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und erst spät Abends nahm man Abschied.
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über den Unterleib. Noch in derselben Nacht
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und dem General Richter. Murawiew wurde da, Hhlafd
vom Zaren empfangen. — Heute Nachmittag ,
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Brenn st euervergütung für den mit i Hain
allgemeinen DenaturirungSmittel de»
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turirten Branntwein, welche bisher 1! z. äetfi
bis auf Weiteres unverändert.
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BeleuchtungSzwecken thunlichst zu fördern, hat BundeSrath am 21. Oktober 1897 beschlossen,
wrliegt Lehre.
50 Pfg. für das Hektoliter reinen Alkohols bet, vom 1. November 1897 ab auf 2 Mk. 50 Pfg.
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Kopf- und Barthaar gestattet; ebenso ist das Rein' er Nase ohne Taschentuch nicht erlaubt. $
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Lewen lang — Drum wir juch Wünsch ehr harllich Genuß. Graf Keller."
wurde.
Erdstöße. In F a l k e u st e i u
gestern Morgen gegen 9 Uhr zwei heftige Erd tatt, von Südwest nach Nordost. In Bra eobachtete mau ebenfalls früh 3 Uhr 17 tnen Erdstoß.
FeuerSbrunst. Nach einer Meldung Ms A a brennt der Ort Steinfelderheistert 1 lall. Da es a» Wasser mangelt, so besteht Gefahr, daß alle Häuser verloren gehen.
durch Erdrosseln umbrachte und betäubte, und da! am 15. d. MS. durch den Strang hingerichi
der Erbprinz von Hohenlohe-Lmgenburg mit Gemü sich wai hier ein. — Das Zarenpaar hat gestem Abend, , Zu
gastlicher Bewirthung wurde noch MMches üb» Leide» «nd Freuden des SchullebenS au8gttati
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Alls Marburg und Umgegend.
Marbmtg, 27. Okt. Vom nächsten Sonntag ab finden wieder aller 14 Tage in der reformirten Stadt- und Uuioerfitäts-Kirche akademische Gottesdienste statt.
+ Rekruten - Vereidigung. Heute Morgen fand in der Exerzierhalle am Kämpftasen die Ver- eidigung der Rettuten des hiefigen Jäger-Bataillons statt.
* Straßensperre. Wegen Ausführung von Wasierleitungsarbetten wird die Neustadt am 28., 29. und 30. d. M. für den Fuhrwerksverkehr gesperrt.
* Angeblicher Auüstaud. Man theilt uns zu der gestrigen Meldung von einem Ausstande hiesiger KMal - Arbeiter wegen Lohndiffereuzen von nächstbetheiligter, kompetenter Stelle mit, daß es sich nur um vier entlassene Mann handelte. Zwei wollten in ihre Heimath (aber nicht Frankfurt), und zweien ist das Wetterarbetten wegen ungenügender Leistung untersagt. Von einer ArbeitseinstellMg wegen Lohndifferenzen ist absolut keine Rede. Die Firma Holzmann zahlt gute Akkordlöhne (ein Vorarbeiter steht sich auf 5 bis 8 Mk. pro Tag) und hat jederzeit Ersatz an neuen tüchligen Arbeitern.
* Eiu lustiger Studentcu-Eiufall fft es jeden- alls gewesen, der heute Nacht etlichen Passanten men fleincn Schabernack spielte. Wohl die Baulust unserer Wettergasse hatte die jungen Herren Mgesteckt, als sie dort Stein auf Stein zusanmren- trugen, um die Oeffmmg zu dem Aufgange wischen dem Binder'schen und Schäfer'schen Hause lber mannshoch zuzirbanen. Mancher, der die Stufen des Nachts bereits herabgestiegen, fand unten den Weg verbaut und mußte sich, gewiß zum Ergötzen dieser neuesten „Bau-Kandidaten", wieder nach oben begeben, um auf Umwegen zum Ziele zu gelangen.
Heffen-Naffau und Nachbargebiete.
Ziegenhain, 24. Ott. Ju Neukirchen trat eine Frau beim Aufstehen au8 dem Bette in einen Nagel. Infolge dessen entftanb Blutv ergiftuug und nach einem Tage trat der Tod ein.
