öchentliche Beilagen: Kreisblatt für dte Kreise Marburg und Kirchhai«.
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I-h. An«, a-ch, UuivnfitätS-Buchdruckerei taMarburg, ifrM »«antwmÄich für dm allgmitain Th.il: RedaLmr M. Hartman».
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Ji 97.
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Marburg
Dienstag. 27. April 1897.
Frankfurt a. M., Lass«!, Magdeburg und Mm?Rudolf IYHI Afrtfirfl
Steffi ta Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, C. S.
Daube *66, ta Frankfurt a. M., Berlin, Hannov«, Pari».
Die „Hoffnung des freisinnigen Deutschlands".
Herr Dr. Barth hat wieder einmal eine Hetzrede gehalten. Es war in Kiel, wo er sich produzierte Md wo er einer „ansehnlichen" Versammlung als , Vorkämpfer des liberalen Gedankens, auf den das 'freisinnige Deutschland" seine Hoffnungen setzt" vorgestM wurde. DaS „frisinuige Deutschland" wäre aber wirklich noch viel übler dran, als tg dran ist, wenn es keine andere Hoffnung hätte, als die auf Herrn Dr. Barth, das berühmte Ehren- müglted des englischen Cobdenklubs.
Herr Barth hat zu Kiel „gegen Agrarier und Antisemiten" gesprochen. So wenigstens lautete die Uebrrschrist zu seinen Ausführungen. Der Herausgeber der „Nation" vermochte es aber vermittels seiner Fingerfertigkeit, auch dieses Thema so zu behandeln, daß aus „Agrariern* und „Antisemiten" schließlich „Junker" wurden — und „Junkertödterei" ist bekanntlich die Spezialität des Herrn Doktors. Um sein Publikum gleich in die richtige Stimmung zu versetzen, erklärte der Redner frischweg: „Das Agrarierthum ist gegenwärtig ein schlimmerer Feind als die Sozialdemokratie." Das ist — vom Standpunkt des freisinnigen Wadelstrümpflers gesprochen — sehr richtig; denn nur mit Hilfe der Sozialdemokratie kann diese Partei noch ihre Mandate behaupten, während die Agrarier fortfahren, den Eobdeniten energisch auf den Leib zu rücken.
Der Haß, denn Herr Dr. Barth gegen unsere Partei im Busen trägt und der sein ganzes Handeln beeinstußt, macht uns lachen. Ist doch der Herausgeber der „Nation" längst nur noch eine groteske Persönlichkeit, an dessen equilibristischen Künsten man sich ergötzt. Eine Widerlegung der Barthschen Angriffe ist demgemäß unnütz; es genügt, wenn wir an einem Beispiel beweisen, wie kunstfertig Herr Barth sich selbst zu persifliren versteht. Er äußerte nämlich:
„Dir Agrarier und insbesondere die Kerntruppe (!) der Agrarier, die preußischen Junker haben aber bekanntlich von jeher nach dem Grundsätze gehandelt: «Der König absolnt, wenn er uns den Willen thnt." Ferner: „WenndasKönigthnm keine anderen Stützen hätte, als diese agrarischen Heißsporne, dann wäre es mit der Monarchie in Deutschland schlecht genug bestellt."
Dem Anscheine nach will Herr Dr. Barth seine Partei als „echte" Stütze des Thrones anpreisen, wie sie ja schon als „echte" Vertreterin des Bauernstandes und als „echt" regierungsfähig angepriesen
(Nachdruck verboten.)
S ch w e st e r I l s e.
Roman von Elariffa Lohde.
(Fortsetzung.)
Eine zerstörte Lunge ließ sich nicht Hellen, dachte Wolf, wenn man ihr in mllleidiger Fürsorge auch das Brgenthell versicherte; er wußte es bester, er fühlte es, daß er sterben müsse, hätte er sonst diese Ehe geschloffen?
