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, Ver. chsthrbar, nur so ist bei den nächsten Wahlen 7 it nationale Mehrheit zu erzielen. Don ver- . , ttbtnen Blättern werden nun dem Bund der Land-

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Zu den Reichstagswahlen

sich der Band der Landwirthe heute in seinem über seine Stellung in folgender gewiß Weise vernehmen:

»Zusammenschluß der produktiven tände bei den nächsten RetchStagSwahlen zur üretmig ihrer Interessen und Wiederherstellung ichender Fürsorge für die Landwirthschaft durch t Gesetzgebung", daS ist der Kernpunkt der auf der ileziiteu-Versammlung deS Bundes der Landwirthe i daS Königreich Sachsen in Dresden gefaßten ksolution. Jetzt, in einer Zeü eines allgemeinen iüdschaftlichen Niederganges der produzirenden iütelllassen und einer daraus resultirenden allseitigen

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I trete immer deutlicher hervor, daß der Bund ! Landwirthe bei den bevorstehenden Wahlen als schlossen e Panei auftreten wolle. Dafür agittre «mtlich Hen Dr. Friedrich Hahn, der in Hannover

M 255.

Telephon 56.

«ebst deren Gratisbeilage« reisblatt" für die Kreise Marburg uni Hain,Illustriertes Sonntags litt* undVerloosungsliste der gl. preußischen Klassenlotterie" itben von allen Postanstalten, Landbrief­ern, in der Expedition (Markt 21), sowie unseren Filial-Expeditionen in Kirchhain, ftadt und Wetter entgegengenommen.

»Wir müssen gestehen, daß wir einem solchen öffent­lichen Auftreten österreichischer Abgeordneter in Berlin keinen Geschmack abzugewinnen vermögen. Was würden wir wohl dazu sagen, wenn deutsche Reichs- tsgsabgeordnete, die in scharfem Gegensatz zur Reichs­regierung stehen, sich zu öffentlichem Auftreten in Oesterreich entschließen würden, um fich dort frische Kraft zu ihrem Kampfe gegen die heimische Regierung zu holen? Wir haben die lebhaftesten Sympathien für die Deutschen in Oesterreich, die einen schweren, ihnen von einer sehr kurzsichtigen und einseitigen Re­gierung aufgedrungenen Kampf um ihre deutsche Muttersprache und damit um ihre nationale Existenz durchzufechten haben. Wir beklagen auf'S lebhafteste, daß es einem Minister gelingen kann, eine verfehlte Verordnung so hartnäckig festzuhalten und dwch- zuführen, daß dadurch die wichtigsten inner» Inter« effen unseres benachbarten und verbündeten Reiches gefährdet weiden. Aber wir halten unbedingt fest, daß in die hinein Kämpfe, die wir in unserem Reiche auSzufechten haben, kein Auswärtiger, und sei eS unser bester Freund, fich einmischen soll Wir müffen alio auch darauf sehen, daß auch unfern Nachbar» gegenüber dieser Grundsatz in Deutschland durchgeführt wird."

um ein Zusammengehen der nationalen Parteien auf der Basis eines nationalen WirthschaftsprogrammS zu verhindern. Die nationalen Parteien werden fich aber schwer hüten, auf diesen fteifinnigen Leim zu kriechen. Der Bund der Landwirthe ist mit seinem Wirthschaftsprogramm der Sammelpunkt, der Brenn­punkt für alle wahrhaft nationalen Jntereffe». Während die Parteien hauptsächlich daS be­tonen, was sie von einander trennt, sucht der Bund versöhnend und vermittelnd zu wirken, indem er das Einigende, daS Gemeinsame in den Vordergrund stellt. Im Bunde können fich alle wahrhaft nationalen Elemente die Hand reichen, ohne sich etwas zu vergeben, ohne von ihrer verschieden­artigen politischen Anschauung, an der ein Jeder mi besonderer Zähigkeit festhalten zu müssen glaubt, abwcichen zu müssen. Sieht der wahrhaft national gesinnte Theil der Bevölkerung die Richtigkeit dieser Auffassung rechtzeitig ein, dann ist ein Steg über Freisinn und Sozialdemokratie, dann ist eine nationale Mehrheit im nächsten Reichstage so gut wie sicher.

die nasionalliberalen, in Sachsen die konservativen Reichstagsabgeordneten durchseine Leute" ersitzen wolle."

