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öchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchham

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Erftes Blatt.

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Zum Todtenfeste.

Bedenkst Du noch der Frühlingstage,

wui cui x/U|icu, wui ciu ^luuhvm . . M stieg, geweckt durch Deinen Schritt, ;

Deine Seele jauchzte mit!

Allerdings/ erwiderte der Oberst,ich habe es

,3® Schlummer liegt die Flur!

Wohl glänzen

dringt der Odem süßen Lebens

>lkt auf den Grüften Eure Pracht:

karn der Beamten genügen, wendige.

Laub, das maigrün Dich beglückt, längst verklang im SturmeSreigen Lerchenlied, das Dich entzückt! . .

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bgege (6 : 11.

Am nächsten Tage hatte das Regiment des Obersten v. Glaseuapp Ruhetag. Verschiedene der Offiziere,

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kennt keinen TodtenkultuS, fie kennt nur das : Deine Tobten werde» leben. Wo hoffende Liebe an den Gräbern Me waltet, da

ind die blühenden Blumen Lebenszeichen von dem Leben, das aus den Gräbern sprießt und ewiglich währet. Aus der Zeit in die Ewigkeit führt unS das Todteufest.

Der Ernst dieses Tages, er möge auch für uns von längerer Wirkung werde», und der Trost gläubiger Hoffnung möge wieder Ruhe bringen in gar manches unruhige Herz! Auch unS wird der Herr rufen, wann, das weiß nur der Allmächtige da droben. Aber finden soll er unS allezeit bereit zum Sterben! Nicht schuldlos vermag der Erwachsene einst hinzu­treten vor Gottes Thron, wie das Kindlein, das unS früh genommen und dem der Dichter auf den Grabstein schrieb:

Schlaf, Kindchen, Dein Bettchen ist kühl und weich. Du blühtest und welktest der Rose gleich;

Ach schliefen wir alle so engelrein

Wie Du zum befferen Leben ein!

Schlaf, Kindchen, Dein Bettchen hat Gott gemacht, Gute Nacht!

Aber auch unS, die wir auf des Lebens Bahn Sünde begegnet, von der kein Sterblicher fich

vückt Euer leuchtendes G> winde Reu' nur eiu vergcss'neS Grab, K Ihr nur einem Waiseukinde 1 Blick von künst'gen Tagen ab I

rten miet bell,

aber fie lag mit Migräne zu Bett und konnte fich in Folge dessen nicht um ihre Nichten bekümmern. Onkel Oberst aber sah vergnügt lächelnd auf die muntere Gesellschaft der jungen Leute und war allen Darstellungen Fräulein Bcrg'S gegenüber taub. Mit dem Hauptmann v. Dönitz hatte er die Pferdeställe besichtigt und stand jetzt mit dem Offizier auf der breiten Schloßtteppe, zuschauend, wie der Kutscher Friedrich die Reiipferde und befferen Karossiers vor- sührte. Auch Herbert Sannow befand sich in der Gesellschaft der beiden Herren.

Sie haben vortreffliche Pferde, Herr Oberst/ sagte Hauptmann v. Dönitz, der fich auf seine Pferde- kenntniß außerordentlich viel zugute that.

Ich hätte wohl Lust eines von Ihren Pferden zu kaufen, da mein eigener Gaul schon etwas steif zu weiden anfängt. Haben Sie vielleicht eiu paffendes Pferd für mich?"

Allerdings/ entgegnete der Oberst,ein Pferd wie geschaffen für Sie."Friedrich," rief er daun dem Kutscher zu,führe einmal den Hektor vor."

Nach wenigen Augenblicken erschien der Kutscher mit einem prächtige» Rappen, der, als ihn Friedrich

irgendwo die Versetzungim Interesse des Dienstes* nicht bloß ein Recht, sondern eine Pflicht der StaatSregieiung ist, so ist dies hier der Fall. Das verfassungs­mäßige Recht des betr. Beamten oder Lehrers wird hierdurch in keiner Weise berührt. Herr Dr. Fricke war gewiß formell berechtigt, dem polnischen Kandi­daten zum Siege zu verhelfen, indem er sich der Abstimmung als Wahimann enthielt, aber einen Lehrer, der so handelt, kann die Staatsregierung in den gefährdeten östlichen Provinzen nicht brauchen. Er gefährdet das Zusammengehen aller Deutschen gegenüber dem festgeschlossenen Polenthum. Wir sind überzeugt, daß die Staatsregierung von diesen Grundsätzen in Betreff ihrer Beamten und Lehrer

-L-j- Sir dringt der Odem süßen Lebens

jZ. Eurem Kelche in die Nacht

nd? fc Tobten! . . . Und doch nicht vergtbeus

Laßt Ihr ein Herz nur stiller klopfen, Dem keine neue Liebe frommt;

Löst Ihr nur einen jener Tropfen, Die Nachts ein Engel sammeln kommt, Und haucht Ihr lind den holden Segen Der Hoffnung nur in ein Gemüth Daß fern von diesen Späthervstwegen Ein Lenz in ew'ger Schönheit blüht! . . .

