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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchham.
Dtick nub Verla,: 2eh. Ang. Koch, llniv«rsttät»-Buchdruckerei in Marburg, Vorantworüich für dm allgrawmra Thell: Rüraktmr M. Hartmann.
Rtdaüion and Expedition: Markt 21. WHHIUyPVlUlU für dm Mmttentheil: Joh. «eg. «och, bcüx in Marburg.
M 114.
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sona- und Feiertagen. — Quartol-Abonnements-Prei» bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 5ö Pfg. (exkl. Bestellgeld). JnsrrttonSgebüstr für die gespaltene Zeile •bet deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.
Marburg
Sonntag, 16. Mai 1897.
Anzeig« nimmt entgegen di« Expedition dieses Blatte», sowie di« Annoncra-Bureanx von Haasrastrin & Vogler in Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wim; Rudolf Moff« in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, C. L. Laub« LCo. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari».
nxu. Jchrg.
Zweites Blatt.
Gefängniß-Statistik.
Die Gesammtzahl der ZuchthanSgefangenen betrug Jahre 1895,96 24582 gegen 30 531 im Jahre 1881 82 und 28577 im Jahre 1869, und war die geringste in dem Zeitraum seit 1869. Der ^gliche Durchschnittsbestand betrug 17 556, die Zahl des Zugangs 6817. Auf 10 000 Köpfe der 18 Jahre gab darüber allen Bevölkerung des preußischen Staates kamen in Zugang 3,77. ES ergiebt sich aus der Statistik des Bestandes au Zuchthausgefangenen, daß die schwere Kiiminalität vom Jahre 1869 bis 1871 gesunken, dann ziemlich konstant bis zum Jahre 1881’82 gestiegen und kann ebenso konstant gefallen jß, so daß sie im Jahre 1895 96 um 20,3 v. H. Mstiger steht als im Jahre 1869 und um 37,3 8. H. günstiger als im Jahre 1881/82. Auch kie Zahl der Vorbestraften unter den Zuchthausgefangenen ist gegen die Vorjahre gesunken, sowohl die Zahl der Vorbestraften überhaupt als die Zahl der mehr als dreimal und mit Freiheitsstrafen von mehr als einem Jahre Vorbestraften; sie übertraf im Jahr 1895 96 nur wenig das Jahr 1889,90. Die Gesammtzahl der Zugänge an Zuchthausgefangenen betrug 5745 Männer (gegen 5812 i. I. 1889 90) und 1072 (1284) Weiber. Darunter waren vorvestraft 4925 (4868) Männer oder 85,73 (83,76) v. H. und 812 (976) Weiber oder 75,75 (76,01) v. H., mehr als dreimal 3907 (3715) Männer oder 68,01 163,92) v. H. und 641 (788) Weiber oder 59,79 (61,37) v. H., und mit mehr als einem Jahr 2447 (1985) Männer oder 42,59 (34,15) v. H. Md 311 (356) Weiber oder 29,01 (27,73) v. H. Nach Altersklassen vertheilt, cmfielen von den Zugängen auf je 10 000 der betreffenden Altersklasse im Alter von 18 bis unter 21 Jahre 2,63, 21 bis unter 25 Jahre 4,28, 25 bis unter 30 Jahre 5,29, 30 bis unter 40 Jahre 4,53, 40 bis unter 50 Jahre 4,26, 50 bis unter 60 Jahre 3,28, 60 bis unter 70 Jahre 1,39 über 70 Jahre 0,42.
