I •
sßges vergleichendes Studium gelangen.
in.
Mk. N würdig zeigen.
Oder hat*, fährt das Blatt
orto- rtt'
Idorf. 1 die zuerst vom Alldeutschen Verbände in Vorschlag
(Nachdruck verboten.)
Heinrich Arnsberg sah Arno von Delft nach,
ziehend,
I
werden, .
fühlte ich, fie würde mein Schicksal
ich fragte Dich damals, ob Du an Ahnungen
wie solltest Du
glaubtest, was Du verneintest.
s«
bleich vor
(Fortsetzung folgt.)
meiner — VirginieS zu wahren — der Mensc i
$ .Deutschen Post* enthalten sind und wir meinen, litten nationalg' sinnten Lesern auch diese Aeußer- Hjen hier reproduciren zu sollen. Denn auch die
t auf
5 cm Druck
Ouv. Nach Maur.
cth hlt
unbefugten war meine meiner —
rwehrung.
Die ablehnende Ha tung deS Reichstages hatte Lumilich bei nationaldenkenden Männern in Chile
verantwortlich für den allgemein« Theil: Redakteur M. Hartmann, für den Hderatentheü: Joh. Ang. Sach, beide in Marburg.
lögel, rüg« 597»
ter fr= 30
M 252.
Telephon 66.
ur ßc ft ■b. R® T= b- de ;e= ib
z
[6576 wische überseeische Presse beschäftigt sich natürlich in Der ügendkm Maße mit der Dringlichkeit der Flotten-
sie kokett, herzlos nennt, — sie ist jung, unerzogen, maßlos verwöhnt, und ihre sieghafte Schönheit giebt ihr das Recht, anders, anspruchsvoller auszutreten als die gewöhnlichen Mensche» ... so, wie sie ist, liebe ich fie: nenne es einen Künstlertraum, eine blinde Naturgewalt, eine Krankheit... ich liebe fiel Du weißt, wen mein Herz einmal liebt, den
hält es fest biS zum Ende — und wäre es mein
Tod und müßte ich dieses Leben, an dem ich mit
allen Fasern hänge, diesen Augenblick verlasien, — um ihretwillen will ich eS thun, — ich kann nicht anders, ... ich liebe fiel*
Er schwieg erschöpft und fuhr mit zitternder Hand ein paar Mal über die Augen, wie um eine Vision zu verscheuchen.
„Bei Eurem Fest neulich,* fuhr er gedämpft sprechend fort, „sah ich wohl, wie fie Alle um fie herumflatterten, wie die Falter um eine Flamme. Rehme ich Dich allein auS, so weiß ich n cht einen Einzigen, der nicht in ihrem Bann gelegen hätte; ich war ganz willenlos darin gefangen, das brauche ich Dir wohl nicht erst zu sagen 1 Dennoch meiste ich, daß jener Rittmeister von Delft in anderen Beziehungen zu ihr stehen mußte, als die Uebrigtn. Ein Etwas in Blick und Miene der Beiden, wenn sie so zu einander sprachen, gab mir den Gedanken ein. Er gab sich nicht sonderliche Mühe, seine Leidenschaft zu verbergen und sah mich oft, wenn ich mich Virginie näherte, mtt verächtlichen, zorn- funkelnden Blicken an. Was that mir das? Was fragte ich überhaupt nach ihm und seinen Gefühlen? Ob es ihr möglich sei, diese schön aufgeputzte Puppe vou einem Manu zu lieben, das wollte ich ergründen um jeden Preis.*
„bieie Fürsorge für uns hier — w o b i e
„Richt wissen ich. Pan Alexander sehr viel fein schlechter Laune, wenn kommen zurück.*
In diesem Augenblick hot der Besprochene aus dem Hause, blickte suchend um sich, gewahrte seinen Freund und kam hastig auf ihn zu.
