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Bottes Willen.
In den 90 er Jahren hat er
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Der Graf sah plötzlich finster aus; laut
sprechen, Muth?
lief
2.
Trotz all' dieser Ereignisse ist Kaiser Franz h von der faktischen Uebernahme aller Staats- chäste an, die erst im Jahre 1852 erfolgte, be- idj bedacht gewesen, die Wohlfahrt der viel- igen Völker seines Reiches, deren jedes Sprache
kg gewesen an höchster Stelle in seinem schönen tidje voll unendlich vielen Leids. Von dem Jahre 849 an, da den auf der Bastion der Wiener Burg wmenirenden 19 jährigen Kaiser ein Attentäter mit
m Tod noch wochenlang im Wasserbade gelitten, d Erschießung des Bruders, Kaisers Maximilian von ttiko durch Juarez 1867 bei Queretaro — und
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7.
Sie zuckte zusammen, .nicht heute, nicht so lang rch noch hier bi», möchte ich unser Geheimuiß veröffentlicht habe».*
Was war das? Der Graf hatte erwartet, Muth könne dm Ihre» gar nicht schnell genug sagen, daß sie demnächst als Gräfin Chewsky gebieten würde; recht wie ein Prinz im Märchen wollte er dm Baron und die Pracksburg erlösm vom Untergang; er kannte ja die gegenwärtige» traurigm Verhällniffe so genau und hatte sich im Stillen schon gewundert, daß Baron Prack noch frei auf den Trümmern seines Besitzes umherwaudelte, dmn die Sache war wirklich schlimm, sehr schimm. Der Gedanke, die Damen völlig schutzlos, und gebrochen den Baron zu finden, hatte ihn nämlich in dieser späten Stunde hierhergebracht l Ausgerüstet mit einem wahren Schatz von Hilfsmitteln, mit Geld und Dokummten und jenem unbezahlbaren, diamantbesetzten Goldreifen, welcher ein kleines Mädchen zur Gräfin Chewsky erheben sollte, war er gekommen; als Besitzer der
oifer Franz Joseph von Oesterreich
t heute sein 67. Lebensjahr. Der G e - urtstag des mit unserem Kaiser verbündeten narchen Oesterreich-Ungarns wird heute, wie übern! den Landen der Habsburgischen Monarchie, so auc
deutschen Kaiserhofe gefeiert. Es findet mf loß Wilhelmshöhe bei Ihren Kaiserlichen jestäten Galatafel statt, an welcher derK. K. erreich - Ungarische Botschafter in Berlin und der falls von dort eingetroffene Staatssekretär des chm Reichsamts des Auswärtigen nebst den au ' lhelmshöhe anwesenden Oberhofstaaten theilnehmm.
Wenn heute unser Kaiser das Wohl auf den eng befreundeten Kaiser Franz Joseph bei dieser Masel ausbringt, so tonnen wir Reichsdeutschen
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er spricht, nach Möglichkeit zu fördern. Friedliebend und streng konstitutionell erntete er auch bald die Liebe und Verehrung seiner Völker, besonders nachdem er ihnen 1861 die Verfassung gegeben. Mit dem nach 1866 aus seiner Ministerstellung in Sachsen erklärlicher Weise geschiedenen Frhrn. Ferdinand von Beust, einem Protestanten, erreichte er 1870 die Aufhebung des Concordats von 1855, nachdem von Beust bereits im Jahre 1867 den Ausgleich mit Ungarn zu Wege gebracht. Seit Taaffe's Tod ist in der inneren Politik in Oesterreich so manche Schwierigkeit neu enfftanden, die Wahl der Minister, und später die Bürgermeister-Wahl in seiner Hauptstadt Wien haben dem Kaiser manch' sorgenvolle Stunde geschaffen; neuerdings sind es die Polen und Minffter Badeni und Goluchowski, welche durch ihre Sprachen-Verordnung eine eklatante Benachtheiligung des Deutschthums in Oesterreich fertig gebracht haben. Hoffen wir, daß Kaiser Franz Joseph, Angesichts der festen Haltung der Deutschen, den richtigen Weg finde, diesem Vorgehen der beiden antidmtschen Minister bald das gehörige Ende zu bereiten.
