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Soh» bittet um die Ehre vorgestellt zu werden !" So ging es fast ununterbrochen, — er unterzog sich seinem Geschick mit gutem Anstand, ertrug mit unbewegter Miene die vielen neugierigen und erstaunten Blicke, die man auf ihn richtete, und beantwortete geduldig ein Dutzend Mal hintereinander dieselben Fragen nach seinem Leben in Wien, seinen Studien, seinen Zukunftsplänen, der Dauer seines Besuchs in Lobkowitz und dergleichen mehr, so daß sich unter der geladenen Grsellschast das allgemeine Urtheil blldete: „Ein gescheiter Man» von guten Manieren, — etwas kühl und reservirt, aber in höflicher Form. Auch äußerlich hübsch, wenn auch z» ernst und gesetzt auSsehend für seine Jahre. Eine Parthie wird er nicht sei», er scheint fich auS junge» Damen gar nichts zu machen, — der sicherste Beweis ist der, daß er fich sogar nicht um Virginie bekümmert, die heute mehr den» je Alt und Jung entzückt !"
Ja, das stimmte allerdings! Wo daS schöne Mädchen fich zeigte, folgten ihr bewundernde Blicke, hörte man ein aufgeregtes Flüstern zum Preise ihrer Erscheinung. Wie in hellsten Sonnenschein gebadet erschien daS goldlockige Köpfchen mit dem Kranz
Herstellung guter Beziehungen zwischen Deutschen und Belgiern benützt hat. Die vorerwähnten Veranstaltungen beweisen, daß seine Bemühungen bei den höchsten Stellen in Belgien von Erfolg gekrönt find.
Wenmitglieder, daß es uns eine große Ehre ist, ■tut Verein angehören zu dürfen, der fich an der Spitze seiner Satzungen die Aufgabe gestellt hat, Sebc und Treue zu Kaiser und Reich zu pflegen »d zu stärken. Diese Ehre wird noch erhöht in nfciem Verein, der heute bereits auf eine 25jährige Hörigkeit nach dieser Richtung hin zurückblickt, dessen Wieder bereits 25 Jahre lang diese Gefühle im iakehr unter fich gepflegt, die dir Samenkörner kser Gesinnung in ihre Familien, in Kinder und irdeskinder hineingelegt und zur Blüthe gebracht rben. Liebe und Treue zu Kaiser und Reich, das das feste Band, das alle Kriegervereine zusammen- lt, das ist der feste Rahmen, der aus den Krieger- leremen diejenigen Elemente ausscheidet, die von gleicher
Wie unzählige Male mußte der Sohn des Hauses ich an diesem, Abend vor fremden, gleichgütigen "" l „Herr von A . . . ., mein
Sohn Alexander! Fran Baronin L . . . ., mein
von Weinlaub und Rosen, — Lippen und Augen lockten verführerisch um die Wette, und ihr liebliches Lachen tönte ost wie ein leises Silberglöckchen durch den Saal.
Aus der Anzahl ihrer Verehrer waren es namentlich zwei, die ihr wie Schatten folgten un r sie kaum einen Angenblick aus den Augen verloren Der eine war Rsttmeister von Delft, unstreitig weitaus der schönste Mann ou8 der Gesellschaft, der heute, da er den Herrn und die Frau vom Hause von allen Seiten vielfach in Anspruch genommen wußte, die willkommene Gelegenhest benützte, seine Empfindungen für Virginie offen darzuthnv.
