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öchentltche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nd Kirchhai«
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Erstes Blatt
kheadste bewiesen, da» dann die Arbeiterbewegung I Handlung von Arbeiterfragen spricht die Sozialdemo-«und ftühestens acht Tage vor dem offiziellen Ende Absicht kund gab, die Vorlesung zu hören, wodurch □3 «Politische werden und dem Einflüsse der Sozial- x^tie ihr entscheidendes Wort; auch die Lohnbe-I si, zu schließen, während der Student die Freiheit der Docent veranlaßt worden wäre, seine Bemühungen,
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Jungen etwas ?' war seine hastige Frage.
Herbert und Susanne waren überglücklich mit
Susanne nickte betrübt.
ans einander, und jeder sprach von ihm als »Das komme vom Zahnen.
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ja fast aus, als wenn fie gar kein Herz habe.
er nach Hause, so war seine erste Frage.
macht „mein* Junge?* Ging er aus, so : n stets noch die größte Sorgfalt für ihn an- tpfehleu. Gar manchmal quälte er die kleine
»Herbert, nimm Dich doch in Acht und drück t »mein* armes Wicht nicht zu sehr, eS wird
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Marburg
Sonntag, 7. November 1897.
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(Nachdruck verboten.)
Bebe's Bild.
Novelette von W. von Ualdenberg
(Fortsetzung.)
»Dreh Dich doch nicht so toll mit „meinem* Üh herum, eS wird ihm ja noch übel,* bat fie.
Vas sonst nie geschehen war, eS gab Streit . .<« ch'chen den Gatten — aus übertriebenem Wetteifer . lb« Zärtlichkeit für den Kleinen.
Wenn Bebe sich einmal erkältete, war Herbert katU» » großer Reizbarkeit. Er schlief dann di- ganze nicht und lauschte auf die schnarrenden Athemzügc i Kindes. Fing es dann einmal an zu schreien, weckte er Susanne nnd warf ihr vor, die, wie 1 Mütter, oft genug ihre Nachtmhe opfern mußte b oft ganz erschöpft war, wie fie nur schlafen »«, wenn der kleine Mann so sehr krank sei, das
«jl jetzt schreien,* rief Susanne.
1—8 »Jetzt hast Du wieder „meinen* Buben spazieren rd bÄ schickt, gerade wo ich nach Hanse komme,* schmollte itbat.
Anzeigen nimmt entgegen di« Expedition dieses Blattes, sowie di« Annoncen-Bur«aux vou Haasmstein & Vogler in YYYT1 CYnFirrt Frankfutt a. M., Casiel, Magdeburg und Wien; Rudolf •“»■All. xylU)iy« Mosi« in Frankfutt a. M., Berlin, München u. Köln, E. L. <r,r,h6nn 55
Daube & 60. in Frankfutt a. M.. Berlin, üannover. Vatt». p '
I hinarbeitete, die nicht sozialdemokratischen Arbeiter-1 Legalistrung der Gewerkschaften verlangen? Suche! daß eine kleine Einschränkung dieses Rechts doch er- Iführer „abzumurksen*, die Arbeiter selbst aber für] man erst die Macht und den Einfluß der sozialdemo-1 wogen werden könnte. Solltees nicht an den meisten hie Sozialdemokratie „so ganz peu ä peu" ins I kratischen Führer und Agitatoren zu brechen, dann I Hochschulen möglich sein, die Immatrikulationen in ^1 sozialdemokratische Schlepptau zu nehmen. Iwird sich über eine solche Forderung reden lassen.!der ersten Woche des Semesters zu beenden, und
