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Telephon 55.
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marbnrg «nd Kirchhain.
SUbatitoH md Es-^itiou: Markt LI. Jllustrirtes Sonntagsblatt. Ver-ntworüich für dm allgemein»« Theil: Redakteur R. Hartmann.
° ________NN den Meratentheu: Joh. A»g. Koch, beide in Marburg.
^^?en.^"^Quarial-Abonnemenls-Pr"is^bei^der"Erp^ sowie^die Amwncen"^" **«
VtKB K A , “1 9 ÄTTÄÄ'tt rrrn.Jchrg.
-b--»«--»--« >°M«, ,i, di°Z,»- -«ß,,. Donnerstag, 30. September 1897. S.SKfcA.yaiiBL1 w»« °°.
Abonnements - Einladung.
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Wir ersuchen nun nammtlich anSaärtige Leser, ihre StMang bei der Poft (Quartals-Preis bei der Expedition 2 M, bei allen Postämtern 2 Ml. 25 Pfg. excl. Bestell-
Wir laden hiermit ergebenst zum Bezug der „Oberhessischen Zeitung" str dar mit dem 1. Oktober beginnende 4. Vierteljahr 1897 ein.
Die »Oberhessisch« Zeitung" bietet für Irden, dem die national« Wohlfahrt und die Erhaltung von Treu« zu Kaiser und Reich, von Ordnung und guter Sitte, von zteligiosttät und Vaterlandsliebe am Herzen liegen, eine willkommene politische Anregung. Die .Oberhessisch« Zeitung" berückfichtigt neben dem politischen Thrile auch diewirthschaftlichen Interessen von Handel und Gewerbe, Industrie und Landwirthschaft in thunlichstem Naße, wird überdies für die Landwirthe im nahenden Herbft und Winter wieder mehr besondere Fachlektüre zu dringen bestrebt sein, da solche dem Landman» an den tagen Winterabenden besonders willkommen ist.
Durch vorzüglichste telegraphische Berichterstattung ist die »Oberhessische Zeitung" in der Lag«, die Vorige im Ans- und Inland rasch und in zuverlässigster Weise zur Kenntniß ihrer Leser zu bringen. Ueberdie» »idmet die »Oberhessische Zeitnng" den lokalen md städtischen Interessen in Marbnrg, wie den L-rgäugen in Kreis und Provinz die eingebendstrBeachtung; stellt auch jedem Leser ihren Sprechsaal zn offen!» Lcher Erörterung allgemein interesianter Angelegenheiten
überdies ihre Leser über land- und forstwirthschastlich Er- u-bnenswerthes, über Statistik und VolkSwirthschaft stets ®f dem Laufenden halten nnb unter der Rubrik »Ver- -stschtes" «int Reihe von Berichten über Tagesereigniff« im 964 bauten Wechsel darbieten.
c- tat Verfügung.
ste Neben der Veröffentlichung der spannendm und ge- , Htgenen RornanS »Das Teufelchen" von Mari« Bernhard
vird die »O b e r h e s s i s ch e Zeitung" in ihrem FmAeton auch dem Gebiet« dir Wiffenfchaften, der
, bisteratnr und Kunst ihre besondere Aufmerksamkest widmen,
■T Als Beilagen bringt die »Ob«rhessische Zeitung" das „Kreis blatt" für die Kreise Marburg llfll mdKirchhain und das »Jllustrirte Sonntagsblatt".
; _ Inserate finden bei der großen, sortwährmd im »^«gen begriffenen Austage der »Obrrhessischen Zeitung" di« geiignetste Verbreitung. Die JnsertionS- »bühr beträgt für di« gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Vfg. Reklamen für die Zeil« 25 Pfg.
geld) baldgefl. aufgeben zu wollen. Neuhinzutretende erhalten vom Tage der Bestellung bis 1. Oktober die »Ober- hessische Zeitung" gratis zugesendet. Auch sind wir gern bereit, Probe-Nummern nach auswärts postfrei zu versenden. Den Lesern in hiesiger Stadt werden wir, wie seither, die „Oberhessische Zeitnng" weitersenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben laffen, falls nicht ausdrückliche Abbestellung erfolgt.
