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Demagogische Entstellungskünste.

h. Nachdem das Preußische Abgeordnetenhaus sich ix dritter Lesung außer bet § 45 der L.-G.-O. der neuen Städte- und Landgemeinde-Ordnung fit unsere Provinz Hessen-Nassau im Sinne

Abgeordnetenhaus als Landrathskammer bezeichnet, aub da der Ausarbeiter der Entwürfe, Herr Geh. Ober-Regierungs-Rath Trott zu Solz früher Landrath unseres Kreises Marburg gewesen, so werfen seinen Wählern die Demokraten jetzt vor, daß sie selbst sich de» Todtengräber ihres unersetzlich guten bisherigen Kommunalwahlrechts in de» Landtag zewählt hätten!

Bon vornherein war die Befürchtung ausgesprochen worden, daß bei der diesmaligen Ersatzwahl im Schwetzer Kreise die Polen als Sieger hervor gehen könnten; und so ist es leider auch gekommen. Der Umstand, daß die Sachsengänger, die ein zahl­reiches polnisches Kontingent stellen, im Lande be- halien worden sind, ist fteilich nicht allein die Ur­sache des polnischen Wahlsieges; sondern west mehr noch die entenfive Verhetzung der Polen gegen das Deutschthum hat diesen Erfolg herbeigeführt. Im Jahre 1800 find 6636 deutsche und 6583 polnische, zusammen 12219 Stimmen, abgegeben worden; 1893 verminderte» fich diese Zahlen auf 6210, bezw. 6841 bezw. 12252 Stimmen. Diesmal aber hat die Wahlbetheiligung um rund 2650 Stimmen zu­genommen und von diesen fielen auf den Kandidaten der Deutschen nur 750; auf den der Polen aber 1900 Stimmen. Anscheinend haben also beide Theile das Möglichste gethan, um ihren Anhang zur Wahlurne zu bringen und die Wahl hat wohl das rrübe Ergebniß gehabt, weil von den Wählern pol­nischer Abstammung niemand zu Hause geblieben, sondern durch die, bei den polnischen Agstatoren be­sonders beliebten terroristischen Mittel gezwungen wo den ist, dennationalen* Kandidaten zu wäuleu. Da nach der statisti chen Aufstellung aus dem Jahre 1893 die Bevölkerung des Kreises Schwctz unter 1000 Einwohnern nur 482,8 Deutsche, dageg n 516,8 Polen zählt, ein Verhältniß, das sich au geflchtS der polnischen Propaganda kaum verbessert haben dürste ist der Wahlausfall, so bedauerlich er ist, nicht zu verwundern. Die polnische Reichs- tagsftadion zählt nunmehr 20 Mitglieder. Es ist ein trübes Verhängniß, daß in der deutschen Volks- verttetung die Zahl der anttnattonalen und destruk­tiven Elemente von Wahl zu Wahl zunimmt. Es ist aber nicht zu verkennen, daß diese Zunahme von dem Zeitpunkte an datiert, wo die Reichsleitung mit demMulhe der Kaltblütigkeit* angeblichberech­tigte* Forderungen jener Elemente zu befriedigen gesucht hat.

»einwesen in irgend einer Hinsicht etwa bester sei, «li daS neue? Wo ist Jemand, der in der That die Behauptung vertreten möchte, daß der WahlmoduS etwa irgend prakttscher oder sonstwie besser in der bisherigen Gemeinde - Ordnung sei, als der nene? llud wo ist Jemand, der da sagt und wirklich davon überzeugt ist, daß dem Hessen-Volke in der bis- hengen Gemeinde-Ordnung mehr Wahlrecht zuge- standen habe, als in der neuen, welche gerade das den Abhängigen bisher vorenthaltene Wahlrecht auf »eite Volkskreise ausdehnt? Die Behauptungen der Demokraten find einfach Entstellungen und Ueber- tteibnngen gewissenlosester Art!

Da habt Ihrs nun,* rufen diese Demokraten W den Wählern zu,warum habt Ihr einen Land-

Demokraten d'ese Neuerung als einen Popanz für bie armen Knrheste» hinstellen, der als Ausgeburt der ttastestenReaktion* sie nun mit einem Male des besten Wahlrechts beraube, was man überhaupt für Gemeinde-Wähler jemals geschaffen. Die Reattion wstd damit des Näheren begründet, daß man das

die Augen für immer zndrücken wüsten. Nun war er allein, ganz allein! Keine Seele mehr auf der Erde, die ihn liebte, kein Herz, in daS er seinen Schmerz auszuschütten vermochte. Allein! Fürchter­liches Wort! Er hatte seinen ganzen Schmerz er­fahren.

