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Das Verkoppelungsverfahren in Altenhaßlau.
(Fortsetzung.)
Da meine Verpächter die Herren von Carlshausen allein über i/i des gesammten Ackerlandes unserer Gemarkung besaßen, so waren dieselben allein bereits in der Lage, den Antrag auf Huteablösung, Wirth- schaftliche Zusammenlegung zu stellen. Herr Dr. Lang und noch einige wenige schlossen sich an. Nunmehr wurden von der König!. Specialkommission in Hanau durch Katasteramt und Amtsgericht in Gelnhausen sämmtliche Planbefitzer auS dem Grundbuche festgestellt und zu einem Termine am 6. Juni 1890 auf das Rathhaus geladen, ihnen der Antrag bekannt gegeben, die gesetzlichen Bestimmungen klargelegt und Erklärung vom Specialkommissar gefordert, ob sie dem Antrag beitreten wollten oder nicht. Da nun alle ablehnten, wurden die Akten der König!. General- kommisston in Cassel eingereicht und von dieser alle Einreden als unbegründet zurückgewiesen.
Zuvor hatten die erschienenen Interessenten auf Veranlassung und nach eingehender Belehrung seitens des Spezialkommissars aus ihrer Mitte 3 Deputirtc als Vertreter gewählt, welche die Rechte der gesammten einh imischen Jnltressentenschaft in dem weiteren Verfahren wahrnehmeu sollten; auch die Außenmärker hatten 3 Deputirte gewählt. Im Ganzen sind 341 Interessenten resp. Grundbesitzer vorhanden gewesen, welche 5261 alte Parzellen besaßen. Ich will hier sogleich einfügen, daß für 6260 alle Parzellen 880 neue Pläne ausgewiesen find.
Nunmehr wurde zur Generalverhaudlung am 24. September 1890 geschritten, d. h. es wurden in einem Termin, zu welchem als Vertreter der Interessenten die 6 Deputierten. Vertreter sonstiger Gemeinschaften, wie Kirche, Schule, Fideikommißgüter re. geladen worden, die bestehenden Verhältnisse, Rechte rc. zu Protokoll festgestelt. In Altenhaßlau unterlag die Gemarkung der gemeinschaftlichen Hute mit einer Schaaf-, Schweine- und Gänseheerde. Rinder waren schon lange nicht mehr gehütet. Dic- elbe würbe ausgeübt auf den Ackergrundstücken, wenn die'elben leer von Früchten sind und ohne Beschränkung der Felvkultur mit sämmtlichen obengenannten Bieh- arten, auf den Wiesen mit der Schaafheerde nach der Grummeternte bis zum 15. März und auf den un- kultivirten Flächen, soweit dieselbe» zugänglich find, mit allen Vieharten das ganze Jahr hindurch. Sämmtlichen in Altenhaßlau wohnenden Grundbe- fitzern stand das Recht der gemeinschaftlichen Hutebe- nutzung mit Schafen, Schweinen und Gänsen auf sämmtlichen Grundstücken der Gemarkung, also auch denjenigen der Außenmärker zu. Auf den Grundstücken der Außenmärker ruhte also nur die Hutelast, deren Besitzer hatten aber kein Recht, ihr Vieh mit bei der gemeinschaftlichen Hute theiluehmen zu lassen.
Den Pfirch bekam zu 2/a die Gemeinde, zu */3 der Pächter des von Carlshausen'schen Gutes.
lieber die Anzahl der Tiere, welche jeder einheimische Gmudbesttzer an der gemeinschaftlichen Hute Theil nehmen laffen konnte, bestanden keinerlei feste Bestimmungen.
Im Einverständniß sämmtlich.r Deputlrteu und sonstiger geladener Interessenten wurde der ,'Hut s- werth der Ackerländereien ohne Rücksicht auf die Bonität zu 60 Pfg. pro Hektar, der Hutewerth der Wiesen, auf 1,60 Mark, gleichfalls ohne Rücksicht auf die Bonität durchschnittlich festgestellt.
Da nach den gesetzlichen Bestimmungen den kleinsten Landwirthen bd der Huteablösung eine gewisse Vergünstigung zukommt, so wurde festgelegt, daß bei einem Bonitirungswerth von 3o Mark für Aecker «nd Wiesen durchschnittlich soviel Futter gewonnen werde, um eine Kuh davon während des Winters ernähren zu können.