Redaktion und Verlag der »Oberh. Zeitung".
Die Steifnackigen.
Als Streber, als Männer ohne Rückgrat werden gegenwärtig die Konservativen bezeichnet, dieselben Konservativen, gegen die der »unentwegte" Abgeordnete Richter zur Bildung einer »Ordnungspaitei" zum Schutze der Regierung aufgerufen Hot und denen noch unlängst schlechte Behandlung von Ministern und Begegnung derselben durch „Hohngelächter" vorgeworfen worden ist. Wie ist dieser große Widerspruchs zu verstehen? Das ist unserer Meinung nach nicht so schwer; in beiden Fällen haben unsere Gegner dasselbe Ziel im Auge, das nämlich, die Konservativen mit der Regierung zu entzweien. Aus die Regierung sollte, so führt die »Kons. Korresp." aus, ein Druck ausgeübt werden, als man die Konservativen als „Frondeure" hinstellte, und da das nicht gelang, will man nun auf die konservativen Wähler einwirken, um durch die ganz unsinnige Bezeichnung der konservativen Parlamentarier als „Streber" unsere Partei in eine prinzipielle Opposition, die für besonders „gefinnungstüchtig" gehalten wird, hinein- zntteiben.
Dieser Coup wird natürlich ebensowenig gelingen wie der frühere. Die konservative Partei ist eben nach unten ebenso selbstständig wie nach oben; und das können manche andere Parteien von sich nicht sagen. Wo ist denn die Selbstständigkeit derer, die als „Steifnackige" mit Grandezza auf der politischen Bühne herumstolzieren? Nicht eine einzige parlamentarische Entscheidung wagen sie selbstständig zu fällen. Immer ist ihr bangender Blick »ach „unten" gerichtet; immer ist ihre Frage, was werden die Wähler sagen? Wstd es uns ein Mandat kosten oder ein Mandat einbringen? Nach solchen Wirkungen fragt aber ein wirklich selbstständiger, gewissenhafter Mann nicht. Er handelt nach seiner Ueberzeugung und sucht die Wähler, wenn sie auf falschen Wegen sich befinden, zu belehren.
Die Steifnackigen" beweisen .hr Bravour nur der Regierung gegenüber. Da wächst ihr „Muth" in'S
Riesige; denn — unter uns gesagt — diese Art Muth zu beweisen, ist ungefährlich. Nach „unten" aber knicken diese Charakterdarsteller jämmerlich zusammen. Dort sind ste nichts als „Jasager", „Streber" und „Rückgratlose". Es gehört freilich mehr Muth dazu, „Sr. Majestät, dem Volke" gegenüber selbständig aufzutreten und seine Ueberzeugung zu bekennen, als nach „oben" hin unartige, spitzige Reden zu halten, an denen sich die „hohe" und niedrige populace ergötzt.
Man hat vielfach darüber gejammert, daß die „Steifnackigen" durch ihre auffälligen Volksversammlungsvorträge heutzutage so großen Eindruck machen. Wir wundern uns darüber nicht. Einerseits hat em Theil der deutschen Presse, sei es aus Sensations- bedürfniß oder behufs absichtlicher Verhetzung, massenhaft tendentiösen Klatsch und eine Menge, das Autoritätsgefühl im Volke zerstörender Geschichten über allerhöchste und höchste Personen in's Volk gebracht und dadurch eine Stimmung erzeugt, wie sie ähnlich in der bekannten Konfliktszeit durch dieselben Mittel erzeugt worden war. Anderseits sprechen nun nach solchen Vorbereitungen die „Steifnackigen" der bethörten populace zum Munde, machen zahllose dcmüthige Verbeugungen vor „Sr. Majestät, dem Volke" und suchen sich durch Ungezogenheiten, die nach „oben" gerichtet sind, „unten" einzuschmeicheln.
