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fordere es von Dir im Name» Demes Vaters »m Namen meiner selbst, die Du unglücklicher, elend» den je gemacht hast. Ich will nun auch nicht noch ehrlos und arm durch dich werden . . . Du wtrit Paul Barniß heirate»!-
(Nachdruck verboten.
Erloschene Sterne.
Roman aus der Gegenwart von O. Elster.
(Fortsetzung.)
„Ich fluche der Liebe uud Treue/ fuhr sie in wilder Erregung fort, -die uns Menschen zu Narren zu Lerräthern, zu Verbrechern macht. Bon Dir aber £ jetzt, ich bitte nicht mehr, daß Du meine» Willen erfüllst, daß Du jenem Mann die Hand
Oft«____ rr# . ..
Kid ' - jammerta Otti, sich fester an die unglückliche Frau klammernd. Doch diese stieß ihre Tochter rauh zurück.
1 begründet. In der Sache selbst hat der Finanz- l Minister sich stets zu der Auffassung bekannt, daß eine ; Verschiebung des Wahlrechtes zu Gunsten der reicheren 1 Minderheit durch die Steuerreform thunlichst zu ver- : meiden sei. Und zwar sowohl bei der Staats- als bei der Komunalbesteuerung. Der geeignete Moment, ' diese Auffassung zu bethätigen, wird gekommen sein, wenn auf Grund der Erhebungen über die Wirkungen der Steuerreform auf das Wahlrecht für Staat und Gemeinden der endgilügen Regelung des Wahlrechts näher getreten werden kann. Diese Erhebungen sind dem Abschluß nahe. Schon jetzt läßt sich übersehen, daß es namentlich auf dem Gebiete des Gemeindewahlrechts weiterer Kautelen gegen eine Verschiebung zu Gunsten der reicheren Minderheit 'und zu Ungunsten des Mittelstandes bedürfen wird. Es ist sehr wahrscheinlich, daß sich der Landtag schon in feiner nächsten Tagung mit entsprechenden Gesetzesvorschlägen zu beschäftigen haben wird.
Mil Recht erinnern die „Reuest. Nachrichten- an einen Ausspruch des Abg. v. Bennigsen, in welchem die Nationalliberaleu ihre Wünsche zum Vereins- und Versammlungsrecht for- mulirten, als sie gegen das erste, dem Reichstage vorgelegte Sozialistengesetz Stellung nahmen. Am 23. Mai 1879 schloß der Führer der Nationalliberalen seine Rede mit der Erklärung, „keineswegs die Tendenz zu bekämpfen, den sozialdemokratischen Ausschreitungen mit Entschiedenheit entgegenzutreten, und fuhr dann fort:
„Wir erwarten, daß die Regierung nachholt, was sie seit Jahren hatte thun sollen, daß sie uns ein Vereins- und Veisammlungsrecht vorlege mit Bestimmungen, welche wirksam sind, wirksamer, als Bestimmungen, die wir jetzt in der preußischen Gesetzgebung Haben.-
So vor fast zwanzig Jahren der nationalliberale Führer; was sagen aber heute „Köln. Ztg.-, Nat.- Ztg.- 2C. 2C. alle Tage?!
Nach aus Thessalien hier eingelaufenen Bc- nchtm ließen die Türken auf der Demarkationslinie im Gebirge nur geringe Streitkräfte zurück, während die übrigen bislang daselbst aufmarschirten Truppen nach rückwärts in die Ebene konzentrirt wurden. Es erklärt sich diese Maßnahme durch Schwierigkeit in der Verpflegung. Die türkischen Offiziere erhielten von Konstantmopel Weisung, sich aller Agitation zu Gunsten der Annexion Thessaliens zu enthalten, da es bekannt geworden war. daß dieselbe» von der Kon- tantmopeler Kriegspartei Flugblätter erhietteu welche auch ihren Truppen millheitten.
