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:me.

Telephon 65.

IV.

Umschau.

Professor Bruck in Breslau, der bekannte Straf:

Deportationsfrage aufs Neue an.

»Phrase! . . . Und wenn Sie recht hätten, Don

mir, ihn bald.

err.

von

„Leider nein, gar keine, als feinen Brief aus

und noch leiden!

nitbC“

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äetgen, wie ein deutsches Mädchen

list !eit ms- bei Zern 442

len, iehlt

gr>.

„Sicher ist er nach Rio de Janeiro gegangen: er muß jetzt längst gelandet sein; aber da unsre Be­sitzungen längst verkauft und Mutter und Schwester seit vierzehn Tagen ans dem Wege nach Europa ft”6/. ®*r" es ihm schwer werden, von Syldas Hlerseiu zu erfahren; doch wollte ich ihm nachreisen, ich glaube, ich würde ihn nicht finden, selbst mst Hilft der Polizei."

t »a . uHHctvuynncpe Lvege zu gehen

bem Schritt in ein Leben voll Kampf «SpnlÜen 91nn.rthi.tr., „Mtr,ift 8-

^ebe? Wie kommen Sie darauf? Kann ganz fremben Menschen lieben, beim ersten

ischb-d, Ml 'rek^

Ähnlichen Borurtheile abstteist?" i ® sogenannten Vomttheile sind die natür- Dauern um den Tempel der Frauenwürde; sollen müssen', entsteht eine bedenkliche

(Fortsetzung.) »Herr Doktor!" rief Muth. An, es wäre kein Wunder, *lbo.

I »Doch einzig durch seine Schuld, Fräulein I von Prack. Er hätte ja zu Sylva zurückkehreu können spater, hätte sie suchen und wohl auch finden sollen, doch er hat selbst alle Brücken hinter sich ab­gebrochen .. ."

L "®ec Pwck'sche Trotzkopf 1" Taute Almuth Werte es seufzend, aber doch verständlich, und blickte mtt de Belho zugleich zu Muth hinüber, welche nicht auf das Gespräch zu hören schien. | bur$ das Fenster nach dem Himmel starrte. De Belho fuhr fort, „auch ich habe ja schwer ge- sehtt und — schwer gebüßt. Als man Sylva so grausam aus Watthers Armen riß, habe ich die Hand erhoben gegen meinen eigenen Stiefvater, ftei-

°vne zu wollen; meine Kugel galt dem ehrlosen Räuber Sylvas; ich hiett meinen Vater für todt und mich für seinen Mörder, und die schlangen- kopftge Reue kam über mich und umzüngette mich so lange, bis ich es nicht mehr ertragen konnte, zu

«langt werden kann, so beschließt der Bezirksausschuß «über die entstandene Meinungsverschiedenheit, wenn «von einem Theile auf Entscheidung angetragen wird lunb die Angelegenheit nicht auf sich beruhen kann. I ®ie Stadtverordneten-Versammlung darf ihre Beschlüsse Im keinem Fall selbst zur Ausführung bringen.

I Die Stadtverordnetenversammlung wählt alle zwei Jahre nach Maßgabe des §35 aus ihrer Mitte einen Vorsitzenden (Stadtverordnetenvorsteher) und einen Schriftführer, sowie je einen Stellvertreter für diese. Die Bestellung eines Schriftführers tarnt auch auf andere Weise durch die Geschäftsordnung (§ 51) ge- regelt werden; gehört der Schriftführer der Stadt­verordnetenversammlung nicht als Mitglied an, so ist " von dem Bürgermeister in öffentlicher Sitzung ZU vereidigen. Die Stadtverordneten versammeln sich, so oft es ihre Geschäfte erfordern. Der Magistrat wtrd zu allen Versammlungen eingeladen und kann sich durch Abgeordnete vertteten lassen. Die Stadl- verordneten können verlangen, daß Abgeordnete des Magistrats anwesend find. Der Magisttat muß ge­hörtwerden, so oft er es verlangt. Die Zusammen-1 berufung der Stadtverordneten geschieht durch den! Vorsitzenden; sie muß erfolgen, sobald es von einem I Viertel der Mitglieder oder von dem Magistrate der-1 langt wird. Die Art und Weise der Zusammen- bemfung wird ein für allemal von der Stadver-! ordneteuversammlung festgestellt. Die Zusammen-! berufung erfolgt unter Angabe der Gegenstände der! ^Verhandlung und muß mtt Ausnahme dringender! Falle wenigstens zwei Tage vorher stattfinden. Die Stadtverordneten können regelmäßige Sitzungstage sestsetzen, es müssen jedoch auch dann die Gegenstände! der Verhandlung mit Ausnahme dringender Fälle Mindestens zwei Tage vorher den Stadtverordneten! und dem Magistrate mitgetheitt werden.

