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Jtt 273.

Telephon 66.

Erschein täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertage». Quartal-AbonuementS-PreiS bei der Expe­dition 2 R, bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (exü. Bestellgeld. JnsertionSgebühr für die gespaltene Zeile »der deren Raum 10 Pfg.. Reklamen für die Zeile 25 Pfg.

Marburg

Sonntag, 21. November 1897.

«n,eigen nimmt entgegen die Expeditiou diese« Blatte«, sowie di« Annoncen-Bureaux vou Haasenstein & Vogler in VYV11 Frankfurt a. M., Laffel, Magdeburg und Men; Rudolf AAaII. Moss« in Frankfurt a. M Berlin, München u. Köln, C L. o-.r.ut.« kk

Daube 4 4o. in Frankfurt a. M.. Berlin. Hannover. Bari«. Teleptzo» 66.

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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Jlluftrirtes Sonntagsblatt.

Zweites Blatt.

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Aus Fürst Msmarcks häuslichem Leben.

68 ist bekannt, daß Fürst Bismarck öfter an seuralgischem Gesichtsschmerz leidet. Hierüber wird denB. N. N." geschrieben: Gegen diesen GestchtSschmerz giebt es allerdings verschiedene Wittel, die nicht versagen, aber sie haben, wie z. B. btt Genuß von starken alkoholischen Betränken, den Mchtheil, daß ihre augenblickliche Wirkung mit einer Steigerung der Schmerzen bezahlt werden muß, so­bald sie vorüber ist. Wenn der Fürst der Schlaf­losigkeit, an der er jetzt fast immer leidet, durch Be> vegung im Freien Herr zu werden versucht, so wird ! der Erfolg ebenfalls durch Eintritt heftigerer GefichlS- l schmerzen paralysirt. Im großen Ganzen haben diese slliperlichen Leiden verhältnißmäßig wenig Einfluß rot daS geistige Befinden des alten Kanzlers. Wenn 4t es einmal zu ein paar Stunden erquickenden .Schlafes gebracht hat, ist er wieder ganz bei Humor btob scherzt über die Besorgniß seiner Umgebung: Leine wirkliche Krankheit sei sein hohes Alter. Mit Lorliebe erzählt er bet Gesprächen über seinen Ge- simdhettSzustand die Geschichte von seinem Vater,

'roid.

btm ein alter Landarzt, als er diesem seine Noth Segen andauernd heftigen Zahnwehs geklagt, geant- »ottet habe: »Seien Sie doch froh, daß Sie mit

.75 Jahren überhaupt noch Zahnschmerzen haben!"

woda.

Hb und zu kommen auch trübere Stunden, der Fürst Uegt dann wohl über Mattigkeit und Mangel an

hplatz sind haben.

Lebenslust zu klagen. Seine Existenz habe keinen Zweck mehr, seine Aufgabe sei gelöst, er spiele nicht selbst mehr im Stücke mit, das gegeben werde, und sas er als Zuschauer sehe, bereite ihm nur wenig

------ ' Knude. Auch um seine eigenen Verwaltungsgeschäste W^W Ne er kaum noch Lust sich zu kümmern, die Land-

Ad Forstwtrthschaft, die ihn früher, wie Reiten und

Algen, sehr interesstrt und beschäftigt habe, muffe er,

Die diese Liebhabereien, in seinem hohen Alter An- kttn überlassen; seine Frau sei tobt, seine Söhne Wen ihren eigenen Wirkungskreis und so würden die Anregungen zur Lebensbethätigung immer ge-

