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ie Enthüllung des Kaiser Wilhelm- Denkmals in Magdeburg.
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-- "ie v. Hänisch, Polizeipräsident Keßler, ferner inhof- und Hausmarschall Graf Eulenburg, Ober- isterin Gräfin Brockdorff und andere hervor- de Persönlichkeiten erschienen. Die Majestäten ßten die Anwesenden huldvollst. Nachdem der er die Front der vom Jns.-Reg. 26 gestellten compagnte abgeschritten, bestiegen die Herrschaften bereitstehenden Hofwagen und fuhren unter Geläut
ttostvoll fie gefaßt war; zittrige Buchstaben brachten ihr die Botschaft, „ängstige Dich nicht. ES geht wie es gehen muß, den Weg der ewigen Ordnung. Wir Alle auf der Pracksburg find gesund und grüßen Dich. Bleibe auch Du, wie Du bist, stark und lieblich, furchtlos und treu und bedenke allezeit, welch' edlen Name» Dn zu vertteten hast. Am Ballabende, dem ersten Deines jungen Lebens, wftd im Geiste bei Dir sein Tante Almuth. -
Die Gaslaterne» branute» trübe; er war nicht mehr so grimmig kalt draußen, aber noch lag über-
Der ganze Brief sprach zu Muth wie durch Thräneu; irgend etwas mußte geschehen sein, denn so, so knitz und kernig schrieb ihr heldenmüthigeS Tantchen nur, wenn der Geist des Zwiespaltes feine unsichtbaren Schwingen regte, wenn sie zu kämpfen hatte mit sich und dem Lebe». Den Vater erwähnte der Brief gar nicht; er war so eigenthümlich still gewesen auf der ganzen Reise, und beim Scheiden hatte er fie angesehen, als gälte es einen Abschied auf lebenslang. Stand Levy in Verbindung mit diese» bedenkliche» Zeichen? Eine unaussprechliche Augst bemächtigte sich ihrer; am liebsten hätte fie alles im Sttche gelaffen und wäre fortgewandert, zu Fuß, ttotz Schnee und Winterkälte bis — nach H°uS; doch sie bezwang sich, um ihres „edlen Namens" willen. Eine» Nachmittag lang und einen Abend hiett die künstlich erzwungene Ruhe an; vor der stillen dunklen Nachteinsamkeit jedoch zerfloß fie wie ein Hauch. Gegen Morgen hi» schrieb daS geängstigte Mädchen an einen, welcher ihr mit seinem kleinen beschränkten Verstand und großem Herzen voll Liebe und Glauben immer Wahrheit und Trost gespendet hatte, an Tabert, den schlichten Pfründner von St. Markus. Und nun war der Ballabend da und noch keine Antwort!
der Ueberzeugung, daß die Stadt unter der Regierung, zu der Ich jetzt berufen bin, und bei dem Frieden, der unter dem Kaiseraar und dem Schilde der Hohenzollern ruht, sich weiter entwickeln wird. Dies sei mein Wunsch für Magdeburg, daß es in feiner Entwickelung und Wohlfahrt fortschreiten möge zur Freude unseres Landes und zum Wohle seiner Bürger."
Nachdem der Kaiser feinen Trinkfpruch au: Magdeburgs Wohl beendet hatte, brachte Oberbürgermeister Schneider ein dreifaches Hoch auf Ihre Majestäten aus, in das die Anwesenden voller Begeisterung einstimmten. Nach einem Rundgange durch den neu hergerichteten Saal traten der Kaiser und die Kaiserin alsdann auf den Balkon des Rathhauses, von den versammelten Volksmassen mü brausendem Jubel begrüßt. Alle Tausende auf den Straßen, an den Fenstern und auf den Dächern stimmten begeistert in beit von dem Kriegerverbandsvorsitzenden Hauptmann der Landwehr Helm ecke ausgebrachten dreifachen Hurrahmf ein. Vom Rathhaufe fuhren der Kaiser und die Kaiserin nach dem Dienstgebäude des Generalkommandos, in dessen großem Saale ein Festmahl stattfand, zu dem Ihre Majestäten etwa 80 Einladungen hatten ergehen lasien. Rechts vom Kaiser saß die Gemahlin des kommandirenden Generals v. Hänisch, neben der Kaiserin Fürst Stolberg-Wernigerode; den Majestäten gegenüber saß Obcrpräsident v. Pommer-Esche. Nach dem Festmahle Betraten Ihre Majestäten den Balkon, auch hier wiederum von einer außerordentlich großen Menschenmenge mit Jubelrufen begrüßt. Darau wurde auf der Gartenterraffc Cercle abgehalten und der Thee eingenommen. Bor dem Mahle besichtigte der Kaiser das Grusovwerk, während die Kaiserin den Dom und die Wohlthätigkeitsanstalten besuchte.
