öchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchham
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.rit Sachs«, ist. Nalurgemäß kann die Zunahme des lau- nur auf Kosten des Großgrundbesitzes.erfolgen;
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v««tw»rNich für d« all,mein« Thell: Redakteur R. Hartmauu. für kn Wnatentkil: Joh. Ang. Koch, bett« in Marburg.
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Ob e» zugesagt wurde, weiß ich nicht, denn ich konnte nur das eben Gesagte vernehmen. Entsetzt darüber, sank ich kraftlos auf einen Stuhl nieder und weinte bitterlich.
Hin war alle meine Liebe; nur Abscheu erfüllte die Brust, Verachtung des verruchten Heuchlers, dem ich als Opfer hier anheimfallen sollte. Dttt der nahenden Gefahr erwachte mir aber auch der Mnth; ich saun auf Rettung, die freilich, der ganzen Lage nach, fast hoffnungslos sein mußte, zumal dann, wenn der Müller sich hatte bestechen lasieu; und das mußte ich fürchten, da er fortan das Zimmer ängstlich mied.
Auch die alte Müllerin war nicht zugegen, sondern in der Küche beschäftigt, um etwas warmes Essen für uns zu bereiten, als mein Entführer wieder eintrat. Ich befand mich nun allein mit ihm; er näherte sich mir mit schmeichelnden Worten, wurde aber ungeachtet meines kalten Abweisens bald so leidenschaftlich, daß ich Hinausellen wollte. Er aber vertrat mir gewaltsam den Weg, wollte mich umfassen, so daß ich, zum Aeußersten getrieben, laut um Hilfe rief.
In diesem Augenblick ward heftig an die Haus- ihüre der Mühle gepocht und Einlaß begehrt.
Als die Müllerin vorsichtig öffnete, trat ihr ein tätlicher Manu in hessischer Oberstenuniform entgegen, der mit seinem Diener, in dem gräulichen Wetter ebenfalls gänzlich »etirrt, hier ein Obdach sichte.
Kaum war er iu's Zimmer getreten, als ich hm zu Füßen sank und um Hilfe gegen den Frechen bat, der mich hier in schmählichster Art beleidige. *
Der Oberst sah verwundert auf wich nieder, dann auf den von mir Angeklagten, den er scharf
Zum Tod erschreckt über diesen Aufruhr der Natur, wie ich ihn ähnlich noch nie erlebt hatte, hielt ich denselben für gerechte Strafe des Himmels wegen unseres Vttgehens und brach in hefttges Weinen und lautes Wehklagen der Verzweiflung aus.
Mein Geliebter suchte mich durch alle mögliche» Bitten und Schmeicheleien zu beruhigen, ward aber dabei allmählig so zudringlich, daß ich tief entrüstet ihn abwehrte.
Jndeß kamen wir endlich gegen Mitternacht an eine Mühle, in der noch Licht zu sehen war, uud der Kutscher erflärtc, daß die übermüdete» Pferde nicht mehr weiter könnten.
Nur mit Mühe erhielten wir Einlaß i» der Mühle und erfuhren hier, daß wir uns in einer Marburg ganz entgegengesetzten Richtung befänden, nämlich in der Brücker Mühle bei Amöneburg. —
In ganz anderem Lichte wie bisher war mir der Geliebte in der kurzen Zeit unferer Fahrt erschienen. ES offenbarte sich etwas in feinen Worten und in seinem Benehmen, das mir in die tiefste Seele schnitt, uud die zuvor schon öfters gehabte dunkle Empfindung, als wenn mir durch ihn großes Unglück bevorstehe, trat wir nun um so lebendiger vor die Seele.
Es wurde uns ein leeres Zimmer im oberen Stock angewiesen; ich bat aber den alten Müller, im untere» Wohnzimmer, neben welchem das Schlafzimmer des Ehepaares fich befand, die Nacht verweilen zu dürfe», was mir auch gern gestattet wurde. Bald darauf aber hörte ich, wie mein Geliebter draußen vor der Thür geheim mit dem Müller verhandelte und ihm eine bedeutende Summe Geld bot, wenn er fein Versprechen, mich unten -u behalten, wieder zmücknehmen und sich in nichts einmengen wolle, was auch geschehen möge.
