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einen bleibenden Wohnsitz gründen zu können, P ^uuik für Augenkranke zu errichten, aber ich
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segneten Bestrebungen unseres Kaisers um die Erhaltung des Weltftiedens durch die stets bereite Fürsorge für ein mächtiges Heer und eine achtunggebietende Flotte zu unterstützen, mtt allen Kräften bemüht sein.
„Verzeihen Sie, wenn ich Sie erschreckt habe," sprach er ranh und hart. „Sie haben recht, vergessen, vergessen ist das Beste, was des Mensche« Herz thun kann. Vergessen, verzichten — ich sollte es gelernt haben in meiner Jugend! Und ich sollte es jetzt als gereister Maun, an der Grenze der Mannesjahre nicht mehr verwögen? Ach bah, man vergißt leichter als man denst. Nur zuweilen überkommt einem die Erinnerung wieder, die tolle Sehnsucht nach dem Glück, nach der Freude, nach der Jugend und man meint »och immer jung zn sein, jung zu fühlen, während einem doch die Haare schon grau um die Schläfen wehen; man meint noch em Recht zu haben auf das Glück, auf die Freude, auf die Jugend und hat nur noch ein Recht auf die Arbett, auf den Tod. — Verzeihen Sie mir, Fräulein Otti, ich habe recht thöricht gesprochen, wie ein Jüngling, — ich der alternde Mann, der berühmte Gelehrte l"
Ein schneidender Spott klang in seinen Worten. Er verbeugte sich leicht vor dem jungen Mädchen und entfernte sich mit raschen Schritten. Ihr war es, als hätte sie anffchreien solle», ihn zurückrufen, seine Hände ergreifen, zu feinen Füßen niederstuken, aber schon war er im Walde verschwunden, still und einsam war es um sie, nur aus hoher Lust klo»g der gellende Pfiff eines auf Bente ausziehenden Raubvogels. SM und einsam, tobt und leer war es nun auch in ihrem Herzen, sie senste das Haupt, fie vermochte nicht in einmal zu weine» und wie in einem unglückseligen Traum befangen schritt fie den stellen Felsen hinunter, der Heimath ihrer harmlosen stöhlichen Jugend zu.
(Fortsetzung folgt.)
habe eingesehen, daß ich nicht bleiben darf; die Pflicht ruft mich von bannen."
Er schwieg und beugte sich tiefer nieder, die Spitze seines Stockes in das Erdreich bohrend. Er schien eine Antwort zu erwarten, aber Otti war nicht im Stande zu erwidern. Ein unsäglicher Schmerz krampfte ihr das Herz zusammen, legte sich gleich einem Alp mit fast unerttäglichem Druck auf ihre Brust, daß sie ihre Qual, ihr Leid, in einem einzigen Schmerzenslaut hätte hinausschluchzen mögen in alle Welt. Wortlos saß fie da. Thräne auf Thräne perlte ihre Wangen, die von tiefer Blässe überzogen waren, und in ihren Lippen zuckte es, als preßten sie nur mit Gewalt den wehen Schmerzenslant ihres Herzens zurück.
Und mtt einem Male war es klar in ihrer Seele 1 Mtt einem Male zerriß der Nebelscheier der ihren Augen das allgewaüige Gefühl verborge», welches in ihrem Herzen eufftanden, welches fie, das harmlose Kind, in das leidenschaftlich empfindende Weib nmgewandett hatte. Mtt einem Male wußte sie, daß sie den Mann an ihrer Sette liebte, daß ihr Herz, ihre Seele an ihm hing und nur blutend, zernsten sich wieder von ihm zu trennen vermochte. Und mit der Erkenntuiß dieser Liebe überkam fie auch der gewaltige Schmerz des Bewußtseins, sich von ihm nicht geliebt zu wiffen, des Bewußtseins, daß ihre Liebe zu ihm Thorheit war, die Liebe zu ihm, dem gelehrte», berühmten ernften Manne, der nit mitleidigem Lächeln auf fie herabfah, wie auf >as unscheinbare Blümlein am Wege. Sie er- chanette tief, wie die junge Tanne dort oben auf )e8 Berges Gipfel, wenn die gewalffame Hand »es Sturmwindes fie packt und kräftig schüttelt, daß bte Wurzeln sich lösen und die zarte» Triebe zerbreche».
