Einzelbild herunterladen
 

T

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Skdaktio» mb eawbtibn: Markt Sl. Jllustrirtes Sonntagsblatt. Brrantworttichfür dm Thell: Ädmttroi R. Hartmann.

_______________________________________________________________ ' ° ________N» xn Mseratmthrü: Zoh. Hxg. Loch, b«id« in Marburg.

Erstes Blatt.

Jti 247.

Telephon 56.

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blatte«, sowie die Amwiicen-Bureaux von Haasmstein & Vogler in yvvTT Frankfurt a. M-, Cassel, Magdeburg und Wim; Rudolf HHI. ,3(H)IQ M°ss' m Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, C L. ..

Daube & Co. in Frankfurt a. M.. Berlin. Hannover, Vari«. Telephon 55.

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und

Feiertagen. Quartal-Abonnements-Preis bei der Expe- «vtnrtlltrQ

dition 2 ST?., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (exkl. ö

Bestellgeld. Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zeile 01 1 onrr

oder denn Raum 10 Pfg.. Reklamen für die Zeile 25 Pfg. Dl)NNkrslll§. 21. OuDDCT 1897.

Die Reichstags-Wahlkampagne.

f * Mit Aufstellung des Berliner Assessors a. D. gib Redakteurs derHilfe" von Gerlach als Kandidaten für die National-Soziale», ist - in unserem Wahlkreise Marburg-Kirchhatn-Franken- - tag - Böhl recht stüh eine Wahlkampagne «öffnet sirben. Der Berlin« Kandidat, mit dem die remagogischere Richtung der National-Sozialen den ! »rhlkreis beglücken will, hat sich, wie Herr Pfarrer | Homnnnn, Herr Lorenz schon im Wahlkreise im 'Wen Sommer an einzelnen Orten, so hi« in Marburg, in Kirchhain u. a. m. mit Borträgen vor- ; Mellt, in denen er das Wesen sein«neuen Partei" g-treulichst schilderte. Die einzige Folge davon ist -atütlich gewesen, daß, nachdem in den erstmaligen Zersammlungen doch so mancher Neugierige erschienen ifpor, in die letzten Versammlungen der National- Sozialen weiter Niemand ging, als Sozialdemo- s taten und Radikale, denen sich in Marburg noch ewige Herren Studiosen anschlossen, die in d« V« ammlung wohl etwas amüsanten Radau zu erleben Wen. So haben diese National-Sozialen in Knittern Wahlkreise schon abgewirthschaftet, und daß st jetzt in diesem Wahlkreise Herrn von Gerlach ch-tsächlich noch aufstellen, statt ihn ruhig zu Hause b Berlin zu belassen, ist wohl nur ein deutlicher Bernetä dafür, daß sie den wahren Charakter bei Stimmung des bei wettem größten TheileS uns«« Whleischaft im Begeist«ungstaumel für ihre neue Sattei absolut nicht erkannt haben. Sonst mußten st in Berlin berichten, daß die Aufstellung eines National-Sozialen im hiesigen Reichstags-, wie natürlich mch Landtagswahlkreise eine völlig aussichts- !ose ist.

D« Marburg« Professor vr. Rath gen, d« einzige national-soziale Anhänger mtt ansehnlicherem Samen, der in unserem Wahlkreise bekannter ist und ßch öffentlich zu den National-Sozialen bekannt hat, zehött, indem « den bekannten Antrag des Prof. Dr. So hm in Leipzig mitunterzeichnete, daß die Agitation der National-Sozialen sich nicht gegen die Konservative», fondern gegen die Sozialdemokratie richten solle, durch diesen Anttag, den von ßtiladj im jüngstenVertretertage" d« Nattonal- Soziale» auf's Heftigste bekämpfte, obendrein auch

noch der Gegnerschaft der Gerlach'schen Richtung unter de» National-Sozialen an l

