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Telephon 55.
Telephon 55.
Die Lage im Orient.
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Ech sich nicht mit einer rein strategischen Grenz-- Zfk berichligung begnügen zu können, sondern will den
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preiset - Roman aus der Gegenwart von O. Elster.
(Fortsetzung.)
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(Forrsetzung folgt.)
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Die Sprechstunde nahte sich ihrem Ende. Die alte Dame aus Petersburg war soeben entlaffen nachdem sie dem Professor mit einem jammernden Wortschwall ihr Leiden erzählt hatte. Der Professor arhmete auf und trat an das breite Fenster des Zimmers einen Blick in den hinter dem Hause liegenden Garten werfend, in dem das erste Grün des Frühlings sich zeigte.
Als Frau Fahrenbrink's Vater aufgesprungen «r, die Büchse von der Wand riß, seine Schuld «rch gewaltthätigen Tod von eigener Hand zu sühnen, «»»mochte sie nicht zu widerstehen, da brach sie t gelobte Treue, da reichte sie dem ungeliebten Hand. Und dann kam die freudlose Ehe dann die immer wachsende Entfremdung zwischen s jf ihrem Gatten — dann ihre Krankheit — ^ Erblindung — und daun in der Nachl ihres Mlucks der einzige lichte Strahl des Glücks, der
Hoffnung---vorbei, vorbei — die
erloschen auf ewig, versunken für immer in ^•Se Nacht.
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(Nachdruck verboten.
Erloschene Sterne.
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tat; ßeüungen über Vorstellungen bei dem Groß-Vezier, edischi dir drei Kaiser ertheilten dem Sultan extra wohl- "■ । gemeinten Rath, auf die Friedensbedingungen der Mächte einzugehen — aber es rührt sich nichts zur türkischen positiven Enffcheidung, Abdul Hamid pittirt nur mit Dank für den Empfang dieses Raches. Den Griechen schrumpfen die großen Rosinen, die sie vor dem Kriege gegenüber den Mächten hatten, fhürsert« immer mehr zur kleinsten Sorte Chorinten zusammen;
ßnft der Waffenstillstand ab, so setzts nochmals die nöthige Heimzahlung, und so haben es denn die Erichen wieder gewaltig mit der Angst.
Die Pforte sträubt -sich, die von den Mächten dorgeschlagenen Friedensbedingungen gutzuheißen. Sie
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□et«. iiA?Cm tiefen Schlummer erwachte. Ihre Augen Cf1 wieder klar und glänzend, eine sanfte Rötbe btA.Qa?tet. ihre Wangen, mit einem leisen Ruf v4 1 b, . Iw die Hände ihrer Mutter entgegen, die sie 13 w die Arme schloß.
Mittag kam Doktor Winter. Er zeigte 1 iem altes joviales Gesicht.
^r sich hat. Wenn die Türkei wirklich darauf ^ehen^ sollte, Thessalien zu behalten, so ist nicht
ist gegen den Sultan in seiner Weise augenscheinlich ein Stümper gewesen, und wenn man auf der Pforte Testens der Großmächte einen „dringenden" Wunsch SliH „rascher" Erledigung von Geschäften niederlegt> gf» hat das ungefähr die Wirkung eines Vorlage- ibnisses durch die jetzige Reichstagsmehrheit mütelst Verweisung an die Kommission. Nur selten bleibt solcher Wunsch nicht auf der Pforte liegen verschlummert nicht dort. Die Botschafter machen sät dem griechisch-türkischen Waffenstillstand Vor-
Förster Kliugebiel wollte sie überreden, sich Stunden der Ruhe zu gönnen. Aber sie ure das Lager ihrer Tochter nicht verlassen, sie — ' doch keinen Schlaf, keine Ruhe gefunden. Un- arbeitete ihr Geist an einem Plan, an
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------ ---- » ° ___ Daube LSo. in Frankfurt a. M.. Berlin. Hannover, Vari«.