Wir haben wiederholt klar und deutlich genug ausgesprochen, daß der Bund nicht im Ent­fernte st en daran denkt, sich als eine be­sondere Partei aufzuthun. Dies würde sowohl seiner ganzen geschichtlichen Entwickelung tote seinem Pro­gramm , das nur wtrthschaftSpolitische Ziele verfolgt, widersprechen. ES liegt auch im eigensten Jntereffe des Bundes, seine bisherige unparteiische Stellung gegenüber den politischen Parteien zu bewahren. Der Bund würde nie der machtvolle politische Faktor sein, als der er jetzt auch von seinen verbortesten Feinden anerkannt und ge­fürchtet wird, wenn er, wie die alten politischen Parteien, fich auf einen einseitigen parteipolitischen Standpunkt stellen, eine eigene Partei bilden würde. Wenn ein Kandidat nur in politstcher Beziehung auf allgemein christlich monarchisch nationalem Boden steht, dann kann er unseretwegen ganz nach seiner Fa^on, nach seinem eigenen politischen Glaubensbekenntniß selig werden. Auch in der Politik gilt der Spruch: De gustibus non est disputandum. Wir wollen, tote gesagt, in dieser Beziehung Niemandem in seiner Ueberzeugung zu nahe treten, Niemanden in seiner politischen Ansicht bevormunden, um so weniger als fich eine Einigung, ein Zusammenschluß der Parteien auf rein politischem Bode» niemals erzielen lassen wird. Wir halten auch die formal politischen, die konstitutionellen Fragen zur Zeit für weit neben­sächlicher als die wirthschaftspolitischen, und daß wir uns damit auf dem richtigen Wege befinden, dafür bietet uns das treffliche Birmarckwort Gewähr: La recherche de la fraction est interdite.

Fürst Bismarck hat fich neuerdings wiederholt dahin ausgesprochen, daß zu Gunsten der Wieder­herstellung einer nationalen Wirtvschaft-Politik die nennenden politischen Programmpunkte möglichst zurück­gestellt werden müßten. D>m fortwährenden in den Vordergrund - Stellen der formal pol tischen Fragen und dem geschickten Zurückdrängen der wirthschafts» politischen Seitens der liberalen Preffe ist die unselige Entwickelung unserer Wi-thschaftspolitik, der ver­derbliche Einfluß deS meist liberalen Großkapitalismus auf dieselbe in der Hauptsache zuzuschreiben. Die Furcht, daß es nach der vom Bunde ausgegebenen Parole mit diesem Einfluß vorbei sei» könnte, ver­anlaßt die Freifinnsprcffe zu ihrer Behauptung von den Selbständigkeitsgelüsten des Bundes, um eben die nationalen Parteien gegen den Bund aufzuputschen,

Der freisinnige Monarchismus wird durch nichts treffender illust'iert werden können, als durch nachstehende Anordnung einesFamilienvaters", die von der MoffeschenBerliner Morgenzeitung" zur Nachahmung empfohlen wi-d. Der betr-ffetre, jedenfalls zu de» Gefiunungsgenoffen deS Moffeschen Blattes zählendeFamilienvater" schreibt nämlich». A :

