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Kaiserparade und Kaisertage

W. Koblenz, 30. August.

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Schwadron d°s Kürassier-Regiments Graf Kaiserin besichtigte eine' Anzahl WMHättgketts^m Z° ne der hohm Fürsttnd ft-/sich nicktL in J

W fc. «"ch Koblenz, auf dem Wege von der Be- austaltm. Abends 7 Uhr fand im Könialicken Scklosfe nebmen LfÄ! ®ro?enin8 ^langen

endet

(Nachdmck verboten.)

I. M.

3.

Jti 204.

Telephon 66.

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42.1

11-.... ~.... >. >- ^isSSSäE'^Äs.^ÄÄ-aspsswssxsÄS «i> heute eine große Truppenschau in einem Theile ^j, 6t « TOaieftfif Ln°» ff Beiuch! Schloß vom Publikum umdrängt, um die Auffahrt! großen Kaisers begrüßen, von dem Ich speziell genau Heber Beckens, int ffielänbe hei Intrrmk der Stadt zum F-stmah zu beobachten. Das Kaiserpaar wurde weiß, daß r ftets mit Wifta « Xb Ä

um 91 Ew. Kömgl. Hoheit militärische Leistungen gerühmt hat.

' Mein lieber Fritz! (An Se. Köuigl. Hoheit den

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Baroneßchen." 1»»«*, ««XeT't.1 2 mti1',? rod6.nl*1

ÄXXS«.- isÄtoS S» ä* ä m Mcuths Augen wie tm Fieber glänzten. Was I gut zu mir, aber nicht zu Mariano, weil der als"^ffd-r^Wett" Wi! S ÄNÄ *>*

ße hörens »Mariano sagt, er soll mich nicht nicht wollte werben ein F-mner für unsere großen aber den Rina timnh b ? tf4e 6tunatb von Walther alle Drei, doch

liebt mAt mehr sein Weib... Ja, warum Plantagen, für Kaffe- Sftj? ff ffiQSsÄ ÄÄbS J flefunb Werben, d-tm ich war

Du so an Dem- Sylva? Du glaubest nicht? sondern er wollte lernen das Studiren von . . ' Ich saß auch neben ckm md vi len Sr ££Ar T i" Anstrengung der Flucht. Ich lag zwei u> sewe nchtig- Frau, und Du sollst wiflm!von Welt und Gott. Dein Vater kam sebrt aber D<ff ! -ff01, n' | Tage krank in meinem Zelt. Danach holten sie

Ez jetzt, wo Du bist eine Braut und kennst! viel zu uns von seinen weiten Reisen und schrieb I beimlick di- anldff eL ffnen Stiefschwester Niva »mich ab, mein Gemahl und mein Bruder. Mariano Mtze heilige Liebe ... O, Du athmest schwer?! Briefe an Mama ff? Jn n erffg «teUg unter die Palmen, zu satteln unsere Pferd/

kleine Muth? . . . Weil Du bist zu glück-! Landen, wo sehr wilde Mensche» wohnen Manch! Ich nahm alles Zlmmer. I Ich sah nichts, und hörte nichts, als nur meinen

Du Kuck! Was schüttelst Du Deinen -inen Monat blieb -r in unfern, Haus, zahlte aus kleinen Kasten dazu die besttn Kl/d» ffh Walther imb das ferne Meer,

Qual! Ich weiß das, ich für Papa und lehrte Mariano das D«ttsche oder ein«nEm? an di- Küste schlug. Da kam auf einem

X* buchst -s nicht zu sagen erst, aber höre blickte nach unseren Schwarzen auf bro^Iban, hferbe toekten t/n« fte fpta7 Seiten ©i^®^ ktie? mdntm

Pf- der Vorhang von etwas unfaßbar zu sprech« tonfö Sttinben, Pferd von Papa. Ich wnßte nichls ich w°r wie

°uch von der guten Schwester und sehr ttaurig duntten Urwald und hohes S Da^warmdnwett ' ' ' ' ff0*' waren wir schon

Scheu und Ehrfnrcht für den Fernen kämpften Stimme .ich Le Mch, S L - Lst D» werde» km Wort M Deff LLffL t°" ^t sprechen aber ich habe gesagt, .Waiths und g-V7» steigen Hoffnung auf sei» Gllick in ihrer meine Frau, zu sein Mutter für mein Kind in! seinen Arm «Ä nahm in! Gott und seine» Sohn, der gelitten doch viel mehr

lllll S« legte den Blondkopf seitwärts auf das Deutschland?- O! Wi- bad' üb | ff emenl ®la! wir gab Tropfen, um seine Liebe zu der ganze» Wett Und in

so daß Sylva ihr Gesicht nicht sehen!und gerufen,ja, ja!* Mama wollte es^auck und!ich mäblt allff mbu &d)toätfa Dann hab'!meinem Herzen wußt' ich nicht, wo ist Watther und

