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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

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J° 119.

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Sbgeordnetenhanse und Reichstag, als zwischen der

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(Nachdruck verboten.)

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Mkalen Parteien imputiren der preußischen Regierung schlankweg die Absicht eines Staatsstreichs. Wo sind i>ie Thatsachen, die einen solchen Ausspruch begründen

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zweiten Klaffe nicht auf 60, sondern auf 58 Prozent der Gesammtzahl normirt. In der Tarifklaffe I der Offiziere sind abgesetzt 313 038 Mk. infolg Ablehnung der Besoldnngserhöhung für die Regiments­kommandeure. Doch ist in einer Resolution für das nächste Jahr die Einführung von Pferdegcldern bezw. für Offiziere der Kavallerie von nichtpensionsfähigen Zulagen zugestchert worden.

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Nachdem die in allen Landestheilen bei einzelnen LandgeriAen versuchsweffe angeordneie Unterdrückung des lästigen Tagebuchs, dir sich auf die drei ersten Monate des laufenden Jahres erstreckt hat, im ganzen zu günstigen Ergebnissen geführt hat, scheint die Ab­schaffung des Tagebuchs bei Gelegenheit der erwarteten neuen Geschäftsordnung für die Gerichtsschreibereien der Landgerichte erheblichen Bedenken nicht mehr zu unterliegen, wenigstens sofern die Preßabtheilungen in Betracht kommen. Eine Abschaffung des Tage­buchs in der sogenannten Präfidialabtheilung, wo die Justizverwaltungsangelegenhettcn bearbeitet weiden, mußte aber, wenn sie überhaupt geplant war, aus naheliegenden Gründen auf Widerspruch stoßen und sich um so weniger empfehlen, als ein doch sehr um­fangreiches Eingangsregister an die Stelle zu treten haben würde. Dem Vernehmen nach sprachen sich jedoch die Staatsanwaltschaften bei den Landgerichten fast ohne Ausnahme gegen den beabsichtigten Wegfall des Tagebuchs aus, weil es der fortgesetzte» Ueber- ficht wegen in Strafsachen nicht entbehrt nnd durch andere Nachweisungen, die denn doch, um empfehlens- werth zu sein, eine Vereinfachung und Erleichterung darstelle» müßten, nicht wohl ersetzt werden könne. Wenn sich die höheren Stellen, was kaum zu be­zweifeln ist, in demselben Sinne aussprechen, so bleibt das Tagebuch in Straffachen bestehen, und zwar dann wahrscheinlich auch bei den Gerichts- schreibereicn der Strafkammern, die in ihrem Ge­schäftsverkehr wesentlich mit den Secretariaten der Staatsanwalt Schriftstücke und Acten auszutauschcn haben. Soviel ist sicher, daß obige Versuche die Vorarbesten für die in nahe Aussicht gestellte neue Geschäftsordnung der landgerichtlichen Gerichtsschreibe­reien ganz wesentlich gefördert und dem von allen Seiten gewünschten Abschlüsse entgegengeführt haben.

Ein Erlaß des Großvezirs an die Ministerien, der von diesen allen selbstständigen Behörden und Befehlsstellen der Türken übermittelt wurde, be­sagt: Die Einstellung der Feindselig­keiten gegen Griechenland sei erfolgt, um weiteres

Ronca» von Clariffa Lahde. (Fortsetzung.)

spielereien sollten deßhalb auch im Jntereffe des allgemeinen Friedens unterbleiben. Alle einsichtigen

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solange jedoch eine solche Regelung mcht erfolgt ist, uirb den Einzelstaaten die Umgestaltung ihres ent­sprechenden Rechtes nicht verwehrt werden können. Andere Staaten, wie Hamburg, Baden usw. hätten tarn auch nicht ihre in letzter Zeit beschloffencn

Erscheint täglich anher an Werktagen nach Soun- und Feiertagen. Quartal-Abonnements-PreiS bei der Expe­dition 2 Mk., Lei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (exkl. Bestellgeld). JnsertionsgeMr für die gespalten« Zeile »der deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 26 Pfg.