Die Abreise nach Wildparkstatton erfolgte Abends um 6V2 Uhr.
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,12 200.
Telephon 56.
(Nachdruck verboten.)
„Baroneßchen."
Original-Roman von Ida John-Arnstadt.
(Fortsetzung.)
unserer Ansicht haben solche Leute, die Letzteres thu», nicht das Recht, sich im vollen Sinne des Wortes Deutsche zu nennen, sie find, wie wir es bezeichnen wollen, Talmi-Deutsche. Zu ihnen zählt ein Partei- Freund des Henn Rickert, auch einst im deutschen Reichstage, ein Mann, den die Goldwährungs-Anhänger als ihren größten Sachverständigen ansehen, Herr Bamberger. Er hat neuerlich eine Reihe von Vorwürfen und Anschuldigungen gegen unseren allver- ehrten Altreichskanzler und Marburger Ehrenbürger Bismarck veröffentlicht, die uns zu niedrig sind, um fie etwa auch noch weiter verbreiten zu helfen. Dies thun ja so viele Blätter unserer deutschen Demokratie so gern, denn es ist Wasser auf ihre Mühle, und die demokratischen Leser find ja auch mit nichts besser zu kitzeln, als wenn e8 über die „Großen" hergeht. Wer da recht ftech loszieht, das ist ihr Mann. Wir ersehen Bambergers schmähliches publiclstisches Machwerk ans der „Franks. Ztg.". Bamberger erklärt für den grüßten Feind des liberalen Bürgerthums die „Junker", gegen diese muffe sich das Bürgerthnrn sammeln, und alles Junkermäßige, jede Agitatton in ihrem Sinne, finde nach wie vor seit 1876, auch heute noch, den größten Protektor in Fürst Bismarck in Friedrichsruh. Dann heißt es wörtlich weiter:
»So kommt es, daß, trotz allen inneren Grolls, ein unsichtbares Band von dem extremen Junkerthum in Friedrichsruh zu den Familienkreise» führt, die in der kaiserlichen Hofburg wohl angesehen find, und die gemrin-
Arbeit ist In mehr als einer Leistung zu erkennen. Auf diesem Wege find alle Staatsmänner des Reichs bekämpft worden, welche fich nicht unter das Joch der Agrarier bedingungslos beugen wollten; und daß die National- liberalen sich verführen ließen, gegen tbre eigensten Interessen an diesem Strang mitzuziehen, kam daher, daß sie den untergeordneten Elementen ihrer Partei, welche fich die Losung ans Friedrichsruh holten, das Uebergewicht ein- raumten."
