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Telephon 56.
1746
UmschM.
Deutsches Reich.
Liebig“
*nm -r v- v **’•*'’“*“ yuucn ■ uiußic fcyirexncy ein greisen, und ern nach aeraumer Qeft
* ben Magyaren abgelernt. Jetzt! gelang es ihm, die Ruhe im Gerichtssaale wieder herzustellem
marke.
Wesse» hat sich heute schon in Oesterreich das
Sozialdemokratie bei ben Wahlen bedeuten würde.
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Aber noch I Ti- Geschworenen riefen Sabat zu: »Dann hätten Sie zu t. Man I W^l-iben und nicht hierher kommen sollen! Das ist eine
eine Kühnheit! Sie können ganz gut . «- -!*■“ Der Vorsitzende
therligung der Sozialdemokratie bet den preußischen Landtagswahlen gegeben hat, schätzt nämlich den &L1? eralismus folgendermaßen ein: „Wrr werden uns des i n d u st r i e l l e» Liberalis. mus bedienen, um die herrschende agrarische u <£ br^en ~ unsere eigene Rechnung mit dem LlberalismuS bringen wir dann (b h nachdem der Mohr seine Schuldigkest gethan hat) b est ° le ich t e r in's Klare! Als Simson keine andere Waffe hatte, kämpfte er mit einer Esels- kwnbacke — r- “ '
Dreiemgen Liberale», die sich augenblicklich, um ihren „entschiedenen" Liberalismus zu betätigen, für ein Zusammengehen mit den Sozialdemo- r "len bet den nächsten Wahlen begeistern, werden, L°Äetb«r bte "6°us. Corresp.", gut thun, die nach- stehenbe Aeußerung, bie wir vor einiger Zeit in ber j „Sächsischen Arbeiterzeitung" gefunden haben, wohl zu beachten. Das genannte sozialdemokratische Pattei- 1
bli-klich zur Königin des Abends erhoben; länger 2 sich das Fürstenpaar
K -^ ^Edländischen Schönheit; obgleich Sylva Ä,r?Ä^Eu nicht ganz mächtig war, während der HL k «»gelegentlich dem berühmten Ge- lehrtm de Velho zuwandte und allerlei zu fragt« fi-h Höchstseine Blicke immer wieder eben.I hipTTptrfit A.fmAi cvc.__Serenissimus,
uud zwei Tage daselbst verweilen werde. Dieser Besuch rufe die größte Freude nicht allein in Budapest, sondem im ganzen Lande hervor (Zwischenrufe der Zustimmung). Die Versammlung sei einberufen ^worden, »m diesen Gefühlen Ausdruck zu geben und über die Modalitäten eines würdigen Empfanges zu berathen (Allgemeine Zustimmung.) Hierauf wurde ein Vorschlag des Magistrats verlesen, s nach welchem bei der Ankunft Sr. Majestät die Straßen, die der Kaiser beim Einzuge berühre» wird, in würdiger Weise ausgeschmückt sein und Abends eine allgemeine Illumination veranstaltet werden soll. Für die Ausschmückung und Beleuchtung der öffentlichen Gebäude und Straßen soll der Gemeinderath Vorsorge treffen und zur Ausarbeitung der Einzel. Flierl des Empfangsprogramms ein besonderer Ausschuß gebildet werden. Die Versammlung nahm diesen Vorschlag einstimmig an.
Erfcheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. — Quartal-Nbonnements-Preis bei der Erve- d"°ou 2 bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfa (erfi
Ä8flC ® n fär ?ic S-staltene Ze^il« Obtt deren Raum 10 Psg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.
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Marburg
Sonnabend. 28. August 1897.
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I Muth sah dies alles mit au aus der Ferne eines Eckplatzes; ihr Herz verlangte stürmisch banadL ref£äa“e bf8rü6e“ ö» können, nicht weil fie so schön, nicht weil fie feine Schwester war, sondern in Gedanken an ihre» fernen, einsamen Vater. Sie |8:a“bte zuversichtlich an feine Leidenschaft für bieä holde Geschöpf, das heimliche Modell all feiner Schöpfungen, und wollte für ihn werben bei Sylva.
b 8 Glück erzwungen, wenn es mcht schon zn spät war für Beide, für ihn und für Sylva. Sie wußte ja nicht, daß die mächtige, Mau«» »nd Berhaltniffe fprengenbe Liebe sie her. getrieben hatte über das weite Meer und »ach der Nestoeoz.