Blutvergießen zu vermeiden, die Bedingungen der Waffenruhe seien jedoch keineswegs mit den Friedens­bedingungen zu verwechseln. Die Oberbefehlshaber der Armeen in Thessalien und Epirus hätten Befehl erhalten, nach Abschluß des Waffenstillstandes Feind­seligkeiten streng zu verhüten, die Truppen jedoch kampfbereit zu halte». Ein Berliner Com its hat einen Aufruf zur Sammlung für ver­armte Gläubiger Griechenlands er­lassen. Durch den betrügerischen Bankerott Griechen­lands hätten deuffche Unterthanen bis jetzt 40 Millionen Zinsen verloren, 400 Millionen Kapital zum Theil ganz eingebüßt. Da wird sich wohl jede der großen deuffche» Banken in Berlin, die diese griechischen Anleihen im Volke untergebracht, besonders nobel zu betheiligen haben. Der türkische und griechische Heerführer in Epirus schlossen einen Waffenstillstand für 17 Tage ab. DieAgencia Stefani" meldet aus Kanea: Die Einschiffung der griechischen Truppen wird fortgesetzt. Die Admirale bestehen darauf, daß auch die Kriegsmunstion und die Waffen eingeschifft werden. Die Insurgenten be­ginnen, sich zugänglicher und versönlicher zu zeigen, mit Ausnahme jedoch derjenige» bei Kandia und an wenigen anderen Punkten.

sie nicht fortlaffen sollen, um Ihretwillen nicht, Herr Baron."

Sie wollte nicht bleiben," sagte Wolf kurz, und als der Alte noch etwas erwidern wollte, gab er ihm unwillig ein Zeichen, fich zurückzuziehen.

So aber konnte es wirklich nicht weüer gehen, er mußte fich dieser grüblerischen Stimmung ent­reißen, zu einem festen Enffchluffe komme». Schließ­lich war er nicht der Mann, der eine Frau, die fich von ihm lösen wollte, gewaltsam zurückhielt. Jetzt hieß es aber für ihn, ein neues Glück fich gründen, nicht mehr rückwärts sondern nur vorwärts schaue».'.

Am andern Tag schon befahl er Georg, die Koffer zn rüsten, um nach Rom überzufiedeln. Eine geheime Hoffunng sagte ihm, er werde Adeline dort, trotz des erst für einige Wochen später in's Auge gefaßten Zusammentreffens schon vorfinden, und er fühlte das Bedürfniß, in ihrer Nähe neue Kraft zu gewinnen, fich von ihr wieder berauschen zn taffen, um zu vergessen, was ihn innerlich quälte und nicht zum Frieden kommen ließen!

Gleich »ach seiner Ankunft in der ewigen Stadt eilte er nach dem von Adeline bezeichneten Hotel, um zu fragen, ob die Damen Graham dort etwa schon angekommen seien. Der Portier bejahte es: aber die Herffchaften seien feit zwei Tage» auf einem Ausflug in den Albanabergen. Wann sie aber wieder zurückkehren würden, wäre noch nicht bestimmt.

Etwas eutmnthigt schlug Wolf den Heimweg ein. Er hatte so sehr auf den erfrischenden Ein­fluß des Verkehrs mit der Geliebte» gehofft, und nun war das Wiedersehen auf unbestimmte Zeit verschoben. Ihr nachzugehen, war sein erster Ge­danke; aber er verwarf ihn wieder, denn wo sie

seiner Seele überhaupt noch im Lichte wandelte, ob nicht Schmerz und Lust für ihn lange im stillen Grabe Ruhe gefunden hätten? Ja, wer weiß! jSr mochte seine Gedanken drehen und wenden, wie er wollte, das Gefühl, eine Schuld der Dankbarkeit gegen Ilse zu haben, wurde er nicht los.

Auch Georg war seit Ilses Abreise in Brindisi nicht mehr der willige, hingebende Diener seines Herrn, wie zur Zeit ihrer Anwesenheit. Zwar that er Jetae Pflicht nach wie vor; aber die Freudigkett, mtt ber der alte Man» sonst um Wolf gewaltet, das Glück, das ihm aus den alten Auge» geleuchtet hatte, wenn er ihn in einstiger Kraft daherschreiten sah, das fehlte jetzt.

