ober 1 o
OAt, ns tt>;n
Erstes Blatt.
D:e nordamerikanischc Zolltarifpolitik.
N
kann.
nd
(2<
(Nachdruck verboten.)
eyer
i tn
a
* wird sie immer bleiben, wie oft soll ich es Dir
u.
afiej
Ein abweisender Blick traf die Unverbesserliche.
ufev
und baute darauf seine Zukunftspläne für seine diplomatische Carriöre; denn er brauchte unter allen Umständen eine bedeutende jährliche Zulage, um an's Heirathen denken zu können. Daß Wolf des Onkels Liebling und der in Aussicht genommene Erbe von Gattersberg sei, das hatte er stets gewußt. Doch glaubte er, nach der kurz vor dem Tode seines Vaters erfolgten Versöhnung der Brüder, daß der Onkel ihn aus seinem Kapitalvermögen entschädigen würde, um so mehr, als er genau wußte, wie wenig ihm von seinen Stiem hinterlassen worden war, wie er schon von seinem kleinen Kapttal zehren mußte, um sich durch die gehaltlose Assessorzeit durchzubringen. Und er gehörte nicht zu Denen, die wenig gebrauchen. Der Präsident hatte ein vornehmes Haus geführt und den einzigen Sohn etwas verwöhnt. Axel hatte sich selbst vermögend geglaubt, besonders da der Vater auch einige Schulden, die er während seiner UniverfiEtszeit in Heidelberg gemacht, unbeanstandet getilgt hatte. Erst nach dem Tode des Präsidenten war er über dessen wirkliche Verhältnisse aufgeklärt worden, Verhältnisie, wie man fie oft in den höheren Beamtenkreisen findet. Das Gehalt ist gewöhnlich nicht hoch genug, um den Repräsentationspflichten nach Wunsch zu genügen, und da wird allmählich das Privatvermögen, wenn es nicht sehr bedeutend ist, hinzugesetzt, so daß nach dem Tode des Hauptes der Familie oft Mangel und Roth das Erbtheil der Hinterbliebenen wird.
Die Eröffnung des Testaments seines Onkels war daher für Axel niederschmetternd gewesen. Statt des erhofften, ihn über alle Sorgen hinweghebenden Vermögensantheils eine Rente von wenigen hundert Thahlern jährlich, die der begünstigte Vetter ihm auszuzahlen hatte, so lange er dieser Zulage noch bedürfen werde. Das war hart, und eine gewisse
unerwünscht, sich in dieser Sache zu äußern, hat er doch schon bei ftüheren Gelegenheiten sich gegen amerikanische Uebergriffe recht deutlich ausgesprochen.
Die „Freisinnige Zeitung" aber scheint ihrem Rathe, die Interpellation todtzuschweigen, selber nicht zu trauen, denn sie ergreift die Initiative zur Mobilmachung des ganzen fteihändlerischen Heerbannes. Die Handelskammern sollen sich rühren, die Kommu- ualfteisinnigen werden nicht zurückbleiben und auch die Gewerbevereine werden wieder ihr Sprüchlein hersagen. Der Erfolg dieses Mobilwachungsmanövers war ja in der letzten Zett manchmal ein ganz erklecklicher. Wir erinnern nur an die auf ein solches Geschrei hin erfolgte Umformung der Handwerkervor- lage. Solche Erfolge reizen den Appetit und darum ist es nicht zu verwundern, daß auch der unschuldigen Interpellation gegenüber vom Generalgewaltigen des Freisinns die Mobllmachung des Manchester-Heerbannes verfügt wird.
Noch steht in Amerika das Votum des Senats betreffs der Beschlüsse des Repräsentantenhauses aus. Es ist nur zu wünschen, daß dort die Mehrzahl der Erhöhungsvorschläge abgemildeit wird, damit ein erträgliches Verkehrsverhältniß weiterbestehen kann. An demselben haben, wie gesagt, beide Staaten ein gleiches Interesse.
