzuhalten. Während andere Gesetzgebungen den Beweis der Wahrheit überhaupt nicht oder nur in sehr beschränktem Maße zu- lassen, ist derselbe im deutschen Strafgesetzbuch unbeschränkt eröffnet, insoweit nicht bei dem Borwurf strafbarer Handlungen, die Voraussetzung des § 190 Satz 2 vorliegt; auch hier aber geht die Praxis über die Absicht des Gesetzes viel- fach weit hinaus, indem ste den Wahrheitsbeweis nicht nur für die behauptete konkrete Tbatfache, sondern auch für andere damit nicht zusammenhängende Thatumsiände au» dem Vorleben deS Beleidigten zuläßt, welche etwa zur Entschuldigung deS Beleidigers dienen könnten. So kommt e», daß nicht selten in BeleidigungSsachrn der Beleidigte in die Lage versetzt wirt, seine ganze Vergangenheit einer peinlichen Untersuchung nach irgend welchen ihm zum Vorwurf gereichenden Handlungen unterzogen zu sehen. Während feiner von dem Beleidiger billigerweise verlaugt werden kann, daß er für die von ihm behaupteten oder verbreiteten Thatsachen den sofort bereiten Beweis zur Hand habe, find die Fälle keineswegs vereinzelt, in denen mit Erfolg der Versuch unternommen wird, erst das Strafverfahren zur Herbeischaffung der dem Beleidiger gar nicht bekannt gewesenen oder nicht zu seiner Verfügung stehenden Beweismittel zu benutzen. Dem Beruf der Staatsanwaltschaft entspricht e», innerhalb ihre» Wirkungskreise» solchen Mißbräuchen nachdrücklich entgegenzutreten und dahin zu wirken, daß Beleidigungen nach Maßgabe ihrer Schwere «ine rasch« und empfindliche Sühne finden. Wenn erst die liebet« zeugung eine allgemeine wird, daß auch da» RechlSgut der persönlichen Ehre im Falle seiner Verletzung eine» kräftigen Schutze» bei den geordneten Behörden sicher ist, so darf erwartet werden, daß der Anreiz zu gesetzwidriger Selbst- hilse sich mindern werd«. Um so mehr wird eS alsdann berechtigt erscheinen, auch gegen die Uebertreter der Duellgesetz« mit voller Strenge einzuschreiten. Inwieweit die vorstehend entwickelten GestchtSpunkte Anlaß geben können, auch bei Privatbeleidigungen die Erhebung der öffeutlichen Klag« al» im öffentlichenJntereffe
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Schmerzen gequält, auf dem Bette in seinem Zimmer. Er hatte erst vor Kurzem die Besinnung wieder erhalle» und blickte jetzt mit schmerzlichem Lächeln zu dem alten Herrn von Allenberg empor, der ihm mit kölnischem Wasser die Stirne wusch, während Herr von Dennewitz und Lieutenant Wietholz neben dem Bett deS verletzten Kameraden standen.
«Ich danke Ihnen, Herr Baron, sprach Hauptmann von Dönitz. „Das ist ein verteufeltes Pech, was ich da gehabt habe, ich glaube, ich habe mir den Oberschenkel gebrochen, die kleinste Bewegung schmerzt . . .'
„ES wird so schlimm nicht fein, lieber Dönitz," meinte der Baron. „Herr von Dennewitz, wollen Sie die Güte haben, einmal nachzusehen, ob der Aqt noch nicht kommt. Sie, Herr Lieutenant Wietholz, bitte ich einige Tücher in kaltes Wasser zu tauchen, wir wollen fie einstweilen auf das verletzte Bein legen."
Der Hauptmann stöhnte leife auf. „ES ist zu dumm," sprach er dann, „morgen rücken wir wieder aus und ich kann Ihnen doch, Herr Baron, nicht wochenlang lästig fallen ..."
„Aber ich bitte Sie, Herr v. Dönitz," rief Herr v. Allenberg, „selbstverständlich »arten Sie hier Ihre Heilung ab, ich bin ja selbst schuld an diesem Unglück, ich hätte Ihnen das infame Thier nicht zmn Reiten geben sollen, weiß ich doch, wie leicht es scheut."