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SWutb sprach es mtt zitternden Lippen, ihre Hände unbewußt umemanderringend, und doch königlich und hohettsvoll m Ausdruck und Stellung. Doktor de Velho vergaß, zu antwotten; tief bewegt sah er sie an, und sie sagte weiter, „mein Ziel ist die Achtung vor mir selbst, mein Weg Arbeit und Entsagung."!

„Und wozu diesen dornigen Pfad?"

b"chen mußte, — ich kann nicht anders, ich will!"ahe feindseliger Stellung geaenührr «t Hoffenttlch gelingt es mir, ihn 1

°nd muß vorwärts!" LsL de So Sbre LX ft ~Ib Haben Sie keine Spur

.°h« embSid,. teneen?- ».‘2: **- , ..

TOutft I'"Sie wollen mich kränken!" ^.beinah- feierlich, .sie hat mtt alles' erzählt. Bremm!" ' k

(Nachdruck verboten.)

„B a r o n e ß ch e n."

briginal-Ztomau von Ida Iohu-ArnftuZt.

| Wie wir hier anderweit versuchten Irreführungen Mwüber nochmals erwähnen wollen, besagt Abs. 2 «er Ziffer 3 der § 5 der neuen, vom 1. April WW hier gellenden Städte-Ordnnng: Das B ü r g e r- tncht wttd von jedem selbstständigen männlichen Ge­bilde - Angehörigen erworben, welcher „seit zwei tzhreü in dem Stadtbezirke einen Wohnsitz hat."! faij Abs. 7 des § 5 kann statutarisch bestimmt odm, inwiefern über den Erwerb des Bürgerrechts

dem Magisttat eine Urkunde (Bürgerbrief) zu heilen ist, aber es liegt dann in der Ertheilnng l Bürgerbriefes n i ch t die Verleihung des Bürger- ' , sondern nur die Beurkundung der That- daß der betreffende Einwohner dasselbe durch nng der in Absatz 2 vorgeschriebenen Be-1 gen schon erworben hat. I

L -2B.eü 'ch nur ein armes Mädchen bin, weil ich vttemandem etwas verdanken mag . . ." finr^or hd' ®eiI ich zu ttotzig bin um meine IS n .^ugen aufzuthun! Kind, sehen Sie denn fnrnL \-?LCS "icht können, das Vorwärts- kommen aus solcher Bahn?"

„Ich gehe sie!"

„Allein?"

"^i°, wie Hunderte meines Geschlechtes." I hertTn^^^Rl “”b H°lt? Muth,

" meiner Führung an; Sie werden unglücklich; ich weiß es!

„Ich brauche Ihr Mitleid nicht, und unglücklicher!

„Sicher nicht!" seufzte Zante Almuth, ,über- laffen wir alles einer gütigen Vorsehung."

Doktor de Velho nickte gedankenvoll und blickte nach Muth hinüber; sie hatte sich nicht an dem Ge­spräch betheiligt: wo waren ihre Gedanken? Zürnte sie ihm ernstlich, ihm, der doch für ihr Wohl und Wehe zittette? Nun zog der späte Gast die Ubr „Ach, es ist die höchste Zett; ich werde den Sahrü bot knapp erreichen," sagte er bestürzt, lehnte es aber entschieden ab, die Gastfteundschaft im Hause der eigenen Schwester anzunehmen, so herzlich ihn Fräulem Almuth dazu aufforderte.

(Fortsetzung folgt.)

wenn er jetzt zu den Verhand-

M I-dlM» ■» mneren w--d- waheschemlich dk R?»i.

tatg» kann es, in manchen Fällen."

_: ich bin gesell, auf lebenslang; aber,

i Kvr, ist es Ihr Ernst? Darf ein junges fT Ulcht wagen, ungewöhnliche Wege zu gehen

eMgegen die Erpeditiou dieses Blatte,, Annoncen-Bureaur vou Haasenstein & Vogler in VVvu

Magdeburg und Wien; Rudolf aäaII. xStt^TQ.