Der dolus eventualis ist leicht fonft-uirt - ei» paar Monate Gefänxrüß find d e Folge. Um nun mich unb mein« Angehörigen vor solchen RoUen ein für allemal zu schützen, habe ich in meinem H. im strengen Wfh) ge Aben, die Person deS Regierenb n, sowie irgend eines Mitgliedes her Fam lie beste den n ter keinen Umständen mehr zu erwähnen. Diese Vorficht auch outzerhal meine» Familienleben» anzowenben, gebot mir feit qeia, me, Z it schon mein Selbsterhaltungstrieb Aus di se West- hoffe ich, mich unb bie Meinen vor ber <8 fahr zu b wabren, einmal unerwartet wegen einer nicht b ganger »n Majestät-- belcibknng zur Verantwortung gezogen zu werden Dnse» Verfahren bürste fich meines Erachtens zur Nachahmung empfehlen.

Nur daS schlechte Gewiss?» besten, der sich b wußt ist, die Achtung vor der Majestät feineSme. 8 immer genügend zu wahren, kann zu so chr»Vorsichis- maßregeln" veranlaffen. In der That we.den auch gerade die Leser von fteistnnigen urbGenossin"- organeu durch deren versteckte Bosheiten zu einer,

Bestellungen

bie Monate November und Dezember auf die

Umschau.

LautStaatsanzeiger" geruhte der König de» Staatsminister Freiherr» Marschall von B i e b e r st e i n unter Belastung des Titels und Ranges eines Staatsministers von seiner Stellung als Mit­glied des Staatsministeriums zu entbinden und den Staatssekretär des Auswärtigen Amts v. Bülow zum Staats Minister und Mitgliede des Staats- Ministeriums zu ernennen. Weiter geruhte laut Reichsanzeiger" der Kaiser, den Staatssekretär des Auswärtigen Amts, Wirklichen Geheimen Rath Freiherr» Marschall von Bieberstein von seiner bisherigen Stellung behufs anderweiter dienstlicher Verwendung zu entbinden und den Botschafter am Königlich italienischen Hofe v. Bülow unter Ab­berufung von diesem Poste» zum Staatssekretär deS Auswärtige» Amts zu ernennen.

Berliner Blättern zufolge sollen am 12. No­vember auf Einladung einer Anzahl Herren aus ver­schiedenen Parteien unter Mitwirkung des Alldeutschen Verbandes die drei österreichischen Reichsraths­abgeordneten Dr. Funke, Heinrich Prade und K. H. Wolf in einer öffentlich n Versammlung in Berlin über die Lage der Deutschen in Oesterreich sprechen. Das halten wir für einen Plan, der nach keiner Seite heilsam ist. Wir gebe» derKöln. Ztg." deßhalv auch vollkommen Recht, wenn sie hierzu schreibt:

. - , j-m,. Selbstständigkeitsgelüste vorgeworfen, weil er « öet,5 den nächsten Wahle» mit einer eigenen Wahl- - tole Vorgehen wolle. Auch dieGermania" schreibt

rzuftiedenheit, müssen die wirthschaftlichen Fragen SenO «bedingt in de» Vordergrund treten. Nur mit

Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

*** Redaktion tob Spedition: Jllustrirtes Sonntagsblatt. verantwortlich für dm allgemein«, Theil: Redakteur SU Hartmann,

____________________° Mr den »feratentheü- Joh. Reg. Rod), beide in Marburg.

: [66 lern wirthschaftspolitischen Programm ist eine

theilunz cktik der Sammlung aller staatserhaltenden Parteien

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und <

Feiertagen. Qnartal-Abonnements-Preis bei der Erp«- «tätigen nimmt entgegen die Erpeditiou diese» Blatte»,

dttion 2 M!., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (ertL * fotti« bie Annoncen-Bureaux von Haasenstein & Vogler in yYVIT

Bestellgeld,. Jrrsertionsgebühr für bie gehaltene Zelle , . OAr jjranffurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf HX»,

oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Hf«, L0MllbeNd, 30. Oktober 1897 WeLL°i?LL Telephon 55.

ber 18 ität!

(Nachdruck verboten.)