Marburg
Mittwoch, 23. Ium 1897.
der Herr Staatssekretär des Reichsmarineamtes, der gestern seinen Urlaub angetreten hat, erst während seines Aufenthalts in Ems, wo er Erholung sucht, mit diesen Vorarbeiten beschäftigen. Soweit es sich heute übersehen läßt, wird man auch in Zukunft an den Grundsätzen, die bisher für die Erhaltung der Seetüchtigkeit und Stärke unserer Marine maßgebend gewesen find, festhalten. Das wird allerdings, so sagt die „Post", nicht ausschließen, daß im nächsten ordentlichen Etat eine Reihe von ersten Raten für Schiffsbauten eingestellt wird, die die Folgen der diesjährigen Etatsabstriche nach Möglichkeit wieder auszngleichen im Stande fein würde.
Zur Agitation für die nächsten Wahlen gehört, wie wir fchon häufig erinnert haben, eine feste und nachdrückliche Bekämpfung der sogenannten parteilosen oder unpolitischen Presse. Die Zersplit - terung unseres Parteiwesens, die immer mehr überhand nehmenden Wa h l enthaltun g en seitens zahlreicher Volkskreise sind in vielen Fällen der Verbreitung der parteilosen Zeitungen zu verdanken. Es ist in Deutschland selten so nothwendig gewesen wie heute, daß jeder wahlfähige Mau» in der Politik ehrlich Farbe bekenne. BesonverS aber Männer, denen das Wohl des Vaterlandes am Herzen liegt, haben die direkte Verpflichtung, in parteipolitischer Hinsicht Stellung zu nehmen. Die parteilosen Zeitungen treiben, so bemerkt heute sehr treffenb die „Konserv. Korresp.", entmeber versteckter Weise Sonberpolitik, oder fie kultiviren bas Sensationelle. Beides ist verwerflich. Kann man cs in den heutigen Zeitläuften wohl verstehen, wenn ernsthafte unb vornehm gesinnte Männer sich von bem Treiben ber Politik, bas vielfach in persönlichen Verbächiigungen unb allerlei Klatsch kulininirt, angeekelt fühlen, so muß man besto mehr gerabe von ihnen erwarten, daß sie ihren ganzen Einfluß aufbieten, um Wandel zu schaffen. Das geschieht zunächst, inbem man ben parteilosen Blättern ben Lebensfaden abschneidet und dadurch auf eine anständigere Haltung auch ber „sensationellen" politischen Presse hinwirk:. Wir stehen vor einem neuen Vierteljahr. Sorge jeder konservative Mann bafflr, baß in seiner Familie unb womöglich auch in befreunbeten Häusern bte parteilosen Blätter abgeschafft »nb bafür gute konservative Zeitungen gehalten werben!
Die Versenbung von „Waschzetteln" an )ie Provinzialpresse wird vom Freisinn, namentlich von der — durch Börsenmittel reich unter«
Als ber Professor keine Antwort erhielt, blickte er auf. Erschreckt über ihr Aussehen rief er: „Was ist Ihnen, Otti? Sie fiub krank — habe ich Ihnen weh gethan? Habe ich Sie verletzt? — So sprechen Sie boch . . ."
Er versuchte ihre Häube zu ergreifen, doch fie entzog sie ihm und erhob sich rasch.
„Ihre Worte haben mich allerdings erschreckt, Herr Profeffor," entgegnete fie sich gewaltsam fastend mit bebender Stimme. „Sie wollen fort — Sie wollen uns Verlusten — ich denke an die arme Mama, sie wirb Sie schwer vergessen — ich fürchte^ fogar, daß die Heilung ihrer Augen dadurch verzögert wird, wenn nicht vollständig verettell ..."