Für uns Konservative und mtt uns für gewiß alle ernsthaften und ordnungsgefinnten ReichstagS- wähl« im hiesigen Reichstagswahlkreise ist also die Kandidatur des national-sozialen Herrn v. Gerlach auch vollkommen beachtungSloS. W« von ihnen soll Lust haben, sich je nochmals seine bekannten, mehr sozialdemokratischennational-sozialen" Tiraden, die längst auf ihre völlig mangelnde Bedeutung zurück­geführt find, zum zwetten Male anzuböreu! Das ist ernsthaften Politikern beim besten Willen nicht zuzu- muthen, und sie werden seine Agitationsversammlunge» in unserem Reichstagswahlkreise künftig ebenso unbe­sucht lassen, wie nach Stillung d« ersten Neugier dies bereits geschehen ist.

Von anderer Bedeutung ist die Kandi­datur von Gerlach für die demagogischen Parteien, die radikale Demokratte und die So­zialdemokratie. Für die Hauptwahl wird, dies scheint unt« der Sozialdemokratie in der Provinz bereits ausgemacht, diesmal die sozialdemokrattsche Partei einen eigenen Kandidaten, einen Redakteur aus Cassel, aufstellen; ebenso wird die radikale Demokratie einen Kandidaten aufstellen. Sie werden sich in der Hauptwahl zu bekriegen haben; sobald eS aber in unserem Reichstagswahlkreise zu einer Sttchwahl kommt, werden sie einig fein wie die besten Freunde, um für die Sache des Derna- gogenthums noch möglichst Vortheil herauszuschlagen. Deshalb lasse man sich durch ihren Kampf unter» einander vor der Hauptwahl nicht täuschen, die vater­ländischen Ordnungsparteien haben die heilige Pflicht, durch gemeinsames Vorgehen gegen die radikale Demokratie, die Nationalsozialen und die Sozialdemokratie diese gar nicht «st in eine Stichwahl kommen zu lassen. Das ist bei gutem Willen d« Ordnungswähler auch unt« thnnlichst« Wahrung ihres sonstigen Partei-Interesses in unserem Reichstagswahlkreise wahrlich nicht allzuschw«!

Umschau.

Wie derReichS-Anz." noch aus Wiesbaden be­richtet, brachte am 18. d. M. bei der Festtafel in Wiesbaden der Kaiser ein Hoch auf die Kaiserin Friedrich aus, wobei er den verewigten Kaiser Friedrich als Repräsentanten deS deutschen Idealismus feierte und der hohen Verdienste gedachte, welche der­selbe sich wie im Kriege als Heerführer, so im Frieden

tn stiller Arbeit gemeinschaftlich mit seiner «lauchten Gemahlin zur Hebung deS Kulturlebens des deutschen Volkes erworben habe. Gerade die letzt«e Thätigkeit des Kaisers Friedrich finde in Wiesbaden besondere Beziehungen. Er sei es gewesen, auf dessen Anregung und durch dessen Förderung der verstorbene Oberst Cohausen die Saalburg aufgedeckt habe. Deshalb sei es gerechtfertigt, daß Liebe und Dankbarkeit ihm in Wiesbaden ein Standbild errichtet, und deshalb knüpfe das Kleinod, welches er heute der Stadt als Ehrenfchmuck für den Bürgermeister verliehe», in seinen Formen an die römische Zeit in Wiesbaden an. Ans dem gleichen Grunde uud um eine dauernde Erinnerung an de» heutigen Tag zu stiften, habe er weiter befchloffe», die Saalburg soweit wieder auf­bauen zu lasten, daß daselbst ein Museum für die auf der Saalburg und dem großen Grenzwalle auf­gefundene» Atterthümer ei»g«ichtet werde» könne.

