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Marburg

Sonntag, 1. August 1897.

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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhai«. Jllustrirtes Sonntagsblatt.

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und 1 *7Q Feiertagen. Onartal-Abonnements-Preis bei der Erve-

1 <O dition 2 M., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (exkl.

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Telephon 55. oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.

Arqeigen nimmt entgegen die Expedition dieser Blatte«, sowie die Annoncen-Bureaux von tzaasenstein & Vogler in VYVIT Frankfurt a. M., Caffel, Magdeburg und Wien; Rudolf AÄA11. ^Ztlyrg. Moss« in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, L. L. <r.r.h6«« kk

Daube & Co. in Frankfurt a. M.. Berlin. Hannover, Pari». Telephon 55.

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Wie alle Staaten nicht allein unseres Kontinents

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wäre nichts vorgefallen, und drückte Henn de

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8las Rolhwein trank er hastig aus,auf des

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ine Handelsvertrags - Kündigung.

Wie der deutscheReichsanzeiger" meldet, hat die lglische Regierung den am 30. Mat 1865 Wen dem damaligen deutschen Zollverein und wßbritannien vereinbarten Handelsvertrag ge- Mgt. Der Vertrag tritt nach Ablauf eines Jahres

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sagte auch der Baron,

(Nachdurck verboten.)

Baroneßchen/

Original-Roman von Ida John-Aruftadt.

(Fortsetzung.)

,3u Befehl gnädiger Herr!" lachte Stephan Thräneu,ein paar Zeichen halten's die Knochen schon nach aus," und Fräulein von

«ebtz vere« 'Gratisbeilage«

rei s b l att" für die Kreise Marburg uni irchhain,Illustriertes Sonntags- att" undVerloosungsliste der 1 Preutzischen Klassenlotterie" «den von allen PostMstalten, Landbrief.

Bestellungen

die Monate August und September auf die

10 5 o» beiden Schultern sauft auf das Ecksopha. og®ia) 1 bleiche Gast machte auch keine« Versuch des Voss'« «Handes; er ließ sich vorlegen, einschenken und q Mar1 higcu, berührte aber nichts von den Speisen; nur e. _ 8la« SRnthmpin trank er baüia aus. _nirf des

. «i blickte verlegen auf ihren finster fiunenden ° I ß. Sie hatte es wohl bemerkt, daß hie- em .nchste wllß gekämpft worden war und bemühte sich mit «t Takt um eine würdige Vermütlerrolle,Bitte, de Herren," bat fie mit Wort und Blick und

Kirchhain, Neustadt und Wetter ent Angenommen.

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aadr« 'Hierher, Mariano,

555 i Ausnahme Oesterreich - Ungarns und Rußlands, «rgas iche durch die Handelsverträge mit Deutschland igsqu h Jahre lang gebunden sind, so ist es neuerdings ichem «euilich Amerika, das nach Wahl des neuen (.) äßdenten seine Schutzzölle gewaltig erhöht hat.

scheint, daß England sich diesen amerikanischen h-tzzöllen gegenüber jetzt freie Hand schaffen will; & ist ihm unmöglich, so lange es mit anderen ten Handelsverträge auf dem Princip der günstigten Nation geschlossen hat, welche auch der oder jener Hinsicht den Amerikanern zu Gute _ en. England dürfte nicht blos allein den

-ftraBt jigen, jetzt noch gegen Deutschland gültigen Ver- * _ kündigen, sondern es wird auch seine bis-

' k>7«igen Verträge mit all' den contmentalen Staaten ien, die ihm irgendwie die Hände bei einer -Revanche-Politik gegen das sich des englischen

Igctn, in der Ärpedition (Markt 21) nie von unseren Filial - Expeditivner

«Mariano kommt mit mir cmS Brasilien," brach -Von ch Herr von Prack das verlegene Schweigen, i 1 bei uns Deutsch reden zu lernen; er will \ ! Studien in unserer Kaiserstadt beenden. Richt ^-Almuth, Du fütterst unser« blassen Philosophen du wenig heraus, bevor er sich i« den Strudel ^tdankenwirrwar stürzt?"

.Wie gern, mein Herr!" versicherte daS. Fräulein, ber junge Mann lächelte fie cm wie ein

Kranker, der a« keine Heilung mehr glaubt, bitter, zweifelnd. Sie reichte ihm ihre wirth- 81® L Hand hinüber.Sie solle» bald stark und PosA ttb werden, Herr de Belho; find Sie ernstlich

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wie deutschen Imports in die Vereinigten Staaten so energisch erwehrende Amerika binden.

