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Erstes Blatt

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(Nachdruck verboten.)

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»ohnten der Tafel bei.

Die gestrige Soiree auf der Hofburg bot ein

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Uchen Freunde aufblicke. Dank Ew. Majestät Weisheit besteht unser Band zum Heil des Volkes geschloffen fest und unaufhörlich und hat Europa schon lange den Frieden be­wahrt und wird dies auch ferner thun. Die begeisterte Hingebung für Ew. Majestät, das bin Ich gewiß, lodert auch beute in den Herzen der Söhne Arpadis, die damals Ew. Majestät großen Ahnherrn moriamur pro rege nostro (2o6t nns für unseren König sterben) zuriefen. Diesem Gefühle Ausdruck gebend, wollen wtt Alles, was wir für Ew. Majestät zu fühlen, denken und zu bitten vermögen, in den Ruf zusammenfaffen, den jeder Ungar bis zum letzten Athemzug ausruft:Eljen s Kiraly!

Hoftrachten und den preußischen Uniformen wechselte. Der vornehmste Adel, die Vertreter von Kunst und Viffenschaft, die Parlamentspräfidenten, die Minister, besonders die Damenwelt in blitzendem Brillanten- schnuck waren vertreten. Um 9 Uhr betraten, vom leremonienbirettor Loebenstein, Hofmarschall Graf stpponyi und Oberhofmarschall Prinz Liechtenstein kesührt, Kaiser Wihelm mit der Erzherzogin Maria Josepha, Kaiser Franz Joseph »st der Erzherzogin Clothilde, Erzherzog Franz Ferdinand mit der Erzherzogin stu g u st e den Saal, wo die hervorragendsten Mtt- stieder der Gesellschaft vorgestellt wurden. Kaiser

Wilhelm zeichnete Viele mit Ansprachen aus. Die Mustk spielte alte ungarische Lieder aus dem vorigen Jahrhundert. Um 11 Uhr geleiteten die Majestäten die Erzherzoginnen in ihre Gemächer, worauf sie sich ebenfalls zurückzogen.

Der Kaiser Wilhelm besuchte heute Vormittag den Parkclub. Se. Majestät ersuchte dort den Architekten Meyning, ihm den Grundriß und die Pläne des Clubgebäudes zu überlassen. Nach der Besichtigung des Parkclubs fuhr der Kaiser bei dem Grafen Ludwig Apponyi vor und verweilte längere Zeit bei dem Grafe» und der Gräfin. Bei dieser Gelegenheit sprach der Kaiser der gräflichen Familie sein Beileid zu dem Ableben der Mutter des Grafen aus. Dann besuchte Kaiser Wilhelm die Central­markthalle, wo er in den festlich geschmückten Räumen von dem Minister des Innern v. Perczel und dem Bürgermeister Markus empfangen und von den Ver­käufern mit begeisterten Eljenrufen begrüßt wurde. Se. Majestät besichtigte die Markthalle eingehend und fchrieb seinen Namen in das Gedenkbuch. Sodann überreichte der Bürgermeister Sr. Majestät einen goldenen, mit Tokayer gefüllten Pokal, welchen der Kaiser mit den Worten:Auf das Wohl derHaupt- und Residenzstadt Budapests leerte. Hierauf begab sich Kaiser Wilhelm nach dem Kunstgewerblichen Museum, wo er von dem Unterrichtsminister v. Wlassics, dem Museumsdirektor Radisics und anderen hervorragenden Beamten und Professoren enthusiastisch empfangen wurde. Minister von Wlassics begrüßte den Monarchen mit einer Ansprache, in welcher er hervorhob, er schätze sich außerordentlich glücklich, daß Se. Majestät diese speziell ungarische culturelle Institution besucht habe. Se. Majestät erwiderte, er sei gern in diese Anstalt gekommen, denn es habe ihn vaterländisches Kunstgewerbe immer intcresstrt. Seine Eltern hätten in Berlin eine gleiche Institution geschaffen, deren segensreiche Wirkung man schon jetzt bemerke. (Begeisterte Eljenmfe.) Kaiser Wilhelm, von dem Minister und dem Direktor begleitet, be­sichtigte sodann alles eingehend mit sichtlichem In­teresse. Bei seinem Weggange forderte der Kaiser zur Förderung der Entwickelung des heimischen Ge­werbes und der vaterländischen Charakteristik deffelben auf, indem er hervorhob, er strebe in Berlin auch hiernach. Hierauf sprach der Kaiser seine hohe An­erkennung für das Gesehene aus und verabschiedete sich von dem Direktor Radisics mit den Worten: Ich wünsche Ihnen glücklichen Fortschritt." Unter brausenden Eljenrufen der Menge bestieg der Kaiser den Wagen, dessen Fond mit den in der Markthalle

