1422. 1537 1706. 1820
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öchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
«Ackundverk«! z»h. «»I. «och, Univerfitätl-Buchdruckerei in Marburg, itü verantwortlich für b«n allgemeinen Th.il: Redakteur R. Hartmann
Itodtion xab EMedition: Martt 81. für kn 3tf.retrat6.il: Iah. Ä*g. «och, kik in Marburg.
M 144.
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. — Ouartal-Abonnements-PreiS bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 M. 25 Pfg. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zeil« aber deren Raum 10 Pig., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.
Marburg
Mittwoch, 23. Ium 1897.
Anzeigen nimmt entgegen bi« Expedition dieser Blatt««, sowie bi« Annoncra-Bureaux von Haasrasteiu & Bögler in Frankfurt a. M. , Cassel, Magdeburg und Wira; Rudolf Most« in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, C. L. »«b« * te. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari».
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Zweites Blatt
fuhr, verabschiedete. Die Wagen der Kaiserin wurden abgetrennt und die hohe Frau reiste zum Besuch 6er Kaiserlichen Prinzen nach Plön weiter.
Das Kaiserpaar in den Rheinlanden.
Wir theilten bereits aus Bonn gestern das Nähere über den Aufenthalt des Kaisers am Sonnabend Abend im Corpshause der Borussen mit. Kor diesem Aufenthalte galt Sr. Majestät erster Besuch in Bonn der Frau Geheimrath v. Sankt, in deren Familie Se. Majestät während seiner Bonner Studienzeit viel verkehrt hatte. Der Besuch währte etwa dreiviertel Stunden. Während dessen war die Kaiserin unmittelbar nach dem Bahnhof gefahren und hatte die Reise nach Schloß Brühl fortgesetzt. Dort traf Ihre Majestät gegen 8 Uhr Abends wieder ein. Der Sturmwind hatte am Nachmittag die längs der Schloßstraße aufgestellten Flaggenmasten in Brühl sammtlich umgeweht und bei strömendem Regen fuhr die Kaiserin unter dem Geläute der Kirchenglocken wieder ins Schloß. Zahlreiche Bewohner der Umgegend sowie viele Kölner hatten sich trotz des Regenwetters nicht abhalten lassen, am Nachmittag nach Brühl zu fahren, nm die Kaiserin noch einmal zu sehen. Bei der Fahrt zum Schlosse war das bei dem Unwetter jedoch nur sehr wenigen vergönnt, da Ihre Majestät im geschlossenen Wagen fuhr. Um 8i/2 Uhr speiste die Kaiserin im engeren Kreise mit der Oberhofmeisterin Gräfin v. Brockdorff, der Hofdame Gräfin von Bassewitz, dem Oberhofmarschall Grafen zu Eulenburg und dem Kammerherrn Grafen 6. Keller. Bor ihrer Abfahrt sprach die Kaiserin dem Schloßcastelan Stürmer nochmals ihre besondere Anerkennung über die im Schlosse getroffenen Anordnungen aus. Nach den Aeußerungen der Umgebung der Kaiserin dürfte es nicht ausgeschlossen sein, daß die hohe Frau, auf die das herrliche Rococo- schloß und die landschaftlichen Reize der Umgebung einen sehr wohlthueuden Eindruck gemacht haben, Brühl recht bald wieder mit einem Besuch beehren wird. Bei dec Abfahrt der Kaiserin zum Bahnhofe war die Schloßstraße und die Umgebung des Stationsgebäudes mit einer großen Menschenmenge besetzt, die der hohen Frau ein herzliches „Auf Wiedersehen" zurief.
Nach dem Aufenthalte in der Borussenkneipe zu Bonn begrüßte dort auf dem Bahnhofe der Kaiser den Oberbürgermeister Spiritus und unterhielt sich mit ihm itt huldvollster Weise längere Zeit. Einen neuen Beweis treuer Anhänglichkeit und hoher Leutseligkeit bekundete der Kaiser dadurch, daß er in Bonn vor seiner Abreise auch den städtischen Bademeister Wilhelm Busch, der ihn während feiner Studienzeit Unterricht im Nachenfahren ertheilt hatte, nnd den der Kaiser beim Vorüberfahren an der städtischen Badeanstalt vom Schiffe aus erblickt md wiedererkannt hatte, freundlich begrüßte, indem er ihn auf den Bahnhof beschicken. Das Publikum hatte sich durch das Dunkel und die Kühle der Nacht und den strömenden Regen nicht abhalten lassen, auch vor dem Bahnhofsgebäude in großen Schaaren sich einznfinden, und jubelte dem geliebten Landesherrn bei der Anfahrt wie beim Besteigen des Eisenbahu- Mges begeistert zu.