Für uns Deutsche ist nun diese Kündigung eine doppelte Lehre. Sie zeigt uns von der Stelle aus, die bisher in der HandelspoMk doch als die energischeste und am meisten ge­winnende gilt, wie die Zollpolitik eines großen Reiches sich nicht, gleich der Deutschen unte Caprivi auf viele Jahre hinaus festlegen dar sondern den maßgebenden Faktoren jeden Handels Verträge abschließenden Staates allzeit die Möglich­keit laffen muß, sich so einzurichten, daß dasWie Du mir, so ich Dir" gehörig zur Geltung ge­bracht werden kann. Sodann aber ist diese englische Kündigung uns Deutschen eine Lehre, jetzt das denk­bar Möglichste auch deutscherseits zu thun, um die Zoll-Interessen Deutschlands den Amerikanern und den Herren Eng­ländern gegenüber auf das Ener­gischeste wahrzu nehmen. Heute find d e Stützen deutscher Zoll- und Handelsvertrags-Politik des Grafen Caprivi nicht mehr am Ruder, und der neue Staatssekretär des Reichsschatzamts Herr von Thielmann hat sich energisch dagegen verwahrt, daß er mehr als sprachkundiger Vermittler bei den damaligen Verhandlungen gewesen sei. An ihm wird es jetzt, zumal er gerade von dem Botschafter- Posten in Washington auf seine neue Stelle gelangt, ganz besonders mit sein, die amerikanische Zoll- und Handelspolitik richtig auf künftige Entschlüsse des Fürsten Hohenlohe und zunächst auch auf Anwendung der gegebenen Zoll-Erhöhungsbefugnisse des Bundes- rathes einwirken zu lassen. Schutz unserer nationalen Produktion, dies hat dem Bielefelder Kaiserprogramm und der von Miguel- schen Aussprache zufolge bei allen neuen Verhandlungen mit den Engländern, und hoffentlich auch bald mit den Amerikanern die oberste Devise zu sein, das erwarten wir mit Bestimmtheit. Deutschland ist durch die zollpolitischen Rücksichtslosigkeiten Frankreichs und Rußlands, durch den neuen amerikanischen Zolltarifusw., so meinen wir, nun doch wahrlich gewitzigt genug geworden, um gerade den uns jetzt wirthschaft- lich in jeder Hinsicht feindlichen Engländern gegen­über, wie überhaupt fernerhin bei neuen Zollver­einbarungen das Wort Rücksicht außer Spiel zu lasten und sich fest und energisch auf den Standpunkt zu stellen:Wie du mir, so ich dir!"

Nicht das, Mademoiselle; ich .... . bin

sehr. .*

Die Nerven, Almuth; Ueberarbeitet, weiter nichts," antwortete statt seiner nun der Saron, Bergluft und Waldesgrün werden hier Wunder thun." Und Fräulein von Prack tröstete:Unser Wildfang weiß das am besten zu finde« und wird Sie führen. Wir haben nämlich ein kleines Mädchen hier, Wallhers Töchterchen, die Muth . . . Nein, wie wirst Du Dich wunder« ..." wcwdte sie sich nun a« ihre« Bruder.

Wir haben gesehen die liebliche Else", Herr de Velho sprach es innig und der Baron war aufge­sprungen und lachte,na hör' mal, eine Elfe scheint sie mir nicht zu fein, die kleine Ausreißerin. Komm, Almuth, führe mich zu meinem Kinde."

Ja, war denn das möglich? Die Muth war hier gewesen, und er, der Barbar von Vater, Halle noch einen ander» Gedanken fassen könne»!? Heber« ;aupt, wie war er nur! Zum erste» Mal nach zehn Jahren wieder daheim und so gleichgillig! Dort irüben über dem Schreibtische hing Kathittka's chwarz verhangenes Bild; er hatte die Verklärte doch o sehr geliebt, so tief betrauert, und hatte noch nicht einmal hivübergeblickt, ihre einst gepriesene Schönhell dem Freunde nicht gezeigt! O Männerherz!

Kopffchüttelnd unterdrückte fie ein bittres Wort und führte ihn an seines Kindes Bett. Da lag Muth, schon wieder in festem Schlafe; ihr un­schuldiges Gesichtchen hob sich bi blühender Frische wn ben weißen Kissen, aber fie lächelte nicht wie onst, ein Ausdruck von Trotz zuckte um Mund und Brauen: träumte fie schwer? Der Baron faltete die Hände und blickte die kleine Schläferin unverwandt an. Seine Schwester sah stolz zu ihm hm.Nun?

Industrie und Landwirkhschast.