Einzelzellen waren vorhanden in den Strafanstalten 4322, für durchschnittlich 17 556 Gefangene oder 24,6 v. H., in den Gefängnissen 2871. für durchschnittlich 8635 Gefangene oder 33,3 ». H. Seit dem Jahre 1869 ist die Zahl der Zellen vermehrt von 3247 auf 7193. Für die Benutzung der Einzelzellen gelten folgende Bestimmungen: In Strafanstalten sollen vor allen die jüngeren befangenen (18 bis 30 Jahre alten) und von den älteren die noch wiederholt vorbestraften ihre Strafe in Einzelhaft verbüßen. In den Gefängnissen sind Machst die Untersuchungsgefavgenen, dann die jugendlichen (12 bis 18 Jahre allen), dann die jüngeren (18 bis 30 Jahre allen), dann die älteren und noch nicht wiederholt vorbestraften in der Zelle zu halten. Sltt Rücksicht darauf sind die EinlieferungSbestimmungeu so getroffen, daß die Zellengefängniffe nur für die jüngeren und erstbestrasten Gefangenen bestimmt find, lieber die Dauer der Einzelhaft bestimmt der Vorsteher der Anstall nach Anhörung der Konferenz der Ober beamten. Von den Entlassenen waren in Einzelha im Ganzen in den Sttafanstalie» 17,5, in den Gefängnissen 19,4 vom Hundert. Von diesen befanden sich im Alter von unter 18 Jahren (in den Gefängnissen) 53,6 v. H., von 18 bis unter 25 Jahren i» den Strafanstalten 79,0, in den Gefängnissen 33,6 v. H., von 25 Jahren und darüber nicht vorstraft 27,2 und 9,2 v. H., mehrfach vorbesttaft 14,8 Mld 8,4 v. H.
Vermischtes.
Bries eines alten Oberförsters an seinen Sohn. (Im Jahre des Heils 1822.) Geliebter Sohn! Wie ich auS deinem letzten Briese, welcher Llucklich zu mir herübergewechselt, geäugt bade, so fällt dir die A n j a g d deines Studierens M der neuen Forstakademie sehr auf die Brust. Doch laß nur gut sein! Der Nebel d-S Morgens verspricht, wenn er finkt, recht gutes Wetter auf den Dag und eine ordentliche Jagd, und spüre Du nur ber WrssevSf ährte nach, sollte fie auch durch das stärkste Dickicht der Zweifel führen. Bon deiner StnfegnMttg, der ersten reuigen Durchplänterung
Deiner selbst, wünscht Dir Dein Vater für die künftige Hetze des Lebens jenen Trost, den man auf dem oft lächerlichen, oft gefährlichen Prunk - oder Konire-Jagen dieser Erdscheibe toobl brauchen kann. Ueberhaupt baue, mein Sohn, stets auf den großen Jagdzeugmeister da droben; denn bei diesem da haben die hohen Tücher — dieses Lebens, und wenn fie auch noch so bemalt anssehen sollten! mit den Rechtesten Verlap- ungeit — mit der erbärmlichsten S t e l l st a n g e neu Werth. Alles kommt einst wieder in das alte Zeughaus des Todes. — Aber Blitz slfanndeckel und Kaninchen! toiKft Du üiunge mich gänzlich in die Spähne hauen? (Klaubst Du, akademischer Borkenkäfer, ich wäre ein neu taxierter Wald, der mehr abgeben oll, als er produzieren kann? Glaubst Du naseweises, kaum aufgesproßtes Wasserreis, mein Geldbeutel wäre Büchsensack ober ich ein Birken st amm, den Du nach Belieben anzapfen könntest? Weißt Du nicht, daß ich noch sechs solche Stecklinge, wie Du bist, leider nicht auf deu besten Boden meines schlechten Gehaltes gesteckt habe? ober glaubst Du noch nicht einmal gereinigtes Reidel wohl gar dominieren und Deine Geschwister als unterdrücktes Stangenholz bettachten zu wollen? — Na! hierbei erfolgen 5 LouiSd'or. Mein Sohn, bettachte sie als das, waS sie auch wirklich find, als mühsam zusammengesuchteS Leseholz