mäßigen ökonomische» Organisation der Landwirthschaft auf. Was inHandel und Industrie längst der Fall war, daS wird auch für die Landwirthschaft mehr und mehr von Bedeutung, das wird von einer geradezu grundlegenden Bedeutung. Wie wird der Kredit organisirt?
Aller Kredit ist ursprünglich Noth- frebit Auf allen Gebieten des WirthschastSlebens kommt man zuerst zur Benutzung des Kredits, wenn Unglücksfälle eintretm. Das ist dann etwas Irreguläres, Ungewöhnliches, etwas, waS eigentlich nicht sein soll, und erst die Neuzeit führt dazu, daß die Benutzung des Kredits etwas Regelmäßiges wird. Und von wem kann vor allen Dingen der Landwirth Kredit bekommens Da herrscht ursprünglich der Kredit im Kreise der Verwandtschaft, der Freunde und Nachbarn. Aber auf die Dauer ist es unmöglich damit auszukommen, und dann treten zwei Dinge ein. DaS eine ist der Borg, und das andere ist das Hereinziehen des privaten Geldverleihers, der als Gewerbe das Kreditgeben betreibt. Das sind beides durchaus unorganifirte Formen des Kredits
Nehmen wir zunächst den Borg, den Waaren- kredit. Man bezahlt nicht, der Handwerker arbeitet auf Rechnung, die Lieferanten, die Verkäufer geben Kredit, und daraus entsteht eine gewisse Abhängigkeit von dem, der Kredit gicbt, eine gewisse Abhängigkeit vom Händler. Man braucht nicht auszuführen, wie oft das Gelegenhest gegeben hat zur Bewucherung, aber auch, wenn nicht ein eigentlicher Wucher stattfindet, findet doch eine Abhängigkeit statt, die dann vielfach beklagt wird. Es ist da in den Berichten hervorgehoben, daß allein in der Provinz Sachsen 67 landwirthschastliche Vereine sich in Abhängigkeit von Händlerkreisen fühlen, und selbst, wenn dann keine Mißbräuche von Seiten des Kreditgebers stattfänden, auch dann ist die Borgwirthschaft ver- hängnißvoll. Ueberall ist fie verknüpft mit Unordnung, mit Mangel an Ueberblick; immer wieder kehrt die Klage in den Berichten, daß der kleine Bauer sich gar nicht recht klar sei über die Höhe der Verschuldung infolge dieser Handschulden, und gerade neuerdings im Zusammenhang mit der schwierigen Lage der Landwirthschaft entwickeln sich diese Handschulden in einer gefahrdrohenden Weise. Und diese Art Kredit ist auch nicht billig. Der Schein ist ja da vorhanden, daß man keinen Zins zahlt, aber selbstverständlich steckt im Preis der Maaren die Vergütung für das Kreditgeben, der Zins und die Rifikoprämie muß da mitvergütet werden. Es ist eine Art Selbstbetrug, wenn
Herzen warm emporquoll. Das waren die Augen seiner Jugend, das die Sterne seines Glückes!
»Otti, mein Kind/ sprach die Mutter mit zitternder Sttmme und breitete die Arme aus. Aufschluchzend sank Otti an die Brust der Mutter und verbarg das heiß erröthende Antlitz an dem lieben Mutterherz.
Doktor Winter räusperte sich und rückte an seiner Brille.
„Hab ich'S nicht immer gesagt," brummte er, „daß hier nur ein Spezialist helfen kann? Aber wer nicht hören wollte, daS war Fra« Ottilie. Nicht zu bewegen war fie, in eine Klinik zu gehen, um sich dort untersuche» zu lassen."
„Ich hatte die Hoffnung aufgegeben," flüsterte die Blinde. „Ich scheute mich, in die Wett hinaus zu fahren, ich fürchtete mich vor dem hellen Licht, die ewige Nacht um mich war mir lieb geworden, ich hatte ja doch nichts mehr auf der Wett zu scheu und zu suchen. Mein Leben lag abgeschloffen hinter mir, in mir, weßhalb da neue Eindrücke aufnehmen? Nene Wünsche vielleicht, die doch nicht in Erfüllung gehen konnte» ..."
