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Telephon 55.
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Autonomer Zolltarif.
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ttster obwohl auch in Deutschland den Standpunkt, .i’.T— E Äügemeinen het hpr
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=&Ieä-no^ toar der Mutter Vorbehalten.
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betmS ältesten Söhne erlagen einer Typhus- rburg^ wnerhalb weniger Tage. Roland hatte
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i, oh»- /*’ geschweige denn ausgelöscht. Und so mcrn,, « deren Tod nicht als Lücke, höchstens befttf hI(,e^terun0' ja er vermochte es kaum über
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Nr. 0 1 25 u 45
inrtentfll bti»* i. , öw-uuyuucjiu, wie jroiaiu) als Kmd Inh^kstck,«neiti^51.fein 6eint ^'tär, unterzog SJäässsjüjL’* * * *
6xfö«htt täglich außer an Werktagen nach Sonn- und ju!: ^uartal-Abonnements-Prcis bei der Expe-
BUft ff 2rF£" a?cn Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (Al. Bestellgeld,. Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Vfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg
r (Fortsetzung.)
W unb zurückhaltend, wie Roland als Kind
Marburg
Donnerstag, 22. Juli 1897.
ße bir l. in d.
Rußland ein Hinderniß, gegen das keine Jnter- pretatronskunst etwas ausrichtet. Dagegen cmpfielt । - — -----* einen andern Au 8 weg: Gestattet
der klare Wortlaut dieses Handelsvertrages auch nicht, ‘ “'-'3 zu erlassen, so werden doch
die verbündeten Regierungen angesichts dieses ver- Izweiflungsvollen Hilferufes der Landwirthschaft reiflich I äu überlegen haben, ob sie nicht für ein vorüber- gehendes Verbot dieser Art die Zustimmung ^russischen Regierung zu erhalten hoffen dürfen. . . . Sollten aber, wie vorauszusehen, Ver- handlungen mit Rußland und Oesterreich-Ungarn kein Resultat ergeben, oder sich doch nicht schnell genug zum Ztcle führen lassen, so ergiebt sich die Roth- ! Wendigkeit, daß die verbündeten Regierungen und der Reichstag ihre Stellung zum Antrag Kanitz revidiren. Auch die „Post" spricht sich dagegen aus, ste sagt, ein Getreideeinfuhrverbot sei mit den beistehenden Handelsverträgen nicht vereinbar, Verstoße es aber gegen das Vertragsrecht, so werde und müsse es für die Regierung indiscutabel sein. Das Reich ser sich selbst und seiner Mission als Hüter des europäischen Friedens schuldig, seine vertraglichen Verpflichtungen mit der äußersten Gewissenhaftigkeit und Loyalität zu erfüllen.
in- än ö' 61 ocrmoeyie es rauu ___
^tter in ihrem Jammer zu trösten.
vi^Elch war mit ihr eine Veränderung vor- ErHot. Sie ließ dem Jüngsten endlich Ge-
®er bentfdbe Konsul in Delagoabai, Graf Pfeil, >rst .n Beilin eingetroffen. Wie der „Post" aus Paris> witgetheilt wird, dürfte auf eine baldige Ver- offeutllchnng des ratificirten Abkommens über das Hinterland von Togo kaum zu rechnen sein. Die ftanzöstsche Regierung will nämlich nach neueren Entschließungen den Vertrag erst im Herbst der Kammer vorlegen und bis dahin von jeder Ver- “bfefcn. aber eine gleichzeitige Veröffentlichung des Vertrags, sowie des ihm zu Grunde liegenden Materials von beiten Mächten verabredet ist, so wird man auch in Deutschland sich btä zum Herbst zu gedulden haben.
(Nachdruck verboten.)
Der Kurierzug.
Dem Leben nache^ählt von H. Waldemar.
L Liselotte schwieg und sah scheu zu dem jungen Arzte auf, der ste um Kopfeslänge überragte. Mit einem Male fiel es ihr schwer cmf's Herz, was ste gewagt hatte. Verkehrte Wagner auch in den Kreisen, denen sie augehürte, war er auch Hausarzt in ihrem elterlichen Hause gewesen, und hatten sich auck zwischen ihnen beiden Beziehungen gebildet, die für die Zukunft verheißungsvoll werden sollten, so batte ste bisher doch nie den Muth gefunden, in dichr
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(Schluß folgt.)
Deutschland wird in den nächsten Jahren seinen lltarif von 1879, der inzwischen 1885 und 1887 feere Revisionen erfahren hat und noch vor einiger kit eine Novelle erhielt, von Grund aus umgestalten, e Verhältnisse im Weltverkehr drängen danach, n man die Zolltarife der europäischen Kultur- betrachtet, so toirb man sich sagen müssen, Ife Deutschland im Ausbau seiner Schutzzollpolitik ' sehr zurückgeblieben ist. Es ist nun allmählich überall klar geworden, daß wir in die Handels- mgspoliük, deren Nothwendigkeit an sich nur von z »einen extremen Kreisen bestritten wird, mit it schärferen Waffen hätten eintreten müssen, bere Länder, welche sich vor der Eröffnung der delsvertrags Verhandlungen einen Doppeltarif für tDoxwial- und Mnimalsätze geschaffen hatten, haben den Verhandlungen eine weit geeignetere und flendere Unterlage gehabt. Deutschland wird das säumte jetzt nachholen müssen, um für die Ver- dlungcn am Anfänge des nächsten Jahrhunderis 70PfgMer gerüstet zu sein.
und selbständig geworden.