Einen landwirthschaftlichen Noitzsch r e i erhebt ein vogtländischer Bauer im „Vogtländischen Anzeiger und Tageblatt". Er schreibt u. a.: „Die Lage von uns vogtländischen Bauern, ich schreibe aus eigener Erfahrung, ist zur Zeit eine so erbärmliche, daß wir bei fortdauernden schlechten Getteide- preisen langsam aber sicher dem Ruin entgegengehen. Ein Mann, welcher ein schuldenfteies Gut sein eigen nennt, kann es wohl noch längere Zeit mit ansehen, weil er zuzufetzen hat, — ernähren kann er sich und seine Familie von den Erttägnisien seines Gutes nicht. Weit schlimmer steht es aber mit denen, deren Güter, mit Hypotheken beladen, kaum fähig find die Zinsen aufzubringen. Mögen auch viele Banken zu außerordentlich billigem Zinsfuß Gelder verleihe», mögen auch noch so viele kleinere Hilfsmittel zu Ge
beiden Staaten im Jahre 1891 ein Abkommen getroffen, in welchem für den deutschen Zucker die Anwendung rigoroser Zollmaßnahmen ausgeschlossen und in dem für das amerikanische Fleisch das Verbot der
Erscheint täglich außer an Werttagen nach Sonn- und Feiertagen. — Quartal-Abonnemems-Preis bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Psg. (exkl. Bestellgeld). Jnserrionsgebühr für die gespaltene Zeile
tag
(» hfoll
sie einfach nicht die Abmachung, wenigstens nicht dem Sinne nach, ein. Sie nehmen de facto die Konzession, wir find deßhalb auch in der Lage, bezüglich des amerikanischen Fleisches wieder freiere Hand zu erhalten.
Am besten ist es ja für beide Theile, wenn die Handelsbeziehungen so geregelt würden, daß der Güteraustausch zwischen bliden wenig gehemmt wäre; wenn aber die Vereinigten Staaten eine Abmachung und die Grundlage derselben zerstören, so hat Deutschland natürlich auch nicht mehr die Verpflichtung, sich daran zu halten. Von diesem Gesichtspunkte aus wird man die Interpellation betrachten müssen, welche int Reichstage von den beiden konservativen und der nationalliberalen Partei ausgeht und die verbündeten Regierungen auffordert, sich darüber zu äußern, ob fie sich noch an die Abmachung von 1891 gebunden erachten. Es ist zweifellos, daß die Interpellation schon gleich nach den Osterferien zur Besprechung gelangen wird. Man wird dann ja die Antwort der Regierungen Deutschlands auf das Vorgehen der Vereinigten Staaten Nordamerikas hören.
Diese konservative Interpellation macht übrigens schon, bevor fie zur parlamentarischen Verhandlung gelangt, den Freihändlern große Schmerzen. Grotz- müthig, wie die Freihändler einmal sind, wollen sie auch denjenigen Ländern, die hochschutzzöllnerisch verwaltet werden, die niedrigsten deutschen Zölle bewilligen, ja, fie würden bereit fein, auch jenen Ländern gegenüber die nationalen Zollschranken zu beseitigen. Geschieht das wirklich aus Furcht vor einem Zollkriege ? Wir glauben nicht; denn für so feige und erbärmlich möchten wir auch unsere freisinnigen Gegner nicht halten. Wir sind vielmehr der Ansicht, daß nur das Interesse für den importierenden Großhändler, das ja die Linke bisher stets so erfolgreich üertreten hat, auch für die neueste Parteinahme des Freisinns für die liebenswürdigen Amerikaner maßgebend ist.