Ihre Sttmme erstickte in den aufsteigenden Thränen. Professor Schäffler stand tieferschüttert da. Daun raffte er sich empor und entgegnete mit milder, ernster Sttmme:
„Vor Allem, gnädige Frau, dürfe» Sie sich nicht mehr traurigen Eindrücken so sehr hingeben. Sie dürfen nicht weinen, ich vermuthe sogar, daß vieles Weinen Ihr Augenleiden hervorgerufen hat ... . nein, gnädige Frau," fuhr er rasch fort, als Frau Fahrenbrink ihn unterbrechen wollte, „ich will mich nicht in Ihr Vertrauen drängen. College Winter kennt Sie ja schon feit langen Jahren, er wird mir Alles, was ich zu wiffen uöthig habe, mittheilen.
man sich in dieser Weise des Kredits bedient. Auch die Geschäftsleute selbst fördern ja vielfach die Borgwirthschaft, aber daS hat schließlich seine Grenzen. Es ist heutzutage vielfach der Fall, daß auch die Geschäftsleute an der Grenze des Kredits find. Da ist beispielsweise 1895 im sächsischen Landeskuttur- rathe hervorgehoben worden, daß die Forderungen an Mitglieder der Bereinigung sächsischer Landwirthe über 25 Millionen Mark betrügen; also das ist eine Quelle des Kredits, die sich, je stärker sie in Anspruch genommen wird, um so schneller erschöpfen muß. Es liegt im Interesse der Landwirthschaft und der Allgemeinhett, daß die Borgwirthschaft aufhört, und sie hört auf durch Erziehung zu einem geschäftlichen Verfahren, durch Organisation des Kredits.
Wie vollziehen sich den» die Dinge im reellen kaufmännischen Verkehr? Wenn da Kredit gewährt wird, wird gleichzeittg eine Schuldverschreibung gegeben, ein Wechsel, oder, was sich immer mehr einbürgert, der Käufer zahtt dem Verkäufer mit einem Chek, mit einer Anweisung, die er ausstellen kann, weil ihm bis zu einer gewissen Höhe bei einem Bankhause Kredit gewährt worden ist. Also die Kreditorganisatton besteht darin, daß sich zwischen Verkäufer und Käufer eine Art Puffer einschiebt, der ein neutralisirendes Element zwischen den beiden ist, und die Aufgabe ist heutzutage, die Landwttthschaft immer mehr dazu zu erziehen, daß sie ihren Kredit gleichfalls in dieser kaufmännischen Weise organisirt; und einen Weg dazu bieten die Dar- lehnskassen.
Die zweite Form des unorganifirien Kredits ist die Benutzung des privaten Gelddarleihens. Es ist schon oft ausgesprochen, daß daS noch etwas sehr viel gefährlicheres ist, als die Borgwirth- schaft. Mag es sich da handeln um direkies Verleihen von Geld, um den Ankauf durch solche Personen von Felder», um Cesstonen von Gütern u. bergt, da besteht überall eine sehr starke Gefahr unb ein Verdacht der Bewucherung, und auch wo kein eigentlicher Wucher stattfindet, da werden doch relativ sehr hohe Zinsen bezahll. Es besteht beständig die Gefahr der Rückforderung zu ungeeigneten Zeiten. Auch da, wo ganz solide Geldgeber leihen, stehen sie doch in Widerspruch mit den Interessen des Land- wiiths. Das Jutereffe des Landwirths ist, daß er seine Zahlungen nur in Raten ab tragen kann. Aber dem Geldgeber paßt daS gerade nicht. Man kann ruhig sagen, die unorganifirte private Einzelunternehmung hat sich auf dem Gebiete des ländlichen
Mit ihm werde ich auch die fernere Behandlung besprechen und ich bitte nur, sich nach seinen Vorschriften genau zu richten. Es kommt zuerst darauf au, Ihr Allgemeinbesinden zu kräftigen, nach einiger Zeit müssen wir dann eine kleine Operation vornehmen, in einem Vierteljahre, gnädige Frau, hoffe ich Sie als geheilt entlasten zu können."
