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öchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchham

M 94.

Erstes Blatt

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Kilt das innige fteundschaftliche Verhältniß, welches ischen den erhabenen Repräsentanten der beiden ßenttalmächte Mitteleuropas besteht, er bezeugt aber

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(Nachdruck verboten.)

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l ,3a, die Liebe, das ist die größte unter ihnen Zit Ee der Apostel sagt. Und wer, liebe Ilse, sollte [26 A Dir längere Zeit leben können und Dich nicht

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ibcheu und wieviel Segen ist mir in ihm orden! Ja, ich will hoffen und nicht

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Berantworüich für den allgemeinen Theil: Redakteur M. Hartmann, für den Fnsrratrnthell: Joh. Sag. Koch, beide in Marburg.

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Ueber ihre sanften Züge flog es wie ein Strahl Glücks.

Wie lieb und gut Sie immer zu mir find, Herr Pastor. Nie gehe ich ohne Trost und bung aus ihrem Hause. Wie viele Kämpfe habe hier schon ausgekämpft in diesem selben trauten

i 48.

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Quartal-Abonnemenrs-Prcis bei der Expe­dition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (exkl. Bestellgeld). Znsertionsgebühr für die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.

a darnach lüstern seien, den griechisch-türkischen ieg als Vorwand eines Attentates auf den Frieden benutzen. Rußland sei eins mit den beiden almächten, denn die Integrität der Türkei bilde oen Kernpunkt der russischen Orientpolitik. Der ittelbar darauf folgende Besuch des Kaisers ranz Joseph in Petersburg beweise zur iige, wie groß die Machtmittel find, um zu ver­

laschen Schrittes dem Koupee. Er trug österreichische Generalsunisorm mit dem Großkreuz des Stefans- ordens. Die beiden Kaiser umarmten und küßten sich wiederhott. Kaiser Wilhelm begrüßte sodann die Erzherzoge in herzlichster Weise und schüttelte ihnen die Hand. Nach dem Abschreiten der Ehren-Kompag- nie, währenddessen die Musik die deutsche Hymne spielte, und einer kurzen Begrüßung der übrigen auf dem Bahnhofe erschienenen Persönlichkeiten, begaben sich die Majestäten in einem trotz des leichten Regens ungedeckten Wagen nach der Hofburg. Das Publi­kum, welches längs der Sttaßen Spalier gebildet hatte, begrüßte die Majestäten mit begeisterten Huldigungen.' In der Hofburg wurden die Maje­stäten von dem Oberhofmeister Fürsten Lichtenstein und dem Oberzeremonienmeister Grafen Hunyadi em­pfangen. Se. Majestät Kaiser Wilhelm begrüßte sodann die Erzherzoginnen Bianca, Marie Valerie, Elisabeth und Marie und die Herzogin Adelgunde von Modena, welche den Monarchen erwartet hatten. Inzwischen harten fich der Minister des Aeußeren Graf Goluchowski, der Reichsfinanzminister Baron Kallay, der Kriegsminister v. Krieghammer, die beiden Ministerpräsidenten Graf Badeni und Baron Banffy, die österreichischen Minister, der ungarische Oberhof­marschall Graf Apponyi und die Hofwürdenttäger ebenfalls in der Hofburg versammelt und wurden Sr. Majestät vorgestellt.

Um 12 V? Uhr fuhr Kaiser Wilhelm nach der deutschen Botschaft, um dort das Frühstück einzu­nehmen. Dann begab sich der deutsche Kaiser vom Palais der deutschen Botschaft mit dem Fürften Lobkowitz « das Auswärtige Amt und stattete dem Minister des Auswärtigen Grafen Goluchowski einen mehr als einstündigen Besuch ab. Der Kaiser besuchte auch die hier weilenden Erzherzöge. Abends 6 Uhr fand im Ceremoniensaale der Hofburg Tafel statt, woran Kaiser Franz Joseph und Kaiser Wilhelm mit der gesamutten Begleitung und den Ehrencavalieren, die Erzherzöge, Botschafter Graf Eulenburg, die Mii- gl.eder der Botschaft, Obersthofmeister Liechtenstein, Graf Goluchowski, Szögyenyi und andere Würden­träger theilnahmen. Bei der Tafel trag der Kaiser Franz Joseph die Uniform der 16. preußischen Husaren, Kaiser Wilhelm die Uniform eines öster­reichisch-ungarischen Generals der Kavallerie. Nach 8 Uhr begab sich Kaiser Wilhelm mit Gefolge nach der deutschen Botschaft zum Souper. Die Mitglieder der Botschaft waren ebenfalls zugegen.

