Einzelbild herunterladen
 

rmeS

Telephon 55.

Telephon 55.

i

erhalten die

kec,

N

Mindeste, was verlangt werden muß, ist,

-st-,AÄF ®e 8"8 * ÄW

lückt

lität

240

968 it

'S.

dem fort mit

(Markt 31), Expedilioner Wetter em

6rief trägen, in der Spedition sowie vn unseren Filial- in Kirchain, NeuKat und gegen^ettnrnen.

Neuzlgehende Abanenten

bereits rschienenen Nummern des neuen Romans gratis nachgliefert.

nste 1239

6

brte

0

in in

Weltenraumes auf ewig zu verschwinden." '

' Cr,n unrecht so zu sprechen!

4 irrt wi* '_____ . ,T

I steriums, und

de" Staatssekretär des Innern Dr. Grafen von Posadowsky-Wehner zum Staats-Minister lund Mitgliede des Staats-Ministeriums zu ernennen.

Wir kommen hier zunächst auf die weniger in das politische Getriebe eingreifende Ernennung des Generas von Podbielski zu sprechen und geben derNordd. Allg. Ztg." gewiß Recht, wenn sie, gegenüber den finnloseu linke liberalen Raisonne- ments Folgendes sagt: In einer großen Verwaltung wird es sich als nützlich erweisen, wenn von Zeit zu |9cit uustatt eines im regelmäßigen Gang der Be- sorderung Heraufgekommenen ein Mann an die Spitze tritt, ber in mancherlei anderen Arbeitszweigen sich umgesehen hat, neue Gesichtspunkte mitbringt und nnooreingenommen die bisherigen Geschäftsmethoden betrachtet. Das Blatt in der Wilhelmstraße motivirt dies wie folgt:

v. Posadwsky-öehner mit der allgemeinen Stellvertredig des Ichskanzlers nach Maßgabe des Gesetzes va 17. M, 1878 8 2 zu beauftragen.

wicht, rwen- >rt u. ig.

». Ein beerer Kurs.

Der lutscheRei sanzeig er" veröffent­licht amtli Folgendeste. Majestät der Kaiser haben Allgnädigst gerit:

dem Smtssekretär s Innern, Staats-Minister vr. vonLoettichr die nachgesuchte Dienst­entlassung R ertheilen ud denselben von der allge-! meinen Sllvertretung aes Reichskanzlers zu ent­binden, sote

den bfferigen Stassekretär des Reichs-Schatz­amts Dr.ärafeit vo Posadowsky-Wehner Mw Staasekretär de-Juneru, und

6*

4% »8%

K« ey» 12 !4 OVs 171/8 4/« '07/8

2% 6% 3% 57/s

3% 1% 7% 8% 3'18 1% 9-8

»7»

IMutter, ich bitte Dich!"

I "Hast Du gegen Herrn Barniß irgend etwas leinzuwenden? Er ist ein stattlicher Mann sagt Ima skin Wesen ist einnehmend, zuvorkommend, l er ist durchaus gebildet, hat weite Reisen gemacht er ist sehr wohlhabend und schließlich, der ganze I Besitz Deines Vaters käme wieder an Dich und

Deine Kinder."

Ein trauriges Lächeln huschte über Ottts feines Gesicht.

Wir wollen über solche Pläne noch nicht sprechen, Mama," entgegnete sie in bestimmtem Tone,ehe sie greifbar an uns herautteten. Das Eine muß ich Dtt aber jetzt schon sagen, daß ich keinen Mann heirathe, de» ich nicht liebe." .Ach, komm mir doch nicht mit dieser Liebe," «E Frau Fahrenbrink mit bitterem, verächtlichem! i "3ch habe eingesehen, daß die Liebe ein! sehr flüchtiges unbestäMges Wesen ist, nur ge-l schaffen, um die Menschen zu Narren oder zu! Schurken zu machen. Die Liebe haha! die! große, ewige Liebe ein irrender Stern, der rasch |

77T.7', e^on, m lener Phase wurde unter den ^m,bR'brLm erflcr 2inie 'n Frage kamen, der Name Podbielsky genannt.

