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«ebft deren Gratisbeilage»

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Umschau.

h- Ein herzliches Willkommen

«l«lenQtofc ^eUt® btr ""Ähnlichen Zahl von LehrernI Scandinavien, Finnland, Frankreich, Holland Staatsfetretär des Reichspostamts hält mit Fug Ieinen halbjährlichen Urlaub angetreten.

21 Md Lehrerinnen höherer Lebran st alten! irini, ^ 5.^7 ° lund Recht setzt anA Vie sw n s; < <+.» a » s. .n! I ______

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N ®rnbbiLrrSSrC5 S."*"9 W*"* 1 * dieser hochgeehrte -ttcht hinaussieht. Große Gesichts-

)el m ? ?derige° Er ahrungen Sodann schäft gestern Abend in seiner Ansprache betonte, wie puft ®cb,ete des Volkswirthschaftlichen

n r! r ffDr. r' Koschw'tz Allen, welche bei den heutigen gegenseitigenDer- g-rad- für das Postgebiet viel wichtiger, als

ätb^ 1 uhVeranstaltung entgegengekommen waren, so- hältnissen der deutschen und französi-U^er Bureaukrattsmus. Wenn Herr v. Podbieleki . / kJ*1 euiheimischen w» fremdländischen Lehren-Ischen Nation eS die Pflicht jede« Gebildeten| T Bc?trägt' bie nothwendigen Reformen im Post- 3 1. MM. tote den dar» prfAiommotikl o-____- . , , vötvuvticn i <- f _____ ' , ,

artrnfiei! i < -ocyvivcu ^rurourgs, iaUf

lenier dem hiesigen Touristen-Verein und dem Verein l W i s s

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«Otti?- fragte Barnitz lächelnd.

»< »ichts genosien. _ _____ ____

' Eig? Darf ich Ihnen einmal einschenken?

- - -----Aber

denken Sie an das Leben Ihrer Mutter und Ihres Vaters

(Nachdruck verboten.

Erloschene Sterne.

Roman aus der Gegenwart von O. Elster.

(Fortsetzung.)

I Schatten auf ihr Leben warf, wir es schon das Leben der Mutter verdüstert hatte? Sie mutzte es I wissen, um gerüstet da zu stehen, um sich ver- theldigen zu können. Sie »ahm sich vor, ihre I Mutter nach diesem Geheimniß zu fragen, sie zu I zwmgen, es ihr mitzutheilen. Wie konnte fie frei |UJlb offen der Welt entgegen treten, wenn fie sich emem düsteren Geheimnitz umschattet wutztt das vielleicht autzer ihrer Mutter und Barnitz noch .mancher kannte? w

L -3 *J verstehe Sie nicht mehr, Herr Barnitz/ i^vach sie mit bebender Stimme.Ich werde meine I Mutter fragen, was Sie zu einer solchen Sprache berechtigt, für jetzt hatte ich nufere Unterredung für L wandte sich zum Gehe», doch er legte die »Hand mtt festem Griff auf ihren Arm und hielt sie zuruck. '

Geheu Sie nicht, Fräulein Otti/ sprach er wähnend,es dürfte Ihnen um Ihrer Mutter willen leid thuu. ... ich will Ihnen das Ge- heunnlß Ihrer Famllie entdecken, dann mögen Sie selbst urthetteu, ob Sie recht daran thun, mich so schroff zurückzuweisen. Ich habe das Geheimnitz i» den allen Geschäftsbüchern Ihres Vaters und Grotz- I Vaters entdeckt, die mir ein Zufall in die Hände spielte. Ihr Grotzvater und Ihr Vater wurden beide durch einen plötzlichen Tod hinweggerafft ! sonst hätten fie wohl die ominösen Bücher bei Sette geschafft/

Otti starrte den Sprecher mit grotzen erschreckten Angm an. Doch dann überkam fie ein heiliger Zoru.

(Fottsetzung folgt.)

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; 1876 » »' I

rtUHftS« ge ve« 8.

