Einzelbild herunterladen
 

Jti. 219

Erstes Blatt

ganz

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie di« Annoncen - Bureaux von Haasenstein u. Vogler in ,

Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf AÄJLiI. fiQuIfl Müsse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; E. L. xi

Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin Hannover, Part».

Diese ihre Nörgeleien drapirt sie mit einer ihr an­geblich innewohnenden Superklugheit, gegen welche z. B. die Kenntnisse unserer Heeresleitung über die Bedürfnis unseres Heeres, das Wissen der Marine­leitung über das, was an Kriegsschiffen zur Wahrung unserer Macht und Ehre auf den Meeren unerläßlich ist, natürlich nurstümperhaftes, nie richtiges Ver- ständniß" sind. Bei einem großen Theile der Deutschen, in denen die Nörgel- und Opposition ssucht doch recht im Inneren noch vielfach wohnt, imponirt diese Art am Besten, und so findet auch diese Preffe ihre Rechnung, um so mehr, als sie mit wohlberechnetem, aber natürlich innerlich unwahrhaftigstem Kniffe ihren Gegnern in niedrigster Denkungsart die Vorwürfe der Lohnschreiberei, des Officiösenthums und des Servilismus gegen die Regierung an den Hals zu werfen beliebt.

Diese sozialdemokratischen, radikalen und demo­kratischen Blätter liest aber heutzutage denn doch, trotz all' ihrer reizenden Mache, der bei Weitem ansehnlichere Theil des deutschen Volkes nicht, das find die ruhig und sachlich denkenden Politiker, welche das Gute nehmen, woher eS auch komme, an Un­wahrhaftigkeit, Uebertreibungen und persönlichen öffent­lichen Jnvectiven aber ebenso bald begründetsten Ekel finden, wie an den konsequenten Nörgeleien und der prinzipiellen Negative. Daß diese Leser die Ge­bildetsten find, darüber herrscht allerwärts die völligste Einigkeit. Diese Leser haben natürlich als deutsche Politiker und Denker für GeistundHerz Bedürfnisse, deren Befriedigung fie in der Presse der Herren Bebel und Liebknecht, Richter und Sonnemann nicht findenkönnen.

Sie wollen inihrer" Preffe den in ihrem Hirzen lebenden Widerhall der Freude finden, welche wir Deutschen an all' dem Großen haben, was wir bei und nach der Einigung der deutschen Stämme in unserem herrlichen deutschen Reiche erlebt und besttzen. Sie wollen finden inihrer" Presse den Widerhall des Volksdankes gegen seine großen und verdientesten Männer, seinen großen Kaiser und besten heroischen Sohn, seinen Altreichs­kanzler Fürsten Bismarck, seine noch lebenden Heroen von den Schlachtfeldern des deutschen Einigungs- Werks. Sie wollen lese», wie ihnen ihr jetziger Kaiser voraugeht in seinen Reden in der Verehrung und dem Danke gegen seine Vorfahre» und die deutschen Helden. Sie wollen sodann auch durch ihre Preffe sich gestärkt finden in dem Tröste, den dem Menschen ein f e st e r G o t t e s g l a u b e, Gottesfurcht und Demuth zu bringen allein im Stande find, fie

wollen gegenüber dem zersetzenden Zeitgeiste in ihrer Presse gefördert sehen Religiosität und Sitten­reinheit, Frömmigkeit und kirchlichen Sinn. Sodann aber verlangen diese nichffozialdemokratischen, nicht radikalen noch demokratischen Leser in Wort und Schrift Begeisterung zu finden für die nationale Idee, für Kaiser und Reich, für König und Vaterland. Weiter endlich verlange» sie von ihrer Preffe im Geiste der W a h r h e i t den Kampf für Recht und das Wort für Humanität!