»öidlichen Theil Thessaliens bis zum Pencus endgiltig bchaüen. Das Verlangen der Türkei ist begreiflich.
_____1 Svü sie sich um die Frucht ihrer Siege bringen t d, deren Erringen ihr doch viel Geldopser ge- ' kostet? Sie weiß, daß eine Kriegsschuld Griechen- T<B! Ebs im Grunde genommen doch nur so viel Werth
M, wie ein leeres Portemonnaie, denn die Griechen, = «geriebensten Schuldenmacher auf Kosten der übrigen
Mopäischen Nationen, können in absehbarer Zeit
Wstlut keinen Pfennig Kriegsschuld zahlen. Was irr« ® n“$en Drohungen der Mächte gegen den Sultan? i«k' ^rine Griechenland hat solche Drohungen unge- ' wt mißachtet, zuweilen offenbar seinen Spott damit
^keben, und Griechenland ist nicht zu vergleichen »r. der Türkei, die die ganze Welt des Islams
schm iben j Markt. Seit wei
An die Ferien in den diesmaligen Hundstagen, »andlui »u so Viele genießen können, dürfen dies Jahr die (301 Botschafter in Konstantinopel noch richt denken. Sie smd dort mit jiner sonderbaren Arbeit beschäftigt: rühmlich dem Sultan das „Zaudern" und der Pforte das „Verschleppen" abzugewöhnen. Fabius Eunctator
Ottilie. Jede Gefahr für das Kind ist Gefestigt XU< 9cbu6t u”b tote nur bte Kunst des Professors es
Aber eine gute Lehre für unsere kleine Ottt wird . ®a8 Wartezimmer des Professors Schäffler war, '^.erhalten Hobe. Der alte vornehme Herr nickte es sein, ein ander Mal nicht wieder den Trotzkopf jedem Tage, auch heute voll besetzt. PatientenIHaupte, er war zum ersten aufzusetzen und schnurstracks in den verschneiten 1^ "llen Welttheilen, Reiche änd Arme, kamen zu |3Ra.b. demProfefforSchaffler und neue Hoffnung Wald zu laufen. Etwas mehr Vertrauen, meine rcm berühmten Augenarzt, um besten Hilfe in An-W ra a'em ®erä 6et ber Erzählung des einfachen kleine Otti, und man hat nicht nöthig, die Mütterlich zu nehmen. Der Professor machte zwischenI
und die sonstigen guten Freunde in solche Roth unb|Ten . etne“ Unterschied. Ob vornehm oder gering, L 3“ iener Fensternische saß ein junge Frau aus solche Angst zu versetzen." |ob reich oder arm, jeder ward nach der Nummer Volke. Sie hielt ein zweijähriges Kind auf
Beschämt senkte Otti die Auaen welche er bei seinem Eintritt in das bM” Stan, dessen Augen eine schwarze Binde bedeckte.
q, ' e nugen. I Wartezimmer von dem Diener eehielt. Ein junger I^uch dem unglücklichen Kind hatte der Profesior
u u T' Elie, habe ich noch etwasI Assistenzarzt ließ dann die Hilfesuchenden in das! geholfen und die Frau wußte nicht genug die mttgebracht. Da, sehen Sie sich einmal diese I Sprechzimmer des Prosessors ein treten und führte Mildthätigkeit des Arztes zu rühmen, der ihr nicht Bucher an und dann lassen Sie sich den Brief dal sie nach der Eonsultation wieder hinaus. Mancher Inui das Honorar erlösten, sondern ihr auch noch vorlesen .... pen den Leidende» ging mit einem Segenswort fur|®eIb 3ur besseren Verpflegung ihres kranken Kindes
„Von Barniß?" |ben Arzt, mancher mit einem glücklichen Lächeln auf! gegeben.