Was nur der blonde Krauskopf mit dem weiß und rothen Geficht von ihr wollte! Warum mußte er unaufhörlich hinter ihr her sein, fie mit fernen Blicken verfolgen, mit ihr zu sprechen suchen, fich lhres Fächers, ihres Bouquets bemächtigen, als hätte er ein Recht darauf! — Der Mensch war Maler — „tta armer Maler aus Wien," hatte man dem Rittmeister auf feine Frage erwidert, und der Sohu de» Hauses hatte ihn au8 Mitleid mitgebracht, um bem armen Teuf«! auch einmal zu zeigen, wie fich'8 an wohlhabender Leute Tafel schmausen lasse und vre fich ein Dasein ohne zwingende Arbett um'S ttebe tägliche Brot lebe! Die Frende wollte er dem «urschen nicht verkümmern — nur sollte er e8 nicht »aflen, seine Augen zu Virginie zu erheben, die ?a»d nach der lockenden Frucht au8zustrecken, die ihm, ihm allein gehören mußte — er sollte eS nicht witernehmen, fich mtt ihm, dem Kaiserlichen Garde- riümerster Arno von Delft, dem Abgott der Damen, » die Schranken zn stelle»! Aber wahrhaftig . . . eS sah aus, als habe der dreiste Gefell de» Muth dazu! Ohne die stolz-verächttichen Blicke des glänzende» Offiziers auch nur im Mindesten zu be-
achten, gänzlich unbekümmert um All' und Jedes, was sich sonst in der Gesellschaft begab, folgte Heinrich Arnsberg blindlings seiner Titania, hilflos rettungslos angezogen, wie der Nachtfalter von der strahlenden Flamme!
, Und Virginie s--Wie der plätschernde Fisch
ms klare Wasser, so tauchte sie wohlig hinab in da? Element, das ihr Lebenslust und Wonne war! Wie gehoben, getrogen von der Fluth der Schmeichelei und Bewunderung, des Staunens und Entzückens, schwebte sie einher, im ganzen Vollgefühl ihrer Un- wlderstehlichkett! Ja, nun war das Lebe» des Lebens werth geworden — nun, da sie einen Roman ?u spielen hatte. Und diesem schwerfälligen, taten SHeEanier ju beweise», daß sie Recht gehabt, - daß sie Alle, Alle ihr huldigte», Alle an ihren Llppen hrnge», daS war ihr ein rechter Triumph, unb mehr als einmal verlegte fie de» Schauplatz ihrer Erfolge geschickt in feine Nähe und sah fich mtt einer blitzgeschwinden Wendung ihres Köpfchens, »ach ihm um, der feine gelassene Haltung bewahrte und nur zuweilen ein kühles Lächeln sehen ließ.
Das Souper führte fie an ArnoS Sette. Durchdrungen von dem Gefühl, das schönste Paar der Gesellschaft zu bilden, wandetten die Beide» langsam dem Speisesaal zu, und Virginie sah fich im Geist in den aristokratischen Salons von Pest auch so an einer Sette gehen. Für fie bestand kein Zweifel daran, daß Arno sie zu seiner Gattin machen würde es galt den Widerstand ihres Pflegevaters allmählich z» besiegen, daher mußte die Verlobung vorläufig noch geheim gehalten werden, und dies romantitoe nur sut; fS sich Alles lichten »nd schlichte».
(Fortsetzung folgt.)
„Von wem hast Du daS Bouquet?" fragte er - denn er bemerkte zu feinem Erstaunen, 8 genau zu ihrer Toilette stimmte, — es be- ebenfaÜS nur aus dunklen Weinblättern und Rosen.
Bon einem Verehrer natürlich 1" antwortete fie
»sind wie heißt er?"
Er ist heute Abend unter den Gästen, — es Deinem Scharfsinn nicht schwer fallen, ihn szufinden."
»sind wer hat ihm Deine Zotlette verrathen? ThereSka?"