, mZater hatte ihn das Ziel nicht erreichen E einem Segenswunsche und dem Be- bo& Jüngster wohlgeborgen, ent-
-sim 6aIb' ""Hdern Roland die Schule
Deutsches Reich.
. SetHtt, 20. Juli. Herzog Karl Theodor m Bayern ttaf gestern mit S. M. S. „Gefion" in Iiaoanger em und wurde von Sr. Majestät dem > der inzwischen eingetroffenen
"H^enzollern geleitet, welche sofort nach Bergen zuruckkehfte. „Die heute früh von dem Herzog Karl Theodor vorgenommene Untersuchung des Auges Sr. Majestät hatte ein durchaus be-
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konnte im Besitze bu «Zicyweigeu Men,cyenauer nöthig gewesen, um es entstehen zn m 'ÄtXÄ'*m“ ** 86ten"d”“ *
W. bi. U «U8 Ä"?™' “ieM d"- mtm S-
geblieben, jetzt zitterte sie in dem Gedanken on P 2 ,
das Versäumte, daß auch er ihr enttiffen werben L zuckte bie Achseln. Seine Miene war ernster könnte, daß ste einsam zurückbleiben müsse. Wonach beitn ie' bm f“9tc CI:
er gelechzt, die langen, langen Jahre, das trug fiel "Das Leben ist nicht wetth gelebt zu werben!"! ihm nun auf offenen Hänben zu, boch nicht freiwillig!
gespendet, getrieben von ber allmächtigen Mutterliebe,!Zornig au. ' ' I
ojtbern gezwungen vou ber bitteren Rothwendig-1 ~" ... .... „ |W
CU "«■ r ‘ki« jsegnet ist, wie bas Ihrige, ber hat fein Recht zul
_ ! solche bösen Worten, bie einer Versünbigung gleich
_D«e sanfte Stimme nef chn in bie Gegenwart! kommen." 8 8 8 j
Er fuhr sich hastig über bie Augen, ehe er! „Was nutzt mir ber Segen jetzt«" fuhr er mir I angesicht/'be?^Web?^« b" Äthern, Er erscheint mir wie Hohn auf metofrenbfofe
Trotzes, der unv?büllt öS, SÄ' °nf meine »^eleere Kindheft, die ihren „Roland " Schattenvoraus auf meinen Weg wirst und ihn mit
sprach ste stockend, „wie wäre Ihnen, I Stemm beflastert." I
Mt »«! HSÄs M" äb* ®“ 80 K d°« M-dche» krchtl-s. .3m S»n-W müjta „Reben Sie nickt mta <t,s ri m ,, |""b ,et „tS auch nur in bem ber Vergangenheit, I ^„meoen ^ie nicht aus, Fräulem von Burmesttr,!,st unmännliche Schwäche, bie Sie abschütteln! "Eeu. Ich weiß nicht, was es ist, bas Sie so.
——' n,i.ra, yuiiuct ym oer
z« I^lsiag. Die Jnbustrie ist leider nicht ganz ge ka« 5 —zzz-T—
rweg^t :m Fei mtoir en geg-
‘““-.lyutu weniger Lage. Roland hatte , ' I ttÄ61 "lcht geliebt, auch das Aelterwerden und i. 14' ^fernnng hatte bas Gefühl von Haß kaum ge-
S0k." whnmt entgegen die Expeditiou dieser Blatte,, ~
^^cm-Bureaux vou Haasmstein & Vogler in VVvn rv t
Magdeburg und Wien; Rudolf XXXII, 3(101(1,
Ä * A^Mtt °.M„ Berlin, München u. Köln, C. L.
Daube & Co. in Frankfurt a. M.. Berlin. Hannover. Vatt,. Telephon 55.
Überfahren, jetzt, da es zu spät schien, bem $ (r °er Dritte in den Alpen stürzte und todt mk ®7t Meffcherbach gezogen wurde, da klarnmette nit ur-tz? ^.den Letzten, der ihr geblieben, da bat sie rmngenb, sie nicht zu verlassen, da betieße d- Ein toenig Liebe, bie sie niemals im Mes Kiklbes gesäet.