„Sie find sehr fteundlich, Herr Baron, aber was wird meine Fran sagen . . .*
„Beruhigen Sie sich, liebster Freund," entgegnete der Oberst, „ich werde Ihrer Frau Gemahlin noch heute depeschiren und fie einladen, zu uns zu kommen, um selbst Ihre Pflege zu übernehmen."
zwar noch heute," erwiderte Kurt im entschlossenen Tone.
In diesem Augenblicke drang ein schwacher Aufschrei vom Schlöffe her in die Einsamkeit des Parkes und schreckte die Liebenden empor. Gertrud und Lieutenant Wietholz rillen dem Schlöffe zu und winllen den Beiden, daß fie mitkommen sollten.
„WaS bedeutete dieser Schrei? Was mag geschehen fein?" fragte Hertha erschreckt. „ES schien mir die Stimme Fräulein Berg'S zu fein, komm, Kurt, laß uns rasch nach dem Schlosse zurück- kehren." ---
Vor dem Portal des SchloffeS hatte fich eine kleine Gruppe lebhaft miteinanber sprechender Personen versammelt. Hertha sah noch eben, wie das frühere Reitpferd ihres Onkels fortgefühtt mürbe. Sollte bem allen Herrn etwas pasfirt fein? Doch nein, er ritt ja schon seit längerer Zett nicht mehr. Mtt raschen Schritten eilte fie auf Herbert Sanuow zu, der gerabe au8 bem Schlöffe trat. „WaS ist geschehen, Herr Inspektor?" fragte fie mit bebenbet Stimme. „Wo ist mein Onkel?"
„Erschrecken Sie nicht, gnäbigeS Fräulein," erwiderte Herbert, „Ihr Herr Onkel befindet fich wohl. Aber ein Unglück ist allerdings geschehen. Haupt* mann von Dönitz. ist mit dem Pferde gestürzt und hat fich, wie ich fürchte, daS Bein gebrochen."
„Enffetzlich! Wie ist das Unglück nur geschehen?"
„DaS Pferd scheute vor einem Ochsengespann und überschlug fich. Doch Sie entschuldigen mich, mein gnädiges Fräullin, ich will den Wagen nach dem Arzt schicken."
Er verabschiedete fich flüchtig und eilte davon, während Hertha und Lieutenant von Dennewitz in das Schloß gingen.
Hauptmann von Dönitz lag, von heftigen
liegend anzusehen, darf der Erwägung im Einzelfall« übet* lassen werden.
Nach unserer Meinung kann diese allgemeine Verfügung des Herrn Ministers nur mit Freuden begrüßt werden. Den Wünschen des Reichstages kommt hier für Preußen Minister Schönstedt in bereitwilligster Weise entgegen, indem er den Zusagen, die dort der Herr Reichskanzler gemacht hat, in möglichster Weise gerecht wird. Natürlich kann sich der Minister nur an die Beamten der Staatsanwaltschaft, nicht an die unabhängigen Richter wenden. Es liegt jedoch wohl auf der Hand, daß die Richter die Ausführung dieser Verfügung auch einer Prüfung ihrerseits unterziehen werden. Wie aus dem Erlaß ersichtlich, läßt der Herr Minister die dem ritterlichen Waffenspiele sich nähernden studentischen Mensuren außer dem Rahmen der ernstere» Zweikämpfe. Freudig zu begrüßen ist die Verfügung auch in Bezug auf die raschere gerichtliche Sühne der Ehrverletzungen und endlich in der Hinsicht, daß fie fich gegen die jetzige viel beklagte Praxis der Gerichte wendet, die in Beleidigungssachen den Beleidigten in die Lage versetzt, daß seine ganze Vergangenheit einer peinlichen Untersuchung unterworfen wird, und die dem Beleidiger die Möglichkeit gewährt, das Strafverfahren zur Herbeischaffung der ihm noch gar nicht bekannt gewesenen oder nicht zu seiner Verfügung stehenden Beweismittel zu benutzen.