„Ja, der Manu ist ja gor nicht so bös. ®r|le” J5Iei$e" ^Etz, mancher mtt tiefgefenftem _ Die alte Dame dort, welche von einem jungen hatte es überhaupt gar nicht so schlimm gemeint.|q-C unb bem Ausdruck der Verzweiflung in den blühenden Mädchen begleitet wurde, kam aus Peters- Er schickt Ihnen die alten Bücher, aus denen man Ä”' ®enn 'elbst der berühmte Gelehrte ihm keine bürg, jenes blaffe Mädchen mit den verbundenen so manches heranslesen kann, und bittet hf Mefeml« Iv””9 ,ou' ®el«Hbuug der erblindeten Augen Augen aus England und jener schwarzbärtige Mann Briefe um Verzeihung, daß er Sie so erschreckt bat.ISL“1 • r0™16, Operationen nahm der Herr aus dem Süden Italiens. Jedes Land, jeder Stand
Er will's nicht wieder thun und überläßt bkKK “ Sprechstunde nicht vor; sie «stellte sein Kontingent zu dem Heer der Hilfesuchenden Regelung der alten Angelegenheit ganz Ihrem SrU “ ber $hn,f vollzogen, welche sich in einem! und in unermüdlicher Thätigkeit kämpfte der Arzt messen." e" unb vornehmen Viertel des Thiergartens »gegen die Mächte der Finstemiß, welche sich gleich
Lieber lieber ^reunh mi» wr |befanb- düsteren Schatten auf die Augen und die Herzen
danken ' $ $ I Wie viel Jammer, wie viel Roth und Sorge lber Menschen legen wollten.
V . Ihatte das ernst und würdig ausgestattete Warte- ~"
unsere OMMcklich machen"^ 6 “"1* des. Arztes nicht schon gesehen? Wieviel
cv, . dh • I zerstörte Hoffnung, aber auch wie manche neu auf-
„Ich werde sicher es thun — verlassen Sie sich l flackernde Freude am Leben' daraus. I «*>., , _
w , .. „ I Mit leisen Worten erzählte dort jener Mann im
~ 1” A“ guollen heiße Thronen des einsachen Arbeitsanzuge, dessen Augen ein grüner empor, sie ergriff die Hand Schirm bedeckte und dessen hartes Antlitz schwarze des klemen Arztes und drückte sie an die Lippen, I Spuren einer argen Verbrennung zeigten, einem vor-j Obgleich sich Doktor Winter ganz energisch dagegen Inehmen, alten Herrn mit schwarzer Brille, wie er 1tranbte- «durch eine Pulverexplosion fast das Augenlicht ein-
^ers sühnen konnte, die ihr Leben zerstört hatte Zernichtend auch in das Leben ihres Kindes itrtf: Seiten wollte.
3kr Morgen dämmerte grau empor, als Otti
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russische Politik der letzten Zeit deutet aber darauf! „ -,--1 „Seine Erlaucht der GrafI und Edle Herr
hin, daß sie sich nicht durch eine ernsthafte Ver-I UMWM. I Ernst zu Lippe-Biesterseld ist nach Erledigung des
Wickelung auf dem Balkan anderweitig ihre Kreisel Heber den Unfall Sr. Majestät des Kaisers! $ur 3cit von Sr. Durchlaucht dem Fürsten Karl stören lassen will; England muß, wie die Bismarckischen liegr nunmehr folgender Bericht vor: Am Sonntag Alexander zur Lippe innegehabten Thrones zur „Hamburger Nachrichten" zutreffend bemerken, als Iden 11. Juli, begab sich Se. Majestät der Kaiser Regieiungsnachfolge in dem Fürstenthum Lippe ein Reich, dem 80 Millionen mohammedanischer «kurze Zeit nach dem Gottesdienst, den er an Bord der! berechttgt nnd berufen.