Die Staatssekretäre von Tirpitz und vorher von Bülow sind auch neuerdings noch in Friedrichsruh gewesen, auch war mit Letzterem der Herr Reichskanzler Fürst Hohenlohe nach den jüngsten Kieler Kaisertagen dort — also, Herr Bamberger, die Verbindungen von Friedrichsruh zur kaiserlichen Hofburg, „zum Bekämpfen aller Staatsmänner, die nicht durchs Agrarierjoch wollen, wären die besten!" Uns wundert es nur aufrichtig, daß sich wirklich Leute finden, die an der Bamberger'scheu vielen Humbug glauben. DaS können fie, wenn fie die wirklichen Verhältnisse und das große Werk eines Fürsten Bismarck nur irgendwie verstehe», aus Ueberzeugung nicht thun, das kann nur einer gewöhnlichen Sucht zum
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Muth ging umher wie im Traum. Daß es «ich Sylva gewesen, welche vor ihr das Balkon- vlki bewohnt hatte, wußte fie jetzt längst; erfragt 6 ste es freilich nicht; unmöglich konnte sie den »m de Velho aussprechen, aber die Blümchen
1 °ie Vorsteherinnen unterhielten fich in jeder freien von der „südländischen Geldfürsttn" und' » eigenartigen Auftreten. Vergeblich sann und 'ihr armer Kopf, wie die frembe Blume auf °Hen Boben gekommen fei nnb ob es ihr geliebter wisse. Nun konnte alles gut werben für ihn, (sie mußte unglücklich bleiben, für lebenslang? »Thewsky hatte fie täglich Briefe unb Blumen das Balkonzimmer war der verkörperte Lenz E' den Blüthen und Düsten inmitten dichten ^reibens; sämmtliche Pensionärinnen beneideten 'ach die schöne, glückliche Bewohnerin. Die glück- 0! — Wohl beantwortete fie Chewsky's J* wie fie versprochen hatte, berichtete getteulich ihr Erlebe» unb Lernen, aber fein Ring lag ^ageffen in irgenb einem Kasten des Schreib-
Dankbar unb respektvoll schrieb fie an ben Gemahl, doch ihre Gedanke» waren nur ’Jfle bei ihm, als das Hinmalen ihrer Berichte * • Auch Tante Almuth hatte zweimal an ’ Liebling geschrieben in dieser Zett; es war ,. zwischen den Zeilen, was Muth ängstigte, .7 Vater ließ nichts von sich hören. Was k8 bedeuten? Sie schickte einen Eilbrief auf Osburg und bat Tante Almuth flehentlich ’Wufe; die Antwort beruhigte fie nicht, so
Kaiser und die Kaiserin trafen, von lmshöhe kommend, heute Mittag 11 Uhr 50 Min. dem hiesigen Bahnhofe ein. Zu ihrem Empfange m der Oberbürgermeister Schneider, Oberpräfident enbei-k D°mmer-Esche, Regierungspräsident v. Arnstedt, —---'le Commandeur des 4. Armeecoips General der
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und Fächer und Kleiderschleppe hielt, es war Jemand da, der einen Zettel abzugeben hatte an „Fräulein Schneider," ein Kellner aus dem „Kaiserhof", und Tante Dina mußte fich weit aus dem Schlage vorbiegen, die Schrift zu lesen. — U
_ «®8 'st gut. Empfehlen Sie mich Herr» Doftor be Velho," beschick sie ben Wartenden, w-lcher sich zum Ergötzen der Blümchen mtt dem Stubenmädchen zugleich im Schnee herumbückte; M-th HMe nämlich chre Blumen ungeschickt aus der Dienstbotenhonb genommen unb nun lag bet bctonnberte Strauß womöglich unter ben Rädern New, so schlimm war es nicht, fleckenlos nur ein toentg schneenaß überreichte ihn der glückliche Finder. Muth belohnte ihn mtt einem lächelnd gesprochenem „SJanfe unb stieg ein; bie Pferde zogen an, unb bei bem schwanke» Lichtschimmer sah keine ber Jn- faffen, daß ber tiefe Ernst auf Muths Gesicht nicht zu ben Blumen stimmte! Jebe beneibete im Stille» das reiche, verwöhnte Mädchen.
„Wie rücksichtsvoll von be Velho's!" unterbrach Franlem Schneider das Geplanber im Wagen, „ba schreibt Herr Doktor, bes Balles wegen werbe ich Ihnen meine Schwester erst morgen zusühren; wir ,nb vorläufig im Kaiserhof abgeftiegen. Kinder, da fällt mir em Stein vom Herzen! Nun kann ich mich ruhig ber Freube Bingeben unb brauche nicht mehr ängstlich nach Haus zu denken. Donna de Velho hätte fich doch zu einsam fühlen müsse», so allem Jet Fran Doftor!"
„3a, und für Fran Doftor ist es auch beffer lantentirte ein naseweises Bankierstöchterchen im etimmnang ber Genannten, „ba kann sic ihr Adendbröbchen unb ihre Kopfschmerzen in Ruhe ab« warten!"
