Einzelbild herunterladen
 

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

N 133

15

W

e.

6*^1

In» z vor Pfingsten herausgegebene Rickert'scheDeutsche lng jchsblatt" sehen, um zu wissen, was für eine

Mohrm dielieben fteifinnigen Bauernfteunde

[3711

<über den Frieden zwischen Bürgern und gesprochen und dann heißt es, diese beiden

0, 9<

Morgl

fohle»!

Ukl!

iier.

ine

mitt«?

erschien er als ein angenehmer Gesellschafter.

zügel

vor Augen und zu Gemüthe geführt werden. Sie sollen erkennen, daß das Christenthum die

ttöcri

ngshAi

Den russischen Reiseplänen des Präsi­denten Faure ergeht es genau wie den Plänen des Zarenpaares vor der Verbrüderungsreise: sie wachsen sich mit fabelhafter Schnelligkeit zur jour­nalistischen Secschlange aus. Jeder will etwas davon erzählen können, und keiner weiß etwas. Selbst der vorsichtigeTemps" muß sich Lügen strafen lassen, denn seine Angabe, daß Herr Faure am 25. Juli absegeln werde, widerlegt sich durch die amtliche Mit­theilung, daß das Staatsoberhaupt vom 1. bis 7. August den Dauphin« und Savoyen besuchen wolle, und in sechs Tagen kann Herr Faure unmöglich die Hin- und Rückreise nach Rußland zur See sammt den Festen in Peterhof hinter sich bringen. Also just wie da­mals: nichts gewisses weiß man, und die Welt wftd sich wohl oder übel eine Zeit lang gedulden müffen.

desien Vorsitzender unter Zustimmung aller Anwesenden erklärte, die Wege der Nationalliberalen und der Nationalsozialen gingen gründlich auseinander, Letztere wären sonderbare Schwärmer, die keine praktische Polifik zu treiben verstehen, sondern lediglich den ozialdemokratischen Wählern Wasser zubringen. Man >arf neugierig sein, wie sich andere politische Gruppen in Thüringen zu dieser Erklärung stellen, welche bislang, wenn auch je länger desto verschämter, zu Naumann's Fahnen hielten.*

ins*» 8»

Lmmtivorüich für dm «llgmlemm TM: Redaktmr M. Hartman», für dm Wsnatmthill: Zoh. Ang. Loch, beide in Marburg.

nd chst

'1876 $

Sehnsucht, Hoffen und Fürchten, der mir ganz un­erträglich zu werden drohte.

Obschon mich der Vater von mm an sorg­fältiger hütete und bewachte, fanden wir doch Ge­legenheit, uns zu nähern, und das vermehrte nur meine Leidenschaft, wie sehr ich auch bemüht war, der Veruunft Gehör zu geben.

In dieser täglich für mich unerträglicher werdenden Zeit kam die Nachricht, daß der Herzog von Braun­schweig un Anmarsche sei, um die Franzosen wieder zu vertreiben, beretts auch schon bei Kirchhain und Wetter stehe.

Diese Nachricht jagte mir einen großen Schrecken ein, meinem Geliebten aber schien sie nicht unange­nehm zu sein, was mir allerdings erst später er­klärlich wurde.

Es konnte keinem Zweiftl unterliegen, daß sehr bald hier ein blutiger Zusammenstoß zwischen den Deutschen und Franzosen stattfiuden werde, und ich wähnte schon den Geliebten verloren, tödtlich ver­wundet unter den Gefallenen liegend, Alles zerstört und verwüstet, unser Eigenthum uirdergebrannt, kurz mich verlassen von aller Welt.

Diese gegen ihn ausgesprochene Furcht ward in sofern noch von ihm bestärkt, als er die Möglichkeit, ja Gewißheit zugab, daß gerade diese Gegend den Kriegsschauplatz für längere Zeit abgeben werde, uud daß daher unser Ort leicht in Feuer und Flammen aufgehen könne.