Itnh htJ Der Streit der Geweikschastsführer mit der! Solange aber nicht aus der Gewerkschaftsbewegung möglich sein, den Studirenden eine kürzere Frist als Gewerrscyllsisoewegulllj UHU tHci^.^^^altschen Parteileitung, der angeblich diel heraus eine ernsthafte thalsächliche Reaktion gegen «bisher für die Anmeldung zu den Vorlesungen vor- Smialdemokratie ! Gewerkschaftsbewegung selbständig machen sollte,Iden sozialdemokratischen Einfluß erfolgt ist, kann auf zuschreiben? Die späten Termine der Immatrikulation
0 I hatte nur taktische Bedeutung. Es handelte sich, so! „bemerkenswerthe* Reden ä la Segitz gar nichts I hatten, wenn wir nicht irren, nur einen Sinn zu
»8 abfällige Uriheil, welches der NürnbergerI ßetol6 nichtig unser konservatives Partei-1 gegeben werden. Im Gegentheil sollte man diel einer Zeit, als es noch ein gewöhnlicher Fall war,
vsekretär und Vorsitzende des Deutschen Metall |OrgQn aug, nur um persönliche M a ch t -1 Arbeiterschaft davor warnen, sich durch solche „fried-l daß ein junger Manu sich erst auf der Universität, ilverbandes Segitz über die gegenwärtige flesLiagelt/ hje zu Gunsten der politischen Parteilfertige' Kundgebungen, denen sicher die „Ab-lnach dem Anhören verschiedener Vorlesungen, für MuheAgttation öffentlich gefällt hat, gilt den«Eieden worden sind. Dem Grundsätze: „Dielmurksung* folgen würde, einfangen zu lassen. !diese oder jene Fakultät entschied, was heutzutage izialdemokratischen Freunden einer gesetzlichen I K^^kschaften sollen Vorschule für die Knzinloemo-1 - « wohl kaum noch vorkommt. Der weite Spielraum
tanung der Gewerkschaftsbewegung als ein voll-1£ra(e ^in*, huldigen alle Gewerkschaftsführer,! iWA«. " Iaber für die Anmeldung zur Vorlesung wurde gewiß
llBeweis für die Richtigkeit ihrer Anschauungen.überzeugt find, Herr Segitz, obwohl! UUl|CQUU. «auch dereinst in der guten Abficht gewährt, dem
«Herr Segitz getadelt hat, daß in Gewerkschafts-1 b^x öffentlich für parteilose Gewerkschaftsbe-l Ein akademischer Lehrer überg iebt in! Studenten die Möglichkeit zu geben, vor dem Belegen
wnlungen im Norden wie int Süden dieselben I aussprach. Derartige Aeußerungen sind! der „K. Ztg.* folgende Klagen und Vorschläge der! sich zu vergewissern, ob die Vorlesung ihm das Ge-
1, die in Schimpfereien auf die Arbeitgeber | jmmer nur sg[enber. >O ffentlichkeit: Mancher mag vielleicht entrüstet sein, wünschte zu bieten schien. Heute macht aber erst, gehalten werden, daß, statt auf die Arbeiteri bie Gewerkschaftsführer wirklich die feste!wenn eine neue Beschränkung akademischer Freiheit fahrungSmäßig der Studirende in der Regel nicht
lich zu wirken, auf deren Machtkitzel sp-kuliett«hätten, sich von dem Einflüsse der sozial-1 empfohlen werden soll. Aber eS giebt noch Rechte! mehr diesen Gebrauch von der Freiheit, sondern nur k, so hat er sehr vernünftige Worte gesprochenUdemokratischen Pattei loSzusagen, so läge das auch!und Freiheiten, die in unserer Zeit keinen rechten Iden des Schwänzens. ES wird in den ersten acht 1 , eine Schwalbe macht keinen Sommer und K fe fd)Dn jn ibret §onb- Die Gewerkschafts-1 Sinn mehr haben, und dazu gehört die Ausdehnung Tagen nicht eifriger gehört als später, und selbst ver- äre thöricht, auf eine solche einzelne SleufeerungIorganifationen pnb gaitJ bedeutend stärker als bieIber Ferien weit über ihren offiziellen Schluß hinaus,Ihältnißmäßig gut besuchte Vorlesungen erreichen die äugen zu setzen. I Organisation der Sozialdemokraten; ihre Presse ist »wie der Beginn weit vor ihrem offiziellen Anfang. I höchste Zuhörerzahl erst dann, wenn der letzte Termin