hülen, daß das Beispiel Griechenlands Nachahmung finde.

DasNeue Wiener Tageblatt" sagt: Die Zu­sammenkunft des deutschen und österreichischen Kaisers sei wieder ein Moment der Beruhigung für die Welt. Das Ereigniß einer Kaiserzusammenkunft sei stets bedeutsam, werde aber diesmal durch die geradezu gettagene Form der Begrüßung derWiener Abend­post" noch gehoben. Wenn an berufener Stelle ver­kündet wird, daß das Bündniß der beiden Reiche ein Bollwerk wider die Störer des europäischen Friedens ist, und daß zwei mächttge Schutzherren die Ruhe des Welttheiles wahren, so wird durch solche War- nungeu Niemand bedroht, aber es wird damit auch sestgestellt, daß Oesterreich-Ungarn und Deutschland die Verantwortlichkeit höchster und eigenster Art fühlen, wachsende Wirrsale von dem Weltthcile fernzuhalten. Auch alle Pestcr Blätter feiern in sympathischen Ar­tikeln die Ankunft Sr. Majestät des deutschen Kaisers in Wien, der sie angesichts der Lage im Orient eine doppelt erhöhte Bedeutung beruhigender und ftied- licher Natur beilegen.

Zum Empfange des Deutschen Kaisers war eine große Menschenmenge auf der Ringstraße bis zum Bahnhofe angesammelt. Vor 10 Uhr zog mit klingendem Spiel die Ehrcnkompagnie mit Fadne und Musik des 64. Infanterie-Regiments, die Feldzeichen mit Tannenreisig geschmückt, zum Bahnhofe und nahm auf dem Perron Aufstellung. Desgleichen waren die Würdenttäger, der österreichisch-ungarische Botschafter von Szögyeny, der Statthalter Graf Kielmannsegg, die Gemahlin des deutschen Botschafters, die Legations­sekretäre Prinz von Lichnowski und Prinz von Schoenburg, der deutsche Militärattache Oberst Graf von Hülsen - Haeseler mit Gemahlin, der deutsche Generalkonsul Freiherr v. Liebig, der bayerische Ge­sandte Freiherrr von Podewils mit Gemahlin, der sächsische Gesandte Graf Wallwitz und zahlreiche Mitglieder der deutschen Kolonie zum Empfange er­schienen. Um 10% Uhr fanden sich die Mitglieder des Kaiserlichen Hauses, die Erzherzoge Otto, Ludwig Victor, Joseph Ferdinand, Peter Ferdinand, Leopold Salvator, Franz Salvator, Friedrich, Eugen und Rainer ein. Bald nach 10% Uhr erschien Kaiser Franz Joseph in der Uniform eines preußischen Generalfeldmarschalles mit dem Bande des Schwarzen Adler-Ordens und der Kette des Hohenzollern'schen Hausordens. Vormittags 11 Uhr traf Kaiser Wilhelm hier ein. Der Sonderzug fuhr unter den Klängen desHeil Dir im Siegerkranz" in die Bahnhofshalle ein. Kaiser Wilhelm entstieg

Roman von Clariffa Lohde.

(Fortsetzung.)

hoffe das Beste, liebe Ilse," sagte und das mußt Du auch."

Kaiser Wilhelm II. in Wien.

