Zweites Blatt
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on d, gesundheitsschädliches Futter straflos Herstellen dürfen,
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(266 K. Schönbeck, Weidenhausen,
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P. Eitler
Ed. Bamberger, Antiquitäten - Handlung.
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Verlängerte Wilhelmstr. kann
Schutt abgeladeu
werden, doch nur an der mit Tafel
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Kr. Quell, Barfüßerstraße 13.
Marburg
Freitag, 237 April 1897.
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fcängt und deßhalb in ihren Hohlräumen allerlei schädlichem Ung^iefer zum Unterschlupf dient. Ist das geschehen, so streicht man Stamm und Hauptäste, namentlich in den Astwinkeln, mit Kalkmilch an. Die Mistel zerstört man, indem man den ganzen Zweig oder den Asttheil, an dem sie sitzt, abschneidet. Das dürre Holz, das man weggeschnitten hat, Moos, Flechten, alte Rtndenstücke usw. läßt man nicht unter dem Baum liegen; das wäre den darin hausenden Larven und Würmern gerade recht, sondern was Brennholz ist, kommt auf den Holzplatz, das Uebrige verbrennt man alsbald auf einem Haufen.
DM"Wer schnell u. billigst Stellung finden will, verlange per Postkarte die ,Deutsche Vakanzen-Post' i.Eßlingen.
dird billig abgegeben beim Abbruch «ettergafse 9. (2193
die Zwischenhändler ebenso straflos dieses schlechte, zweifelhafte Produkt als gute SBaare an die Konsumenten weiter verkaufen dürfen, wie es die Firma Haubold gethan, und dieses den Konsumenten schädigende, in keiner Weise gerechtfertigte Geschäftsgebaren, wo auf anderen Gebieten der vorsätzliche Betrug vorausgesetzt werden würde (§ 263 des Handelsgesetzbuchs), auch noch vom zuständigen Land-
ä Stück 20 Pfg.
Förster Keller Caldern bei Marburg.
Altes Gold, Zinn, Kupfer, Messing, Blei, Zink n. Eisen, sowie alte ©Hefei u. Schuhe, Möbel aller Art, kaust zu den
gesetzes; denn hier reicht die Selbsthilfe nicht aus, ba gerade der kleine, ost wenig bemittelte, Besitzer
Md zum Wohle Magenleidender gebe ich Jedermann gern unentgeltliche Ausknnst über meine ^ehemaligen Magenbeschwerden, Schmerzen, Verdauungsstörung, Appetttmangel rc. und theile mit, wie ich ungeachtet meines hohen Alters hiervon befreit und gesund geworden bin. (2378
F. Koch, Königl. Förster a. D., Pömbsen, Post Nieheim (Wests.)
Bäder-Sommerfrische.
Seehospitz Amrum. Das christliche Seehospitz auf Amrum öffnet wieder feine Pforten und ladet alte Freunde und neue Gäste zu längerem oder küzerem Aufenthalte ein. „Hier ist gut sein!" Nichts unerreichbar Ideales und Vollkommenes soll geboten oder auch nur versprochen werden: was aber menschenmöglich ist, um Jemandem den Aufenthalt ■am fremden Ort, fern der Heirnath, unter den eigenartigen, insularen Verhältnissen lieb und werth und ihn selbst -bald heimisch zn machen, das darf man getrost erwarten und wird schwerlich getäuscht werden. Ueber daS zu wissen Wünschenswerthe giebt der Badekalender für 1897, den die Verwaltung des SeehospitzeS auf Verlangen gern übersendet, guten und zuverlässigen Bescheid.
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Vermischtes.