deines Vaters, der wie Du weißt, nicht viel in die Spähne zu hauen hat. Ueberhaupt suche, Nimrod, stets mehr nach Wissenschaften, als den Vergnügungen nachznjageu; laß Dein Herz ruhig auf der Fährte der Tugend fortarbeiten, sollte sie auch durch die oft wärmeren Fährten deS Lasters führen. Sieh', mein Nimrod, schon st e 111 mich das Alter allmählich in Dunkel- schlag, bald komme ich zum Abtrieb, und wie weh würde der letzte Hieb der ewigen Axt mir lhun, wenn ich nicht die Ueberzeugung in jenem gut bestandenen schatttgen Wald da droben
mit mir fort nehmen könnte, daß ich an meiner statt in Dir einen jungen kräftigen Stamm wieder gezogen hätte. — Sieh', mein Nimrod, es werden jetzt große Schläge in der Welt gehauen, ohne das Ganze vorher von dem winzigen Strauchwerk gehörig gereinigt zu haben; doch daS kümmere Dich nicht! Halte Du ruhig Deinen Stand, käme die Jagd auch noch so nahe. H e tz e nie im Leben gegen den Wind, ober Du kömmst nie zum Schuß. Merke Dir folgendes Sprüchlein:
Auf der großen Treibjagd diese» Leben» Hat so mancher e nen schlechten Staub, Schiebt der Freude HoffnuugSschuß vergeb«», Weil er Korn zu nehmen nicht verstand. — Dieser spürt der Wollust schweiß'ge Fährte, Und par force hetzt Jener wild den Ruhm, Dieser sockt verloren bei den Schönen, Jener jagt auf fremdem Eigenthum. All« find zu einer Jagd versammelt.
Wo der Melten-Förster kommanditt; Wo der Teufel seine Meute stopfet Und fie auf de» Laster» Spur träinirt; Drum durchforste deine Leidraschasten Bi» das Edlere prädominirt; Such' die Fährte richtig anzusprechen, Die zur Tugend unverbrochen führt.
Nimrod Düsterwald.
Die Petroleumkönigr arbeiten unermüdlich und unerbittlich an der Monopolifirung des Pettoleurn- handelS in ihrer Hand, um bann nach Erreichung dieses Zieles ungestört die Pettoleumpreise der ganzen lichtbedürftigm Menschheit dikttren zu können. Sv wird jetzt der „Weser-Zeitung" aus Christiania gemeldet, daß von dort aus die Parole zu einem skandinavischen Pettolenrnkrieg anSgegeben sei, deffcn Dimensionen sich gar nicht übersehen lassen. Die amerikanische Standard-Oil-Company hat es zunächst auf die Beherrschung deS westskandinavischen Marktes abgesehen, von dem fie die sehr gut fundirte Importfirma „De norske PettoleurnSkornpani" verdrängen will, indem sie jetzt den Nettopreis für Pettoleum von 14 auf 11 Oere herabgesetzt hat. Sie wird dabei nach dem vorjährigen Nnfuhrquantum zu schließen gegen 850 000 Kronen aus ihren Fonds daransetzen müffe». Daß fie daS nicht aus reiner Nächstenliebe thut, bloS um die Skandinavier mit billigerem Pettoleum zu versorgen, liegt klar auf der Hand. Sie würde eine derarttge Summe niemals auf's Spiel setzen, wenn fie nicht mtt Bestimmtheit
darauf rechnete, fie später mit Zins und Zinseszins wieder herauszuholen, und dies kann natürlich nur durch eine entsprechende Erhöhung der Petroleumpreise geschehen. — „Wer Augen hat zu sehen, der sehe!" Wenn wir uns nicht bei Zetten in Bezug auf die Lichtversorgung vom Auslande emancipiren, dadurch, daß wir den Spiritus zu Brennzwecken verwerthen, dann kann einst der Tag kommen, an dem der kleine Mann nicht mehr in der Lage sein wird, seinen Lichtbedarf zu decken, wenn es den Herren Rothschild, Rockefellec und Nobel einfällt, für daS Erdöl den dreifachen oder vierfachen Preis zu verlangen.