„Du hast einen weiten, stundenlangen Spaziergang gemacht, Heinrich!* begann er, ihn bei Seite
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. — Quartal-Abonnements-PreiS bei der Expedition 2 M'c., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Psg. (exkl. Bestellgeld. Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Psg.. Reklamen für die Zeile 25 Pfg.
liegt für uns, so schreibt man der „Köln. Ztg.* aus Berlin, allerdings keinem Zweifel, daß dem Zaren die Absicht ferngelegen hat, dem hochverdienten und allseitig hochverehtten badischen Fürsten eine Kränkung zuzufügen. Aber schon die Thatsoche der öffentlichen Mittheilung dieser Ablehnung beweist, daß der Be- chluß des Zaren in Karlsruhe als eine Kränkung empfunden worden ist. Jedenfalls bleibt die auffällige Form zu b> klagen, die gewählt worden ist, um einem reinen Höflichkeitsacte aus dem Wege zu gehen. Wir können uns den Vorfall nicht anders erklären, als daß er auf einer Verstimmung beruht, die zwischen den beiden benachbarten Höfen von Hessen und Baden besteht. Der Kaiser von Rußland hatte Rücksicht zu nehmen auf die Wünsche des Hofes, deffen Gastfreundschaft er zur Zeit genießt und der dem badischen Besuche abgeneigt gewesen sein wird.
ES besteht bekanntlich eine Verstimmung zwischen dem Zaren und seinem Groboheim, dem Großfürsten Michael Nikolajewitlch, dem Schwager deS Grobherzogs von Baden. (Ter Großfürst war der Gemahl der 1891 verstorbenen Prinzessin Cäcilie von Baden.) Diese Verstimmung ist zum guten Theil zurückzuführeu auf die vom Zaren Alexander III aufs Schärfste gemißbilligte Vermählung deS Großfürsten Michael Michaelowit'ch, deS Lohnes des Großfürsten Michael Nikolaj'witub, mit der Giäfin Sophie Merenberg, der Tochter des Prinzen Nikolaus von Nasiau aus deffen morganatischer Ehe mit Natalie von Doubelt, geb Puschkin. Großfürst Michael Michaelowitich ist wegen dieser Ehe aus Rußland verbannt; nu einmal wenn wir nicht irren, war eS ihm gestattet, in einer dringenden Familienanaelegenheit die Heimath auf kurze Zeit zu besuchen. Gräfin Sophie Mermderg ist die richtige Cousine der Erbgroßherzogin von Baden, geborenen Pi inzessin Hilda von Naffam Gror fürst Michael Michaela- wstsch hat seinen ständigen Wohnsitz in Wiesbaden. Die Vorurtheile, welche von Seiten des russischen Herische,Haus«S gegen die Gräfin Merenberg gehegt meiden, werden von deutscher Seite nicht in dem Maße getbe'lt. Ein Bruder der Gräfin Sophie, Graf Georg, ist Lieutenant im Husaren- Regiment König Wilhelm I Nr- 7 und z. Z komm ndirt zum Militärreitinstitut in Hannover E ist übr genr seit 2'/, Jahren mit Prinzessin OlgaJu'jewrkoja. einer natür licheu Tochter Zar Alexand 18 II , veimählt, ein Umstand, der wohl noch zur Erhöhung der Voiuitveile des russischen Kaiserhauses gegen die Familie Merenbeig beigetiagei hat Begreiflicherweise hat ee von Seiten der Hoden Verwandte! nicht an Versuchen gefehlt, diese Vorurtheile zu überwinden und eine Versöhnung zwischen dem Zaren und dem Gioß- fürsten Michael Michaelowitsch herbeizufübren. Man vei- muthet nun, daß auch neuerdings und vielleicht von Mitgliedern der badischen großherzoglichen Familie solche Anstrengungen gemacht worden seien und daß diese eir persönliches Zerwürfniß im Gefolge gehabt haben. Großfürst Michael Nikolajewitsch weilt augenblicklich in Berlin und wird heute einer idm zu Ehren vom Kaiser veranstalteten militärischen Feier beiwohnen. Der Großfüi st ist bekannt : sich der letzte noch lebende Sohn der P inzessin Charlotte von Preußen, einer Schwester Kaiser Wilhelms I.
vielleicht Rittmeister von Delft begegnet? Soeben war ich bei seinem Onkel MaliSky, ihn zu suchen, aber er konnte mir nur sagen, fein Neffe fei fortgeritten, ohne das Ziel selbst zu kennen. Ich muß ihn nolhwenbig spreche», kannst mir vielleicht fagen, wo er ist?*
Jeder der Freunde hatte eine düstere, aufgeregte Miene, und Jeder vermied eS auch, den Andern an-- zusehe».