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Net. Doch solche trüben Stimmungen halten bei dem Fürsten zum Glück nicht an. Seine Tochtcr, iie Gräfin Marte Rantzau, die ihrem Vater sehr nahe Nt und mit seinen Lebensgewohnheiten nnd An­schauungen aufs Innigste vertraut ist, versteht es Geisterhaft, den Lebensabend ihres großen Vaters f» behaglich wie möglich zu gestalten. Das jugend­lich belebende Element fehlt jetzt zwar im Familien­weise von Friedrichsruh, seitdem die Enkel des Fürsten, We jungen Grafen Rantzau, ihrem Hauslehrer, ent­wachsen sind und die Ritlerakademi: bezogen haben, tasür aber fehlt es fast an keinem Tage des Jahres 9 anregendem Besuche befreundeter oder he>vor- ragender Persönlichkeiten im Schlöffe. Außerdem kräftigt sich der Fürst, soweit er nicht der Ruhe Eegt und pflegen muß, fortgesetzt mit der Lekiüre W nur der wichtigsten Tagesblätter, sondern aller ^scheinungen der Literatur, soweit sie für ihn Jntcr- M haben, waS, wenn man von den Werken der [Netiifttt ab steht, für die der Fürst nicht viel Zeit ^ng hat, in ziemlich großem Umfange der Fall ist. «lbstverständlich nehmen die geschichtlichen und 5 Evnoirenwerke in der Lektüre deS alten Kanzlers erste Stelle ein. Die Lebensweise des Fürsten sich in den letzten Jahren fast gar nicht ge» w^ert. Er pflegt, je nachdem wie der Verlauf der ^>ht war, fich gegen ioy2 Uhr Morgens zu er-

I L < wnd nach Einnahme eines knappen ersten Früh- icht * Mks, sowie nach Anhömng der wichtige» Sachen =?-- F.den Vorträgen des Grafen Rantzau oder deS Ur. vcn rWsander bei günstiger Witterung auf kurze Zeft bs-iv- in den Schloßpark zu begeben, um zum Früh- N, welches um 12!/2 Uhr stattfindet, an die Familim- fffj zurückzukehren. Meist sind Gäste an derselben rasend. Es giebt, je nach der Jahreszeit, mehrere Z^e und kalte Platten. Der Fürst ißt meist mit i s^etn Appettt, besonders bevorzugt er Spiegeleier, tW Nuken, Hammelscoteletten, Schneidebohnen, Wild- E»ei»skopf, kalte Fische in Aspik, wenn die Saison Idirse Sachen da ist. Als Getränk dient dem Ersten dabei, außer Münchener (Sedlmayerschem)

Bier, die sehr beliebte Weinmarke Forster Kirchenstück, deren Lieferrng der bekannten Firma Borchardt in der Französischenstraße in Berlin obliegt, die über­haupt, sowest die Friedrichsruher Tafel nicht durch gute Sachen, die propre crft find, bestellt wird, mit einem großen Theile der Lieferung für diese betraut ist. Champagner wird an der fürstlichen Frühstücks- täfel in der Regel nicht gereicht, cs müßte denn fein, daß dazu ganz besonderer Anlaß wäre, wie bei der Bewirthung von hohen Gästen, Huldigungsdeputationen oder bei ähnlichen Anlässen. Dagegen wird er bei dem Diner, das Abends um 7 Uhr stattfindet und vier Gänge von stets auserlesener Beschaffenheit umfaßt, regelmäßig als Erfrischungsgetränk zwischen schweren Weinen servirt. Der Fürst beherrscht die Unterhaltung sowohl an der Frühstücks- wie an der Mit­tagstafel stets gänzlich. Nach der Tafel pflegt e8 sich der Fürst in einem Ecksopha des Nebenzimmers be­quem zu machen und Zeitungen zu lesen. Dabei raucht er seine lange Pfeife und läßt sich in seiner Lektüre durch die Unterhaltung seiner Gäste und der Familienmitglieder, die Kaffee trinkend oder rauchend in zwanglosen Gruppen in den Zimmern sich uicder- gelaffen haben, in keiner Weise stören. Nichts- destoweuiger hört er Alles, was um ihn vorgeht und gesprochen wird. ES ist zuweilen erstaunlich, wie er plötzlich, durch ein aufgefangeneS Wort ver­anlaßt, seine Lectüre abbricht, die Hand mit dem langen Bleistift, mit dem er Marginalien zu wachen pflegt, sinken läßt, sich auftichtet und nach einem langen Zug auS der Pfeife in daS Gespräch eingreift, als ob er es von Anfang an geführt und beherrscht habe. Daun wendet er fich wieder seiner Lectüre zu, um, wenn ihm in derselben eine Stelle aufstößt, die ihm der Mittheilung, der Erläuterung, der Berichtigung oder auch der Jronistrung Werth erscheint, seine Umgebung mit wenigen charakter­istischen Worten an seinem Gedankengang theilnehmen zu laffen. Gegen 11 Uhr pflegt sich der Fürst in seine Gemächer zurückzuziehen. Doch währt eS ost stundenlang, bis er den ersehnten Schlaf findet. Sein Gehirn arbeitet Wester; es gehorcht nicht dem auf den Schlaf gerichteten Willen. Auf dem Nacht- tisch des Fürsten liegt stets ein sogen. Andachtsbuch, n dem der Fürst Abends zu lesen pflegt, und in dem sich auch leere Blätter befinden, auf die der alte Kanzler wichtige Gedanken, die ihm in seiner Schlaflosigkeit aufsteigen, notirt. Wie in früheren Jahren mancher große Plan feinen Ausgangspunkt n diesem schwarzen Gebetbuche gehabt haben mag, o entstammt ihm noch jetzt so manche Anregung, )ie später auf dem Wege der Druckerschwärze dem wlitischen und nationalen Leben des deutschen Volkes zugeführt wird.