Punkt 10 Uhr 37 Minuten traf der Kaiserliche Sonderzug wieder in Brühl ein. Der Kaiser, der in bester Laune war, stieg aus dem Salonwagen, begrüßte seine Gemahlin herzlich und geleitete sie in den Wagen. In traulicher Unterhaltung verweilte das Kaiserpaar mehrere Minuten am offenen Fenster bes Salonwagens und wechselte noch herzliche Worte vnt dem Oberhofmeister Frhr. v. Mirbach, der sich von den hohen Herrschaften verabschiedete, um nach Bonn zu fahren. Während des Aufenthaltes von 10 Minuten hatten die Brühler und zahlreiche Fremde Gelegenheit, das Kaiserpaar in nächster Nähe längere Zeit zu betrachten und der Kaiser Die die Kaiserin waren sichtlich erfreut über die Huldigungen, die ihnen von der draußen stehenden Nicnge dargebracht wurden, bis der Kaiserliche Zug btu Äugen entschwunden war. Die Menschenmenge verlief sich erst allmählich und im Brühler Pavillon, Hotel Belvedere und anderen Restaurationen suchten
Brühler und Fremden, die stundenlang im Fristen Regen ausgeharrt hatten, Erholung und Erquickung.
Der Kaiserliche Hofzug wechselte in Köln die Maschine und fuhr bis Langenfelde, wo die Kaiserin R vom Kaiser, der nach Bruns büttel weiter-
Gerichtskosten - Ersparnis
Zur Verhütung manchen Schadens in Gericht 8- kostenangelegenheiten dürfte die Mittheilung einer einfachen, aber wie es scheint, wenig bekannten Gesetzesbestimmung dienen. Jeder im Geschäftsleben Stehende kennt die große Anzahl von Prozessen, die lediglich durch momentanen Mangel an flüssigem Geld auf Seiten des Schuldners veranlaßt sind. In den bei weitem meisten Fällen dieser Art ergeht ein sogenanntes Versänmnißurtheil, da der Schuldner durch Nichterscheinen im Termin feine Schuld stillschweigend anerkennt. Gewiß würde und wird mancher, der so handelt, die geringe Mühe, im Termin zu erscheinen und die Schuld ausdrücklich anzuerkennen, nicht scheuen, wenn er erfährt, daß er auf diese Weise recht viel Geld sparen kann. Es wird nämlich im Falle des Versäumnißurtheils die einfache Gebühr des Gerichtskostengesetzes erhoben; im Falle des Anerkenntnißurtheils nur drei Zehntel derselben. Die Gebür beträgt bei Gegenständen im Werthe von
1. 1—20 Mk. 1,— Mk.
2. von mehr als 20—60 „ 2,40 „
3. „ „ „ 60—120 „ 4,60 „
4. „ „ „ 120-200 „ 7,50 „
5. „ „ „ 200-300,, 11,— „
6. „ „ „ 300—450 „ 15,— „
6. „ „ , 450—650 „ 20,— „
Hiernach kann sich jeder gegebenen Falls ausrechnen, wie viel er durch Erscheinen spart. Vielleicht ist es für den Geschäftsmann von Interesse, wenn weiter hervorgehoben wird, daß er, falls er selbst verhindert ist, nur eine über 21 Jahre alte Persönlichkeit seines Hausstandes (Ehefrau, Gehilfe) mit einer einfachen, schriftlichen Vollmacht in den Termin zu schicken braucht.
Die Nachschüsse in der Hagelversicherung.
Die Zeit ist gekommen, in der der Landwirth
wieder an die Versicherung seiner Feldfrüchte gegen Hagelschlag denken muß, und zwar wird er gut thmi, dieselbe gerade Heuer recht früh zu besorgen, da schon für die Frühlingsmonate schwere Hagelschläge vorausgesagt find. Es ist jetzt die Zeit, in der auch die Vertreter der Hagelversicherung^ Gesellschaften unter
wegs sind, um Landwirthe für ihre Anstalt zu gewinnen. Es seien die ländlichen Besitzer gemahnt,
beim Abschlüsse eines Versicherungs-Vertrages mit größter Vorsicht vorzugehen, und nicht den Anpreisungen der Agenten rc. gewisser kleinerer Gegenseitigkeits-Gesellschaften zu glauben, welche dreist erklären, daß „Nachschüsse nur äußert selten erhoben würden,, und welche mitunter sogar die Bauern
glauben lassen, daß die viel zu niedrig gestellte Vorprämie die einzige Geldleistung sei. Von den alljährlich wiederkehrenden Nachschüssen wird wohlweislich geschwiegen.