Alwin Römer.

welche auf Schloß Sleiko einquartirt waren, hatten Urlaub nach der benachbarten Stadt genommen, Oberst v. Glasenapp war zum Siner fei dem kom- mandirenden General geladen worden und nur Haupt­mann v. Dönitz und die Lieutenants v. Dennewitz und Wiethol, waren zurückgeblieben. Die beiden jüngeren Offiziere widmeten fich selbstverständlich den Damen, streiften mit den jungen Mädchen im Park umher, ruderten mit ihnen auf den See hinaus, schossen mit ihnen nach der Scheibe, kurz, fie ver­ließen die beiden jungen Damen zum größten Ent­setzen des würdigen Fräulein Berg fast keinen Augen-

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auch in allen anderen Fällen nicht abgehen wird. Neben den allgemeinen Dienstpflichten haben die Beamten in den Provinzen nationaler Kämpfe noch die besondere Aufgabe, die nationale Politik bet Regierung nach Kräften zu unterstützen, selbstver- tändlich ohne de» Anforderungen gleicher Gerechttg- !eit und Billigkeit gegen beide Nationalitäten Abbruch zu thun. Die Staatsregierung muß verlangen, daß jeder preußische Beamte und Lehrer fich dieser be­sonderen Pflicht jederzeit bewußt ist. Diese Pflicht ist für alle Deutschen eine moralische Pflicht, bei Angestellten des Staates obendrein eine offenbare Dienstpflicht. In anderen Ländern würde es kaum nöthig sein, einen solchen Gedanken nur auszu- sprechen, er lebt dort und wirkt kräftig genug von selbst in allen Gemüthern. Es ist traurig genug, daß dies in Deutschland anders ist. Noch beklag nswerther ist es aber, daß eine Partei, welche feit Jahrzehnten überall ihre Fraktionsinteressen in den Vordergrund gestellt hat, wagen darf, die Ser» tretung dieser großen Aufgabe durch die Staats­regierung als eine einseitige Parteipolittk zu bezeichnen, ohne dabei, sei es auf die allgemeine Entrüstung, sei es auf das allgemeine Gelächter zu stoßen. UebrigenS wird die Polemik der radikalen Blätter auf unsere Beamten und Lehrer keinen Eindruck machen. Ihr bisheriges pflichtgetreues Verhalten und die in »nd außer Dienst bekundete feste nationale Gesinnung ge­währen die Gewißhest, daß ein Anlaß zum Einschreiten, wie im vorliegenden Fall, jedenfalls nur höchst ver­einzelt gegeben sein wird.

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schuldlos zu fühlen vermag, uns ist das Sterben erleichtert durch das Liebeswerk unseres Herrn und Heilandes Jesu Christi! Für unS ist Er vorange­gangen in den Tod. Und wenn wir beim Heim­gänge von den Gräbern unserer Lieben seines gött­lichen Liebeswerkes gedenken, dann wissen wir, daß, wie jenen, auch uns vergeben ist unsere Schuld. Dankbar gegen Gott und die unverstechbare göttliche Liebe fühlen wir eS, daß auch unS fein starker Erretter, der Tod, koume er, wann er will, nicht zu schrecken vermag, es wohnt uns ja ein treuer, hoffender Gotter glaube in der Seele, der des TodeS Macht furchtlos b.siegt! DaS wissen wir, und herrlich besingt ja auch deßhalb der Dichter obiger Grabschrift:

DaS gläubige Auge, das fest und kühn Empor zum Himmel fich rafft. Hoch oben, wo die ewigen Sterne glühu, Da wohnet die ewige Kraft!

früher selbst geritten, indessen hat Sannow Recht, es ist ein feuriges Thier, mir altem Kerl zu feurig und Sannow kann es nicht gebrauchen, weil es an keine Dreschmaschine heranzubringen ist und vor jedem mit Ochsen bespannten Wagen scheut."

Hauptmann von Dönitz lachte spöttisch auf.

Mit Ochsenwagen und Dreschmaschinen habe ich ja Gott sei Dank nichts zu thun," meinte er bann,unb wenn Sie gestatten, Herr Baron, so werbe ich ben Hektor jetzt gleich einmal reiten."

Ich gestatte eS gern, mein lieber Herr von Dönitz, inbessen möchte ich Sie boch nm Vorsicht bitten. Der Rappe ist in der That nicht leicht zu reiten."