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i«b«, daß bie Söhne bes Rheinlanbes, bie

_u, . . v u.»| - ------------ ...................... u.., - ----- Eine Heerschau!heute vorbeigezogen sinb, voll ihre Pflicht thun unb

(5331 Hnjtnbem Gefolge ein. Die Großherzogin tion|i($ find alte Bekannte. Was ich für die Stadt Koblenz!^! ^delnlanbe: welch verführerisches unb welch schönes!so gut ausgebilbet und brav sind, wie sie es damals 1 ! ilidm unb die Erbgroßh-rzogin waren zu SBagenJ618^1 sethan, habe ich gethan in der Überzeugung, _ ,"e Heerschau aber an ben Ufern des Rhein-1 zur Zeit des großen Kaisers waren Es liegt vor

~ « Kaiserin zu Pferd. Der Erbgroßherzog kom-1Sinne meines Großvater- unb meiner Großmutter jae§ Angesicht der alten geschichtlichen Stabt uns, das Werk des großen Kaisers die Armee in "8 "bitte. Nachdem der Kaiser (in der Uniform des landein, denen die Stadt Koblenz ganz besonders an-Herz tote W«** ®«® $ unseren Herze»! Der allen Theilen zu erhalten, gegen jeden Einfluß und

" L Garde-Regiments zu Fuß) und die, Kaiserin (in!gewachsen war. Ich freue mich, gesehen zu haben, daß ber|rlnMi. der reisigen Söhne des Rhemlandes, unter!Einspruch von außen zu vertheidigen, und Ick boffe. s i ö Uniform der Pasewalker Kürassiere) die Front! Panzer, welcher die Stadt Koblenz umgab, gelüftet wurde Idem Commando Ew. Königlichen Hoheit, hat Mich! daß ein jeder General gleich Dir so treu und so arbuiz 1 in Mei Treffen aufgestellten Truppen abgeritten! und die Stadt in neuer Schöne emporblüht. Ich freue! w" hoher y-reuoe bewegt, aber auch mit tiefer Weh-1 auftichtig und mit so gutem Erfolge an seinem Theil 7-7- Uten, fand ein zweimaliger Vorbeimarsch statt, beim mich, daß es der Stadt Koblenz, welche soviel Gutes von wuty zugleich; denn der Platz, an dem wir stehen, bestrebt sein wird, dies Ziel zu erreichen. In dieser er ha ^en Vorbeimarsch die Fußtruppen in Kompagnie-!meinem erlauchten Großvater und meiner Großmutter ge-! . S>tadt, m der wir weilen, ist ein Zeugniß von!Zuversicht erhebe Ich Mein Glas und ttinke auf , tonen, die Kavallerie im Schritt, bie Artillerie! hat, gegeben ist, jetzt Hüterin und Schützerin s-ines! "wr großen Zett und erinnert uns an große Namen Idas Wohl des VIII. Armeecorps und seines

»d der Train im Trab, beim zweiten Vorbeimarsch | Standbildes zu werden. Möge dieses Standbild den jetzigen | Gestalten. Wir wollen jedoch nicht vergessen, daß! kornmandirenden Generals: Das VIII Armeecorps . Infanterie in Regimentskolonnen und die be-1»ad kommenden Geschlechtern ewig in Erinnerung rufen,", speciell in der Armee die Zeiten, da KaiserIhurrah! hurrah! hurrah!

itzc iit^rwen Truppen im Galopp. Anwesend waren auch!daß die Stadt Koblenz und die Rheinlande mit meinem!, Helm der Große in Coblenz weilte, von gründ-_____

Albrecht von Preußen, der Herzog von Cam-! Hause eng verbunden find, wie ich das Rheinland unb die | tl9 , r Bedeutung geworden sind. Hier reifte ba§ I rr --------------------

e, das Prinzenpaar Adolf zu Schaumburg-Lippe,! Stadt Koblei z von ganzem Herzen liebe, auf deren Wohl! welches er berufen war durchzuführeu: hier! UHliCQQU.

Fürstenpaar Wied und Generaloberst v. £oeJfc6 unnmehr diesen Becher leere, gefüllt mit edlem deutschen!."^ °s ihm vergönnt in stiller Zurückgezogenheit! DieEons. Corresp." schreibt- Der Beschluß des Herzog von Cambridge führte zweimal das 28.! Rheinwein." I ftme Heeresorganisation auszuarbeiten, bie, viel! letzten conservativen Delegirtentaaes, einen al la e-

ent vor. Die Tribünen begrüßten einzelne! Bei diesen Worten fetzte der Kaiser den wißverstanben, sich so glänzenblm einen conservativen Parteitag ein-