Die Person Kaiser Franz Joseph's bleibt nach feiner schon über 9 Lustrm währenden Regierungszeit die eines verehmngswürdigen Monarchen, der in Pflichterfüllung und Bundestreue, wie im Friedensschutz seine höchsten Aufgaben erblickt. Möge ihn zum Heile der Völker Oesterreichs der Herr noch lange über dieselben regieren lassen, dieser Wunsch dringt heute auch aus vielen reichstreuen Herzen hinüber nach der fernen Donaustadt. Wenn dereinst sein Nachfolger in Kaiser Franz Joseph's Geist weiterregieren wird, dann wird es auch nach Kaiser Franz Joseph's Zeit gut stehm um das Reich des Doppeladlers mit den goldenen Schnäbeln und Fängen, deffen vielsprachige Völker sich heute alle in dem Rufe einen: „Gott erhalte Franz den Kaiser!"
rief mich meine Mutter, als ich noch ein Knabe war; feit ihrem Tode hat mich Keiner mehr so genannt; nun will ich den Kinderuameu zum ersten Mal wieder von Deinen Lippen hören, meine süße Braut."
Muth war undankbar: So tief bemüßigte sich der stolze Edelmann vor ihr, daß er vor sich selbst erschrak und unwillkürlich an sämmüiche Gesichter seiner Freunde im Spielsaal und Casino denken mußte, und sie schim das Bekenntniß feiner Seele gar nicht zu hören! Der Rame, welchen ihr Mund lautlos sprach, umfaßte zwei ©üben mehr. Wo waren ihre Gedanken?
^er Graf sah plötzlich finster aus; laut und hart klang seine Frage: ,waS soll ich Dir ver-
Burg, als glücklicher Bräutigam hatte er das neue S “?» ^"un! Wie ganz anders
hatte sich alles gestaltet! Freilich war sie sein geworden, die stolze Crbm von Habenichts, doch nicht 9tttTf4t; bic Verhältnisse hier Wenm vollständig geordnet zu fein. Hätte er gar geahnt, hn! eL?te "^als sein nennen würde,
zuvorgekommen als rettenber Engel, daß Levy in edler Selbstverläugnung eine Person vor den Abgrund gestellt und den leichtsinnigen, unerfahrenen Baron vor Schmach und Untergang bewahrt hatte! Mtt Gelb freilich W'a&tgt Scharfsinn unb hundert beschwer- . »Wie Du wUst, Kind," sagte der Graf uach- "?ber — hüte Dich, ein Chewsky läßt nicht £ - HL1”“?*- Wußt Du die Comödie dies» Hermlichthuerei m Scene setzen?"
„Gewiß, ich muß!" Laut und bestimmt kam des jungen Mädchens Antwort, aus tiefftem Herze» S ' nx?atn Ä Taute würden mich nicht ziehen Ä 018 ~ Sraut, aber wie sollte ich meine ku"stig- Stellung ausfüllen könne» so ohne Bor- bereitung dazu? Ich bin noch nicht einmal bei Hofe vorgestellt."
^Chewsky freute sich im Stillen über die aktvolle Art seiner Braut; er hatte sich's nicht so leicht vorgestellt, die wilde Rose zu den Treibhausanschauungen seiner lassen bekehren zu können und mm kam sie ihm selbst zuvor: Famos!
„Aber ich darf Dich doch begletten?"
Resident 1,08 ”W; mCin S°tCr bn"gt mich in die (Fortsetzung folgt)
die „Vertiö": „Angesichts der Trinksprüche bei Kaiser Wilhelms Besuch verliert das französisch-russische Einvernehmen als Ausdruck der besonderen Beziehungen beider Völker, unter dem Gesichtspunkte der Gemeinsamkeit des Vorgehens, sowie als allgemeine Friedens- bürgschast, viel von seiner Wichtigkeit. Das öffentlich hergestellte Einvernehmen zwischen Rußland und Deutschland modificirt bettächtlich den Charakter des französisch-russischen Einvernehmens. Unser Bündniß, auf bas wir so stolz waren, wirb zum einfachen Anschluß an bie gemeinsame Politik Ruß- lanbs unb Deutschlanbs. Es konnte auch nicht anbp8 sein. Die Republik will ben Krieg n»cht, am wenigsten mtt Deutschlaub. Im Prinzip hat ihr ber Anschluß an Rußland als Deckung gegen mre etwaige Rückkehr der siegreichen Macht gedient. Da aber auch Deuffchland seinerseits kein Interesse am Kriege hat, so ist alle Welt über den Frieden einig. Kurz, das französisch - russische Bündniß, ausgehend in der Verbindung Rußlands und Deutschlands, wird zu einem Friedenssyndicat, in dem Frankreich einfach seinen Platz an der Sette ber beiben andern findet."