„Aber Sie werden sich so lange nicht hier auf hatte» wollen? Ich muß vielleicht in eine Klinik?" fragte Frau Ottilie ängstlich.
»Ich glaube, es ist nicht uöthig, gnädige Frau. Wie lange ich hier bleibe, hängt von Umständen ab, über die wir wohl später »och spreche». Für heute habe ich Sie genug gequätt, ich bitte, mich zu beurlauben. Ich werde ein Rezept aufschreiben. Es ist eine Salbe, mit der Sie die Augen täglich mehrere Male einzureiben habe». Ich werde das Rezept bei College Winter schreiben. Auf Wiedersehen, gnädige Frau — in einigen Wochen hoffentlich auf wirkliches, wahrhaftiges Wiedersehen."
Er zog ihre Hand an die Lippe», sie dantte ihm mst einem warme», innigen Händedruck. Zu einer Erwiderung war fie nicht im Stande, lausch» mit borgebeugtem Haupte und starr geöffneten Augen den sich entfernenden Schritten der Herren. Dann sank sie in einen Sessel und verhüllte ihr Antlitz mit de» Hände». Ihre Tochter kniete vor ihr nieder, um schlang fie zärtlich und flüsterte: „Mama, meine liebe, liebe Mama ..."
Im Garten draußen stand der Profestor ftiC und athmele auf.
„Unglückliche Frau . . ." kam es wie ein Seufzer über feine Lippe». „Welch' ein Schicksal, welch' ein trauriges Schicksal!"
Doktor Winter legte feine Hand auf den Arm des College«.
Kredits nicht bewährt, so wenig, wie fie sich überhaupt auf dem Gebiete des Kredits bewährt hat.
Es ist schon hingewiesen auf die Art, wie der moderne Geschäftsverkehr mst Hilfe der Banken den Kredit organifirt. Die Banke» find sozusagen große Bassins, wo die unbeschäftigten Gelder zufließen und dorthin birigirt werden, wo man fie gerade braucht. Sie sind zugeschuitten auf den Bedarf des Großhandels und der Industrie. Wie weit fie für die Großlandwirihschast wichtig sind, soll hier nicht erörtert werde», für de» mittleren und kleinen Landwirth passen sie ganz sicher nicht; es ist ihm ganz unmöglich, selbst wenn die Banken dazu bereü wären, mit einer solchen Bank zu verkehren. Die Bank muß jederzeit in der Sage sein, die Depositen, die bei ihr hinterlegt sind, rasch zurückzahlen zu können. Eine Bank kann nur kurzfristigen Kredit geben, der in ganz regulärer Weise die Gelder zu ganz bestimmten Terminen in kurzer Frist wieder zurückführt. Daß das für de» Bauern unmöglich ist, bedarf keiner Ausführung. Der Bauer bedarf lange Fristen, die sich nicht einmal ganz sicher vorausbestimmen lassen.
Etwas Aehnliches wie den Bankkredit der Großindustrie hat man für den städtischen Mitelstand organisirt in den Vorschußvereinen, die Schulze- Delitzsch und seine Freunde ins Leben gerufen haben. Es lassen sich wohl Umstände denken, in welche» berartige Genossenschaften, die ja vielfach landwirthschastliche Mttglieder auch haben, ihren Betrieb wohl bem landwirthschaftlicheu Verkehr anpaffen könnten; vor allem ba, wo viel Nebengewerbe getrieben wirb; ba, wo bet landwirthschastliche Betrieb selbst, wie in kleinen Städten, Nebengewerbe ist, kann eine derartige Kasse, wenn sie von einer geeigneten Persönlichkeit geleitet wird, wohl bis zu einem gewissen Grade den Bedürstnissen genügen, und die Berichte zeigen, daß in manchen Gegenden von Deutschland das der Fall ist. Aber im Großen und Ganzen eignen sich auch die Formen des Geschäftsverkehrs, die bei den städtischen Vorschußvereinen ausgebildet find, für jene Bedürfnisse des Bauern nicht. Welchen Credit der Landwirth, namentlich der kleinere, braucht, das ist ja oft hervorgehoben worden, und den Raiffeisen- leuten bekannt.