„O nicht doch," rief der Professor rasch. „Die Heilung nimmt ihren ruhigen Fortgang, wenn nur neine Vorschriften genau befolgt werden. Ihre Warna wird mich bald wieder vergessen haben, ich meine, fie wird meine Hülfe nicht mehr vermissen — aber Sie, Fräulein Otti, werde» Sie mich nicht vermissen? Werden Sie »icht biswellen an mich zurückdenken?"
Ei« leichtes trübes Lächeln huschte über das blasse Gesichtchen Ottis.
„Weßhalb fügen fie so? Was würde eS Ihnen nachen, wenn ich mich gern Ihrer erinnerte? Ob ch an Sie denke oder ob ich Sie vergesse, welchen Werth hat es für Sie. . .?"
„Otti!"
Wie der Schrei eines z» Tod getroffenen Wildes llang es von fernen Lippen, fie war aufgesprungen, er schien fie an sich reißen zu wollen, erschreckt^ erstaunt, betrübt wich fie einen Schritt zurück, da lachte er leise auf und schlug sich mit der Hand leicht vor die Stirn.
ttrik, 8 bei
BF.
fetretär Grafen Posadowsky seinen Nachfolger. Oder der Eintritt Dr. v. Miquels in die Sphäre des Reichs war auch so denkbar, daß er, ohne ein besonderes Ressort zu übernehmen und unter Beibehaltung des preußischen Finanzministeriums, Stellvertreter des Fürsten Hohenlohe im Reiche und Preußen wird. In die-em Falle dürfte vielleicht Graf Posadowsky Nachfolger des Ministers von Bötticher werden. Sollte aber der Finanzminister br. v. Miquel, fei eS mit Rücksicht auf seine Gesundheit, sei es in der Ueberzeugung, die Parteiverhältnisse des Reichstags ständen einer gedeihliche» Entwickelung der inneren Politik des Reichs unter feiner Leitung all zu erschwerend entgegen, seine Thätigkeit auf Preußen beschränken, so würde er dort die Leitung des Finanzministeriums beibehalten und Vizepräsident des Staatsministeriums werden. Das würde er freilich mit dem Abgang des Ministers v. Bötticher als nächstältester Minister formell wohl auch geworden fein. Wie gesagt, definitiv ist vorläufig noch nichts, boch nehmen wir an, baß bte Entscheibuiig nicht allzulange auf sich wirb warten lassen."
Mtt ber Regierungskrisis hängt ja zweifellos bas Programm zusammen, das Se. Majestät in Bielefeld in seiner Rede berührte. Es ist das erste Mal, daß unser Kaiser in dieser prononeirten Weise von seinem „Programm" spricht, das erste Mal, daß er seine von der landesväterlichen Fürsorge für bas Wohl seines Volkes getragenen Absichten so programmatisch zusammenfaßt. Wir möchten es »ns nun boch nicht versagen, hervorzuheben, baß bas Programm unseres Koffers mit den bHüglichew Punkten ttn cko «ser - vativen Programm sich vollkommen deckt, daß es für unsere Partei somtt doppelte Pflicht ist, dafür mit aller ihr zu Gebote stehenden Kraft einzutteten und Alles aufzudietcn, daß. die durch Se. Majestät den Kaiser sanktionirten Forderungen zum Wohle unseres Volkes erfüllt werden.
Unser Kaiser hat in einer anderen Rede, die er Tags darauf zu Köln an den dortigen Oberbürgermeister gerichtet hat, gewissermaßen fein vorerwähntes, für die innere Politik maßgebendes Programm, ergänzt, indem er auf die internationalen Pflichten Deutschlands, des Fiiedenshortes, hinwies und die Nothwendigkeit, die Wehrkraft unseres Vaterlandes zu Lande und zu Wasser zu stärken und zu wahren, betonte. Auch für diesen Programmpunkt wird die konservative Partei ihren alten Traditionen gemäß mit gewohnter Opferwilligkeit jederzeit auf das Entschiedenste eintreten unb bie segensreichen unb ge-
Umschau.
