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Jg 116.
Erscheint täglich außer an Werttagen nach Sonn- und Feiertagen. — Quartal-Abonnements-PreiS bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (ex!l. Bestellgeld). Jnsertionsgebuhr für die gespaltene Zeil» •btr deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.
Marburg
Mittwoch, 19. Mai 1897.
öchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhai«. Jlluftrirtes So««tagsblatt.
»« nimmt entgegen di« Expedition dieser Blatt»«, rt« Annoncen-Bureanx von Haasrustrin & Vogler in „„
Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXXII. cYrthrn
Stoff» in Frankfurt a. M., Brrlin, München u. Köln, C. L. *
Dato» *6e. in Frankfurt a. M., Brrlin, Hanuov«, Pari».
Zweites Blatt.
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(Sil . die Tagespolitik | Jl Banner der Ger
ein. Insbesondere rollte sie das
Gewerkschaftsbewegung auf und stellte
sich im Hamburger Streik energisch auf die Seite
»rtHI ?d»n Zwar müßten die Nationalsozialen grundsätzlich IUII MM Programm gemäß für die Flottenpläne eintreten, y ®ti nachgerade könnten ihnen Bedenken aufstoßen, „ob es Uo «nrchtferttgt ist, eine Regierung irgendwie zu stützen, die
(3! E den wichtigsten Volksrechten aufzuräumen gesounen ist" —
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Nur der Form nach mildert er seine Haltung.
o gj . «ui ocl jiitm nacy muocrr er jtme ; der Sache verschärft er sie noch.
die Lehre von der Ausbeutung stellt er geflissentlich I Tage der Wahl — Sozialdemokratm zu wählen.
Denn
Soolbad Sooden a. d. Werra,
Berggarten - Restaurant
Post- und Schnelldampfer-Dienst
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in Santa Catharina etc.
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NüRAECHT.
Als dritter Triumvir erschien von Zeit zu Zeit neben Naumann und Lorenz — Herr v. Ger lach: gelegentlich riß bei ihm sein nur sehr dünnes Schafskleidchen, und gerade jetzt, am 13. Mai, hat es ein gehöriges Loch bekommen, und die Borsten sind ordentlich ans Tageslicht getreten. Weil die preußische Regierung ein anderes Vereinsgefetz, als es just ihm lieb ist, dem Landtage vorlegen will, entrüstet er sich:
Unter vorstehendem Titel veröffentlicht in der ,N. Pr. Ztg." der Privatdozent an der Universität Krrlin, Herr Dr. Adolph von Wenckstern nachstehenden, an dieser Stelle von uns reproducirten Artikel: „Im Herbst des Jahres 1896 veröffentlichte Max Lorenz in der Hardenschen „Zukunft" einen Artikel, welcher die Gründe seines Austritts aus der Sozialdemokratie klarstellen sollte. Im Maihefl der „Preußischen Jahrbücher" erörterte er das Verhältniß der „Sozialdemokratie" zum „nationalen Gedanken". Inzwischen Hai sich in Erfurt der nationalsoziale Verein konstituirt, und Pfarrer Naumann legte in dem .Rationalsozialen Katechismus" das Programm des Vereins in Einzelheiten dar. Die „Zeit" griff in
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Hier zieht Gerlach die Klauen scheinbar wieder «vas zurück.
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insbesondere hat die philosophische, die religiöse, die internationale Lehre der Sozialdemokratie kritifirt:
zu kirren — um, da die Regierung „solche Ansichten" (wie z. B. ein vernünftiges Vereinsgesetz) denn doch behalten wird, am
jeder Topf den Namenszug U in blauer Farbe frag.
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Mit dem Wolf kann ich mich allenfalls benehmen die Wölfe im Schafskleid sind eine Gefahr für Preußen und Deutschland. Der Wolf meintS ehrlich — diese sind Taktiker.
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Marktberichte.
