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^183 Druckund Verlag: Zoh. 3og. «och, Universttäts-Buchdruckerei in Marburg,

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latt" undVerloosungsliste de; kgl. preußischen Klassenlotterie"

Ein Gefühl der Wehmuth, des Heimwehs regte sich in OttiS Herzen. Sollte sie umkehren? Sollte sie sich noch einmal der Mutter zu Füßen werfen, sie um Mitleid anflehe»? Doch der Stolz, der Trotz ihres tiefverletzten Herzens verscheuchte rasch diese sanftere» Gefühle. Was hatte sie gethan, daß die Mutter ihr fluchte, daß sie sie von sich stieß? War es ein Vergehen, daß ihr Herz sich in Liebe dem Manne zugeneigt hatte, dem auch ihrer Mutter Herz einst gehörte? Hatte ihre Mutter auf diesen Mann noch ein Anrecht, den sie einst treulos ver­lassen, um einem ungeliebten Manne die Hand zu reichen, nur um ein Verbrechen der Väter zu ver­bergen? War es ihre Schuld, daß die Sterne der Jugend für ihre Mutter längst erloschen? daß die «lerne der Jugend für ihn, den gereisten Mann, ibren zauberischen Schimmer verloren hatten? Wie oft hatte die Mutter selbst nicht gesagt, daß der

immer wollte sich der Lichtschein des Scharffensteiner Forsthauses nicht zeigen. Immer langsamer schleppte ich Otti weiter, die Füße versagten ihr den Dienst, dre Kräfte verließen sie. Mehrere Male war sie schon vom Wege abgekommen und niedergestürzt. Sie wußte nicht mehr, wo sie sich befand, ob sie wieder nach der Stadt znrückgegangen oder tiefer in den Wald eingedrungeu war. Es sauste ihr in den Ohren, vor den Augen tanzten sprühende Funken auf und nieder, schwere Mattigkeü lag in all ihren Glieder» »»d tief aufteufzend sank sie unter iner breitastrgen Tanne nieder, die ihr einigen Schutz vor dem Unwetter gewährte. Sie bemerkte, daß der Platz unter dem Baum nicht so hoch vom Schnee bedeckt war, wie der Wald ringsum. Und ragte dort nicht eine Hütte aus dem Dunkl des Waldes hervor? Mühsam raffte sie sich wieder auf, um sich dorthin zu schleppen, aber die Kraft versagte ihr, sie sank auf's Neue nieder, sie taumelte Wetter, versank in eine Vertiefung, kämpfte sich nochmals empor dort dort war die Hütte sie streckte die Arme aus, >och die Sinne schwanden ihr, es war ihr, als höre ie das Geräusch rasch davon flieheuder Menschen oder Thiere, schwarze Gestatten huschten schattengleich an ihr vorüber, eine furchtbare Angst bemächitgte sich ihrer, sie rief um Hilfe, dann nmhüllte Hefe dunkle Nacht ihre Augen, ihre Sinne, und bewußtlos sank ie zu Boden.

welche sich als böswillige ober leichtfertige Schuldner M erkennen gegeben haben. Dabei fft der Verband bereit, nicht nur durch das Schreckmittel der sogen, schwarzen Listen auf die Schuldner einzuwirken, sondern es werden in jedem einzelnen Falle vorher auch verschiedene Arten gütlicher Ein­wirkung versucht und, falls nun Differenzen zwischen Gläubiger und Schuldner bestehen, die Aus- Ausgleichung dieser Differenzen zu ermöglichen gesucht. Erst wenn die gütliche» Mittel versagen, kommen die Listen an die Reihe. Hand in Hand mit den Schuldner­listen geht ein System von Karten und Suchlisten, vermöge deren es gelingt, den jeweiligen Aufenthalt eines Schuldners auch bei rasch wechselndem Domizil schnell zu ermittel» und den Schuldner stets im Auge zu behalten. Außerdem wird jedem Mitglied ein Exemplar der Verbandszeitschrift gratis geliefert. Dies Alles wird für einen jährlichen Mitglied, rbeitrag von 12 Mark geleistet.

Creditreform-Vereine.