In Wien gab am 20. d. MS. der Minister deS Auswärtigen, Graf G o l u ch o w S k i, dem auswärtigen Ausschüsse der ungarischen Delegation ein Expose. Er besprach in einem Rückblick die Thätigkeit der Mächte in der Kretafrage und deren Zusammenwirken zu der localen Begrenzung deS griechisch-türkischen Krieges, sowie die Wirksamkeit deS europäischen ConcertS bei den Friedensverhand- lnngen in Konstantinopel. DaS Konzert habe seine Feuerprobe bestanden, so daß eS fortan ein erfolgreicher Factor bei der Regelung der Orientverhältniffe bleiben dürste. Griechenland beklage zu Unrecht die Härte der Friedensbedingunge». DaS vom Konzert «Erreichte gehöre zu den besten Leistungen diplomatischer Kunst. Die Verhandlungen bezüglich Kretas befinden sich in einem neuen Stadium, welches noch Reserve auferlege; das Ziel, welches eine wettgehende Autonomie unter Wahrung der Souveränität des Sultans mtt Garantien für die Mohammedaner erstrebt, dürste erreicht werden. — Der Redner hob auch das in Merfiua gegenüber der türkischen Verschleppungspolitik ftatuirte Exempel hervor. Der Frage der türkischen Reformen wenden die Kabinette ihre ernste Aufmerksamkeit zu; eS sei erwünscht, daß der Sulla» selbst die Initiative zu rabicalen Verbesserungen ergreife, um erträgliche und menschliche Zustände zu schaffe». Das Bundes verhältuiß zu Deutschland und Jtalie» bleibe der Grundpfeiler der Politik Österreich-Ungarns. Die drei Kabinette seien gemeinsam bestrebt, ihr eminentes Friedensbollwerk, welches fich bei gleichmäßiger Ver- theilung der Rechte und Pflichten glänzend bewährte, zu consolidiren. Der Redner nahm kürzlich in Monza eine volle Uebereinftimmung in der Auffassung und Behandlung der politischen Fragen wahr. Er hebt sodann die erfreuliche Ausgestaltung des Verhältniffes zu Rußland hervor. Eine loyale Aussprache fühtte die Erkenntniß herbei, daß keine bei gutem Willem unausgleichbaren Differenzen bestanden. ES wurde konstatirt, daß beide Reiche die Erhaltung deS Status quo anstreben und beide jeden Eroberungsgedanken auf der Balkanhalbinsel entschiede»
(Nachdruck verboten.)
Manövergäste.
Original - Roman von C Elfter.
(Fortsetzung.)
„DaS wäre mir allerdings sehr angenehm, Herr Baron . . ."
„Liegen Sie vnr ruhig jetzt, liebster Freund, ich werde daS Nöthige schon besorgen."
Hauptmann v. Dönitz sank anfsenfzend in die Kiffen zurück, während Herr v. Allenberg fich entfernte, um die Depesche an Frau v. Dönitz abznsendm.
In aller Frühe deS nächsten TageS verließ die Einquartierung Schloß und Dorf Sleiko.
Leichten Muthes zogen die Soldaten fort, während manche junge Dime ben scheidenden Gästen mit trüben, feuchtschimmeruden Augen nachsah. @8 waren fröhliche Tage gewesen und manches Herzensdüudniß war geschloffen worden. „Auf Wiedersehen," flüsterte der scheidmde Soldat dem Mädchen zu, „ich kehre zurück, wenn ich nach dem Manöver des Königs Rock ausgewogen habe." — Ob er Wort hallen würde? Wer konnte es wiffm.---
Auch Hertha sah den scheidenden Soldaten mtt frühem Blick nach. Als der letzte Mann verschwunden war, wandte fie fich vorn Fenster ab und suchte vergebens, ihre Thränen zurückzuhallen. Die muntere Gertrud lächelte. „Weine doch nicht, meine liebe Hertha," tröstete sie die Schwester, „er wird ja wieder kommen, wenn er nach dem Manöver Urlaub nimmt."
„ES ist noch so enblo8 lange," seufzte das junge Mädchen, verschämt unter Thränen lächelnd.
„Ja, aber, liebste Hertha," entgegnete Gertrud mtt komischer Wichtigkett, „das hättet Ihr früher bebenfen sollen, gestern bei all dem Wirrwarr, den daS Unglück des Hauptmann v. Dönitz hervorgemfen, konnte doch Dein Curt unmöglich bei Onkel um Deine Hand anhalten und was hätte erst Tante Wanda gesagt? Sie häll uns ja noch für Kinder l Da hättest Du ein bischen vorsichtiger fein müssen, mein
Umschau.