kach der Meinung der „Sozialen Praxis* und I gut entwickelt, ihre Finanzen find nicht schlecht be-lMit Recht ist diese Freiheit unter dem Ministerium zur Anmeldung heranrückt, währ.nd Vorlesungen, Her den einseitigen Sozialisten des „6iertenlfteIIt- wären also alle Voraussetzungen vor-!des Grafen Zedlitz beschränkt worden — oder viel- die ihrer Art nach nur aus wenige Theilnehmer rechnen Les' nahestehender Organe, soll das Deutsche I banbeib um ein Tänzcden mit der politischen Partei! mehr: es ist der Versuch gemacht worden, fie zu können, um diese Zeit ost schon aufgegeben worden find, nur ruhig den Sprung inS Dunkle wagen, das «wagen zu können. Daran aber ist nicht zu denken, «beschränken. Aber da der Versuch nur gemacht weil sich in der ersten Stunde nur einer, in der abindungtreten der Vereine ohne »eitere» ge-1 Die ^oberste Instanz' für bie Gewerkvereine ist die! wurde duich eine Verordnung, die den Docenteu ge-I zweiten ein anderer, in der dritten ein dritter, nie» b, und bie Gewerkschaftsbewegung legalifiren.Isozialdemokratische Parteileitung. «bot, spätestens acht Tage nach dem offiziellenImalS aber die drei einfanden, die das Kollegium
sozialpolitischen Theoretiker haben ja auf ba8| Uber nicht nur hinsichtlich der taktischen Be-j Beginn des Semesters ihre Vorlesungen anzufangen machen, oder niemals auch nur einer die bestimmte
ittatie entrückt würde. Mit diesen Theorien isttwegnng — die doch das unbestrittene Gebiet der «hatte, sich erheblich später noch anzumelden und er-«sie zu Stande zn bringen, noch eine Woch- fortzn- iber eine eigene Sache: fie machen sich nur auf Gewerkschaften bilden sollte — wird von der sozial-1 heblich früher schon abzumelden, so konnte der Erfolg Netzen. Es weiß ja wohl jeder Lehrer, wie oft ein Papiere effektvoll. Sprechen die Thatsachen, so hemokraiischen Parteileitung birtjrt. Waren cs die nicht der gewünschte sein. Der gute Wille des I Student, der mit der guten Absicht, eine Vorlesung innen die Dinge dann ein ganz anderes Aussehen. Gewerkschaften, die bet dem Berliner B auerstreik die! Docenteu nützt nichts, wenn die Hörer, weniger viel- zu hören, eintritt, die Absicht ausgicbt, wenn er be-
ter obenerwähnte Herr Segitz hat sich übrigens, Führung hatten? Mit Nichten I Herr Singer leicht aus Faulheit als aus ökonomischen Erwägungen, fürchten muß, durch die geringe Anzahl der Theil-
wch die Soziale Praxis* hervorhebt, ftüher dikttrte den Brauern den Frieden, die Gewerkschafts- sich später einfinden und ftüher auseinandergehen. nehmer in der Ausübung feines kostbarsten Rechts, 1 für unpolitische Gewerkschaften ausgesprochen sührer hatten „nix to segg n*. Wie war es ferner Aber auch für den, der, um Studenten zu finden, des Rechts zu schwänzen, ein wenig beschränkt zu werden.