Zu den in Wiesbaden am 18. Oktober im Sitzungssaale des Magistrats dortselbst stattgehabten Berathunge» der Versammlung zur Be­sprechung der Weinzeichenfrage hatten die Handelskamm«» der Städte Koblenz, Bonn, Düssel­dorf, Bingen, Darmstadt, Braunschweig, Frankfurt a. M., Trier, Stuttgart, Karlsruhe, Leipzig, Lahr, Halle a. d. S., Würzburg, WormS, Ludwigshafen, Limburg, Mannheim und Wiesbaden ihre Vertreter entsandt. Ferner waren anwesend, als Vertteter der königlichen Staatsregierung, Domänenrath Czeh-Wies- baden, vom kaiserlichen Patentamt die Regierungsräthe Dr. jur Rhenius und Höfinghoff, vom deutschen Weinbau-Verein VicepräfidentJ. v. Joeden-Koniecpolsk und Generalsekretär Dahlen, ferner Abgeordnete des Hamburg« Wein- und Spirituosenhändler-Vereins und des Lübecker Weinhändler und Weinhandel-VereinS. Die Beschlüsse, die für den gesammten Handel mit Wein in Flaschen sehr intereffant sind, mögen hier folgen:

I.Die in Wiesbaden versammelten V«tteter von Handelskammern und andern wirthschaftlichen Körper­schaften halten es durch die bisherigen Handelsge­bräuche für begründet, daß Abbildungen von wirklichen, bestimmten Weinlandschaften, Städten, Orten, öffentlichen Gebäuden und Denk­mälern, welche sich nicht im Privatbefitz eines Einzelnen befinden, nicht einem Einzelnen als Waarenzeichen für Wei» geschützt werde»."

H. Die in Wiesbaden versammelten Vertteter von Handelskammern und anderen wirthschaftlichen Körperschaften erklären fich dafür, daß bei Anmeldungen

von Phantasielandschaften als Waaren­zeichen dem Bedürfniffe des Verkehrs, Weinlandschaste» übtthaupt nicht zum Waarenzeichenschutz zuzulassen, Rechnung getragen wird."

III.Die in Wiesbaden versammelten V«ttet« von Handelskammern und andere» wttthschaftlichen Körperschaften halten es durch die bisherigen Handels- gebräuche für begründet, daß die Weinbenennungen, bei denen ein Ortsname oder ein solcher in Verbindung mit dem Namen ein« Weinbergslage verwandt wird, als Preis- und Beschaffenheitsangaben oder Angaben über den Ort der Herstellung im Sinne des Waaren- bezeichnnngsgesetzes anzusehen sind und bahn nicht als Waarenzeichen für einen einzelnen geschützt wnden können. Ausgenommen sind nur die Namen von einem Einzelnen allein aogehörenden Weinbergslagen. Neugeschaffene Weinbergslagen, welche nicht im Grund­buch oder Stockbuch von Gemeinden eingetragen sind, werden nicht als einttagsfähig erachtet, weil, wie das kaiserliche Patentamt jüngst richtig entschieden, solche Neubildungen leicht zu Irrungen und Täusch­ungen des Publikums führen können."

Bei einem, am 18. Oktober in Berlin d« dortigen Sitzung des Centtalvorstandes deutscher Industriellen folgenden Festmahle machte d« Vorsitzende, Reichsrath Haßler- Augsburg, be­deutsame Mittheilungen über seine neuliche Audienz beim Fürsten Bismarck. Er schttdette in an­schaulicher Weise die Unterhaltung, die sich in erster Linie auf die so günstig zum Schutze d« nationalen Industrie verlaufene Bewegung von 1879 bezog und von der aus naturgemäß das Gespräch auf die Vorbereitung der künftigen Handels­verträge kam. Der Fürst gab dabei wiederholt seiner Befriedigung darüber Ausdruck, daß Land- wirthschaft, Industrie und Handel gemeinsam diese große Aufgabe zn lösen daS ernste Bestreben zeigten. Reichsrath Haßler konnte dabei nicht genug erzählen von dem außerordentlichen Interesse, welches der Fürst für das Gedeihen unserer pro­ductiven Stände an den Tag legte, und zwar zugleich in der Lage, von dem guten Gesund­heitszustände deS Fürsten Mitteilung zu machen, der wiederholt mit seinem Gaste auf das gute Ver­hältnis anstieß, das ihn mit den productiven Stände» des deutschen Volkes verbinde. Das vom Redner auf den Förderer der nationalen Arbeit ausgebrachte Hoch wurde mit stürmischer Begeister­ung «wid«t.