Possierlich nimmt es sich aus, wie eifrig sich in dieser Sache die „Freisinnige Zeitung" in's Zeug legt. Jedes Mittel wird darin versucht, um entweder die Beantwortung der Interpellation zu verhindern oder auf die Reichsregierung einen Druck auszuüben. Das Organ des Herrn Richter, der stets die Ansicht vertreten hat, die Minister seien nur dazu da, um dem Reichstage auf jede Frage Rede und Antwort zu stehen, deutet darauf hin, Herr Frhr. v. Marschall solle die Beantwortung der konservativen Interpellation ablehnen, weil es sich um eine Anfrage bezüglich der auswärtigen Politik handle. Vielleicht aber ist es dem Herrn Staatssekretär des Auswärtigen gar nicht
Frage, ob allein die Aufhebung des Verbots der Verbindung politischer Vereine auszusprechen sei. In dieser Hinsicht herrscht völlige Uebereinstimmung dahin, daß eine solche ifolirte Maßnahme weder räthlich noch erreichbar sei. Mtt der Hinfälligkeit der Unterstellung entgegengesetzter Strömungen in der Regierung fallen natürlich auch die daran geknüpften Schluß- folgernngen von selbst zusammen. Was nun die anderen Punkte des Vereins» und Versammlungsrechts anlangt, deren Aeuderung in Frage ist, so ist natürlich von einer Vorlage nach dem Muster der Umsturzvorlage von 1895 nicht die Rede. Aus- ftreuungen dieser Art gehören in das Reich der Fabel und tühren wohl mir daher, daß bei den parlamentarischen Erwägungen die bei jener Vorlage vom Parteistandpunkte gemachten ungünstigen Erfahrungen eine größere Rolle gespielt haben. Es hat fich stets nur darum gehandelt, den schlimmsten Mißbrauch des Vereins- und Versammlungsrechts im Interesse der öffentlichen Sicherheit, insbesondere der Sicherheit des Staates einen Riegel vorzuschieben sowie einige gänzlich veraltete Bestimmungen des geltenden Rechts durch den Bedürfnissen und Verhältniffen der Gegenwart entsprechende Bestimmungen zu ersetzen. In letzterer Hinsicht dürste auch in denjenigen parlamentarischen Kreisen, mit bereit Unterstützung zu rechnen ist, keine Meinungsverschiedenheit bestehen, in ersterer Hinsicht kann man, zumal wenn parteiattischen Rücksichten ein entscheidendes Gewicht beigelegt wird, zu verschiedener Auffassung gelangen. Jedenfalls liegt aber weder nach der einen noch nach der anderen Richtung ein Anlaß vor, fich aufzuregen, man wird vielmehr die weitere Entwickelung rnhig abwarten können.
»O
Roman von Clariffa Lohde.
(Fortsetzung.)
mein Himmel, Axel wird fich ja am Ende
»ett, «se, tert,! rett, stuei
Damit drehte sie sich, den Kopf hochgehoben, von Cousine ab und trat in ihr Zimmer, die Thür ftft hinter fich zuziehend.
Umschau.
An Nachrichten in der Presse über die Aussichten einer Novelle znm preußischen Vereinsgesetze, welche an sich nur auf Kombination und Eiuzeläußernngen zu beruhen scheinen und weder ein vollständiges noch zutreffendes Bild des wirklichen Sachverhalts geben, knüpfen sich wiederum die üblichen Aeußerungen über Verschiedenheiten des Standpunkts innerhalb des Staatsministeriums. ES werden insbesondere der Herr Reichskanzler und der Herr Minister des Innern als die entgegengesetzten Pole bezeichnet. Ein Blatt fordert den Herrn Reichskanzler sogar direkt ans, auf Grund dieser angeblichen Meinungsverschiedenheit einen Personenwechsel im Ministerium des Innern herbeizuführen. Die Aeußerungen beweisen eine völlige Sachunken ntniß. Der einigermaßen Unterrichtete weiß, daß der Minister des Innern sich in der Frage der Revision des preußischen Vereins- und VersammlungS-RechteS im Ganzen wie im Einzelnen in vollster Uebereinstimmung mit dem ganzen Staatsministerium einschließlich deS Ministerpräsidenten befindet. Dies gilt insbesondere auch betreffs der
7.
Die Ausstellung war eben erst geöffnet worden. Käthe hatte sie nur einmal flüchtig gesehen. Jetzt stand sie in dem Saale der Secesfionisteu, ganz vertieft in das Studium dieser neusten Malerei.
„Mein Himmel, so halte Dich doch nicht so lange bei dieser häßlichen Nacktheit auf," flüsterte Elly ihr zu und zupfte an ihrem Aermel. „Du erregst schon Aufmerksamkeit."