Frankfurt, 17. Mai. (G»tr»id«markt). Am heutigen Wocheumartt waren einheimische Brodfrüchte fort- gefetzt lebhaft offerirt, vermochten aber bei befliegenden Umsätzen ihren voiwöchentlichen Preisstand vollauf zn behaupten. Ausländische Brodfrüchte nur für dringenden Bedarf gekauft bei etwas gebefsetteu Preisen. Gerste ohne Geschäft. Hafer sehr fest bei gutem Absatz. Mais in gesunder Waare gut gefragt Zu uottren nach Qualität: Wetzen, hiesiger und! WetterauerMk. 16,50—16,50, kurhessischer M. 15,50—16,00, norddeutscher 15,50,-16,25, russischer M, 17,00—19,25, Redwinter Mk. 00,00 - 00,00 Laplata Mk. 18,50-19,00, Rumänischer Mk. 17,75-19,25, Roggen, hiesiger Mk. 12,50 Pfätzer 12,75 bis 13,00, russischer 12,65—13,26, Gerste, hiesig« Mk. 14,50-15,50, Pfälzer Mk 14,50-15,50, fränkische Mk. 00,00 - 00,CO, Riedgerste Mk. 15,50-16,25, ungar. Mk. 15,00-17,00. Hafer, hies., Mk. 12,50-13,50, Württemberger Mk. 00 00 0000, bayerischer Mk. 12,50 bis 14,00, russischer ML 13,50—16,75 amerikanischer M. 12,50 -13,00. Mais, mixed M. 8,50- 8,75, Laplata Mk. 8,00-8,75. Alles txt 100 Kilo netto effettiD loco hier. - Mehl unver. ES nottrt nach QualM: Weizenmehl, hiesige« Nr. 0 Mk. 26,50- 27,00, feinere Marken 28,00—29,00, Nr. 1 24,50—25,50, feinere Marken 26,00 27,00, Nr. 2 M 23,00-23,50, feinere Marken Mk. 24,00 bis 24,50, Nr. 3 21,75-22,25, feinere Marken 22,50 Bi« 23,00, Nr. 4 19,00 -19,50, feinere Marken 19,75—20.75, Roggemnehl hiesiges Nr. 0 Mk. 20,50-21,00, Nr. 1 Mk. 17,50-18,00, Nr. 2 Mk. 14,00- 14,60, Alles per 100 Kilo incl. Sack loco hier. Futterarükel billiger. Es notften: Wetzenschalen Mk. 4,16 4,25 Weizenkleie Mk. 4,10-4,15, Roggeulleie 4,40-4,50, Futtermehl 5,75-6,75, Biertreber, getrocknet» Mk. 4,50-5,00 j» nach Qualität MeS prr 50 Kilo netto effektiv loco hier.
«. M„ 17. Mai. (Biehmarkt.) Der heutige Viehmartt war mit 467 Ochsen, 44 Bullen 502 Kühen, Rindern und Stieren, 256 Kälbern, 220 Hämmeln, 990 Schweinen befahren. Die Preise stellten sich wie folgt: Ochsen 1. Qual. 62 66 Mt, 2. Qual. 51 bis 57 Mk., Bullen 1. Qual. 49 51 Mk., 2. Qual., 45 Bis 47 ML, Kühe, Rinder nnd Stiere 1. Qual. 52—54 Mk, 2. Qualität 42-48 Mt Alles per 50 Kllo Schlachj. gewicht. Kälder 1. Qualität 65 70 Pfg., 2. Qual. 55 bis
60 Pfg., Hümmel 1. Qual 56-58 Pfg., 2. Qual. 48 bi«
54 Pfg., Schweine 1. Qual. 52 - 53 Pfg., 2. Qual. 50 Bit
51 Pfg. Alles per '/' Kilo Schlachtgewicht Aus Oester
reich standen 36 Ochsen zum Verkauf.