! damit nur den Genossen* Molkenduhr und bei dem großen Hamburger Ausstande? Da traten «trotz der Vorschrift dem alten Gebrauch sich nähert, Gewiß würde» die Studenten von der Ausübung
'n beiaeftimmt die" ihrerseits wiederholt dafür hie sozialdemokratischen Reichstags-Abgeordneten der «ist es oft genug empfindlich, daß den Studenten die «dieses Rechts gerade im Anfang des Semesters nicht ckreten find daß im wirthschaftlichen Stadt Hamburg zwischen Hafenarbeiter und Arbeit-Freiheit gewährt ist, mit der Anmeldung zur Vor- einen so ausgiebigen nnd für manche Vorlesungen so Ulfe alle Kräfte zusammengefaßt werde» müßten,Leber und schürten den Hader, obwohl fie in ihrerh-suvg weit über diesen unerlaubt späten Termin zu verhängnißvollen Gebrauch machen, wenn fie genötdigt e nach dem politischen Glaubensbekenntnisse zu Eigenschaft als Cigarrenarbeiter bezw. Buchdrucker zöaern, ja daß selbst dieJmmattikulationen erst sehr viel würden, fich innerhalb der ersten ant Tage des
0.' Das klingt jedenfalls recht vertrauen-! und Reporter zu den streikenden Gewerkschaften in! später stattfinden. DaS Recht zu schwänzen soll I Semesters am Orte ihrer Studien einzufinden und
cknd und parteilos*; allein auch .Genosse* «keinerlei Berufsgemeinschaft standen. Iden Studenten im allgemeinen nicht verkümmert werden, etwa wenigstens zu e i n c r Vorlesung anzumelder,
------ Her hat fich in diesem Sinne öffentlich auS- Wie kann man also unter diesen Verhältnissen, Aber die Ausübung dieses Rechtes gleich in den statt daß ihnen die Freiheit gewähtt wird, durch 1^*1 rochen während er im Geheimen — wie während tatsächlich die Gew rkschaftsführer nur als ersten Stunden gefährdet so oft das Zustandekommen längeren Aufenthalt zu Hause ihren Wechsel „auf
6on i'ßm bekannt gewordene Brief an den Re-1 Dclegitte der Sozialdemokratie zu betrachten find, «einer Vorlesung in den Fächern, denen nicht das Iden Damm zu bringen*.
tau bet Bergarbeiterzeitung nachweist — darauf «den Sprung in's Dunkle machen wollen und die l Schreckgespenst des Examens zur gütigen Fee wird, I -
Frau damit so, daß fie ihm bann ernstlich böse! ihm leichter nm'S Herz in der freien Natur, fie bot huschte, nähme» beide oft zur Ha»d und betradjteten werden konnte. «ihm zwar keinen Trost, aber doch Zerstreuung durchIeS lange, seit der Kleine fie verlasien.
Eines Tages, als Herbett heimkehtte, machte! die Mannigfaltigkeit der Beobachtungen, die fich in AIS einst nach einem besonders heftigen Auftiitte, Susanne ein sehr ernstes Gesicht. „Fehlt meinem «ihr aufdrängn. Kehtte er aber zurück von seinen den er wieder verschuldet hatte, Herbett da saß nnd Jungen etwas?' war seine hastige Frage. I Streifereien, so befiel ihn zu Hause wieder die Schwer-1 da» Bild anstarrte, waS er gewöhnlich nach einer «U uuu ----- --------. Susanne nickte betrübt. „Der Doktor meint, MU,h und er sprach fast kein Wort mit Susanne, solchen Scene that, legte ihm plötzlich Susanne die
Kinde. Sie wurden seinetwegen fast eifer-«man müffe nicht gleich an sehr Schlimmes denken.«Diese fürchtete fich vor dem Alleinsein unb grollteIHand auf die Schulter und sagte. „ES geht nicht aufeinander, und jeder sprach von ihm als «DaS komme vom Zahnen. Gerade bei starken «chm, weil er ihre Gesellschaft floh. So trat all-«mehr, Herbett, wir muffen uns trennen; ein solches t spinpni" CHnh* I ^tnhpm fnlrh^ rtm* tiirht CillC ©ntfrcntbunQ it)HCn Cut. ^Qllb | ßtuCÄ CltTQQC tu) tttchl lältflCT.