, Emir von Afghanistan hat, wie das „Reuter sche Bureau" aus Sim la meldet, einen Hermon erlogen, worin er seinen Untertanen Der» butet, fidj den aufständischen Eingeborenen unter dem Haddhah bei Peschawur anzuschließen. Ter ®mir hat auch dem Gouverneur vou Kost dm Befehl gegeben, die Afghanen zu bestrafen, welche etwa der britischen Expedition in Tochi Kameele raubm sollten. — Der englische General Blood unter» nabm eine Akognoscirung nach dem oberen Swat- ttde unb stieß dabei auf ben Feind, welcher eine durch rohe Erd- und Steinwälle befestigte Stellung £"0liWen Truppen brachten ihre Feldgefchntze mtt großem Erfolg in das Gefecht, wo- rauf der Feuid die Flucht ergriff. — Ein scharfes Subt auf die Vorgänge wirft ein vor drei Wochen *n. b£r »Ltnd'an Dally News" veröffentlichter Brief L “l8 Mohammedaners; das Schriftstück boß m getotffen Kreisen die panislamitische Bewegung schon hochfliegende Hoffnungen erzeugt hat. Der Verfasser bejubelt die türkischen Siege: „Die Femde des Sultans find zu Boden gestreckt. Noch emmal flattert die Fahne des Moslems in ragend« und wirst ihre Falten auf die bestürzten Un- K" otS* $Ürfti toirb am Leben bleiben, fagt ber Astronom von Haiderabad, unb wir brauchen uns beshalb leinen Befürchtungen ym-
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««« ® Dolch ins Genick stach, (des Kaisers Adjutant (513 |ing den später sehr rasch gehenkten Mordgesellen 14. sott mit dem Degen zu Boden) bis in die 80 er K#. chre hat Kaiser Franz Joseph eine Fülle von Herze- ,ßt li $ erleben müssen. Die unglücklichen Kriege von —• 69 unb 1866, die tödtliche Verbrennung einer
Wen, zum Ball gekleideten Verwandten, die vor
mit grobem Eifer für bie Sache des Friedens »wischen ben Nationen wirkte, Franz Wirth. Aber gerade sein Beispiel "us, wie schwer es war, unter ber landläufigen koSmo- polmschen Friedenspropaganda bie berechtigten nationalen Ueberzeugnngen unb Pflichten zu wahren. Weil Wirth bara» festhielt, daß Deutschland sich im berechtigten ®efi:; DDn ®tfa6-Lothringen befinbe nnb von ben erneuerten Abstimmungskomödien nichts wiflen wollte, war er m btn "ichtdeutschen Fi iedensgenoflen ein gezeichneter Utontt. Dies bringt uns auf ben Haupipunlt, weshalb bon ben namhaften, in weiten Kreisen beS VaterlanbeS Ansehen unb Einfluß besitzenden deutschen Politikern unb @e= lehrten so wenig an biefen Friedensrednereien sich betheiligen. Es ist neulich schon an anbet er Stelle barau Angewiesen worden, baß eines ber scheinbar allgemeinen FriebenSorgane „La Nourelle Europe“ als feinen Haupt- imetf bie Wiedergewinnung von Elsaß - Lothringen für s^ankreich betreibt; in demselben Ton ist ein in Bern erscheinendes Blatt „Les Etats-Unis d’Enrope, Journal de la Lique Internationale de la Paix et de la Liberte“ gehalten. Auch hier wirb baS auf Elsaß - Lothringen lastenbe beutsche Joch bejammert unb mit ber Türkenherrschaft auf Kreta in eine Linie gestellt. Der Umftanb, "atz Hamburg, ber augenblicklich deutsche Versammlungsort, eine Republik ist, wirb mit lächerlicher Uebertreibung ge> »rtefen, nnb bagegen ber gegenwärtige Kaiser des deutschen Reichs als ber Ausbund beS Scheinkonftitntionalismus unb Slbtoluh4mu8 hingestellt. Das 6vjährige RegiernngS- lubilaum ber Königin Victoria, bem auch außerhalb des Vereinigten Königreichs bie Sympathieen aller richtig empfindenben Zeitgenoffen folgten, gibt bem Friedensblatt nur Anlaß, von Irland unb Indien zu reden, „vones les uns d la servitude et 6 l’6crasement, les autres ä la famine.** (Geweiht bie einen ber Sklaverei unb ber Vernichtung, bie anberen ber Hungersnoth.) Mögen bie luerarischen Regenten biefer „Vereinigten Staaten von Europa" immerhin so denken; mir freuen nne, daß toter« "«tonale Konferenzen oder Kongreffe, bie von Organen mit laichen Grundsätzen unb — schlechten Manieren vertreten werben, im deutschen Volke so wenig Anklang finden, wie d.e Thatsachen beweisen. Nach unserer Ueberzengung wird der Sache des internationalen FriebenS, ber in verständigen Grenzen jeder rechtbenkende Mann — unb jebe solche Fran nicht minber zugethan fein muß, bnrch bie Art von Propaganba, wie ste zur Zett betrieben wird, viel mehr geschadet, als genützt."