I Am 2. Juli hat sich der B u n d e s r a t h bis Izum Herbst vertagt. In bewegter Weise vollzog sich I der Abschied des Herrn v. Boetticher vom Bunde s- Iratb. Er führte selbst seinen Nachfolger, den Grafen IPosadowsky, ein und hielt dann eine Abschiedsrede, Im der er den Mitgliedern des Bundesraths für ein I niemals getrübtes 16jähriges Zusammenwirken danlle lund diesen Dank auch auf die aufttaggebenden Re- I gierungen hinsichtlich des ihm geschenllen Verttauens ausdehnte. Auch die Antwott des bayerischen Ge­sandten Grafen Lerchenfeld war in bewegten Motten gehalten. Nachdem dann Herr v. Boetticher sich ent» fernt hatte, hielt als neuer stellvertretender Vor­länder Graf Posadowsky eine Anttittsrede, auf die wieder Graf Lerchenfeld entgegnete. Am 6. d. M. wird der Bundcsrath Herrn v. Boetticher ein Ab- schredsmahl geben; auch das Staatsministerium wird ein solches veranstalten. DemHamburgischen Korre- spondent wird aus Berlin jetzt nachttäglich mitge- theilt, Freiherr v. Marschall habe in der Abschieds- audlenz vor seiner Urlaubsreise den Kaiser gebeten, ihn zum Herbst von seinem Amt zu entbinden. Herr von Marschall's Nachfolger, der deutsche Botschafter v. Bülow nahm in Wien am 3. d. Mts. das Frühstück bei dem Minister des Auswärtigen Grafen m GoluchowSki ein. Wie dieFreis. Zig." hött.

Nach der Ernennung des Herrn v. PodbielSkilh"* derUnterstaatssekretär im Reichspostamt Fischer

I Verleumdungen gegen den Reichs- > I *0 8 werden nicht stets nach § 131 Strafgesetzbuchs ; die «unter dem Gestchtspuntte derVerächtlichmachung 1 ' von Staatseinrichtungen" besttaft so hat das in Einem in derDeutschen Junsten-Ztg. mitgetheilten Erkenntnitz enffchieden. Ein Angeklagter war unter Anwendung des 8 131 Strafgesetzbuchs veruttheill worden. Das Rkichs- gettcht hob jedoch das Uttheil auf: der Reichstag sei die zur Miiwttkug bei der Gesetzgebung berufene Vertretung des deutschen Volkes und gehöre de? halb alseine der Erfüllung des Staatszweckes dienende, für die Dauer bestimmte organische Schöpfung auf den verschiedenen Gebieten der staatlichen Thätigkeit" zu den Staatseinrichtungen. Der § 131 beabsichtige aber nur die Staatseinrichtungen als solche zu schützen. Deshalb könne der Reichstag nur geschützt werden, insoweit ihn Verleumdungen in feiner Eigen- - Staatseinrichtung treffen, nicht infofern konkrete Maßnahmen oder Beschlüsse als Er g ebnitz der jeweiligen Mehrheit in Frage stehen. Letzteres sei in dem in Frage kommenden Fall zu-

, diese glück*

Sie nur nickt ficht! Ihnd halfen! G» Ubier* Ger­neiner Prnri* täglichste rtf

7"' wi- den dazu erschienenen Hörenden und in Frankreich -inzÄühr«, soll erH «HL

^dttsehen^Behörden Marburgs,! aufd e m gemeinsamen Gebiete b er|',^-^.m.ann ' ber W gegen Reformen zugeknöpft

M Hebung bes Fremdenverkehrs, sowie'der Muslums-1bli'd7n"^°i h tet /ultu" fch^t-! "--

Otti erschrak. Plötzlich erinnerte sie sich, daß . ---- ...... «C|UU,C jmv meinerinimi mtm innen ?^?e Mutter von einem Geheimniß gesprochm

"lr * -Nb etaetIZtH'SI

tab, Salta.,' SitadUnZsS: f H5* i* --ch M, 7»-dch-L°°bp°«- au« unserem deutschen Vaterlande, rote den vielen Gästen I denen es am Herzen liegt, zum Lehren der deutschen Ibencn' be. über bcn -Husaren-General" zetern, dieses fflhKnrh"0'11 iu' <?e cbe 8°kommen sind, um! Sprache im Auslande sich in derselben möglichst iul^L *®ie gegnerische Presse ist nun plötzlich eine X J thnlzu- vervollkommnen, daß mit dem in fremden Landenl^^ui desFachmännischen- geworden? die

n£ 9S rfn,5?cnb ru ferer- durch so viele herrliche Momente deutscher Einheits-I§bb°^°n hat Nicht immer diese Verehrung für das

b f ®Ur,e bfier,'e bft !* großen I geschichte und durch rastloses Stteben deutscher Männer! ^^^""Nlsche so ostenlattv zur Schau geringen; wir vr K»sck,^«v^Engefunden. Herr Prof an den Pflanzstätten deutscher Wissenschaft getoaltigIm"ncr "ur von ausschließlichen Fach-

