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M. 232.
Telephon 55.
Erscheint täglich außer an Werttagen nach Sonn- und Feiertagen. — Quartal-Abonnements-Preis bei der Expedition 2 M., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg. Reklamen für die Zeile 25 Pfg.
Marburg,
Sonntag, 3. Oktober 1897.
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie die Annoncen - Bureaux von Haasenstcin u. Vogler in Frankfutt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf Moste in Frankfutt a. M., Berlin, München u. Köln; E. L. Daube u. Co. in Frankfutt a. M., Berlin Hannover, Patts.
XXXII. Jahrg.
Telephon 65.
Zweites Blatt.
Mordthaten in Sjenicak.
Die „Agramer Ztg." bringt folgende Darstellung über Vorgänge in Sjenicak, die ein Beweis des wüthenden Hasses der kroatischen Bevölkerung gegen die Magyaren sind. Sjenicak ist kein geschlossenes Dorf, sondern besteht aus einzelnen Häusern, die ziemlich weit voneinander entfernt sind. In der Mitte steht auf einem Hügel die griechisch - orthodoxe Kirche. Die ziemlich wohlhabenden Bauern treiben Ackerbau und Viehzucht. Am 18. v. Mts. kamen mehrere Leute aus Sjenicak vom Karlstädter Markte nach Hause und brachten die Mär, daß einige fremde Herren nach Sjenicak kommen würden, um die ungarische Fahne an der Kirche auszuhängen; wenn die Fahne 24 Stunden ausgehängt bleibe, so seien die Bewohner zu Grunde gerichtet und müßten Ungarn werden. Diese Mär verbreitete sich mit Blitzesschnelle. Schon am Abend des 18. konnte man etwa 40 bis 50 Personen bemerken, die in eigenthümlicher Erregung vor der Kirche sich versammelten, um sie zu bewachen. Am 21. Septbr. traf in Sjenicak eine Kommission, bestehend aus dem Grundbuchsdirektor Cvijano- witsch, dem Bezirksvorsteher Brozo witsch und dem Geometer D j a k o w i t s ch ein, um in Theilungsangelegenheiten zu amtiren. Civijanowitsch und Brozowitsch wollten dem Pfarrer einen Besuch abstatten, trafen ihn jedoch nicht zu Hause. Da ihuen die Frau des Hauses sagte, daß ihr Mann bald kommen müsse, beschlossen beide, ihn zu er- watten. Die Unglücklichen spazierten ahnungslos um die Kirche herum und betrachteten sie von allen Seiten. Das sollte das Verderben der Armen sein. Ahnungslos setzten sie ihren Spaziergang fort und bemerkten nicht, daß sich inzwischen zahlreiche Bauern auf dem Hügel eingefunden hatten und die Herren mit argwöhnischen Blicken verfolgten. Endlich traf der Pfarrer ein und trat mit den Herren in das Pfarrhaus. Inzwischen war die Menge in bedrohlicher Weise angewachs-n, und bis in das Zimmer drang das Murren derselben. Da klärte der Pfarrer die Gäste über die Geheimnisse der jüngsten Tage auf. Brozowitsch nahm die Sache leicht und sagte, daß er ja den Leuten bekannt sei, daß also nichts geschehen könne. Mittlerweile wurde der Lärm immer ärger und artete in «n förmliches Toben aus. Der Pfarrer und die Gäste verließen die Stube, um in's Freie zu treten. Während ein Theil der Bauern in der Kirche nach ungattschen Fahnen suchte, war später eine Masse Nachzügler nachgeströmt, die nichts davon wußten, daß man schon in der Kirche Nachschau hielt; sie glaubten es mit Leuten zu thun zu haben, die sie au Ungarn ausliefern wollten. Unter Verwünschungen und wilden Drohungen drang die Menge auf Cvijanowitsch und Brozowitsch ein. Vergeblich versuchte letzterer den Leuten klar zu machen, daß sie ihn alle kennten, daß er doch oft genug in ihrer Mitte geweilt, sie hörten gar nicht auf ihn. Ein Bauer hob seine Hacke und ließ sie mit furchtbarer Wucht auf das Haupt des Directors Cvijanowitsch niederschmettern, der blutüberströmt bewußtlos zusammenbrach. Brozowitsch wandte sich zur Flucht und rannte den Hügel hinunter. Die entmenschten Bauern fingen ihn ein Md trieben ihr Opfer mit Schlägen den Berg hinauf. Cvijanowisch war inzwischen wieder zu stch gekommen und flüchtete sich in das Pfarrhaus. Der Trupp, ""..brozowitsch eingefangen hatte, war in- zwischen den Berg hinaufgekommen, nnd angesichts d» Kirche erschlugen sie ihn. Nach voll- sachter That merkten sie, daß Cvijanowitsch fort sei «Mort machten sie sich auf die Suche, fanden ihn im Bfarrhause, schleppten ihn hinaus und schlugen "uch ihn vollends tobt. Inzwischen wurde Djakowitsch, der bisher auf den Feldern mit Vermessungsarbeiten beschäftigt war, aufgestöbert. Die Vauern schleppten ihn vor das Pfarrhaus, wo sie so ufuge mit Hacken und Prügeln auf ihn losschlugen, ws er ohnmächtig hinstürzte. Gegen 4 Uhr kam Dtakowitsch wieder zu sich, verlangte zu beichten und bat um Master. Als im Mirthshause bekannt wurde, daß Djakowitsch noch lebe, trat eine Bäuerin