Georg klopfte au die Thür des Einsamen und meldete die Ankunft des JustizratheS Heldreich, seine» Rechtsbeistandes, aus der nahen Resindenz an.
»Nur herein," sagte Wolf und steckte die Photographie Adelinens, die er noch in der Hand hielt, hastig m die Seitentasche seines Rockes.
Ein kleines, joviales Männchen, die Brille auf hrr brellen, etwas aufgestülpten Nase, trat, den Hut ta der Hand, ein Aktenstück unter dem Arm, mit h«votem Gruße herein. Wolf hatte ihn zu dieser Stunde bestellt, um noch die letzten Anordnungen vor dem Antritt seiner Reise zu treffen, von der er vmmer wiederzukehren gedachte.
„Alles in Ordnung, in bester Ordnung, Herr Paron," begrüßte der Justizrath den ihm einige Schritte entgegenttetenden Hausherrn. „Nur noch me Unterschrift und ihr letzter Wille ist unanfechtbar ^gesetzt, so daß der schlaueste Anwalt kein Tipfelchen daran zu ändern vermag. Jndesien, mein Wort darauf, Herr Baron, wenn ich sie so ansehe, mit d«m Feuer in den Augen, ob die Wangen auch noch sm wenig schmal und bleich sind, sage ich mir, das ta alles unützes Thun. Sie kehren gesund oder vielleicht gar mit der Aussicht auf einen Erben Krück, und das ganze Testament wird in den Ofen keworfen."
worden ist. Diese „monarchische" Haltung kleidet aber eine Partei schlecht, deren Organ die folgende Sttophe veröffentlicht hat:
„Drum, seid Ihr wieder auf den Plan gerufen, So werdet Ihr mit Löwenmuth Euch schlagen Und ohne Scheu vor Thron- und Altarstufen
Ins Herz der Feinde Eure Waffen tragen."
Mit solchem Wahlspruche marschiert der Barth'sche Freisinn in den Wahlkampf. Allein auch Herr Barth selber hat keinen Zweifel darüber gelassen, wie er über die Monarchie denkt. In der „Nation" hat er mit seiner Unterschrift folgendes bekannt: „Nur die Throne stehen in unserer Zeit fest, deren Existenz auf der verständigen Erwägung des Volkes beruht, daß unter den möglichen Staatsformen für das eigene Land die Monarchie die beste Staatsform sei." Das ist der Monarchismus des Herrn Dr. Barth! Nach ihm soll also das „Volk" „erwägen", ob der Thron weiterbestehen dürfe. Ebenso deutlich aber hat Herr Barth in einem Berliner Bezirksvereine sich über diese Angelegenheit ausgesprochen. Er sagte da: „Die Monarchie ist nur so weit e x i st e n z b e r e ch t i g t, als das Volk ohne Zwang für sie t in tritt."
Es ist also wirklich politische Seiltänzerei, wenn Herr Dr. Barth die Konservativen mll dem aus dem „Kladderadatsch" ausgegrabeuen Witze verdächttgt, sie seien nur soweit königstreu, als der König ihren Willen thue, während er selber und andere Führer seiner Partei mit dürren Worten ausgesprochen haben, sie wollen die Güte haben, die Existenz des Thrones solange „in Erwägung zu ziehen", als das „Volk" „ohne Zwang" dafür eintrete. Herr Dr. Barth hat schon viel unverantwortliches und thörichtes Zeug gesprochen, allein am thörichtstev redet er, wenn ihn der Haß gegen die Konservativen schüttelt, und wenn er, der „Vernunft-Monarchist", sich berufen glaubt, den „Junkern" Vorlesungen über richtige Königstreue zu halten.
Der fteifinnige Wortführer, der zu Kiel Henn Dr. Barth die Hoffnung des fteifinnige» Deutschlands nannte und die Versammlung, die diesen Worten applaudierte, scheinen doch schon mit ihrem Latein zu Ende zu sein, sonst würden sie auf diesen Strohhalm, der zwischen Sozialdemokaten und Großkapllalisten hin- und herzittert, nicht ihre letzte Hoffnung gesetzt haben.