In unserer Stadt hatten sich gestern Abend die

Paul Barnitz zu heirathen, nachzukommeo.

*> der Gedanke an diese Verbindung trieb ihr die

Ob die Mutter jetzt schon ihren Brief in Händen hielr? Ob sie mit ihren verloschene» Auge» ver­suchte, ihn zu entziffern? . Ob sie nach der ver­schwundene» Tochter suchte? Ob sich in ihr Herz die Reue über die entsetzliche» grausamen Worte ge­schlichen hatte?

Erloschene Sterne.

Roman aus der Gegenwart von O. Elster. (Fortsetzung.)

,Na, dann gute Nacht, Fräulein," sagte

thäiige wirthschaftliche Thätigkeit dieser Vereine an; doch auch außerhalb ihres Landes fand dieselbe als­bald Würdigung und als Folge davon entstanden zuerst am Rheine, in Mainz und in Speyer, weitere Vereinigungen dieser Art. 1882 wurde in Mainz der Verband der Vereine Creditreform gegründet, dessen reger Thätigkeit es zu verdanken ist, daß sich alsbald ein großes Netz von Creditreformvereinen über Deutschland verbreitete.

Natürlich fehlte es im Anfang nicht an Solchen, welche die Wirksamkeit des neuen Verbandes unrichtig beurteilten. Man vcrmuthete hinter ihm ein Aus- kunsts- und Inkassogeschäft, das sich unter einem neuen Namen einzuführen beabsichtigte. Diese Vor­aussetzung war eine irrige, benn ber Verband war und ist auch heute noch durchaus kein Erwerbsinstitut. Die Vorstandsmitglieder des Verbandes 10 versehen ihr Amt lediglich als Ehrenamt und das­selbe thun die Vorstände der einzelnen Vereine, deren es jetzt im Ganzen etwa 800 giebt. Nur die Ge­schäftsführer der einzelnen Vereine erhalten eine mäßige Vergütung für ihre Mühewaltung, welche aus den Beiträge» bestritten wird, die die Mit­glieder der Lokalvereine leisten. Der Verband beab- sichttgt in erster Linie seine Mitglieder durch ver­trauliche Mittheilungen gegen geschäftliche Verluste zu schützen, er will ferner das Auskunftswesen in bessere Bahnen leiten und es so gestalten, daß jedwede er- theilte Auskunft der Wahrheit so nahe kommt, wie nur irgend möglich. Gewiß giebt es ja auch Aus- kunstsbureaus, die gut geleitet sind und Anerkeunens- werthes leisten; trotzdem können sie nicht Dasjenige bieten, was die Creditreformvereine bezw. deren Ver­band vermögen. Diese Vorzüge des Verbandes der Creditreformvereine find im Wesentlichen in dem ihm eig enthümlichen System einer auggebreiteten Dencenttali- fation begründet. Jeder Creditreformverein hat sein eigenes Bureau. Die Auskunftsertheilcr werden von jedem Vereine selbst gewählt und es sind dies immer Leute, von denen man mit Recht vor­aussetzen kann, daß sie über eine eingehende Kenntnitz aller für das Kreditwesen ihres Geschäftssitzes und dessen Umgegend in Betracht kommenden Verhältnisse verfügen. Dadurch ist es nahezu absolut ausgeschlossen, daß aus den Grebitreformbereinen wissentlich oder unwissentlich falsche Auskünfte ertheitt werben. Bei ben Auskunftsbureaus ist bieg vielfach anberg, indem einerseitg die Korrespondenten biefer Bureaus keines­wegs immer burchaus zuverlässig sinb, anbererfeitS einmal eiugeholte Auskünfte, um einen entsprechenden Verdienst zu erzielen, vielfach längere Zeit benützt