Solchem Treiben gegenüber erwächst den Konservativen die Aufgabe, die Bevölkerung über das jämmerliche Wesen der „Steifnackigen" aufzuklären. Die Konservasive Partei hat gezeigt, daß ste keinesfalls davor zurückschreckt, ihre Selbständigkeit nach „oben" zu wahren; sie hat der Regierung kräftig widerstanden und ihr unverhohlen ihre Meinung gesagt, wenn sie die Ueberzeugung hatte, daß auf falschen Bahnen gewandelt, falsche Maßregeln ergriffen, solchen Grundsätzen gehuldigt werden sollte, Sie hat aber auch nach „unten" ihre Selbständigkeit vertreten und nicht durch jeden Strom, der als populär durch das Land brauste', sich treiben lassen. Die „populäre" Strömungen wechseln, die Grundsätze, auf denen eine politische Partei beruht, wechseln nicht. Mögen also die „Steifnackigen" weiter ihre Kapriolen nach „unten" machen und ihren „unentwegten" Mannesmuth in immer unartigerer Weise nach „oben" zeigen, die Konservativen werden unbeirrt ihre Wege weüerwandeln und Jrr- thürner und falsche Meinungen sachlich bekämpfen, gleichviel ob diese von „oben" oder von „unten" zu Tage treten.
Umschau.
In Erfurt hat am 27. ds. Mts. auf dem national-sozialen Parteitag Herr Profeffor Sohrn seinen von uns besprochenen Vortrag motiviit. Er sagte: Das Auftreten der national - sozialen Partei führt nothwendiger Weise zu dem Gedanken, daß auf dem vorjährigen Parteitag eine neue demokratische Partei gegründet worden ist. Die konservative Partei wird in der heftigsten Weise bekämpft, während man mit den Sozialdemokraten liebäugelt. Das ist nicht der Zweck der national-sozialen Partei. Es kann sich für uns nicht darum handeln, die Arbeiter, sondern die Gebildeten zu gewinnen. Ich bin weit entfernt, durch äußere Zwangsmaßregeln die Sozialdemokraten zu bekämpfen, wir wollen blos den sozialdemokratischen Geist bekämpfen. Der Arbeiterstand hätte bedeutend mehr erreicht, wenn er unter anderer Fahne marschierte. Ich muß die konservative Partei in Schutz nehmen, daß sie anti« national und anti-sozial sei und Klassenpolitik treibe. Der konservativen Partei haben wir im Wesentlichen die sozialreformatorische Gesetzgebung zu verdanken. Die christlich-soziale Partei und wir, die wir ein Abkömmling der christlich-sozialen Partei sind, sind im Schooße der konservativen Partei geboren. Die konservative Partei ist gewifferrnaßen unser Vater. Mit der konservativen Partei haben wir eine Reihe Berührungspunkte, die Sozialdemokratie vergiftet dagegen den patriotischen und religiösen Geist unseres Volkes. Ich kann es nicht länger verantworten, daß die Konservativen bekämpft weiden und mit den Sozialdemokraten geliebäugdt wird. Von einer Annahme des Antrags Sohrn wird nichts gemeldet, doch ist erwähnenswerth aus einem angenommenen Anträge Ruprecht die Stelle:
1. »Wir lehne» es ab, eine einseitige I». teieffentiertieinng des Arbeiterstandes z» sein, weil daS egoistische Ziel einer so chen unverträglich wäre mit unserem nationalen und sozialen Grundgedanken, und weil der Arbeiterstand ganz besonders, aber keineswegs ganz allein, der Besierung se uer Lage bedarf 2. Wir stehen in einem scharfen Gegensätze zur marxistischen Sozialdemokratie, weil diese weder national noch sozial und das schwerste Hinderniß einer gesunden Entwicklung Deutschlands und des Arbeiter- standeS ist. Wir werden daher die sozialdemokratische Partei mit allen tauglichen Mitteln bekämpfen."