auf und schrie: „Ich will euch zeigen, daß ich auch eine Heldin bin!" Darauf ergriff sie eine Haue, rannte hinauf und versetzte Djakowitsch, nachdem sie ihn auf abscheuliche Weise besudelt hatte, einen Hieb mit den Worten: „Verfluchter Magyaron, du willst mir den Pflug versiegeln, du willst mir das Bett wegnehmen, du bist fett geworden von unferm Schweiße!" Doch auch der letzte Hieb hatte Djakowitsch noch nicht getödtet. Da biß ihn ein Bauer in's Gesicht. Djakowitsch rief: „Warum beißest du mich, ich hab dir nur Gutes gethan?" Schließlich gab ihm ein Bauer mit der Mistgabel den Gnaden st oß. Am 22. v. Mts. war in Karls- stadt bekannt geworden, was in Sjenicak vorgefallen war. Zehn Gensdarmen machten sich auf den Weg dahin. Vor der Kirche lagerte eine Bauernwache. Ein Weib bemerkte die Gensdarmen und rief plötzlich: „Soldaten kommen!" Sie hatte die in einer langen Reihe gehenden Gensdarmen für Militär gehalten. Die Leute versteckten sich hinter der Kirche und gaben auf die Gensdarmen eine Salve ab, ohne jedoch Jemand zu treffen. Die Gensdarmen erwiderten das Feuer, wobei das Weib, das vor der Kirche geblieben war, getödtet wurde. Es folgten noch zwei Salven Seitens der Gensdarmen, worauf die Bauern nach allen Richtungen zerstoben. Gegen Abend kam Militär auf Wagen in Sjmicak an, fand aber schon alles ruhig. Siebenzig Personen wurden verhaftet, darunter die Haupträdelsführer und die unmittelbaren Thäter.
Sport.
Ein Zweiuudzwanzigender. Auf der Morgen- pürsch im Reviere von Karapancsa hatte in Ungarn Kaiser Wilhelm am 16. September bekanntlich das seltene Jagdglück, einen Kapitalhirsch mit zweiundzwanzig Enden zu erlegen Man hatte es mtt einem der stärksten, wenn nicht dem stärksten Hirsch in den berühmten Mohacser und Bellyer Jagdgründen^ zu thun. In der Forst- und Jägerwelt weiden die Mohacser Reviere als jene bezeichnet, welche die stärksten Hirsche auf dem alten Kontinent aufzuweisen haben. In den unzugänglichen Auen, in dem Urwalddickicht und in den Sümpfen finden sie ihre Zuflucht und entwickeln sich in ihrer ungehemmten, natürlichen Kraft und Schönheit. Man hat es nicht mit schwächlichen Geweihen aus dünnen Stangen zu thun, sondern mit jenem mächtigen Geäste, das aus einer Breiten, eigenthümlich gestalteten Krone gleich einem knorrigen Eichengeäste herauswächst. Die Dieinung ist längst widerlegt worden, daß der sogen. Sechzehnender das Höchste sei, was im Geweih des Kapitalhirsches zu sehen sei; Achtzehn- und Zwanzigender sind durchaus keine Seltenheit. In den bekannteren Geweihsammlungen in Moritzburg, Pest und in Wien kommen sie häufig vor. Vielleicht find es die letzten Repräsentanten eines Urhirsches, die sich in diesen Wald- und wildreichen Revieren bislang behauplet haben. Zu beiden Seiten des Donaustromes dehnen sich die Auwälder zwischen Mohacs, Essegg und Zombor und über die Linie Essegg—Zombor hinaus. Diese Ungeheuern Wald- und Sumpfgründe dürften eine Fläche von nicht weniger als 10 bis 11 Quadratmeilen bedecken. Es sind die Gründe, die wohl zuerst von dem Kronprinzen Rudolf genauer beschrieben worden sind. Er schreibt in seinem Erstlingswerke „Fünfzehn Tage auf der Donau" darüber Folgendes:
„Mau irrt sich, wenn man die Auwälder SübungarnS für liebliche, freundliche Gegenden hält. Ein tiefer Ernst, etwas Melancholische« liegt auf der ganzen Landschaft, der breite Strom, die einförmig dunkelgrünen Wälder, alles in großm Contouren und ohne Abwechslung, macht einen büftern Eindruck. Wie in den höchsten Regionen ttnes mächtigen UrgebirgSstockS, oder am Meer, wenn die See spiegelglatt und ein wolkenloser Himmel in gleichen Tinten darüber gespannt ist und durch keine dtttte Farbe die endlose Ruhe des BildeS gestört wird, so ist eS auch hier in diesen Wäldern. Der Mensch fühlt sich durch die Größe der Natur gedrückt und durch keine lebhafte Abwechslung erfreut."