Na, wir werben ja sehen," entgegnete Haupt­mann von Dönitz, inbem er an das Pferd heran trat, welches Friedrich wieder vorgeführt hatte, und dessen schlanken Hals klopfte. Dann schwang er fich in den Sattel und ritt einige Male auf dem Hofe hin und her. Darauf grüßre er lachend und galoppiite zum Haftbare hinaus.

Hauptmann von Dönitz scheint ein guter Reiter zu sein?" meinte Herr von Allenberg.Er erzählte

Sn einer Entgegnung gegen einen Artikel derFreisinnigen Zeitung", der die UeberschriftKriegserfahrungen" trägt, und in dem das demokratische Organ versucht, auf Grund der Erfahrungen, die man im Kriege 1870/71 an ben Küsten gewonnen habe, gegen eine Flottenverstärkung Stimmung zu machen, heißt es in berNorbb. Allg. Zig." burchaus sachlich:

Mit einem LandungSunternehmeu an ben deutschen Kütten muß in einem zukünftigen Kriege unbedingt gerechnet werden Ohne einen mächtigen Ver­bündeten werden die Franzosen übrrhanpt keinen Krieg gegen uns anfangen, mit einem solchen aber brauchen fie auf unser« gesummte Landmacht nicht zu rechneo und haben daher Truppen für eine Verwendung gegen unsere Küsten verfügbar. Daß eine solche Verwendung aber besser vorbe­reitet sein wird, als 1870/71, darüber dürfen wir ui s keinem Zweifel htngeben. Nur mit Rücksicht auf die unzu­reichende Ausrüstung der Flotte hat der französische Krieg«» rath damals einen unmittelbaren Angriff auf jeden Küsten-

,K 273.

Telephon 55.

bezeichneten obersten Pflicht eines preußischen unb Lehrers in diesen Provinzen nicht mehr Er hat auch im Uebrigen das ihm noth­allgemeine Verttauen verloren. Wenn

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anhielt, mit ben Voiderhufen ungeduldig den Boden stampfte. Herr von Dönitz war ganz begeistert von dem Pferde. Er bat den Oberst, zu geftatten, daß das Pferd gesattelt wurde, damit er es sofort probieren könne. Herbert Sannow, selbst ein vorzüglicher Reiter, meinte kopfschütteld:Ich glaube kaum, Dönitz, daß das Pferd für Dich paßt. Es ist sehr feurig und verlangt einen tüchtigen Reiter."

Lieber Freund," erwiderte der Hauptmann mit ironischem Seitenblick auf Herbert.Ich habe in meinem Leben schon feurigere Pferde geritten, als

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(Nachdruck verboten.) Manövergäste.

Original - Roman von O Elfter.

(Fortsetzung.)

Aergerlich erregt ging Herbert im Zimmer auf und ab Er empfand wohl fein Unrecht, besaß aber nicht die Kraft, es einzugestehen. Erst als Anna weinend das Zimmer verlassen wollte, fühlte er tiefes Mitleid mit dem fünften Mädchen; er zog es in feine Arme und küßte es auf die Stirn.Verzeihe mir," sprach er bittend,ich war übler Laune, ich habe Dir Unrecht gethan, Du kannst ja nichts dafür, daß Alles so gekommen ist."

Da schlang fie die Arme nm seinen Nacken, schmiegte fich fest an seine Brust und flüsterte:Ich habe Dir nichts zu verzeihen, Du mein Einziggeliebter, ich will Alles thun, was Du willst, Deine Liebe allein macht mich ja so unendlich glücklich . .

Er preßte fie fest in die A rne unb küßte fie zärt­lich. Dann nahm er Sbschieb, schwang sich in ben Sattel unb ritt, in tiefen Gebauten versunken, in bie dunkle Nacht hinaus.

Umschau.

Der Gymnasiallehrer Fricke in Dirschan hatte ich mit einigen freisinnigen Gesinnungsgenossen bei >er Wahl eines Abgeordneten als Wahlmann ber Abstimmung enthalten unb badurch bie Wahl eines Polen anstatt bes beutschen Kompromißkanbidaten entschieben. Er hatte biefe undeutsche Haltung da­mit mottvirt, baß ber deutsche Kandidat ber einseitigen Forberung ber Freisinnigen, gegen bas Vereins­gesetz zu stimmen, ober sich ber Abstimmung zu ent­halten, sich nicht fügen wollte. Nun ist Dr. Fricke von Dirschan nach Westfalen versetzt an ein anderes Gymnasium ohne Verlust an Rang unb Gehalt. Dies erdreisten fich bie demokratischen Blätter Parteipolittk" zu nennen. Die Staatsregierung hat, so führt treffenb bieN. A. Ztg." aus, bie heilige Pflicht, im Interesse ber Sicherheit des Staats bas Deutschthum in ben östlichen Provinzen nach Kräfttn zu fördern und die deutsche Kultur in den Landestheilen mit polnischer Bevölkerung zu be­festigen und zu ertoeitem. Dieser großen staatlichen und nationalen Aufgabe müssen alle Beamten und insbesondere die Lehrer dienen. Wer dieser wesentlichen Pflicht in öffentlicher Stellung aus einseitigen Fraktions­oder Parteirücksichteu sich entzieht, wessen National­gefühl nicht ausreicht, fich einseitigen Gesichtspunkten und Auffassungen zu entziehen, und dadurch insbe­sondere den deutschen Mstbürgern in jenen Provinzen ein schlechtes Beispiel giebt, wer sogar durch sein Verhalten die Entrüstung des national- und staatlich- gefinnten Theils der deutschen Landsleute erregt, der