Der f r a » z ö f i s ch e Mtoisterrath tagte in Paris gestern Nachmtttag unter dem Borfitz des Präsidenten Faure. Es wurden verschiedene, die Reise Faures nach Rußland betteffendeFragen berathen. Faure reist heute Vormittag nach Dünttrchm ab unb schifft stch Mittags 1 Uhr nach Rußland ein. In feiner Begleitung befinden sich der Minister des Auswärtigen Hanotaux, Admiral Gervais und die Mttglieder des Civil- und Militärstaates. Meline wird während der Abwesenheit Hanotaux' die Geschäfte des Ministeiiums des Aeußem leiten. Manche Pariser Blätter fuhren über die politische Bedeutung der Reise eine sehr vernünftige Sprache. So schreibt
Umschau.
Die „Köln. Ztg." spricht sich über dm internationale» Friedens-Kongreß in Hamburg aus und sagt u. A.:
„Offen gestanden ist es uns nicht unlieb, daß die Repräsentanten des deutschen Reiches in diese» und ähnlichen Serfammlungen über die moralische Größe der Herren Max Hiffch, Richter von Pforzheim und Frau Lina Morgen- ftern usw. nicht hinauSreichen. Dem persönlichen und bürgerlichen Werthe der genannten Persönlichkeiten und ihresgleichen soll damit in keiner Weife zu nahe getreten werden, unb gern wollen wir an biefer Stelle eines beu.schen Ehrenmannes gebenteu, ber vor wenigen Monaten seinem beutschen Vaterlaube entrissen worben ist unb bet
plötzlich ihre beiden Hände und preßte sie wie im heftigsten Wehgefühl an sein Herz. „Muth, Muth! Ich kann Sie nicht aufgeben; werden Sie die Meine! Wolle» Sie e» nicht?"
Das junge Mädchen hatte sich losgerungen und stand vor ihm, blitzmden Auges, mit fliegendem Äthern. „Doch, Graf Chewsky! Bettachten Sie mich als Ihre Braut, aber rührm Sie mich nicht an, — nie wieder!"
Hatte er recht gehört? Mtt ausgebretteten Armm ttat er auf sie zu. „Dank, Dank, mein Kind!" Doch fast enffetzt wich er zurück vor ihrer drohenden [ Haltung, dem feindseligen Blick ihrer Augen; eS war die Sprache der beleidigttn Unschuld; nur zu gut verstand er sie, der „feingeschulte Held der Lebens- Arena!" Er verbeugte sich kühl und bot ihr den Ann und sie legte ihre zitternden, kalten Finger- pitzen hinein, wie es sich für eine richtige, gräfliche Braut geziemte.
Ein Windstoß, wie das Aufathmm eines erlösten Geistes, riß an dm Festerscheiben und schlug in die blätterleeren, verschneüen Lindmäste im Hofe, daß sie klappemd zusammmflogm und die Schneemassen weit umherstoben.