„Ich glaube zu wissen, was Du ihm sagen willst!* begann endlich Arnsberg in gedämpftem Ton. „Sei unbesorgt, was Du beabfichttgst, habe ich bereits ausgeführt I*
Alexander hat von seinem Freunde weg und musterte ihn ungeduldig, als habe er nicht richtig gehört.
„Dn hättest —* fing er unsicher an.
„Ich habe von dem ehrlosen Menschen, dem Ru und Ehre Deiner Pflegeschwester gerade gut genug waren, leichtfertiges Spiel zu treiben und fie zum Gespött der ganzen Gegend zu machen, Genugthuung
rohe, Higer mco.
1.
auch anders? — Als ich sie sah, meine Tüania, dies unsäglich holde, märchenhafte Geschöpf, die Verkörperung meiner kühnsten Phantasien, da wußte ich, daß ich ihr gehören würde, so lange ich lebte! Sprich mir nicht von Sondirung ihres Charakters, von Beobachtung ihrer Fehler, — ich sehe sie, sehe fie alle . . . aber ich liebe fiel Einerlei, ob Ihr
wird mich für einen Feigling halten, daß ich c8 nicht that! Wer hieß Dich, als ihr Rächer auf« treten, Dich, den Fremden, fich in unsere Familienangelegenheiten zu mischen?*
Der Maler sah seinen zürnenden Freund aus den großen blauen Augen traurig an — es waren ganz noch die Kinderaugen des kleinen Heinrich Arnsberg, wenn fein überlegener Freund Alexander ihn heftig anfuhr.
„Wer mich daS heißt?* fragte er mit leiser, umflorter Stimme. „Das hieß mich mein Herz und meine Liebe zu dem Mädchen!*
„Aber woher konntest Du das wiffeu —*
„Höre mir nur ein paar Minute» ruhig zu Tyruau, ich bitte Dich ... »m ein paar Minuten — Siehst Du, ich möchte Dir nicht von meiner Liebe sprechen, denn sagen, schildern, und beschreiben läßt sich das unmöglich, — käme mir wie Entweihung vor, und Du mit Deinem kühlen, unangefochtenen Herzen bist auch schwerlich der Mann, mich darin zu verstehen! Auf der andern Seite aber bist Du mein einziger Freund, zu dem seit langen Jahren mich ein starker Zug treibt. Du hast mithin ein Anrecht auf mein Bekenntniß und ich will es Dir machen, so gut ich es eben kann. — Schon als ich in Wien das Bild Deiner Schwester sah,
Gaben,* sagt die Schriftleitnng deS Blattes, „sollen vor allen Dingen einen moralischen Werth 1 laben als Zeichen eines Protestes der im Auslande lebenden Deutsche» gegen die ab- dehnende Haltung der bisherige» Mehrheit imReichstage.* I» einer späteren Nummer derselbe» Zeitung wird erzählt, daß die Portugiesen in Rio de Janeiro anläßlich der Wiederkehr deS Tages, an dem ihr Landsmann Vasco de Gama an der Küste Indiens landete, dem alten Vaterlande ein Kriegsschiff mit dem Namen „Patria* zum Geschenke mache». Der nationale Stolz der Portugiesen gründe fich auf das Andenken an eine längst vergangene Reichsherrlichkeit, der deutsche dagegen auf die gewisse Zuversicht einer glanzvollen Zukunft der deutschen Natton, die es den Auelands- deutschen durch größeren Schutz lohnen werde. Mit demselben Rechte, mit dem unsere Väter an dem Traume, von dem einigen deutschen Vaterlande sest- hielten, dürfte auch das lebende Geschlecht gettost in das ' kommende Jahrhundert die Hoffnung auf ein großes Weltreich deutscher Natton mit hinübernehmen, das nicht „von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt* reicht, sondern das sich ausdehnt über alle Weltmeere und Länder, soweit die deutsche Zunge klingt und um alle Deutsche auf der ganzen Erde ein Einheitsband schließt. „Wenn es dazu,* schließt das Blatt, „vor allem einer stärkeren Flotte bedarf, so sind wir Bürger des „größeren Deutschlands* gewiß mitberufen und berechtigt, dazu unsere freiwilligen Beiträge darzureichen. Denn was helfen uns die gewaltigen Armeekorps des Vaterlandes? Wir, die wir uns schon so oft nach einem wirksameren Schutz für unser Leben und Eigenthum gesehnt, und die wir gejubelt haben, als dieser uns im Namen des Kaisers durch den Gesandten Dr. Krauel zugesagt wurde, wir Pnb doch ausschließlich auf eine starke Flotte angewiesen. Und wenn uns diese Sicherung durch die Reichstagsmehrheit oorenthalten wird, so gilt es dagegen einmütigen und that- fräftigen Protest einzulegen.*
sgen. Die Deutschen in überseeischen Gebieten f liieren, angesichts der harten Thatsachen der Wirk- » , jftit sehr bald die aus der Heimath mit herüber
Roman von Marie Berihar». (Fortsetzung.)