Käthe schüttelte den Kopf:
„Bitte, geh' mit der Tante zu einem andern Saal, wenn Dein zartes Gernüth durch die neue Kunst fich verletzt fühlen sollte. Mir ist sie intereffant, und Axel, wie ich glaube, auch, oder nicht?" Sie wandte fich an den Genannten, der neben ihr stand und rntt Aufmerksamkeit das von Elly beanstandete Gemälde betrachtete.
Axel von Menzelen war im Gegensatz zu seinem Vetter Wolf eher klein als groß von Gestalt, mit einem feinen ausdrucksvollen Kops, und durchaus gemessen vornehmer Haltung. Er sah klug aus, und war es auch, doch lag eine gewisse Kühle auf feinen Zügen, eine gewollte Zurückhaltung, die eine Annäherung nicht erleichterte. Jeder, der Axel genauer kannte, hätte ihn einer heißen Leidenschaft für unfähig gehalten, und doch hatte er fich von ihr forf- reißeu lassen und sich in die schöne Miß Graham bis über die Ohren verliebt. Vielleicht hätte er sich aber doch gleich nach dem Bekanntwerden ■ von ihr losgerissen, wenn man die beiden Damen Graham in Kissingen nicht für Millionärinnen auSgefdjrieen und tausend ganz unglaubliche Dinge über ihren Reichthum, ihre verschwenderische Lebensfühmng aus- geftreut hätte. Daß dieses Gerede, wie gewöhnlich, sehr übertrieben war, hatte er nur zu bald gemerkt; dennoch hielt er sie noch immer für sehr vermögend
als Mc. Kinley zum Präsidenten der Vereinigten 5itaaten von Nordamerika gewählt wurde, wußte alle Welt, daß er das kleinere liebel unter den zu dieser Wahl ausgestellten Kandidaten war. Sein Gegner war für Geldverschlechterung, er für Zollerhöhung, als die Pläne auf Geldverschlechterung mtt der Wahl Me. Kinleys gefallen waren, war man in »eiten Kreisen auch der europäischen Nationen erfreut darüber. Um so unangenehmer muß jetzt der Eindruck sein, den diese Kreise und mit ihnen ganz Europa von dem Vorgehen beS neuen Präsidenten in Sachen ber Zolttarifpolttik erhält. Für bie verschiedensten Waaren, bie bisher Nordamerika von Europa bezogen hat, werben Zollsätze in Vorschlag gebracht, welche den späteren Export wesentlich erschweren beziehungs-
Mißstimmung gegen Wolf, für ben er so niemals Sympathien gehegt hatte, nur erklärlich. Dennoch hätte er jetzt Alles barem gegeben, baß dieses Duell vermieden, Wolf nicht von feiner Kugel tödtlich getroffen worden wäre. Er, der jeden Eklat haßte, jetzt in aller Leute Mund, von den Einen verurtheilt, von den Andere bedauert; beides war ihm in der Seele zuwider. Und dazu das Verhalten seiner Braut, die schon nach der Mtttheiluug über den Wortlaut des Testaments eine gewisse Enttäuschung nicht hatte verhehlen können, jetzt aber geradezu den Verlobten anklagte, daß er den Vetter nicht geschont habe. Ihr Verhütten war in letzter Zeit so launisch, so veränderlich geworden, daß er fich oft fragte, ob er sich in ihren Gefühlen doch nicht getäuscht, und fie für Wolf, wie er eine Zeitlang gefürchtet, mehr empfunden habe, als für ihn selber! Dann war eS immer Mrs. Graham, die zwischen ihm und ihrer Tochter wieder ausglich und eS zu feinem Bruche kommen ließ. Seine Verstimmung aber wurde dadurch doch nicht gehoben, und nur in Käthes Gegenwart, die einen eigenen besänftigenden Einfluß auf ihn übte, verschwand sie zuweilen. Deßhalb suchte er auch wie heute ihre Gesellschaft mit Vorliebe auf, so oft er von feiner Braut getrennt fein mußte, wie es jetzt bei häufig wiederkehrenden Migränezuständen, vielfach vorkam. Die Geheimräthin und Elly hatten bereits eine Anzahl der Hauptsäle durchschritten, als Käthe und Axel noch immer bei den Seeessionisten weilten.