Denjenigen Grundbesitzern, welche an Bonitirungs- werth für Aecker und Wiesen zusammen weniger als 45 Mk. besitzen, erhalten nach 8 8 Nr. 2 der Ver ordnung vom 23. Mai 1867 bei Berechnung des Hutewerthes l*/8 Kühe in Anrechnung.
Für das Verhältniß der verschiedenen Thierarten ru einander wurde bestimmt, daß 8 Schafe, 20 Gänse, 4 Schweine je einer Kuh gleich zu rechnen sind.
Zweites Blatt.
Die Abfindung und Ausgleichung der Hutebe- rechttgungen sollen überall int Land erfolgen.
Gelegentlich des Z. V. sollen re?p. können folgende gemeinschaftliche Anlagen mit gemacht werden: Bleichplatz, Feuerteich, Schindanger, Sand-, Lehmgruben, Wasserleitung, Brunnen, Tummelplatz für Jungvieh u. dergl.
Für die Vermessung zur Bonitirung konnte die in den 50er Jahren angefertigte Gemarkungskarte verwendet werden. Als Boniteure war Herr Weinhausen aus Kerstenhausen und Herr Bürgermeister Stroh aus Marköbel zugezogen, sowie dessen zwei eiuwandsfteie, ortskundige Auskunftspersonen, die Herren Nikolaus Zellmann und Wilhelm Zirkel bei« gegeben. Herr Vermessungsrevisor Jakob hatte die technischen Arbeiten übertragen bekommen. Seinem leutseligen Wesen, rastlosen Fleiße und großer Unparteilichkeit haben wir es zu verdanken, daß unsere Bauern bald zu ihm Vertrauen faßten, die Arbeiten schnell gefördert wurden und meines Erachtens auch alle Interessenten mit ihren neuen Abfindungen zufrieden fein können. Die staatlichen Regulirungs- kosten werden nach dem Grundsteuer-Reinertrag berechnet und in 10 halbjährigen Raten in Zeit von 5 Jahren durch die Staatskasse erhoben. In Altenhaßlau betrugen die Staatskosten per Hektar durchschnittlich 15 Mark, dieselben find mit Rücksicht daraus, daß in diesem Betrage alle von Staatsbeamten, Spezialkommisfiar, Landmesser, einschließlich der Büreauarbeitcn, den beiden Boniteuren und Obstbauumschätzer mit einbegriffen sind, außerordentlich niedrige. Der Staat muß erhebliche Zuschüsse machen. Zur Ausführung resp. Beaufsichtigang aller während des Verfahrens nothwendigen Arbeiten wurde eine AuSführungskommifston bestimmt mit dem Bürgermeister als Vorsitzenden, sowie zur Bestreitung der Nebenkosten wurde eine besondere Kasse gebildet, welche von der Ausführungskommisston zu verwalten ist.
Nach diesen vorbereitenden Maßnahmen fand ein gemeinschaftlicher Rundgang durch die ganze Gemarkung statt, damit die beiden Herrn Boniteure einen lieber« blick über die vorhandenen Aecker und Wiesen gewinnen und sich eine Klasseneintheilung machen konnten. In Altenhaßlau Wurden die Aecker in X und die Wiesen in VIII Klassen eingetheilt.
Nunmehr konnte mit der eigentlichen Bonitirung begonnen werden. Zn diesem Zweck ist der Landmesser, welcher dieselbe zu leiten hat, versehen mit einer Skizze, auf welche sämmtliche Ackerparzellen aufgezeichnet und mit Nummern versehen sind, jedoch ohne Namen. Weder die Landmesser noch die Boniteure kannten also den Besitzer der zu bonitirenden Parzellen. Die Boniteure lassen nun durch einige Arbeiter möglichst auf jeder Parzelle mehrere Spatenstich tiefe Löcher in den Boden eingraben, da nicht nur die Oberfläche, Tiefe der umgepflügten Ackerkrume, sondern auch der Untergrund ganz besonders bei der Bomtirurg Berücksichtigung finden muß.
Die beiden ortskundigen Auskunftspersonen haben den Boniteuren Mittheiluug zu machen, ob bei der Beurtheilung der vorliegenden Parzelle resp. des GemaikungstheileS wirthschastliche Schäden und Nachtheile zu berückstchtigen find, welche der Bontteur hem Boden nicht ohne weiteres ansehen kann, z. B. Befall des Getreides, leichtes Auswintern, zu große Nässe ob r Trockniß u. dergl. mehr.