Die „B. P. N." schreibe»; Durch bie gemeinsamen Erlasse der Ministerien des Kultus und ber Justiz ist mit Rücksicht auf die zentrale Stellung, welche in der Folge das bürgerliche Gesetzbuch für das Rechtsstudiurn einnehmen wird, der Stndien- gang der Stndirenden der Rechtswissenschaft neugeordnet und dabei den seminaristischen Hebungen die ihrer Bedeutung für die wissenschaftliche Ausbildung ber Jünger der Rechtswissenschaften entsprechende Stelle eingeräumt worden. Diese Anordnungen bedürfen ber Ergänzung für biejenigen Studenten, welche sich demnächst dem höheren Verwaltungsdienst widmen und sich der entsprechenden Vorbereitung für denselben unterziehen wollen, Hierfür ist es nun erforderlich, ohne doch auf Zwangskollegien zurüchugreifen, biejenigen Bor lesungen zu bezeichnen, welche ber künftige Verwaltungsbeamte mit ber für seinen Berns erforber- lichen Grünblichkeit gehört haben muß. In Betracht kommen hierbei bas Staats- unb Verwaltungsrecht, sowie diestaatswissen- schaftlichenDisziplinenim engeren Sinne. Vor Allem aber wird auch hier entscheibendes Gewicht auf bie erfolgreiche Theilnahme an feminaristifAsk'N UeüuiFgen, und zwar sowohl aus bem Gebiet des Staats- und Verwaltungsrechts als der Nationalökonomie unb anberer Staats- Wissenschaften zn legen fein. Der entsprechende Nachweis wird die Voraussetzung für bie Zulassung zum höheren Verwaltungsbienst zu bilben haben. Zu erwägen wirb noch fern, ob es sich nicht empfiehlt, Anorbnnngen biefer Art bereits vor bem Abschluß ber Erörterungen zu erlassen, welche über bie bessere Vorbereitung für ben höheren Verwaltungsdienst im Allgemeinen gepflogen werden.
Mehrere Blätter melden beretts jetzt Einzelhetten über bie im Herbst zu erwartende Marinevor- l a g e. Es bedarf kaum eines ausdrückliche» Hinweises, daß alle diese Angaben auf leeren Ver- muthungen beruhen. Die Vorarbeiten für den neuen Etat haben bei den beteiligten Ressorts bisher noch keine feste Gestalt angenommen. Vielmehr wird sich
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(4001 Thansen, ^hpölhck gesucht, d- Erp.
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«nedftn «tarnt entgegen die Expedition dieses »fattH, J**“ Annoncen-Bureaui von Haafenstein ft Bögler in „„ gtanffnrtjL M., Lasse!, Magdeburg und Men; Rudolf XXXII Stoffe in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, C. L. *
Sorte ft to. in Frankfurt a. M., Berlin, Hauusver, Pari».
Regierungs-Krisis und Kaiser-Programm.
Die „Nordd. Allg. Ztg." bringt, mit Ander Schrift, folgende Auslassung:
(Nachdruck verboten.
Erloschene Sterne.
Roman aus der Gegenwart von £>. Elster.
(Fortsetzung.)
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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg nnd Kirchhai«.
" mA «rvkdUion: Markt 21. Jllustrirtes
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_____________________ ** i"r ven joeratentpeu. Zoh. «tag. Koch, beide in Marburg.
