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j Offizier« und Beamte. Oberbürgermeister UM61 kchaetzler brachte einen Trinkspruch auf den Kaiser
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(Nachdruck verboten.)
Roman von Marie Bernhard.
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.Nehmen Sie zunächst Meinen herzlichsten Dank für dl so freundliches Einstumnen in den Ruf, den der Herr derbürgermeifter ausgebracht hau Empfangen Sie aber ch — Ich glaube das übernehmen zu dürfen — im men des Kaisers den Dank dafür, daß Sie in so Böiger Weise eingestimmt haben. Aber noch einen Dank ch ich aussprechen: der Stadt Karlsruhe dafür, daß sie unternommen hat, dieses Denkmal dem hochseligen Kaiser widmen. Ich spreche diesen Dank aus im Namen der tgebörigen, die darau theilnehmen und den herzlichsten nk durch Mich der Stadt übermitteln und die Freude rüber, daß die Stadt es unternommen hat, die'es Denk- il m der Weise, wie es der Herr Oberbürgermeister so- ■ dargelegt hat, zum Denkstein für weite Kreise, für » Generationen zu setzen. Das ist das große Werk t wir all; darin erblicken dürfen.
er Wilhelms des Großen einleitete, erschienen der Großherzog, der Erbgroßhet^og, Prinz mann von Sachsen - Weimar, die Minister Dr. B, v. Brauer, Eisenlohr, Dr. Buchenberger, der ßische Gesandte v. Eisendecher und eine große
Von der Enthüllung Kaiser-Denkmals in Karlsruhe. Zn einem, io der badischen Hauptstadt Karls- ant Sonntag stattgehabten Festbankett, das die erfolgte Feier der Enthüllung des Denkmals
Meine Angehörigen fühlen. Jcb thue dies, indem Ich die Gaste der Stadt Karlsruhe auffordere, mit Mir in ein Hoch einzustimmeu: Diese treue und ewig treu gebliebene Stadt Karlsruhe, sie lebe hoch! hoch! hoch!"
Lebhafter Beifall folgte den Worten des fürstlichen Redners. Um 3/410 Uhr verließen die Herrschaften den Saal, nachdem Stadtrath Dr. Binz die Festrede auf das Andenken Kaiser Wilhelms gehalten hatte. Weitere Trinksprüche wurden ausgebracht auf das deutsche Vaterland und den Fürsten Bismarck, die lebhaften Wiederhall fanden. An den Kaiser und den Fürsten Bismarck wurden Huldigungstelegramme gesandt. Das Fest währte bis zum frühen Morgen unter begeisterter Theilnahme der Anwesenden.
Gestern, am 18. Oktober, fand die feierliche Enthüllung des Denkmals statt in Gegen, wart des Großherzogs und der grobherzoglichen Familie und unter Betheiligung der Spitzen der Zivil- und Militärbehörden. Als Vertteter des Kaisers war Generaloberst Graf v. Waldersee erschienen. Unter den Gästen bemerkte man Prinz Hermann von Sachsen-Weimar, den Fürsten zur Lippe, den Stadthalter Fürsten zu Hohenlohe-Langenburg, den Staatssekretär Freiherr v. Marschall, Staatssekretär Cvntte- admiral Tirpitz. Bei dem Eintreffen auf dem Festplatze wurde das großherzogliche Paar von der überaus zahlreichen Menschenmenge mit lautem Jubel begrüßt. Oberbürgermeister Schnetzler hielt eine weihevolle Ansprache und erbat sich darauf vom Großherzog die Erlaubniß zur Enthüllung des Denkmals; unter Glockengeläut und Kanonendonner senkte sich die Hülle. Der Großherzog verweilte noch einige Zeit am Denkmal und sprach dem Schöpfer deffelben, Professor Heer, seine Anerkennung für das gelungene Werk aus. Bei der Rückfahrt nach dem Schlosse wurden die Herrschaften wiederum auf das Herzlichste begrüßt.