Machdruck verboten.!

In die unrechte Kehle.

Militär-Humoreske aus vergangener Zeit von Hern.Ich von Serbitz.

Miserables Wetter! Naß bis auf die Haut! Millionenbomben - Granaten - Kiesel - Feuerstein!" lucht der Herr Major von T . . . halblaut, wahrend er vor seinem Bataillone daherreitet; er macht ein grimmiges Gesicht und hm den Mantelkragen hoch heraufgezogen,Kruzitürken noch einmal! Ein Schandwetter!"

ES ist wahr, eS war dazumal ein ganz erbarm« iiches Wetter, gerade wie bei den heurigen Kaiser- Manövern, über welche in der bayerischen Abge­ordnetenkammer so erbaulich schön und lange geredet worden ist; es herrschte jenesmal ein so­genanntesHundewetter", bei welchem mau be­kanntlich keinen Hund hinausjagen soll den Sol­daten schadet es aber nichts! es regnete un­unterbrochen seit frühem Morgen, seit sich das Regiment in Marsch gesetzt hatte.

Unaufhörlich sttömte der Regen nieder; früh am Morgen hatte esgenebelt", banntröpfelte" es ein wenig, es begann fein zu regnen, fobann regnete esSchnürle" oberBindfaden" und zuletzt goß eS in Strömen und peitschte noch dazu ein rauher Nordostwind der marschirenden Truppe den kalten Regen gerade in'S Gesicht, ein recht angenehmes und heiteres Vergnügen!

Das Regiment befand sich auf dem Marsche inS Manöver. Heute war ein Kriegsmarsch; eS mußte

Bom Büchermarkt.

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V ES empfiehlt fich für unser« Damen di« Beachtung der Modeubrrichte der .Großen M o d«n w r l t" mit bunter Fächer-Vignette (Verlag John Henry Schwerin, Berlin). Dies Blatt ist eine reichlich« Quellt für weibliche Thätigkeit, dies zumal jetzt, in der Weihnachtszeit, überall willkommen geheißen werden wird.

nach der General-Idee für das Regimentheute noch die Ost-Abtheilung das Glon-Thal erreichen, um den dortigen Flußübergang zu besetzen und dem Gegner, der West-Abtheilung, das weitere Vorgehen zu verwehren."

Patsch patsch klang der Hufschlag der Pferde auf der mit Schmutz überzogenen Straße - patsch patsch hörte sich der Fußtritt der In­fanterie an, daher der NameFußpatscher", von Koth bespritzt bis auf den Helmschweif wandert die Truppe dahin, unwillig und verdrossen, ohne Sang nnd Klang.