Trübe Ostern sind in Berlin der Familie des Drechslermeisters Kühn, Stallschreibersttaße 11, geworden. An Diphtheritis erkrankten am Mittwoch die 15 Jahre alte Tochter Else, am Donnerstag die 13 jährige Toni, der 8 jährige Otto, die 5 jährige Lncie und die 3 jährige Anna. Nur noch der jüngste Sohn, der 14 Tage alte Hermann, war gesund. Dieser blieb allein bei den Eltern, während man die anderen fünf Kinder mH drei Transportwagen nach dem städtischen Krankenhause am Urban brachte. Am Charfreitag Morgen erkrankte auch der kleine Hermann und um zwei Uhr Nachmittags war er bereits tobt.
Ein Leichtsinniger. Vom Dresdener Landgericht wurde der Referendar Bruno Bernhard Dietrich wegen Betrugs zu 6 Monaten Gefängniß verurtheilt. Er ftubirte in Leipzig, war in Kamenz, Zittau und Dresden als Referendar thättg und bestand 1894 bas Richterexamen. Das sächsische Justizministerium verweigerte ihm jedoch die Anstellung und die Zulassung zur Rechtsanwattschast, da er in leichtsinniger Weise weit übet 1OOOO Mk. Schulden gemacht und den Offenbarungseid geleistet hatte. Dietrich suchte vergeblich bei einer Stadtverwaltung ober einer Handelskammer Stellung. Als auch die Hoffnung aus die Verehelichung mit einer reichen Kommerzien- rathsenkelin gescheitert war, suchte er in betrügerischer Weise Geld zu erlangen und fiel dabei schließlich dem Staatsanwalt in die Hände.
Eine kinderreiche Ehe ist die des Steinttäger Stieberschen Paares, Buttmannstr. 13, in Berlin. Nachdem Frau ©Heber ihrem Manne bereits 24 Kinder geschenkt hatte, gebar die 46 Jahre alte Frau noch ein Zwillingspärchen. Die Kinder find bis auf fünf nach und nach gestorben. Auch von den beiden jüngsten Zwillingskindern ist eins schon wieder aus dem Leben geschieden, während das zweite und die Mutter sich wohl befinden.
So zvfrieden war der Stadttath von West B r o m w i ch mit den langen und werthvollen Diensten, die ihm der Kirchhofaufseher William Finch geleistet hat, daß er diesem treuen Diener feinen Dank durch ein besonderes Geschenk ausdrücken wollte. Er hat mit etwas eigenthümlichem Humor dem getteuen William feierlichst einen Platz auf dem Kirchhofe als Grab für sich und eine versiegelte Urkunde mit der Erlaubuiß, sich in besagtem Grab begraben zu lassen, gewährt. Die Miene, mtt der William das Geschenk empfing, paßte zu seinem Charakter.
Trinkfeste Damen. Wie das „British Medical Journal" mittheilt, haben die Damen Londons
eine Quelle ausfindig gemacht, wo* sie ihrem §ang", Spirituosen zu sich zu nehmen, genügen können. Zuletzt waren es die Conditoreien, welche die Londoner Damenwelt mtt Vorliebe aufsuchte, nicht um Süßigkeiten zu genießen, sondern nm während der beliebten Gänge in die Läden, dem sog. shopping, sich an feinen Liqneuren oder am Cognac zu erlaben. Seitdem dies aber infolge einer Petition der MäßigkeitS- vereine um ein Verbot gegen die Verabreichung von Spirituosen in Conditoreien unbequem geworden ist, trgiefjt sich der Strom der durstigen Londonerinnen in die Apotheken, in welchen sie unter den harmlosen Namen „Pseffermünz-Extrakt", „Lebensstärker" und bergt, das gewünschte Labsal erhalten. Verschiedene Apotheker haben die Situatton erfaßt und besondere Hinterstübchen eingerichtet mit zierlichen Tischchen und Sesseln, damit sich die Damen von der mühevollen Arbeit des shopping, d. h. des Ladenbesuchs ohne zu kaufen, erholen können. Aber auch die durstigen Angehörigen des männlichen Geschlechts haben sich den Apotheken zugewendet. So weiß das „Medical Journal" von einem Mann zu berichten, an welchem das delirium tremens festgestellt wurde, der nur in Apotheken seine Neigung befriedigt hatte.