. Herrliche Garten- und Waldanlage, circa 5 Minuten vom Bahn- hof, anstoßend an die Altenbergsanlagen, herrliche Promenaden Springbrunnen, geränmige WirthschastShalle, sowie Gesammt - Ansicht der Stadt und umliegenden Berge, den Herren Touristen und ©ommtr» frischlern als lohnender Ausflugsort bestens empfohlen.________(2894
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in die Ecke, weil er an sie glaubt. Er ist Taktiker: io schreibt er im Mai 97 in den „Preußischen Jahrbüchern" : „Sozialismus bedeutet einfach das Gefühl der Zusammengehörigkeit und Gemeinsamkeit im Innern." Wie hübsch! Aber in der „Zukunst" vom 7. November 1896 nennt er sich einen von den „stillen, emsigen Leuten, die langsam den Boden des Kapitals untergraben." Und wer den nationalsozialen Katechismus Naumanns mit Aufmerksamkeit liest und die Marxistische Lehre kennt, findet den klaren Marxismus als Leitmotiv, was dadurch verborgen wird, daß er mit Worten als erstarrt, dogmatisch abgelehnt wird. Naumann giebt zwei ganz ungeheuerliche Definüionen. Er beginnt mit der Frage: Was ist das Soziale und was ist das Nationale? — und antwortet: Jenes „ist der Trieb der arbeitenden Menge, ihren Einfluß innerhalb des Volkes auszudehnen" und dieses „der Trieb des deutschen Volkes, seinen Einfluß auf der Erdkugel auszudehnen". Unter „arbeitender Menge" versteht Naumann alle die, welche ganz oder hauptsächlich ohne eigenes Kapital arbeiten. Ohne daß diese arbeitende Menge ihren Einfluß ausdehnt, kann natürlich sein „Nationales" auch nicht erfüllt werden. Was aber in Deutschland recht ist, ist auch in England usw. billig. Selbstverständlich (Nr. 35 des Katechismus) gilt das „soziale" und „nationale" auch für den Engländer. Entweder müssen dann also Deutschland und England in Kämpfen jeder Art aufeinanderplatzen, oder, wenn Herr v. Gerlach siegt und „die Erhaltung der Volksrechte die Hauptsache ist" — wird der Nationalsozialismus eines schönen Tages das „Nationale" eiupacken und international, wie die Sozialdemokratie sein kann. Mit diesem Worte als Drohung: „Diesem Ministerium keinen Groschen" löscht der nationale Sozialismus, was er an Verdienstvollem für die nationale Sache gethan haben mag, aus, und seine lärmenden Weltpolitiksund Flottenfanfaren haben höchstens den Erfolg, in „England" und anderswo „das Nationale" anzustacheln. Die Rationalsozialen verkennen den ersten Grundsatz jeder großen Politik: Schweigen — und Handeln, wenn die Geschicke reif sind.
Zunächst aber bildet das „Nationale" mst dem „Religiösen" das Schafskleid der vationalsozialen Wölfe. Sie kommen zu den guten Leuten im Reich und reden wenig oder gar nicht vom Kern des Sozialismus, von der „Untergrabung des Kapitals." „Die Sozialisten sind gar nicht so schlimme Leute! Seht, wir find Sozialisten — aber Christen und Patrioten." Wenn die Sozialdemokratie Millionen gefangen hat, so wendet sich der nationale Sozialismus an alle Unsicheren, Schwankenden, er redet ihnen ein, daß die bösen Früchte nur zufällig am Baum des Sozialismus wachsen, und hat alle Chance, viele
Nord-AmerikaJSüd-Amerika
Newyork, Süd-Brasilien
Philadelphia, Baltimore, Deutsche Ackerbau-Coloniei Boston, New-Orleans. ■ in Santa Catharina etc.
ob nicht bi» Pfad» grundsätzlicher Opposition yitl kwzuschlagen sind, ob nicht di» Loosung auSgegeben werden »uß: „Diesem Ministerium keinen Groschen!" dem: dieErhaltung der Volksrechte istdie H-nptsache."
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' l dttti,« Ullendorf a W. — Sooden d. Bebra - Göttinger Bahn, m über dem Meere in sehr geschützter, lieblicher Thallage, mitten 8 i ? ausgedehnter Gebirgswaldung (hessische Schweiz), Brom» 37t !• AtttigeSoolbäder (Mutterlaugenzusätzegratis).Inhalatorium.
ÄHtiffdlltttntlt H^rklopsen, Schwindelanfälle, 'm•***■• Flimmern und ähnliche Er-
scheinungen sind shr häufig die Folgen von Verstopfung nnd ungenügender ßeiBeiÖffnung. DeßBalb sollte jeder für seine Gesundhett Besorgte Mensch, wenn nothig, durch den Gedrauch der von zahlreichen angesehenen Professoren und Aerzten geprüften und empfohlenen Apotheker Richard Brandts Schweizerpillen cmf,zuverlässige, angenehme, unschädliche und dabei so BiBige Weise die wichtigsten Funktionen des Körpers regeln. Erhältlich nur in Schachteln zu 1 Mark in den Apotheken.