(Fortsetzung folgt.)
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4900 tr.
„ najeroeiien
53J ^siochterchen zuruck und Tante Dina sagte ; 'E-le erlauben sich aber sehr viel ii '
ad«iii $*^er»ö|en , fie werden nie verstanden! «i weiße Saal im Str.rftr;*.« exr-rr
— Der Kaiser hat den Wirklichen Geheimen Legations-Rath Frelherrn v. Richthofen, Direktor der Kolonial-Abthcilung des Auswärtigen Amts, im Falle der Behinderung des Reichskanzlers mit besten SSn Lel Kommando - Angelegenheiten der Kaiserliche» Schutztruppen in de» afrikanischen Schutzgebieten beauftragt. w y
^rad kille echt nordische Z°"h-it etwas espnt de feu kann da nicht Waden. Beherzige» Sie es, Fräuleiv Schneider!" ^gtt der Fürst im Borbeischreüen zu Tante Dina. L-Jr» »utetthänigst und versprach ihr Möglichstes; aber hinter ihrem devoten Lächeln wetter- ber hklle Zorn, und es war gut für Muth, daß Donna de Velho neben der innerlich Empörten HnLbie Gnadensonue Seiner Durchlaucht in vollstem Glanze auf sich lenfte. Sylva, den Herr- ^aften bereits kurz vor der Festlichkett von ihrem Bruder vorgestellt, wurde durch höchste Huld äugens |
K. 2 (ÜrfH" V’fieS«
lbrem, u»d ihrer Lieben Ergehen; fie "kchamsch und lächelte automatenhaft, nt u»t« dem Einfluß einer lähmenden!
Gewalt.
garrrn £v1 u bte Umstehenden lächelten mit wahrer An-
„V a r o n e tz H e n. dacht zu ihm empor, und während sein Diplomaten-
Hriginal-Roman von Iva John-Arnstadt illesicht in unergründlicher Ruhe dem Zuhörerkreise
(Fotts-tzung.) ' L“9»«e”beL blieb, glitten kalt prüfende Blicke feit-
k«E- es zwar dem emfeeeife« w tot *” ®“°1' b" 8"°n*l
! i J* . “ oiuimeiicigen waren seeeuhast er- Ä»ZberaC ^trahfte, duftete uud flimmette es l- J°cht und Glanz, von Blumen und Brillanten ;J/' °^ehm wandelndem Reichrhum. Aber es ging blthemstocken durch die flüsternden, ge- «Nenschenreihen, als das Pensionat „Winkler" : L®« Augen und Augengläser richteten fich 1 ! fie sah berückend schön aus. Als
« 1 k lüh Himmel und Erde um ihre Gestatt, so . hgitl- L "llstige Gazewolken über dem schwerhin- 1 ? milchweißen Atlas ihres Kleides. Edel- t/’e leuchteten über der Stirn und raffte» hie 2?tn Faltenwurf an Rock und Taillendraperie; ,5° vergaß die Toilette über der Erscheinung;
Damen huldigten im Stillen dieser thau- 'lAlgen Schönheü. Noch waren die höchsten kJ? »icht erschienen; jenes erwartungsvolle, ^urbare Durcheinander von Begrüßen und ■’ Wünschen und Hoffe», lautem uud leisem Ichwmtte mü vereinzetteu Tonwelleu an« C1 Instrumente durch den Saal. Die £jlÄärmten thre Damen, oder standen krj” tntifirend, politisirend und demonstrirend tb. . »»d Thüreu umher. Einer unter ihnen 6an$ besonders anregendes Thema zu ver-
J;, 1großen, dunkelglühenden Augensterne» O schlaucht, ich bin ein Mädchen; ich werde nicht in ihrem fremdländische» Ausdmck und lächelte schmerzlich. Fräulein Schneider stand ®te Kohle». Gott sei Dank, ber Fürst nickte chr brfriebigt zu uub schritt Wetter.