L,rf!lun be" neuen Männern des neuesten c Staatssekretär v. Bülow bleibt mit Mist Hohenlohe sicher wieder mehr in den Bahnen Fürst h wdÄ\au8toärti0ei Politik, als ©en b. Marschall, der mit den Handelsverttägen in so ttaunger Weise von dem wittlichen Schutze der ^nationalen Produktion abgewichen war. Der Schutz der nationalen Produttion wird aber im Programm bcfonbeiS betont. Herr von Bulow ist sich über das, was er will und soll, völlig 77rL.cr 'st schon ms Berlin nach dem Semmering b" Wien abgereistt hat sich also in Berlin dienstlich sehr schnell hinreichend informirt. I

3» den Motten der unglücklichen Frau lag eine FeItbc Otti tief erschütterte, imh 5 A bewußt, daß sie früher Mders gefühlt- und gedacht hatte; wenn sie wohl ost ttauttg undi trübe gestimmt gewesen war, aber doch nicht so entsetzlich verbittett und und ungerecht, hatt und

L F^/^'u^ste für uns ist, daß nach Herrn v. Marschall auch Herr v. Bötticher nun fort ist. tol1^Ieln Mensch leugnen, eine eminente IArbeitskraft, und so lange er unter Fürst LalH m Staatssekretär des Innern arbeitete (9 von 18 wahren), wurde seine Arbeitskraft auch für die ersprießliche Bismarck'sche Polittk ausgiebig v-rwerthet Als aber Fürst Bismarck, nach dem I Aschen Volksgefühl mit durch Herrn v. Böttichers Schuld, aus dem Amte schied, sttahlte alsbald von Böttichers Stern nicht mehr so hell, er war Manchem io dem großen Werke der Alters- und Jnvaliden- Versicherung, allem nicht gewachsen, er befürwortete die schließlich doch nichts Praktisches ergeben habende internationale Arbcrterkonferenz u. s. f., er ward mehr lund mehr opportunistischer Politiker, wollte es Allen schließlich recht machen, und dabei wird nichts Richtiges11 k; fC?er Thätigkeit ohne

K ««t« Bejetgt, daß Fürst

Bismarck denn doch ern ihm unendlich weit! überlegener Staatsmann und Politiker! swar. Wir gönnen es dem Fürsten Bismarck von ganzem Herzen, daß er Herrn v. Böttichers Weggang noch erlebt, wir hoffen mit dem Fürsten, daß, nachdem! ^."u v. Bölttchcrs Rath im Reiche nicht mehr be-I l ber inneren Reichs-!

Dolttif doch wieder einheitlicher und z^ielbewußter hergehen wird zum! Segen des Reichs! 8 I

L Daß der bisherige Staatssekretär des Reichs- I schatzamts Graf von Posadowsky-Wehner «Herrn von Bötticher als Staatssekretär des Innern Izu ersetzen gar wohl im Stande ist, dafür bürgen Wi^nskrast, seine große Arbeits-

I steudigkeit und seine große Umsicht und Ruhe, die I^i'u^" bisher von ihm geführten Reichsamte be- !wiesen. Seiner Thätigkeit hat nicht einmal die standalsuchttgste Presse etwas .anzuhängen" vermocht. Wir erwarten von ihm jetzt die größte Energie im I Kampfe wider den Umsturz.

L ®rf Posadowsky's Nachfolger im Reichs- Matzamt verlautet noch nichts Besttmmtes. Graf Posadowsky wird im Bundesrath den Fürsten Hohen- lohe als Reichskanzler - Stellvertteter ebenso zu ent­asten verstehen, rote dies der gewandte Herr von | ^.!Auel »m Preuß. Staatsministettum als Bice- ! Präsident ohne Zweifel zu thun trefflich versteht. So, denken und hoffen wir, bedeuten diese Ver- uuderungen einen sehr glücklichen Schritt des Kaisers und Königs Und es wird wieder in Manchem namentlich im Reiche besser werden, denn es weht wieder.etwas mehr Fürst Bis- marck'scher Gei st! ' 8

I^.V,a$a8 b>eißt Du von der Liebe? Ich habe ber 28611 fern gehalten, um Dich den Ithonchten Verlockungen nicht auszusetzen, die sich lunter dem Namen Liebe verbergen. Ich war auch « einmal so thoncht an die Liebe zu glauben, zu dem irrenden Stern im unendlichen Weltenraume empor! nPtrS6' bet f6st6 Puntt im SBelteJ

Närrin - Dein Vater hatte recht, "6?6 Otti, über meine Ueberschwänglichkeit zu «spötteln, er, der statte, selbstbewußte Mann, der I genau semen Weg kannte, hätte mir zum Vorbilde bienen sollen, anstatt daß ich meinen thörichten Ge- banken nachhing. Aber bas Leben muß uns erst ^ Ehen, es muß unser Lehrmeister werden . . |

S -toar e§ für mich noch nicht zu fct' 2ch bm ^tzt gefeit gegen die thöttchten Ge- von der Ueberschwänglichkeit meines Empsindens. Ich weiß setzt, was ich zu thun habe, ich weiß setzt, daß Deiu Vater Recht hatte | baj.-err b6" Weg eingeschlagen und ich werde seinem $ 1 soll meine Sühve sein, für,

"61ches ich ihm gegenüber be-! gangen, daß ich fernen Willen, seine Wünsche jetzt!