Er stellte mir dringend vor, wie es durchaus, wenigstens für mich nicht räthlich sei, in unserer Wohnung zn verbleiben, wenn auch der Vater nicht sein Haus verlaffen wolle; er verlangte zuletzt, daß ich mich zu irgend einer Bekannten in Marburg be­geben solle, bis das Kriegswetter vorüber, weil in

Von verschiedenen Seiten ist gegen den fteikonser- vafiven Versuch, sozialistengesetzliche Be­stimmungen auf dem Wege der einzelstaatlichen Legislative zu erlassen, seine Neuheit geltend gemacht worden. Diese Bedenken entbehren der ihatsächlichen Grundlage. In allen Staaten, in welchen der Bundesbeschluß vom 13. Juli 1854 zu Recht besteht, gilt auch der § 8 desselben, wonach Vereine und Verbrüderungen, welche sozialistische oder kommunistische Zwecke verfolgen, verboten sind. Demzufolge befinden sich berests Hessen, Oldenburg, Sachsen - Altenburg, Schwarzburg-Rudolstadt, Schwarburg- Sondershausen, Waldeck, Reuß ä. L. und Schaumburg-Lippe im Besitze einer spezialgesetzlichen Bestimmung wider Mißbräuche des Vereinsrechts durch umstürzlerische Tendenzen. Die Mehrzahl der genannten Staaten hat sogar in Verordnungen beziehungsweise Aus führungsgesetzen den § 8 des Bundesbeschlusses noch besonders zur Geltung gebracht. Endlich hat sich auch Braunschweig, wo der erwähnte Beschluß keine Gesetzkraft gefunden, dennoch das wider sozialistische und kommunistische Bestrebungen gerichtete Verbot durch Gesetz vom 16. November 1854 angeeignet.

iftl:Zu Pfingsten." Ja, ist das ein Kabinets- i von Verhetzung! Erst werden einige erbauliche

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Quartal-AbonnemmtS-PreiS bei der Expe­dition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 26 Pfg. (exkl. Bestellgeld). JnfertionSgebühr für die gespaltene Zeil« «der der« Rau« 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 26 Pfg.

Zur Lage im O r i e u t meldetDaily Telegraph" aus Konstantinopel: Als Tewfik Pascha am vergangenen Donnerstag bei den Friedensverhand­lungen eine Denkschrift verlesen habe, in der die türkischen Forderungen begründet gewesen seien, habe ihn der englische Botschafter unterbrochen und bemerkt, seine Weisungen gingen dahin, sich jeder Erweiterung des Gebiets der Türkei zu widersetzen. Der französische und der italienische

ire.

Erheiternd für uns Deutsche ist aber die immer klarer durchschimmemde Erkenntniß, daß der eigentliche Grund dieser Ungewißheit die Furcht vor etwanigen deutschen Höflichkeiten ist, und die Offenbarung, daß Caran d'Ache in seiner lustigen Zeichnung im Figaro" mehr alsZ ein Körnchen Wahrheit heraus­gegriffen hat, als er dem Präsidenten nur den um­gekehrten Reiseweg Nansens offen ließ, um ungestört durch die Liebenswürdigkeit der deutschen Feinde zu dem russischen Freunde zu gelangen. DerFigaro" enthüllt ganz ernsthaft die Verlegenheit der ftanzöfi- schen Diplomatie: sie hat nämlich Wind davon be­kommen, daß Kaiser Wilhelm dem präsidentschaftlicheu Geschwader seinen Bruder, den Prinzen Heinrich, mit einem Begrüßungsgeschwader entgegensenden wolle! Ferner möchte die Zarin gern die liebenswürdige Tochter des Präsidenten, Fräulein Lucie Faure, bei sich sehen. Sie ist aber in der Republik keine amt­liche Persönlichkeit, darf also beileibe nicht mit ihrem Vater ein staatliches Schiff besteigen. Sie müßte sich also bequemen, wie ganz gewöhnliche Sterbliche mit der Eisenbahn über Berlin zu reisen, und hier könnte es sich ereignen, daß der Berliner Hof in Mißachtung jenes republikanischen Grundsatzes von der amtlichen Persönlichkeit mit seiner in Frankreich so gefürchteten Liebenswürdigkeit die Tochter des Präsidenten der ftanzösischen Republik mit offenen Armen empfinge! Beide Möglichkeiten würden den Fa^adepatrioten fast noch schrecklichere Waffen gegen den Hanotaux de Kiel an die Hand geben als die Theilnahme ftanzöfischer Kriegsschiffe an der deutschen Kanalfeier; also, da ihm auch die Dardanellen durch die Liebenswürdigkeit des Sultans versperrt find, wird Herrn Faure wohl nichts anderes mehr übrig bleiben, als mit seiner Tochter ein Luftschiff zu besteigen! Die Verlegenheit wird dadurch vermehrt, daß man in Petersburg, wie es scheint, keinen Finger rührt, um dem Bundesgenossen helfend und rathend beizuspringen. Ueberhaupt ist man mit der Stimmung an der Newa in Frankreich wieder einmal recht un- zufriedeu.