Antipreußisches und Antideutsches. IInach '^"m^evblick«, ba ber Präsident der Revubltk sich » ctv cn r c ' ' * lk ii i Pttersourg beliebt zum Zwecke der Besestiauna
Die Polen unb zugleich bie österreichischen Mi-1 JJ.on b" beiden Völker, gestatten Sie einem Freunde Ker Graf Babem und Graf Goluchowski sind in 12.5 ^"Anlaß zu benutzen, seine lebhaftesten
tban Jebr fat?Ier Weise, auf. gezeichnet'Podlimy.'
faf Badem, dessen Conferenzvoischlag durch die! Daß Herr Podllpny, den die Reise Faure's i» Mtmng der deutschen Reichsraths- und Landtags-Iber Stellung als Bürgermeister von Praa absolut L'Li»;S^^ ist, hatte gestern Vortrag nichts angeht, sich an Herm^W SS l a?9cn,ebm wird für de» Grafen denten des elsaß-lothringischen Verbandes wendet ft iaj^fiinüe nicht gewesen sei. Polen und TschechenI bezeichnend genug. Es gilt nichts Anderes 'als p nicht nur m Oesterreich, sondern auch in Russisch-1 gegen Deutschland im Sinne ftanzöstscher Revanche- ^f. unb ,-?beraa'. to° ^wische resp. panslawistische! Polttik zu demonstriren und man kann diese Frechheit "^n, ein Hochmuth gegen die Deutschen, garnicht niedng genug hängen. Sollte Herr Podttpnv Vormacht int deutsche» Reiche vielleicht nebenbei das instinktive Gefühl beseff^ habm ^n Pr-ußen ergriffen, der i» ftechster Weise gerade an den Henn Sansboeuf zu telearaXn ^Ausdruck kommt. So drucken jetzt, um nur ein um seinerseits den Mangel auszugleichen der dmck Se Brawda""' Ä? bem Warschauer bie erste Silbe des Pariser Namens an dem Geschöpf das Eh™ ?L sn "^^ehende, überaus aumuthige die zweite bedeutet, ausgesprochen ist? Es ist, abgesehen Merung der^Preußen nach: Ivon den bei jeder Gelegenheit vorkommenden^tschechi-
isseren . “ “ a/iuyyuitn aogeterni. Jetzt
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’ÄXte Xe.4“ ®;
------- ------ I wird fich der Kommandeur des genannten Regiments,'
~ Der ^Staatsanzeiger" veröffentlicht die Ber-
, ,r, ■ ■ - — ----- , leihung des Kreuzes der Großkomthure des Loben-
o.. ... auch uns der bürgerliche Izollernschen Hausordens an ben H -rroa Qnr 't
Liberalismus alsSampfWaffe gegen unsere Theodor in Bay«r» V 3°8 ÄarI ^»»k^gut genug." Diese offene Aussprache'
L,®29- Aug. Se. Majestät ber Kaiser tteß fich heute Vormittag von bem Minister bes KöMlichen Hauses von Webel Vorttag hatte« und empfing Mittags den bisherigen chilenischen Gesandten Francisco Antonio Pinto sowie dessen Nachfolger 0- tiuiumut ,vziaiocmorran,che Partei-1 Subercafeaux behufs Entgegennahme
organ, das in erster Linie den Anstoß für eine Be-1Abezw. Beglaubigungsschreibens in
er.
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«hmnt entgegen di- Exp-ditiou dieser Blatte», "
di- Annoncen-Bnreaur von Haas-nst-in & Vogler in wvu c» t
Magdeburg und Men; Rudolf aXXII. JühM.
JAranfturt a.M., Berlin, München u. Köln, C. L ,, ‘ °
& Co- w Frankfurt a. M.. Berlin. Hannover. Vari». T-lephou 65.
fätoaraen Brauen gaben ihr einen echt südländischen mnrieftitei tion »roßer Feinheit
umneselten ihren Elfenwuchs und in den Locken
~ 68 gab keinen besseren Ausdruck für dies!
Z „ei”e kleine Lothosblüthe. Doktor nauoen sich aber sehr viel in berIunb toV^toL^^biäma?0“« lÄesb°^l ^ s"b mft Fräulein^Sch^ttder;'"dabtt
aber gelacht würbe boch. - Die EinlÄuug gef-M Ä fest unb ftageud.' Dask
TXSX&-Ä *** 9 "b und Waffe, der seelendmchbohrenbe Hohn.