gefordert l*
Alexanders dunkles Antlitz wurde innerem Zorn.
„Wie konntest Du mir in dieser Weise vorgreifen?* rief er heftig. „ES Pflicht, es war mein Recht, die Ehre
Der konservative Landesverein im Königreich Sachsen hielt am 15. d. M. zu Dresden seine 22. ordentliche Generalversammlung ab und beschloß u. A. einstimmig die folgende Resolution:
„Die eben beendigten LandtagSwoblen haben die Noth- wendtgkeit der Fe st Haltung am Kartell evident e Wielen Es ist dringend zu wünschen, daß d a S Kartell auch bei den künftigen Wahlen, insbesondere auch bei den bevor st ehenden Reichstags« mahlen in vollstem Maße erneut durchgeführt werde. In die bezüglichen Vorbereitungen für die Reichrtagswahlen ist mit ihunlia fier Beschleunigung einzutreten.*
Im weiteren Verlaufe der Verhandlungen wurden, wie daS sächsische Parteiorgan „DaS Vaterland* ausdrücklich zu erwähnen nicht unterlassen will, der selbstlosen und patriotischen Thättgkeit der Mitglieder deS Bundes der Landwirthe von verschiedenen Seiten Worte rückhaltloser Anerkennung gewidmet, die allseitige Zustimmung fanden.
Inzwischen ist nach dem Empfang beim Zare" der Reichskanzler Fürst Hohenlohe in Baden* Baden eingetroffen, wo der Grobherzog von Bade" weilt. Eigenartig berührt immerhin die Meldunll des „W. T. B.* aus Darmstadt vom 25. Ottober: „K a i s e r N i k o l a u s und der Großherzog von Hesse», sowie die übrigen Fürstlichkeiten haben fich jeute Vormittag zur Saujagd nach dem Kranich» (einer Park begeben. Im dortigen Jagdschloß fand em Frühstück statt, an welchem die Kaiserin Alexandra, sie Großherzogin von Hessen, sowie die übrige» ürstlichen Dame» und eine Reihe eingeladener Jagdgäste theilnahmen.*
i s Jetzt finden wir in dem Organ des Alldeutschen 111dl erbanbeS einige Stellen aus Aufsätzen wiederge- iä II bett, die in der zu San L e o p o l d o erscheinen-
MchM
rasch und ohne Anleitung. „Ist Dir
rutalen, scheußlichen Attentate au : eben und Eigenthum der Deutschen euerdingS an der Tagesordnung zu chen scheinen — keinen Werth?*
Ja einem anderen Aufsatze wird int Anschlüsse
Umschau.