W. Wien, 21. April. Die gestrigeWiener

hatte sich nur wenig verändert. Ebenso schlicht und einfach, wie ehedem Ilse von Bellin, trag sich auch die Freifrau von Menzelen: ein graues Kleid, Wolf liebte diese Farbe, weil er sie in ihr zuerst ge­sehen hatte, wenn auch aus kostbarerem Stoffe, ein runder Sttohut auf dem glatt gescheitelten Haar, so war sie früher gegangen, so ging sie auch heute. Aber innerlich war sie eine Andere geworden. Der Friede, das sttlle Genügen, mit dem sie sich selbst in die ost wenig erquicklichen Verhältnisfe im Hause der Mutter gefunden hatte, war von ihr gewichen. Eine Unruhe erfüllte sie, die beklemmend auf ihr Gemüth wirkte, Wünsche waren in ihr lebendig ge­worden, ein Hoffe», ein Sehnen, das sie früher nicht gekannt. Sie hatte geglaubt, sich daran genügen lasten zu können, für den geliebten Mann zu sorgen, ihn zu pflegen wie einen thrareu Kranke», besten Genesung schon allein den besten Loh» für alle Mühe» und Opfer gewährt; jetzt aber wußte sie, daß das nicht befriedige» konnte, daß ein heißes Verlange» in ihr aufgestiegen war, auch die Liebe des Genesenden zu gewinne», der mit ihr durch die heiligste» Bande verbunden war. Würde ihr das je gelingen? Wolf war immer aufmerksam, immer freundlich gegen ste; aber noch sprach er von dem Tode als von etwas Ersehntem, noch war er im Gemüth zerfalle» mit fich und der Welt, und ttotz aller Artigkett des Kavaliers, die er ihr bewies, hatte fie noch nie einen wärmeren Strahl in seinem Auge aufleuchte» sehe», »och nie einen Klang in feiner Stimme gehört, der ihr ein zärtlicheres Empfinden verrcühen hätte. Ein leiser Seufzer hob bei diesen Gedanke» ihre Brust. Gleich aber schalt fie fich selbst wegen solcher Schwäche. Hatte fie ein Recht zu beklagen und zu vermisten, was er ihr zu geben ja nie versprochen?

Ilse, Ilse!"

Wieder begrüßten sie, wie damals, als fie nach Wolfs Werbung, Rath und Trost suchend, zu dem trauten Pastorhause gewandelt war, die jubelnden Stimmen der beiden Mädchen, wieder wurde fie um- balst und geküßt, und die Pastorin suchte mit milden Worten dem Uebermaß der Zärtlich kett der Kinder zu wehren.

Man bestimmte fie, von Gattersberg zu erzählen. Es solle ja (dort so herrlich sein, habe der Papa gesagt, meinte Elsbeth, ein so altes interessantes Schloß. Ach, fie liebe alte Schlösser so sehr und brenne darauf, so nach Herzenslust einmal fich in einem solchen tummeln zu dürfen.Und nicht wahr, Ilse," schloß fie,wenn Du vo» der Reise zurück- kehrest, darf ich auch einmal Dich besuchen, und Du zeigst mir Alles, Alles!"

Ilse nickte mit leichtem Erröthen. War fie denn wirklich so Herrin in Gattersberg, daß fie Jemand dorthin einlaben konnte? Wolf hatte ihr, so sehr sie eS gewünscht, »och nicht das Anerbieten gemacht, ihre alten Freunde bei fich zu empfangen, im Gegenthett auf ihre leise Anspielung abwehrend geantwortet, daß er vorläufig sich am wohlsten fern von allem Verkehr fühle und fich gerade deßhalb so sehr nach Gattersberg gesehnt habe, um allein und unbehelligt zu sein. '

Und wohin geht die Reste?" fragte die Pastorin. Ist der Ort schon bestimmt?"

Ilse verneinte das. Noch immer wäre ihr Gatte nicht zum Entschluß gekommen; jedenfalls ginge er nicht nach der Riviera oder Egypten, wo es jetzt von Fremden toimmelte, sondern an irgend einen einsamen Ort. Noch schwanke die Wahl zwischen Sizilien und Korfu.