und rechnet dabei auf die Unterstützung durch Centrum und Freisinn. Beide Parteien würden die sozialdemokratische Jnitiattve in dieser Sache wohl nicht ungern sehen. Welch prächttge Gelegenheit böte sich da wieder zu tapferen straffteieu Reden! Die „Köln. Volkszeitung" schreibt sogar:
»Wenn eS immer schwieriger gemacht wird, in der Presse und in Versammlungen sich gegenüber Worten des Kaiser, zu rechtfertigen, so wird schließlich nichts übrig bleiben, als in den Parlam enten mit der Uebung zu brechen, daß die Person des Trägers der Krone nicht in die Debatte gezogen wird. Denn irgendwo muß doch ein freies Wort der Erwiderung Raum haben. Das einfache Jgnoriren von Kaiserworten, weil e, sich nicht um „Regierungsakte" handele, wird auf die Dauer nicht angehen."
Wie es scheint, bereitet man sich auf eine sensationelle Reichstagssitzung vor, die unter der Herrschaft der jetzigen Mehrheit recht segensreich für die Sozialdemokratie ausfallen kann. Daß das Reichstagspräfidium etwa in der letzten Session dem „freien Worte der Erwiderung" in obigem Sinne sich widersetzt hätte, kann, damit hat die „Conserv. Corresp." gewiß Recht, nicht behauptet werden. Die „große" Rede des Herrn Richter vom 18. Mai d. I., die heute noch als Muster eines solchen freien Wortes in allen demokratischen Kreisen gilt, ist doch wohl ein genügendes Zeugniß dafür, daß es bei nur einiger Geschicklichkeit auch unter der heutigen „Uebung" möglich ist, die „Person des Trägers der Krone in die Debatte zu ziehen".
Virgin» von Tyrnau. Denn Herr Bogislaw Jaworsky war leidenschaftlich in das schöne Teufelchkn verliebt und versuchte auf alle Weise, ihm seine Anbetung zu beweisen. Bis jetzt war Virginie seinen Huldigungen geschickt ausgewichen, ohne gerade zurückstoßend zu sein, heute aber reizte es sie doch, ihn ein klein wenig näher an sich zu ziehen. Die Gelegenhett war zu verlockend! Neben ihr saß Arno, der, das wußte sie, vor Effersucht lichterloh brennen würde — mochte er, es schadete ihm gar nichts, sie sah es gern, wenn er blaß wurde, die Lippen nagte und seine großen, ttefblauen Augen empörte Blitze schoffen! In ihrer Nähe links neben dem Sohn des Hauses, saß Heinrich Arnsberg, ihr getreuer Paladin, — der würde die Sache ttagisch auffassen; seine blauen Augen verloren dann allen Glanz, seine Lippe» zuckten schmerzlich, und er iflegte theilnahmlos vor sich hinzustarren, als ginge hn von nun an nichts mehr in der Welt an. Auch das machte ihr Vergnügen, sie wollte ihn später mit einem Lächeln and ein paar freundlichen Worten wieder aus aller Bekümmerniß reißen. An Virgintes anderer Sette saß Bogislaw Jaworsky — das traf ich ganz prächtig! Er war wirklich ein hübscher, angenehmer Mann und jetzt war der Zettpunkt gekommen, ihn einmal für all seine Güte und Auf- merksamkett zu belohnen ... er würde zuerst ungläubig dreinsehen, als traue er seinen Sinnen nicht, aber das sollte nicht lange dauern. Und all' das Angesichts dieser Paula, die sie beneidete und ihr >öse Dinge nachsagte, die ihr ihre Schönhett mißgönnte und die Eroberungen, die sie machte .... >laß sollte fix werden vor Neid und Aerger! Virginie war nicht bösarttg — o, nein, — sie wollte ihr den geliebten Vetter ja zurückgeben, wenn auch etwas versengt am Feuer ihrer Augen ....
Gleich darauf ergriff der Groß Herzog ti Wort zu folgender Ansprache:
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Umschau.