Ein Telegramm des Chefs der Kreuzerdivision, Konfreadmirals v. DiederichS, bestätigt, daß die fSmmtlicheu Lager chinesischer Tmppen in Kiantschan nach entsprechender Anffordemng an den Oberbef.hls- hader und vollzogener Ausschiffung des deutschen LandungScorpS besetzt wordm find. Etwa 1200 chinesische Soldaten sind mtt ihren Gewehren abgezogen , während die 14 dort ausgestellten Kruppschen Geschütze mit Munition vom Konfreadmiral von DiederichS beschlagnahmt worden find.
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Daube & So. in Frankfurt a. M.. Berlin. Hannover, Vari». Telephon 55.
. Kurt von Dennewitz ließ fich allerdings so leicht W zurückweisen und fortschicken wie der kleine ' «i Er wußte so anregend zu erzählln, daß cht W sacha eS gar nicht bemerkte, wie fie immer tiefer tun«» ® den Park hineiuschritten, fich mehr und mehr Gertrud und Lieutenant Wietholz entfernend.
^lieblich nannten fie auf einer Bank unter einer "^lästigen Linde Platz, umringt von hohen BoSqueiS, daß fie in vollständiger Abgeschiedenheit da faßen. Wie war es nur grfommen, daß Kurt Hertha'S ergriffen und das bebende Mädchen Jan sein
«8 gezogen hatte. Sie wußten eS beide später W mehr zu sagen, fie wußten nicht mehr, was fie
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»ell tqtn hat. Si« mag berechtigt sein, insoweit ganz e,0, 5/" Wie Fälle, insbesondere die gewöhnlichen, dem ritter- es. L«? ;jchrn Waffenspiel sich nähernden ftudentischen 01/i W Zensuren in Frage kommen. Im übrige» konnte fie stelbttü «Wrlich und entschuldbarerscheinen, so lange fie durch da» ’rrirfcnrü Etliche RechtSbewuvtsein getragen wurde. Diese Vorau»- in iw ist aber nicht mehr al» gegeben zu erachte». In
er 1UW Uk Sitzung vom 21. April 1896 hat der Reichstag rin* Betten ! LMlllg beschlossen, die verbündeten Regierungen zu ersuchen, Sl araü 16 allen zu Gebote stehenden Mtteln dem mit den Straf* rs,’ Rtyn in Widerspruch befindlichen Duellwesen mit Ent* 0 Te Warheir entgegenzutreten. Von Seiten de» Herr» Reich»* ripzig, ‘7 ~
itzU Läümg abgegeben worden, daß e» al» eine selbstverständliche '__- mK nnofkmof&fMro orf^olno hott fflofoitott Atif hottt
a8®uber lassen wollten.
a Nach einiger Zeit entzog fich Hettha mit sanfter "Wt der Umarmung des (geliebten und sprach, 7^m die Gluth der bräutlichen Scham ihre Wangen ^«hauchte: „Du lieber, böser Mann, wie hast Du *2 Überrascht. Nun mußt Du mich aber verlassen, t®” darf uns hier nicht jufammen sehen, ich denke ** Sittern daran, wenn Tante Wanda erfahren ’rwr0* - • ••
® n, .Und einmal muß fie eS ja doch erfahren, meine 6 kleine, süße Braut," rief lachend Kurt von
a A "Orimewitz ans und küßte ihre kleine weiße Hand.
. .Aber nur nicht jetzt, nur nicht heute," bat „Tante Wanda würde sehr böse werden, müssen ste vorzubereiten suchen ..."
»Dann werde ich mtt dem Onkel spreche» und
Jllustrirtes Sonntagsblatt. * i»1-».
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn* und (ID-**♦!•****^.
Feiertagen. — Ouartal-Abonnemmts-Prei» bei der Expr- 1H V-V11 Vtl
dition 2 Mk., bei allen Postänttrrn 2 Mk. 25 Pfg. (exkl. ö
Bestellgeld». JnsertionSgebühr für die gespaltene Zell« OQ 1 cm
ad« d«« Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zeil. 25 Pfg. DieNsMg, 23. NlMllwer 1897