(Nachdruck verboten.)

Das Teufelchen.

Roman von Marte ver»har».

(Fortsetzung.)

Siiginie fuhr in ihrer Rede fort,Wir zwei " Herr Ar»sb«g Titania soll leben Sie !®?fenl Das ist da» rechte Fen« d« Kunst, das fW aus ihren Augen sprüht so sehe ich Sie am -ödsten! Komm, Alexander, Du kannst Dich eben- -'Es noch beteiligen, bist Du doch d« Deus ® «nachina, dem ich so Vieles v«dcmke. Was "' damit meine, wünschest Du zu wissen? O, mein Mer Arzt und Bind«, sagt Dir das nicht Dein i9«tatr Scharfblick?"---

L Frau von Tyrnau, die an ihres Gatten Sette ^rch den Saal schritt, man hatte ihnen ein j^ch ausgebracht, und sie ginge», mit ihren Gästen Moßend, nach dem untnen Ende der Tafel zu lÜe ihre Hand auf seinen Arm.

Geh' etwas langsamer, Berthold, ich möchtt Dtt sagen! Sehr erfreut, bester Herr Oberst! will Virginie durchaus heute nicht gefallen! junge JaworSky läßt kein Ange von ihr, sie lauert ihn sichtlich, und doch könnte ich darauf gWren, daß sie kein wärmnes Jntneffe für ihn rt das gehört, fürchte ich, diesem fatalen Ritt- M«, ich will Gott danken, wenn der Mensch wieder in Ungarn fitzt! Dem atmen Arnsberg sie ohnehin vollständig den Kopf vttdreht. Ilj danke Ihnen, liebes Fräulein, ich bin glücklich

Sie fich so gut bei uns amüfiren 1 Sage Wienern, sie möchten rascher s«vtten, Berthold, Mit d« Tanz beginnen kau», mir ist die Sache Wenklich, steh' nur, die arme Paula kann kaum rte Thränen zurückhalten 1"

Und sieht damit recht nnvortheilhast ans, kann sich nicht im Entferntesten mit Virginie in die Schranken stellen!" erklärte He« von Tyrnau jovial, in rosiger Weinlaune.Du siehst Gespenster, Doris! Uebrigens, was willst Du denn? Da spricht ja unser Teufelchen eben ganz angelegentlich mit JaworSky! Kein wärmnes Jntneffe, sagst Du? Das weiß ich noch gar nicht! Sie hat ibn eben jetzt mit einem Blick angesehen, der ganz deutlich war! Käme mtt sehr gelegen, sehr! Ist ein prachtvoll«, ehrenvoller Mann, JaworSky, wiegt hundett solcher Rittmeister auf, obgleich der Mensch unheimlich schön ist! Und der kleine Arnsberg? Ist mir nicht bange um ihn! Wird fich schon wied« tröften! Wien ist groß und wird nicht umsonst die Stadt d« schönen Frauen genannt! Also beschleunige»! Gut, wie Du willst, schließlich, das weißt Du, geschieht ja doch Alles, wie Du es haben möchtest! Rascher snvtten, Friedrich, eS ist halb elf Uhr vorüber, wir behalten keine Zett mehr zum Tanz!"

Schade, daß dies amüsante Soup« schon zu Ende ist," sagte Vttgiuie eine halbe Stunde spät« zu Bogislaw JaworSky und reichte ihm ausstehend die Hand.Ich habe mich ganz vorttefflich unt«» halten!"