S. » I^urt a.M., Berlin, München u. Köln, C. L. °

Daube & To. in Frankiutt a. M.. Berlin. Hannover. Vari, Telephon 56.

Lf i?6 iwtt auf Zuchthaus oder Gefängnis

auf Verschickung erkannt werden könne, namentlich im Rück-

unbehelligt durch Stein und Dornen geht, auch ohne

Heldenseele ober Leichtsinn, einzig dem Herze» nach."

»Aber im Zickzack des WankelmutheS, tappend M Nebel, rathlos vor überschwemmtem Weg und öteg.

Zu dem diesmaligen ersten Stadtverord- fcuäß a 611 e r m i n macht im „Fuld. Kreisbl." falls der Erläuterer der Städteordnung im be- eu Buche, Herr Oberbürgermeister Dr. G. ni, darauf aufmerksam, daß die ersten Wahlen • wie dies im § 23 sonst für die Wahlen in x Städte-Ordnung vorgeschrieben, im November, "ach der ministeriellen Ausführungsverord- g ebenso, wie die durch die Landgemeinde - Ord-1 M sur die Landgemeinden erforderlichen Wahlen im März 1898 stattfinden dürften. Es hat D keine solche Eile mit der Listen - Aufstellung in Rathhause.

ist, iZDieStadtverordneten-Versammlung überwacht, so groWt § 40 der St.-O., die Verwaltung. Sie ist xchtigt, sich von der Ausführung ihrer Beschlüsse

^er Verwendung aller Gemeinde-Einnahmen!

ung zu verschaffen. Sie kann zu diesem!

von dem Magistrate die Einsicht der Allen I len und Ausschüsse aus ihrer Mitte ernennen,, ^Mn unser Oberbürgermeister ein Mitglied des!

ff Nitrats abzuordnen befugt ist. Die Beschlüsse der! ff Aderordneten bedürfen, wenn fie solche Ange-1 ff ^itm Betreff en, welche durch Gesetz dem Magisttate! W Führung überwiesen find, der Zustimmung!

- Steren. Versagt dieser aber die Zustimmung,, |i ® die Gründe der Versagung der Stadt-, 2 ^"tten-Versammlung mitzutheilen. Erfolgt hieraus, ff Verständigung, zu deren Herbeiführung sowohl,

m . "U°d endlich doch am Ziele! Ganz wie bei sagte Manano,ledem Menichen, auch dem Herrn der Schöpsuna! | 2-, .... S,e C”ei^en. i° 3hre Höhen auch nicht kampflos."

I -ÄAn entführen gehören doch Zwei." * ------- - -■

' ^>ei; fteilich; aber wo die Liebe das Scepter . wissen es von Sylva — da beugt . trotzige, königliche Wollen und wird zur "Men Sklavin."

GßechW Jeilmg

Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirckbai»

Lmckmib B«la,r Zoh. Ang. Koch, UuiverfitätS-Buchdruckerci in Marburg, V

Kebaölon und Expedition- Markt 91. ^DUworttich für den aügem-ineu Thell: Redaktcur Ä Hartmann,

m ' . S^ratenthell: Joh. «ug. Koch, beide in Marburg.

Arsweim täglich außer au Werttagen nach Sonn- und LAVtz <"

Ferettagew — Quattal-Abonnements-Preis bei der Expe-

bitten 2 Mc., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Psg. (Al. wllllVUVII

Bestellgeld:. Jnsertionsgebühr für die gespaltene Heile — .

ob« deren Raum 10 Psg.. Rettamen für die Zeile 25 Pfg. DleNstag, 14. SeptkMber 1897.

wachen mich ängstlich . . ."

: Sie? Jetzt strecken Sie die Waffen

ü fe be® bloßen Gedanken an diesen Kampf.

t ui* 1 Sie sind dem schwersten aller

M gewachsen; dazu gehört eine Heldenseele L. ’ "under Leichtsinn. Muth, verttauen Sie g8" Führung; ich will . . ."

i Wort mehr, Doktor de Velho! Ich!