Settsam, Muth bemerktt den Grafen nicht, so auffallend seine hohe Gestalt von den Ander« abstach, den» ein eben eintretendes junges Paar barmte ihre Gedanken unb Blicke. Wie im Traum sah fie Fräulem Schneiber fich erhebe« «ad auf bie Leibe« jufteuern: es war — am Arme ihres BruberS —i Shlva be Velho! Unmöglich konnte fie fich irren, aufl wenn bie Vorsteherin nicht wie elekttifitt aufgesprungen und hinübergeellt wäre, fie trug ja Mananos Züge, nur noch bleicher, wie verklärt in r» <™ .5tf<bie» 'Hk Gesicht. Sie war etwas kleiner als Muth, obgleich natürlich um mehr als zehn Jahre atter, aber von zatter, eigenarttger Schönheit. Schwarzes Lockengeriugel unb die großen, mandel-1 förmige», wimpernverschleierten Augen unter feinen!
197.
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___________± ”•____________Jlmstnrtes Sonntagsblatt. Berantworüich für den allgemein« Theil: Redartrur R. Hartmann --- --------- & b« «-r-t-Mhttl.. Joh. Koch, beide in Marburg.
läÄ-ÄÄ SÄ’ LI.-LL Ä* ÄMS tschechNch? SBtTumÄJ"I“öffnetc ber Bürgermeister die Sitzung mit der Bezirkshauptmannschast Böhmisch-Brod mtt dn Be- (lLh°aft^Elje°nr^e) ^m^20 Septtmbn^a/Bud" grundung untersagt, daß die Veranstalter berJ-"“--U“f) ^. September »ach Buda-
selben eine Bürgschaft für Auftechterhaltung der ^rdnung und Ruhe nicht zu bieten vermöge» und überdies diese Kundgebungen nicht geeignet seien, in ric fe? erregten Zeit zur Beruhigung der Ge- muthcr beantragen. Wir haben immer Verttauen in die staatsmännische Weisheit des Kaisers Franz Joseph gehabt und haben es auch bei der jetzigen Lage. Wir denken, schon gestern in Ischl totrb dieser erfahrene Monarch dem Grafen , Badem einige Darlegungen gemacht haben, damit in Dingen Wandel geschafft werde. Die Tschechen sind und bleiben in Oesterreich den Deutschen gegenüber die geistig inferiore Gesellschaft, fie an maßgebenden Stellen ans Ruder des Staatsschiffs m Oesterreich kommen zu lassen, dazu wird sich ein Kaiser Franz Joseph am Ende nie verstehen!
* al8 ‘i«« ,d«r schlechtesten Arten be» Menschen-17?aP b??,,bte Tschechen auch nach Frankreich Knß- Mls, «echt-r. Historische Bastarde, Nachkommen unechter 1 ^e hinuberwersen. Hat doch vor langen Jahren lttßed S(e."?^6 ?bu?9tn' .im Straßenraub erwachsen und | selbst ber Tschechenführer Rieger ein seinerzeit viel- •®”
il slllll u bilbehalten . . . Mit der Natur und Begehrlichkeit!??b».-.^"^» seither mannigfach von tschechischen gesoid ° Riesenschlangen ausgestait-t, di- mit ihr-n V«r-1 Scndlmgen, Turnern n. s. w. ansgegangene tschechisch-
; tMd Kraft an . . . Der Prenß- ist roh, rücksichtslos,! Unb nu” gleich noch einen zweiten neueren Vormd. -humanitar- Gefühle unzugänglich, vor allen DingenIZ?"S aus Prag, bem Emporium ber Tschechen riiper bel u[a“e' nnb deshalb «Am Dienstag spielte sich vor dem Prager Schwur-
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i?ken gegenüber dasselbe, was der Tiger!"r-St dem Advokaten zu: „Sprechen Sie tschechisch, wir! W-ich zu den Hauskatzen ist.- j verstehen Sie nicht! Die Verhandlung ist tschechisch l' Sabat
schon die Ausdmcksweise kennzeichnet hierbei das I jwiderte. er bedleue sich nicht aus politischen Gründen der! chk und sittliche Niveau dieser slawischen! ^wache, sondern deßhalb, weil er der tschechischen! ..»’S« «*■ **5 ssuss & ämtä:
idir Aschen Schimpfereien stark ermuntern äh" — A'T{e u.;.„ . Erregung. |
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