„Lasten Sie das, alter Freund," winkte Welf, ungeduldig sich auf einen Lehnstuhl sinken lastend. „Sie möchten mich in Ihrer liebenswürdigen Weise über das Dunkel der kommenden Tage hinwegtäuschen. Ich aber weiß am besten, wie es mit mir steht Also zur Sache!"
Als Ilse von ihrer Ausfahrt zurückkehrte, waren die beiden Herr« noch immer im Cabinet des Barons bei der Arbeit. Sie athmete auf, als sie das hörte. Also noch einige Minuten mehr, ehe jte ihm wieder entgegentreten mußte, ihm, der ihr so bitteres angethan, und dem fie sich doch vor dem Altar angelobt hatte, bis der Tod fie trenne. Der Tod, der vielleicht aller Sorgfalt und Pflege doch schon vor der Thür wartete.
Bei der fast zweistündigen Fahrt durch Thäler und über Höhen, zum Thell im herrlichsten, in die Farbenpracht des Herbstes gekleideten Buchenwalde, war ihre aufgeregte Seele allmählich zur Ruhe gekommen. Sie mußte ja, besten war fie sich klar bewußt, das Werk der Barmherzigkeit, das fie freiwillig übernommen • hatte, zu Ende führen, ob ihr auch da» Herz dabei breche. Er, der Kranke, sollte und durste ja nicht erfahren, was in ihr vorging, was in ihr durch die grausame MÜtheilung der Mutter zerstört war. Gut zu machen, waS er in der Uebereilung der Leidenschaft als Kranker gethan hatte, das fiel ihr zu, die zu rasch, zu unbedacht dem Reize ihres HerzeuS, gefolgt war, ohne vorher zu prüfen. Sie hatte zu büßen. Sie allein. Was ihr im Falle von Wolfs Tode zu thun oblag, daß sie niemals eine, wahre Rechte schädigende Erbschaft antreten würde, das war ihr klar, zweifellos flar. Aber wenn er genas, worum sie Gott täglich in heißen Gebeten anflehte, wenn er genas, und es wäre ihr nicht gelungen, seine Liebe, sein Herz sich zu ge-
Vom griechisch-türkischen Kriege.
Die „Politische Korresp." erfährt aus Petersburg, die Zirbrlarnote des russischen Ministers des Aeußeren, Grafen M u r a w j e wz, beschäftigte sich ausschließlich mit der Frage der Rückwirkung des griechisch-türkischen Krieges auf die weitere Behandlung der kretischen Angelegenheit. Alle Mit- theilungen über den weiteren Inhalt der Note seien unrichtig. Der Jdeengang der Note sei folgender: Der Ausbruch des Sieges sei nicht geeignet, eine Aenderung in der Politik der Mächte, betreffend Kreta, herbeizuführen; Kreta habe vielmehr auch weiterhin unter dem Schutze des europäischen Konzerts zu verbleiben. — Dem Rundschreiben sei von sämmilichen Mächten zngestimmt worden. Die „Nordd. Allg. Zeitung" bemerkt: „Wenn mit weiteren Operationen bis zur Ankunft Osman Paschas gewartet werden sollte, so wäre dieses vom militärischen Standpuntt aus unbegreifliche Verfahren nur dazu angethan, die in sicherer Aussicht gestandene baldige Entscheidung um einige Tage zu verschieben. Die griechischen Truppen haben sich bis jetzt zwar nicht geschlagen, fie haben aber über keine Reserve mehr zu verfügen, während auf türkischer Seite eine Division noch vollständig, eine andere nahezu intakt ist, so daß der schließliche Erfolg nach menschlicher Berechnung nach wie vor der türkischen Armee zugesprochen werden muß." Die neuesten Meldungen bestättgen denn auch, daß nicht gewartet worden ist. Die Meldungen besagen:
Aus Konstantinopel: Die Höhe von Sos- vaki, die beste Position vor Tyrnavos, wurde gestern genommen. Die Division Hamidi Paschas befindet sich von Kozköj auf dem Marsche, um sich mit der im Melunapaste stehenden Hauptarmee zu vereinigen. Die Türken vertrieben alsbald den Feind von Kosköj und verfolgten ihn zwei Stunden weit. Das abgebrannte Dorf Derelu wurde eingenommen. Die Griechen vereinigten sich in dem von einem Walde umgebenen, 12 Km. von Larissa entfernten Orte Kazaklar. Die befestigte griechische Position Krittri bei Tyrnavos wuide bombardirt. Eine Depesche des türkischen Blattes „Sabah" vom 23. d. M. meldet, daß die Truppen unter dem Kommando Hast Paschas von Meluna in die Ebene von Larissa vormarschirt wären und daß das an der Spitze befindliche Bataillon Nachmütags 4*/z Uhr ein 25 Minuten dauerndes Gefecht siegreich bestanden habe. Der Feind sei geflohen. Die Türken hätten die Dörfer Tipler und Mussalar besetzt. — Eine Depesche vom 24. d.