Fulda, 25. Oktbr. Am Sonnabend Abend wurden die drei Personen, welche bekannllich in der Angelegenheit des Kupfer-Diebstahls aus der Königlichen Eisenbahn-Haupt-Werkstätte gefänglich eingezvgen waren, wieder aus der Hast entlassen, nachdem die dmch den Herrn LandgerichtSrath Weiß aus Hanau eingeleitete Voruntersuchung nach dreitägiger Sauer abgeschlossen war.
Schletzenhausen, 25. Oktober. Der Königliche Förster GadzikowSki zu Schletzenhausen wurde gestern stüh von den Kirchgänger» etwa 200 Schritte von seiner Wohnung tobt aufgefunden. Derselbe hatte noch die Laterne in bet Hand und das Gewehr über der Schulter. Die Gerichtskornmisston von Großenlüder hat unter Hinzuziehung eines Arztes estgestellt, baß ein Verbrechen nicht vorliegt, sondern >aß wahrscheinlich ein Schlaganfall die Ursache des Todes war.
Greifenstein, 26. Ottobet. Am 23. b. Mts. erschien dahier eine Deputation der Lehrer bei Inspektion Greifenstein, um bem fast 40 Jahre im Amte stehenden und am 1. November er. aus bem- eiben ausscheidenden Kollegen, Herrn Schmoll u Ehren, ein Geschenk, bestehend in einem kostbaren Sessel — zu überreichen. Einer der Deputirten I sielt eine kurze, aber ergreifende Ansprache, worauf Herr Schmoll bewegten Herzens dankte. Bei recht
Vielleicht hängt hiermit zusammen, daß Prinz ® von Schaumburg-Lippe und Gemahlin heute z Mrer mittag nach Baden-Baden abgereift find. Der Cbt Mfen Hofmarschall v. Westerweller hatte heute Vormh Go eine längere Besprechung mit dem Grafen Muill» ob sii
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schlechterdings nicht auSreiche» würde, nm die Truppen mit den Pferden m nach dem von den Liuien- Kommisfionen bearbeiteten Fahrplane rechtzeitig zu befördern", so ist davon an der zuständigen Stelle nicht das Mindeste bekannt.
— Als für die polnischen Aspirationen charatteristisch geht folgende Auslassung des in Graudenz erscheinenden polnischen Organs, der „Gazeta GrudzindSka", dmch die Blätter: „Die „Germania" nennt uns Polen „polnische Preußen." Möge die „Germania" wissen, daß es für den Polen die ärgste Beleidigung ist, wenn ihn Jemand „Preuße" nennt! Wir find Polen nnd nur Polen und höchstens noch Untertanen deS Königs von Preußen, nicht aber irgend welche Preußen."
Hamburg, 26. Ott. Heute fand die Feier der Eröffnung des neuen RathhauseS im Festsaale desselben statt. Bürgermeister Dr. Versmann nahm vom Vorfitzenden der Rathsbaucommission Bürgermeister Dr. Lehmann die goldenen Rathhausschlüffel entgegen. Hierauf folgten die Festreden des Senatspräsidenten Bürgermeister Dr. Versmann und des Bürgerschaftspräsidenten Hinrich- sen, die dem Wunsche weiterer Blüthe Hamburgs unter dem mächtigen Schutze des Deutschen Reiches Ausdruck gaben. Geistlicher Segen und Musikoor- träge schlossen die Feier, an der daS diplomatische Corps, sowie die Spitzen der CivU- und Militärbehörden theilnahmen.
Ein reicher „Stadtbauer". Die Faa Bötzow hat im Norden Berlins uod)J Morgen innerhalb etwa des Weichbildes der S« unter bem Pfluge unb erzielt dort gute Er»« Diese Fläche entspricht einem ansehnlichen Baus gute. .Daß bieS Bauerngut nach bem BebauunM jlane auS einigem Sb aßen land unb einer ui < (euren Menge Baustellengelände besteht, braucht ka stnzugefügt zu werden. Wie viel Baustellenwe darin steckt? Dies ist schwer zu sagen, da die 1 bauung doch wohl Jahrzehnte erfordert. Aber । 20 bis 30 Millionen Mark könnte < Taxe wohl ausfallen. Die Bötzowschen Geld n der Landsberger Allee hinter dem Friedrichs ollen, sowett sie Sttaßenland umfassen, gepflast werden.