Tatsächlich erheben die allermeisten Gesellschaften in der überwiegenden Mehrzahl der Jahre einen bedeutenden Nachschuß, wie aus folgender Zusammenstellung hervorgeht. Von jenen Gesellschaften, welche Nachschüsse erheben, haben seit 1880, resp. bei ihrer Gründung einen solchen eingezogen.
Allgem. Deutsche in 17 Jahren 13 mal (89) *) Borussia . . . . „ 17 „ 16 „ (98)
Ceres (seit 1886) „ 11
Germania **)
(seit 1888) . . „ 8
Hagelversicherungs-
Bank f. D. . . „ 17
Hannv.-Braunschw.
(erh. feit 1892
Nachschüsse) . . „ 5
Leipziger . . . . „ 17
Norddeutsche. . . „ 17
Patria (s. 1884) . „ 13
Preuß. (f. 1886) , „ 11
Schwedter . . . „ 17
ff
s
ff
(102)
ff
7
ff
(276)
ff
10
ff
(51)
-
4
ff
(60)
14
ff
(80)
10
ff
(48)
9
ff
(111)
7
ff
(45)
ff
9
ff
(54)
♦) Die jeweilig« Ziffer iu Parantbese bedeutet die durchschnittliche jedesmalige Höhe des AachschusseS in Prozenten der Vorprämie.
**) Ist 1895 in Liquidation getreten.
Diese hohen und häufig wiederkehrenden Nachschüsse involviren einen sehr großen Nachtheil für alle bei der Gegenseitigkeit versicherten Landwirthe. Es kann daher allen Landwirthen in der gegenwärtigen neuen Versicherungsperiode nur der Rath ertheilt werden:
Versichert Eure Feldfrüchte gegen Hagelschaden, seid aber vorsichtig hierbei und hütet Euch vor den Gesellschaften mit den zahlreichen Nachschüssen!
Vermischtes.
Ein finniger Schwabenstreich. Die „Angsb. Abendztg." schreibt: Eine gemüthliche Stammtisch- Gesellschaft in Blaubeuren kam vor einigen Wochen auf den Gedanken, dem Kommandanten der „Kaiserin Augusta" eine riesige Stimmgabel zu schicken, damit diese im europäischen Konzert den richtigen Ton angebeu könne. Gesagt, gethan. Eine zwei Meter lange, mit Silberpapier überzogene Gabel wurde angefertigt und in guter Verpackung an den Kommandanten S. M. S. „Kaiserin Augusta" mit folgendem Begleitschreiben abgeschickt: Hiermit gestattet sich eine sangeslustige Stammtisch-Gesellschaft aus Blaubeuren in Schwaben, da das europäische Konzert wegen der Insel des Minos sich in starken Dissonanzen zu gefallen scheint, Ihnen eine Stimmgabel zu übersenden, die mit kräftiger Hand geschwungen, in Bälde wohl wieder Harmonie in's Ganze bringen wird. Mögen Sie diesen kleinen Schwabenstreich mit gutem deutschem Humor aufnehmen und möge er Ihnen zugleich ein Zeichen dafür fein, daß auch schwäbische Landratten stets ein reges Interesse haben für unsere deutsche Marine." Diesem Begleitschreiben war das folgende Gedicht beigegeben: „Verehrtester Herr Admiral! — nicht selten ist es höchst fatal, — Daß öfters, wie man lieft und hört, — Beim europäischen Konzert — nicht stimmen zu der Trompete — Der Tonansatz von Geig' und Flöte. — Da dieser Moll spielt, jener Dur, — der Forte, der Piano nur, — Der Cito und der Ritardando, — Allegro der und der Slentando, — Und daß man eine „Note'" kaum — Vor Leher hört und Schellenbaum, — Jndeß die Gally-Allianz — Zerfließt in lauter Dissonanz! — Ja, Herr, um ehrlich es zu sagen, — Das will manch Einem picht behagen; — und darum, daß es besser klapp, — Als wär- beim Turmbau man von Babel. — So folgt anbei die kleine Gabel, — Um wied'rum das Konzert zu stimmen; — Den Pfuschern aber und den schlimmen — Falschspielern, die danach nichts fragen, — Sie tüchtig um das Maul zu schlagen. Sieben Schwaben." — Hierauf ist vor einigen Tagen zur Freude der Starnrnttschgesellschaft folgende Antwort eingelaufen: „Phaleron, den 17. Mai 1897. An Bord S. 3JI- S. „Kaiserin Augusta". An die sieben Schwaben ... in Blaubeuren. Im Auftrage des Kommandanten S. M. S. „Kaiserin Augusta" und im Namen des Offizierkorps sage ich den Herren vom Stammtisch , , . den besten Dank für die Ueber- sendung der europäischen Konzert Riesen-Stimmgabel. Um uns alle in den Besitz einer Abschrift Ihres liebenswürdigen Briefes und reizenden Gedichtes zu setzen, haben wir Beides in der hier ap Bord erscheinenden „Bierzeitung" ausgenommen. Vielleicht wird es Ihnen Vergnügen machen, den Brief darin wiederzufinden, und ich habe mir daher erlaubt, ein Exemplar der betreffenden Nummer beizufügen. Die Stimmgabel selbst ist in der Offiziersmesse über die Tafel gehängt und erinnert uns stets daran, daß man in der fernen Heimath unser freundlich gedacht hat. Mit einem deutschen Gruß. I. A.....Unter-
lieutenant zur See und Adj. S. M. S. "Kaiserin Augusta".
