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von Prack ü-rrflog das Papier und
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nebst deren Gratisbeilagen
;eiSblatt" für die Kreise Marburg uni hhain, „Illustriertes SonntagS- tt" und „Verloosungsliste bet . preußischen Klassenlotterie"
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Die Erweiterung der Unfall-
vchreiben Ihres Herrn Broders, gnädiges • betonte der geistliche Herr sehr ruhig ^reichen desselben.
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Versicherung.
r Bund der Deutschen Tischlerinnungen Itiflt, wie wir bereits an anderer Stelle er- n, an den Bundesrath eine Eingabe um Einig des gesammten Tischlerhandwerks in die
(Nachdruck verboten.)
„Baron eßch en."
Original-Roman von Ida John-Arnftadt.
(Fortsetzung.)
Etn, in der Expedition (Markt 21),
sch"" getauft. Ich wollte nicht einen Tag lang mit lein vor Arbeit und Soraen Das Mirtbickinttsn-n»! ,
einer kleinen Heidin unter einem Dache leben und war immer etwas knapp, Renten und Einküntt-I — rft^lto62f"PP~punft 3“ÖIf hielten, o liefe ich mein Nichtchen in aller Stille gleich nach «wurden immer schmäler. Da war es nur aut dast I tea,r~nJK wichtige Fragen. Wo es irgend der Beerdigung der Mutter von Ihrem Herrn Vor- sie neben ihren sonstigen Fertigkeiten auchdie edle Ä «i 91 ff ? e.tn.r.mit helfenden Händen. g°ng-r im Amt taufen. Er, der di- erschütternde Malerkunst erlenlt Z S wenn es fc ??^ch nicht aus der Erd-
Grabrede gehalten, wußte wohl am besten Bescheid; Bruder gewußt hätte, daß sie — ein Freifräulineftat i von Wachelsee dachte
er war ganz einverstanden, als ich die Pathenstelle I von Prack — Tischplatten und 5BiIherrn6mpn I [ebce.n8Ia"9“n dlc Ohrfeige vom „gnädigen Fräuleins übernahm, wie ja mein Bruder auch gewünscht; nur für Geld I SE ft bafe ^r »ach Sitte mrd Brauch -
LL- ■***” "*• b'° —BXS Ä Ä. «° <. M R W1« *,
Schreib« Edr-cklich: .meine Tvchttr so» an!steiche» v°» (."ÄZ* EE"'«?.'" f 3M, f»
leben Mll den Namen ihrer Tante und Pathe, schrieb er nicht ein einziges Mal?Empfand er nie K ’ ®*Be und Tante Almuth sah
meiner lieben Schwester, tragen, aber den Ruf- Sehnsucht nach s-inem Kinde mü
Namen „Muth" erhalten." — Bitte, meine Herr. Di- -ng, nm -nd fV Zw k„»”Ä
Wie auf ein geheimes Zeichen war Stephan mit! daß er wenig für das^makttsche Leben I b” obcr,ten Leitersprosse durch die Dach,
dem laut jauchzenden Kinde eingetreten, und als die!daher manchen büterenKelchs leeren mußte bedhn* 5“ft 1H25C” ®a*en MW»«; aber sie sagte drei Gläser über seinem Bloodköpfcheu zusammen-1 glücklicher anaeleate» Naturen vorüber»?»« - m nichts. Was hatte es ihr auch geholfen? klangen, schüttete Fräulein von Prack beinahe den sie bezwang ihren Schmerz um des Kinde/Willen iUflIeic6 bt8 $atcr8
ganzen goldigen Inhalt darüber hin. es gedieh und entfaltete sichln SXnZlÄ ” ?ftter geerbt, der keinen Widerspruch
Ihre starke Hand hatte doch ein wenig gezittert.» Drunten im Städtchen kannte __ aufter^beniI^sstl beugte; sogar äußer-