Nunmehr setzten die Boniteure die Klassen und deren Grenzen fest. Der ßanbmeffer hat mit Hilfskräften bie Grenzen aufziPtessen unb in bie Karten einzutragen.
Die Auskunf spersoneu haben für Verbreitung der festgesetzten Bonitätsklaffen bei ben Interessenten möglichst zu sorgen.
Die Bonitirung ist eigentlich bas wichfigste Ge schäft im ganzen Zusammenlegungsverfahren. Erfolgt eine richtige Klassenerntheilung unb werben für die zcinelnen Klassen die richttigen Rein-Ertragswerth- zahlen festgestellt, so muß auch bei der Austheilung der neuen Planstücke einem jeden der entsprechende Werth für seinen alten Besitz wieder werden.
Neben der Bodenbeschaffenheit werden bei der Bonitirung die Entfernung vom Hose und etwaige Wirthschaftserschmerung im bergigen Terrain mit in Rechnung gezogen.
Wie bereits erwähnt, sind die Aeckerländereien in zehn Klassen, die Wiesen in acht Klassen eingeschätzt
Der durchschnittliche jährliche Gesammtreinertrag pro Hektar der verschiedenen Kulturarten und Klassen
ist in Marktbettägen ermittelt. Dasselbe gilt vom Hutmrgsertrag, welche Wege in der Vereinbarung auf,60 Pfg. bet den Sietfern, und 1,60 Mk. bei den Wiesen festgestellt ist, so daß die Bonittrung aller Flächen nur nach ihrem Gesammtreinertrag zu erfolgen hatte.
Der Hutungsertrag ist von dem Gesammtreinertrag abzuziehen, damit sich der Fruchtertrag ergibt, nach welchem die Forderungen die Eigenthümer der hute- pflichtigen Giundstücke zu berechnen sind.
Die @efammtreinerträge Mark:
betragen pro Hektar in
Klasse
Aecker
Wiesen
Klasse
Aecker
Wiesen
I
60
80
VI
20
22
II
50
70
VII
14
IQ.
III
40
60
VIII
8
5
IV
33
45
IX
2
—
V
26
30
X
0,5
—
Die im Vermessungs- und Bonitirungs - RegWr als Unland aufgeführten Flächen werden den Eigen- thümern ohne Anrechnung eines Werthes überwiesen.
(Fortsetzung folgt.)
A«S dem Leden deö Königs Ernst August von Hannover erzählt der „Hann. Cour." folgende heitere Begebenheit: Zu den Verttauenspersonen des Königs gehörte in erster Reihe der Generallieutenant v. S l i ch e r. Eines Tages, als der General das Schloß betrat, kam ihm einer der Lakaien mit kläglichem Gesicht unb thränenben Augen entgegen. „Was fehlt Ihnen, Maier?" fragte Slicher. „Ich bin entlassen, Se. Majestät ber König haben mich entlassen!" stammelte ber Trostlose. „Entlassen, warum?" „Ach, ich hab' es wohl verbievt, ich habe im Dienste geschlafen." „Das ist schlimm. Aber ich kenne Sie unb will sehen, was ich für Sie thun kann." Als Slicher zum König besohlen würbe, hütete er sich, von ber Sache anzufangen; er wußte sehr wohl, auch bei biefem kleinen Aergerniß würde Ernst August ihn zu seinem Vertrauten machen. Es dauerte denn auch nicht lange, bis dcr König zu ihm sagte: „Wieder Aerger g habt, Slicher. Habe das schlechte Mensch, den Maier, fortjagen müssen." „Welchen Maier, Majestät?" Kennen ihn, den alten Lakeien, das Hundeschwem!" Als Engländer von Geburt sprach König Ernst August ein etwas eigen« thümliches Deutsch und bildete manchmal selbstständig neue Worte; so hatte er namentlich an Stelle des guten, alten, berbbeutfdjen „Schweinehunds" eine neue Thierart, das „Hundeschwein", erfunden und diesen Ausdruck zu einem seiner Lieblingskraftworte gemacht. „Und womit hat der alte Maier Ew. Majestät Ungnade verdient?" fragte Slicher, deutlicher Abscheu vor dem Verbrecher in seinen Mienen. „Hat im Dienst geschlafen, der miferabele Mensch!" „Das ist unverantwortlich, unerhört! Da ist er mit dem Davongejagtwerden noch sehr gelinde abgekommen." „Finde ich selbst; ich bin noch zu gnädig gewesen." Slicher machte eine Pause, dann begann er von Neuem: „Zweifellos ist dem Menschen sein Recht geschehen. Aber wie mag er nur dazu gekommen sein? Er war sonst immer ordentlich und zuverlässig, soll ein guter Familienvater fein, hat eine Frau unb fünf Kinder, die er nun mit sich ins Elend stürzt. Aber er hat auch wirklich unverantwortlich gehandelt!" Der König erwiderte nichts; auf seinem Gesicht wetterleucheten allerlei Gefühle. Slicher hatte wieder eine Pause gemacht; dann fragte er mit etwas gedämpfter Stimme: „Auf wie lange haben Majestät ihn denn davongkjagt? * Da sah ber König ihn von ber Seite an zwischen Lachen unb Aerger, drohte ihm dem Finger und sagte: „Slicher, Sie sind ein schlechtes Mensch — auf vier Wochen."