Roman von Marie Bervhar».

(Fortsetzung.)

Auch Alexander stand oft vor dem Silbe seines «oßvaters, und seine dunklen Augen spähten hinauf ® jene anderen zwei, über denen eine drohende Falte ranb. Bisweilen furchte sich im Zorn die glatte Esderstir» in gleicher Weise, dann trat die Ähnlichkeit wahrhaft erschreckend hervor, und Frau ^orjz fuhr hastig mit ihrer weichen Hand über ihres Lohnes Gesicht:Nicht die Falte, Alexander! «eun Du mich liebst, denke daran!"

Am heutigen Tage lag die Falte schwer über 6(8 dunklen Auge», doch fehfte die Mutter, sie zu Meuchen. Es war zwei Tage »ach dem großen «ienbahnunglück, und im großen Herrenhause zu Lowitz ging es geschäftig hin und her. Die Ver­ödeten, denen man zwei luftige Zimmer im untern Seitenflügel eingeräumt, bedurften aufmerksamer wegt, der Arzt kam täglich, nach ihnen zu sehen, der heilkundige Geistliche war mehr bei ihnen, 2$ w seiner Pfarrei . . . Vor der breiten Frei- Me, welche die Vorderftont des schloßartigen Wohnhauses zierte, fummelten sich die Beamten des dutes, der Verwalter, der zweite Inspektor und sein !^ve,und den Schreiber, welcher die Register führte, 5 Schullehrer und die Hauptpersonen des weiblichen Donals, sämmtlich im Sonntagsstaat und doch r®1 heute Mittwoch, nnb die Arbeit auf den Feldern 31 dollen Gange.

L Das Wohnhaus stand mitten im Garten, und der Freitreppe lag ein großes Rosenrondel, mit Menstücken durchwirkt. In der Mitte deS Rasen- '«tzes sprang eine funkelnde Fontaine. Alexander

Sie stieg die Treppe vollends herab und mischte sich unter die Beamten. Alexander aber stand auf und ging in's Haus, Zimmer auf Zimmer durch­schreitend, bis er in den großen Saal gelangte, in welchem, von brennenden Kerzen und hohen grünen Bäumen umgeben, der offene Sarg stand.

Es war die erste Leiche, die er gesehen, seine Mutter hatte es nie gelitten, daß er in's Dorfe hinunterging, wenn Jemand gestorben war. Sie wäre auch hier dagegen gewesen, allein es gab un­glaublich viel im Hause zu thun, unmöglich konnte man des Stabes wegen alle Thüren verschließen, nnb so hatte sie nur Thereska beauftragt, auf Alexander zu achten, für die Alte eine undank­bare Aufgabe, da der Knabe in ihr keineswegs eine Autorität sah und stets feinem eigenen Willen folgte.---

Man hatte der Tobten ein weißes, spitzenbesetztes Gewand angezogen und sie in eine weiße Decke ge­hüllt, auf welcher die Hände üßeretaonbergelegt ruhten. Das röthlich-blonbe Lockenhaar, welches bas Kind von ihr geerbt hatte, war schlicht ge­scheitelt, es floß in sanften Wellen zu beiden Setten der Brust herab. Es war ein jugendliches, feines Gesicht, das der Tod so ftüh gezeichnet, und es trag einen stillen, friedvollen Ausdruck.