Redner fragt, wie steht die Angelegenheit in Hessen oder richtiger in der Provinz Hessen-Nassau? Eine Resolution irgend welcher Art wolle er nicht aufstellen. In Hessen-Nassm bestehen 645 Vereine mit unbeschränkter, 13 Vereine mit beschränkter Haftpflicht. Von diesen Kassen find nur 91 Schultze- Delitzschen Systems, die übrigen alle nach Raiffeisen. In 37 Städten der Provinz giebt eS noch keinen Creditverein. Redner bittet, nach diesen Städten Wanderlehrer zn entsenden, welche bte Bewohner derselben mit der Art unb Einrichtung ber Creditvereine bekannt machen. 65 Millionen Mark haben im letzten Jahre bie in Hessen - Nassau bestehenden Vereine an Credit gewährt, 12 Millionen Mark betragen die Geschäftsguthaben unb 4 Millionen find als Reserven angesammelt. Redner bedauert, daß C fiel sich bis jetzt nicht an ber allgemeinen Bewegung beS CreditvereiuSwesenS beteiligt habe, hofft jedoch, binnen Kurzem auch dieses in den Reihen ber Kämpfer stehen zu sehen. Auch ber Detaillistenverband sollte eS sich zur Aufgabe machen, auffläienb unb werbend zu wirken, and) er solle Wanderlehrer entsenden, denn vor Allem trifft den Kaufmann die Pflicht der Verbreitung ber segensreichen Wirksamkeit ber Kreditvereine. Auch durch Vorträge soll man die Bevölkerung zu belehren suchen.
Die Creditvereine besitzen zwei Geldquellen in den Großbanken und in der Reichsbank.
In welchem Verhältnisse aber stehen sie zu der letzteren- ober vielmehr „welche Stellung nimmt die Reichsbank gegenüber den Creditoereinen ein?" DaS Verhältniß ist kein gesundes. Die ReichsbMk erklärt heute: „Die Solidarhaft besteht für mich nicht. Ich bemesse den Credit, den ich an Credit- vereine gewähre, nach ihren vorhandenen Reserven und Nach der Höhe des MitgliederguthabenS. Ein Herr aus Frankfurt hat Redner mitgethellt, die Reichsbank mache jetzt ihren, den Creditvereine« zu gewährenden Credtt davon abhängig, daß der Verein mindestens % Million Mttgltederguthabe» und Reserveguthaben besitzt. Sei das der Fall, so gewähre sie bis zu 75 pCt. dieser Guthaben Credit. Das ist ein sehr eng begrenzter Zustmd. Wie viele Credit- veretne verfügen über diese 3/t Millionen. Gewiß nur sehr wenige und sollen darum die übrigen von dem Credit ber Reichsbank ausgeschlossen bleiben? Redner ist überzeugt, baß in nicht zu ferner Zeit bte Reichsbank gezwungen sein wirb, Ausnahmebestimm- ungen einzuführen. Vorläufig aber sollte man ruhig baS billige Gelb ber Ceutralkafle nehmen; eine Wohlthat des Staates sei baS nicht, vielmehr mache derselbe noch ein gutes Geschäft babei.
A n ben Kaufleuten aber sei es, bie Crebttvereine burch ihren Beitritt zu unterstützen.
„Also meine Herren", schließt Redner seinen mit lebhaftem Beifall aufgenommene« Vortrag, „sorgen Sie dafür, daß Kaufleute und HMbwerker sich immer inniger aneinander schließen, denn nur mit vereinten Kräften läßt Großes stch erringen unb: „Hilf Dir selbst, so hilft Dir Gott", lautet bie bekannte, landläufige Redensart."
Deutsches Reich.