Das Teufelchen.

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war ihm wieder, als liege er im schaukelnden

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- Fral Fr<v ld.

Roman von Marie Bern har».

(Fortsetzung.)

Die rechte Hand leise unter Heimich ArnSberg's

M schiebend, daß er sie ansehen konnte, beugte tote fich zu ihm nieder, und warm und rasch Thräne auf Thräne auS ihren Augen auf jein :. [66 c . . . dabei aber stand ein glückliches, erlöstes - fp'I® auf ihren Lippen.--

Der Maler machte eine unruhige Bewegung.

auf dem grünlich schimmernden See.....

------- ! daß eS diesmal nicht der See war, sonder» 1 - Bal I wette, unendliche Meer, daS unter ihm wogte ka«p * 1 murmelte, dessen brausendes Branden er ganz Sang.® Sich hörte. Master nichts als unabsehbar V__Wafler rund um ihn her, und sein Nachen

wäii 'dicht festgebunden, das fühlte er, et schwankte ht zu * und mehr vom Ufer fort, daS nur in H. B. ddikrnden Umriffen noch sichtbar war. Ueber (66 dn Augm lag eS wie ein Nebel er wollte ~T7~5 *®e sehen, wie fie über ihm ans dem Ldtdenast ' «der das Bild trat nicht vor ihn--immer

ransöfti ~mcr diesen Nebel!

rr aei uic das Meer seine Fluthen heranrollte (?rneb. £ dud höher ach, sie nahmen ihn mit, er ----j cS ihn und seinen Kahn! DaS tiefe se«bt» Edden kam näher eine wilde Angst erfaßte ?, n«1 f -

. Retiti .Titania!" sagte er flehend.

J den 1ab ber Schleier vor seinen Blicken zerriß, und igemeß jhr ^ßes Antlitz dicht, dicht über fich geneigt, (66- schöne Haar, das wie ein weiches Goldnetz zu derabfloß, die wunderbaren Augen, er fühlte

(Fortsetzung folgt.)

Mit heißen, brennenden Augen, denen keine Thräne kommen wollte, schaute er in seines tobten FreunbeS Antlitz. Dabei rollte vor seinem Innern Auge fich Scene um Scene auf, ganz kleine unbebeutenbe Vorfälle, bie er längst vergessen zu haben wähnte, da erlebte er fie plötzlich wieder mit ihm zusammen, der als Leiche vor ihm lag und ihn Jahre lang so treulich begleitet hatte, wo er auch weilen mochte. Nun war es zu Ende, sein Kindheitsgespiele, sein Jugeudgenoffe, der Freund einer ersten Mannesjahre war dahin, und Alexander

Weiter kam Frau von Tyrnau nickt, denn Alexander und Virginie kamen bereits die Treppe herauf.

Ohne einen Blick auf seine Pflegetochter zu werfen, winkte Herr von Thrnau de» Sohn an seine Seite und verschwand mit ihm in feinem

oenau, daß kein Lebender ihn ihm je würde ersetzen können.

Der Waldwärter und feine Fran machten fich dann und wann etwas in dem Zimmer zu thnu und schlichen, wenn fie die Beiden immer noch stumm in de» Anblick des Todten vertieft fanden, still wieder heraus.

Endlich klang drüben die Thür, und Alexander trat heraus und besprach mit dem Waldwärter, wann er die Leiche holen lasten wolle. Er war geisterbleich und blickte so finster, daß die Frau, nachdem fie einen scheuen Blick auf ihn geworfen hotte, rasch bei Seite ging. Nach einer Weile kam auch Virginie ans dem Sterbezimmer, unb fie gingen zusammen nach bem immer noch wartenden Wagen, aber er soh fie nicht an, bot ihr auch beim Ensteigeu nicht bie Hanb. Der Ausdruck in ihrem Gesicht war schwer zu entziffern: es lag wie ein künstlicher Trauerflor darüber, durch welche» jede» Augenblick der hellste Sonnenschein des Glückes durchzubrechen bereit war.