Die Armen waren es daher, die ihm folgten; Fischer und sonstige kleine Leute wurden seine Jünger. Die christliche Lehre hat, wie alles in der Welt, Wandlungen erfahren. Nicht jeder denkt so rein, so lauter, so menschenfteundlick, wie ihr Schöpfer dachte. Fürsten und Herren, Könige und Kaiser haben die Geistlichkeit oft genug als ein Werkzeug benutzt, um das Volk in blindem Gehorsam zu erhalten. Auch heute noch ist das Wort nicht vergeffen:De Pastor fall uns uptöweu, damit de Eddelmann uns ridden kann."

Das ist in der That das Stärkste, was uns seit langen Jahren an Mißbrauch vonFestaitikeln" vor­gekommen ist. So schlimm macht es, darin hat die N. Pr. Ztg." völlig Recht, nicht einmal derVor­wärts." Wir bedauern das arme Volk, dem dies als die Ouintessenz des Christenthums vor Augcn geführt wird. Welch einPfingstgeist" zeigt sich ljier. Und ein solches Blatt pocht noch darauf, das rechte Verständniß von der Bedeutung des Pfingst- 'esteS zu haben, während dieJunker" keinen Be­griff davon hätten. Der Arfikel schließt nämlich:

Die Ungleichheit, das Vorrecht, die Bedrückung des Schwachen durch den Starken ist nicht christ­lich ! Höret es, Ihr Junker und Alle, die es an­geht, höret es und nehmt es Euch zu Herzen! Nur dann versteht Ihr Pfingsten ganz."

Kann man angesichts solcher giftiger Verhetzung noch tadeln, wenn ein Landrath, der doch für Ordnung und Ruhe in seinem Kreise verantwortlich ist, den wüsten Hetzereien desNordost" entgegentritt?

mählich mein Herz so für ihn eingenommen, daß ich mich in seiner Abwesenheit höchst unglücklich ver­einsamt fühlte und den Augenblick nicht erwarten kannte, wo er, frei von Dienstgeschäften, bei uns zu verweUen pflegte.

Doch weßhalb soll ich das ausführlicher erzählen? Es kam bald die Gelegenheit, wo er sich mir er­klärte, und ich, ein unerfahrenes siebzehnjähriges Mädchen, bethört von seinen leidenschaftlichen Ver­sicherungen und heiligen Schwüre», ihm auch meine Liebe gestand.

Er versprach mir aufs Zuverlässigste die Ehe, er würde sogar, wenn der Krieg beendet, und mein Vater mich nicht fortlassen könne, gern in Hessen verbleiben, da ihm sein Vermögen selbstständig und wo er wolle zu leben erlaube.

Ich bat ihn, über das Alles mit meinem Vater zu reden, von beffen Einwilligung allein die meinige bedingt sei.

Dazu war er jedoch zuerst unter vielen Ein­wendungen nicht zu bewegen, sondern behielt es sich auf später vor; da ich aber durchaus daraqs bestaub, fügte er sich zuletzt und bat den Vater um meine Hand.