Wir können ja ruhig abwarten, wie weit nun die Tbaten dieser national-sozialen Leutchen dem „scharfen Gegensätze gegen die marxistischen Sozialdemokraten" entsprechen werden.
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(Nachdruck verboten.)
Das Teufelchen.
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Roman von Marie Bern har».
(Fortsetzung.)
. 501 von Thman fuhr fort, „Teufelchen ver- Mach, wieder folgsam zu sein, wenn auch mit dem waetcriftifdjat Zusatz: „Aber nicht, weil ich muß sondern weil ich will!" Sie erinnert mich Dieser einen Beziehung lebhaft an Dich, Du hast in Deinen Kinderjahren ebenfalls ost genug NS« das „Muß" empört!"
g,»®“ einem Mädchen ist bas aber unter keiner Dingung zu dulden!" rief Alexander lebhaft.
; »Hm!" meinte Herr von Tyruan lächelnd, ,ge- *Wn lernen müssen wir Alle, ob Knabe, ob adche». DaS Beben bricht später ben Eigen-
® junger, unerfahrener Leute west unbarm- £Wr, als es frühzeitig bk einsichtsvolle Eltern- ‘tat thutl"
»Da« mag sein, aber Dn wirst mir zugeben o o®, daß ein Mädchen hundert Mal eher in die kommt, weichen und sich ffigen zu müssen, als 68 unabhängiger Mann."
,<»Uub welcher Manu wäre ganz unabhängig, *“« nicht seine Oben» nnb Vorgesetzten, denen er «rhorcheu muß?"
»Der Lanbmanu und bet Arzt, Tu und ich; 8 heißt, ich später erst, sobalb ich auSstubirt habe, »7 !“ auch Du Deine Lehrzest durchzumachen hattest! •? hängst ab von Wind und Wetter, aber keine iuschen stehen über Dir, die Dir ihre Befehle er- •9'uen, denen Du zu gehorchen hättest! Und ich en 5. uck gutem Vorbedacht daS Etudinm der gewählt, einmal, da eS mich jederzett an- "°Sen hat und eine große Zukunft ihm bevorsteht,
ein Westes Gebiet zur Ausübung meiner Kräfte vor mir liegt und bann auch, well ber Arzt ein unabhängiger Mensch ist und weder in seinen politischen Ueberzeugungeu noch in seinem Thun sich vom Staat oder von sonst Jemand eine Einschränkung auferlegen zu lassen braucht!"
Der ältere Manu sah feinen Sohu von der Seite an, — feine Aussprüche klangen so reif und durchdacht, er sprach wie ein Mann mit fertigen LebenSavfichten, und dazu stand das junge, wenngleich energische Gesicht unter der StudentenmLtze in großem Gegensatz.
»Hast Du das irgendwo gehört oder gelesen?" fragte Herr von Tyruan.
„Nein! Aber gesehen und beobachtet!" antwortete der Sohn in kurzem, unwilligen Ton. Daun, sich besinnend: „Du findest mich wohl zu jung, um schon Ansichten zu haben?"
„Ansichten ljaben darf Jeder, und in den Deinen, welche Du soeben aussprachst, liegt überdies viel Wahrheit, nur llang ste mir befremdlich, besonders aus Deinem Munde."
„Ist es nicht gut, daß ich mich besonnen habe, da wir Absturienten doch meist in sehr jungen Sauren genöthigt find, die Wahl eines Berufs zu tteffeu, der für das ganze Leben entscheidend ist und es in eine bestimmte Richtung drängt?"
»Wohl richtig! Auch hast Du ganz selbstständig gewählt und uns Ellern keinerlei Einfluß auf Deine Entschließungen gestattet. Du weißt, wk sehr namentlich die Mutter es wünschte, daß Du dereinst Lobkowitz aus meinen Händen übernähmest!"