Häuptling ist von Anfang bis zu Ende eine Unverschämtheit. Admttal v. Knorr hat fich weder mit Abschiedsgedanke» getragen, noch solche kundgethan, ebenso wenig ist „den näher stehenden Personen der leidende Zustand deS AdmttalS aufgefallen." ES muß dies geradezu als eine tendenziöse Lüge bezeichnet werden. Das Befinden des Admirals it ein ganz ausgezeichnetes, wie fich dies u. A. »och während der diesmalige» ausgedehnten Manöver erwiesen hat, und seine Stimmung hat nichts Anderes bedrückt als der Unglücksfall, der das Torpedopoot „8 26" Betraf. Wenn es früher Momente gegeben hat, in denen Admiral v. Knorr eventuell seinen Rücktritt in Aussicht nahm, so geschah dies lediglich aus der Erwägung, daß er die Verantwortlichkeit, mit der Flotte in ihrem jetzigen Zustande vor den Feind zu gehe», »icht übernehmen zu können glaubte. Seitdem mit dem Amtsantritt des StaatssecretärS Tttpitz in dieser Beziehung die vollste Uebereinsttmm- ung zwischen dem Obercomando und dem Reichsmarineamt hergestellt ist, besteht für den Admiral v. Knorr nicht die geringste Ursache zu seinem Rücktritt. Deutschland und die Marine können fich nur glücklich schätzen, wenn er an der Spitze de8 Ober- commandos noch lange erhallen bleibt.
Die belgische Regierung hat für Sonnabend den 23. d. Mts., morgens um 9 Uhr, den deutschen Ehrengästen der deutschen Kaufleute Antwerpens einen Sonderzug nach Brüssel zur Verfügung gestellt, taut nm 1OV2 Uhr ein Empfang durch König Leopold ftattfinbet, woran sich um 12 Uhr ein von der Brüsseler Stadtverwaltung veranstaltetes Frühstück auf dem dortigen RathhauS anfchließt. Darauf wird der augenblicklich ben Bürgermeister Bnls vertretende älteste Schöffe (Beigeordnete) Demot die Gäste nach der Ausstellung geleiten. Die belgischen Blätter sind auf die Vorbereitungen sehr aufmerksam und haben fich schon in dem Sinne geäußert, daß die deutsche Kaufmannschaft der Schelde- stadt ihre Stellung und ihren Einfluß zu benutzen weiß. In ben Preßstimmen, die bisher laut wurden, ist freilich mehr Anerkennung als offener Dank dafür ausgesprochen, daß dieser Einfluß zu Gunsten Antwerpens eiagesetzt worden ist. Jndcß ist nicht übersehen worden, daß die Anregung zu dem seltenen Zusammentteffen, wie alle Anregungen, die ans der deutschen Kolonie Antwerpens hervorgehen, Herrn Albert v. Barh zu verdanken ist, der während der 18 Jahre seiner Ansässigkeit am dortigen Platze viele Shmpathieen erworben hat und fie rastlos zur
Deutsches Reich.
Berlin, 17. Okt. Se. Majestät der K a i s e r hörte gestern stütz den Vortrag des Chefs des Militärkabinets, Generaladjutanten, Generals der Infanterie v. Hahnke. Um 9 Uhr 15 Minuten be- gaben sich Ihre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin mittels Sonderzuges nach Berlin, wo um 10 Uhr in dir Ruhmeshalle des Zeughauses die Nagelung der neuen Fahnen stattfand. Hierauf nahm Se. Majestät der Kaiser militärische Meldungen entgegen und besichtigte demnächst mit Ihrer Majestät der Kaiserin die Modelle zum Bismarck-Denkmal im Akademiegebäude. Nach der Frühstückstafel im Kgl. Schloß begaben fich Ihre Kaiserlichen Majestäten um 2 Uhr 30 Minuten nach bem Neuen Palais bei Potsbam zurück. Um 3 Uhr gedachten fie an der F"er des 50jährigen Bestehens des geodätischen Instituts in Potsdam Thril zu nehmen.
— Lieutenant Tappenbeck wird im Laufe d» nächsten Woche seine Reise nach Kaiser-Wilhelms- land antreten, wo er die Aufgabe hat, den Rom» zu erforschen und in der Nähe des Bismarckgebiraes eine Station anzulegen.
— Die Strafkammer in Jnowrazlaw ver- urteilte den Propst Koybylinski ans Siedlimowo wegen Beleidigung des Landraths Hassenpflug und des Distriktskommissars Altmann in Strelno zu 300 Mk. Geldstrafe. Zer Propst wollte 16 Mark Steuern nicht bezahlen, weil er glaubte, er sei als Geistlicher von dieser Steuer bestell. Als auf Antrag de» Landraths der Distriktskommissar den Betrag exekativtsch beitreiben wollte, äußerte der Propst: eine derartige Verwaltung übe „reine Erpressung" "aus. Der Landrath mache es gerade so wie der Distrilts- kommiffar und dieser wieder wie sein Kollege in Opalenitza. Es werde ihm auch nicht bester ergehen."