Auch auf der Liste. Im Gasthofe eines schlefi- schen Gebirgsdorfes hängt eine Tafel aus, worauf sämmtliche Trunkenbolde, an die Getränke nicht verabfolgt werden dürfen, namentlich aufgeführt find. Der Landrath deS Kreises kehrt bort eines TageS ein, um sich zu überzeugen, ob bk Verordnung auch befolgt werde, und bestellt ein Glas Bier, erhält aber von dem Wirth zur Antwott: „Daraus wird frellich nischt! 'S tutt mer leid, Herr Landrath, aber ich darf Ihnen kein Bier nich einschenken." „SBarum denn?" „Weil Sie haü auch auf der Liste tehen!" erwiderte der Wirth, indem er auf die an der Wand hängende Tafel zeigt: „Amtliche Bekanntmachung. Den nachstehend Benannten dürfen Ge- ttänke nicht verabfolgt werden: Schneider Josef R., Böttcher Karl S., Schmiedegesell Emil P., Knecht Fridolin ®.....Der Königliche Landrath."
Gelandet. Nach einem dem „Meteorologischen LandeSdienst" aus Tittsec im badischen Schwarzwalde zugegavgenen Telegramm von Donnerstag Nachmittag 4 Uhr 15 Minuten ist der ftüh 5 Uhr in Straßburg ausgelaffene Militärballon mit seinen beiden Insassen, Privatdozent Lr. Hergesell und Premier- Lieutenant Baron, bort glücklich gelanbet, nachdem er eine Höhe von 2800m erreicht hatte.
Buttermanscher. Wir finden in ber „Berl. Molk. Ztg." folgende Mittheilung: Ein Butterhänbler en gros unb en d&tail aus Schöneberg (Berlin)
würbe seinerzeit vom Schöffengericht, nachdem er in flagianti beim Schwindel erwischt war, wegen Betruges zu einer Geldstrafe von ganzen „300 Mk." veruttheilt. DaS erschien dem Herrn aber noch zu hart, trotzdem ihm au8 seinen eigenen Büchern nachgewiesen war, daß er jährlich für 4000 Mk. Margarine von einer bekannten Firma bezogen, in seinem Geschäft aber angeblich keine verkauft habe. 11t ber den Verbleib derselben ließ eine gleichfalls vorgefundene, Spuren starker Benutzung aufweisende Butter- knet- und- Mischmaschine deutliche Schlüsse zu. Die von Setten des Beklagten sowohl, wie vom Staatsanwalt eingelegte Berufung hatte denn auch den Erfolg, daß der Buttermanscher von der Sttafkammer zu seiner Geld- noch eine einmonatliche Gefängniß st rase zugelegt bekam.
Berzeichiritz
btr für da» Eomm«rs«mester 1897 an hiesiger Universität irmnattittrlirtra resp. inskribirtra Stndrrenbeo.
431. Brand, Georg, Büren, Jur., Kasernenstraß« 3.
432. König, August, Bad-Oegehausen, Med., Ketzerbach 28.
433. Ruthmeyer, Hermann, Düffeldorf, Jur., Afföller 1.
484. Breipohl, Wilhelm, Bielefeld, Med., Wettergafi« 8.
436. Süße, August, WalterSbrück, Jur., KappeSgaffe 1.
486. D« Port», Enrico, Smyrna, Chem., Schwanallee 40.
437. Hahn, Karl, Biedenkopf, Med., Zwischenhausen 19.
43Svwartmaun, Hermann, Köln-Nippe», Pharm., Wetter- Masi« so.
43S. Mnnow, Theodor, BerSkow, Pharm.
440. Trlaugen, Karl, Leipzig, Jur., Haspelstraße 19.
441. v. Danwitz, Ludwig, M.-Gladbach, Jur., Wörth- ftraße 5.