Der Vater, alt und hinfällig wie er war, konnte mich durchaus nicht entbehren und wünschte zudem, bevor er irgend sich bindend erklären könne, genaue Einsicht in des Offiziers Familien- und Bermögens- verhältvisie zu haben.

Ich war trostlos über diesen Bescheid und mußte dennoch dem so einsichtsvollen guten Vater 'Recht geben, zumal mir oft eine geheimnißvolle Stimme zuflüsterte, daß die Nähe des so innig geliebten Mannes mein Unglück sei.

Da mm auch der Vater mich erustlich warnte, so gerieth ich in einen Zustand der Ungewißheit von

Maschen und wie Recht Excellenz von der Recke !. Das Rickert'scheDeutsche Reichsblatt" be- »et sich selbst am Kopfe alsOrgan" des irboft." Das ganze Blatt ist von Anfang bis

Falsche Bauernfteunde.

'Durch das Geschrei, das die Blätter der gofratie mit dem von ihnen gewohnten Uebereifer pt die Vereinsgesetz - Novelle erhoben haben, das k Niemandem imponirt hat, ist auch eine Er- jming in ein Licht geradezu engelhafter Unschuld ihnen gerückt worden, das ist der Bauernverein yboft." Derselbe ist bekanntlich eine Schöpfung I Rickert'schen Freisinns und Herr Rickert thut für

rstag HEnde eine Hetzerei gegen dieJunker" und die jtren Grundbesitzer. Nehmen wir nur den Fest-

Umschau.

Bekanntlich haben auch in einer Marburger öffentlichen Versammlung nationalsoziale Redner davon gefaselt, wie im Grunde sich doch noch Sozialdemokratie und Nationalliberale zu Einem zusammenfinden würden. Jetzt schreibt man derN. A. Ztg." hierzu aus Thüringen: Wie zu erwarten, haben die Naumann'schen Narionalsozialen bald Fiasko gemacht. Abgesehen davon, daß für deren Berliner Preßorgan bereits die Klingelbeutel aller Orten in Bewegung gesetzt werden müssen, kommen auch schon Absagen von den anfänglich so enthusiastischen Anhängern. Eine der markantesten dürste die sein, welche in der Jahresversammlung des National- liberalen Vereins in Eisenach erfolgte,

ta einen Feind.Das ist das Junkerthum.

8 läßt sie nicht in Ruhe."

fitflia M,Nun geht es in der unglaublichsten Weise über

-Lj Junker her. MitLiebesgaben" fängt die Straf-

Marburg

Donnerstag, 10. Juni 1897.

Pfd.

M -

- Jllustrirtes Sonntagsblatt.

rr Zimier ger. tuiu«eevcvguvru jungi vic öiiup 23 digt an und mitVerwaltungsadel" hört sie auf. M geht es folgendermaßen weiter:

Mit feurigen Zungen muß hiergegen Stiebet werden. Hinausgehen müssen unsere Apostel in alle Lande und lehren, daß Hochmuth und Habsucht ein Laster sei, auch auf die Gefahr hin, daß sie ein Landrath wiederHetzapostel"

«nnt. Der tiefe Sinn des Christen- lüvl« ihu m s muß gewissen Leuten immer von Neuem

Lnzeigrll nimmt entgegen die Expedition dieses Watte«, sowie die Annoncen-Bureaux von Hnasenstein & Vogler in Frankfurt a. M., Laffel, Magdeburg »nd Wien; Rudolf ÄXXii. Mra. Stoffe in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, C. L. 1 »

*6« in Frankfurt <u M., Berlin, Hannover, Pari».

llhr ' fc'rfj bemerkte bald, daß ich ihm picht gleichgütig ;e doch ging fein Benehmen gegen mich nie über ^en ^6 Anstandes hinaus; nur seine Blicke Avr mir oft so zudringlich und begehrlich an: zugc^ ^ geheftet, daß es mich fast verletzte.