- V . vseh Witz, als Leiter der durch fo zahlreichen I gehobenen Ansehen der deutschen Nation überall auch I wauuern eingelegte Politik des Schutzes der nationalen 9U"EI0 n .äuptcie" beginnenden Der- das Verlangen gestiegen ist, unsere deutsche Sprache Landwltthschast und Arbeit und die leidenschaftliche -an9J,rer ^Ede dle Versamm-1kennen zu lernen und im ftemden^ Lande zu!Opposition, m der sich die fteistnnigen Nicht-Fach- mig, hob den Zweck dieser Kurie, die Geschichte ihrer I promulgtten. 3 I männer gefallen haben. Herr v. Podbielski kann

iTSrT1 U-btttragung von Greifswald auch Es war uns ein aus der Seele "gesprochenes!''" Pr gutf werden, ein besserer als

5 S£b h^9 u h U"b gab dne" kurzen Heber-1politisches Wott des Pariser Professors Rouffelot, wancher Fachmann, der über den engen Kreis des

, Diese Svrache ^ränli-i» ntti g« l°UrT^' ^arna unterstützte meinen Wunsch,

.. BI.W n«6 rin. MfTl t2m.n£"s S 6aIS Mttriib Umg«, frin. »ori-,

T ich Ihnen einmal einschenken?- eine unbedachtsame Frag! f bUr^|Sr^ em unbestimmtes Gefühl der

Ich danke, Herr Barniß. Ich weide dem! Sein Gesicht berfinfterte* s- 1^ ^ erweckten Doch bezwang sie ihre innere Un-

Kadchen klingeln, daß es t .7/ " Wortt fttzt^inS ± ^^ette ruhigund gefaßt:Ich weiß

Laffen Sie das Mädchen nur, Fräulein Otti. Au Anttag zurückgemriftn wnden wittd?' D« T r baben' ba8 Ihnen jenen

Kh°lb wollen Sie diesen kurzen Augenblick des Zorn ’fa S £r 34 tan °b« nur

Memsetns noch verkürzen?- mpDF' 5 rücksichtslose versichern, daß äußere Umstände auf meine Ent-

Eine Blutwelle Überfluthete Ottis Herz. Also mochte auf die daen ' p£ts von keinem Einfluß sind. Wenn Sie mich

° sich ihre Mutter doch mtt der b-stLmten Ad- Len, zumal wenn « 3^" die Hand

entfernt, ihm Gelegenheit zu einer Aussprache I Leidenschaft unterstützt wuri« $ b f ft kann, so muß ich Jhnm ebenso offen und

.ft*? ä wTä 2 srs aiWÄW ä ä.F?s W-'k-s

.sTÄ^ta rinetn chMlhünM-« z,, i0E«' ritaS''m 5W*S' 'S'm&is'ie®!

Hrir Barnitz,- <nig.gn«. m b,^ S'/L*"" «78,a?14* $> «4«i> S

^later Sttmme.Ich vermache wohl nicht mit Iwerden wollen «nLL A, ®e mcPI ^Itb | ^Eheimniß, von dem ich durch Zufall erfuhr, soll!

w Mt, daß Sie mir etwas zu sägen haben. Haben S? nJ$ E,! niemals das Licht der Wett erblicke»/ '

ti Absicht, bann bitte ich um Offenheit ich ?»?«en Bechälttffse bMaffm Lid wiske^Sttlck krin'« b einem Geheimniß? Ich kenne

"rde Ihnen ebenso offen antwotten/ verlöre Z bepn ftnb' wlffen «le, ich kein Geheimniß M meinem Leben, welches ich bei

jp Fräulein Otti, Sie machen mich zu bem Glück-1 vielleicht nicht haft i<6 Sie' fAnn ? tol,6ten I SBelt gu verbergen nöihig hätte.- |

f § e ber Menschen!- rief Paul Barnitz, ber in liebt habe daß Sri ck/als ttebliA « k /^ 2eben baS Geheimnitz/1

o? i * Motten Ottis eine bttette Ermuntermig erblickte. I volles Kind mehr u [ 9,c Barnitz finster unb brohenb.

s/ 'Ä*»,-»ä««F*&«SÄJ r"6ie-**"b"

V S öl«?96"? ' ?etrkft babe'- Sie demnächst als Herrin in mrin

j feJ6' Evne ich Sie, sich Hoffnungen hmzugeben.lHaus emzusühren. Ich fand '

--- "s'? "^en kann. Ihre Besuche find meiner! nicht, mich Ihnen zu näher»

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marbura «nd Kirckih^i,.