-i zeigen, wie ein dentf^-s

________________ „ «anorJnomi"en' toä6rtnb umgekehrt im äußeren Betriebs- ist reicheret und Bettelns. Die Verschickung soll,b^ust dem Personal durch abgekürzte Dienstdauer ! entweder auf 7—15 Jahr,, oder auf Lebenszeit erfolgt n. |unb Verstätlling stete Erleichterungen gewährt !-r b“xf kn,nr^a.nn rurückkehren, wenn,sind. Die tägliche Dienstdauer der Betriebs-

mag. Nach' Verbüßung der Sttas/ bürfen“ sich" Re"Ent',^gesetzten Ueberwachung. laffenen in dem für ihre Ansiedlung besonders,Jahre 1892 sind für den gesummten Staats- bestimmten Gebiete niederlaffen und müssen ihre,bahnbereich einheitliche Vorschriften über die Mässigen M*r^8t60^.‘”'fben für das Ackerland, Saatgut,!Grenzen der planmäßigen täglichen D i e» std auer Naturalienzurückerstatten" &ÄÄJtfÄÄ P? bEftigten Personals fest-

steht ihnen das Niederlaffungsrecht in der ganzen Kolonie, gesetzt worden, die dem Landtage im Berichte über uti-.. In der ersten Zeit der Strafverbüßung werden dies die Ergebnisse deS Bettiebes im Jahre 1895/96 2!“« I“ öffentlichen Arbeiten (Wegebauten, Hafen-, mitgetheitt find. Zur vollständigen Durchführung d-» 3* 1892

bei selbstständigen Ackerwirthen in Dienst gegeben! nach Abl^^raufwendungen von rund 8 M i l l i o n e n !«?«“* drei Jahren sogar bedingungsweise aus der IM a r k von der Staatseisenbahnverwallung gemacht I E°üen und zur selbstständigen Ansiedlung in, worden. Welche Erleichterungen den Beamten durch

LLffenVerdem"^" a“t8‘^be”«" ^iete diese Vorschriften gewährt we?den, geh?7ch daraus Wir halten die Expattiirnng und Depottation a J be” £inicn

,moralischen Gründen nur gerechtfertigt bei Leuten Ib?nnaI,9‘n bcJJJscheu Ludwigsbohn- die fich wie die Anarchisten, rühmen, kein Vaterland JVm 3»rfin“fteIIn”n

zu besitzen. Diese schaffe man auf irgend eine Insel ik ;. r?“1 h r e i n st e l l u ng von 3 6 5 B e- wo fle unter sich ja leben können und der menschlichen Ifft/hJ^iw ?e^rbert. merb^ mußten. Nach den Gesellschaft dann ungefährlich sind. Wen» aber die Iber ^'senbahnunfälle geltenden Ä - ÄÄÄÄS

noch weitere Millionen in den Bau von Strafauftalten! Reichseisenbahnamt berichtet wttd. Beide find also $u "ecken , | in ber Lage, eine wirksame Kontrole auch nach dieser

NUN, so schaffe man nur für gewisse Dinge, wie Be-, Achtung auszuüben. Durch diese Untersuchungen drohung bei Bettelei, Mefferheldenthnm, Umbrechen,'!^ 6ei denjenigen Unfällen ber letzten Zeit, bie auf junger Bäume :c. bie Prügelstrafe an, nnb man wird | cine„ Pflichtv ersäumniß von Bediensteten sehen, tote sich Platz genug künftig in den bisherigen I ^^geführt werden können, festgestellt worden daß Gefängnissen schaffen läßt. die hier in Betracht kommenden Beamten nach'einer

--------- vorausgegangenen Ruhe von 8 bis zu 18

In der Presse wird nach wie vor vielfach 6e. Ka II? U»gm “ü”k^n em Jau»)t«t, bie in letzter Zeit auf den Staatsbahnen IDienste befanden. Im klebrigen wttd^ dtt

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Marburg und bie Einführung berfc?,? ^ 9lftrate b5" Stadtverordneten die alle, wegen schwerer Körperverletzung, Diebstahls, Unter- ! B ^ Einsetzung einer gemeinschaftlichen Kommission DerJ ^agung, Betrugs, Hehlerei, Arbeitsscheu, Land-

neuen L-raole-^)ronnng. —1— * • * — • ■ m •— *■ ~

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I „Ihre Heirnath bleibt Ihnen. Sie wisse» -Imir hf, e^tc; ^Pfentoeife flößte er

meine Schwester wird Ihre Mutter »nh ist ^te em und ruhte nicht, sich immer

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