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Telephon 55.
Telephon 55.
Erstes Blatt
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(Nachdruck verboten.
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Bestellungen
für das dritte Quartal auf die
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Falsche Behauptungen der Demokratie.
Erloschene Sterne.
Roman aus der Gegenwart von O. Elster. (Fortsetzung.)
Eine fahle, geisterhafte Bläffe bedeckte
Frau Fahrenbrinks, in den Gläsern
rrzen Brille funkelte das Licht der Lampe l.„ lichem Wiederschein, den Ausdruck des Gesichtes, gespensterhaster, furchtbarer machend. Einers Traum —
dlenmaske glich dieses fahle Gesicht mit den
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imburge! W Frau, daß ich die Wahrheit gesagt habe. I früher das furchtbare Geheimniß mitm>+fi<>ir+9 mir I $“ufcn • Das würde jene
allerorts wiffm, daß ich meine Worte beweisen kann, ständen gerüstet der Gefahr gegenüber? die^uus fttzt ftmr Tha^er^öster!'^ bie @t^uIb
!C. gejes » Alles soll vergeben, »eigenen sein - ich selbst überrascht und zu vernicht« droht M Ä k
t untö bte Beweise der Schuld Ihrer Väter vernichten,!uns faffen, Mutter Wir müllen fnrt hnn wir L„ ben” ^un, um die Schuld
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AK Ä aeÄ.*Äta Ä Ä »**•' ' *A SSJLlEi Ratte* £L3$r« Tochter. Ich will Sie durch meine einer Abreise? Wohin sollen jrte Bei- k^^etzt nicht langer belästigen - sprechen wohin uns der Fluch jener Th in btt t >rhnr Tochter — überlegen Sie und geben, steht in Deiner Macht, mein
Liitrmg
»ebst deren Gratisbeilage«
I "Du und Barniß, Ihr seid nicht betheiligt an I lenen Geelguissen, ^hr braucht die Schatten der Ver- „ u_ „ zu! lllUlgenheit nicht zu fürchten," entgegnete Frau
, .xa .handeln, Mutter. Du mußt Dich der Behörde offen ^renbrmk duster. „Ich fordere von Dft, daß Du ' von entdecken, Du mußt jene früheren Betrügereien der bei ®bie unseres Namens das Opfer bringst. Dein
fhrerWn I in v Wohin sollen wir uns wenden,, Forstverwaltuug anzeigen und Dich erbieten he« I ^erz ist noch ftei — Du wirst lernen Barnist ™
r - ?^nlwohm uns der Fluch jener That nicht folgt? Es Schaden zu ersetzen ' 4 b6" lieben, Du wftst nicht wollen dM mein
»ir dann Nachricht. Eiustweile^habeichifieü^ die That zu Bist Du wahnsinnig? Ich soll die Ehre meines ^-n vergeblich gewesen ist." ' **
• . " ISZr k.« ^schehene ungeschehen zu machen, den, Vaters preisgeben, die ich durch das schwerste Omer! 3n Ottis Herzen zuckt es bitter emnnr
kr verbeugte sich höflich und entfernte sich rasch.,zu^ziehen. Mein"Cp? lange Jahre hindurch geschirmt habe? (Fortsetzuna tol )
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Nach und nach erholte sich Frau FahrenbrinkIschuldlos, Du stehst jenen Ereignissen^ f^n "nd,selbst Betrogenes Und jetzt soll ich Alles opfern— das von ihrem Schrecken erwachte aus der Erstarrung, fremd gegenüber. Du Vermag Alles J füfin™ metne urb meine§ Vaters Ehre —
b^ S« umfing das Haupt ihrer Tochter und preßte es Alles wieder gut sn maÄL & L"" * ^men?
mit heft an das Herz. kant, reichst " *' “ '8°rm6 3)611,6 "Ist unser Name ehrenhaft und gut, auch wenn
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Kfaat habe.lfriifier hna fcn-wfi™ —- '^-l^»96n. °uf^«geyen häufen! Das wurde jeuehnd weil der Schatten jener unseüaen Tb°t ^
Huld Väter Euer Leben verdüstette' WW Du^ft dasselbe Schicksal bereiten?" ' mtr
Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirckbai«
Druck und Verlag: J°h. Ang. «och, Universitäts-Buchdrnckerei in Marburg, Vn / b
Redaktion md Expedition: Markt 21. VerantwoMch für den allgemeinen Thell- Redakteur M. Hartmann
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----------- --- -— ___Daube L Co. in Frankfutt a. M.. Berlin. Hannover. Vari«.