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Öen vielfachen Verfälschungen der Kraftfuttermittel vollständig schutzlos gegenübersteht.
Femer wurde auch der Reisende der Akttenmühle Herr Schmieder abgehört; derselbe ist von der Akttenmühle mit 2% Provision angestellt und sucht demnach soviel Geschäfte als möglich zu machen, enthält aber seinen Kunden, um seine SBaare besser an den Mann zu bringen, genauere Angabe über die Beschaffenheit der Kleie vor, wie dies im vorliegenden Falle erwiesen ist, wo Herr Schmieder seine „Mischkleie" als mit 25e/0 Weizenkleie und „dem Geringenaus dem Getreide" versetzt bezeichnet und zum Kauf angeboten hat, während doch Herr Direktor Schulze und der Obermüller Kirsch bestätigt haben, daß die Mischkleie meist 50% Weizenkleie und 10% Kornradenschrot, was auch Herr Schmieder wissen mußte, enthält.
Herr Schmieder sagte noch, daß er mehr „Mischkleie" wie .Roggenkleie" verkaufe; dies ist sehr auffallend, da es doch bisher nicht bekannt geworden ist, daß im öffentlichen Handelsverkehr von Händlern oder kleineren Müllern jemals „Mischkleie" angeboten worden wäre; beim Anbieien ist immer nm von „Roggen-" oder „Weizenkleie" die Rede. Daraus ersteht man, wie die Kleiegesckäfie gemacht werden. Es ist wahrlich an der Zeit, daß allen Viehbesitzern das in manchen unredlichen Müller- nnd Händlerkreisen übliche Geschäftsgebahren genügend bekannt werde (§ 193 des H. G. B.), denn dann würde wohl mancher bei Einkauf seiner Kraftfuttermittel, besonders bei Kleie, etwas vorsichtiger sein und mancher bliebe dadurch wohl auch vor Schaden bewahrt.
(„Sächsische Landwirthschaftliche Zeitung.")
AuSputzeu der Obstbäume. Das Ausputzen der Obstbäume ist keine Nebensache, wie Viele glauben, sondern etwas sehr Wichtiges und Noth- wendiges. Bedingung ist von vornherein, nicht zu viel wegschneiden, sondern nur, was weg muß. Und was muß weg? Alle zu dicht stehenden, alle sich trenzenden und sich reibenden Hefte; alle abgestorbenen Hefte und Zweige; alle rissig weghaugende Rinde; alles Moos auf Stamm und Heften, sowie alle Flechten; jede Mistel und throne sie noch so hoch auf dem Baume. Starke Hefte, die weg müssen, fügt man zuerst etwa 1 Meter vom Stamme entfernt ab, so daß noch ein meterlanger Stumpf stehen bleibt; dann wird auch dieser glatt am Stamm abgesägt, worauf die Stelle mtt dem Messer glatt geschnitten und mit Baumsalbe verftiichen wird. Huf diese Weise wird das Schlitzen in den gesunden Stamm hinein vermieden, das beim Hbsägen starker Hefte wegen ihres Gewichtes sonst so leicht vorkommt. Kleinere Zweige entfernt man gleich an ihrem Aus- gangspnnkt. Die Schnittflächen sollen möglichst so gerichtet werden, daß sich kein Wasser darin sammeln kann, sondern daß es abläuft. Zur Entfernung des Mooses und der Flechten bedient man sich der Baum- scharre; die beste Zeit, wo dies Geschäft am leichtesten von Statten geht, ist nach einem Regen. Man hüte sich, sagt die „Frkstr. Zig.", dabei mit dem Baum und seiner Haut grausam umzugehen 1 Wie viel wird gesündigt! Wie manchmal sieht man von Weitem schon an „geputzten" Bäumen gelbliche oder grüne Stellen am Stamm! Wunden von unverständiger Hand geschlagen! Nur die tobte, abgestorbene, rissige Ninde entferne man, die nur noch lose am Stamm
WistuMkmtk
empfiehlt
Altes Bauholz
Landwirtschaftliches.