Schiffsunglück. Nach einem bei Lloyds eingegangenen Telegramm von dcr südlich von Neufundland gelegenen französischen Insel Miquelon ist bas französische Fischerfahrzeug Vaillant, bas 73 Manu an Bord hatte, durch Zusammenstoß mit einem Eisberg gesunken. 69 Manu ertranken; die übrigen vier wurden gerettet, nachdem sie eine Woche hindurch in einem Boot auf dem Meere hin- unb hergetrieben worden waren.
Eine hervorragende akademische und mufi- kaliiche Festlichkeit wird im kommenden Sommer in Leipzig stattfinden. Der Universitssänger-
M 102.
M
Marburg
Sonntag, 2. Mai 1897.
verein zn St. Pauli in Leipzig, dessen mi। lettischer Leiter der als Musikschriftsteller und Dirig . als hervorragend bekannte Universitätsmusikdirek, Prof. Dr. Kretzschmar ist, wird in den Tagen v 18.—22. Juli die Feier seines 7 5 j ä h r i g Bestehens begehen, zu deren glanzvollen (- staltung die umfassendsten Vorbereitungen getros werden.
_ In I resden erregt gegenwärtig eine als meist haft bezeichnete S t i rf e r e i Aufsehen. Es ist e. von Fräulein Klara Ripberger (Dresden) ■ Seide gestickte Nachbildung der Raffaelischen Sixti> in der Originalgröße des Bildes. Damen höchsten Kreise, die Mutter unserer Kaiserin, Prinzessin Friedrich August rc. bringen diesem Wc, kunstgeübter Frauenhand das größte Interesse e gegen. Dasselbe soll demnächst auch in Beeliu ai gestellt werden.
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition diese« Blatter, sowie die Annoncen-Bureanx von Hnasenstein & Vogler in ___,
Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXXII Moss« in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, C. L. *
Daube & Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Parit
öchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nd Kirchhai«. Jllustrirtes Sonntagsblatt.
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. — Luartal-Abonnements-Preis bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 iOf. 25 Pfg. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zeile »der deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.
Berzeich«itz
der für das Sommersemester 1897 an hiesiger Unive-s immatriknlirten resp. inflribirlrn Stndirenden.
120. Kasch, Friedrich, Wolgast, PH»., Weidenh. 77.
121. Till, Hermann, Homburg, Phil., Barfüßerstr. 11.
122; Hedenström, August, Riga, Chem., Zwischenh. 2.