Eines Abends, als Georg ihn entkleidete und er, da er sich nervös angegriffen fühtte, den ge­wöhnlichen Abendttauk verlangte, den ihm sonst immer Ilse bereitet hatte, kam es unwMLrlich von des Alten Lippen.

Ja, wie die Frau Baronin noch hier war, ging es dem Herrn Baron viel beffer. Der Herr Baron nehmen schon wieder ab"

Meinst Du? Ich glaube, das Klima in Neapel bekommt mir nicht gut.*

Ach, das Klima ist hier ja auch schön und warm genug; aber es ging früher Alles beffer, ge- regelter zu als jetzt."

Das ist Deine Schuld. Sorge dafür, daß es ebenso bleibt wie früher."

Ja, wenn ich das könnte, Herr Baron. , Der Wille ist gut, aber die Frau Baronin zu ersetzen, die so füfforglich war und Alles so im Auge be­hielt, was dem Herrn Baron dienlich sein tonnte, das vermag ich nicht. Sie verstand eS eben, wie keine sonst. Eine solche Fran! Ich habe in meinem lange» Leben keine ähnliche gekannt. Sie hätten

Bermtworüich für dm «llgmrtam Theil: Redakteur M. Hartmauu für dm Hfferatmthell: Joh. Äxg. «och, beide i» Marburg.

Sorben sind. Die subalternen Polizeibeamten könnten |ki der von der Kommission ebenfalls verworfenen ; Festung der Artikel 1 und 3 nicht genügende Garantie ' sein, daß deren Vorschriften im Sinne der Mehrheit sis Parlaments ausgeführt würden. Es kann schließlich im Abgeordnetenhause die Novelle in neuer

die nothwendige Konsequenz. Daran dentt doch aber auch wohl kein Abgeordneter im Reichstage.

Nun ist in den Reichstagserörterungen über die Ksnfliktsgedanken eine Stelle mit htaeingezogen, welche der parlamentarische» Kritik entzogen sein sollte. Dem Parlamente ist nicht diese Stelle, sondern die Re­gierung verantwortlich, und solange die Minister zur Stelle sind, wird man sich an diese zu halten haben. Weßhalb die radikalen Parteien Konflikts­spielereien hervorholen, äst ersichtlich. Die Wahlen stehen vor der Thür und je gruseliger die Radikalen dem Philister die innerpolttffche Sage dar­stellen können, umso bessere Geschäfte hoffen sie bei den Wahlen zu machen. Nur rechnen sie nicht damit, daß allmählich ber Deutsche beim doch auch eine politische Einsicht bekommen hat, die derartige Mätzchen durchschaut. Diese Konfliktsspielereien muffen aber auch unterbleiben, weil sie Deutschland int Auslande diskreditireii. Das Deutsche Reich ist kraftvoll und mächtig, solange Fürsten und Volk zusammenhalten. Supponirt man, daß dieser Zu­sammenhalt fehlt, so erzeugt man im Auslände den Glauben an eine Schwäche des Reichs. Die Konflikts-

Umschau.

Für die Besoldungsaufbesserungen int Reiche verlangt die Budgetkommisfion des Reichs­tages nach dem jetzt vorliegenden Bericht die Be­willigung von 8 591015 Mk. statt der geforderten 9 330473 Mk. Bei den Tarifklaffen für die Offiziere bat die Kommisfion im Ganzen 1422 743 Mk. abgesetzt. Davon entfallen auf die Klasse der Premier­lieutenants und der diese» gleichgestellten Offiziere Stteichungen im Betrage von 766475 SD??., da eine Erhöhung der Besoldung der Premierlieutenants nur auf 1500 Mk. statt der verlangten 1680 Mk. be­willigt worden ist. Zu den 1500 Mk. erhalte» die berittene» Premierlieutenants 180 Mk. nichtpensions­fähige Zulage. I» der Tarifklaffe III der Offiziere sind abgesetzt 343230 Mk., indem das Gehalt der Stabsoffiziere nicht auf 6000 Mk., sondern nur auf 5850 Mk. erhöht ist, exclnfive von 300 Mk. nicht­pensionsfähiger Zulage für die Stabsoffiziere der Kavallerie. Außerdem ist das Verhältniß der Haupt­leute und Rittmeister erster Klasse zu denjenigen der

Marburg

Sonnabend, 22. Mai 1897/

Konflikts - Spielereien.