KTKEen stwch16' Er würde mit Freuden die! el,lm oit P-"l

leblos gegen die Menschen. Aber Ottt vermochte auch den Worten der Mutter keinen Widerspruch I mtgegen zu setzen. Sie wußte, welche furchtbare I'^fchung die Mutter erlitten, Sie wußte, wie I schwer die Mutter aus |bte|e noch einmal in Hellem | ®Ian} austttahlende Hoffnung ihres Lebens ver- ^et, uiich fte fand weder ein Wort des Trostes

\TTbe' $umaI Hr He^ selbst unter der Wucht des Kummers, der hoffnungslosen Ver- I Sweiflung zu erliegen drohte. Als ttefftes «e- I beimmß hütete sie ihre Liebe zu Robert im "Esten rhres Herzens. Dottor Winter hatte ver- S's 5 gewinnen, aber sie hatte ihn

mit der Bitte abgewiesen, nie wieder auf diesen K-Wtzi ^unickzukommen; jene Ereignisse, jenes Ge- !iÄ,&gävmm,r ,us i6rem

Ob er beim nicht mit ihrer Mutter Rücksprache nehmen sollte? fragte Doktor Winter. Otti hatte ihm mit großer Heftigkeit jebes Wott an bie Mutter untersagt, unb kopffchüttelnb hatte sich ber alte Arzt gefugt.

L ®ar in feinem langen arbeitsreichen Leben Philosoph genug geworben, um sich in bas Unver- meibliche zu schicken; er hatte so manchen Schmerz so manches Unglück im Leben der Menschen vor­über gehen sen, so ost die heilende Wirkung ber Zeit beobachtet, so ost erfahren, baß auf Schmer; unb Unglück, Freude und Glück, wie auf den Regen immer Sonnenschein, daß er auA snS Mheimstelltt.^ 5abrcnbrinfS getrost der Zukunft

(Fottsetzung folgt.)

Beftellrmgen

für das dritte Quirtal auf die

**ft d-re» Gntisbeitagen ^Kreisklatt" fürdieKreise Marburg und Kirchhain,Jllustriettes SonntagS- blatt" mdVerlvisungsliste de, «gl. preußischen klassenlotterie" werden loch von aller Postanftaüm, Land.

ikel.

genn nau a. D. hrend reden 8ym-

Uhr ksus -ginn lorar theil- nnig, Pfg.

An-

Dr.

III isial- 1169

(Nachdruck verboten.

Eilo scöne Sterne.

RowMllus deffegenwatt von O. Elster.

Fortsetzung.)

Die behgliche immnng schien sich den beiden Frauen, Oi undhrer Mutter, nicht mittheilen zu wollen. Otti se sich nicht neben ihre Mutter sondern blÄ amisch stehen, mit trüben Anaen! die bläuliche Flaie des Spirttuskochers ver- stlßeud, die tiftO auf und ab sprühte. Frau Fahrenbrink dgex drückte sich tiefer in ihren Sessel hinein, ersäufte die Arme über die Brust Md ließ das S- ttes herabsinken. Nach einer Weile hob sie sitscher Bewegung den Kopf

Weßhalb prt Du denn nicht?" fragte sie

Äatiħ Schweigen ist so uuheim- ch' wir ist, teilte mich demnächst ein neues Unglück tteffeiJ I

Aber lieieSha ..." I

[ g., »3", i<t, idfe schon, was Du sagen willst.! Aber ich weißt noch mehr. Trotzdem ich fast i »och blind bilde ich doch manches, was mir! - S°r nicht gesäMchhalb bist Du gegen Herrn! i Barniß von solZurückhaltung?" 29 |

I Ottts Wangötheten sich.Ich bin gegen, Herrn Barniß muders, wie gegen alle Herren."! BHee, das nt doch noch darauf an. Ich! glaube ich habe schon angedeutet, daß Herr, Barniß nicht ntoegen so ost hierher kommt.", .Herr Banteht mit Dir in geschäftlicher j Verbindung, D! Er hat die Sägemühle des, Baiers gekauft, der Du noch ein Kapital stehen, yast, er mochte, den Wald am Scharffenstein I

. 7"fen' der Dich gehört, er bringt Dir die, Zmsen, er verh, mit Dir wegen des Waldes,,.