(Fortsetzung folgt.)
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Ehoral. Der Kaiser zeichnete ben Schöpfer des prächtigen Reiterstandbildes, Profeffor Siemeriug, durch eine Ansprache und Händeschütteln aus. Hierauf erfolgte ein Rundgang Ihrer Majestäten um das Denkmal und Vorbeimarsch sämmtlicher zur Zeit hier anwesenden Truppen der Magdeburger Garnison.
Nach der Parade fuhren Ihre Majestäten vom Denkmalsplatze nach dem Alten Martte, woselbst fie gegen 1 Uhr eintrafen. Se. Majestät fuhr die Front der dort mit ihren Fahnen aufgestellten Kriegerveretne ab. Gleich darauf begaben sich der Kaiser und die Kaiserin nach dem Rathhause. Ihre Majestäten wurden beim Eintritte in den Bürgersaal, in dem Magistrat und Stadtverordnete sich versammelt hatten, mit Fanfarenklängen begrüßt und nach ben auf einer Sftrabe ausgestellten beiben Thronseffeln geleitet. Nachdem die Kaiserin huldvollst einen ihr überreichten Blumenstrauß entgegengenommen hatte, brachte Oberbürgermeister Schneider den Majestäten ben ehrerbietigen Dank ber Bürgerschaft für ihr Erscheinen an btefer ehrwürdigen Stätte ber bürgerlichen Verwaltung zum Ansbruck. Redner wies auf bie hohe Blitthe unb das mächtige Gedeihe» hin, das Magdeburg durch die unablässige Fürsorge der preußischen Herrscher zu Theil geworden seit den Tage», da der Große Kurfürst die ans taufend Wunden blutende Stadt dem brandenburgischen Staatswesen angliederte, und erneuerte dem Kaiser das Gelübde unverbrüchlicher Treue und Hingebung. Der Oberbürgermeister bat hierauf den Kaiser, den Ehrentrnnk der Stadt aus dem für diese Feier von Bürgern gestifteten Becher entgegenzunehmen.
Der Kaiser ergriff den ihm überreichten Pokal und dankte mtt folgendem Trinkfpruch: „Aus dieser Stiftung, patriottschen Händen und Herzen entstammend, bringe Ich das Wohl Magdeburgs aus, indem Ich im Namen der Kaiserin und dem Meinen von ganzem Herze» für den herrlichen Empfang danke, den die Bürgerschaft Uns bereitet hat. Im herrlichen Glanze der Ausschmückung strahlt bie Stabt, unb ber Ton ber Begrüßung ber Magdeburger Bürgerschaft zeigt uns an, in welchen altbewährten Banden die Stadt mit Meinem Hause verknüpft ist. Magdeburg hat viel gelitten und durchgemacht, aber groß steht die Stadt in der Geschichte da, und große Ehre hat ihr einst gegolten, wie nur je einer deutschen Stabt. Vor Allem aber hat bie Stadt im Märtyrer- geift und in edler Hingabe für ihren Glauben gelitten und ein ehernes Denkmal ber Geschichte beS protestantischen Glaubens gesetzt. Unter Meinen Vorfahre» wieberhergestellt unb emporgeblüht, bin Ich
(uni w- Magdeburg, 25. Aug. Ihre Majestäten ' 1 ■ - OftH Pf tftlS St»
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Talmi-Deutsche.