Der Knabe trat ganz dicht heran und be- ttachtete die Leiche mit dem tiefsinnigen, reifen Ernst, der ihm eigen war, bann toanbte er ben Kopf zu dem Silbe seines Großvaters um, als wolle er ihn um das Räthsel dieses Lebens und Todes befragen.

(Fortsetzung folgt.)

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überreichten Bouquets gefüllt war, und fuhr nach dem Nationalmuseum. Hier machte der Kaiser einen Rundgang durch alle Säle und sprach seine lebhafte Bewunderung über die dort ausgestellten Schätze der Bibliothek und die Corvina-Kodexe aus, sowie den Wunsch für das Gedeihen und die Fortentwickelung dieser großen nationalen Anstalt. Nach einem Rund- gange Im Parlamentsgebäude gratulirte der deutsche Kaiser dem Architekten Steindl, zog seine Kappe ab und sagte:Vor einem schönen Werke muß man wirklich den Hut ahnehmen." Allgemein gefielen die burschikosen Bemerkungen welche der Kaiser machte. Unter Anderem soll er über das Parlamentsgebäude gesagt haben:Das ist doch etwas Anderes als unser Berliner Kasten." (Das glauben wir nicht, d. R.)

Bei dem heutigen Galadiner in der Hofburg brachte Kaiser Franz Josef folgenden Trink- sprach aus:

.Hocherfreut über den Besuch Ew. Majestät, gereicht eS Mir -ur besonderen Geuugthunng, Ew. Majestät dies­mal in Meiner ungarischen Haupt- und Residenzstadt be­willkommnen zu können, den Freund und Bundesgenossen, den beharrlichen Mitarbeiter an dem großen Friedenswerke, dem unsere besten Kräfte immer gewidmet sein mögen; und von der gleichartigen Gesinnung überzeugt, die uns bei dieser erhabenen Aufgabe leitet, leere Ich Mein Glas auf das Wohl Ew. Majestät mit dem Rufe: Se. Majestät der Kaiser Wilhelm lebe hoch!

Kaiser Wilhelm antwortete in freier Rede mit folgendem Trinkspruch:

»Mit den Gefühlen ttefsten Dankes nehme ich Ew. Majestät herzlichen Willkommengruß entgegen. Dank der Einladung Ew. Majestät habe Ich diese herrliche Stadt be­suchen können, deren großartiger Empfang Reich geradezu überwältigt hat. Mit sympathischem Jntereffe verfolgen wir daheim die Geschichte deS ritterlichen Ungarvolkes, dessen Vaterlandsliebe sprichwörtlich geworden ist in seiner kampfcs- reichen Vergangenheit, in der er nicht gezögert hat, für die Vertheidigung des Kreuzes Gut und Blut hinzugeben. Namen wie Zrinyi und Spaget laffen noch heute die Herzen jedes deutschen Jünglings höher schlagen. Mit sympathischer Bewunderung hoben wir die Feier des tansendjährigen Ge­burtstages begleitet, den das getreue Ungarvolk, um seinen geliebten König geschaart, in überraschender Herrlichkeit ge feiert hat Die stolzen Baudenkmäler geben Zeugnitz von seinem Kunstsinn, während die Sprengung der Fessel deS Effernen Thores dem Handel und Verkehr neue Wege er­öffnete und Ungarn gleichberechtigt unseren großen Kultur­völkern einreihte. Was Mir aber während Meines Aufent­haltes in Ungarn nnd zumal beim Empfang in Pest den tiefsten Eindruck machte, ist die begeisterte Hirgabe der Ungarn an Ew. Majestät erhabene Person Aber nicht nur hier, sondern auch im übrigen Europa und vor Allem bei Meinem Volke erblüht diese Begeisterung für Ew. Majestät, deren auch Ich Mich theilhaftig zu machen erkühne, indem Ich nach Sohnesait zu Ew. Majestät als Meinem Bätet«

Jli 223.

Telephon 55.

Konservativ.