ber Waldwiese stand, dann neigte er sich zu dem Forstwart, der ihm mit abgezogener Mütze gefolgt war, nnd flüsterte ihm zu:Ich komme heut' Abend wieder I"

Die Pferde zogen an. Unter ih-en langen Seidenwimpern hervor warf Virginie einen zagbafte» Blick auf ihre» Nachbar, er sah in ihre dunkle» Sammetaugen, und eine Helle Röthe schoß ihm jählings in's Gesicht, als er sich hastig abroanbte.

Als der Wagen mit feinen Insassen vor der Rampe deS Lo-kowitzer Wohnhauses It, stand Frau von Tyrnau mtt ihrem Gatten auf der Veranda. Sie blickte besorgt auf in fein ernstes, chmerzersüllteS Antlitz und legte ihren Arm um seinen Hals.

Laß' fie mir zuerst, Berthold! Du versprachst es mir!"

Er küßte zärtlich die weiche Wange, die fich a» ein bärtiges Gesicht schmiegte.

Um Deinetwillen, Doris, nur Dir zu Liebe, nicht auS Schonung für fie, fie hat keine verdient, .... sog' ihr das! Und daß fie eine Zeitlang unser Haus verlosten muß, bis die Leute vergessen haben,--wenn fie überhaupt können!

Nach einem Mädchen mit solcher Vergangenheit, solchem offenkundigen Liebesabenteuer hinrer fich, wird schwerlich je ein Ehrenmann s ine Hand noch aus strecken!"

Du urtheilst zu streng in Deiner heutige», nur begreifliche» Stimmung--"

ihre Hand auf seinem Haar und ihren Hauch auf seiner Wange, und hörte ihre Stimme Life Worte sprechen, die er nicht verstand aber fie waren voll Liebe und Schmerz, das wußte er gewiß! Da war der Lindenduft plötzlich auch auS dem Walde, der süße, betäubende---

Ader die Brandung wurde stärker, und die Wogen chwollen an, und Heinrich Arnsberg schloß langsam die Augen ... da hoben die Wellen den Kahn und trugen ihn weiter .... hinein bis in'S Meer der Unendlichkett!

m ^n-mLagergesesten - stumm von Tyrnau wußte eS Angesichts dieses Tobte», regungslos fie wußte» nicht, wie lange. -......

Er war schön, dieser Tobte, wie eS der Lebende niemals gewesen, ob fich gleich seine freundlichen, lichtblauen Auge» geschloffen hatten für immer. DeS Todes Hand hatte all baB blühende Roth von »en Wange» fortgewischt es war ein weißeS, eierliches Gesicht, das auf dem groben Kissen lag, einen fünften, schlummermüden Zug um die Lippen, >as krause Blondhaar von der Stirn zurückfallend, > ihre Wölbung scharf hervorttat. Alexander tarrte unverwandt auf diese Stirn, ihm war, als gehöre fie einem Fremden; baS konnte doch unmöglich Heinrich Arnsberg sein, der hier als Leiche vor ihm lag.

Todt tobt! Die scherzende Lippe verstummt kein Druck mehr ber warmen, lebensvollen Hand nie mehr ein Blick dieser freuen Augen! Es war das erste Sterbebett nicht, an dem der junge Arzt stand, wohl aber das erste, das ihn einen

dumpfen Schmerz über seine eigene Ohnmacht empfinden liefe, baS den Arzt ganz zurücktreten und nur den fühlenden Menschen sein Recht ergreifen lehrte, das ihm das dunkle Räthsel des TobeS so nahe rückte, wie es nie zuvor geschehen war.

Noch einmal wandte Alexander sich nm und umsafete mit einem letzten Blick das kleine Haus, seine eene u wie es vorn hellsten Sonnenschein umgittert, auf, Arbeitszimmer.