Herrschaft in Indien würde mit einem Schlage zu-1 deck, wo Se. Majestät in dem dort befindlichen kleinen l in beJ henHA™ b"v°uj gegründet, daß
sammenbrechen, wenn auch die mohammedanische Be-I Salon einen Vortrag entgegennehmen wollte Ehe! die Ebe eine^niännttA^M'^,"^^" ^^ Hmisern
J°di« »„ d-r «Ug-md,« sich S-. M-j«, m'd-u Ln L«. S « SÄ Kd rtSÄ ffl Ä neueften Borgävge io Indien stälker betroffen ist, I waren einige Matrosen unter Aufsicht eines Unter-Inncrbcblick trnititrt'. Es Ist ferner fnr die Tiir-ei ,n b-,heiligen, da, di- ninf-lm-n», werde» g,°i- Sisicke Sh™ M«,rtlMto «We ««tewW«
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Wunde, die ^Griechenland geschlagen hat, nicht «Wind trieb das fallende Segel nach dem Hinteriheil I ebenbürtig ' Die^'Ellern^ von^M^kt^ wenigstens nothdurfttg verheilen lassen, sondern eine! des Schiffs bis an die vom Mast ziemlick entfernte lmnr»n sL ; vL Cin - Modeste v. Unruh schwärende Verletzung Herstellen, die zur Aufnahme « Stelle, tue Se. Majestät stand. Das schroere Segel! Karl Vbilivn hnn9nnn ?rca^e. ^eneranieutenont von Ansteckungsstoffen äußerst geeignet wäre Die! siel Sr Maiestät mit hwn <pnnh» „Jl, t < | ™ar VHUipp von Unruh und ferne Gemahlin, geb. « Nm« ih„"u iÄ SUS »m iÄÄÄ.* 5 ÄÄ'“ Ä.“!*5 genug zu schaffen, als daß sie deren Anzahl noch ver-! Leinwand beschützten Kopf; gleichzeitig schlug ein I nackruweisen finh in »ott Uurub mfy
mebrenjoßte, selbst wenn sie einen fruchtbaren und! kurzer, am Rande des Segels angebrachte Stricf I lieben Gründen an-unebm^ ^^eugenden thatsach- bluhenden Landstrich dabei einsteckt. Die Mächte! der zum Befestigen des Seaels bient n?itid,»,n/ün , en anMnehmen, daß Karl Philipp von
sind, wie auch Lord Salisbury jüngst hervorhob, in I Sr. Majestät in das linke Auge. Se Majestät be-1 fäledrie^bew^' “I^eIi8en ®es
^en Zielen einig; im Gegensatz zu alarmirenden gab sich zunächst in den kleinen ML g wesen sei ist L?
Nachrichten aus Konstanttnopel ist mit allem Nach-«deck, um in dem dort befindlichen Spiegel das verletzte Solches war aber auck ni'rht^Lrl n? S
an berTufreSlÄg ^s ^SnSebrnS’'J wttcher anfänglich ^elnen Migm°Schme^verWrie' und"Älpe° We^iß^^^L? ■ Lippe-Biesterselder
ohne innere Erschütterungen zu bewerkstelligen, undlblutung im Auge möglichst vorzubeugen lieber I bie^ snntffJL unb nicht auf
das Friedenswerk endlich vollenden hilft. Die Nach- Form und Verlauf der Verletzuna wirdlaus hi, hi« im « J ? § Land Lippe. Da unbestritten richt, daß man sich in Konstantinopel schon mit bemperigen telegraphischen Mittheilungen mit dem Be-I Erb^lae ailt^sa die
®eb°nen trage den Krieg fortzusetzen und den Frieden merken verwftsen, daß nach dem gegenwärttgen Beider Vals LlnäSr‘ bot Athen zu dlkttren, darf man gettost vorläufig! fund etn normaler Ablauf zu erwarten ist. ! Linie Livve-Weißenreld und fnrm^Erfindung halten, denn, so sagt treffenb ein |—LL