Die Meldung eines HofberichtS der „Karlsruher Zeitung,* wonach der Zar den beabsichtigten Besuö des Großherzogs von Baden abgelehnt habe, weil er schon über die Tage bis zu feiner Abreise von Darmstadt verfügt habe, whd in weiteren Kreise» lebhaftes Bedauern Hervorrufen. ES untcr-
Heinrich Arnsberg sah Arno von Delft »ach, wie 1 sich mit stolzer Anmnth im Sattel wiegte und 18 Pferd ihn langsam zwischen den regellos ver- kkuteu Bäumen des Waldes davonhug. Des ^l«S Brust arbeitete ungestüm, fein Herz zuckte in wii und Jammer:
rorte MI,b der Erweiterung unserer Kriegsflotte geltend igeln «cht. Der kaiserlichen Fürsorge für die im Aus- «de lebenden Deutschen sollen fich diese durch Bei-
Jn Krefeld hat vor einigen Tagen der Weih- Dischof Dr. Schmitz über die konfessionelle Verletzung unserer Zeit gesprochen und sich dabei zu Anschauungen bekannt, die überall ein Echo in den vaterländischen Kreisen finden werden: „In einem Lande, wo die Bevölkerung nach ihrem religiösen Bekenntniß gemischt ist, hat jeder Vaterlandssteuud Alles zu vermeiden, was die Geister zur konfessionellen Entzweiung führen könnte. Anderenfalls kann die Veste des Deutschen Reiches nicht feststehen für alle Zukunft. Schulter an Schulter haben wir 1870 für die Freiheit und Ehre des Vaterlands gekämpft; durch das Blut auf den Schlachtfeldern sind wir zusammengekittet. Wer diesen Kitt löse» will durch konfessionelle Entzweiung, begeht ein Verbrechen am Vaterlande.* Bravo!
)ie Flottenfrage und die Deutschen im Auslande.
Unsere Zeitung brachte jüngst die Zuschrift eines
brachte uns hernach auch von der deutschen Kolonial- fftllschast aufgenommene Begründung eines Flotten- hidungsschatzes für die Sammlung von Geldern ^diglich zur Wervethätigkett eingetreten. „Unsere
Gliedes deS Alldeutschen Verbandes in San Nnzisko über die Nothwevdigkeit der Vermehrung ’l „ jferer Kriegsflotte. Der Werth derartiger ll“ ewmtgsäußerungen kann gar keinem Zweifel unter-
Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise 9
**•*’*"* h”Q,tro Jllustrirtes Sonntagsblatt
»3ft Jemand angekommen?* fragte er.
. »Nicht Besuch da — Pan Alexander beruhen toefe»!*
»Und wohin?*
«Und diesen Menschen hat fie lieben können lOr. Menschen liebt fiel!!*
Die ee Gedanken angeregt, durch freiwillige Spenden ieIen> m Reiche eine feiner Weltmachtstellung würdige Frej. fette zu schaffen. Der Gedanke fand allenthalben r. Les ün den Deutschen im Reichsauslande lebhaften d8on. mall, und so enthält auch die genannte Zeitung Schn- 6m an die gesummte im Staate Rio Grande do ml lebende Bevölkerung deutscher Abstammung ge- ’dur- Heien Aufruf, der im Besonderen den Schutz der Liis’m eschen Reichsangehörigen im Auslande als Haupt-
Anzeigen nimmt entgegen di« Expedition dieser Matte«, sowie di« Annoncen-Bureaux vou Haasenstein & Vogler tu vv VII CVztfirn
Frankfurt a. M., Caffel, Magdeburg und Wien; Rudolf
Moss« in Frankfurt a. M„ Berlin, München u. Köln, C. L. <r,t,*6Än 55
Daube 4 Co. in Frankfurt a. M.. Berlin. Hanuover. Bari,.
Marburg
Mittwoch, 27. Ottober 1897.
Langsam, müden Schrittes ging er durch den ^rgenflischen Wald. Die Farrenkränter am Wege sDantten leise im Windeshauch und stießen die -tautropfen von den feinen Spitzen, daß fie wie *l5ernbe8 Geschmeide zur Erde rollten. Großäugig Me ti» junges Reh durch die Büsche und stob in °>veu Sätzen beim Anblick des Wandersmannes ^»>u. Breiter schon ward die goldene Shaße, die ’S Sonnenschein sich durch das Dickicht bahnte, und J® der frischen Kühle wurde weiche, warme Sommer» Der Maler hatte einen weiten Weg zurückzu- ehe er Lobkowitz wieder erreichte, und bei Rh« zögernden Schritt brauchte er das Doppelte gewöhnlichen Zett. — Als er endlich den Hof seichte, sah er den polnischen Kutscher Santo ein ^Deißbedecktes, ermüdet«s, schnaufendes Pferd laug» auf. und abführen und zuwellen mit einer oUrneu Decke hocken reiben.
if der Wmmenen parteipolitilchen Voreingenommenheiten ejn M erwerben fich schnell jenen wettschauenden Blick,
i dem wir im Mutterlande meist nur durch unad-