Wir meinen, in dem Willen, diese vorstehenden Forderungen der gebildeten Leser zu erfüllen, liegt die vornehmste Aufgabe der konser­vativen, selbstverständlich nationalen Presse. Für die Leser kommt jetzt baldigst in Betracht, welche Zeitungen sie sich für den Winter, mit seinen langen Abenden halten wollen. Ein Zweifel kann hier nicht bestehen. Wir bekennen uns als konservative, nationalgefinnte Zeitung unbedingt zu den Blättern, welche diese Fordemngen von Herzen gern auch zu ihrem Theile zu erfüllen suchen. Wir wissen, ihre Erfüllung ist unendlich werthvoller für unser deutschesVolk, als alle ihm gebotenen demagogischen Versprechungen, die doch nie in Erfüllung gehen, unendlich werthvoller, als alle Sensation und Uebertreibung! Und in diesem Sinne bitten wir beim Quartals­wechsel, dieOberhesfische Zeitung" nicht nur selbst zu bestellen, sondern ihr auch thunlichst viele neue Freunde zu werben.

Aus Feuers- und Waffersnoth heraus, Deinem eignen starrenNein" zum Trotz, hätte ich Dich an mein Herz geholt, an meinen Herd .... Frau Professor de Velho! klingt eS nicht hübsch?"

Sie lachten, bis fie am Wage» standen, der schon fett einer Weile am Bahnhofsgebäude vor- gefahren war. Mariano stellte seine schöne Braut vor, und fiehe da: ihr Französisch erwies sich gar nicht als so mangelhaft, wie fie geglaubt hatte; sie unterhielt fich vortrefflich mit der feingebildeten Frau und ihrem verwöhnten Töchterchen. Im Eifer des Gespräches sah sie gar nicht, wie glückselig ihr Verlobter fie anblickte; eS gab ja auch so viel zu erzählen. Endlich ging dem jungen Professor die Geduld aus, seine Braut sah fich gar nicht mehr nach ihm um, er riß de» Schlag auf, hob fie in den Wage» imb schwang fich nach.Vorwärts, Kuffcher! Nach Wachelsee und der Pracksburg," befahl er.

Wie werde» Tante Almuth und Shlva fich fteuen!" jubelte Muth.

Selffam; wo die Liebe ihren Thron aufge- schlagen, da verwaudelt fich daS gewöhnlichste Grau in strahlendes Gold, Stunden wurde» zu Minuten: wie im Fluge vergingen Muth die- paar Meilen bis nach Haus, undduftet'S nicht nach Veilchen? Rief nicht eben der Kuckuck?" fragte sie ihren Schatz, als fie an den Kalkbergen vorbeifuhren, und er küßte hr lachend die Hände und nicktefteilich; 'S ist ja Frühling für uns Beide!" Muth wurde roth und -lickte verlegen auf Nina! die lächelte attklug und ngte,il vous ahne et moi aussi! aber es war >och gut, daß das Kind nicht Deutsch verstand. Unter­wegs erfuhr fie von Marianos Mutter alle Etnzel- hettm über ihres Vaters Wanderleben in Brasilien und sein Verhältviß zu Shlva; der empörte 6 tief»

diese zarten Gefühle des Herr» Konrad Haußmann sehr dankbar sein!