Druck und Verlag: J°h. Aug. Loch, Univerfltars-Buchdruckerei iu Marburg. V/

Redaktion und Expediüon: Matti 2I. Verantwottltch für den allgemeinen Theil.- Redatteur M. Hartmann

ttir den Inseratentheil: Joh. Aug. Koch, beide in Marburg.

Erscheint täglich außer an Wetttagen nach Sonn- und

JWo ISS getertQgen. - ^uattal-Abonnements-Preis bei der Expe- ;!llrtVnltyrt Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses

1/,Ä L!"" 2 Mc., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (e£fi. WWVVHVU sowie die Annoncen-Bureaux von Haas^stein L B^in ,

pbon 55. ober deren illanm 1 (i sjw nH > .,,. nC ^.,1* e« SMwtf..m gdebUrg und Wien; 8iudoff XXXII. Jahra.

--- oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg. DleNsMg, 6. ^Ull 1897. 5? Srankfutt a. M Berlin, München u. Köln, EL. =~^^^^^^^^^^^^^^^^^^^Franksutta. M.. Berlin.Hannover, Paris. Telephon 55.

SReftcffmtrtPtt l?**?*0« lÜr bie Bereitwilligkeit, mit welcher sieiwickelten Nationen zu fordern' Ein Ificb der Sache angenommen, den besten Dank aus.!lebhaftes Bravo der Versammluna erwies dentliA für das dritte Quartal auf die PraÄ* bt8 ^nn ^oriffors Dr. Koschwitz wie in dieser edlen Ueberzeugnng Alle übereiu-

t» e ee folüte eine solche des Herrn Professor Rousselot stimmten. In Deutschland wri auA in ^ran^

itttü iS SPa8'. b^ ff,ner Freude Ausdruck gab, in der haben die wahrhaft Gebildeten die Leiter^anf dem /4>Vl»llWg -hon-» Stat Marburg an der Seite seines Freundes Gebiete d°S @taot§toeri die kworra enden * T Koschwitz verweilen und wirken zu können und Vertteter der wissenschaftlichen Forschung diese Aufaabe * . .. - ,sodann eine Begrüßung der Versammlung durch!gar bald erkannt und find ihr enA9in Vn.ihLtA

,ÄreiSblatt für die Kreise Marburg uril ,H-rrn Bicebürgermeister Siebert, welcher all die trotz dottiger, nie veischlvindender AusbttiA, Kirchhain,Illustriertes ®onn16g8 JhcaniiA,?®cfnfn.ber Stadt antideutschen Chauvinismus thunlichst und «folgreich blatt" und SRprrnnfitnnsfift» k », I willkommen hieß und die Versicherung aus-lgerecht geworden. Nicht zum Wenigsten ist es dabei blau und^erlo osungslrste de, sprach, daß man städttscherseits hier all den Wünschen unseres Kaisers Majestät wttchkdieem^^Zrile bei oar .Kgl. preußischen Klassenlotterie"I^vKursisten, soweit ihnen von denselben an geeigneter|manchem Anlaß in dankenswerther Wette entaeaen- werden noch von allen Poftanstaltm, Land- kommen "werd?9^nb ke8 a«£Ü im Ange behält. Auch dies ist Än, in der ^-dM°n <M-E 31, Ä'**'* sowie von unseren Mal- Expeditioner l-gen diesen Kursen sowohl im ihrem Theile dazu beitragen, das geistige Band

in Kirchhain, Wtabt and W

M-ng-aomm-n. ry«'* d-i si° «bf«.. ran ml. DririMm i S /» Ä

Nenzngehende Abonnenten erhalten bitlQKh'9 ?/ ®Mb* anbras «ftrebm als ben s.i.b.n,

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I erbe, auf dem unser Marburg emporgewachsen, und

I von deren freundlicher Einwohnerschaft hinausriagen

l in weite Fernen. Andererseits aber beweist unS das I Hierherkomme» so vieler Ausländer aus England,