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Znjtigen nimmt entgegen die Ewedition dieses Blatte«, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein & Bögler in

W- Magdeburg und Men; Rudolf XXXII

Moss« dl Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, C. L.

SrntSe * So. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari«.

Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg ««d Kirchkai«.

Webafttw Mb SmblHon: SlndS*«. Jllustrirtes Sonntagsblatt. BerantworSich für den allgemeinen Theil: Redakteur M. Hartmann,

__________ _________N» ven 3#ei6tentgeu; Zoh. «ng. »koch, beide in Marburg.

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Das Ende des Vaughan-Schwindels, welches wir an anderer Stelle der heutigen q^gnnci berichten, wird in der deutschen Presse all- 'gntin besprochen. DasBerliner Zöge bl." fügt seinem Berichte die Bemerkung hinzu:Ein xh-il der deutschen klerikalen Presse hat das unleugbare Verdienst, gegenüber der Leicht­gläubigkeit hochstehender italienischer und ftanzösischer Maten den Schwindel zuerst gemerkt iwd davor gewarnt zu haben. Freilich verhallte ihre Stimme, wie die des Predigers in der Wüste, un- gehört. Jene hochstehenden Personen der katholischen Suche, die in dieser Affäre eine so erstaunliche Leicht­gläubigkeit bewiesen, dürfen sich jetzt nicht wundern, wem sie von ihren Gegnern erbarmungslos ver- spottec werden."

DieKölnische Volkszeitung", die zu diesm Theil der klerikalen Presse in erster Linie gehört, schreibt:Taxils Geständniß bestätigt nicht nut im allgemeinen, sondern auch bis in kleine ßmzelheiten so ziemlich alles, was die Kölnische Volks- Mng und andere Blätter seit acht Monaten zur Maroung des ungeheueren Schwindels beigebracht Haden; namentlich find unsere Andeutungen, daß schon seineBekehrung" von 1885 eine gottesläster­liche Komödie war, vollkommen gerechtfertigt......

Trotz der vollen Evidenz dürfte es auch jetzt noch Leute geben, die sagen: Taxi! ist ein Lügner, aber deshalb braucht noch lange nicht alles erlogen zu sei«, was er alsDr. Bataille" undMiß Vaughan" rrzählt hat. Andeutungen dieser unheilbaren Geistes- oeifaffung sind uns schon wiederholt begegnet. Persön- üchkeüen, die trotz einer Fluth zerschmetternder Beweise richt merken wollten, daß der Teufel in Gestalt Leo Taxils sie am Kragen hatte, werden auch jetzt noch richt auf den Taxilschen Luciferianismus verzichten wollen. Man muß diese Elemente ihrem Schicksal Äerlaffen, aber keine Umstände mit ihnen machen, liud so schließen wir unsere Betrachtungen der Toxil- schm Komödie mit der Wiederholung des Satzes: Rige sie in katholischen Kreisen wirken wie ein Äuigendes Gewitter. Die bevorstehende Tragödie tarn diese Wirkung nur verstärken."

DieBonner Reichszeitung" meint in tanselben Sinne:Immerhin hat die ganze Affaire Mn Vortheil." Gewisse Heißsporne der Leicht- flöubigteit werden in Zukunft den Werth einer kalt- tlütigen Kritik zu schätzen wissen. Die römische fiommiffton, welche in der Miß Vanghan-Frage den tekanuten orakelhaften Ausspruch that, sie habe weder

für noch gegen die Existenz der Miß Vaughan Be­weise erhalten, wird nun hoffentlich diese letzte Vor­stellung deö Herrn Taxil als Beweis gegen die Existenz der Miß Vanghan gelten lassen. Ganz be­stimmt wollen wir das indessen nicht behaupten "

Weniger verständlich ist eine Bemerkung der Germania":Wir kondoliren Herrn Taxil und derNat.-Ztg." zu dem Mißgeschick, daß ihnen die Hauptfreude verdorben ist, denJesuitenorden" und die Kirche auf diesen Hauptulk Taxils hereingefallen zu sehen."