Berlin, 26. Oktbr. Se. Majestät der K a i s e r empfing im Neuen Palais bei Potsdam gestern Nachmittag den Maler Walter Petersen unb besichtigte Skizzen, bie biefer zu einem Bildniß beS Kaisers Friedrich, das für den Schnelldampfer Kaiser Friedrich bestimmt ist, mgeserttgt hat. Gestern Abend empfing ber Kaiser ben Großfürsten Michael von Rußlanb, ber an ber Abenbtafel thcilnahm, ebenso wie General ber Infanterie von Werder, Generallteutensnt von Villaume, Generaladjutant General der Infanterie von Hahnke, Generalabjutant Generallieutenant von Pleffe« unb ber russische Botschaftsrat!» Gras v. d. Pahlen. Heute Morgen empfing Se. Majestät ben Botschafter Freiherr« Marschall v. Bieberstein. Um 12 Uhr 40 Minuten begab sich ber Kaiser mit bem Großfürsten Michael nach Berlin, wo in ber Kaserne be8 1. Garbe-Feldartillerie-Regiments, an dessen Suite der Großfürst steht, ein Vorexereieren der rettenden Batterien und Parademarsch stattsanden. Hieraus nahmen Se. Majestät und ber Großfürst an einem Frühstück im Osfiziercafiiw des Regiments thell.
-r- Der König ertheilte dem Fürsten von Bismarck, Herzog von Lauenburg, die Erlanbniß zur Anlegung der ihm verliehenen ersten Klasse des Königlich siamesischen Goldene» Familien-Ordens und des Sterns des ersten Ordens von Aethiopien.
—' Der StaatSseeretär de» Reichsschatzamts, Freiheit: von Thielmann, ist heute von Stuttgart nach München abgereist.
— Der Geheime Legationsrath und Vortragende Rath ttn Auswärtigen Amt R a s s a u s wird demnächst bie Stelle eines Beiraths der türttschen Flnanzver- toaltitng in Konstantinopel übernehmen.
— Der zum Botschafter in Washington bestimmte Herr von Holleben verläßt morgen Berlin, um noch einige Tage bei feinen Verwandten zu verleben. Aw 9. November gedenkt der Bot- fchaster sich in Bremen an Bord deS Lloyd- dampfers „Kaiser Wilhelm der Große" nach Amerika einzuschiffen.
— Wenn in der „Berl. Börsenzeitung" behauptet wird, mehreren Eisenbahndttettionen wäre „von ber zustänbigen Militärbehörde in aller Form notifizirt worden, daß bei eintretender Mobilmachung bei gesummten Armee ber derzeitige Wagenpark
* I« Theater gab man gestern da» Schöntha»- Kadelbnrg'sche Lustspiel „Der Herr Senator". Sowohl daS reizende Stück hatte mehr Besuch ins Theater gezogen, als auch her Umstand, daß es nu bereits bekannter ist, in welch" hübscher Weise bi Theater. Gesellschaft Stufe unb Helm beriet fein Lustspiele zur Aufführung bringt Der viele Beifall, den eS gestern gab, war vo« den Damen und Herren auch wohlverdient. Spielen ste so brav weiter, so müssen sie sich sehr rasch die Gunst auch ber Marburger erringen. Frl. Margaretha Würdig war eine köstliche, echt Hamburger Agathe, unb Frau Frieda Kruse verstand eS ausgezeichnet, bem im Hamburger Dialekt so überaus versirten Herrn Alfreb Helm als Frau Senatorin zur Seite zu stehn. Sehr munter spielte Frl. v. Win ter st ein bie Stephanie. Die Herren Albrecht unb Janson thaten als Mittelbach unb Dr. Gehring ihre Schuldigkeit, doch soll damtt nicht gesagt sein, baß noch etwas mehr Finesse unb auch bei Herrn Albrecht mehr Sicherheit ganz ausgeschlossen wären. Alle sonstigen Mitwirkenben reihten sich würdig ben Genannten zum vollen Gelinge» des Ganze» an, auch die Regie war eine sehr gute gewesen. — In Vorbereitung für hiesige Aufführungen sind das Schönthan - Koppel- Elfelb'sche seine Lustspiel „Renaissance", ferner „Bocksprünge" und „Gras Essex".