„Die Weintaufe ist schuld daran," sagtelallen TabZ - faü M-m^b bl, bt8 Stattlichen Eb-nblld; in sich aber
später der Herr Stiftsprediger jedesmal, wenn das!und das war ein Glück für die Kleine ,ft8 tiDn 'b"m Mütterchen her, was jede
Freiftäulein senior in der Verwunderung über ihre Nicht-all die braven Famittenvättr- und Mütter aefaat u S unubcrIe^en ^anbI«n9en erklärte, ein Herzchen kem Ende fand, - und di-kleine Kathinka hi-ß von ihren Stteich-n!G-wife HiwiLiebe
jener Stunde an „Muth." I spielen dürfen benn m- ü Sie umarmte Baume und Steine und jubelte den
Merkwürdiger Weise gewöhnten sich Alle im, Felsen umher' 52 J“ der Luft entgegen, streute ihr Früh-
Schwßsehr schnell an den neuen Namen; er stimmte! duldete weder Band noch Zucht nicht einmal einen I mm* V» 2^tere». ®oIb aH8„ “”b schüttelte — »»l bester zu dem lebhaften Wesen der Kleinen als Hut auf ihrem blonden Lockenkopf Mud t>ot Kalte-to Schnee-
das sauftklingeude „Kathinka". Das gnädige!Wetter kümmerten n, L„i° nhPr‘ nF1‘Z b| laft °°n den Tannen; sogar bem Hofhund schleppte Eulern fr«lich alle Hände voll zu thun für rechten Orte st^d unb nichtuntettrüctt würbe rö hin “ Wmtettagen Tantes Küch-n-Fufesack ihren Liebling und wußte manchmal nicht ans nochldie Veüchen zur rechten Zett imLast bL'und ~ ^°^n.
• (.tfonjepatg folgt.)
stellung unter die Unfallversicherungspflicht zu DetJgorl aus dem F-ldruae 1864 JSS » SSI? i c Danner zu den Seimgen zahlen langen, ehe nicht die entfpred>enben w£ he^^e 3 7 0 Dem ehrwürdigen H-lben ruft bi-Armee und
Erhebungen vorgenommen sind. Ob bie Regierung sich! unter zwei Königen und drei Kaisern diente und! Seaenswünfck, bte innigsten Glück- und
dazu entschli-fe-n wirb, diese Statistik anzumbnen, ist innerhalb der Ar^ee seinem VatVrlan? bi! «öS« 9 ^°9° ?U1
febr die Frage Nachdem st- ben im Sommer 1894 l Dienste leistete, v. Blumenthal war zwei Tage vor . ------------
ausgestellten Entwurf bet Ausdehnung der Unfall-1 vollendetem 17. Lebensjahr Offizier geworden und! . ^» c*ncm langathmigen politischen Aufsatz- des verstcheiung auf das Handwerk u. s. w. hat fallen «durch Kabinetsordre vom 31. Dezember v. Js. ist Irß^ »berühmt" gewordenen Professors Dr. Rein- lanen, ist davon nicht die Rede gewesen und nach I bestimmt worden, daß am 30. Zuli die Zubiläüms-1bold findet sich folgender Klatsch als quellenmäßiges
TI ?an, ?ölt' f^eint man °uch str die feier der 70jährigen Dienstzeit des Grafen DDn ®ateiiaI verarbeitet:
vvebste Zukunft keine große Lust dazu zu haben. I Blumenthal stattzufinden hab-, an dem Tage, da er L „ mag - obwohl mir ihre Mittheilung wegen
D-ith-U, als Lugten vergönnt, einer van ihnen war ein SämpferLw*™ Ui”te£h»#- “5n'.I»«5nn«<“&
theile einttuge, zuiuckgekommen. laus der Zeit der tiefsten Erniedrigung Preufecns.I^ mar vor längeren Jahren im Juli mit einem Kons-r-
Wenn einzelne Handwerkszweige oder Vertretungen I der General von Maliszewski der im Indre 1874 aal. Bfn au£ Bielefelder Gegend in Helgoland zusammen.