Die konservative Partei ist gegenwärtig ber Gegra­st anb bei Fürsorge unb des Kopfzerbrechens zahl­reicher Kreise. Von allen Seiten kommen herrliche Rathschläge zurHebung" unserer Partei unb authentische Interpretationen ber Bezeichnungkonser- vattv." Es ist wirklich rührenb, mit welchem Eifer unsere Gegner für bas Wohl unb bas Ansehen unserer Partei besorgt stab; rührenb auch, wie ver- schiebeneFreunbe" zu erkennen geben, baß bie Konservativen ihnen sogar nichts recht machen und baß fie sich kopfüber in umwälzenbe Reformen stürzen sollten, um ihr Wohlwollen zu erwerben.

Wollten die Konservattven auch nur einen Theil dieser schönen Rathschläge verfolgen, so würben fie, wie bieKons. Korresp." richtigst bemerkt, sich balb in einer heillosen Verwirrung befinben; benn jeher ber liebenswürbigen Kritiker möchte bie konservative Partei so gestaltet sehen, wie er sie für seine Zwecke braucht. Man wirb also gut thun, von ben Kritiken wohlwollend Notiz zu nehmen, zumeist aber das Gegentheil bavon zu berücksichtigen. Wir meinen, ber Umftanb, daß es bie konservative Partei allen biefen Kritikern bis jetzt nicht recht gemacht hat, sei ein recht gutes Zeichen für bie seither befolgte konservative Politik, bie nicht Augenblickserfolgen nach- jagr unb nichtSttebereien"nach unten ober »nach oben" verfolgt, sondern unverrückt an ihren alten bewährten Grundsätzen festhält.

DieHamburger Nachrichten" haben kürzlich eine, wie damals, auch heute noch von konservattver Seite dankbar gewürdigte Rede des Fürsten Bismarck ans dem Jahre 1891 veröffentlicht, worin das Sprüchwort Quieta non movere (Ruhiges nicht bewegen) als einer der obersten konservativen Grand- sätze proklamiert ist. Dieser Grundsatz wird von allen Konservativen unterschrieben werden. Daß er nicht etwa so aufrufoffen sei, wie unsere Gegner dies uns gerne suggerieren möchten, daß nämlich a»

von Tyrnau saß auf einer der untersten Stufen ber Gußeisen treppe, unb feine großen Augen, bie schön gewesen wären, hätten fie nicht ben büftern, unkind­lichen Ausdruck gehabt, hafteten an dem Hellen Wafferstrahl, ber hoch in bie blaue Luft empor stieg, Der Knabe beachtete die Gruppe der Beamten nicht, die unfern von ihm versammelt stand und manchen Blick, manches Wort für ben gebankenvollenjungen Herrn" ober, wie die Polen sagten,Pan Alexander" hatten, er freute sich nicht des klaren Sonnenscheins, der so freundlich auf Haus und Garten lag und die Fontaine wie Gold funkeln machte, nicht der warmen Luft, die ibn umschmeichelte,--wo mochten seine

Gedanken weilen?

Vielleicht bei dem winzig kleinen Mädchen, das vor ihm auf dem Rasenplatz spielte. Die Jungfer der Frau Tyrnau hatte ihr ein weißes Kleidchen ge­näht und mit schwarzseidenen Schleifen besetzt. DaS Kind gaukette wie eine zarte kleine Elfe über das Gras und streckte die Händchen nach einem vorüber­fliegenden Schmetterling ans.

Die alte ThereSka schritt die Stufen herab; als sie bei dem Knaben vorüber wollte, hiett dieser fie am Kleide fest und fragte, auf das Kind deutend:

Wird fie immer bei uns bleiben?"

Die Alte, deren zärtliches Herz der kleine, ver­waiste Fremdling hn Sturm erobert hatte, zögerte mit der Antwort.

31un nnb wenn sie bliebe," sagte sie enblich,was würde es schade»? Ist fie nicht ein reizendes Geschöpfchen?"

Alexander bewegte ungeduldig ben Kopf und fragte noch einmal:

»Wird sie immer bleiben?"

Stab, wie kann ich das sagen!" rief die alte grau empfindlich.Habe ich zn befehle» in diesem

Hanse? Bin ich Herr über das Ganze? Nein! Nun also! Dein Vater will in viele Zeitungen Nachfragen unb Anzeigen etarfide» laffen, bis nach Frankreich hinein, vielleicht findet sich darauf Jemand, zu dem das Kind gehört!"