einmal erloschene Glanz der Jugend nie wieder zum alten Leben erwachte, daß die Sterne der Jugend für immer versunken seien? Wie oft hatte die Mutter sie, ihre Tochter, nicht gebeten, diese Sterne heilig zu hatte», ihnen allein zu folgen und nicht ben falschen Irrlichtern äußere» Scheines unb äußeren Wesens nachzujagen? Die zärtliche» lieb­reich mahnenben Worte ber Mutter hatten sich Hef in ihr jugenbliches Herz eingegraben, sollte sie jetzt biese Worte vergessen habe», sollte sie jetzt bie Steine ber Sugenb erlöschen sehen, sollte sie sich abwenben, von ihnen, wie einst bie Mntter es gethan, um in die Irre zu gehen, wie sie? Nein, tausenbmal nein! Die Mutter würde ihr Unrecht einsehen, sie würbe ihr Kinb zu sich zurückrufen unb mit ihm gemeinsam, ben Weg suchen unb finben, bas ölte Vergehen ber Väter zu sühnen.

Otti raffte sich von Neuem auf unb schritt muthig in ben bunklen Wald hinein. Auf bem Scharffenstein, bei dem alten Hegemeister Klingebiel würbe sie schon ein Unterkommen finben, ber alte Förster war fja auch ein Freund ihres Vaters gewesen, er würde das Kind seines Freundes in seiner bittersten Herzensnolh nicht verlassen. Sie kannte den Weg nach dem Scharffenstein genau, sie würde ihn auch in der dunklen Winternacht finden, obgleich Weg und Steg, Wald und Feld von einer gleichmäßig Hefen Schnee- chicht verhüllt wurden, die das Auge irre führte und kein Merkmal des Weges erkennen ließ.

Doch jetzt begann es wieder zu schneien. Es ward s, finster, daß Otti keinen Schritt wett sehen konnte. Bis über die Knöckel versank ihr Fuß in )en lockeren Schnee, der Sturm schüttette heftige schneeschauer auf sie nieder und heulte und brauste in den schwarzen Lüften, daß das Mädchen, ttotz seines Muthes in Angst und Schrecken erbebte. Noch

werden müssen, obwohl die Credttverhältnisse nicht selten binnen kurzer Zeit eine totale Veränderung erfahren, sodaß Auskünfte vom 1. eines Monats am 15. manchmal nicht mehr zutreffen. Die Auskünfte der Creditreformvereine sind dagegen nicht nur stets neu, sondern sie haben auch noch den weiteren Vorzug, daß sie immer sehr rasch erlangt werden können. 3ebe8 Milglied eines Creditresorrnvereins kann nämlich direkt die Auskunstsertheilung jedes auswärHgen Verbandsvereins in Anspruch nehmen. Nur wenn der Ort, von wo die Auskunft einzuholen ist, nid ber Sitz eines Verbandvereins ist, muß bie Ver Mittelung des Geschäftsführers in Anspruch genommen werden, der am Platze des Auskunft heischenden Mit­gliedes ansässig ist. Jede schriftliche Auskunft, die durch sogenannte Anftagezettel einzubolen ist, kostet nur 80 Pfg., sofern die ungefragte Person innerhalb Deutschlands wohnt; für Vereinsvlätze des Auslandes beträgt sie 1 Mk. Die Auskünfte wirklich gut ge­leiteter Auskrrnftsbureaus kosten stets wesentlich mehr. Eine weitere vortheilhaste Einrichtung des Verbandes der Creditreformvereine besteht darin, daß er für die Reisenden seiner Mitglieder zum Preise von 1 Mark pro Person und Jahr Legittmations- karten, ausgiebt, auf Grund deren die Reisenden berechtigt sind, sich an ollen denjenigen Plätzen, wo Vereinsbureaus bestehen, von ben letzteren mündliche Auskunft über die sie intereffirenbcn Credttverhältnisse des betreffenden Platzes gebührenfrei zu verlangen. Welchen Anklang diese durchaus originale Einrichtung des Verbandes allenthalben gefunden hat, dürfte wohl hinlänglich durch die Thatsache bekundet werden, daß der Verband im Jahre 1896 nicht weniger als 30 000 solcher Legttimationskarten auggegeben ha: 3n der That bedarf es kaum einer näheren Dar­legung, um den außerordentlichen Nutzen klarzulegen, welchen berarHge Karten für ben betreffenden Reisen­den unb bag von ihm vertretene Geschäft besitzen.