Donnerkeil! Wer das Kalb gegessen hat, sollte auch jetzt daS Kalbfell tragen," murmelte un­wirsch ein kleiner Soldat, der ganz hinten an der Queue marschirt, und wirft den drückenden Tornister, der zu tief in's Kreuz hinabgerutscht ist, mit einem Ruck in die Höheden.Mockel' (Tornister) soll der Teufel holen."

Schweigend zieht das Regiment in langer Kolonne dahin; hie und da schüttelt sich ein Soldat, wie es ein Hund macht, wenn er aus dem Wasser kommt, und nach allen Seiten sttebt das Wasser von seinem Körper ab; ein anderer schwingt den abgenommenen Raupenhelm im Kreise, und das im Helmkamme angesammelte Wasser spritzt wie aus einer Gießkanne herum.

Endlich kommt ein Dors in Sicht!Halt!" und ohne Kommando werden die Gewehre bei Fuß ge­nommen und Alle? reckt die Hälse, denn da vorn an der Spitze find die Quartiermacher zu sehen.

Das erste und zweite Bataillon beziehen enge Quartiere in Hohenberg und Lossau daS dritte Bataillon auf Vorposten! Kriegs-Biwack! Keine Feuer anzünden Alles in größter Ruhe und Stille!" lautet der Regimentsbefehl.

Der Kommandeur des dritten Bataillons, der Major von T ..., der die Vorposten zu geben hat, ist beim Empfang des Befehls einen Moment sprach­los bann wirst er einen Blick zum regengrauen Himmel empor, der sicherlich kein stummes Gebet nach oben tragen sollte, und bann beginnt er mit einem kräftigen, mehrere Meter langenMillionen- Bomben-Granaten-Donnerwetter!" feinem gepreßten Herzm Luft zu machen.

O, du lieber himmlischer Vater!" klagt er ganz elegischnatürlich, versteht sich mein Bataillon, das dritte Bataillon, muß gerade heute, bei einem solchen miserablen Hundewetter auf Vor­posten ziehen, wo eS regnet wie mit Kübeln, und noch außerdem Kriegs-Biwack! Millionen! Millionen!"

Ach was! Ein solches Wetter wird doch uns alte in Kraut gedünstete ah, umgekehrt! im Dienst ergraute Krieger und Feldzugs-Soldaten nicht zerstreu!" scherzt ein älterer, mit dem Major be- teunbeter Hauptmannwer nnS naß macht, macht uns auch wieber trocken unb wenn'S genug geregnet hat, bann hört'S auch wieder auf!"

Ganz recht, mein lieber Capitaine, ich habe als alter Feldzugs-Soldat auch gar nichts gegen ein solches Weiter einzuwenden, wenn eS im Ernst­fall im Kriege gilt, aber jetzt bei dem Friedens- Gepimpel ist es doch sehr überfb ffig, daß ich mich naß bis auf die Haut noch auf den nassen Boden lege und mir da vielleicht den Tod hole da soll doch gleich ein heilig siedig meine Herren, der Herr Oberst!" ruft er unb gal ppirt dem heran­kommenden Oberst Graf v. A. entgegen; die Offi­ziere folgen ihrem Kommandeur, den Oberst zu empfangen.

Ja, mein lieber von T., eS ist mir höchst un­angenehm, daß gerade Jhr Bataillon heute, bei diesem schlechten Wetter bitoadiren muß; Sie find jedoch an der Tour und ich kann eS nicht änbem!" begrüßt der liebenswürdige Regiments - Chef den MajoreS ist mir wirklich recht leid"

O, verzeihen Herr Oberst! Dieses Wetter genta nnS gar nicht; mein braves Bataillon wird eS sich zur ganz besonderen Ehre schützen, gerade bei so ungünstigen Verhältnissen zeigen zu können, daß es ein wohldisciplintaes, abgehärtetes, kriegsbrauchbares Bataillon ist, mit dem"