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»Ich vermag es nicht, Mutter. . .*
„Daun fluche ich Dtt. wie ich der Liebe und der Treue fluche
„Stotter, Mutter!! !-
Diese hatte die zur Faust geballten Hände drohend erhoben über die tief zusammengesunkeue Tochter. Ei» Bstd des Schreckens, der Vernichtung, der Verzweiflung, so staud die unglückselige Frau da ein finsterer Engel des Todes, des Verderbens, der sich erbarmungslos über das niedergestürzte, vernichtete Opfer feines Zornes beugt. Noch einmal ithüttHto N- dröhnst, die Hände über dem Haupte der regungslos Daliegeude», dann schritt sie davon, mit ausoe- streckten Händen, die erloschene» Auae» das ti.rJL em Schatten der Fiusterniß, ein Dämon des Verderbens, der Vernichtung, der Grausomkeü!
( Fortsetzung folgt.)
„Ich kann es Dir nicht sagen, Mutter . . . .-1 entfachend. Mit allen Fasern ihres vielacv^si-n .D» Ih- »w „it N---»?. HM- fl- M'a, iTuZ’AS
g W* fsrtspff TuÄ“ÄK »ääisä5 Tochter niemals verziehen haben. Fest werde ihn niemals wieder sehen, aber laß mirltiefsten, innwsttn - - - li,rem
KJS --a§ ^ab^n empor und erwidette wenigstens die Erinnerung au meine Liebe, laß mich «Gefühl starb in reuen ^aaen fier S-ntschloffener Sttmme: „Ich werde Herrn Barniß wenigstens sei» Bild treu und rein to meinem täuschung in ihrem n
tthXy» 2 x । u ' ßlS, das I „ , y k ch f lo Nichts eeiter . . . . I rathcn von aller Well ^wähnte verlassen, ver-
1(6 ®,rl wünsche nichts weiter, als ih» i» der Stille, i» Und jetzt - jetzt mußte sie erfahren dak es
Sian Fahrenbrinkstemmte die Hände auf bte be” quersten meines Herzens lieben, au ihn, an ihre eigene Tochter war, welche^ihr das lebte Glück
»" des Seffels, hob sich halb empor und starrte unsere. Liebe denken zu dürfen.- ihres Lebens zerstört, den letzte» Sonnen^abl des
den dimkelglänzendeu Augengläsern, den Körper . ®1C war vor der Mutter wieder auf die Knie! Glückes, der Lebensfrmde aeraubt? b 8
Ae^ugt, ihre Tochter an, gleich einer geisterhaften, funken u»d verbarg ihr Gesicht in den Falten des Sie faßte ihre Tochter ae'walttam an Aschen Erscheinung. S“’a?be8 beJ Mutter. Diese beugte sich über die Schullern rmd bog sie mrück, als woL sie in w
»Daß meine Augen in Deinen Augen lesen . b“. ^uteenden, ein drohender,! Augen, in dem Antlitz Ottis lesen.
'«en,- kam es rauh und hatt über die Lippen ^ist der Fwsternlß, das Bild der Ver-I „Du — Du liebst ihu — Robert Schäffler —
fwiglückseligeu Frau. „Ich würde auch ttefer in|?h, unne unheimliche Erschemuug aus der Ge-Isag' die Wahrheü! Ich will es wiffeu! Svrickl- ? Herz blicken können und darin die ©rihibe|,bcn^rto, ,,, Eil I „Mutter, Mutter, frage mich boch nicht -
»>es Stolzes, Deines Trotz sehen. Aber wenn! Eine furchtbare Ahnung stieg iu bem Herzen der «flüsterte Otti. a> G . . . .