Hier und da hatten sich vor einzelnen Gemälden Gruppen gebilbet, in denen lebhaft diskutirt und gelacht wurde. Einer oder der Andere wandte fich inbignirt ab. Mancher jedoch gab seiner Bewunderung auch Ausdruck: das war etwas Neues, etwas heran- bämmerb Großes, ein Umschwung ber ganzen Kunst!
Marburg
Donnerstag, 15. April 1897
an ■
0.
,en i rit « kann.
wch tröffen lassen, wenn es so kommen sollte, unb ich weiß Eine," fügte Elly, sich an Käthe schmiegenb, flüsternd hinzu, „bie ihn gewiß gern tröffen würbe."
„Elly!" Unmuthig stieß biefe bie Uebermüthige von sich. „Du scheinst gar nicht zu wissen, wie sehr Du mich durch solche unbedachten Reden be- lndigst."
„Aber Käthe," lentte diese, nun eingeschüchtert rin, „verstehe doch nur einen Scherz!"
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition diese- Blatte-, sowie die Annoncen-Bureanx von Haasenstein & Vogler in Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf xxxil. Iabra Moise in Frankfurt a. M„ Berlin, München u. Köln, C. L. ö
Daube & Co in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
affe 3 unseres Zusammenlebens, daß ich nicht zu dem Heere —T"] i »on Mädchen gehöre, die nach einem Manne ' ® - schmachten. Meine Kunst ist meine einzige Liebe, und
„Auch Scherze vorletzten, wenn fie tattlos find," bell fuhr Käthe noch immer heftig erregt, fort. „Eines (i - Wenigstens sollte Dir Har geworden fein während
; , w -OvlUX, IVU» ivtup; utu UVV*
oder1 ich baS Gespräch abbreche und an meine Arbeit gehe. „'3 3ch habe noch einige Striche an meinem Bilde zu e° Sachen, ehe die Farben ttocken werden, und möchte
[2 Euch nicht auf mich warfen lassen."
lusv, atii 3.
MWD MW Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
G^undLoklag: 2 oh. Ang. Koch, Universitäts-Buchdruckerei in Marburg, Verantwortlich für den allgemeinen Theil: Redattenr M. Hartmann,
Redaktion und Expedition: Marti 21. ***” v VVIUIU für den Ktteratentheil: Joh. Ang. Koch, beide in Marburg.
»eise verhindere werden.
Jede Nation hat das Recht, ihre inneren Verhältnisse zu regeln, wie sie will. Indessen die Vereinigten Staaten haben doch auch handelspolitische Abmachungen getroffen, welche ihnen Rücksichtnahme aaf andere Staaten auferlegen, und diese Abmachen i nngen namentlich werden bei einer Betrachtung der tit d neuesten Phase in der nordamerikanischen Zolttarif- politik in Frage kommen. Eine solche Abmachung ist auch mit Deutschland vorhanden. Deutschland hat f an freundschaftlichen Verkehrsbeziehungen zu den Ver- L einigten Staaten ein Interesse. Zucker, Textilwaaren, * Leder und Lederwaaren u. a. m. werden in Mengen
Zz Wiederholen?"
** , „Käthe, Käthe, wenn das Wort eine Brücke wäre, — ich ginge nicht hinüber."
dorthin ausgeführt, deren Werth sich auf viele Millionen beziffert. Andererseits hat Nordamerika v. Jutereffe an dem Absatz seiner Produtte, namentlich )Q)( lrndwirthschaftlicher, nach Deutschland. Gute Ver- kehrsbeziehungen sind also für beide Theile von Nutzen. Auf Grund dieser Erkennfniß ist zwischen
Einfuhr nach Deutschland aufgehoben wurde. Wenn unn die Vereinigten Staaten in ihrem neuen Zoll- tarif die Sätze für eine große Anzahl von Waaren erhöben, so berühren sie schon die Grundlage des -»in freundschaftlichen Verkehrs, auf welchem dieses Ab- - Mumien geschlossen ist. Suchen sie aber gar noch den
Zoll für Zucker in die Höhe zu schrauben, so halten