Wie gemeldet ist, wird der Deutsche Landwitth- schaftsraih an ben Centralverband deutscher Industrieller die Aufforderung richten, die Vorbereitungen für die Schaffung der Gnmdlagen der neuen Wirthschasts- unb Handelspolitik, wie sie sich beim Ablauf der jetzigen Hanbelsverlläge von selbst ergeben wird, ge­meinsam vorzunehmen. Dieser Schritt wird als recht erfreulich bezeichnet werde» müssen. Industrie und Landwirthschast haben in letzter Zell nicht so mit einander gestanden, tote es im Interesse beider zu wünschen gewesen wäre. Heute noch die Ursachen davon zu erörtern, ist überflüssig, jedenfalls hat die Art und Weise der Agitation beider Theile nicht dazu beigetragen, das Verhältniß zwischen beiden zu bessern. Und doch war es einst anders. Als Für i Bismarck in richtiger Erkenntniß, daß Deutschlands Industrie sich nur zu der höchsten Blüthe entwickeln könnte, wenn sie durch Zölle gegen den ausländischen Wettbewerb auf dem heimischen Markte geschü;t würde, Ende der siebziger Jahre seine kühne Zol - polillk inaugurirte, der er die Sozialpolitik der Kaiserlichen Botschaft vom 17. November 1881 an die Seite stellte, waren es Landwirthschast und In dustrie gemeinsam, die ihn dabei unterstützten. Und wahrlich nicht zu ihrem Schaden.

Seit dem Ende der siebziger Jahre hat sich Deutschlands Jndusllie so entwickelt, daß ihr ärgster Konkurrent auf dem Weltmarkt, das englische Gewerbe, schon seit Jahren sich in Klagen über das lieber« wiegen Deutschlands ergeht. Die Landwirthschast hat zwar, weil keine Zollpolitik die Erschließung weiter Gegenden des Auslandes für ben Gelleidebau ver­hindern kann, in den letzten Jahren eine wenig be­friedigende Position, die letztere wäre aber ohne die Zölle noch ungünstiger gewesen. Die Landwirthschast will nun ans dieser Position heraus. Im Jntereffe des Staatsganzen ist zu wünschen, daß fie ihr Ziel erreicht, aber auch im Interesse der Industrie. Denn, wie es sicher ist, daß eine kaufkräftige Industrie die Landwillhschaft fördert, so ist es umgekehrt gewiß, daß je faiiffräftiger die Landwirthe sind, um so größer der Absatz der Industrie ist.

Es wird sich nur darum handeln, ob und inwie­weit eine Annäherung an das genannte Ziel durch die Willhschasts- und Handelspolitik zu erreichen ist. Darüber sich klar zu werden, wird die erste Aufgabe für das gemeinsame Vorgehen von Landwttthschast und Industrie fein. Man hat der letzteren manchmal vorgeworfe«, daß fie in den letzten

was sagst Du? Dein Ebenbild, Wallher, an Leib und Seele!"

Bei Almuths Rede fuhr der Baron zusammen, sank auf den Bett-Schemel neben der kleinen Lager­statt und bedeckte fein Gesicht mit beiden Händen.

Nun war er der Schwester wieder unbegreiflich: das sollte doch nicht Freude bedeuten? Er schluchzte ja herzbrechend. Wenn nur Muth nicht aufwachte, jetzt! Na, Gott sei Dank: alles Gefühl war doch noch nicht erstorben in ihm! Sie ließ ihn gewähren und lauschte durch die angelehnte Thür in das Wohnzimmer: Herr de Velho hatte sich erhöbe« und prach in seiner ftemdländischen, langsamen Weise angelegenllich mit Stephan. Almuth verstand kein Wort davon; sie sah ben alten Diener sich verbeugen und hmausgehen und ben Gast eifrig in ein Notizbuch schreiben. Er hatte sich baz» über ben Tisch geneigt, und bte Hängelampe beleuchtete fein edles Profil. Vie blaß und leibenb der arme Mensch aussah! Doch da, Muth regte sich. Blinzelnd und ver- chlafen blickte fie auf ihren Vater und in das Nacht­licht, als llaue fie der kleinen, still leuchtenden Flamme nicht; dann war sie mit einem Ruck in die Höhe und winkte mit beiden Händen die Tante zu sich her. Das Fräuleiu llat auch sofoll zu dem Kinde; doch der Baron hob Muth schon mit einem Jubellaut auf seine Kniee und blickte ihr forschend in die groß aufgeschlagenen blauen Augen. Muth, über und über roth, glitt verschämt auf ben Teppich unb warf ihr Morgenkleibcheu über; nicht ein Wort kam über ihre Lippen.

»Ja Muth, mein Kivb! Hast Dn beim leinen Gruß für Deinen Vater?"