Eine .Volkswohlstandspartei" ist das Neueste, was auf dem Gebiete der deutschen Partei- bildungen nein! Parteizersplitterungen zu melden ist. Wie berichtet wird, wünscht eine neue politffche Gruppe fich um die Hebung des Mittel­standes verdient zu machen und eine Anzahl von Innungen soll bereits der neuen Partei sympathisch zur Seite stehen. Wie schlecht verständen die Innungen ihre Interessen, wenn sie in der That zu dieser neuen Zersplitterung die Hand böten. Nicht weitere Spaltung, sondern nur Sammlung kann dem Mittelstände frommen. Was nützt eine neue ohn­mächtige Gruppe, selbst wenn es ihr gelingt, im Parlament eine Vertretung zu erlangen? Nicht eine große SchaarWilder" oder zahlreiche kleine Parteien, deren jede besonderen Zielen nachjagt, und die im Ernstfälle nur schwer unter einen Hut zu bringen find, vermögen die Mittelftandsftage zu lösen, sonder» das ist nur dann möglich, wenn eine große achtung­gebietende Partei den Mittelpunkt abgiebt, wie dies die konservative bisher gethau hat. Kleine Partei - Neubildungen können wohl dem Hand­werk und dem Mittelstände manche angenehm klingende Versprechung machen; aber im Grunde genommen ziehen sie doch von denjenigen Parteien, die bisher einzig und allein an der Hebung des Mittelstandes praktisch gearbeitet haben, nur Kräfte ab und schädigen so die Sache, der fie angeblich dienen wollen. Will der Mittelstand seine Interessen nachhaltiger als bisher gefördert sehen, so kann er das dadurch bewirken, daß er allen Partei; er splittern» gen entgegen tritt. Wohl wird er dabei auch manchen weitgehenden Sonderwunsch zurückstellen müffe»; allein auch in der Politik läßt sich nicht alles auf einmal erreichen. Den Sonderwünschen aber kommt man keinesfalls näher, wenn man alles oder nichts fordert und kleine ohnmächtige Gruppen auf Koste» der positive» Parteien begünstigt. Das hauptsächlichste Erfordernis der Mittelstandsbewegung ist gegenwärtig, die immer übermüthiger werdenden Gegner eines ausgiebigen Schutzes der nationalen Produktion, den Freisinn und die Sozialdemokratie zu bekämpfen. Das ge­schieht nicht, indem man neue politische Gebilde ins Leben ruft und damit die Kräfte zersplittert, fonbern indem man alle Kräfte zur Erreichung des gemein» famen Zieles anspannt. Sammeln, nicht Zerstreuen, das sei das Losungswort der Angehörigen des

Umschau.

Es verdient bemerkt zu werden, daß der Reichs­tagsabgeordnete Konrad Haußmann doch das Bedürfniß gefühlt har, seinem vielberufenen Wort, das er auf dem Haller Sommerfest der schwäbischen Demokratie geäußert:Gottlob, daß wir keine Preußen sind!" etwas wie eine Be­sch ö n i g u n g folgen zu lasten. In einer Rede zu Tuttlingen wiederholte er vergangenen Sonn­abend das Wort, aber er fügte bei, er thue das nicht in dem Sinne, wie es ihm von gegnerischer Seite ausgelegt worden sei, als wären wir Süd­deutsche Feinde der Preuße», sonder» in dem Aus­druck soll ein gewisses Mitgefühl liegen, es solle etwa heißen: Gottlob, daß wir nicht so regiert werden, wie in Preußen! Wir wollen uns also nicht los­trennen, sondern Freud und Leid theilen, aber gegen eine Politik auftteten, die nicht zum wahren Wohl des Volkes ausfällt." Preußen wird gewiß für

Mariano de Velho fuhr fort,ich kannte toau Deines Vaters Soll und Haben, . . .' ein «wnd mehr für mich, meine Schwester von ihm Zu halte», aber die ruhte ja nicht, bis ich den -»y ausfindig gemacht und durch ihn den Kauf ab- ieichlossen hatte .... Nu», ich erzähle Dir alles N ausführlich mein Kind, später! .... Mama, M) nun eine andere Dame suchen; Du Muth, wärest °Mhin zu gut gewesen für Nina, und ich brauche ihr bald meine kleine Hausftau; ich habe nämlich ^Lister» eine Professur angenommen, einzig um ^inetwilleu, mein Kleinod."

vater war nicht zu versöhnen gewesen. Von Mariano und Baron Walther hatte sie nie mehr sprechen dürfen, ohne einen Wuthanfall zu veranlasten, bis zu seinem Tode. Much dachte nur an ihren Vater, eine tiefe Sehnsucht nach dem Themen erfaßte ihr Herz, mitten im Freuen; mehr als einmal drückte sie Mariano die Hand, mit Thränen in den Augen.