* Lamborg • Soiree. Demnächst steht unserem Publikum ein besonders heiterer und auch künstlerischer Genuß in Aussicht. Herr O. Lamborg, der rühmlichst bekannte Wiener Gesangs- und Clavierhumorist, wird hier im Museum am 4. November eine humoristische Soiree veranstalten, welche «ach den Berichte« zahlreicher Wiener und auswärtiger Blätter und den ehrenvollen Zeugnissen allerhöchster Persönlichkeiten so amüsant zu werden verspricht, daß wir den Besuch derselben Jedermann aus das Wärmste empfehlen könne«.
* Dem Diener- unb Kutscher-Bereiu Hierselbst find sonderbarer Weise in letzter Zett von mancher Seite sozialdemokratische Tendenzen unterstellt worden. Dies ist völlig unbegründet. Der Verein, dessen GründnngS - Möglichkett nebenbei gesagt erweist, daß sich Marburg auch «ach Seite ber Zahl ber Herrschaften unb FuhrwerkSbefitzer vergrößert hat, bient lediglich den Zwecken der Hebung der StandeSintereffen und der Geselligkett. Mit Politik hat er absolut nichts zu thun.
4- Unfall. Gestern fuhr in ber Frankfurterstraße ein Wagen über einen Kanal-Deckel, welcher infolge beffen in ber Mitte burchbrach. Glücklicher Weise ist weiter nichts passirt, als baß bie Platte burch eine neue ersetzt werben mußte.
* Warnung. Wie bie „Zeitschrift für Ohrenheilkunde" berichtet, starb kürzlich ein völlig gesunder Knabe in Folge einer Ohrfeige. Der Junge war aus unbebeutenber Veranlassung ge- ohrfeigt worben, unmittelbar darnach floß in Folge Zerreißung deS Trommelfelles etwas Blut auS dem linken Ohr und ber Erkrankte würbe vo» leichtem Schwinbel befallen. Nach 36 Stunben entstaub blutiger Ausfluß, schweres Schwindelgefühl, kleiner und rascher Puls, bie Temperatur sank von 36,9 allmählich auf 36 Grab herab, unb ber Tod trat nach Ablauf einer Woche ein. Die Sektion ergab neben Tiommelfellzerreißung und Eiter in der entzündeten Trommelhöhle noch Blutüberfüllung und Bluterguß in die Hirnhaut und die Seitenventrikel des Gehirns, außerdem linksseitige trockene Brustfellentzündung und Lungenhyperämie.
* Witterung. Diese Nacht waren 0 Grad C. Wärme. Heute Mittag hatte die Lust eine Temperatur von 13,75 Grad C. Barometerstand 758 nun, wie gestern. Windrichtung N.
Sonnm-Aufgaug 6,49 Mond-Ausgang 9,14 Sonnen-Untergang 4.38 Moud-Untergang 4,48
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Altenstadt, 25. Oktober. Ein sehr tra^ Fall ereignete sich gestern Abend am östlichen i gang unseres Ortes. Ein junger Mann, wc> oe zu Beginn der Herbstarbeiten auS dem Obe»g 18 hergekomme« war, um sich als Taglöhner bei ^sjeür Gastwirtd Rahn einige Mark zu verdienen, » v”
Dolezal ist kein anderer als der 25 jährige W 18, 24
Ferdinand Dolezal, der im Herbste 1896 zwei Fn
Hof eingeladen. — Der russische Gesandte im h ,,hm dc ist heute Vormittag hier angekommen.
3 Uhr ist der Bemttleidenswenhe seinen fürchterL Qualen erlegen.
getoen — En rik gesegnet langes Lewen." Dar r traf folgende Antwort auS dem Reuen Pal
Darmstadt, 26. Oktbr. In Bezug auf Karlsruher Veröffentlichung hört ßMerzi „Köln. Ztg.", daß bereits Schritte geschehen fö ^hrsüh' die jede Mißstimmung beseitigen dürst r r
Der Kaiserin hatte ber platt beut, Verein „Fritz Reuter" in GreifSwalb folge» Telegramm zu ihrem Geburtstage gesandt: , -----
Vörbilb van en butsche Fru — Für bi stahn n Leiv un Tru. — Wi bibd'n Gott, hei mag Cttö
Rübenschnitzeln schwer belabenen Wagens rollte» । ?&ra gunbtn
Ausland.