Marburg
Freitag, 11. Jmn 1897.
ist Mrückgegangen und damit hat die jüngste Entwickelung der agrarischen Verhältnisse den Hauptfeind des Bauern, den Großgrundbesitzer, unschädlich gemacht. Zu England wurde von ihm fast dir ganze alte ,,^«omaur/'verschlungen, und in Preußen sind-Tausende von kleinen Grundbesitzern von den großen verzehrt toorb-n. Nur zu Zeiten hoher Getveidepreise ist der Großgrundbesitzer bestrebt, seinen Besir zu vergrößern und dir Bauern aufzukaufen, wobei et sich oft recht zweifelhafter Mittel bedient."
So etwa ocafelt das Organ Loeb Sonnernann's. Allerdings ist es ja ftüher oft vorgekommen, daß Großgrundbesitzer benachbarte Bauemgrundstücke zugekauft haben. Meistens geschah dies wohl, wenn Bauernhöfe zur Zwangsversteigerung kamen. Wer da weiß, wie ausgeplündert und devastiit ein solcher Besitz meistens ist, wenn es endlich zum Aeußersten kommt, der wird es natürlich finden, daß ein benachbarter größerer Besitzer noch immer einen besseren Preis -für denselben zahlen konnte, wie ein Käufer, der darauf leben wollte und der deßhalb sofort bedeutende Stuftoeubungen für das meist fehlende Inventar 2C. zu machen hatte. Die Leute aber, hebt die Kvrresp. des .Bundes 'der Landwitthe" sehr richtig hervor, welche mit oft nicht mehr zweifelhaften Mitteln Tausende und Zehntausende preußischer Bauern an den Bettelstab und ihre Höfe zur Versteigerung gebracht haben, waren Herrn Loeb Sonuemann fast ausnahmslos viel näher verwandt, wie preußischen Großgrundbesitzern. Aller Zungenschlagfettigkeit und Verhetzungssucht wird es nie gelingen, die deutschen Bauern davon zu überzeugen, daß von jeher die Großgrund- bssitzer Meister in dem unsauberen Geschäft des Geld- und Sachwuchers gewesen feien.
Darum ist auch nicht der Jmiker, der den Bauernhof in der Zwangsversteigerung erstand, sondern der Wucherer, der ihn mit Hilfe der genannten Mittel soweit gebracht, der größte Feind des selbstständige» Bauernstandes gewesen. Die aste englische yeomanry ist auch erst bann vom Großgrundbesitz verschlungen, als die Feldfrüchte infolge des schrankenlosen Freihandels, wie ihn unfere Freisinnigen und Demokraten ja auch anftreben, so weit entwerthet waren, daß es vortheilhaster wurde, die Ackerfläche in Weidegrund und Wildparks umzuwandeln. Das konnte die yeomanry, die Bauernschaft nicht, sonder» nur die Plutokratie. Gerade das Beispiel Englands zeigt uns, wohin es auch mit de» deutschen Bauern kommen müßte, wen» es Freisinn und Demokratie gelingen sollte, Deutschland zu einem Freihandelsund Industriestaat nach ihrem englischen Ideal umzubilde».
M man von der Urbarmachung bisheriger Oed- Äcreien absieht. Dieser Entwickelungsgaug ist
für den Zeitraum von 13 Jahren durchaus nicht siuteud, wenn man eben berücksichtigt, wie sehr ! Kesammtbevölkemng in dem gleichen Zeitraum
Umschau.
Der „Dziennik Kujawski" wagt es, die Vorlegung der preußischen V er ein s g esetznovelle mit folgender Drohung zu beanttoorten: „Unsere Bevölkerung wird sich, auf die eigenen Kräfte angewiesen, in sich selbst sammeln und die Feuerprobe siegreich bestehen. Unsere Brüder aber jenseits der
beobachtete, und sprach daraus zu mir: „Stehen Sie auf und beruhigen Sie fichl Bedrängten zu helfen bleibt mir stets Pflicht.*
Daun wandte er fich zu Jenem, de» er i» feiner Uniform als französischen Offizier «kannte, und ersuchte um Erklärung, indem er ihm gleichzeitig als Gefangene» de» Dege» abforberte und ihm feinen Namen und feine Charge nannte.