D« junge Man» küßte respektvoll die weißen Fingerchen und murmelte etwas vongeschätzten Eltern" undEhre nehmen", waS Vttgiuie nur halb verstand, denn Arno von Delft zog seinen schwarze» Schnurrbart so umbarmherzig an den Spitzen herab, daß man fürchten mußte, dies kostbare Schau- und Schmuckstück könnte ihm unt« den Händen bleiben. Das war ein böses Zeichen! Das Teufelchen legte ihren Arm in den seinen und flüsterte ein paar Worte, die wohl ihre Wirkung

haben mußten, denn der Rittmeister zuckte die Achseln und sagte halb ärgerlich, halb lachend:Die ganze Bande von Landjunkern und Philistern ist es wahrhaftig nicht werth, daß man ihretwegen eifersüchtig wird, aber eine Prüfung war dieses Abendessen, und ich habe mit Bedauern wahrge­nommen

-Daß ich auch noch Anderen gefallen kann, mtt Ausnahme Euer« Hoheit," vollendete Vttgiuie und fügte in tröstendem Tone hinzu:Das werden Sie wohl noch recht ost «leben, geehrt« He« Ritt­meister!"

Da klangen vom Tanzsaal die ersten Töne eines Walzers herüber, und All wie Jung mühte fich, auf bem Schauplatz neu« Thateu ein Unterkommen zu sinden. Virginie war sofort von einem Schwarm tanzlustiger Herren umringt, sie vttttöstete sie lachend mit Blick und Wort und ließ fich von Arno von Delft entführen, d« ste mit einem Feuer durch den Sa l schwang, daß ihre goldenen Haare bebten und ihre Füße kaum den Boden zu streifen schienen.

Umfaßt noch standen sie athemlos in der Tauz- koloune als Alexaud« vor seiner Pflegeschwest« «- schien und fich vor ihr v«bengte.

Vraiment? fragte sie erstaunt, von ihrem bisherigen Tänzer wegttetend, als traue sie ihren äugen nicht.Ich glaubte nicht, daß Du tanzen würdest! In Romanen heißt eS gewöhnlich von dem Helden: er lehnte mit gekreuzten Armen am Eingang des Saales und sah mit düster gefurchter Stirn und brennenden Augen dem tollen Wirbel zu!"

Alexander führte sie ein paar Schritte vor, dann sagte er lächelnd:

-Nun, ich glaube nicht, daß der Held in dem

Roman, den Du heute Abend gespielt hast, Alexander von Tyrnau heißt!"

Chi Io sa? lächelte sie rasch gefaßt, obgleich ihr unter feinen verständnißvollen Blicken unbe- haglich wurde.

Ab« wie Du zu tanze» verstehst, wie Du walzen kannst! Bester noch als"

Er hatte sie auf ihren Platz zurückgebracht, und ste sah mit naiver Bewunderung zu ihm auf.

Als He« von Delft?" fragte « zurück.Sieh, sieh, das hätte ich selbst nicht geglaubt! Nun bin i(h ein großes Stück in Dein« Achtung gestiegen, nicht wahr, Vttginie? Es wächst d« Mensch mit seinen höhren Zwecken!"

Ich verbitte mtt Deinen ewigen Spott!" rief fie mit gedämpft« Stimme und zornig funkelnde» Augen.Ich kann Dich nicht leihen, wenn Du so zu mir sprichst;"

Nimm Dich in Acht, mein Kind!" Es wäre unvorsichtig von Dir, mich zum Feinde zu haben!"

Du drohst mir? Das soll mich nicht schrecken! Nein, meine Herren, die nächsten beiden Tänze gehören Henn Arnsbng und Herrn JaworSky, sie haben als Hausfteund und Tischnachbar das erste Recht darauf!"

Glückstrahlend legte Heinrich Arnsberg den Arm um seine Titania, aber sie hielt ihn zmück.

Noch nicht! Es tanzen zu Viele! Nicht wahr. He« Arnsberg," fragte sie mit ganz leiser Stimme,Sie sind medr Freund mein treuer Freund?"

Sie misten es, o, Sie wissen es! Freund und mehr als das Virginie wenn ich mein Leben"

-SM!" sagte fie schnell.

(Fortsetzung folgt.)