Die Schilderung rührt von einem achtzehnjährigen Jüngling her, der dem Eindruck, unter dem er stand, unmittelbar und völlig unbefangen Ausdruck gab. Geändert hat sich das Bild, die Landschaft bis zur Stunde in keiner Weise. Man müßte denn von dem etwa dreißig Kilometer langen Albrecht - Damm, der gegen die Ueberschwemmungen errichtet und endlich vollendet worden ist, eine Aenderung erwarten. Sie ist aber nur stellenweise eingetreten; die Linie des
Dammes verschwindet wie ein dünner Streifen in den Auen. Fast in jedem Jahre ist das Gebiet von Ueberschwemmungen heimgesucht und in diesem Jahre besonders stark. Ein Theil des Wildes, so die starken Hirsche und Wildschweine, machen sich aus bam Hochwasser nichts; sie kennen in den Auen und Sümpfen die Pfade, die zu den erhöhten Stellen führen, und arbeiten sich durch. Die Rehe, Schmal- thiere, die Hasen, das Wildgeflügel, Fasanen leiden oft stark und gehen maffenhaft zu Grunde. Dafür kommen wieder von weither fremde Gäste gezogen: Fischreiher, Trappen, Wildgänse und Wildenten in dichten Schaaren. Ein Jäger ans Steiermark will bis auf 6000 Stück Wildenten in den Bellyer Revieren schätzen. In entsprechender Weise vermehren sich die großen Raubvögel, Adler, Geier, der schwarze Milan und natürlich alle Arten, die sich von Fischen ernähren. Die Jäger und Forstleute, die immer aus der Gegend stammen, haben ihre besondern Methoden, um in die Wildnis der Auen einzu- dringen. Sie verfügen über kleine äußerlich schwerfällige, aber leicht zu lenkende Nachen, die gewöhnlich nur zwei Leute fassen, und mit diesen dringen sie kühn vor in die Wildnis. Bei großen Jagden, wie jüngst die Kaiserjagden, die von dem Personal des Erzherzogs Friedrich vorbereitet wurden, handelte es sich darum, das Wild hoch zu bringen bis zu jenen Puncten, auf denen es von den Jägern erreicht werden kann. In den Donaustrecken kann der Jäger auch mit kleinen Schiffen, Dampfschiffen, der Jagd nachgehen. Aber in der Umgebung der Jagdhäuser, so Karapancsa und Köröserdö, ist Vorsorge getroffen, damit die Jäger leicht und auf weite Strecken hin in die Reviere vordringen können. In dem erstgenannten Jagdhause wohnte Kaiser Wilhelm, in dem letztern der Kaiser Franz Joseph, der in derselben Stunde, als Kaiser Wilhelm den Zweiundzwanzigender streckte, einen kapitalen Vierzehnender erlegte. Es ist wahrscheinlich, daß der stärkere Hirsch für den Kaiserlichen Gast „reservirt" worden ist. Schon vor vier Wochen brachten die ungarischen Zeitungen Mtt- theilungen aus Berdan und Bellye über den günstigen Stand des Wildes und daß eine Anzahl von Kapitalhirschen mit ungewöhnlich starkem Hauptschmuck gemeldet worden seien.
Vermischtes.