!von der Recke Westfale, von Miquel ist soeben ge.-1 Staatslebens der oftelbische Adel schwächer in hnrtn,,„ K„™ a u----■------~ 1
Kadett, Thielen, Bosse, Schönstedt, Brefeld sind bürger-,Verwaltung vertteten gewesen ift T J0.aIte“ e,9cnen Wagens und eigener Pferde
lich, dem Ostelbischen, also dem Brandenburgischen, und bk fflarfente Ä"' B6b6”Hi4er 3« Jntereffe
Pommerschen, Schlesischen und Alt-Preußischen Adel gebung u. s. w. sei auf das Uebertokam bes® n.t abet Ite?t e8, "bg-sehen von ver-
gehört sein einziges Mitglied des Staatsministeriums, elbischen grundbesttzenden Adels in der Lewaltuna! llch^sn" ^usnahmen, zweifellos, daß der Landrath °n. Infolge der letzten Personalveränderungen ist zurückzuführen e n aän baltlok und Pferde hält. Nur in diesem Falle
ein „Ostelbier" Mitglied des Staatsministeriums Adel wftküch^ den«««derV^ael^Ä L°g- ein, die für seine ersprießliche
geworden, nämlich Herr Staatssekretär v. Podbielsky.Iso würde er das Zustandekommen der ^?bel-n^2 unerlaßiche nahe Fühlnng mit Personen
Das ist doch auch noch nicht als ,2ln8liefernng der verhindert haben' ebensEni^ w e das^fivn 2 S“ “nb «holten, sowie Staatsverwaltung an die Junker" anzusehen, und konnte, hat er das Börsengesetz aemackt b § fi^n persönlicher Anschauung die Angelegen- dies sollte doch der Presse der ReichstagSm-firfieii, — I S l tz L cht. heken zu beurtheilen, über welche er zu befinden
nicht genügen, um ihm kurzerhand die Fähigketten I ... —, oder zu berichten hat. Es darf daher mtt Sicherheit
,ÄreiSblatt" für die Kreise Marburg UNi , für die Leitung des Reichspostamts abzusprechen.! UMschllU. , erwartet werden, daß bei der Neuregelung der Dienst-
kirchhain, „Illustriertes Sonntags- $8Iätter. d-st-hen. wenn Die durch den laufenden Staatshaushaltsetat er- wttd,°"di^
Iatt" unb „Verloosungsliste de> mindesten zweifeln — neues^Lebn!^ in^ben Po§ a°u®f w ^d?e"n t s ch ä d^g"u^n?e r^L a n d I n"bb^d^dbemessen, daß sie wenigstens an- kgl. preußischen Klassenlotterie" Mechanismus bringen und auch seinen Beamten als räthe bedingt eine Neuregulirung diesr^BeMehnttottck: ? Mehraufwande
mefteflgetn, m der Stpebttion (Marit aij, S-W M*n mii,-» m-d B-r««lIch,» M- Ä-digm« fcL« ”” w« mb bÄ 6 ” e”*'
Mie von unseren Mal- 6£pebitionefi Cberpraftbenten 8 ä^ 4 9legierung§präftbenten ltchen Kosten der landräthlichen Bureaus unb bie Die Kreu»eitn^n^ « Qr, r .
- «W. ’M* und W-tt-r
egengeuommen. ILandräthe 246 zu 220, in Summa 527 Adlige,!in ber Bemessuna ber Entsifiäbiww» ^^b!m> "National-Zeitung" behauptet daraufhin heute
' sonders charakteristisch, daß die alten Preußischen! gewährt wird etkfhtiA♦ wJL 2 ft 6,n Vostprogramm, dessen Ausführung sie
Adelsfamilien sich -'m -ach i“ KÄÄ5 Ä ÄtetjiM-i?.* ® “!*><•<
Staatsdienst vorfinden, ihre Söhne dienen im Heere, reichen, wenigstens in den allermeisten Fälle? üfie! lÄ/ zweifelhaft, daß die Auffassung der „Vosfticheu aber selten in ber Verwaltung. Wer sich 3S^ «. W bc8 Programm-Artikels der
IM. flnbem MM. I». wi-b Ä“ Äff'S "EP*- * »
- radikalen und börsenfreundlichen Presse auch!^," S Sebenft man dabei, daß sichIseinen Pferden betrifft. Bei der Bemessung dieses! Als das Arbeikrsckw^-s-i- h , „ . in
liend gemacht, die ganze Staatsverwaltung!pra„T Q;'; J «,cr ben Eivildienst erntntt, mITheils der Dienftaufwandsentschädigung wirkt immer|(Gewerbeordnunasnnn?i^>$$ A J,m x{uni ^91 i demJunkerthum ausgeliesert. ffS. bn^:ÄT *6t'? E noch die Erinnerung an jene vergangene Zeiten “ffX™ÄÄ Ä,
I iptungen werden ohne jeden Schein des Rechts in|hprkifii.« „„k s. b .,Do-r'. b^ Jet”e Dheilnahrne anIm denen ber angesessene Lanbrath die Regel bildet.!der Zucht in her nin™-«/ f^e aus die Hebung Le ! - Welt geschleudert und immer und immer Wiedel SÄ,'«N Einfluß auf dieselbe sehr Für ben angesessenen Landrath, welcher sich ohnehin waren Dab«echnet aV ’ it, damit das Publikum zuletzt daran glaubt, * £. ,n £?“6” die Equipage^hält, kommt es in der That nur darauf ün wonkch ^e Gemünd n § \16 ‘
ht die Sache thatsächlich? In ber .Konservativen dattn ftinen Grun^ baü S SL d«- Mehranfwanb zu ersetzen, welcher ihm durch Ortsstatut zu besttmm^n^ daß b«tu”'
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ler reichsunmittelbaren Familie an unb stammt aus Ein Gegensatz zwischen adligen und bürgerlichen mehr ersetzen aans fnrt Snfe «nb iungen Arbeiterschaft gerichteten Bestimmnngen jenes
lhern, Freiherr von Marschall ist Badenser und! Beamten hat im Preußischen Dienst niemals fi- I ,Vrr' , Drt- Muß der Lanbrath aus, Gesetzes, wenig oder gar keinen Erfola nefinfit V.»
b-ß i„ Um P<-i°b- b-S zu hab,» M-H-M b°!"»b^X r*