Am Fuße der Pracksbmg wehte und winkte ein rothes Tuch.Wer ist der kleine Mann, der es hält? Er scheint Dich zu grüßen, Much?" forschte Professor de Velho.

Ach, Tabert! Kennst Du ihn nicht? Er ist Pftündner im Hospital St. Markus zu Wachelsee und mein bester Freund! ohne chn wäre alles anders gekommen."

Ohne ihr? Ich meine, Levy, der rührige Agent hn zweifelhaften Lichte der Habsucht, spielt die Haupttolle in Sachen der PrackSburg. Du glaubst nicht, Liebling, wie viel ihm Dein Vater verdankt. Doch davon später! .... Sieh, Dein drolliger Freund hält einen Brief hoch . . .*

»Von Stephan!" wehte ein hohe«, dünnes Sümmchen herüber.

Muth wußte nicht, wie fie aus dem Wagen und zu Tabert gekommen war; erst als fie das Schreiben athemloS entfaltete, sah fie, daß Mariano neben ihr land. Wirklich, es war von Stephan, dem alten treuen Diener der Prack's und an Tabert gerichtet; ohne Misten seines ruhelos reisenden Herrn erkundigte er sich nach dem Käufer und »ach de» Bewohnern der Pracksburg und hatte zum Zweck baldigster Antwort eine Adrefle nach Rio de Janetto beigefügt. Es mußte hohe Zeit fein; solch' heimliche Schritte that der kluge Stephan nur im äußersten Nothsall.

Muth weinte und jubelte in einem Athem unb

(Nachdruck verboten.)

B aroneßchen." Original-Roman von Ida John-Aroftadt.

(Schluß.)

beschwor ihren Verlobten,Marino, erfülle meine erste unb einzige Bitte!"

Die einzige?"

Ach, scherze nicht, jetzt nicht. Versprich mtt, nicht zu plaabem. Wir wollen heute noch an P«pa telegraphtteu, ja? Unb Shlva später überraschen?"

Er versprach es; natürlich.

Unb es flogen zehn Worte bmch Laub unb Meer, lautlos wie ein Gebanke. Um das Kabeltau spülten die Wasser wie alle Tage; was kümmert Menschen­leib unb «lüft den Riesengang der Elemente!

Als die Rosen blühten unb ba8 Kor», war eine Doppelhochzett auf ber Pracksburg. Der Stifts- Prediger aus Wachelsee fragte das vor ihm knicende Paar ben reifen, lebenserfahreneu Mann, ber seine Urwalbblume fest am Herze» hielt, unb sie, Shlva dasselbe, was fein Amtsbruder fern über dem Cetan schon einmal gefragt hatte, doch es war ein andresJa" als jenes, was von Beider Munde scholl; wie ein Judelruf klang es durch die Humen» geschmückte Hauskapelle.

Nina, das Kind, schüttelte alle Blumen aus ihrem vergoldeten Körbchen zu Füßen des zweite» Paares, Marianos und Muth's,Ihr seid die Schönsten," sagte fie dabei in richtigem Deutsch: und neun Braut­jungfern sämmtliche Blümchen lachten darüber. Fräulein Schneider und Tante Almuth sahen fich bedeutungsvoll an und nickten dem Brautpaare zu. Aber draußen vor dem Portale, bei Stephan, HanS und Bärbe, wartete Tabert neben einem, der das Handeln" nicht lasten konnte; eS war |ber Unge» duldigste von Alle»; sogar auf dem Wege von der Kapelle in ben Shnensaal alwo bie Festtafel ge- deckt staub nahm er ben Baron-Bräutigam bei Seite unb flüsterte eilig,wenn bie gnädigste Frau Gemahlin wollen machen ein Geschäft, ein gutes

Um meinetwillen?! . . Mariano! Du konntest *4 nicht wissen . . .