Da Jener die Angelegenheit fich also roenben ah, rief er trotzig: „Nie giebt ein französischer Offizier, Mann gegen Man», seinen Degen ohne Kampf ab. Auf die Anklägerin da haben Sie kein Recht. Sie steht in meiner Obhut, die ihr genügen muß, so lange unsere Degen nicht die Entscheidung darüber gegeben haben.*
.Wohl geredet,* sagte der Oberst. „Wenn Sie ebenso gut fechten, desto bester für Sie.*
Damit zog er ruhig feinen Degen und trat dem Anderen gegenüber.
Ich war fast bewußtlos auf die Bank am Ofen gesunken. Der Kampf der Beiden war ein hitziger und blieb lange unentschieden; da aber schlug der Oberst seinem Gegner den Degen aus der Hand und zwang ihn, fich zu ergeben.
Inzwischen hatte das Degengeklirr die Bewohner der Mühle in's Zimmer gelockt, und der Oberst übergab dem Müller den Gefangenen mst der Weisung, üih_ bis morgen in sicherem Gewahrsam zu halten und für dessen Nichtentkommen zu haften.
Mtt zorufnnkelnden Augen rief nun der Gefangene : „Herr Oberst, wir find jetzt mst einander erttg, aber mit ihr* — auf mich deutend — „bin ch es nicht. Sie ist eine Diebin, lassen Sie dieselbe untersuchen; fie ist eine leichtfettige Person und hat mir Brieftasche wie Börse, während ich mich mit ihr einließ, entwendet!*
russischen und galizischen Grenze, das gefammte Slawenthnrn von der'Donau bis zur Ostsee, von der Weichsel bis zum Ural, sie würden mit nnsHden »ersetzten Schlag empfinden und nicht verfehlen, bezüglich ihres Verhaltens den Deutschen gegenüber dir weiteren Konsequenzen zu ziehen.* Sehr tteffend bemerkt die „Cons. Corr." gegenüber dieser Dreistigkeit: „Es ist wirklich weit gekommen, daß die Herren Polen der deutschen Natton gegenüber einen solchen Ton anzuschlageu wagen. Man scheint auf der Seite der polnischen Aufwiegler thatsächlich zu glauben, in Deutschland herrsche die Furcht vor protzigen Großsprechereien. Das wäre noch schöner, w:nn man sich dadurch schrecken lassen wollte! Alle diese Herausforderungen beweisen im Gegentheil, daß es hohe Zeit ist, die Herren Polen, die anmaßend genug sind, sich als eine selbstständige Nation aufzuspielen, mit fester Hand in die ihnen gezogenen Grenzen zurückzuweisen.
3m Architectenhause in Berlin ist gestern der XV. Congreß für innere Medizin, der glänzend besucht ist, eröffnet worden. Der Vorsitzende verlas die von Prof. Dr. von Leyden ab» gefaßte Eröffnungsrede. Sie kennzeichnete in scharfer Fassung die neueren Methoden der Heilkunde , die mancherlei Eharactettfttsches für unsere Zeit an sich tragen. Die Zeiten des Nihilismus und des Pessimismus in der ärztlichen Praxis sind überwunden. Die abwartende Behandlungsmethode, welche die ärztliche Wirksamkeit auf ein recht bescheidenes Maaß herabsetzte, hat einer zielbewußten Tätigkeit Platz gemacht. „Wir find uns heute am Krankenbette bewußt, daß wir nicht bloß die Krankheit, sondern an erster Stelle den Är antat zu behandeln haben und daß nichts, auch nicht das Kleinste für ihn gleichgiltig ist: nichts am Krankenbette n acht sich von selbst in richtiger Weise, für alles hat der Arzt zu sorgen. Unsere Therapie beruht nicht mehr ausschließlich auf Medikamenten und Rezepten. Wir wissen, daß die Aufgabe des Arztes nicht damit erledigt ist, daß er sein Rezept lege artis verschrieben hat. Wir sind uns auch darüber klar, daß viele Kranke ohne Medizin genesen. Trotzdem ist die Behauptung, daß der Glaube an Medikamente gesunken ist, nur in sehr beschränttem Sinne begründet. Aber das Alte ver- liett eben auch auf diesem Gebiete an Wetth, es wird mißliebig. Arzt und Patient verlangen nach neuen Medikamenten, das Neueste gewinnt das meiste Ver rauen und belebt am meisten die Hoffnung.
i Erhebung im Jahre 1895 beruhe.