Eine Pumpstelle auf Ehrenwort ist eine Neuerung im akademischen Leben, um die Bürger deutscher Hochschulen ihre Kommilitonen in Lille kaum beneiden werden. So gut es nicht recht ist, junge Leute, die Geld brauchen, Ehrenscheine schreiben zu lassen, ist es auch nicht recht gehandelt, solche Verpfändungen des Ehrenworts zu provociren. Die Gemeindeverwaltung in Lille hat nämlich beschlossen, eine Kasse einzurichten, aus der bedürftige Studirende der Liller Fakultät Darlehen beziehen können. Als Schuldschein gilt ausschließlich das Ehrenwort des
Schuldners, und die Gesuche werden, um jede Beeinflussung auszuschließen, vom Senat der Universität geprüft und bewilligt oder abgelehnt.
Vergnügungsanzeiger.
Reprrtoir-Entwurf her Frankfurter Stadttheater.
, Opernhaus.
Donnerstag, den 24. Juni »Barbier von Sevilla". Freitag, den 25. Juni „Cyclus klassischer Dramen", „Sommernachtstraum". Sonnabend, den 26. Juni „Der fliegende Holländer". Sonntag, den 27. Juni „Martha". Montag, den 28. Juni „Lumpaci VagabunduS". Dienstag, den 29. Juni „Hans Helling".
Schauspielhaus.
Mittwoch, den 23. Juni, Die gemeinschaftliche Hochzeitsreise". Donnerstag, den 24. Juni „Gebildete Menschen". Sonnabend, den 26 Juni „Minna von Barnhelm". Sonntag, den 27. Juni „Cyclus klassischer Dramen", „Faust". Montag, den 28. Juni „Frauenkampf', vorher „Frankfurt in Feindesland",
Vom Büchermarkt
*♦* Das Boxen als Sportzweig scheint auch in Deutschland feit kurzer Zeit emsig betrieben zu werden. In Berlin ist am 6. Januar d. I. der „Berlin - Boring - Club" gegründet worden, der heute, trotz der kurzen Zeit seines Bestehens, bereits über dreißig Mitglieder zählt und kürzlich, wie in dem soeben erschienenen Heft 20 der „Modernen Kunst" (Verlag von Rich. Bong, Berlin W.) mttgetheilt wird, vor einem größeren Publikum der Deutschen Hauptstadt ein Turnier, das erste auf deutschem Boden, abgehalten hat. Nicht minder lesenSwerth ist ein reich tllustrirter Aufsatz von Friedrich Stern über den neuen Kurs im neuen Gewandhaus« zu Leipzig. Dem Jagdsport Sr. Majestät des Kaisers ist ein von zahlreichen Illustrationen begleiteter Artikel „Aus des Kaisers Strecke" von Freiherr von Dincklage-Campe gewidmet. Sehr graziös ist di« Nooellette „Ninon oder Ninette?" von Olga Görlitz. Ueberhaupt bietet Heft 20 der „Modernen Knust" einen Inhalt, dessen litterarischer und künstlerischer Werth den vollsten Beifall verdient, und zwar um so mehr, als dieser Inhalt durchaus modern und aktuell ist. Und trotz dieser Thatsache, trotz des reichen und gewählten Inhalts des herrl chm Blattes, beträgt der Preis eines Heftes nur 60 Pfennig.