Todteu-Sonntag.

* Wiederum stehen wir am Vorabende des Sonn- , der dem Gedächtniß der Verstorbenen geweiht In stillem, pietätvollen Gedenken schmücken wir

Grabhügel unserer Lieben mit Blumen und mzen, unb erneuter Schmerz läßt so Manchem en über bie Wangen herabgleiten, benn mit , die ba braußen auf bem Gottesacker im Herrn ern, ist ein ganzes Meer von Liebe erloschen,

Liebe, bie ben Ihrigen gegolten. Sie war viel zuweilen auch unverstanben geblieben, doch ist m ihrer Unversiechbarkeit unb Aufrichtigkeit während Lebens ber nun Heimgegangenen uns znm un- nbarem seelischen Bande mit ihnen geworden

jz zum Wiedersehen an den Stufen des litten Gottesthrones.

, Für sie, die da schlafen unb ber Auferstehung enharren, ist ber Tod ber starke Erretter ge­ben Gott gesandt, um fie im Sinne unseres des zu erlösen von allem Leib unb Gebresten es Erbenwallens. Unerforschlich ist unb bleibt des Menschen Seele bei solchem oft nur zu frühen der Unseren in ein besseres Jenseits ber Rath- des Herrn! Wohl ihnen, wenn fie gestorben Glauben an baS ewige Leben! Wir aber, bie jetzt lieber ihre Gräber schmücken, wir lieben über ben Tob hinaus, wir holen mit biefem cke manch' versäumte Dankbarkeit nach, wir in Liebe um sie, wir hoffen in t, benn bas Todteufest ist so recht ein der Hoffnung. Was immer zum Schmuck ber i6er treibt, bas edelste Motiv ist bie gläubige

Erscheint täglich außer an Werttagen nach Sonn- und Feiertagen. Ouattal-Abomrements-Preir bei der Expe­ditton 2 M-, bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (exkl. Bestellgeld >. JnsrrttonSgebühr für die gespaltene Zeile »der deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.

. Lerche auf voll Dankverlauge», L - - -

g. Sie schmückt bie Gräber nicht um des willen, sie schmückt bie Gräber nicht bloß Zeichen liebenbeu Gebenkens, bie gläubige Hoff-

_ . _ . . diesen Rappen. Außerdem, sagten Sie nicht, Herr

blick. Tante Wanda würde diesem Treiben der keckm, [ £>berft, daß das Pferd gut zugeritten sei?" jungen Offiziere wohl bald ein Ende gemacht haben,Allerdings," erwiderte der Oberst,ich habe es

Anzeigen nimmt entgegen di« Stz-editio« dies« Blatte«, sowie di» Aunoncen-Bureaux von Haasenstein & Vogler in YVvil Frankfurt a. M., Eaffel, Magdeburg «nd Wien; Rudolf AäaII. ^)lu)TQ

Moff« iu Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, 6. L. <r kk Daube & Co. in Frankfurt a. M.. Berlin. Hannover, Pari«.

Foh. «u» «och, UwvmsttätS-Buchdr-ckertt in Marburg, »«antwortlich für dm allgem^nm TM: Redakteur R. Hartmann,

Redaktion und «xpüiiti-n: Markt 21. ffr Mnateuthml- Joh. -lug. «och, Mb. in Marburg.

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u wandelt fich, gebrochene Stofen, [6® « Roderhauch bald Euer Dust!

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Marburg

Sonntag, 21. November 1897,

lfziov^ «ch frisch« Blumenaugen heut' mE /ch einmal an! Doch nur aus Kränzen, Liebe ihren Tod te» beut!

1701 s? iebtr goldne Sonnenstrahl e vachgeküßt im grünen Hage rt Ltausend Blumen auf einmal? J war ein Duften, war ein Prangen . -*9 f . roh fHtrt /Tphvfff hmA (SArilt.

6o endlos schien die junge Wonne, rüher! damals uns der Lenz bescheert! . . .

(70* hüllt fich längst bie frohe Sonne $ Nebel, ber daS Herz beschwert.

«kll raschelt von ben bürren Zweigen