Sehr wunderbar sind nun aber die Schlüsse, ätze die demokrattsche „Franks. Zig." und auch Hmiige Blätter aus diesen unfichern Zählungs- Ätaten ziehen.
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. — Quartal-Abonnememr-PreiS bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 8 Mk. 25 Psg. (exkl. Bestellgeld). Jnserttonsgebühr für die gespaltene Zell« httrn 9hnint 10 Ma., Reklamen für di« Zeile 25Pfg.
Frankfurter Agrarweisheit.
Nach der Statistik, bereit trockene Zahl« aber tätlich häufig trügerisch ober wenigstens Biel« mtg sind, so daß man 'st ganz verschiebene Dinge ._L 4 ihnen herauslesen kann, hat die Zahl der jjjen Landwittchschaftsbetttebe in Preußen a b - tjDm men, von 20 051 mit >8 364171 ha j Mchastsfläche, im Jahre 1882 auf 1919® mit »uni, 331582 ha im Jahre 1895. — Der „Vorwärts" Ihr e Aet dagegen eine Zunahme der Großbetriebe B 696 und sine Vergrößerung der bewitth-
D "»ach Getreidrzöllrn und Biehsperren vir», denn sonst würde di« Zahl der Bauern fich nicht ®d)rt haben. Schlecht geht «8 nur dem Großgrund- den Stützen der Gesellschaft die stets gestützt werden M, wenn fie nicht zusammenblechen sollen; ihre Zahl
[Uni ^hen wurden,
-3 chr wird man <
', tz übersehen haben. Auch die „Stattst. Korr." aSmtrft, daß die Vermehrung der Witthschaftsfläch^ IzL. i der Betriebe zmn Theil auf einer Erweiterung
> Md für sich so erfreulich, daß wir uns nicht h|: M die Freude damit verderben wollen, daß wir “ | hforsche», in wie weit vielleicht eine sorgfältigere i tag die günstigen Ergebnisse der 1895er Er-
jb zwar von 602 852 mit 13 721679 ha au' bericht. 18763 mit 14 305913 ha. Ebenso haben sich ig b> ch die Kleinbetriebe von 1 — 5 ha Besitzgröße um effich !83O und 107763 ha Fläche vermehrt. Die hwcgt Mehrung deS kleinen und mittteren Grundbesitzes
—- 7*® grundlosen Wege vorwärts zu kommen, und t vermochte der Kutscher fich auch auf der ihm e«. . fc'mben Straße und bei oft abzweigenden jV? Vicht mehr zurecht zu finden und ließ zulktzl . .die von den flammenden Blitz« nnd grausigen Schlägen scheu gewordenen Thiere gehe», wohin Wie».
, . »Der Bauernstand befindet fich z. Z. in keiner un-
. kÄgm Lage, wie unsere Agrarier immer behaupten, wenn
: dfteten Fläche um 321647 ha heraus.
nintmen haben besonders die mittleren zwischen kllllz jmj; ioo ha, die eigentliche» Bauernwirfhschafteu,
Anzeigen nimmt entgegen di« Expedition dieses Blatte«, fMri« di« Annoncen-Bureaux von Hsas«ust«in & Bögler in Frankfurt a. M., Eafiel, Magdeburg und Men; Rudolf XXXII. Habra M-sst in Frankfurt a. M.. Berlin, München u. «öl», E. L. ‘
ck io. in Frankfurt a. M.. Berlin, Hannover, Pari«.
(Nachdruck verbottu.)
; Die Bettlerin von Marburg, irische Erzählung von Arthur Enge» Simfon.