3n die ganze Bewegung der Kreditorganisation ist der Landwirth viel später hineingezogen worden als andere Berufsstände. Zuerst ist das entstanden für die Hypotheken. Wir haben noch viel Privathypotheken, aber doch immer mehr die Privathypothek
„Die Schatten der Jugend verdunkeln manches Menschen Leben," sprach er ernst.
„Die Schatten der Jugend — ah, mein alter, lieber Fieund," rief der Professor, „ich werde diese Schatten vertreiben und die Helle Sonne soll wieder in dieses verdunkelte Leben scheiueu!"
„Das gebe der Himmel!"
IV.
Wenn Doktor Winter Anlage zur Eifersucht auf einen College» besessen hätte, so würde er sicherlich auf den College» Ehlers eifersüchtig geworden sei». Denn dieser war fast täglicher Gast in der Villa Fahrenbrink unb das Befinden Frau Ottiliens bewerte sich unter seiner Behandlung von Tag zu Tag. Schon nach einer Woche konnte zur Operation geschritten werden, die »ach der Versicherung des Professors zu den gelungensten gehörte, die er je gemacht hatte. Nun galt es, einige Woche» absolute Ruhe zu hatte», was bei dem eigenwilligen Charakter der Kranken nicht ohne Schwierigkeit schien. Aber Frau Ottilie hatte unter der Behandlung unb bem Einfluß des Professors ihr herbes Wesen fast ganz verloren; sie fügte sich seinen Anordnungen ohne Widerstreben, sie erwartete scheinbar ungeduldig seinen Besuch unb zeigte doch bie ergebnngsvollste, sanfteste Geduld bei seinen Anordnungen und Unterweisungen, wie sie sich zu ver- halten habe. Mit freundlichem Lächeln ans dem stillen leidenden Gesichte lauschte sie seinen Worten, während fie das Haupt neigte und die Hände in dem Schooß faltete.
-Nur einmal möchte ich ihn sehen," sagte sie gedankenvoll, als sie nach einem Besuche des Profeffors mit ihrer Tochter in dem halbdunklen Zimmer zurückblieb. „Beschreib'ihn mir, Ottt. Wie sieht er aus?"
Otti senkte iu heißen Erröthen daS Köpfchen.
öcheuttiche Beilagen: Kreisblatt für bie Kreise Marburg und Kirchham
Eine zweckmäßige ökonomische Organisation der Landwirthschaft.
Wie wir bereits kurz berichtet, hielt Herr Prof. Pr. Rathgen-Marburg in Berlin jüngst auf dem jereinStage der ländlichen Genossenschaften jlaiffeifenfdfrer Organisation einen Vortrag
Marburg
Sonntag, 20. Ium 1897.
Anzeigen nimmt entgegen di, Expedition diff« Blatt«, semi« die Annoacm-Bureanr von Haasenstein * Bögler in _____
Srenffnrt a. M., 6aff«I, Magdeburg und Wien; Rudolf XXX11 Stoff« in Frankfurt a. M., Berlin, München n. Köln, 6. L. '
Daube *6». in Frankfurt a. M., Berlin, Hauuov«, Paff».
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. — Quattal-Abormements-PreiS bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 M. 25 Pfg. (rxkl. Bestellgeld). JusertionSgrbühr für die gffpaltrn« Zell« »der deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.
Welchen Platz nehmen die ländlichen Genossenschaften in unserem WirthschaftSkörper ein, vor Allem
] । in der Organisation des Kredits?