'. »Daß Du mein wurdest? C Du Kind! Sieh, 88 richtiger Student weiß alles! Er, der der nr- ^Htigen Schöpfer-Idee nachspürt und den Gang ^ Welten belauscht, sollte der ein so kleines, kleines ^«dchenherz nicht berechne» können?"

r©, Du Etiler, woraus konntest Du denn Mießeu, daß ich Dich ... daß ich immer nur an ''4 gedacht habe, vom zehnten Jahre an?" j. »Genau wußte ich's anfangs nicht; aber daß ADich liebte, das teufet ich doch; bist ja der meines Lebens! Schon ans Deinen Kinder- ^r» grüfete mich mein Ideal. Freilich, damals I^mte ich es nicht; aber später, als es mich durch u? Monströse Brillengläser anlachte.....und

*?$.. bei Frau Doktor und den Blümchen . . . 7® auf dem Hofball ... mir scheinbar auf ewig re»I © Muth, was habe ich nm Dich gelitten!

|

Die Zeitungen und ihre Leser.

Es ist gar verschieden bestellt um die An- j pjrberunge», welche das Publikum anseine" Blätter fallt. Im Allgemeinen ist der Satz erfahrungsmäßig sichtig, daß bie rabifalft gesinnten Leser auch das zrößte Bedürfniß nach Sensations-Nachrichten in ben M ihnen gelesenen Blättern an den Tag legen. Jem Feinde aller bürgerlichen Gesellschaft, dem durch sozialdemokratische Irrlehren bethörten Anhänger Lieb- i I btechts kann die Kunde davon, daß die Dinge im Staatsleben ihren wohlgeordneten, ruhigen Verlau- «hmen, absolut nicht imponiren, er sieht viel lieber, man sein Blatt ihm meldet, daß Alles verkehrt und M Unzufriedenheit des Volks ginge, und diesem fernem Bedürfnisse muß die sozialdemottatlsche Presse möglichst nachkommen. Die verantwortlichen Redakteure dieser sozialdemokratischen Presse, hn Großen und Sanzen Sitzredakteure, wie solche auch manch' demo basisches Blatt führt, haben, da fie bei Beftiedigung dieses Bedürfnisses mit der Wahrheit aufs Aergste m Konflikt gerathen müssen, auch die meisten Preß- drozesse und Bestrafungen aufzuweisen, ein von den Sozialdemokratengefeiertes Märtyrerthum", das durch dieBrüderlichkeit" so manchesGenossen" verstärkt wird, ber bent sozialdemokratischen Partei- ! Irtbatieur sensationelle Bären aufbindet oder thunlichst Äertticbene Darstellungen für die Parteipresse schickt. Die sozialdemokratischen Führer drücken dies, wie immer gegenGenoffen" sehr zart aus, indem fie in dem Bericht der Parteileitung an bie Parteipresse Adelnd sagen:Ein großer Theil der theilweise mit hatten Sttafen geführten Preßbeleidigungsprozesse ! Parteipresse) ist auf falsche, den Thaisacheu nicht Atsprechende Berichtigung beobachteter Vorgänge seitens der Genossen zurückzuführen.

; L Etwas anders, als die sozialdemottatische, be­friedigt die radikale und demokratische Presse daS Bedürfniß ihrer Leser. Sie bringt natürlich auch chnilichst viele Sensationsnachrichten und trägt in möglichst grellen Farben auf, aber sie beschränkt dabei i »3 persönlich Beleidigende meist auf gegnerische Redakteure unb sucht hierfür ihr Publikum burdj eine obere Thätigkeit zufriedenzustellen, in der sie Meisterin P, durch das Nörgeln an allen möglichen Ein­richtungen in Reich unb Staat, an allen Gesetzes- dvrschlägen ber Regierung ober ber Gegenparteien ufto.

Wöchentliche SeiUgeu: Kreisblatt für >u Kreise Marburg tut) Kirchhain.

-*» Jllnstrirte- S-uulaa-blatt.

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und cwfc w

MttSSS LLRf Marburg,

Sonnabend, 18. September 1897