mnerhalb desselben anderer Ansicht sind, so werden als Gouverneur des Jnvalidenbauses 1 mir auMr bt™ Schlagwort „Mitt-
toei8tt «6 lfie ni(!f" bCn erft;tfan Nach-1 Dienstjubiläum feierte. Der Andere, Feldmarschall dankenleeren Wortes ^.Junker"9 !,Jun^mg7ment^ besolidns
weis erbringen können, zedenfalls die Zustimmung Graf Moltke, war das leuchtende Gestirn während I widerwärtig sei. Wir lernten dann eine Anzahl m cklen- der weitaus überwiegenden Mehrheit der Berufs-!der letzten großen Kriegszeit. Graf Wranael toarIV"Escher Großgrundbesitzer kennen — ■X."**Ätt m*:
f ~ ist ja sicher, daß bteIer feierte am 15. August 1876 sein 80jähligesIFiage, ob er trotz der Ernte abkömmlich sei, mit wiehern»
Unfallversich-rungspflicht auch dem Handwerk Vor-1Dienstjubiläum! Bekanntlich erlebte diese Militär-!^ ®iIäc6tcr: »Arbeiten thun nur die Dummen' unb tgeue bringen wurde. Die für die Gesellen und! Dienstzeit auch Kaiser Wilhelm I ein ^nhr vor I wiederholte diese als Witz belachten Worte an mehreren Lehrlinge damit verknüpften liegen auf der Hand I Seinem öinfd&eiben Do« w» <»’«„ ■„ p f, I nacheinander folgenden Tagen so oft. daß mir seine Gegen- der Bcherun^dZ Bezuae? d"Z"b tskä?" !" b^ Feldmarschall Graf v. Blumenthal'steht, mahn"! SneiSngiCf0Snn'nr ttn°B?i§ttZ."
ber Besserung des Bezuges der Arbeitskräfte, ml uns daran, daß die Tage allmählich vorüber gehen 3* 6abe aIte Schulkameraden, früher durchaus konser- wTh ÄZerbS £SÄS&tÄÄ'SS &
SuSüfi?unanbatiOn8frft9en ffi” ^fianb?erf bei bcr|unb politischen Erfahmngen, gefestigt in selbst erlebten! wunde rung, ^daß 'si!° je?°ttttsin^ig° wählten^anSrmen Durchführung ber neuesten Gewerbeordnungsnovelle! schwierigen Verhältnissen, dazu berufen sind bas aufdober Grieben: „Es geht hier nicht anders. Der Hochmuth zu erledigen sein, daß wahrlich noch andere nicht l strebende Geschlecht mit Rath zu miterftütsen D»!^"° Uebermuth dieser Leute ist zu groß. Man wird m
-°ch Z-ldm-rlcha- will sich b-i s-in-m ^Taiter b« iSSSÄ?
tm Regierungskreisen wenig Neigung vorhanden scm,l Aufregungen, die ihm eine Jubiläumsseier f>rin„<>n I __- - „ f . ’
Wünsche betreffs der Unfallversicherung aus einzelnen!würde, nicht aussetzen, und Hot die Absicht nacJfifinfwZr fn»en volkswirth-
Handwerkszweigen zu berücksichtigen. Am besten wäre Quellendorf zu seinem Schwieaersobn nnn Vorlesungen ähnliche Quellen, wie die vor-
es, wenn überhaupt für die nächsten Jahre an der zu reisen Leider stebt SmZ £ Z Anspruch nimmt, so dürste hinsichtlich
ganzen Unfallversicherung, auch der für di- Industrie, gefährtin nicht mehrzur Stite, bagegro bEcken aZ"trÄnb?M^!?^"thschätzung dasselbe harte Nichts geändert würde. Es sind ja kleine Mißstände fünf Kinder mit acht Enkeln und btti Urenkeln fein 52 ?, ^ ^Lung gewinnen, welches hin- vorhanben, aber auch mit ihnen läßt sich noch eine Alter. Die „Norbd. Allg. Ztg." veröffentlcht ben Ä .” Um[auf
geraume Zeit ganz gut wirthschasten. Felbmarschall "auszeichnenbe LinetsoL L brei ku Len So lLt b?e
....-Ä-l... EBhBSBS
Großen unb ber beiben prinzlichen Führer wirb unter burch s-in Berstänbnife der Berechtigung anbe er ^eise böä an ber SBetoabrung
de» Palabinen aus großer Zeit der Name des Grafen unb - weil er seine Ansicht^ allen ftc6enbc» ^ee,rc8' to,e b°r Lanb-
Im K?»