Eine Kleiefülfchung vor Gericht.
Interessant dürste das Ergebniß der Zeugen- vemehmung in der Klagesache des FreigutsbefitzerS Richter in Thiemendorf gegen die Mühlenbefitzerin perw. H a u b o l d in Oederan, hauptsächlich der Vernehmung deS Herrn Direktor Schulze von der Aktienmühle zu Dresden, sein.
Herr Direktor Schulze erklärte an Gerichtsstelle, daß in der Attienmühle eine sogenannte „billige Kleie" hergestellt wurde und zwar aus Roggenkleie, mindestens 20 Prozent meist aber 50 Prozent Weizen- kleie und einem Zusatz von 5—10 Prozent von sog. Kornradeschrot; jedoch varittten die Mengen dieser Beimischungen immer nach den jeweiligen Vor- iLthen der einzelnen Bestandtheile; diese „Mischkleie", wie dieses zweifelhafte Gemisch dann von dem Herrn Direktor genannt wurde, sei also mitunter mehr, mitunter weniger stark mtt Weizenkleie oder Unrath versetzt. Weiter werde in der Hktienmühle auch noch reine Roggenkleie ohne jeden Zusatz- hergestellt; der von dieser Roggenkleie stammende Unrath werde dann gleichfalls der Mischkleie mit beigemischt; diese zu- sammengemischte, sogenannte „billige Kleie" liefere die Attienmühle schon seit längerer Zett und auch heute noch und verkaufe dieselbe unter dem Namen .Mischkleie" immer um 30—60, meist 50 Pfg. die 100 Klgr. billiger als die andere Kleie. Immer »och ein ganz nettes Geschäft!
Weiter sagte Herr Direktor Schulze, daß in dem inländischen Getreide weniger Unrath vorhanden sei als im ausländischen. Daraus »giebt sich, daß die sächsischen Landwirthe ihr Vieh ahnungslos mit ausländischen schädlichen Unkrautsamen krank und silbst zu Tode füttern können, wie es im vorlieg nden Falle geschehen war, ohne irgendwelchen gesetzlichen Schutz gegen solche „Geschäfts Manipulationen" von Händlern und Müllem zu genießen; denn wenn die Müller ein solches erwiesenermaßen
H. Pauli,
------ Luth.Krrchplatz, empfiehlt sich zum Sttmmen mü Reparireu der Klaviere.
Hahnengasse 4. [2477
Einen guten und billigen 1/ Sonnen- und Regenschirm kauft man noch immer, wie bekannt, bei
K.Bnrbau», Neustadt 19,11 bei Metzgermeister PH. Brühl.
Uederziehe» n Reparaturer stets feiert. (8521
Frankfurter EWkt-Apfelwein in Glas und Flaschen.
Restaurant Geisler.
Fra«kfurterstratze.
Seit 25 Jahren
Schutzmarke hat sich das ächte Liebigache Pudding*« Pulver die Welt erobert, es biet, in Bezug auf Güte das Höchste, was erreicht werden kann. Man achte auf den Namen „Liebig4* und die Schutzmarke. Zu hab. in allen besseren Geschäft, u. Meine & Liebig. Hannover.
FKmpfehle mich den geehrte»
Herrschaften bei vorkommenden Gelegenheiten zum Koche«.
Frau Brandt, Martt AI,
Rosen-, Baum- und Waschpfähle zu haben Kugelgasse 11.