Es lag ein schwerer Vorwurf in seiner Frage. linth hakte ihren Sebergürtel fest und blickte nicht auf; erst als Tantcheu fie traurig und kopfschüttelnd

Jahren die Jntereffen der Landwirthschast nicht ge­nügend berückfichttgt hätte. Der Vorwurf trifft nicht zu. Man braucht nur an die Erklärung der Jnbustttelleu vor ben Verllagsverhanblungen mit Oesterreich zu erinnern, worin bie Industrie irgend welche Vor theile, welche durch Benachcheiligung der Landwirthschast erkauft werden müßten, von sich zurückwies. Es ist ficher, daß bie Industrie auch jetzt bie Jnrereffen ber Lanbwirthschast mit wahren helfen wirb. Natürlich barf aber von ihr nicht ver­langt werben, baß fie fich selbst ben Garaus machen unb auf ben Export verzichten soll. Das wird auch kein vernünfttger Landwirth verlangen. Die In­teressengemeinschaft zwilchen beiden Probnktivstänben ist eine zu innige, als daß fie nicht ein gemeinsames Handeln fruchtbringend für beide Theile werden lasse« sollte. Die beiden Stände scheinen sich wieder, wie Ende ber siebziger Jahre, gesunden zu haben. Es würde beiden zum Segen gereichen.

Umschau.

In mehreren Berliner Tagesblättern find aus der am 15. d. Mts. erschienenenHygienischen Rund­schau" die Erlebnisse einer von vr. Obermüller unter­nommenen Arbeit veröffentlicht worden, die sich mit Nachweis ber Häufigkeit bes Vorkommens von Tuberkelbazillen in ber gewöhn­lichen Marktbutter beschäftigt. Dr. Ober« müller hat in 14 untersuchten Butterproben virulente Tuberkelbazillen nachweisen können. Diesen Ergeb­nissen gegenüber, bte geignet sinb, große Beunruhigung hervorzurufen, erscheint es nothwendig, schon jetzt bie Resuttate ber im bakteriologischen Laboratorium bes Gefunbheitsamtes zu bem gleichen Zwecke angestellten Versuche kurz zu veröffentlichen. In ben letzten zwei Jahren sind von dem Vorsteher der bakteriologischen Abtheilung, Re­gierungsrath f r. Petri, über 100 Butterproben auf Tuberkelbazillen untersucht worben; in etwa 30 v. H- waren für Meerschweinchen virulente Tuberkel­bazillen nachweisbar. I» 60 v. H. aller Proben fanden fich Stäbchen, die das Vorhandensein von Tubc rkel- bazillen vortäuschen konnten, bei eingehenderer Unter­suchung indeß sich als verschieden von diesen heraus- stellten. Die Untersuchungen bekräftigen sich gegen, ttärtig mit der Frage, ob und unwieweit besondere Wtänbe vorliegen, welche bie gesundheitsschädlichen Eigenschaften der dem menschlichen Körper mit Fett- nahrung zugeführten Tuberkelbazillen beseitigen oder einschränken. Für die Annahme scheint bie Thatsache

anfab, legte fie beibe Arme langsam um feinen Nacken unb ben lockenumwirrte« Kopf an feine bärtige Wange; bann flüsterte fie ihm in das Ohr:bleibst Du nun zu Hause?"

qi .?er,S3a f6te fr Mtlich.Freilich! immer, Liebling! Welch hübsches, großes Mädchen bist Du geworden!" '

-Aber ungezogen, Papa. Wirst Du mich schlagen?"

-Dich schlagen? Was fällt Dir ein, Kind! Schlagt dich Tante Almuth?" Eine drohende Falte erschien zwischen feinen Brauen, doch Muth antwottete: Aber Papa! Tantchen verwöhnt mich, und fie würde mich auch nicht bezwingen; ich habe Kraft tote et« Junge." 1

Recht so, Mädel; bas ist gut Prack'sche Att!" Lad&tnb nahm ber Baron seines Töchterchens Arm mtb führte es hinüber an ben Geburtstagstisch. D°ch b-vor Muth all bie Herrlichketten ausah, blickte te sich fragenb um; auch ber Baron unb feine Schwester stutzten: wo war be Velho? Erschrocken chauten bie Geschwister fich an, unb mit wahrem Sturmgelänt klingelte Herr von Prack ben Be- bienten herbei.

Stephan kam, so schnell seine alten Füße ihn trugen, ber Teller in seiner Hanb flog auf unb nieber. 3 Befehl, Herr Baron," wollte er wohl sage», aber biefer fuhr ihn an:wo ist ber fremde Herr?"

Ohne zu antwotten präsentirte Stephan ein ver- "chloffenes Couvert mit des Barons Abreffe.

Herr von Prack riß ben Umschlag ab, unb nach »ent Blick auf bas mliegenbe Briefblatt flog auch bieses in Fetzen.

Schöne Geschichte bas! Laß augenblicklich an- Panne», Stephan."

(Fortsetzung folgt.)