j । Die Rede liegt uns jetzt in der „Raiffeisen- j ßirresp." vor; fie ist von hohem Interesse und lautet:
Man kann sagen: aller wirthschastlicher Fortschritt jcheht darin, daß das Wirthschaftsleben immer zweck- Miger sich gestaltet, daß eS, fortschreitend von Zu- ßllizkeit und Regellosigkeit, zu planmäßiger Organi- ftivn sich entwickelt. Daß der Fortschritt beim «hnischen Betrieb der Landwirthschaft in einer planmäßigen Organisation besteht, das ist ja einleuchtend, ckr daß auch im ökonomischen Betrieb, daß da, wo ta einzelne Landwirth mit seinem betrieb mit andern Wtthschaste» in Berührung kommt, in Beschaffung k Betriebsmittel, im Absatz der Produkte, sich eine Mlkmäßige Organisation durchsetzt, diese Erkenntniß sticht sich schwerer und mühsamer Bah». So lange üllturalwirthschaft besteht, giebt es diese Aufgabe wch nicht, und auch heute steckt ja noch in der Land- fftthschast ein großes Stück Naturalwirthschaft, und heziell in der bäuerlichen Wirthschast wird sie nie Mz verschwinden. Aber in immer größerem Maße md die Naturalwirthschaft zurückgedrängt dadurch, Mi die Verkehrswirthschaft Platz greift, daß die Geld- sleditwttthschast herrschend wird, immer mehr wird i it Landwirthschaft in diesen Bereich hineingezogen. Acht nur, daß man alle möglichen Artikel des Lebens- iidarfs taufen muß, auch Betriebsmittel und Futter- Mel werden gekauft, und immer mehr ist es nöthig, fe haaren Geldmittel zu schaffen durch Verkauf der chenen Produkte. Solcher Verkauf der eigenen Mutte hat sich ja ftüher wesentlich vollzogen in pkömmlichen, festgewiesenen Bahnen, im Vertehr
1 tir der Nachbarschaft, zu herkömmlichen Preisen. Ätz die Neuzeit hat in wechfi Indem Maße gebracht ins Hineinzieheu der Landwirthschaft in den großen Weltverkehr des großen Weltmarktes, wo die Preise
- Ä die Produkte nach i>. n Konjunkturen des Wett- Mcktes sich festsetzen. Und nun, sowie das Platz «mst, dann tritt die Frage auf nach einer zweck-
(Nachdruck verboten.
Erloschene Sterne.
Roman aus der Gegenwart von O. Elster.
(Fortsetzung.)
Frau Fahrenbrink stand mit dem Rücken gegen Fruster gewandt, so daß das Sonnenlicht hell ® den Augenspiegel fiel und von diesem gesammelt ® die erkrankten Augen geworfen wurde. Der riofeflor selbst befand sich dagegen im vollen Glanz ® Sonne, welche feine Gestatt wie mit einem Odrnen Schimmer nmlohte.
Die Ulltersuchung währte nnr kurze Zeit.
»Schon fertig, Herr Doktor?" fragte Frau Wenbrint lächelnd, als der Doktor etwas von . zurücktrat und bie stützende Hand von ihrem $We entfernte.
.Allerdings, gnädige Frau," entgegnete dieser südlich, die Instrumente wieder in die schwarze ^tttasche schiebend. „Wenigstens vorläufig — ich .^e Sie iu deu nächsten Tagen fteilich »och öfter füllen müsse«. Jetzt bi« ich vorläufig genügen ich glaube, Ihnen vollständige Wiederher- versprechen zu können , . ."
- ®«t leichter freudiger Aufschrei ließ den Profeffor H rasch umwenden. Doch in demselben Augeu-
war Ottilie schon au seiner Sette, ergriff seine drückte sie an bie Lippen unb schluchzte ^Elich: „Ach, Herr Profeffor — Herr Doktor — ^sollen toir Ihnen bauten ..."
Mendig erstaunt und tief bewegt beugte sich der AAffor zn dem jungen Mädchen nieder. Der Mz der braunen Augen ward durch die hervor- 'itoh en Thränen verschleiert, aber dennoch er- JWtfn die braunen Augensterne in jetzt glücklichem, ^wmgsreichem Schimmer, daß es in des Arztes
W* B”U*t 9»*- ««•lfato»rfftät»«wW>ni*«i in Marburg, (Sötttttd w- kn «Ugautinra Thffl: »tbettm SL Hartman»,
Ardaktion rmd Erpckitio»: Marti 21. für dm Hffiatmthffl: 3«h- »ng »och, Wbe ta Marburg.