* Leute, bie wissen, was bie Deutsche Nation bem Fürsten Bismarck zu verdanken hat, Leute, die fähig sind, nur Halbwegs bie Größe bes Geistes unb Festigkeit des Willens beim Bismarck'schen staatsmännischen Wirken zu würdige», können und müssen e^nnr auf das Aufrichtigste bedauern, wenn sich in unserem großen und schönen Vaterlande noch Männer finden, die wirklich an die Vergrößerung ihres politischen Ansehens dadurch glauben, daß fie ben Fürsten Bismarck, auch nachbem er kein Staats- ober Reichsamt bekleidet, aufs Schmählichste angreifen. Nad all Schnee und ein scharfer Ostwind fegte ihn von einer Straßenseite auf die andere. Vor dem Pensionat Winfter hielten bie zwei Wagen, welche Tante Dina unb ihre Schützlinge nach bem Schlöffe fahre» sollten. Die würbige Dame, ganz in schwere Helle Seide versunken, saß schon eine Welle auf dem Omnibuspolfter; auch ihre jungen Damen — alle in reizenden Toiletten — waren glücklich unter gebracht, nur Muth fehlte noch und Tante Dina schüttelte den fpitzenumzitterten Kopf und fragte ungeduldig, „wo bleibt nur Fräulein von Prack?" Die Blümchen zuckten bie Achseln, kicherten, zischelten unb wußten eS nicht. „Der »riefträger hat ihr eben ein Kistchen gebracht," sagte enblich Angelika von ber Aue; bie Andern lachte», „gewiß wieder Blume», oder gar ein Ringlein! Tante Dina, wir glauben, die Baronesse ist veilobt."
„Unsinn! Wie kommen Sie daraus, meine Damen?" Fräulein Schneider bekam ein ganz rothes Gesicht wie jedes Mal, wenn fie chre Blümchen „meine Damen", anredete; ttotz des ungewiffen Laternenlichtes sahen es die jungen Mädchen und Ütßen fich gegenfeüig an. Aber auch! Eine solche Nöglichkett hätte doch Tante Dina's heimlich ge- chaffene» schönsten Traum, Muth mit einem der H^Mn Hof-Cavaliere verbunden zu sehe», zerstören muffen!
Gott sei Dank, ba kam ja bas Sorgenkind! Sofort verstummte jede Verdächtigung ihrer Freiheit und verwandelte sich in ein vielstimmiges „Ah!" llnth hiett wirklich ein wahres Wunderwerk von Blumenstrauß in ben Händen, wie extra ersonnen ür ihre Balltoilette, maltschimmerude Ebelweißsterne, in weißer spitzenüberrieselter Atlasrnanschette. „Von zu Haus! erklärte fie einfach; aber sie konnte noch * nicht einsteigen, trotzdem das Stubenmädchen Strauß
wo iipf Glocken, von der ans Stadt unb Provinz zu- de ejAMengesttömten überaus zahlreichen Bevölkerung
I stürmischem Jubel begrüßt, zum Denkmalplatze. ' ie Einzugssttaße ist aufs prächtigste geschmückt, m». ye Schwadron Cürasstere des Regiments v. Seydlitz Mete den kaiserlichen Wagen. Prinz Joachim i id die Prinzssin waren gleich nach ihremEin- 1 effen nach Station Wildpark weitergereist.
ünl 12 Uhr Mittags kam das Kaiserpaar auf HL »knchgeschmückten Festplatze an, woselbst die Stadt- mtung, die Spitzen ber Behörden und eine Ehren- !ath, Mgnte aufgestellt waren. Eine zahllose Menschen- en, : We jubelte dem Kaiseipaare zu. Der Oberbürger- Hostt, $cr Schneider gedachte hier zunächst in einer itftH, Mache an Ihre Majestäten der langen, vom Kahlenkranze des Ruhmes verklärten Regierung he», fer Wilhelms des Großen, dessen hehre Gestalt ragenden Standbildern kommenden Geschlechtern zu norm «liefern ganz Deutschland wetteifere. Redner Itgen Ee Ihren Majestäten für die durch ihre Theil- [506i N an der heutigen Feier dieser verliehene höchste «fc und wies daraus htn, daß das heute zu ent» ■ Stnbe Denkmal gleich dem Standbllde Kaisers Otto i Großen auf dem Markt ein Wahrzeichen unver- ----- ichlicher Treue unb Hingebung Magdeburgs für . Xx ifer und Reich fei. Der Oberbürgermeister richtete UJlf schlich an den Kaiser bie Bitte, das Zeichen zur Hüllung des Denkmals ertheilen zu wollen. Auf reistf Wink des Kaisers fiel nunmehr unter den be« TOcn Rufen der zahlreichen Menschenmenge die "E bes Denkmals. Die gefammte Festversammlung 1 hierauf einen, von Posaunenklängen begleiteten