Du Beueidenswerthe!" rief die kleine Meta.

^schließt und künstlich hart zu machen sucht? Dein fette verehrt und achtet Dich, sonst hätte er Dich Mt zu feinem Weibe begehrt und Achtung und ferehrung find die Grundpfeiler, anf denen die febe fich aufbaut. Jetzt aber komm mit mir," 8te er fich erhebend hinzu,zu Frau und Kindern, * Dich im Wohnzimmer mit dem Frühstück schon Zarten."

Ilse folgte schweigend seiner Auffordernng. Beim ferbeigehe» fiel ihr Blick unwillkürlich in den siegel, und fie erschrak ein wenig vor dem ihr ^>tz fremd erscheinenden Ausdruck ihres Grfichts. fech nie war es ihr so zum Bewußstein gekommen, in diesem Augenblick, daß fie nicht mehr dieselbe fer, wie früher. Ihre äußere Erscheinung zwar

it jetzt wieder einander begegnen. Zwei mächtige tone der Ruhe Europas bieten einander brüder- « Gruß, fühlen sich eins in dem Bewußtsein ihrer chichilichen Sendung, und die Völker, denen die rsehung ste zu Lenkern gesetzt, blicken zu ihnen s voll liebenden Verttauens und fester, begeisterter erstcht. Sie wissen, daß über ihnen und ihren chicken zwei edle Häupter wachen.

Der Leitartikel derNeuen Freien Presse" be-

Marburg

Freitag, 23. April 1897.

Vom griechisch-türkischen Kriege.

Einem Berichterstatter des PariserJournal" hat König Georg von Griechenland sein Herz ausgeschüttet. Wenn der König such in seinem Lande nicht viel mehr als ein Exckutivbeamter der geheimen Gesellschaft ist, so beanspruchen seine Aeußer- ungen doch ein psychologisches und fast pathologisches Interesse, denn eine solche monströse Verdrehung wäre selbst für einen eingeborenen Griechen eine aner- kennenswerthe Leistung. Nachdem der König ein­dringlich von seinem Wunsche geredet, den Frieten zu erhalten, fuhr er fort: Ich gehöre nicht zu denen, die den Krieg leichten Herzens heraufbeschwören. Aber wenn ich auch geduldig in der Hoffnung ge­wartet habe, daß die Mächte ihren Jrrthum einsehen, so habe ich doch keinen Tag der Arbeit vergehen lassen, um die Armee und die Marine in Stand zu setzen. Der König sprach dann seine Entrüstung über die gegen Griechenland erhobene Anklage aus, daß es die Türkei zur Kriegserklärung herausgefordert habe. Die Wahrheit ist, sagte der König, daß man uns ohne Grund angegriffen hat oder daß man Be­fehl gegeben hat, uns anzugreifen. Offenbar ist es nicht die Türkei, mit der wir Krieg führen, ist es nicht Kreta, das uns entzweit hat. Wir haben nicht daran gedacht, die Türken anzugreifev, und fie dachten nicht an einen Krieg mit uns. Jntriguen sind im Spiele, die mau später kennen lernen wird. Kurz, wir haben heute alle Mächte gegen uns, ganz be­sonders eine gewisse Nation. Ich frage nicht webhalb, ich kann es mir selbst nicht erklären. (!) Indessen, wenn .man den Krieg wollte, so hat man ihn jetzt. Das ist das Werk des europäischen Con- certcs. Der König erhob dann gegen die Blockade von Kreta Einspruch und besprach endlich die Mög­lichkeit eines allgemeinen Krieges. Es ist begreiflich, daß für uns, nachdem Europa uns in den Krieg ge­stürzt hat, nicht mehr die Rede sein kann, ihn zu be­grenzen. Unsere Flotte ist berufen, eine wichtige Rolle zu spielen. Sie werden es in Kurzem sehen. Der Hellenismus begreift, daß er jetzt siegen oder ver­schwinden muß. Er hat hinreichenden Muth, seine Rechte zu vertbeidigen. Die kretische Frage ist ei» großes Verbrechen gegen Recht und Menschlichkeit. Jetzt beginnt die Strafe. So verkehrt sieht sich also die Lage im Kopfe des Königs der Griechen an. Da ist natürlich auch das Mitleid noch recht fern!