123. Klingelböfer, Alexander, Moskau, Chem., Ketzerb.
124. Pfau, Otto, Lünen, Phil, Wilhelwstr. 16.
125. Bockhoff, Albrecht, Siegen, Phil., Wilhelwstr. 6.
126. Stappenbeck, Ullrich, Fürstlich-Dehna, Math, Zwisch Hausen 23,
127. Telle, Hans, Seefeld, N. Spr., Wetterg. 10.
128. Danicke, Bruno, Berlin, N. Spr., Hofstadt 18.
129. Dreyer, Paul, Goldberg, N. Spr., Lutherstr. 18.
130. Heitel, Hugo, Gotha, N. Spr., Wörthstr 2.
131. Lühr, Wilhelm, Hamburg, N. Spr, Unterg. 18.
132. Förster, Otto, Kreuznach, N. Spr., Schwanallee
133. Herz, Johannes, Leutersdorf, Theol., Haspelstr.
134. Kaiser, Wilhelm, Medebach, Math., Schulstr. 16.
135. Herz, Richard, Leuterdorf, Theol., Haspelstr. 14.
136. Bader Friedrich, Dessau, Chem., Steinweg 27.
137. Bender, Paul, Wetzlar, N. Spr., Wörthstr. 22.
138. Kohlmann, Georg, Vegesak, Phil., Grün 56.
139. Hoffmann, Karl, Erfurt, Phil., Wörthstr. 2».
140. Dreher, Ferdinand, Birkenfeld, Phil., Unterg. 14.
141. Foltz, Max, Duisburg, Gesch, Zwischenh. 14.
142. Krause, Richard, Rastenburg, Gesch., Rother Gib. ■
143. Arbeit, Anton, Trier, Chem., Elisabethstr. 10.
144. Frankfurt, Hermann, Marburg, Gesch., Univ.-Str.
145. Welle, Wilhelm, Dissen, Chem., Markt 2,
146. Hatzfeld, Karl, Wallmerod, Natw., Zwischenh. 1.
147. Diehn, Otto, Ludwigslust, N. Spr., Rother-Grb. :
148. Baumgard, Ludwig, Wüstweilberoth, Neue Sprcn Kasernenstr. 11.
149. Bünnings, Emil, Elberfeld, N. Spr., Frankfnrtersir. ■'
150. Scherf, Fritz, München, Phil,, Schuhmarkt L
151. Müller, Karl, Cassel, Chem., Unterg. 3.
152. Hausen, Heinrich, Lehe, Math., Jägerstr. 2.
153. Steinberg r, Julius, Frankfurt a M., Phil., Grün :
154. Degenhardt, Hermann, Cassel, Phil, Unterg. 10.
155. Bilttz, Arthur, Erfurt, Chem., Ketzerb. 13.
156. Schüler, Gottfried. Reichensachsen, Phil., Hirschb.
157. Braun, Otto, Cassel, Chem, Rother-Graben 8.
158. Fischer, Einst, Christen, Phil., Wetterg. 21.
159. Bötticher, Hans, Mühlhausen, Chem, Casselerstr.
160. ArenSmeier, Friedrich, Riepen, Math, und Rat! Zwischenh. 12.
161. Heinze, Friedrich, Cassel, Phil, Nikolaistr. 9.
162. Reusch, Albert, Hörde, Phil, Wörthstr. 1-’.
163. Heck, Casemir, Bockenheim, N. Spr, Kasernenstr. i
164. Fischer, Hans, Berlin, Chem., Elisabethstr. 6.
165. Steuer, Wilhclm, Schwerin, N. Spr., Neustadt i
166. Hahn, Otto, Frankfurt a. M, Chem., Ketzerbach ■
167. Trümpelmann, Arno, Uelloben, Phil., Schwanallee
168. Conradi, Karl, Cassel, Math, und Natw., Wilhelu straße 2.
169. Riedesel, Georg, Lauterbach, Jur., Fravksurterstr.
170. Kindling, Otto, Uchte, Math. u. Natw., Rudolfsp.
171. Wack, Wilhelm, Eppendorf, Natw, Steinweg 19.
172. Rösener, Fritz, Arolsen, Phil., Barfüßerstraßi 52.
173. Grüning, Bernhard, Schönstadt, N. Spr., Franksni! straße 27.
174. Füchscl, Johannes, Derendorf, N Spr., Haspelstr. 1
175. Schnädter, Adolf, Warschau, Math., Schloßtreppe
176. Puhl, Haus, Duisburg, Math. u. Natw, Pilgrst
177. Schwabe, Otto, Buttlar, Chem., Zwischenhausen 6.
178. Hermann, Karl, Selters, Chem.
179. Ademeis, Wilhelm, Köln - Nippes, Phil., Frankfurt . straße 3.
18a Schüler, Ludwig, Idstein, Phil, Grün 9.
Geschäftliche Mittheilungen.
Dampfwaschanstalt. Die von der Firma L u d w Gerhardt unb Söhne in Cassel neuerbaute i in grobem Maßstabe angelegte Dampfwaschanfta! deren Einrichtung nach dem neuesten und besten Syst hergestcllt, ist seit Kurzem in Betrieb genommen. Die bis dafür innegehabten Räume sollen zur weiteren Vergrößert der Färberei und chemischen Waschanstalt benutzt werd welche Geschäfts abtheilung. sich in den letzten Jahren a sehr ausgedehnt hat.