Nicht minder wichttg, wie die Auskunftsertheilung, ist bag Mahn- unb Inkassoverfahren beg Verbandes, welches letztere für bie Mitglieder vollständig kosten­frei und so wirksam ist, daß z. B. im vergangenen Jahre annähernd 4 Millionen Mk. durch das Ein­greifen des Verbandes an die Mitglieder gezahlt wurden, worunter eine Menge fauler Posten, die ohne dieses Eingreifen sicher oder nahezu sicher ver­loren gewesen wären. Die wirksamste Stütze des Verbandes bei seinem Mahn- unb Inkassoverfahren ist das System, regelmäßige Listen aufzustellen unb den Mitgliedern ber Verbandsvereine bekannt zu geben, in welchen diejenigen Personen verzeichnet sind,

Marburg

Sonntaq, 11. Juli 1897

Umschau.

Selten hat ein Kongreß von Delegirten ber organiprten Arbeiter in so schamloser unb unverhüllter Weise bie Zwecke ber Führer ber Arbeiterbewegung erkennen lassen, wie ber in Hamburg tagende Deutsche Hafenarbeit cr- t a g. Daß es den Hetzern, bie von ben hart er­worbenen Groschen ber Arbeiter leben, nicht barauf ankommt, das Loos biefer zu verbessern, sondern lediglich daraus, ihren eigenen Einfluß zu befestigen, ist zu wiederholten Malen bei ben Verhanblungen deutlich zu Tage getreten. Ein Beispiel bafür find die beschlossene Erhöhung der Bettragsleistungen der Mitgliedes obgleich diese unter den Folgen eines Streites, der mehr als anderthalb Millionen gekostet, beute noch schwer zu leiden haben, und der Beschluß, die Fluß- und Seeschiffer in die Organisation hinein» zuziehen, obwohl festgestellt wurde, daß letztere fchlechterdings kein Interesse an einer Bewegung über­haupt und im Besonderen an der der Hafenarbeiter hätten. Wie sehr aber ben in Hamburg versammelt gewesenen Agitatoren jebe Eigenschaft abgeht, eine moralische Verantwortung für bie von ihnen einge- ritete unb geförderte Bewegung zu übernehmen, zeigt ich schon in der Leichtherzigkeit, mit der sie die Ver­handlungen des Kongresses i» die Länge zu ziehen und für jeden Tag ihre reichlich be­messenen Diäten, die ans den Spargroschen der verführten Arbeiter bestritten werden müssen, einzu st reichen verstanden. Auf die Art ber

X.

Frau Fahrenbrink verbrachte eine furchtbare Nacht Die ganze Leidenschaftlichkeit ihrer Natur brach in ben einfamen Stunden der schlaflosen Nacht hervor; alle Enttäuschungen ihres Lebens, alle Leiden, aller Kummer alle Noth und (sorge erschienen in doppelt grellem L'chre und brachten die unglückselige Fron fast an

>d- _________________________ ..... ...

nd i ihx j)e§ Zornes, der Scham in die Wangen, )7 ischte ihr das Blut in wildem Auftuhr durch Adern, daß sie in plötzlichem Entschlüsse davon leerfc tzte, nach dem verschneiten und stnrmdurchtosten

l>vet.Der Wind hinderte sie nicht mehr am raschen jt.j Hen. da er auf den Wald zu wehte. Die dichten - Wen waren verschwunden, das .Schneegestöber $e nachgelassen, von bem bunklen Himmel flimmerten

«ebst deren Gratisbeilage«

,RreiSbIott" für die Kreise Marburg uni

jpjit Allein, winterlichen Glanz bie Sterne nteber unb ' h< ein schwaches, trügerisches Licht auf den Zweiten Weg. Jetzt hatte Otti ben Wald er

j ** und stand aufathmend still. Hinter ihr, drunten Thale lag das Städtchen, aus dessen Fenstern