„Lieselotte—!" Weiter kam Rolanb Wagner nicht, denn bas Mäbchen wehrte ihm mit einer eschen Handbeweguug und fuhr unbeirrt, wenn auch mit weicher halb verschleierter Stimme fort* ,, .Sie haben noch eine Mutter, Roland und bletben ihr absichtlich fern, Sie haben eine Mutter, ät ®“«b5 SKsucht hierhergetrieben toirb, aber
------- ... . aw u,uutui 'S1 H^-n gegen sie — ich aber Lieselottes braune Augm stmkeltm ihn jetzt ». ““Lbe"- ^ieen banfen' 9“be
I rr m Gelegenheit, ihr, bte mtr das Leben geschenkt,
„Schämm Sie sich. Weffm Wirken so reich ge- h5nn,^ 7,"°- noch beweisen zu dürfen, die hier et ist. tote hna I5rin, w f.L 8.. l gEEU^wohnt.^ Verblmdeter Manu, Sie rasen
■ Allgemeinen bei der Bemessung der Zölle nicht „ gewissen Werthsatz hinauszugehen, aufgebm. ►eers ^bsgl-ch das praktische Interesse, nicht allgemeine ■ - - Ivllen bei den einzelnen Positionen maß-
« sein. Dieses Interesse wird aber in zu- itoanttfV’f^dfe mIebißli^ von den im praktischen ——- stehenden Diannern vertreten. Deßhalb kann rtnff E T unb nicht dringend genug ber Wunsch aus- 1 mit W? ""den, daß auch schon zu den Vor- Heferti an. ber Umgestaltung des autonomen
PN bi« nSf8rbte lndusttlellen, landwirlhschaftlichm und
°°b-ls-Vereinigungen zugezogen A ?\e Landwirthschaft hat ihre provinzielle -L±- ^nttalorganisation. Der Handel hat den
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marbura nnd
Z-h-A«-. »° ch. Uuiversilärs-Buchdruckerei m Marburg. UUP ^reyyam.
«mb Expedition; Markt 21. ®OlttttddSBldtf* ^antwortlich für den allgemeinen Thell.- Redakteur M. Hartmann
-- --- ° N» ben »Üeratenthell.- Joh. Ang. Koch, beide in Marburg. '
in Bettacht kommenden Vereinigungen doch nicht, daß aufhören sobald^ die Ausfuhr von Brotgetteide nach Deutschland ge-
qwtSrSSto b -x ihren Umsturzbestrebungen planmäßig und energisch
äJXä£ w” bi'-m ÄÄ» — ___________ ‘ I fogar ein günstiges Symptom. Gegenüber den sozial-
~ revolutionären Verführern des Volkes gllt eben der!
Umschau Spruch: Oderint dum metuant! (Sie werden
Während früher die sozialdemokratische fürW__
fresse sich den Anschein gab, als ob das Schicksal Die am 15. b. M in einer nerfr b;r S“ct”StIoDeIIe der Sozialdemokratie gleich-lsprechung über die Mitte?zur Abwehr so^iial- giltig ser, zeigt die mit dem Herannahen der Ent-! d e m o k r a t i ick ?3
Glutbbibe fiA® J,ei9en?e und nachgerade bis zur! getretenen Mitglieder der Vorstände des Vereins"zur für^dft ^Sache' d ^^^h?usbeschlWe"^bekä^mpft^ w^! d^?^S^?rindustri^ SÄwestl?chen ^Gr?M
®^arä>ÄIÄtBm'C b“
s*S ä ÄS '?■ -«ist M M* ÄÄÄ'fc
We-se reize, s° wird zunächst übersehen, daß die! l i b e 7a l e uWahl komit ö s der R h e i n I iSSSfefSS r.«®?!"®1; äpsass*"*— grundsätzlichen Feigheit vertritt, daß man j ________
£äs a» ä sä
... ... Vlt uul । WUUCH reben ließ, aber sicher ist es nichts, das Sie nicht
sein Herz lag, er konnte ben Bann nicht abschütteln,! „Wollen?" fiel es tat, nrnff,«8 hn„ f, j?“1 ehrlichem Muthe überwältigen, ja tilgen könnten, unter dem er gelitten, seitdem er die Augen in dieser! Lippen das Alles ist seinen! Wenigen Menschen ist ber Weg durch das Leben so
W<ll *t und ta io mfe ,to SVÄbäJE ““ -ich-«, d-ß fi-^ch»
§orte Worte fielen von seine» Lippen, dann — | mir ergriffen bat Unh hna überwinden, nichts zu bekämpfen hätten und
M im ÄÄ! -----'m, --- «• 8mi“ *■* te b“"bK ***
nachgeH Aber nicht nur diese Erkenutniß, sondern auch ' Entwickelung der Zollverhältnisse Amerikas hat von uns immer verfochtene Schutzzollbewegung Wg angefacht. Es ist sonderbar, aber es ist so.
u, extremen Freihandel giebt es in Deutschland f neift (eutbch garnicht mehr, oder wenn es ihn noch a Mdwo geben sollte, so haust er in den Köpfen ,Sim» ^er weniger Ideologen, bte auf die Oeffentlichkeit mffurta * ben minbeften Einfluß haben. Das hat haupt- iend biü Nordamerika bewirkt. Wenn man sieht, wie ■------ * Bereinigten Staaten — worauf wir erst in
l'”cr vorgestrigen Nummer an leitender Stelle irführlich wieder zurückgekommen — rücksichtslos die tterffsen ihrer Produktionszweige vertreten, so ist « gleichmäßiges Verhalten in Deutschland nur eine Aruche Folge solchen Vorgehens. Man wird deß-