Winnen? Was dann? Seine Uebereilung aus- nutzen, ihn wider seinen Willen festeln fürs Leben, — niemals! Dann mußte fie das schwerste, das letzte Opfer ihm bringen, und ihm die Freiheit wiedergeben. Dieser hochherzige Entschluß stand fest in ihrer Seele und das gab ihr die verlorene Fastung wieder. 68 war eigeuthümliches Leuchten in ihren Augen, eine eigene Erregtheit in ihren Zügen, die ihr etwas Verklärtes, fast überirdisches gab, als fie in das Speisezimmer trat, wo Wolf mit dem Justizrath und Doktor Balzer, der sich auch zur Verabschiedung eingefundm hatte, ihrer be- retts Hanta.
Mit der gewohnten Galanterie trat er ihr entgegen und küßte ihr die Hand, ihr bann den Arm bietend, um fie zu Tische zu führen. Auch er bemerkte Ilses Erregtheit, ohne jedoch eine Frage zu thun. Der Abschied von der Heimath, die Ausficht auf eine so interessante, der bisher in engen Verhältnissen Lebend« so ungewöhnliche Reise erklärten ihm Alles.
„Ein allnliebstcS Weibchen, diese ehemalige Diakouisfin," meinte ber Justizrath, als er mit bem Arzte ben Wagen bestieg, um sich 'nach ber, eine halbe Stunde entfernten Bahnstatton bringen zu lassen, von der fie Beide der Heimweg nach entgegen» gesetzten Richtungen führte. „Der arme Baron kann sich wirklich glücklich preisen: Frau und Pflegerin zugleich! Natürlich hat er Ihnen das zu danken!"
„Durchaus nicht," wehrte der Doktor ab, „ich hätte niemals zugeredet. Alles hinter meinem Rücken abgemacht, nur der Pastor ist zugezogen worden, der bei dem frommen Kinte ja allein den Ausschlag geben dmfte."
„Eine kühne That das, ganz uuserm Wolf zuzutrauen," lachte der Justizrath. „Kenne ihn ja seit
Mts. besagt: Der rechte Flügel der Operationsarmee sei über Kutrafliani und Malakast gegen Kal ab aka vorgerückt. Eine zweite Depesche vom gleichen Tage berichtet, daß die Truppen den Vormarsch stetig sortsetzen. Da es aber unvernünfttg wäre, mit ter ganzen Macht in die Ebene von Larissa hinabzusteigen, ohne vorher die Feinde zu verjagen, die sich auf den Höhen befinden, die die nach Larissa führende Straße östleich und westlich umgeben, so hat Edhem Pascha Befehl gegeben, alle Positionen zu nehmen. Nach der Einnahme von Tyrnavos könvte die Kavallerie in zwei Stunden vor Larissa erscheinen. Edhem Pascha hat jedoch, nm Seitenangriffe zu verhindern, die bekannten Vorsichtsmaßregeln getroffen.