442. Cunningham, Michael, Ediuburg» Natw., Rosrrstr. 10.
443. Kolb«, Heinrich, Fahrenbach, N. Spr., Untergaff« 10.
444. Limdourg, Nikolaus, Trier, Chem., Bahnhofstraße 13
446. Unverzagt, Wilhelm, Wiesbaden, Chem., Bahnhofstraße 6.
446. Siumbholz, Otto, Neusalz, Jur., Tlisabethfiraße, Hotel Pfeiffer.
447. Ziem, Moritz, Barge, Jur., Elisabrthstraße, Hotel Pfeiffer.
448. d« Jong, Karl, Ennelkum, Phil » Untergaffe 16.
449. Junker, Wilhelm, Oldenburg PHU., Wilhelmstraß« 2
450. Frie», Karl, Kidrich, Chem., Ketzerbach 32.
451. Freyevhagen, Paul, Lenzkow, Natw, Grün 40.
4 2. Oechelhäuser, Otto, Cassel, Phil» Roserstraße 26.
463. Thiele, Otto, Hannover, Math, und Rat., Zwischen- Hausen 5.
454. Jürgen», Georg, Cassel, N. Spr.» Hofstadt 11.
4 6. Röller, Otto, Archangel Geich.» Lutherst aße 12.
466. Große, Ernst, Markoldendorf, Med., Frankfurterstr. 8.
Bom Büchermarkt
*** Al» sechster Band de» sechsieu Jahrgang» der ■ Veröffentlichungen de» „Verein» der Bücherfreunde, „Berlin", . erschien soeben: „Glückskinder", Roman von B a l«S k a Gräfin Bethusy-Huc (Moritz von Reichenbach). Umfang 224 Seiten. Preis: geheftet 3 Mark, gebuvden 4 Mark. Der Roman spiell auf dem von der Verfafferiu tet» bevorzugten Boden von Obeischlesten und man merkt rS den Personen und dem Lokal-Kolorit an, daß fie nach । der Natur gezeichnet wurden und daß die Verfafferiu - Menschen und Verhältniffe, die sie schilderi, auch genau - kennt. — Held und Heldin des Romans sind sogenannte „Glückskinder", deren äußerlichen Kombinattonen beruhendes i „Glück" für beide Konflikte heraufbeschwört, die dieses. „Glück" gefährden, ja zum Theil vernichten, während bet - einer brüten Person deS Roman» da» au» innerer Grund-1\ läge und einfachen Verhällniffen heraus erblühende „Glück" . zu voller Entfaltung gelangt. In theilS ernster theilS. humoristischer Art weist die Verfafferiu auf die Gefahren hin, welche für ein mit Herz und Grmüth begabtes Mäd- - cheu daraus erwachsen, wenn eS über das elterliche Bildungs- Niveau erzogen wird, dadurch vereinsamt und des natürlichsten AnschluffeS beraubt bleibt. Gerade dem unklaren und übertriebenen „Bildungsdrange" unserer Zeit gegenüber erscheint eS beherzigenswetth, daß die Verfasserin ihrem „Tischler Baumert" die Worte in den Mund legt: „Wenn über dra Thüren unseren Gymnasien angeschrieben stände wie viele Jahre ein studierter Mann braucht, ehe er sich nur sein tägliches Brot erwerben kann - wie viele Väter würden da ihre Jungen lieber ein richtiges Handwerk erlernen laffen!" — Wettere Auskunft über den „Verein der Bücherfreunde" ertheilt jede Buchhandlung sowie die Ge- schäftsleitnng, Schall u. Grüne, Berlin W 62, Kursürtzen- ftraße 128.
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Repertoir-Entwurf der Frankfurter Stadtthearer.
Opernhan».
Sonntag, den 16. Mai „Der Ring de» Nibelungen. Schanspielhan».
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