DieNational-Zeitung" dreht den Spieß denn auch prompt um:Bekanntlich haben sich sehr viele, hochgestellte Persönlichkeiten des KlerikaliSmus von diesem Schwindel mit fortreißen lassen, und die Germania" hätte alle Ursache, sich selbst zu dem gewaltigen Stoße zu kondoliren, den der kirchliche Autoritätsglaube durch diese Dinge erlitten hat. Und gerade dieGermania" war es, die lange Zeit hindurch munter denHauptulk" mitgemacht hat daß sie nachher dagegen ausgetreten ist, läßt ihren ersten Hereinfall, von dem sie freilich grundsätzlich nicht mehr spricht, noch lange nicht aus der Wett verschwinden."

DerHannoversche Courier" glaubt, die neuerliche Entrüstung der Centrumsprcsse sei nur ein Ausfluß ihrer politischen Klugheit:Die Thaffache, daß der Taxil'sche Vaughanschwindel unter dem ka­tholischen Volke, der katholischen Geistlichkeit und den höchsten kirchlichen Würdenträgern viele Gläubige ge­funden hat, ist nicht wegzuleugnen, und sie ist eine arge Blamage für den Ultramontanismus. Diese Thatsache ist es auch, auf die immer die Ansicht ge­stützt werden wird, daß die jesuitisch-ultramontane Verurtheilung des Taxil'schen Baughanschwindels weniger in ehrlicher Entrüstung über die Sache selbst ihren Grund hat, als vielmehr in der Furcht, daß dadurch die politische Machfftellung des Ultramonta­nismus gefährdet und der jesuitische Einfluß geschädigt werden könnte."

In den denkbar schärfsten Ausdrücken und An­griffen, die sich auch gegen das Papstthum richten, beleuchtet das Treiben der Jesuiten in dieser Frage wohl derReichsbote", der einer Loslösung der deutschen Katholiken von Rom das Wort redet. Wir wollen von seinen Auslassungen nur das Folgende erwähnen:So sehr die Sache auch geeignet ist, zu Spott und Hohn über diesen grotesken Aber­glauben zu reizen, so ist sie doch andererseits dazu viel zu ernst und wirft die Frage auch für die katholische Welt auf, ob sie noch fernerhin dem

Vatikan unterworfen bleiben kann und darf. Sie wirft aber auch ein grelles Licht auf den Jesuiten- Orden, welcher es bekanntlich als seine Hauptaufgabe erkennt, die Welt dem Vasikan ... zu unterwerfen, und das wird hoffentlich auch dem Bundesrath die enbgiltige Ablehnung der Anträge auf Aufhebung des Jesuitengesetzes erleichtern. ... Fast zehn Jahr- lang hat Taxil die römische Priesterschaft durch seinen erheuchelten Fanasismus getäuscht und betrogen; nach seinem sittlichen Leben hat sie nicht gefragt, die fanatische Verfolgung der Freimaurer genügte ihr."

Schließlich lesen wir in derGermania" noch: Es wir dem katholischen Volke in vielen religiösen, ascetischen und Volksschriften meist in bester Absicht viel zu viel des sogenanntenUebernatürlichen" geboten. Wir sprechen da nicht von dem Dogmen­inhalt unserer Religion, nicht von kirchlich geprüften und in sich glaubhaften, wunderbaren Vorfällen, Gebetserhörungen usw., nicht vom Glauben an den Satan und dessen Einfluß auf das Menschenherz, wohl aber von einer gewissen Sucht, in allem und überall das unmittelbare, wunderbare Eingreifen Gottes, den Einfluß Satans usw. zu sehen, ferner von jener Vorliebe für mystische, dunkle Dinge und von jenem kritiklosen Vertrauen, das sogenannten Enthüllungen", Weissagungen oder Aeußerungen und Bekenntnissen vonKonvertiten" entgegengebracht wird. Wir können auch an dieser Stelle nicht umhin, jenen buchhäudlerischenMißbrauchzu tadeln, daß der Presse gedruckte Rezensionen über Bücher zugesandt und von katholffchen Blättern ohne selbst­ständige Prüfung des Werkes abgedruckt werden. Wenn der Baughan-Schwindel hier Besserung erziett, dann ist sein Nutzen für die katholische Sache größer, als der Schaden, den er anzurichten bestimmt war."