Die Ansprache des Kaisers bei der vorgestrigen Fahnenweihe hat nach dem „Reichs-Anz." folgenden Wortlaut:
„Die vor dem Attar Gottes soeben mit Seinem Segen geweihten Fahnen übergebe Ich nunmehr den neue» Regimentern, welche unsere Armee, sich stets wieder erneuernd und verjüngend, aus de» Reihen ihrer altbewährten Regimenter hat neu erstehen sehen. Ich thne dies an geweihter Stätte, vor dem Denkmal des großen Königs und vor dem Fenster des großen Kaisers. Nicht minder heilig wie die Stätte
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3ch vermag es nicht, das in die wahren Wotte zu «m, sondern schließe Mich den Aeußerungen, den vor- —— Silthen Darlegungen des Herrn Oberbürgermeisters an, ----- to Ich nochmals Ihnen Allen gegenüber den Wunsch ß |* SfPtedje, daß so wie wir hier versammelt sind, wir ohne »nähme danach irodten, daß das, was im Jahre g 2 70 71 geschaffen wurde, erhalten bleibe und wenn es ) $ -A mit der Kraft der ganzen Nation vertheidigt
(64! (Lebhaftes Bravo!)
- - - ’ . Aber dazu bedarf eS nicht bloS des festen Entschlusses, !düarf da viel mehr — es bedarf, wie es vorhin er-
. ■ 2® wurde, der Hingebung und Aufopferung um jeden ■ die $u leisten uothwendig ist, um das Reich auf« «u„ r ru erhalten, Ich sage: nach außen und nach innen!
« mhen Gefahren gegenüber, denen wir festen Fußes, aus a «auch festen Willens entgegentreten müssen, bei denen Ma» nicht allein darum handelt, Haus, Familie und
" halten, sondern auch, um Gefahren, die dem « W drohen - darum, daß man danach trachtet, stüh- -W 7« die Hand anzulegen, damit erhalten bleibt, was ge-
»tu? 3ch möchte sagen, damit die Schöpfung Kaiser S 5 pAelms erhalten werde. Danach wollen wir trachten!
Lch weiß ,6 von Ihnen Allen, daß ich nicht umsonst Treue der Stadt Karlsruhe baue, und mit ihr auf W j!?8 Landes. Daher, wenn Ich meinen Dank M i”®18 Unen ausspreche, so erfülle Ich eine Ver- HW Ihnen Allen das zu sagen, was mit Mir alle
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
SüKifttoB m» eaxbttbu: Mar« 91. Jllustrirtes Sonntagsblatt. Verantwortlich für de» allgemein»» Theil: Redakteur R. Hartman»,
।------ ° mr den zmeratenHell: Joh. Ang. Koch, beide in Marburg.
ist uns auch der Tag. Es ist der Jahrestag des großen Sieges, da das deutsche Volk zum ersten Male vorahnend erschauen durfte das Morgenrots kommender Vereinigung und dadurch bedingter zukünftiger Größe. Der Tag, an dem in ewiger Erinnerung von Deutschlands Bergen die Oktoberfeuer leuchten, ist der Geburtstag des heldenhaften ersten Deutschen Kronprinzen und zweiten Deutschen Kaisers. Aus den altbewährte» Regimentern, die er zu Kamp ; und Sieg geführt, find die Stämme für die neuen entnommen, denen nunmehr auch ihre Feldzeichen übergeben werden. Möge der allmächtige Gott, der es mit unserem Preußenland urd unserem gesummten deuffchen Vaterland stets so treu und gut gemeint hat, ein gnädiger Eideshelfer sein all' den Tausenden von deutschen Jünglingen, die aus des Volkes Streifen zu diesen neuen Fahnen strömen werden, wenn sie vor ihnen ihren Fahneneid ablegen. Mögen in den Regimentern nach dem Vorbilde des herrlichen Kaisers seine Haupteigenschaften weiterleben: die völlige selbstlose Hingabe an das Ganze, das rücksichtslose Einsetzen der eigenen Fähigkeiten, körperlicher wie geistiger, für den Ruhm der Armee und die Sicherheit unseres geliebten Vaterlandes. Dann werden, des bin ich überzeugt, auch bei den neuen Regimentern fest und unverwandt die Grundvesten bestehen, auf denen unseres Heeres Disziplin beruht: die Tapferkeit, das Ehrgefühl und der absolut bedingungslose Gehorsam. Dieses sei mein Wunsch für die neuen Regimenter!"