Nachdem das preußische Abgeordnetenhaus

. war nicht gewöhnt gewesen, im Kampfe 5® Frauenguust zu unterliegen. Das hatte feinen ^choterz verdoppelt, ihn in jene zornige Stimmung \ drffetzt, die einen Zusammenstoß dem Vetter un-

" Arine von Adelinens Besitz stets durch einen heim- ^eu Gewissensbiß beeinträchtigt werden; es war ' to*e in seinem Leben, nichts Volles Ganzes.

. Unb doch, wer weiß, ob er ohne Ilses treuen ^tand in den Tagen der Krankheit und Verdüsterung

na t .^leiblich machte. Und ber Gedanke, diesen in Eisern Besitze glücklich zu wiffen, der ihm versagt KuvÄ $atte Hn selbst noch quälend verfolgt, nach

M» Verheirathung, die den verhaßten Axel zum

~ A Müdesten von dem Genuß seines reichen ErbeS ganz s^^fchloß.

L Das war nun vorbei. Adeline hatte ihr Ver- k *6 gelöst, sie war frei. Er durste nur das zerschneiden, daS ihn an Ilse fesselte, und sie ®jnbe die Seine, ja Ilse hatte es großmüthig be» selbst zerschnitten.

i. Aber gerade das peinigte ihn. Je mehr er es Sr ^glich deutlicher empfand, was sie ihm ge- ' - ,, war, desto mehr wuchs ihr Werth in feinen -Wo. Er kam fich klein vor, ein Spielball seiner /deuschasten, und grollte mtt dem Geschick, das ihn $ solchen Zwiespalt gestürzt hatte.

Lesser vielleicht, er hätte biefe übereilte Herrath =Anlassen, frei geblieben. Daun hätte er Glück, das geliebte Mädchen fein eigen nennen zu ^fen, voll genießen können. So aber würde die

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jie Pereinsgesetz - Novelle an eine Kommission zur zorbetathung überwiesen, hatte, ist die es mit den Mrionalliberale« 15 Gegner und 13 Befürworter ier Novelle in anderer Fassung wählte, nahm der, Reichstag einen Antrag an, nach welchem das, Zeibiü des JnperbinbungSttetens der inländischen volitischen Vereine aufgehoben werden soll. Staats-, rechtlich bewachtet, haben beide Körperschaften die Be- Wniß M ihrem Vorgehen. Zwar ist in der Reichs- «Passung dem Reichstage die Regelung desVereius- Alb Versammlungsrechts als Kompetenz Vorbehalten,

to Zllustrirtes So«ntagsblatt

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Selttz Spch e» Ca­llen da zinischg suÄch

Iereinsgesetze erlassen dürfen. Wenn in den politi- scheu Erörterungen ber letzten Tage ein unrecht- -11< mäßiges Vergehen auf dieser oder jener Sette ge- I intben wurde, so muß demnach ein solcher Vorwurf <J Mckgewies«: werden. Jeder Theil kann hier unbe-

" Lumen? Die Vereinsgesetznovelle Preußens enthätt >nrgj zwar Bestimmungen, die in jetziger Fassung von uns ich Anfang an als nicht ausnehmbar hingestellt

Deutsches Reich.