— Die Nagelung der den am 1. April 1897 neuformiiten Bataillonen verliehenen Fahnen fanb heute Vormittag 10 Uhr in der Ruhmeshalle ’ des Zeughauses Hierselbst in Gegenwart Sr. Majestät des Kaisers und Ihrer Majestät der Kaiserin statt. Die Fahnen waren in dem Raume auf bedeckten Tischen niedergelegt und armeeeorpsweise, nach der Nummer der Regimenter rangiert. Die zur Feier
(Nachdruck verboten.)
Das Teufelchen.
Roman von Marte Bernhard.
(Fortsetzung.)
Treue zu Kaiser und Reich. Kaiser und Reich find untrennbare Begriffe. Star!1 unb mächtig staub bas Deutsche Reich bes Mittelalters, da, so lange mächtige Kaiser das Scepter führten; mit ber sinkenden Macht des Kaisers sank die Macht des Reiches, bis im Ende des vorigen Jahrhunderts in der Ohnmacht des Kaisers das Reich selbst zu Grunde ging. Ei» neues Kaisergeschlecht hat das Reich von Neuern gegründet; gebietend steht das Reich im Herzen Europas; in Verehrung blicken wir auf das Kaisergeschlecht der Hohenzollern, bem wir daS stolze Gefühl verdanken, nnS wieder Deutsche nennen zu dürfen. Die Neuanstichtung des deutschen Reiches hat daS Machiverhältniß der europäischen Staaten verschoben; was wir an Macht gewonnen haben, haben andere Nationen abgeben müssen und somtt tritt uns aus den anderen Staaten mehr Eifersucht und Mißgunst als Liebe entgegen. Was w errungen haben, werden wir noch vertheidigen müsten, und zwar zu Lande und zu Wasser, um es dauernd zu besitzen. Dazu müssen wir stark sein; der deutsche Mann darf zu diesem Zwecke auch Opfer nicht scheuen. Stolz und von Dank erfüllt, richten wir unsere Blicke auf unseren regierenden Kaiser, dessen kräftige Hand uns ein Bürge ist für die Kraft und Dauer des. Reiches. Diese Verehrung beseelt aber uns alle Krieger besonders, die wir uns ein warmes Herz für die Wehrkraft des Reiches bewahrt haben und im Kaiser den unausgesetzt thättgen Förderer der Land- und Seemacht des Reichs erkennen. In dem Streben des Kaisers, die Macht des deutsche» Reiches als Hort des Friedens in Europa zu stärken, feine Grenzen durch ein starkes, kriegstüchtiges Heer gegen übermüthtge Eindringlinge zu sichern, seinem Handel und seiner Industrie, somit dem Reichthum des Landes, durch eine der Würde und Bedeutung des Reichs entsprechende Flotte, den unentbehrlichen Schutz zu geben, wird der Kaiser jeder Zeit die Unterstützung der Krieger-Vereine finden, dafür bürgen deren Statuten. In dieser Gestnnung geben wir ben Gefühlen ber Liebe unb Treue für unseren Kaiser auch heute Ausdruck in bem Stufe: Se. Majestät ber deutsche Kaiser Wilhelm II. er lebe hoch!"
Ein Trinkspruch.
Sei dem Festmahle, welches am gestrigen Nach- sittage zur Feier des 25jährigen Bestehens Meres Krieger- und Landwehr-Vereins im Museum Hierselbst stattfand, brachte Se. Excellenz der Kanal der Infanteriez.D. Herr v. Bar t en werffer, ben nachstehenden, von uns hiermit an erster Stelle ttnbig wiedergegebenen Trinkspruch auS:
öchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nd Kirchkai«
Redaktion »nd Expedition: Markt 91. Jllustrirles Sonntagsblatt. Verantwortlich für btn allgemein«! Theil: Redakteur R. Hartmann
str den »Kr°tenthrtl- Joh. l«e. Koch, bttd. in Marburg.