[8?" Obwohl mir als guter Patriotin die Franzosen der Seele verhaßt waren, so wurde doch all­

der Stadt immerhin mehr Schutz gegen Ausschreitungen der Soldaten, Feinde wie Freunde, gegeben sei als auf dem Lande.

Dies Ansinnen wies ich entschieden ab und weige te mich, ohne den Vater in die Stadt zu flüchten, welcher selbst denn auch entschieden erklärte, unser Haus nicht verlaffen zu wollen.

Da fiel mein Geliebter vor mir auf die Kniee, schwur hoch und treuer, er könne nicht von mir lasten und er würde den Tod in der Schlacht suchen, denn das Leben sei ihm werthlos, wenn mich, wie er voranssehe, mitten im wilden Schlachtgewühle, wo alle Bande der Ordnung gewichen, das Ver­derben ereilen sollte. Bei Allem, was mir heilig, beschwor er mich, mit ihm nach Marburg zu fliehen, wo er Sorge tragen werde, uns sofort trauen zu lasten, damü ich so, als feine Frau, in Sicherheit dort weilen könne, bis wir, nach beendetem Feldzug, entweder hier oder in Frankreich in Ruhe leben könnte».

Sei einmal die Trauung vollzogen, so werde der Vater sich auch schon beruhigen und Alles zum guten Ende kommen. Er bat, schmeichelte und überredete mich so lange, wußte Alles in so günstiges Licht zu stelle», daß ich schwache, liebeverblendete Thöriu endlich ihm glaubte, nachgab und versprach, schon in der nächstfolgenden Nacht mit ihm nach Marburg zu gehen und mich dort trauen zu lasten.

Es war eine schreckliche Zett für mich bis zum Abend, so zwischen die Wahl gestellt zu sein, gegen den Willen des Vaters zu haudeln und ihn zu ver- laflen, ober dem Geliebten entgegen zu stehen und die Trauung anfzugeben.

(Forffetzung folgt.)

fein Möglichstes. Nun hatte bekanntlich der Per des Innern, Herr von der Recke, diesen jp, beziehentlich seine Hetzereien im Abgeordneten- __k getadelt und als höchst unheilsam bezeichnet. T? 8 veranlaßte die Demokratie, den VereinNordost" ^entlich der Hetze gegen die Vereinsnovelle gehörig htnii, tzzmvaschen. Jetzt mag man aber einmal in

zur 3» Religion der armen Leute ist oder doch tb W «isprünglich war. Nicht die Reichen und Mächtigen, ionbern die Mühseligen und Beladenen rief Jesus um Nazareth zu sich; ihnen galt das tröstende Wort:Kommt her; ich will Euch erquicken!"

(Nachdruck oerBoteu.)

Die Bettlerin von Marburg.

tforifäe Erzählung von Arthur Eugen Eimson.

(Fortsetzung.)

Sag' mir nun," fuhr Alt Kirchentrud zu mir t fort, war es vielleicht ein Verwandter Dir, der als hessischer Oberst 1762 an dem ichen Mordgefecht bei Niederklein beteiligt war?" Es war mein Großohettn; die Großväter waren " erwiderte ich.

So will ich Dir erzählen," fuhr sie fort,was noch Keiner von mir je erfahren hat."

Seit undenkbaren Zetten wohnte meine Familie Wehrda, welches Du wohl kennen wirst, in einem e, an derselben Stelle, worin einst die heilige beth in einer niederen Hütte, fern vorn Getriebe Welt, ganz ihrer Andacht und dem Wohlthuu hat. Nach meiner Mutter frühem Tode ich allein mit dem Vater im Hause; wir lebten und zurückgezogen.

Gegen den Herbst des Jahres 1762, als die fen abermals über Marburg nach Hessen vor- e», erhietten wir einen Offizier derselben als Sortierung. Es war ein schöner, stattlicher

-Da er recht gut Deutsch zu reden verstand, »Ss wir leicht mit ihm Verkehren, und meinem