6 Mitglieder des ZweigvereinsCreditreform* und . nteressenten dieser Sache versammelt, um einen »rbut strtrag des Verbands-Inspektors Herrn Fritz Jaeger ienera ns Leipzig entgegenzunehmen. Dieser Vortrag ' wi ildete einen warmen Appell an die Anwesenden, Aben Hm zu wirken, daß die gesunden Bestrebungen des r (E etbanbeS der Creditreformvereine auch in unserer cbanb Stabt unb ihrer Umgebung günstige Aufnahme unb e r ffl nmer mehr Verbreitung finben möchten. Der ß üb »halt beg Vortrages ist ein so beachtengwerther, 'th b er im Nachfolgenden im Wesentlichen an dieser Nich stelle wiedergegeben sei.

ntere! Die Entstehung der Creditreformvereine fällt in ll ssn k 60 Jahre. Zu dieser Zeit traten sie zuerst als ssühn -chutzgememschasten gegen solche Personen in's Leben,

tauro riefträgern, in der Expedition (Martt 21), (443 rote von unseren Filial- Expeditione n Kirchhain, Neustadt und Wetter ent

fiod $ öon ßch gestoßen? Sie vermochte nicht, i" leber vor das düstere grausame Antlitz ber Mutter 1 Hefen. Sie wußte, daß ihre Mutter ihr nie r>fh sieihen würbe, wenn sie sich weigerte, ihrem Be-

igefao:

Nonti Derben noch von allen Postanstalten, Land-

Zeitung

2lnj|ri0tn nimmt entgegen bie Expedition dieses Blatte», sowie die Anlwncen-Bureaux von Haasenstein & Vogler in yYVTT

U" Caistl, Magdeburg und Men; Rudolf HHI.Jahrg.

Moffe in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, C. L.

Daube & Eo. in Frankfurt a. M.. BerlinTSaunover, Paris. Telephon 55.

Wöchentliche Beilagen: Krcisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain -

Redaktion und Expedition: Martt 21. Verarttwortlichfür den allgemein« Theil- Redakteur M. Hartmann,

° kür den Ageratentheil: Joh. An«, «och, beide in Marburg.

heke: Whälterin zu Otti.

J »Gute Nacht . . . .*

Die Alte schloß bie Thür. Allein unb verlassen ®b Otti wieder da. Wohin sollte sie fich nun tUf Dldeu? Sie hatte gehofft, bei Doktor Winter

Erscheint täglich außer an Werttagen nach Sonn- und Aßt Ißß Feiertagen. Quartal-Abonnements-Preis bei der Expe-

/« 1"V. ditton 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (exkl.

T,r,hcnrt -- Bestellgeld-. Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zeile Telephon 55. deren Raum 10 Pfg., Revamen für die Zeile 25 Pfg

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iirchhain,Illustriertes SonntagS-

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------ «lche sich durch Mißbrauch, übermäßige Jnanspruch- neznst chme des Credits usw. unwürdig gemacht hatten, (423 Hierhin Kredit zu empfangen. Diese Schutzgemein- °ften machten ihren Mitgliedern und befreunbeten ... t Keinen durch Listen bie Namen berartiger Schuldner ikount unb warnten sie dadurch vor solchen Personen, tlt^^^^^^^^^^^^giemng erkannte die wohl-

ber Helle Schein ber Lichter in bie Nacht hinaus leuchtete, burch hunbert unb aberhunbert Augen. Dunkel unb gespenstisch zeichneten sich die Umrisse des alten Schlosses gegen ben lichteren Nachthimme ab. Nur hier uub ba schimmerte ein Licht in bem gewaltigen Bau, ber nur im Sommer ber fürstlichen Familie zum Wohnsitz biente. Ottts Augen suchten nach bem elterliche» Hause am Fuße beg Schloß­berges. Sie vermochte es »icht zu entbeden; bie hohen Bäume ber Gärten verbargen es unb bie uii*h. k c ., ,, Dunkelheit ber Nacht, bie gleich einem schwarzen

m und Schutz zu finben, sie wollte ihn bitten, Bahrtuch über bem tiefeingeschnittenen Thale ruhte.

: bet sich aufzunehmeu, bis sie eine Stellung ge- "......-

. "den, benn fest entschlossen war sie, nicht mehr in lüste, b Haus ber Mutter zurückzukehren. Was sollte bürt noch, nachbem bie Mutter sie mtt einem