Beim Galadiner im königlichen Schloß brachte der Kaiser folgende» Triukspruch aus: . „Das anbrechende Jahr hat am 22. März vor des großen Kaisers historischem Eckfenster, uns Allen so theuer in der Erinnerung, die ruhmbedeckten und lorbeerbekrävzten Fahnen seines Gardekorps und seiner Leib - Regimenter stehen sehen; das sinkende Jahr erblickt an derselben Stelle, am Geburtstage seines heldenhaften Sohnes, die neuen Fahnen der neuformirten jungen Regimenter. Möge der Segen Gottes auf diesen Fahnen ruhen, und mögen diese in schweren wie in guten Zeiten ihren Regimentern stets voran wehe» mit der Devise: Mit Gott, für König und Vaterland! Allzeit stets berett für des Reiches Herrlichkett! Ein Hurrah de» neuen Regimentern!"
Der „Vorwärts" schreibt dem Reichstage als seine Aufgabe vor, die Behandlung des Eventual- DolnS in unserer Rechtsprechung einer gründlichen Erörterung zu unterziehen. Vermuthlich beabsichtigt die Sozialdemokratie eine Der Liebknecht einzubriugen jetzt aber, heute Abend, sollte dieses Mädchen sehe» daß sie ihn am Fädchea hatte, daß fie nur zü winken brauchte, und er lag ihr willenlos zu Füßen. Das Allerbeste aber war, daß zu diesem ganzen Schauspiel Alexander gegenwärttg war, er saß wie bestellt auf seinem Platz. Gerade seine Anwesenheit reizte Virginie am meiste», er sollte daS Teufelchen in ihr kennen lerne» und sollte zusehen, wie die Motten um die Flamme schwärmten, um eine nach der «»deren geradewegs hineinzufliegen. — Virginie besaß ein selten feines Gehör, und während Arno eifrig zu ihr sprach, lauschte fie gespannt, wie man drüben die Konversation eröffnete.
„Ihre Pflegeschwester scheint heute besonders animirt!" hörte fie Paula in scharfem Ton zu Alexander sage». „Ich muß gestehen, ich finde es unbegreiflich, wie manche Leute sie so hübsch fiudeu können!"
„Dar ist mir gleichfalls unverständlich, gnädiges Fräulein," erwiderte Alexander gelassen, „denn Virginie ist unstreittg schön!"
Um die beweglichen Lippen des Teufelchens lief ein eigenartiges Beben, sie hielt dem Rittmeister . ihr Glas zum Füllen hi» und stieß mit liebens- , würdig unbefangener Miene, wie es der gut er- । zogenen Tochter des Hauses zukommt, an das Glas ihres vis-ä-vis. <
„Dein Wohl, meine liebe Paula!" ,
Das Signal war gegeben. Von allen Seiten ’ erschienen die gefüllten Gläser, und Virginie birigirte ; das ihrige verbindlich hierhin und dorthin. Wie fie ■ sich jetzt zu Bogislaw Jaworsky wandte und ihm mit einem raschen Aufblick und einem Lächeln, das ihr süßes Gesichtchen wie lichter Sonnenglanz über- 1 goß, das Glas hinhieü, schoß ihm ein freudiges Roth der Ueberraschung iu's Gesicht, und feine Hand
Deutsches Reich.
Berlin, 18. Oktober. Gestern früh 8'/z Uhr legten der Kaiser und die Kaiserin im Mausoleum Kaiser Friedrichs III. einen Lorbeerkranz, geschmückt mit Veilchen und Tuberosen, sowie eine Atlas- schleife, welche die Jnittalen des Kaiserpaares trägt, nteber. Heute trafen außer der Kranzspenden der Großherzogin von Baden äußerst zahlreiche Kränze und Deputattonen mit Kranzspenden vcn Offizierkorps, Vereinen re. ein. v *
— Durch Cabinetsordre vom 18. d. M ist der Hauptmann i la suite des 2. Seebataillons uud stellvertretende Commandeur der Schutztruvve für Kamerun v Kamptz unter Ausscheiden aus der Marine-Infanterie zum Commandeur dieser Schutzttuppe ernannt und als Hauptman mit seinem Patent tn derselben angestellt.