B-rlin, 20. Mai. Se. Majestät der Kaiser sagte mtt Rücksicht auf das Eisenbahnunglück den in Wiesbaden für gestern Abend nach Schluß des Theaters beabsichtigt gewesenen Herrenabend mit Vorttägen Drehers ab und lud nur den Polizei­präsidenten Prinzen von Ratibor und den Dichter Lauff zu sich ins Schloß. Als ber Kaiser heute Vormittag von einem Spazierritte »ach bem Nerolhal zurückkehrte, brachten etwa 60 beim Bau beschäftigte Arbeiter bemselben lebhafte Hulbigungen bar unb überreichten Blumenspenden. Se. Majestät zeigte sich über diese Huldigung hocherfreut. Um 1 Uhr »ahm der Kaiser das Frühstück im Osfizierskasino ein, vorher nahm Se. Maj. im Schlosse zu Wies­baden den Vorttag des Chefs des CivilkabinetS Ur. v. Lucanus und den Vorttag des Chefs des Miliiär- kabinetS Generals von Hahnke entgegen, und hatte wiederum eine längere Umerredung mtt dem König!. Sächs. Staaksminister Metzsch. Heute Abend 10 72 Uhr gedenkt der Kaiser Wiesbaden zu verlasse» und fich Über Sibyllenort nach Wirschkowitz in Schic sie» zu begeben. Der Kaiser Übersandte aus Anlaß des Httischeidens des Geheimen Kommerzicn- finben ? Besser noch, hier warten; zu lange würbe sie ja voraussichtlich nicht fortbleibeit.

Ganz in Gedanken versunken den Corso enlang gehend, hörte er plötzlich feinen Namen rufen.

Wenzelen, Du hier?"

Er blickte auf.Egeling," rief er freudig ibencffcht. Er hatte einen ehemaligen Regiments- ümeraben erkannt, mit bem er manche fröhliche Stunbe tat hettnathlichen Berlin verlebt hatte, ba- mals, als er noch der tolle Wolf gewesen war. Egeling e^ählte, baß er fett einem Jahre ber Ge- anbffchast in Rom aitachirt fein. Er war ganz wll von Begeisterung über bas onregenbe Leben, >aS er hier führe, unb bot sich seldstverstänblich Wolf als Führer durch die Sehenswürbigkeiten an:

»DaS erste ist," schloß er,daß ich Dich morgen mir »ach den Grotten von Ceruaea nehme, wo gerade das Maifest der Künstler gefeiert wird. Etwas Eigenartigeres hast Du auch sicher noch nicht gesehen."

Wolf nahm ohne Besinnen die Einladung an, nm »achte er zm Bedingung, baß er feinen Georg mttnehmen wolle, ba fein Gesundheitszustand ihm ob mib zu noch seinen Beistaub nothweudig mache.

Wie Du willst, ich werbe auf alle Fälle einen Wagen bestellen."

Nein, das laß meine Sorge sein. Jrn Hotel bekommt man ihn am leichtesten."

Abgemacht!"

Es war ein herrlicher sonniger Frühlingstag als die beiden Freunde fich am andern Morgen auf den Weg machten.

(Forffetzung folgt.)

Änidetn nimmt entgegen die EMeditton dieses Blatte«, sowie die Annonem-Bureanx von Haaseustein & Vogler in

Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXXII. 5Vafira. Masse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. «öl», C. L. *

D«be *6e. in Frauksutt a. M., Berlin, Hannover, Pari».

g 5 rrmßischen Regierung und dem letzteren vorherffchend.

< Unb dieses Gefühl hat sich ta der Reichstagsbebatte v t Mtn Dienstage, namentlich bei den Reden von radikaler i t Seife, in Worten Lust gemacht, die doch nicht ohne '. ? Ängegnung in das Land hinaus gehen sollten. Die

Mssung Annahme finden, ober sie kann auch abge- hhtrt werden, je nachdem die Mehrheit Staat unb Monarchie unterstützen, ober bie Umstürzler schirmen M. Wirb im Falle ber Ablehnung bie preußische Regierung an eine Auslösung des Landtages gehen? n Benn sie Konfliktsgebanken hegte, so wäre bas boch

G hindert burch den anderen fein Recht ausüben. allgemeinen Friedens unterbleiben. Alle einsichtigen ® Bei dem Vorwurf war aber auch wohl weniger I deutschen Politiker werben solche an bie Vereinsgesetz- b das Gefühl einer Gegnerschaft zwischen preußischem! Novelle onknüpfenbe Uebeffchwänglichkeiten nicht nur s. Äbgeordnetenhanse unb Reichstag, als zwischen der nicht mttmachen, sondern zurückweisen.

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»ach.

BH*

Itnt, Moxu (31-