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„An bie Thatsache ber Berufung bes Herrn finanzrninisters von Wiesbaben nach Berlin lit an bas Gerücht, baß Herr Staatsminister von kötiicher beabsichtige, vom Reichsamt des Innern Mlkzutteten, werben in ber Presse bie mannigfaltigsten zmmthungen geknüpft, welche ben Ereignissen weit argreifen. Eine Würbigung im Einzelnen halten ck zur Zeit für unnöthig, solange ber thatsächliche Äden dazu fehtt. Nur bas Eine möchten wir schon Rt zurückweisen, baß Für st Hohenlohe beab- Hfige, sich auf ben „Alientheil ber auswärtigen dgelegenhetten" zurückzuziehen, die ausschließliche Liümg ber inneren Politik aber anberen Händen zu Atlassen. So lange Fürst Hohenlohe Reichskanzler mb Ministerpräsident bleibt, kann er sich der Leitung Je inneren Angelegenheiten Preußens und des Reiches Hi entziehen. Eine selbständige Verttetung für bie flammte innere Politik Deutschlanbs unb Preußens S unabhängig vom Reichskanzler unb Minister- näfidenten nach ber Verfassung nicht zulässig."
In gleicher Sache entnehmen wir der „Kreuzztg." «Gehende Darlegung:
„Der Rücktritt der Staatssekretäre l)r. v. Bötticher vb Freiherr v. Marschall dürfte in absehbarer S erfolgen. lieber den Nachfolger des letzteren ichl noch nichts fest, es ist aber wohl anzunehmen, Hi er dem Kreise der im auswärtigen Dienst er- Ärenen Diplomaten angehören wird. Dem Finanz- •itifter Dr. v. Miquel soll die Aufgabe zufallen, «mal den Reichskanzler zu entlasten, und zwar nicht j hß formell, bann aber bie feste Einheitlichkeit ber Mren Politik Preußens auch in ihrem Zusammen- tag mit ber deutschen zu erzielen. Unenffchieben ist
jetzt bie Art, wie bies zu erreichen ist. Entweder idkinimmt, so heißt es, Dr. v. Miquel die Stellung
Staatssekretärs v. Bötticher und damit zugleich ® formale unb reale Vertretung bes Reichskanzlers fr die innere Politik Deutschlands und Preußens, ® letzteren als Vizepräsident des Staatsministeriurns. «Mnuthlich legt er dann bie Leitung bes preußischen ckanzministeriums nieber unb erhielte im Staats-
Erfcheint täglich außer an Werktagen nach Sonn» und , Feiertagen. — Quartal-Abonnements-PreiS bei der Expe- 110 144 dition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Psg. (erkl.
T* Bestellgeld). JnsertionSgebühr für die gespaltene Zeil«
»der deren Raum 10 Psg.. Reklamen für die Zeil, 28 Psg.
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(3980 mbach. elle (3981 leister.
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-Meine Worte sollten keinen Vorwurf für polten, Fräulein Otti," fagte ber Professor, in- J * ein trübes Lächeln über fein Gesicht huschte. M freute mich sogar, Sie hier zu treffen, ich sichte schon immer, einmal mit Ihnen wieder *®»«rn zu dürfen, wie am Tage unseres erste» Äsammentteffens."
.Erstaunt blickte Otti auf. Woher der plötzlich ^e ftenndliche Klang seiner Stimme ihr gegen« Woher dieses milde unb boch traurige auf feinem Antlitz? Woher dieser fteuudlich- f-qta Blick seiner Augen, der ihr schmerzlich in
* H°rz schnitt?
_yl— r -bie habe» geweint, Fräulein Otti," fuhr er ügleriu .--indem er näher trat und sich neben sie auf die sofort Bank setzte. „Ist es die Sorge um Ihre (4008 ^Via, welche Ihnen die Thräne» entlockte. Dann ___ ich Sie benachrichtige», Ihre Mama wird TZ:«« ^r» wenige» Wochen geheilt fein und ihr Augen- klt« wieder erhallen."
IT -1 -Es ist wahrlich eine freubige Mittheilung.. ." (3940 .»Sie Fortschritte der Heilung find sogar so be- 18.__ fuhr der Professor fort, indem fein Ange
^Figuren folgte, welche fein Stock in das weiche zog, „daß ich die Pflege Ihrer Mama ge=
Doktor Winter überlasse» kann..."
»Sie wollen doch nicht fort?!"
denke in wenigen Tagen abzureisen. Ich J^.Mer längere Zett zu bleiben, ich hoffte sogar