meine Augen fast wieder erblindet find, mein 5tau “ufl . ^tte die Veränderung I „Also Du — Du hast mir sein Herz geraubt s
ist nicht blind - meine Seele liest m Deiner ihrer Tochter vorgegangen - Du - Du hast i6n mir entftemdtt! - «ch
» und ich sage Dtt, daß nur die Liebe zn I sich Plötzlich, daß die Ber-Iich hätte es wiffeu können — ich hätte cs ahnen
anderen Mann Dir diese» ttotzigeu Muth ^»^^8 genommen hatte, als Robert können! Das ist die Liede — das ist die Treue'
W Wer ist der Mann, ben Du liebst?- 1X^1 S ücrfe^e- ®ie toar bamoIS mü ~ und um biefer elenben Liebe und Tre!re wMm ‘■S' **’ * •* S tfÄÄE
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SneL9TSe,n„5fl11'“n0 D°n bem ^a“'e ^Ab«e-Iunb bei energischer Handhabung des zu erlassenden ordneten angenommen werden möchte.»Gesetzes bet Auflösuna verfallen Di, ornfiAt $.„6 Tober wurde von allen Anwesenden der Neber-1 derattige Maßregeln unwirksam seien nnh mr mtb STa ?8blUrf 8C0ebe"' bafe diese Ansicht inbezug I reizen würden, kann wohl vom theoretischen Gesichts- auf das V e r e i n s g e s e tz nicht nur von der Eisen-1 punkte aus vertrete» werden man Jirh ntiJ und Stahl-Industrie, sondern auch von der übergroßen I verlangen können, daß Männer die mitten im vrakt Mehrhett^der Rheinisch-Westfälischen Großbettiebe der Ische» Leben unb in der Arbeiterbevölkeruug stehen
A . ,, anderen ^ndustneen getheilt werde. Ganz bestimmtIsie sich aneignen. Es würde freilich sehr erwünscht
„Kreis blatt für die Kreise Marburg uni |^.nnthepbe,r anwesende Vorsitzende des „Vereins für sein, ebenso, wie die Versammlungen und Verette Kirchhain, „Illustriertes S0nNtagS-!LrtLib^tieSero"bifeber aHhSozialdemokraten, auch deren Presse schärfer an- blatt" und „Verloosungs liste d ei berg bau das Verlange» nach Annahme des Vereist/ Mf' Aü?s "/verzichten, ^wLbe"'?ine^fehllrh?ste Kgl. preußischen Klassenlotterie"! ^.usgefttzes, das setzt als ein wesentlich abgeschwächtes | Logik sein. y
L d-m Rheinisch - Westfälische» Judnstriebezirke
(Markt 21)1 " Die Industriellen! jedttn"Son^g^"zah"tt?che^Vettamw^lM
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in Kirchham, Neustadt und Wetter em p0™", bte sie als segensreich erkannt haben; sie Arbeiter, besonders der Eisen- und Stahl^Jndusttie W« b“b.er bcn, Ablauf jenes Gesetzes ernstlich be- verkleinert. Mit ernstlicher Sorge sehen die Arbcit- erbalten bie S," Rhemtsch-Mstfälische Großindustrie ver- geber der Wahlzeit im kommenden Jahre^entgeaen k ... .„ erhalten diel langt deßhalb, daß em Ersatz durch die Annahme des I in der die hetzerische Agitation der Sozialdemokratcü
bereits erschienenen Nummern des neuen vorliegenden Gesetzes geschaffen werde. Die gegen noch viel schärfer herbortteten wird Dahe! wünscht Romans gratis nachgeliefert. $erIauTberSeSimrrttennr^hSrtmeiltK umsomehr, daß das Gesetz bereits in diesem
— • rfP ^”9 18 baIt= und bedentungs- Jahre zu Stande komme und wenigstens einige Ga-
~ 1 zuruckgewtesen. Wenn, tote zugegeben worden iftjiantie für einen ruhigere» Verlaus der Mnblcn
^BcrCin^nefCßnOÜClIC |ein Ausnahmegesetz gegen die in bedrohlichster Weise!möchte. 0
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m ^Oberhausendes Korber | Sage bei Arbeiter betteffenden Fragen !------------- -------------
S?- von Felle» unb Guilleaume in mag bem Wortlaute nach richtig fein, ber Sache nach |
mhlheM a. Rhein, es waren weiter anwesenbIist bieser Einwand burchaus unzutteffenb. Die sozial-! UMlchllll.
tatoefenben in eine eingehende Besprechung des Ge-1gelohnten Arbeiter ber toeftliAen Ih Finanzmtnister bte jetzige Gestaltung
As zur Ergänzung unb Abänberung von $e= ![”gStr0T au8üb S °LTf ” Wahlgesetzes zum
tatnungen Über Versammlungen unb Vereine ein. Schmähuugen gegen die Arbettaeber unb baXhiS haffir , h°be wenigstens bie Mitschulb 1
ii° Besprechung führte zu dem einstimmig aus-gegenStaa unr@efem±af£ L ttagen baß bas Zentrum um die Früchte