Und wen» sich Niemand findet?"

Dann, ja, dann wollen Deine guten Elfem, da Gott ihnen keine Tochter geschenft hat, die Kleine behalten, nnb sie soll als Dein Schwesterchen gelten. So hat Deine Mutter zu mir gesagt, bie Heiligen sollen lebenslang ihre Hänbe über fie breiten, fie hat ein goldenes Herz!--Und Du, Junker

was würdest Du lagen, wenn das Goldköpfchen Deine kleine Schwester wird?"

»Ich? Nichts! Ich kann es ja doch nicht hindern!"

ThereSka wollte »»willig auffahrra, aber ein ®ttoa8 i» des Knaben Blick und Stimme machte fie stutzig; er hatte, gegen feine Gewohnheit, leise gesprochen unb seine finstern Augen hatte» traurig, ja, traurig zu ihr aufgesehen.

Was ist es mit dem Kinde? Wohl zum tausendsten Mal, seit Alexander lebte, legte die Getreue sich diese Frage vor, und zum tausendsten Mal blieb sie sich feufrrab die Antwort schuldig.

»Hast Du kein Mitleid mit dem armen Kinde, dessen Mutter drinnen im Sarge liegt?" fragte fie nach einer Pause.

Er wies mtt der Hand nach der spielenden Kleinen.

Sie weiß nichts davon. Da läuft fie hin mtb fängt Schmetterlinge."

Die Atte wandte sich tabignirt ab,--der

Knabe kam ihr herzlos vor.

»Mtt Dir ist nicht zu rede», Du weißt auf Alles eine Antwort."

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marbnrg nnd Kirchhain Jllustrirtes Sonntagsblatt. *»* *

n für den Inkeratmthetl.- Joh. Ang. »och, tobt in Marbnrg.

j tabeuprächtiges Bild. Die Aufgänge und die Treppe »aien von Thronhütern in altungarischer Tracht mit Hellebarden besetzt, während Hunderte der vornehmsten Cidil- und Militärpersonra in die Säle strömten,

* iw die ungarische Galatracht mit den glänzenden

Kaiser Wilhelm in Budapest.

W. Pest, 21. September.

Der deutsche Kaiser hat als König von Preußen btn Präsidenten beiden Häuser des Reichstages, Wilh. Toth nnb Dr. v. Szilagyi unb ben Ministern Perczel md Dr. Daran yi den Rothen Adlerorden I. Klasse, dm Staatssekretären Dr. Jos. Turkovich, von Kraenzenstein und v. Csörgeö ben Rothen Adler- irden II. Klasse mit dem Stern, den Ministerial- räthm Dr. Selley, v. Ludwigh, Dr. Alexy und Thuroczy bie zweite Klasse desselben Ordens verliehen. Ferner erhielten Bürgermeister Markus, der Polizeichef Mnay, Postdirektor Demeny und Eisenbahnbirektor Marx ben Kronenorben 1. Klasse, sowie bei Präsident des VereinsOtthon", Rakost, unb ber Präsident des JournaliftenvereinsMikszath" den Kronenorden HL Klasse.

Um 5 Uhr fand gestern ein Diner im engeren greife statt, an welchem außer den Majestäten Erz­herzogin Maria Josepha, Erzherzog Franz Ferdinand, sowie Graf Golnchowski, Botschafter v. Bülow und Aaf zu Eulenburg, der Oberhofmarschall Graf zu Eulenburg, die Chefs des Civil- und Militärkabtaets _ 8. Lucanus und v. Hahnke und andere Herren des H kaiserlichen Gefolges theilnahmen. Auch mehrere Samen und Herren des Kgl. ungarischen Hofstaates ! ...

Erscheint täglich außer cm Werttagen nach Sonn- und . ..f

Feiertagen. Quartal-Abonnements-Preis bei der Expe- ?rmmt tn&e8tn bie Ey-edttiou dieses Blattes.

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