Oesterreich Ungar«.
Wie«, 26. Oktober. Gestern begann ber erste österreichische Raiffeisentag unter bem Vorsitze des Landmarschalls Gudenus in Anwesenheit beS Ackerbauministers unb von Vertret rn bes Ackerbau- unb bes Finanzministeriums, ber Statthalterei unb ber Landwinhschastlichen Gesellschaft. Der Ackerbauminister verfichette, er strebe an, ber in Deutsch'anb anerkannten Verbinbung von Selbst- unb Staatshilfe auch in Oesterreich nach Möglichkeit Geltung zu 'verschaffen. Die Versammlung nahm eine Resolutton an, burch welche ber Landesausschuß beauftragt wirb, für Schaffung eines eigenen Ressorts für laudwirthschaftlich s Genossenschaftswesen im Ackerbauministerium unb für Ernennung von Praktikern aus ben Raiffeisen Organisationen zu Bettäthen vorzusorgen.
Kra«kretch.
Paris, 26. Oktbr. Die Zollkommission berieth einen Antrag, nach welchem ber Zoll auf Butter unb Margarine abgeändert werden soll, unb setzte ben Margarinezoll auf 35 Frcs. im allgemeinen Tarif unb auf 25 Frcs. im Minimaltarif fest, ben Zoll auf Butter auf 30 Frcs. im allgemeinen Taris unb auf 20 Frcs. im Minimaltarif.
Siutzland.
Petersburg, 26. Oktober. Die „Nowoje Wremja" führt in einem Leitartikel aus, Prinz Josef von Battenberg biete infolge seiner deutschen Abstammung unb durch seine Verheirathnng mit einer montenegrinischen Prinzessin die besten Garantien als Generalgouverneur von Kreta; auch dürste derselbe durch seine Verwandt- chaft mit dem englischen Königshause auf die Zu- ’timmung ber englischen Regierung rechnen können. Die jetzigen kriegerischen Demonstrationen ber Türkei auf Kreta seien zwecklos unb führten nur zu über- lüsfigen Ausgaben. Die Kretafrage werbe ohne Zuthun ber Türkei gelöst werben.
Der Wiener Magistrat veröffentlicht fortlaufi Rönne ein „Verzeichmß ber Verstorbenen", unb ba findet i unter bem 15. b. Mts. »achstehenbe Mittheilio „Dolezal, Ferdinand, Komptorist, 25 Jahre, Vli * H Landesgerichtstr. 21, an Stickfluß." — Du »4
bei seiner Rückkehr von ber Rübenzucker-F, Stockheim während ber Einfahrt in ben Ort tjg8ng dem Wagen vorn absteigen, kam aber hierbei tnf( ßj eines FehlttttteS zu Fall, und die Räder des wrt8 SftnfonfAntkpftf fAnw fipfnhMipn rnfTl»#
bem Theater sämmtliche hiesigen Verwandten । „S Abendessen im Kaiserlichen Hofzug im hiesigen % einer ju
erhöhe». Für ausgeführte» und zur Esstgbereiti «llw nc verwendeten Branntwein bleibt die bisherige Wy. d. gütung von 6 Mk. für das Hekwliker reinen Woh n Ort
Volkswirthschastliches. a
BergütnngS-Erhöhung. Um die Verweud *
von Branntwein zu Koch-, Heiznngs-, Putz- 1 j Die
bei Potsdam ein: „De Kaiserin seggt vielen 1 ;6rfr( gnädigen Dank — Vor't true Hart un den ft» ;egje lichen Gruß, — Ok sei lernt bat Plattdütsch
Bezeichnende Kundmachung. Wie es toenben sich im Herbst die galizischen Kurgä ste sonst Karlsbad unb andere böhmische Bäder« hufbix, rcher machen, nach Meran; denn ber dortige S* 1/1 obe Vorstand hat kürzlich folgende Kundmachung erlas!» 6el Zur Beachtung! Das Betteten der Promena^
Anlagen und des Kurhauses ist nur in hier übliö l/l obe moderner reinlicher Kleidung und mit gepflcZ^