Dazu fügt dieVolks-Zeitung" noch den Satz hinzu:Den findigen Buchhändlern, die unter Mitwirkung eines großen Theils der ultramontanen Presse auf die Köhlergläubigkeit der Menge spekuliren, ist die Religion Geschäfts­sache, und so wird die Mahnung derGermania", nicht zu viel inUebernatürlichem" zu arbeiten, schwerlich Erfolg haben!"

Vom griechisch-türkischen Kriege.

Ein freisinniges Blatt bringt nachstehende Meldung aus P e t e r s b u r g: In den russischen leitenden Kreisen ist man thatsächlich überzeugt, daß Eng­land Griechenland zum Losschlagen getrieben hat,

um während dieser Zeit die Hand ungenirt auf Transvaal zu legen. Die russische Diplomatie hat sich dieser Eventualität wegen mit Berlin in Ver­bindung gesetzt, und eS verlautet, daß bereits eine Erklärung des Deutschen Kaisers (?) vor­liegt, daß derselbe fest entschlossen fei, im Verein mit Rußland und Frankreich ein Vorgehen Englands in Südafrika zu verhindern.

Der russiche Kaiser lehnte es ab, den Schutz der Griechen tn der Türkei zu übernehmen. Griechen- land appellirte alsdann an den Edelmuth Frankreichs.

Der Pforte machen unterdessen Serbien und Bulgarien Bedränguiß in der Kirchenfrage' der bulgarische Agent wurde deßwegen gestern m Ronstanttnooel nochmals energisch vorstellig, ebenso hat der serbische Gesandte neuerliche Schritte bei der Pfoite unternommen behufs Regelung der Uesküber Metropolitenfrage. Auch dermouteue- grinische Gesandte in Konstantinopel hat sich den Schritten des serbischen Gesandten angeschlosien.

Auf dem Hauptkriegsschauplatz be­herrscht Edhem Pascha mit seine» Geschützen Turnavo die Höhen nordöstlich scheinen tm Besitz der Türken zn fein und die Kämpfe der von Westen, von Skompa h-rangekommenen 5. türkischen Division in der Gegend von Damassi und nördlich sind noch un- entschieden. Die Griechen rüsten sich zum Kampf bei Lanssa. Auffallend ist, daß man über das Ver­bleiben der bei Trikkala und Kalabaka gestandenen griechischen Truppen nichts vernimmt. Gegen sie waren die gewaltigen Forttsikationen der Türken am Zygos-Paß zur Verwehrung des Einmarsches über Mezowo gegen Janina bestimmt.

. Meluna-Paß tobte seit Tagesanbruch ein hetttger Kampf. Die Griechen versuchten eine dem Hügel gegenüber in einer Schlucht befindliche türkische Stellung stürmend zu nehmen, wurden aber mit schweren Verlusten zurückgeworfen. An demselben Orte siel gestern Djelal Pascha, Kommandeur einer zur Division Neschat Paschas gehörenden Brigade, x- griechische Panzergeschwader fährt der türkischen Flotte entgegen. Die Griechen besetzten Prevesa. Nach einer Depesche aus Arta von gestern frnh 4 Uhr hat Major Sutzos mit zwei

?^aßcrie drei Dörfer besetzt, welche zwei türkische Bataillone inne hatten. Eine Eskadron be­setzte das Fort Salagura, welches von den Türken geräumt war. Die Griechen fanden drei Kanonen und Dynamit vor.

(Nachdruck verboten.)