Es wird versichert, daß der bulgarische Agent am 20. d. M. beim Sultan auf Er- theilung der versprochenen Berathe gedrängt hat mit

Korfu! Wie interessant! Gibt es denn da auch noch Räuber? Ach, wenn Ihr dort angefallen würdet, das müßte doch himmlisch sein. Das Löse­geld zu zahlen, würde dem Baron ja nicht schwer fallen, so daß es Euch nicht an's Leben gehen kann." Der Pastor verwies dem Töchterchen fein einfältiges Geschwätz.

In Korfu ist es so civttisirt wie hier bei uns," belehrte er.Da wohnt der Baron mit Ilse in einem eleganten Hotel und athmet die weiche, schöne Luft des meerumkränzten Eilandes. Weiteres ver­langt er nicht, nud gefahrvolle Touren in das Innere der Insel, die übrigens durch die Engländer, die sie eine Zett lang besaßen, mit den schönsten Sttaßen versehen fein soll, wird er sicher in feinem Zustande nicht unternehmen."

Ilse hatte ihren Kutscher in dem dem Pfarr- Hanse gegenüberliegenden Hotel ausspannen lassen. Die anderen Besuche bei der Familie des Doktors und ihrer Mutter wollte ste zu Fuß machen. Von dem Hause der Mutter sollte der Wagen sie bann abholen.

Frau Doktor Balzer, bei ber fie zuerst vorsprach, behanbctte die junge Frau, die fie »ach ihrer Ver- heirathung zum ersten Mal bei fich sah, in sehr ge­zwungener Weife, als die hoch über ihr stehende vornehme Dame, knixte vor ihr wie vor einer ganz Fremden und kam über die übliche» Redensarten nicht hinaus. Da Ilse, selbst »och befangen, den richtigen Ton gleichfalls nicht zn finden vermochte, waren beide Theile ftoh, als fie fich zum Abschied die Hände schütteln konnten.

(Fortsetzung folgt)

Jllustrirtes Sonntagsblatt

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blatte«, sowie di« Annoncen-Bnreaux von Haasenstein & Vogler in Frankfurt a. M., Caffel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXXII

Moss« in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, EL. x) J tr

Daube & Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

wn in Geduld und Siebe, jntti Der Pastor lächelte.

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mitt, jlbnldpost" widmet der Ankunft des deutschen .Kaisers einen Begrüßungsartikel, worin sie aus- hulj« fihn, daß Wien, dem Zuge seines Herzens folgend, j, K da Kaiser in ehrfurchtsvollster Huldigung unb freubiger : 7 U| Sympathie willkommen heißt unb sagt: Der Besuch retti des deutschen Kaisers am Wiener Hof ist mehr als chi Akt herkömmlicher Courtoisie. Er besiegelt aufs

(zgßimt, anknüpfend an diese Begrüßungsworte der ktott'Mener Abendpost", die Begegnung ber beiden onarchen sei ein weithin sichtbares Signal, daß ohne die Mitwirkung Englands, Frankreichs filleb Italiens der Friede auf ber Grundlage der Er- IlllMlluna der Integrität der Türkei gewahrt werde (2gMrch mächtige und entschlossene Schirmherren, sowie ' dringende Warnung für jene Balkanstaaten, die

l , «ich in entschiedenster, keinem Mißverständniß zu- gänzlicher Art die unerschütterliche Festigkeit des ~T,J Fncdensdundes, welcher mehr als je seine Kraft und jn« seinen Beruf, ein Hort der europäischen Ordnung, sgL. ein Bollwerk wider die Störer zu [ein, offenbart. «>. Der Gedanke, welcher den Schöpfer» dieses Bünd- File Ees vorschwebt als ein hohes, weltbeglückendes Ziel, ' fort, verkörpert in den beiden Friedensfürsten,