Alte Berliner Verbrecher. Durch die originelle, mit Galgenhumor durchwürzte Ausdrucksweise eines alten Verbrechers wurde es den Zuhörern in einer Verhandlung, welche in Berlin am 29. September vor der 3. Strafkammer des Landgerichts I. stattfand, schwer gemacht, den nöthigen Ernst zu bewahren. Der Maler Ferd. Orsf und der Zigarrenmacher Heinrich K n a e p e l, welche aus der Untersuchungshaft vorgeführt wurden, zählen zu den „schwersten Jungen" Berlins. Orff hat die größere Hälfte seines Lebens — er zählt jetzt 61 Jahre — im Zuchthause zugebracht; bei Knaepel liegt es ähnlich Aus dem Vorleben des Letzteren theilte der Vorsitzende eine interessante Episode mit. Als Knaepel einmal eine lange Zuchthausstrafe zu gewärttgen hatte, spielte er den Geisteskranken und wurde in die Chartto gebracht. In einer Nacht wurde ihm plötzlich unwohl, er brach Blut und verfiel anscheinend in eine Art Starrkrampf. Mit außerordentlicher Geschicklichkeit spielte er die Rolle eines plötzlich Verstorbenen. Die Krankenwätt r ließen stch täuschen; sie befestigten an dem großen Zeh der vermeintlichen Leiche einen Zettel mit dem Namen des Verstorbenen und der Zeitangabe des eingetretenen Todes. Dann trugen sie die Leiche nach dem dazu bestimmten Zimmer, legten sie auf den Sezirtisch und bedeckten sie mtt einem Leinentuch und gingen davon. Knaepel lag mehrere Stunden starr und unbeweglich auf dem Tische. Es war Winter und der Raum nicht geheizt. Dann erhob er sich und begann, nur in das Laken eingehüllt, eine Wanderung. Er kam in einen kleinen Vorraum, in welchem er Frauenkleider fand. Sie gehörten einer Wärterin, die in dem anstoßenden Raume ein Bad nahm. Sie hatte ihr Portemonnaie auf das Fensterbrett unweit ihrer Kleider gelegt. Zunächst zog „die wandelnde Leiche" die Frauen- kleider an, nahm dann das Portemonaie und entfernte sich. Es gelang ihm, in der Verkleidung den Thorweg zu passiren, und es währte längere Zeit, bevor man feiner wieder habhaft wurde. 3m
Juni d. I. wurden Orff und Knaepel wegen einer Reihe gemeinschaftlicher Eiubrnchsdiebstähle zu je 15 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Bald darauf stellte stch heraus, daß die Beiden auch die Einbrüche begangen hatten, welche die Bewohner des Hansaviertels in hochgradige Unruhe versetzt hatten. Den Dieben war bisweilen reiche Bente geworden, für welche sie in dem Trödler Hermann Lewin, welcher sein Geschäft in einem Keller am Königsgraben betrieb, einen willigen Abnehmer fanden. Knaepel bestritt einige Boden- diebstähle mit dem Bemerken: „Herr Presedent, mit solche Kleinigkeiten jebe ick mir nich ab, bet is wat für Anfänger, aber nich for mir." Den Mitangeklagten Lewin, der sich wegen schwerer Hehlerei zu verantworten hatte, kennzeichnete Knaepel in drastischer Weise. Lewin habe sie beim Wägen der einge» schmolzenen Silbersachen nicht bloß „übers Ohr gehauen", sondern ihnen auch nur einen Schundpreis gezahlt und sie dann noch bestohlen. „Et giebt zu ville Schwindel un Mumpitz in der Welt, Herr Presendent", fugte er hinzu. Da die Angeklagten bereits, wie erwähnt, zu dem zulässig höchsten Strafmaß verurtheilt sind, so konnte nur der Form wegen noch einmal die Verurtheilung zu 15 Jahren Zuchthaus erfolgen. Lewin wurde wegen gewerbsmäßiger Hehlerei zu 2 Jahren Zuchthaus und Zjährigem Ehrverlust verurtheilt.
Todesfall. Der Präsident der Halle'schen Handelskammer, Stadtrath Ernst in Halle, starb auf einer Spazierfahrt am Herzschlage.
Schiffs-Nachrichten.
Norddeutscher Lloyd, Breme«. Marburg« Vertret«: Herr Stattet Euter. Neueste Dampferbewegungen:
D. „Aller" nach NeWyork27. Sept, in Newyork
„ „Kais.Wilh.d.Gr." „ „ 26. „ in Newyork
„ „Königin Luise" „ Bremen 27. „ in Bremerhaven
„ „Mainz" „ „ 25. „ in Bremerhaven
„ „Wittekind" „ „ 27. „ in Antwerpen
„ „Bayern" „ , 26. „ in Bremerhaven
„ „Prinz Heinrich" „ „ 26. „ in Colombo
„ „Pr.-Reg.Luitpold" „ „ 25 „ in Colombo
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Zur Beachtung.
Die von der „Oberhessischen Zeitung* eingeführte Einrichtung, die Adressen der zu vermiethenden Studenten- wohnungen zumPreise von40Pfg. 4Wochen lang täglich im Inseraten - theile zu veröffentlichen, wird auch im bevorstehenden, mit dem 15. Oktober beginnenden Winter - Semester wiederholt werden. Wir bitten deßhalb alle diejenigen Bewohner unserer Stadt, welche Studentenwohnungen zu vermiethen haben, ihre An Meldungen (Straße, Haus-Nummer, Anzahl der Zimmer und den Preis derselben) sobald als möglich in unserer Expedition einzureichen, da wir vom nächsten Dienstag, den 5. Oktober ab, mit der Veröffentlichung der Studentenwohnungs - Liste beginnen werden.
Die Expedition d. „Oberheff. Zeitung".