---- 1 Susanne hör doch mal wie „mein' armer hT/ihn »X fie bie “ bann einmal Susanne bei seiner Rückkehr nicht. Er zuckte zusammen; das hatte er nicht erwartet, egt brüllt' es fehlt ihm gewiß etwas,' sagte Wimmel bta fo fü llte er fich von ihrem langen Ausbleiben verletzt Aber ein trotziges Gefühl bemächtigte fich feiner, ein
irdUl Xt ' SfXr A1 Ä i ’ SZnS ««b ein bitteres Gefühl stieg gegen seine Frau in Stolz, der ihm den falschen Weg zeigte. Hätte er
----laut' Augenschein fluf 3m aerger ging er weg, suchte fich im Susanne um Verzeihung gebeten, so hätte ihr Herz 5 mnr mi, „„1^6 feiner Freunde zu betäuben und blieb halbe den Sieg über ihre Verstimmung getragen. Er konnte
inhtS ibn Nächte draußen. Er fing an, fich an ein solches jedoch nicht nachgeben, wenigstens schien es ihm nn»
SittefÄLblina ßeben 3“ gewöhnen, ohne ihm Geschmack abzuge- möglich, und antwortete daher, indem er versuchte, ?nbier firfafe A'ebahA2t&if(fitel®il,nen' fühlte keine Berufsfreude, keine Schaffenslust seiner Stimme einen gleichgiltigen Klang zu geben;
" 8* ZS mehr und vernachlässigte ziemlich alles, was er nicht „Gut, sei es denn, trennen»« uns, wenn Du willst.'
n J'AA L S hätie vernachlässigen sollen. Die Folgen davon „Ich werde zu meiner Mutter gehen, fie wird
A 6 schwach« Reff fie schon ber. L^ WxWdt und mich nicht zurückweisen.*
” im« „„h $abd. Das stimmte ihn wieder mürrischer und „Sie ist eS wohl auch, die Dir deu Gedanken
rtl|f b htimitfSrt ^im^b reizbarer; die geringste Kleinigkeü konnte ihn ärgeren eingegeben hat?'
auf seinen Ftttigen ferner himmlischen Heimath« b jn 2tufiegnng oerfe^n, und er vergaß fich soweit,! „Nein, Hei bett, da thustDu ihr Unrecht, fie weiß wieser zu. |baf$ er seine schlechte Laune an Susanne ausließ. von diesem Enffchlusse noch nichts, der eist in dieser
H- !Susanne riß dann die Geduld, und die Kluft zwischenl Stunde in mir entstand,n ist.*
Herbert und Susanne waren niedergeschmettett. | ihnen wurde immer tiefer. Das arme kleine Bübchen I „Du wirst besser thnn, Deine Mutter zu bitte», Hätten fie selbst dem Tove in's Auge gesehen, fie war ja nicht mehr da, auf dessen herzigen Wangen zu Dir zu kommen. Wegen meiner brauchst Du hätten keine so große Herzensangst und £)ual|fidj die Lippen der beiden Gatten immer wieder be- das HauS nicht zu vei lassen. Ich werde Dich von empfunden, wie ihnen die Sterbestunde ihres K-ndes I gegnet hatten. I meiner Gegenwart befreien, die Dir zuwider ist,
bereitete. Man mußte die arme Muter mit Gewalt! lieber dem Sofa hing ein Porträt des kleinen und mir ein möblirtes Zimmer miethen. Ich werde von der kleinen Leiche reißen. | verstorbenen Lieblings, ein künstlerisch in Schmelzmalerei I Dir natürlich alles hier lassen .... nur eins bitte
Nachdem der kleine Herbert auf dem Kirchhofe! ausgefühltes Medaillonbild, das ein Freund Herberts I ich mir aus.*
gebettet war, wurde es unheimlich still im Hause.! hergestellt und den Gatten zum Geschenk gemacht! „Nein, Herbert, mein Entschluß steht fest, ich Die beiden Menschen gingen wie Schatten einher, | batte. Dieses Bild, auf dem der kleine Manu recht «brächte eS nicht über mich, hier inmitten der Er- wortkarg, nur mit ihrem Gram beschäftigt. Herbert! gut getroffen war, muntere Augen machte und fohnnerungen an ein verlorenes Glück zu leben fand es bald unetträglich in seinem Heim; es wurde! anSsah, als wenn eben ein Lächeln über sein Gesicht j hier brach Susanne in Thränen aus — ich will, ich
rfMbBatal 2-h. «»» »och, llniv«rsttLtr^8»chdrnck«r«iinM-rbnrg, it/täflf /♦‘H1 »««ltwottttch für d«n allgimetu«, THE- ««daktarr ». Hartman»,
Rtbattto« nl Expedition: Markt 81. (jjUUfllUIV*’ VVVlUU* für dm A^«ratmth«ü: Zoh. »»» Koch, firib« ta Marburg.