„©8 thut mir leid, ihren Wunsch zu durchkreuzen, uh habe keine Lust zur Landwirthschaft! Ich will in'S Leben hinaus, mich rühren, mich amthun;
Dritten im Treiben der Welt will ich stehen, nicht träge an einer Scholle hasten!"
»Sch sehe — fast möchte ich sagen, ich sehe eS gern! — daß Du, mein Sohu, in manchen Dingen doch noch recht jugendlich-unreife Ansichten hast, und Vieles, wie es ja auch nicht anders möglich ist, nicht durchfiehst! Dein letzter Ausspruch beweist mir das und läßt mich zugleich bedauern, daß eS Dir so selten gegönnt gewesen ist, tu diesen letzten Satiren, da sich Dein Urtheil zu entwickeln begann, bei uns zu sein. Du würdest dann hoffentlich gesehen haben, daß Dein Vater in gewissem Sinn ebenfalls mitten in der Well steht, sich rührt und treiben läßt, jedenfalls wett entfernt davon ist, trage an der Scholle zu hasten."
„Bist Du mir böse wegen dieser Ansicht?"
„Keineswegs —, ich bin Überzeugt, sie wird sich im Verlauf der Zett ändern, und lege der heutigen keinen Werth bei."
Alexander, der ein sehr ausgeprägtes Selbstgefühl besaß, biß sich bei diesen Worten seines Vaters, die in leichtem, gutmütijig scherzendem Ton gesprochen worden waren, verletzt in die Lippen. Er fühlte sich durchaus nicht als unreifer Jüngling, und doch behandelte fein Vater ihn wie einen solchen und seine Aussprüche wie die nngtHätkn Ideen eines halbwüchsigen Knaben.
DaS Gespräch wurde immer einsilbiger und verstummte endlich ganz.
Unter der rothen Mütze schauten zwei stolze Augen finster und bekibigt in die Well hinein. Allmählich aber wurde der Ausdruck weicher, wie die Gegend mehr und mehr einen bekannten Charakter annahm, wie Alles einen allvertrauten Gruß aus der Kindhett dem Sohu des Gutsherrn entgegenzurufen schien. Sie waren beretts auf eigenem Grund und
Boden, — durch dies Wäldchen war der Änabe Alexander ungezählte Male auf seinem flinken, zottigen Ponny getrabt, — auf diesem Felde hatte er mtt den Leuten Kartoffeln gegraben und beim lodernden Feuer gebraten, — da stand die Eiche, in die vor Jahren der Blitz eingeschlagen hatte; sie war seitdem an einer Sette wieder frisch ergrünt, und ihr kräftiges Laub zeigte noch keine Spur herbstlicher Färbung! — Da stand das Wohnhaus! ES war tief in daS Thal gebettet, und man mußte daS Dorf noch durchfahren, um es zu erreichen, aber von dieser Anhöhe übersah man es bequem, wie eS inmitten der geschmackvollen Gartenanlageu wie auf einem bunten Teppich dastand, während die Fontäne in die klare Herbstlust emporstieg. Von deS Daches Spitze wehte eine Fahne, und der Helle Puntt dort auf der Veranda, das — ja, das mußte bk Mutter fein 1 In bem Herzen des Sohnes wallte eS wk tkfverborgene heiße Quellen auf, — ja, «8 war feine, nur feine Mutter, und er war ihr einziges Kind!
Durch bk Dorsstraße ging es ttu Galopp; er war, als ob Janko, bet polnische Kutscher, bk Gefühle seiner Herrschaft burchauS theile, er trieb bk Schimmel mtt Zuruf nnb Peitsche an, nnb diese witterten ben nahen Stall nnb griffen aus eigener Neigung tapfer aus. Kaum konnten ein paar barfüßige Darf jungen rasch genug ausweichen und einige Männer, die just aus der Schänke kamen, »egrüßend die Mützen ziehen, um bann mit offenem Munde bewundernd hinter bem jungen Herrn herzustarren.
---„Alexanberl Mein Kind!" rief Frau von Tyruan.
(Fortsetzung folgt.)