Soweit die türkischen Berichte. Den Griechen ist es schlecht gegangen. Nicht nur Londoner, sondern Athener Nachrichten bestätigen die g r i e ch i s ch e Niederlage. Die Londoner „Evening News" meldet aus Athen: „Eine verzweifelte Schlacht wurde gestern (23.) bei Mati, ein wenig nordwestlich von Tyrnavos, geschlagen, wobei die Griechen, durch die Ueberzahl überwälttgt, mit schweren Verlusten sich zurückzogen. Das Haupt- quartier der Armee wurde nach Pharsala verlegt. Die Truppen verlassen Tyrnavos und Larissa." Auch die Athener „Proia" meldet den Rückzug ber Griechen auf Pharsala nach Aufgabe von Larissa und Tyrnavos. Sie schreibt: Am 23. fand bei Maku ein blutiger Kampf statt. Unsere Truppen kämpften bis 6 Uhr heldenmüthig und warfen den Feind zurück. Nachdem aber der Feind erhebliche Verstärkungen ei halten hatte, erwiesen sich unsere Stellungen als unhaltbar und es begann nun der Rückzug. Ob auch an anderen Punken der Rückzug erfolgte, ist noch nicht bekannt. Eine Depesche des Generalstabes meldet, daß unsere Truppen auf der Linie nach Pharsala kovzentrirt sind. Jofolge dieser Bewegung betrachtet man die Aufgabe von Tyrnavos und Larissa für unvermeidlich geworden. Weiter wird aus Athen vom 24. Abends gemeldet: Alle telegraphischen Verbindungen mit Larissa sind unterbrochen. Die griechische Armee zieht sich in völliger Ordnung zurück. Fremde Kriegsschiffe werden vom Phaleron fignalifirt. Die Erregung über die Nachrichten aus Thessalien find große. Aus V o l o wird vom 24. Nachmittags 4 Uhr gemeldet: Türkische Aufklärungspatrouillen sind in Sicht. Prinz Konstantin und der Stab haben Larissa verlassen und fich nach Pharsala begeben.
seiner Kindheit. War immer ein Durchgänger, ein verzogener Schlingel, der mit dem Kopf durch die Wand wollte und den man trotz Allem und Allem lieb haben mußte. Schade wäre es doch um ihn, wenn er daran glauben müßte."
„Meine Ueberzeugung ist, er wird gesund."
„3m Ernst, Doktor!"
„Im vollen Ernst!"
Nun lachte der Justizrath leise vor fich hin.
„Ich sagte es ihm ja heute; aber er wollte eS nicht glauben. Jetzt wird aber die Geschichte erst interessant."
„Interessant, waS meinen Sie damit?"
„Mein Gott, Mensch, seien Sie nicht so schwer von Begriff«. Glauben Sie denn, wenn der Baron gesund wird, daß er dann bei dieser stillen Krankenpflegerin aushält? Ich zum mindeste» zweifle daran. Glücklich und zufried« ist der tolle Wolf »och nie gewesen, so sehr er im Grunde auch ein Glückskind ist. Aber bei dieser Erziehung, ohne Vater, die Mutter käuklich und schwach, der Onkel, bei ihn vergötterte und nur daran dachte, jeden seiner Wünsche zu erfüllen! Und der sollte fich genüg« lassen an so bescheidenem Eheglück, wie dieses fünfte Geschöpf tS ihm zu bieten vermag? Das dürfen Sie nicht von ihm verlangen, wirklich nicht."
„Wenn Sie Recht hätten, lieber Justizrath, und diese Ehe kein gutes Ende nehmen sollte, wie Sie vorauszusetzen scheinen, dann müßte ich bebaue«, die Hilfe Schwester Ilses für ben Baron angerufen zu haben."
(Fortsetzung folgt.)