— Reichskanzler Fürst Hohenlohe wird sich morgen für einige Tage nach Schillingsfürst begebe», bebte, während das brünette Anüitz seiner Cousine Paula jählings erbleichte.
In dem großen, tageshell erleuchteten Saal war I-nes verworrene Brausen zu hören, das beim Durcheinanderspreche» zahlloser Sttmmeu ensteht. Bererts belebte der Wei» die Geister, die Gespräche klagen weniger formell, Helle» Tones träfe» sich di- Gläser, von Aller Lippen und Angen lachte die _ Sirgime.fodjt6 gleichfalls, — es ging so wunderschön nach ihrem Wunsch.
„Wie Du heute blaß bist, liebste Paula, und welch nervöse» Zug Du im Gesicht hast, — greift Dich an? Finden Sie nicht auch, Herr Jaworsky, daß Ihre Cousine leidend ansfieht? Es ist Ihnen »lcht aufgefallen? Aber um Gotteswillen, wo haben Sie denn Ihre Augen? Ich bin heute ehr unzuftieden mit Deinem Vetter, er vernachlässigt total seine Nachbarin, die solch' niedliches Mädchen ist, — lediglich, um mir, als Tochter des Hauses, eme Aufmerksamkeit zu widmen! Wollen Sie mit meinem Papa in Geschäftsverbindung treten, Herr Jaworsky, weil Sie sich mir so ausschließlich weihen? Ich werde es den Eltern sagen, es wttd ihnen einen guten Eindruck machen. Das ist eS nicht, sage» Sie? Jetzt spreche» Sie aber ein paar Worte zu Ihrer kleinen Dame, bei meinem Zorn! — das arme Ding sieht schon ganz verstört in ihren Teller! — Herr Arnsberg, ich bitte. Wen Sie Ihr Glas — ich trinke Ihnen einen Toast zu — Ihnen ganz allein! es braucht sich Niemand önst daran zu bethelligen — nein, »ein, Herr Jaworsky, ich bin Ihnen sehr verbunden, aber ich kann Sie nicht brauchen!" w
(Fortsetzung folgt.)
w auf offenem Kriegsfuß stand. Paula ?^ky besaß einen Vetter, einen steinreichen, Fabrikbesitzer in Griesen, und Paula hatte .• »tzu. langes Interesse für düsen Vetter, das 611* ^ziemlich die ganze Umgegend! Die beider- fn 1 kS ®tern wünschten die Herrath sehr, die Ver- , i waren durchaus passend, — aber es stellte Ti? ,wohlbedachten Parthie ein bedenkliches
bet ^errnfj in den Weg, und dies Hinterniß hieß
(Fortsetzung.)
Maliski würde des Rittmeisters letzte Mde» bezahlen, — beim der Schulden wegen T“ 1« ihr Vater nur Opposition machen! — so * JBirginie. Papa würde feinem Töchterchen ^glänzende Ausstattung kaufen und einen großen st*i* >« Geld mitgeben, und bann ging es hinein
ümert ’ w'er des Lebens mit vollen Segeln 1 Liebte erlist wie ihre Pflegemutter einst ihren Berthold t hatte, ihn heute noch liebte? Das freilich - es war so anders bei ihr! Sie wußte, ” der schönste Mann war, den ihre Augen ' u"d ihr Herz schwoll vor Triumph und ?' ,wenu er ihr in den feurigsten Worten seine “ e Liebe befeuerte. Das mußte wohl bann ~tbe sein, jene Liebe, von der Dichter und sagten, nach der fie sich so ost gesehnt Freilich — fie hatte fie sich anders vorgestellt, »w Wttklichkett entspricht ja so selten müßigen ereien.
W vis-ä-vis bei der Tafel war Alexander — das war ihr gerade recht! Er hatte ein brünettes Mädchen zur Nachbari», die mit
Itiertagen. —^QuaMl-Abonmmmt^-Prels^bei^dn'Exv^ fomÄe Annoncen"»^" W‘ , dieseSBlatt^,
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