S ch w e st e r I l s e.

Roman von Clarifsa Lohde.

(Fortsetzung.)

Als Ilse von Menzelen nach Frau von Bellin tau fand sie dieselbe noch in einem Hochrothen, mit aÄnefarbenen Spitzen besetzten Morgenrocke, auf der Haiselongne liegend, mit der Lektüre eines Romans tachäsiigt.

Ei!" rief sie, sich halb aufrichteud, mit spöttisch iazogenem Munde der eintretenden Tochter entgegen, »tanmt die Frau Baronin wirklich einmal in meine tabtrt Hütte? Nun, den Tag muß man ja roth Ereiden. Ich dachte schon, Du hättest uns ganz dageffen; denn auch Bruno hat ja nichts von Euch Nhfrt. Aber eS ist gut, daß Du gekommen bist. 3$ )abe Dir mancherlei zu sagen. Setze Dich zu Jjii Liebe, so und klingle, daß das Mädchen «r ein Frühstück bereite."

Danke, Mama, danke. Ich habe schon beim stchor gefrühstückt. Bitte, laß Dich durch mich nur Hl stören, Du weißt doch, meine Zett ist sehr ge- *ffen, und ich bin jetzt hier, um Dir Lebewohl zu

k.Also wirklich? GehtS schon so bald fort?

wohl bekomms. Ich bin froh, daß ich nicht ta Euch zu reifen brauche. Und Du dazu mtt dem Bticn Mann 1 Na Ilse, daß Du das gechan hast! swigs freilich htett ich Deine Heirath, wie alle ^eren auch für ein Glück. Du bist nicht hübsch, W reich, was konntest Du für Ansprüche machen!

der Baron von Menzelen, der reiche Erbe und ^vidbefitzer, ja, das ließ sich hören, wenn er auch * kranker Mann war. Hat doch solche LicbeSge- Wt am Krankenlager immer etwas Romantisches,

und wenn ich auch nicht recht begriff, wie es eigent­lich möglich war, daß ein verwöhnter Weltmann sich in Dich verlieben konnte, so sagte ich mir doch: Die Liebe ist blind und der Geschmack verschieden. Aber nun, da ich so manches erfahren und Euch Beide zusammen gesehen habe, nun weiß ich ja, daß diese Romantik Einbildung gewesen ist. Der Baron liebt Dich ja gar nicht, hinter seiner Heirath stecken ja ganz andere Gründe."

Ich bitte Dich, -Mama, laß das," bat Ilse, die jedes Wott der Mutter wie einen Stich in'S Herz empfand.UebrigenS irrst Du Dich, wenn Du glaubst, Wolf habe mir bei feiner Werbung von Liebe gesprochen. Ein so kranker Manu, der ganz fest davon überzeugt ist, daß er nicht besser wird"

Und warum heirathete er Dich denn?"

Um die Pflegerin nicht zu verlieren an die er sich gewöhnt hat, die ihm lieb geworden ist."

Unsinn, Kind, Unsinn! Pflegerinnen und die vorzüglichsten erhält man überall für fein gutes Geld, und eine so zartbesaitete Seele, die an Gewohnheiten hängt, wird der frühere Garde-Offizier wohl kaum haben. Sein, da spielen ganz andere Jutereffen hinein. Bruno erzählte mir, was man in der Residenz spricht. Ein Racheakt gegen den Vttter, Wetter nichts ist feine Heirath. Er gönnt ihm und seiner Zukünftigen die Erbschaft nicht, und nm sie dem Vetter mit einem Schein des Rechtes entziehe» zu könue», »ahm elligst eine Fran, die erste, beste, die ihm gerade in den Weg kam."