Die Bestaudtheike der ächte« Apotheker Richard Brandt'schen Sckweizerpiüen find Exttaüe von: Tilg« 1,5 6u, MoschnSgarbe, Aloe, «Bsyuth je 1 Gr., Bitterkle», «entian ft 0,5 «r., dazu Geutiao. und Bittertteepulver t> gleichen Theilen und im Quantum, «m daraus 60 Pillen int Gewicht von 0,12 he, zustellen. *
l 1 der ausständigen Arbeiter. Andererseits brachte sie HK6 lärmende Artikel über deutsche Weltpolitik und Fan- : Bij fareustöße für die Vergrößerung der deutschen Flotte.
unter dem „oppositionellen Kandidaten" kann nach Lage der Dinge in der Hauptsache nur ein Sozial- dcmokrar verstanden sein. Der „adsterbende Freisinn" zählt ja nicht für die National-Sozialen. Dänen, Polen, Welfen, Elsässer, süddeutsche Volks- partei kommen doch wohl nicht in Frage. Konservative, Nationalliberale, Centrum, vielleicht selbst die Antisemiten dürften „Regierungs-Kandidaten" eher als oppositionelle fein. Bleibt der Sozialdemokrat.
Allerdings ist hiermit Preußen und der Landtag verlassen, das Reich und die Reichstagswahl ins Auge gefaßt. Aber auf die Reichstagswahl scheint sich das Apercu auch zu beziehen: denn nicht im preußischen Landtag — sondern im Reichstag wird die Flottenfrage entschieden, und Gerlach selbst, indem er auf sie Bezug nimmt, rritt auf den Boden der Reichstagswahl über. Hält man Landtag und Reichstag aber getrennt, so lautet die national- soziale Wahlparole für die Landtagswahl: „wählt Freisinnige"; für die Reichetagswahl: „wählt Sozialdemokraten".
Mst der letzteren, der wichtigeren möchte ich mich kurz beschäftigen.
Naumann und Lorenz bemühen sich, eine scharfe Scheidewand zwischen dem nationalen Sozialismus und der Sozialdemokratie zu konstruiren.
Sie erreichen den Anschein hiervon, indem sie den Nachdruck auf einige nebensächliche Punkte legen, die sie nach Bedarf auch noch zustutzen. An der eigentlichen Kernfrage indessen, der Grundlage der sozialdemokratischen Doktrin, gehen sie in der Oesfentlichkeil gefliffentlich vorbei und operiren dabei so geschickt, daß sie selbst Männer, wie Professor Hans Delbrück und Adolf Wagner, (dieser feit Gerlachs Borfigartikel natürlich nicht mehr) königstreuen Männern, die auf dem Boden derGesellschafts- or d nu n g, der Privateigenthums-Ord- nung, der einzigen denkbaren Gesellschaftsordnung, stehen, täusche», während sie in diesem Kernpunkt waschechte Marxisten find, während ihr N a t i o n a l - sozialismus und die Sozialdemokratie in diesem Kernpunkt identisch find in Kritik und Neuforderung der Sache nach, wenn auch abschwächende Worte den Thatbestand verhüllen. Alles, was der Sozialdemokratie erst in zweiter Linie kommt, was ihr nur als Mittel für den einen großen Zweck dient, die Massen zu überzeugen, daß die Privateigenthnmsordnung, die „kapitalistische Pro- duftionsweise" naturnothwendig Ausbeutung der Arbeiter, Aneignung unbezahlter Arbeit ist, und daß fie an diesem ihren inneren Leiden zu Grunde gehen muß: alle Nebendinge greifen die Nationalsozialen an. Vorsichtig gehen fie an der Lehre von der Ausbeutung selbst vorbei. Warum? Weil fie im tiefften Innern glaube», daß in diesem Punkt der Marxismus Recht hat. Lorenz
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»Ich gehe nicht so wett, deshalb für di» Ablehnung «m Regierungsvorlagen einzutteten, die mtt sonst empfehlens- »mh erscheinen. Aber ich meine, daß bei einer Wahl r j®wn einem Regierung«- und einem oppositionellen ße t» «nbibflt»« kein National-Sozialer für den «gierungs - Kandidaten ein treten darf, so lange die Re- ! **ran0 solche Ansichten hat."
,bie Regierung dentt nicht daran, das V e r s p r e ch e n des Fürsten Hohenlohe glatt einzulosen. Versprochen Mt« i«i die Aufhebung deS Verbots, nach welchem politische 1 Lenin» nicht mit einander in Verbindung treten dürfen. )rDe™ Dargeboten werde aber eine Vorlage, die jene Auf- hebnng zwar bringe, aber außerdem noch einige Sachen .»elche die Rechte mit Jubel Begrüßt", die „also reaktionäre Verschlechterungen" find. Solches Vorgehen der Regierung zwinge Leute, die sonst mit Freuden für gewisse Regierungsvorlagen eintreten, geradezu, in di» Opposition zu
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__ Der neu erschienene Marburger
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