„Als ich vor einigen Wochen dem Krieger- und Wdwehr- Verein schriftlich meinen Dank aussprach für die Aufnahme als Ehrenmitglied, wurde ich von kr Hoffnung geleitet, diesem Dank gelegentlich der zSjShrigen Stiftungsfeier deS Vereins noch mündlich Urdruck geben zu könueu. Somll erkläre ich heute p dieser Stelle und in meinem Namen unb, wie ich «ich berechttgt erachte, auch im Namen der übrigen
^.Einzig und allein die Eingebung einer hell- Mr» Sympathie! Davon verstehst Du noch £8' mein lieber Alex, — auf diesem Gebiet 1 r Deine Klugheit Dich im Stich. Eine krankes M. perkuttren und anStatiren, um festzustellen, e Klappen gut schließen, ob eS an Erweiterung tu 68 Verengung leidet, — daS will ich Dir iugestehen, aber im klebrigen — Hand davon.
und monarchischer Gesinnung nicht ge- ••ffWn werden, das ist der rocher de bronce, an llf* die Versuche scheitern, internationale Gesinnungen Individuen in die Kriegervereine hineinschlüpfen lassen. DaS Gebot der Liebe und Treue zu er und Reich schützt aber auch die Kriegervereine , politische Vereine zu werden; indem jeder eine auf der festen Grundlage der Liebe und reue zu Kaiser und Reich steht werden polllische örterungen vermieden, weil überflüssig. Ei» solch Zusammenhalt erscheint aber gerade in unserer dringend nothwendig, in der geflissentlich der en der Unzuftiedenheii vielfach ausgeworfen wird, der das Bestreben hervortritt, nationale Verbände lockern und internationale Interessen zu schüren, der sogar die freche Behauptung ungestraft aus- ps-rochen werden konnte, daß in unserem Vaterlande d« monarchische Gefühl in der Abnahme begriffen sei. Halten wir fest in der Liebe und
-Jeder bereitet fich sein Unglück selbst, sagtest ^gestern," fuhr Virginie fort, „Du siehst, ich be-
Deine Orakelsprüche in einem feinen Herzen wende fie auf das praktische Leben an!" Alexander schütteü« schweigend den Kopf, — strenger, gerader Sinn war diesem schillernden
nicht gewachsen, — aber es überkam ihn! Menschen verneigen! «arge um seinen Freund Arnsberg, der, das ~ ‘ '
« nur zu gut, bereits willenlos in Vttginies
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blatte», sowie die Amwucen-Bureaux von Haasenstein & Vogler in yYVIT Frcmkfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf AAaIi. xy(u)rt[. Moss« in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, 6. ß. _ , . ’ ö
Daube & Co. in Frankfurt a. M.. Berlin. Hannover. Vari». Telephon 66.
Umschau.
Zu einem Artikel des „Hamb. Corr.", worin die Meldung, der Urlaub deS commanbttenben Abmirals v. Knorr sei der Vorläufer seines Rücktritts, anftecht erhalten wirb, schreiben bie „Berl. Neuesten Nachr." FolgenbeS: Diese ganze Be-
Das hohe Lieb der Liebe ist Dir ein Buch mit fieben Siegeln."
„Wer sagt Dir das?"
„Meine Dir abgel uschte Menschenkenntniß, — Du siehst, ich trage Dir gern meinen Dank ab."
Sie nickte ihm muihwillig zu und verschwand rasch wie der Blitz in der Thür des Speisesaals, in welchem man bereits die Lichter anzuzünden begann.
Erscheint täglich außer an Werttagen nach Sonn- und AYl T
Feiertagen. — Quartal-Abonnemenrs-Preis bei der Expe-
bitten 2 Mc., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg.
Bestellgeld.. Znsertionsgebühr für die gespalten« steile ~
oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg. Dienstag, 19. Oktober 1897.