Daselbst eine Schiebkarre mit Kasten billig zu verkaufen.
gencht als bekannter Mißbrauch (Geschäftsusus) aufgefaßt wird, so sieht es sehr traurig um unsere Landwirthschast aus und kann man wohl mit Recht sagen, daß die Landwirthschast nicht den gleichen Schutz durch die Gesetzgebung genießt, wie andere, derartigen Schädigungen nicht ausgesetzte Gewerbe. (23$ Oberr bezeichnete Art und Weise, wie die Landwirthe J durch solchen „bekannten Mißbrauch" bei der Her- _L- Stellung der Mühlenfabrikate, d. i. Verfälschung mit ßM meist aus ausländischem Getreide stammendm Unrctth, nsch^ übervortheilt und am Gesundheitszustand ihrer Thiere ckauft ■ geschädigt werden, ist aber sicher ein Beweis für die (d Nothwendigkeit eines genügenden Futtermittel-
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blatter, !
sowie die Annoncen-Bnreanx von Haasenstein & Vogler in __ ■
Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXXII. Iaüra. i M-sse tn yranfrurt u. M., Berlin, München u. Köln. C S.
Daube & (io. in Frankfurt a. M.. Berlin, Hannover. Sarit 1
Lmmkt-Kkgkldah«.
Bringe dieselbe in empfehlende Erinnerung. (2573
C. Küster, Hotel Matthaei, ____________Bad Marbach.
Bruteier! (Saiantirt reine rebhuhnfarbige Italiener hat abzugeben
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Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg ««d Kirchham. Jllustrirtes Sonntagsblatt. ”■
____________________________________________stlr den »seratentheil- Zoh. Ang. Koch, beide in Marburg.
Für Akademiker
empfiehlt es sich, der diplomatischen Bonmots und vorzüglichen Anekdoten wegen, mit denen man in jeder Gesellschaft brillant unterhält, M. Hartmann’s Buch:
Feiner Humor zu kaufen. Dasselbe ist für 60 Pfennige durch alle Buchhandlungen, wie durch die Expedition d. „ Oberhessischen Zeitung“ zu beziehen. (525
Vergnügungsanzeiger.
Frankfurter Stadttheater. Opernhaus.
Donnerstag, den 22. April: „Der Pfeifer von Hardt." Sonnabend, den 24. April: „Mignon." Sonntag, den 25. April: „Meistersinger."
SchanspielhanS.
n, Donnerstag, den 22. April: „1812." Freitag, den 23. April: „Roman einer Soubrette." Sonnabend, den 24. April: „Marcelle." Schauspiel in 4 Akten von Mtt. Sardou, deutsch von Paul Lindau. Sonntag, den 25. Apill: „Mar- celle." Montag, den 26. April: „Don Carlos."
Verfälschte schwarze Seide.
Man verbrenne ein Müsterchen de» Stoffe», von de» man kaufen will, und die etwaige Verfälschung tritt sofort zu Tage: Aechte, rein gefärbte Seide häufelt sofort zn. sammen, verlöscht bald und hinterläßt wenig Asche von ganz hellbräunlicher Farbe. — Bei fälschte Seide (die lttcht speckig wttd und bricht) breunt langsam fort, (namentlich glimmen die „Schußfäden" weiter, wem, sehr mit Farbstoff erschwert) und hinterläßt eine dunkelbraune Asche, die sich im Gegensatz zur ächten Seide nicht kräusett, sondern trflmmt Zerdrückt man die Asche der ächten Seide, so zerstäubt sie, die der verfälschten nicht. Die Setden-Fadrike« G. Hrnneberg (k. u. k. Hoff.) Zürich versenden gern Muster von ihren ächten Seidenstoffen an Jedermann und liefern einzttne Roben und ganze Stücke porto- und steuerfrei tn's Hans.
Erscheint täglich außer an Werttagen nach Sonn- und « * Feiertagen. — Ouattal-Abonnements-Preis bei der Expe- dition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (eHkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zeile »der deren Raum 10 Pfg.. Reklamen für die Zeile 25 Pfg.