(Fortsetzung.)
Jllttftrirtes Tonntagsblatt
„Der Schwerpnntt der bäuerlichen Wirtschaft liegt in der Viehzucht," sagt die Fraittfutter Zeitung": „Fleisch, Milch, Butter und Käse aber kann der Bmier beute besser verwetthe» wie ftüher, ebenso Gartenftückte, und deshalb geht es den Bauern auch nicht schlecht.* Nun, die Sauern müssen es ja selbst am besten wissen, wo ber Schwerpunkt ihrer Witth- fdjffft liegt und wie es mit der besseren Verwctthung der genannten Erzeugnisse bestellt ist. Auffallend aber bleibt es, daß die Herren vom Freifinn und der Demokratte, welche doch für dm Bauern imme schöne Wotte haben, niemals für Maßnahme» zum Schutz der deutsche» Viehzucht zu habe» find. Sie kämpfen gegen die Grenzsperre für seuchenverdächtiges ausländisches Vieh und gegen Viehzölle ebenso wie gegen die Getreidezölle, sie könne» nie genug amerikanische und russische Schweine und Speckfetten auf de» Martt gebracht sehen und sie kämpfen bis aufs Messer für Freiheit des Oeltalgschwlndels, durch den gerade ber bäuerlichen Butter und Käse der Absatz geraubt und der Preis verdorben wird. Das alles und noch manches andere thn» die Demokraten, ttotz- dem ihr Leiborgan verkündet: „Die Viehzucht ist der Schwerpuntt der bäuerlichen Wirthschaft." Nette Banernftennbe bas !
„Wenn alle anderen Hilfsmtttel versagen, bann kann ber Bauer seine B edürsnisse noch einschränken, ber Junker thut es nicht, aus Rücksicht auf bie standesgemäße Lebensweise, darum wird der Bauer leben, der Junker zu Grunde gehen," so weissagt der alte Prophet Loeb Sonnemann. Wir haben bisher immer das Gegentheil geglaubt; der Bauer kann seine Bedürfnisse kaum noch einschränken, er lebt heute schon vielfach schlechter, wie der Lohn- arbeiter in den Großstädten. Nun, diejenigen Bauern, welche noch immer an die überlegene Weisheit von Demokratie und Freisinn glauben, mögen sich im Vertrauen auf Sonnernann's Rath den Schmachtriemen Loch um Loch enger schnallen, wenn sie wirth- schaftliches Unbehagen verspüren, und ruhig abwarten, ob bann bie Prophezeihung für ben Bauernstand in Erfüllung gehe: „Daß Du wirst leben mib gefunb fein."
tzmz mit veranlaßt hat. Im Jahre 1882 gab wch keinen Bunb ber Landwitthe, der darauf len konnte, daß keine Bauern bei ber Zahlung
«3ch war wie betäubt," sagte Alf Kirchenttud, allmählig kam die zur Flucht verabredete . isnbe heran Der Vater war ungewöhnlich früh gegangen, so daß ich ohne Entdeckung zu iiiü verlassen konnte. Ein Wagen
' 68JMS Beide vor dem Dorfe aufnehmen.
jr wescher Empfindung ich von Hause ging, Kiner Erwähnung; zweimal kehrte fich um, ent« ' nicht zu folgen, und ebenso oft riß e8 ,M wieder fort mit unwiderstehlicher Gewalt. j-Ü befand ich mich in ber Nähe bes Geliebten, ivSS ^ich eilig in den Wagen hob unb dem Krttscher ■ $$ als möglich zu fahren befahl.
darauf übergab er mir, weil es ihn be- feine Börse und Brieftasche, um fie in meine . Arsche zu legen.
ipvv; Kutscher mußte einen wetten Umweg fahren, gewöhnliche Straße durch voraufgegangene , 3* Gewitterregen ganz unter Wasser gesetzt -io-- war.
waren noch nicht wett gekommen, als
mtia ^wu ein schweres Wetter heraufzog, uns gerade K. 7toi; der Sturm tobte mit solcher Gewalt, 731 ’^e Pferde kaum im Stande waren, auf dem