Marktberichte.
Frankfurt, 21. Juni. (Getreidemarkt). Am heutigen Wochenmarkte machte sich eine Abnahme im Ange bot einheimischer Brodfrüchte bemerkbar und fand gute Durchschnittswaare zu behaupteten Preisen willigen Absatz, während exquisite Qualitäten über Notiz bedangen. Ausländische Brodfrüchte etwas höher gehalten und bester beachtet. Gerste geschäftslos. Hafer effektiv gut begehrt und in besseren Sorten knapp und preishaltend. Mais in gesund r Maare gesucht und unver., beschädigtes unter Notiz ertasten. Zu notiren nach Qual: Weizen, hiesiger und Wetterauer Mk. 16,15—16,25, kurhessischer Mk. 15,25—16,00, norddeutscher 15,00,-16,00, russischer Mk 16,75—19,00, Redwinter Mk. 00,00 - 00,00, Laplata Mk. 18,00-19,00, Rumänischer Mk. 17,75-19,00, Roggen, hiesiger Mk. 12,25 Pfälzer 00,00 bis 00,00, russischer 12,00—12,75, Gerste, hiesige Mk. 00,00 - 00,QO, Pfälzer Mk 00,00-00,00, fränkische Mk. 00,00—00,00, Riedgerste Mk. 00,00 00,00, ungar. Mk. 00,00—00,00; Hafer, hies., Mk. 12,00 -13,50, Württemberger Mk. 00 Cp OOOO, bayerischer Mk. 12,50 bis 14,00, russischer Mk. 13,25-16, 5 amerikanischer Ml. 12,80-13,30. Mais, mixed M . 8,40-8,ßO, Laplata Mk. 8,20-8,75 Alles per 100 Kilo netto effektiv loco hier. •- Mehl fest. ES notirl nach Qualität: Weizenmehl, hiesiger Nr. 0 Mk. 26,50 27,00, feinere Marken 28,00-29,00, Nr. 1 24,50-25,50, feinere Marken 2«,00 27,00, Nr. 2 M 23,00-23,50, feinere Marken Mk. 24,00 bis 24,50, Nr. 3 21,75-22,25, feinere Marken 22,50 bi, 23,00, Nr. 4 19,00 -19,50, feinere Marken 19,75 -20.25, Roggramehl hiesiges Nr. 0 M. 19,75-20,75, Nr. 1 Mk. 16,75-17,75, Nr. 2 Mk. 14,00 - 14/ 0. Alles per 100 Mo inet Sack loco hier. - Futterartikel fest ES notiren: Wetzenschalen Mk. 4,60 4,16 Weizenkleie Mk. 4.00 4,10, Roggenkleie 4,25—4,50, Fytterweyi 5,75-6,75, Biertreber, getrocknete Mk. 4,50—5,00 j« nach Qualität. Alles per 50 Kilo netto effektiv loco hier.
Frankfurt a. M., 21. Juni. (Biehmarkt. Der heutige Biehmarkt war mit 562 Ochsen, 37 Bulle» 622 Kühen, Rindern und Stieren, 319 Kälbern, 228 Hämmeln, 1019 Schweinen befahren. Die Preise stellten sich wie folgt: Ochsen 1. Qual. 62-66 Mk., 2. Qual. 52 bis 56 Mk., Bullen 1. Qual. 50-52 Mk., 2. Qual., 46 bte 48 Mk., Kühe, Rinder und Stiere 1. Qual. 53-57 Mk. 2. Qualität 46-50 M. Alles per 60 Kilo Schlacht, gewicht. Kälber 1. Qualität 65 - 70 Pfg., 2. Qual. 55 Mi 60 Pfg., Hammel 1. Qual 58 - 60 Pfg., 2. Qual. 48 bi» 54 Pfg., Schweine 1. Qual. 54—55 Pfg., 2. Qual. 52 bi» 56 Pfg. Alles per 7» Mo Schlachtgewicht. Aus Oester» reich standen 71 Ochsen zum Verkauf.
Seiden-Damaste Mk. 1,31
bis 18.65 p. Mett — sowie schwarze, weiße und farbig« Henueberg-Setde von 60 Pfg. bis M. 18.65 p. Mett — glatt, gestreift, karrirt gemustert, Damaste rc. (ca. 240 versch. Qualitäten und 2600 versch. Farben, Dessins rc.- porto und steuerfrei in's HauS Must«; umgehend — Durchschnitti. Lager: ca. 2 Millionen Meter.
Seiden-Fabriken G. Henneberg, k. ■. k.»,«. Zürich,