4 handelt sich aber auch da nicht so sehr um die jungen Leute, die Soldaten; ach, in der Jugend erträgt man viel; aber Sie, mein Bester, selbst gehören auch nicht mehr zu den Allerjüngsten, sind auch, wie man zu sagen pflegt, .kein heuriger Hase mehr, unb deßhalb meine ich, Sie, Herr Major, für Ihre Person, Sie könnten sich auch noch im Orte unterbringen, wo sich noch ein trockenes Plätzchen findet; ich gebe Ihnen hiermit die Er- lanbniß hiezu"

(Fortsetzung folgt.)

Schutz gegen Asthma.

Ein hervorragender Arzt erbietet fich, allen an Asthma Leidenden in Marburg ein Schutz- mittel gegen diese Krankheit angedeihen zu lassen.

Die Mehrzahl von Asthma Geplagten ist, nachdem ie Aerzte unb zahllose Mittel ohne Erfolg versucht jat, zu dem Schluffe gekommen, daß eS gegen diese höchst lästige Krankheit überhaupt keinen Schutz giebt. Diese Annahme ist falsch. Es hat vielmehr eine anerkannte Autorität, Herr Dr. Rudolph Schiffmann, der mehr Fälle dieser Krankheit behandelt hat, als irgend ein anderer lebender Arzt, durch Herstellung und Anwendung eines Schutzmittels bereits feit vielen Jahren glänzende Erfolge erzielt. Dieses Mittel ,0r. R. Schiffmann's Asthma - Pulver" besteht auS 34,90 °/0 Kaliumnitrat, 51,10 °/0 Fol. Daturae Arboreae. 14 °/0 Bad. Symplocarpus Foetidus. Das Pulver ist ein Präventivmittel, welches die behaupteten vorzüglichen Eigenschaften aufweist. Hierfür soll sofort ein praktischer Beweis geliefert werden. ES wird nämlich hiermit bekannt gegeben, daß Dr. Schiffmann Willens ist, jeder an Asthma leidenden Person ein unentgeltliches Probe­racket seines Mittels zugänglich zu machen. Zn diesem Zwecke werden hiermit alle Leidenden dringend ersucht, ihre Namen und Adressen per Postkarte auf­zugeben. ES wird ihnen alsdann sofort ein absolut iostenfteies Probe Packet von der unten genannten Apotheke zugesandt werden. Herr Dr. Schiffmann geht nämlich von der Ansicht auS, daß eine persön­liche Probe mehr überzeugt und den Werth des Mittels besser beweist, alS die Veröffentlichung vieler aufenber Zeugnniffe solcher Personen, welche durch »en Gebrauch dieses Asthma-SchutzmittelS vor den ästigen Anfällen jener Krankheit bewahrt worben find. Dr. Schiffmann's Asthma Pulver" ist berettS seit Jahren in Deutschland verkauft worden, wenn auch viele Personen bisher nie davon gehört haben mögen. Um jetzt alle diese Personen hiervon zu benachrichttgen und in der Absicht, dieses Mittel allgemeirHzu machen, wird voi stehende Bekanntmachung erlaffen. Es ist dies sicherlich ein liberales und ehrliches Unternehmen, und Alle, welche mit dem oben erwähnten Leiden behaftet find, sollten unverzüglich an Dr. R. Schiff- mann8 Niederlage, Victoria-Apotheke, Berlin A. 48, Friedrich-Sttaße 19, schreiben und die ihnen ge­botene Gelegenheit nicht unbenutzt vorüber gehen lassen. Schreibt also so sofort da nur innerhalb der nächsten fünf Tage unentgeltliche Proben versendet werden können. Ausdrücklich wird gebeten, nichts weiter als Namen und die Wohnung auf eine Post­karte zu schreiben, und diese einzusenden. Nicht« weiter ist nöthig.

Weiß ich schon, mein bester Major," unter­bricht hier der Oberst',mein Regiment, die drei Bataillone, sind sehr gut, bin sehr damit zufrieden;