„Wollen Sie mir etwas versprechen, Herr Gras?" redete Muth ihren Verlobten an; er sah aus sie nieder, etwas wie Mttleid mit dem Kinde kam über ihn; er wußte genau, daß es nicht Liebe gewesen Dar'. sondern der uralte Grund der Existenzftage, )er seinen höchsten Wunsch erfüllt, ihm die Baronesse zu eigen gegeben hatte. Noch nie hatte ihm eine Frauenerjcheinung imponttt; vor dem Königlichen । Augenauftchlag Muths aber verflog feine sieghafte i ^ttche. „Gern, mein Kind," versicherte er, „aber j laß den kalten Grafmtitel und das „Sie"; für i Dich bin ich einfach Poldl, Dein Poldi. Sieh', so i
baute ® "" leiste von Herzen mit einstimmen. Mit —7, Kester Bundestreue hat Kaiser Franz Joseph zu W b8 gestanden seit jener Zeit, da die politische Kunst IW Mes Fürsten Bismarck ihn nach dem 1866 er Kriege z ’m wogen, Deutschlands Verbündeter zu werden. Des ttecha tifer Franz Joseph's Laufbahn ist vom Beginn ** 1 inet Thronübernahme int Dezember 1848 an ein
k Nachdruck verboten.)
„Bar 0 neßchen." Original-Roman von Jtza John-Arnftadt.
(Fortsetzung.)
_®raf Chewsky küßte lächelnd die dargereichte * zuckende Hand unb nahm Platz dicht neben unb. sie widersprach nicht, rückte nicht von toeg wie sonst, auch nicht, als Vater und Tante
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Wöchentliche Beilage«: Krcisblatt für die Kreise Marburg ««d Kirchham
Druck und Bettag: Joh. Ang. Koch, Univerfitäts-Buchdruckerei in Marburg, VA ^A .s < Ai „ .... **
Rebaktio» unb Expedition: Markt 21. ^UUltnttCv Verantwortlich für btn allgemeinen Thell: Redakteur M. Hartmann,
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v» der Gipfel des Weh's, der unter so beklagms- 1 Heu Umständen erfolgte Tod des Kronprinzen 0°dolph, des einzigen Sohnes — dies Alles ha
I «er Franz Joseph getragen mit wahrer Ergebenheit
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- uub "Vn 1QQ Feiertagen. — Quattal-Abonnements-Preis bei der Ervc- Jwv. ditton 2 Ml., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Psg (ejfl Telephon 55 Bestellgeld . Jnsertionsgebuhr für die gespaltene Zette
Lerepyon t>o. oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg
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gegangen waren. Freundlich nickend hatte ste Almuths besorgt flehendm Blick erwidert und tS nun, daß der verhaßte Mann zu ihr sprach, sei» heißer Athem ihre Sttrn umwehte.
Regungslos, die schlanken Finger krampfhaft der und in dm Schoost gelegt, faß sie neben unb hörte ihn reden wie ans der Feme; die _____ Haarfluth um Hals und Gesicht schimmerte «old, doch es war, als gehöre dieser Mädchen- totem schönen WachSbilde an; beinah steinem ’S- die Züge bei der Lampenbeleuchtung; der JS i in ben Wangengrübchen schlief; sie vertieften ■ n^t' als Graf Chewsky sagte, „Ihre
J“?öige Küchmfee, gnädiges Fräulen, schien Z - ben Bösen zu hallen: „Hans, Hans — tg r t ^tosel!" stöhnte sie wirklich und wahrhaftig, 611*- Einlaß begehrte, und zttterte hesttg dabei, “ Thorschlüssel aus ihrer Hand auf das Pflaster Lt „ erleichtertes „Gottseidank, Sie find's Herr 513-' bergest' ich mein Lebtag nicht." Er lachte Knabe.
J stieg es nur so heiß und roth auf in SllkHD laugen Antlitz neben ihm? Der Aristokrat • H nicht begreifen, er wußte nicht, an welche tll* jkj, ei gerührt mit feiner Erzählung, welch' ideale .;f, ek/ °ls Satanas in diesem Kopfe spuckte! Er | gedankenvoll auf Muth. Dann ergriff er
ber auch den Grafen Taaffe, der ihm einst neben Coronini der liebste Jugendgespiele gewesen, Augen für immer schließen sehen, einen feiner 'ihrigen Minister.
nimmt entgegen die Expedition dieses Blatte,, 7 * “" mn.3a6rg.
Donnerstag 19 August 1897. S&jggga«*■ “•
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