«BW » ,um h-nii-m Da,- „bli-b-n. D-- id -in-- nvn b.» M-nn«n nn- hnck.?M, di- ALL
erba * DOn unseren Kilial - Expeditioner a< Kirchhain, Neustadt und Wetter em
Wich« Versicherung zu richten. Gleichzeitig soll auch 'Ürst fnehmigung zur Begrünbung einer selbstständigen fchÄ Genossenschaft für bas beutsche Tischlergewerbe
-sacht werden. Dieser Wunsch ist, soviel wir h schon einmal geäußert worden, indessen hat -ichl einmal die Kommission des Reichstages, ; und : wit der Vorberathung der Unfallversicherungsallen e in der letzten Tagung beschäftigt war, ver- luslie ■ gefunden, in ihre Vorschläge die Ausdehnung
। »salloersichemngspflicht auf bas ganze Tischler-
-[ >e aufzunehmen. Dagegen sinb von ihr solche , ‘ läge wegen der gewerblichen Brauereien, des
eli 7' und Schmiedehandwerks, der Fleischereien » i u) ^vlacht. Also ist bisher bie Unfallgefahren-
"il bem gefammten Tischlergewerbe weber ben • — nmgen noch dem Parlamente so groß erschienen, uab« eswegen die Ausdehnung der Unfallverstcherungs-
L4 rar dasselbe vorgenommen werden müßte.
-tmv tarn hierin eine Aeubermig eintreten soll, so
1 '".erster Linie der Nachweis nöthig sein, daß "" rößere Unfallgefahr in dem Gewerbe vorhanden
ckete die Monate August und Septembe fd.
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* Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirckbai«
Wei^ Redaktion nnd Expedition:^ Markt 21. Jllnstrirtes Sonutaqsblatt. Verantwortlich für den allgemeinen Theil: Redakteur M. Hartmann
D tür den Inseratentheü: Joh. A-g. Koch, beide in Marburg. '
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.tt-uudllch zurück.
, ")ur mir leib, H-rr Stiftspr-dig-r; mein ««• M St- vergeblich belästigt. Die Kleine ist
;1.aM denn die Leute im Schloß nicht,
«ir :mi ।-leme Baronesse heute getauft werden sollte? L' i4t0" hatte Sr. Hochwürden in einem eigen« IL^T61 schreiben von Rio Janeiro aus doch selbst W Stunde und als einzige Taufpathin das -Meui Almuth von Prack bezeichnet. Und es arvi gewiß hohe Zeit, daß die kleine Heidin ben iai 7 Segen empfing, heute, nach einem halben |F“l«r Lebensdauer.
*\ ^ph°rr ließ bie Herren auch ein unb melbete Herrin ben hohen Besuch.
« ben Gattensaal! Den „Hochheimer" rechts, urser, Stephan!" Wetter sagte sie nichts, unb 7, Diener brummte vor sich hin. War bevn m; von Prack niemals ans ber Fassung zu *»1 öie mußte bie Herren schon von Weitem (3 £ h°oen, beuu über ihren blonben Schettel ^"e eine schwarze Spitzenbarbe unb den Jet- “Bf bem Trauerkleide; beinah ehrwürdig "0pl " h°beim Eintteten ttotz ihres noch jugendlich Gesichtes und ber feinen, schlanken Gestalt, ^villkomntte ihre Gäste aber höchst liebevs-
S9m. cnLsescn di- Expedition dieser Blatte,, ö L ‘ Annoncen-Bureaux von Haasenstein & Vogler in YTYII
an O f -tonn TOnrtTTt Magdeburg und Wien; Rudolf HXH.JlÜsrg.
Donnerstast, 29. ^ult 1897. ®o'h A Fmnkfurt a. M., Berlin, München u. Köln, C. L. ~ ,
___________ Taube & Co. in «Frankfurt a. M.. Berlin. Hannover. Pari,. Telephon 55.
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