Fr D'utschland nicht ohne Nutzen sein, wenn wir die Anichauung, datz eine Person an hoher ^wliung den Dienst von unten herauf in demselben Verwaltungzzweige gemacht haben muffe, nach dem Beispiel oorg fchnttene: KullurlSnser, wie England und Frankreich, mn»|tr,h,^Ur?Cn' ^rttautbeit mit allen technischen Emzetteuen einer Verwaltung kann nicht als ein unum- > ganglich nothwendrges Erforderns angesehen werden. Wie unmöglich wäre es sonst, Minister zu finden, von denen die ^"Üen sich in wesentliche Attheilungen ihres Amtes erst einarbeiten muffen, jtn Gegentheil: in gewissem Sinne ®^8i a0t ®e nbe"r b°6 oothwendige Reformen besser durch Gellt und fie "fr über das nöthige Quantum von

ben l. D. 6. P-dbi,,S,is«4n.l7snE;stUM

bfWfft, Md-n der w hervorragende Kräfte I vorhanden, daß man mit aller Sicherheit auf einen ruhigen!

kn Ä--M, Dr.

betrete zum Vorwurf machen kann. H

ErichiM täglich außer an Werttagen nach Sonn- unv Aseragem ^uartal-Abonnements-Preis bei der Expe- bssto 2 A'.., ^ber allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (erfi. 5eltigeL . ^nfertionsgebühr für die gespaltene oderderen Raum 10 Vsg' Reklamen für bie S 25 Pfg

Umschau.

Di- Anhänger der Genossen Bebel, Liebknecht fie a,X,nh,m 9^a?In f,^in ibrer Preff-, als wenn | st6 °us dem Hänschen waren, wenn gegen sie der «Vorwurf erhoben wird, sie begünstige das Vorgehen s, ^ntgen, welche arbeitswillige Arbeiter zu behindern f , ^/hut unfchuldig, wie ein kleines Kind I vnd behauptet letzt sogar, daß so etwas gar nicht ^6l>auptung steht auf gleicher Stufe 6'v Sozialdemokrat Überhaupt nur S 2 Ä" f°"nte' toenn 61 betrunken sei. Es wäre wirklich^ interessant, einmal eine Statisttk I derMigen gerichtlichen Verurlheilungen aufzunehmen uu?S»nd f01? 8306 beziehen. Zu Dutzenden und Hunderten reihen sie sich vornehmlich an Zeiten an, m denen die Arbeitsniederlegungen an der Tages- !°'b"""g stnd- Und wenn nur ein einziger Arbeiter rb'ti bebtnberl worden wäre, so würde diese Thatsache in^ federn, auch nur mit geringem Ge- lie A,0?tt§oerfibJ "vsgeftatteten Menschen den Wunsch ber Bestrafung des Uebelthätcrs rege ter A^ Schutz der Freiheit des Individuums m^der Ausnutzung ber ihm von der Natur ver­liehenen Arbeitskraft ist eine ber elementarsten Voraus- letzungen ber Kultur. Wir würben ja sonst in ganz

| ^"br6nbrinf lachte leise unb spöttisch auf.»jjmuti, jyu iduu unrecht so nm all/toar,En * vorhanden, wo er! warf Ottt mit zitternder Stimme ein nur alle Viertehahre kam, um mir die Zinsen ;u m I gingen. Junge Mädchen sind doch sonst nicht so blmil! Herr Barniß kommt Deinetwegen, Ottt und ich wünsche, daß Du fteundlicher bist."

Aber, Mama, was soll ich denn thun?"

.."Wer, weiß wie lange ich noch lebe, ich fühle mich ost sehr schwach," fuhr Frau Fahrenbrink trübe sinnend unh in selbstquälerischer Weise fort,ich jähe Dich gern noch als glückliche Frau eines braven Mannes ..."

p,m Staacekretä, dkÄetchs-Postamts ,u ,m°nn-nüL,,.LL^ ferner ir. . .

Mastste der König haben Allergnädigst geruht: Ivon heute^rich!ig

bcm Vize-Präsidenten des Staats-Ministeriums!dem Hingang des Staatsfeftetärs v. Stephan"wurd^ Staats-Minister Or. v. Bo etlicher die nachgesuchte,^6 Nachfolge auf diesen wichttgen Posten vielfach Dienstentlassung unter Belastung des Ranges unb *crorlerl- Schon in teuer sns«« Ettels eines Staats-Ministers zu ertheilen, sowie

ben Staats- unb Finanz - Minister Dr. von Miquel zum Vize-Präfibeuten bes Staats-Mini-

.........«- «*KfA-M-rbmgÄ»V-chh-itt. Jlluftnries Sonntagsblatt. .U = «JT*

-------- rur btn 3Äeratentherl.- Joh. Ang. Koch, beide in Marburg.

Mavbuver bie bie^

3 L®nffurt a TO ^rrCaui,D0 ^aoW" & Vogler in Yvv Ä ,

Sonnabend, 3. Juli 1897. *

----- ' ______________ &e°- -n Frankfurt a. M.. Berlin. Hannover. Paris'