Ilse toar ganz bleich geworden, sie starrte ihre Mutter mit wettgeöffneten Augen an. Ihr war als hätte Jemand plötzlich alles Licht in ihrer Seele ansgelöscht, ein bitteres Weh zog ihr die Brust zu- fammen. Wenn die Mutter recht hätte, wenn fie

Wolf wirklich nur die erste beste gewesen, die er als Mittel zum Zwecke benutzen wollte, um Rache zu nehme»! Das wäre gar zu häßlich, gar nicht aus­zudenken! Wie sollte fie denn den Muth und die Kraft behalten, ihrer schweren Aufgabe genügen zu könne» ?

fjrau von Bellin beobachtete nicht ohne Be­friedigung die Wirkung ihrer Motte.

Siehst Du nun ein, daß ich Grund hatte, mit Dir zu spreche», wie ich gesprochen habe?" fuhr fie nach einer kurzen Pause fort.Du hast wahr­lich nicht Ursache zu gar zu großer Dankbarkeit und Selbstaufopferung Deinem Gatten gegenüber, und noch weniger zur Zurücksetzung Deiner Famllie, wie Du es in letzter Zett, aus Rückficht für den Kranken, wie Dn schttebst, beliebt hast."

Ilse saß noch immer starr und regungslos auf Jjrtnt Platze. Sie fand kein Wott der Erwiderung. Endlich erhob fie fich und trat an's Fenster.

»Aber mettr Himmel," ttef die Mutter nun ver- »tteßlich,gar so tragisch brauchst Du die Sache »och auch nicht zu nehmen! Auf alle Fälle hast Du Aussicht, eine sehr wohlfituitte Wittwe zu werden, und das ist sicher nicht zu verachteu. Freüich, wer weiß, ob der Baron Dir in seinem Testament nicht >ie Hände bindtt. Bei solchem erregbaren, nur einen Impulsen folgenden Menschen, wie dem Baron, muß man auf Alles gefaßt sein. Deiner Klughett wird es überlaffeu bleiben, DerattigeS zu verhindern. Nur kein allzu großes Zattgefühl, keine Schonung, die dieser Mann nicht verdient."

Mama!"

Ilse wandte fich jetzt nach tijrer Mutter mit einem Geficht um, in dem fich so merkliche Seelen- qual malte, daß diese jetzt doch für eine» Moment verstummte.

Kem Wort weiter, Mama, es ist genug, über genug!"

Fran vou Bellin setzte eine etwas beleidigte Mune auf, spielte mit den Quasten ihres Morgen­rockes und verhielt fich eine Wette wirklich still.

Aber fie hatte noch etwas auf dem Herzen, z» dem

"" "e Einleitung gewesen

A Miene machte, aufzubrechen

hiell fie dieselbe mtt einer raschen Handbewegung noch zuruck

Nicht, so, Du wirst doch nicht im Groll von mir scheiden! Weh thnn wollte ich Dir nicht, nur Dich aufmerksam machen auf die V-rhältnisse wie fie »n» einmal find. Auch habe ich noch eine Sitte ° bie Du mir jetzt gewiß nicht abschlagen wirst. Einen Keinen Nutzen dürfen wir doch auch ans Deiner opfervollen Ehe ziehen. Du weißt wie klein die Zulage ist, die ich Bruno geben kann. Der arme Junge leidet darunter, um so mehr, da er wie alle Offiziere, einige Schulden hat, die durchaus ge- tttgt werden müflen. Da könntest Du nun gründlich aushelfen. Die Baronin von Menzelen braucht, wie eS auch kommen möge, das kleine Kapttal, das Dir von Deinem Bater ausgesetzt nicht mehr. Zeige Dich einmal als liebende, als noble Schwester, und schenke es ihm."

Sie hatte im Eifer der Rede nicht gesehen, wie Ilses Geficht immer schmerzlicher verzog.

Beleihe, Mama," entgegnete fie nun mit leifem Bebe» m der Stimme,wenn ich Dir gerade iefet Me »ittt abf^Iagen mfc Unter anderen V«hLL hätte ich ja gern Bruno geholfen, aber »ach dem was Dn mir eben gesagt, kau» ich t8 nicht."

(Fortsetzung folgt.)