^ruppe» mit Bravorufe», so bie Achtund- von Geheimrath Wegeler^hergege^enen/von Gabriel siearttchen^eae? beichten 'dak^R ck!°k> h zuberufen, wirb voraussichtlich im kommenben Winter Aer, bie Deutzer Kürassiere, die Bonner Husaren, Hermeling i» Köln in «enaiffÄ ।aefXtnffttK M ? J3ur Ausführung gelange». Wir machen schon jetzt

Artillerie die Untero ftzierschule und die Pioniere. 62er Rüdesheimer Rottland gefüllten Becher an die auf den beutwen Ta^'auf diesen Umstand aufmerksam, damit unsere Partei- ist kein Unfall vorgekommen, em Arttllerist, berj wD1)en UItx +rmf hm-mr» einen tn*t<n7n *>en heutigen Tag! Das schöne Corps, welches! Mitglieder im Lande beizeiten Vorkebrnnaen bebufs

' H°ZPferd stürzte, h-tt keinen Schaan ge- Donnernde Hochrufe und anhaltender Jubel befetteten Öon Delegirten treffen. Welche Ver­

ven. Die Kaiserin ritt die Front der Krieger-1 vj, ggorte des Kaisers Unter ftnrmifrw ^nfietrnfen I s. r.- o t dessen Wesen Ritterlichkeit und I hanblungsgegenstände auf bie Tagesordnung des « ab, der Kaiser sprach einzelne Veteranen "an. £ ffS«® im PattettaU "ges'etzt werL fok^ mL

11 Uhr schloß die Parade. Darauf folgte! dann das Herrscherpaar in die Stadt ein Nach-!(m Sr "Könialicken finMt gegeben, Irheilen, sobald die Vorarbeiten soweit gediehen sind.

Gm s7' °t i °°» der SBe.lanftota. M-Uds 7 Uhl sand imW^-isch-I»-»8mb ÄtifteIet®«""b ld"9-m nnb E-!»r-ch°-g-° » bk

mit Sub-l begrast «s Ihn Raj-W P»lab-,-s-I ft»u, w°i»» thM-hm-n dk Swß. ,br,l 6c<6!liam «,«6 bei conftrlaliben Part-- bin torigm

Mta «. d-r Maj-U-m-- emlraf, wu.be fkU* °ou B-b-u/b« P-m/mb-ech, bau P..ub'», --b mU uns 7n."1? P1'" |ial*te'-

^i6, Schuller Mit einer Ansprache I der Pttnz und die Prinzessin Adolf von Schaumburg-1 Corps ist die bobe Ebre Dbeil nemnrSe'n »

Aus diese unb auf einen poetischen Will-1Lippe, ber Fürst und bie Fürstin zu Wieb ber Her-!Sc Könial Habett her (ier2nn 9e?°^en,r baH Der Bunbesrath wird, wenn er, wie es «ntengrufc ber Ehrenjungfrauen dankte Ihre Maj. von Cambridge, der Erbgwßherzog und die Er" Zett d^Höchstkomman^irmbe L^rMcke?''Ä'Jeptemher ob". Anfang

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großen Neuwieber Beckens, int Gelänbe bei|h«r

rmitz statt, bas einerseits durch die Koblenz- L;«ff begeistert begrüßt. Der Andrang u ,, J Mruacher Landstraße von derSchönen Aussicht- 5 den Versammelten begeistert auf- Feststtmmung erreichten ihre» Höhepunkt, als u». ,

b« , M Weißenthurm hin, anderseits butä) ben Wn» Er fanL bTe anme^ffhieT ? ^"sikkorps bes VIII. Armeekorps! Mein lieber Fritz! (An Se. Königl/Hoheit den

-z begrenzt wird, der sich in flachem Bogen an den! s; s. antwortete -vnff die Nattonalhymne. Der I dcnZa p f en streich unb eine Serenade ausführtev. | Erbgroßherzog sich wendend ) Die heutige Parade -rtschasten Mülheim, Kärlich, Kettig, Weißenthurm ""twottete Folgendes: Vie fach fanden bereits heute Abend farbenprächttge, macht dem Corps und macht Dir in jed?Beziehung

' «lang zieht. Die Parade verlief anfangs bei Gluth-1 »34 kehre frohbewegt nach Koblenz zurück und danke!wwmngsvolle Illuminationen statt. «volle Ehre, und wir können mit gutem Gewissen

Tis» $9 später bei bewölktem Himmel in glänzender! 3^°" aus tiefbewegtem Herzen für ihre schönen Worte unb|. r dem Paradediner brachte der Kaiser! sagen, daß die Söhne des Rheinlandes, die Hängt- Das Kaiserpaar traf Punkt 9 Uhr mitl^" Empfang, diu Koblenz mir bereitet hat. Koblenz und!. T rt n k s p ruch au 8: Eine Heerschau I heute vorbeigezogen sind, voll ihre Pflicht thun unb