Er nahm seinen Abschied aus der Armee nnb zog sich daun nach Gattersberg zurück, um dort in d«r Stille unb Arbeit des Landlebens zn vergeflen, was seine Seele so sehr mit Schmerz unb Bitterkeit erfüllte.

Da war er durch einen Zufall beim Grafeu Wolden unerwattet mit dem Vetter zusammen- gettoffen, der seinerseits allen Grund hatte, mit dem im Testamente des Onkels gegen ihn Bevorzugien z» grollen. Groll hier und Groll dott. Die Geister waren aufeinander geplatzt, wie es ja kaum anders möglich war. Und nun hatte der, der ihm die Braut weggk schnappt, ihn auch noch im Duell nie'er- gestreckt und bereitete fich vor, über feine Leiche hin­weg in das ihm vom Onkel vorenthaltene Erbe ein­zuziehen.

Aoer nein mußte es den» fein? Noch war er ja nicht tobt, noch lebte er nnb konnte mit einem Federznge verhindern, doß das Unerhörte zur Wahr- ueit wurde. War Gattersberg denn nicht sein freies Eigenthum, über das er verfügen konnte, wie er wollte? Wen» er nur Einen, Einen gewußt hätte, den er mit einiger Berechtigung zu seinem Erben einsetzen bmfte. Ja, wenn er verheirathet wäre, eine Fran hätte!

Wie von einem elektrischen Schlage getroffen, zuckte Wolf plötzlich empor. Konnte er denn nicht

Da wurde ihm die erschreckende Nachricht, daß er in GatterSberg schwer erkrantt sei. Ein Schlag- ansall hatte ihn mitten in seiner Thättgkeit auf dem Felde getroffen. Wie durste er jetzt an sein eigenes Glück denken, da das Lebe» des ihm Theuersten auf Erden in Gefahr stand?

Da machte Axel eines TageS dem Kranke» einen Besuch, und beim Fortfahren schon theitte er dem Letter wie en passant mit:

Du wirst bald eine Anzeige von mir erhalten, ich habe mich mit Miß Adeline Graham verlobt. Gern hätte ich eS dem Onkel selbst rnttgethettt, aber er schien mir zu krank. Sage Du es ihm, wenn Du einen geeigneten Moment dazu findest.*

Hatte der Letter ihm angesehen, waS er bei dieser Nachricht empfunden? Er wußte es nicht. Wie ein Schwindel war es über ihn gekommen, er hatte fich am Treppengeländer fefthalten muffen, so schwarz war es ihm vor den Augen geworden. Adeline deren Bild, Tag und Nacht ihn umschwebte, die er in seinem Herzen schon als fein Eigenthum betrachtet hatte, die Brant eines Anderen, dieses Axel, den er als Bewerber kaum in Betracht gezogen hatte. O, dieser Heimtückische, der seine Abwesenheit am Kranken­lager des Onkels ausnutzte, um ihm die Geliebte seines Herzens zu rauben, durch schlaue Künste, vielleicht gar durch böswillige Ausstreuungen über den E-aratter des tollen Wolf.

Seine Hände ballten fich noch in Gedanken an die durchlebte Stunde.

Und bann war das schwerste gekommen; er hatte feinem treueste» Beschützer und väterlichen Freunde, dem geliebten Onkel nach langem unsägliche» Leiden

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Marburg

Mittwoch, 7. April 1897.

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ratf) ins Abgeordnetenhaus gewählt!* Wir meinen, d i e Wähler, welche unseren Marburger Landlags­abgeordneten in das Abgeordnetenhaus wählten, haben dies gethpu, ohne vorher darüber die Demo­kratie zu befragen, und werden es auch künftig so halten! Von den Demokraten wissen diese Wähler, die ja znm Glück die Mehrheit auch in unserem Kreise bilden, bis zu welchen Flunkereien und Hetzereien fie es in ihren dema­gogischen Reden und Schriften bringen; fie wissen, daß es diese» angeblichenVolkssteunden*, in Wirk­lichkeit aber Volksblender» und Verhetzern, auf die Wahrheit nicht ankommt, sondern daß ihnen bie Unzusriebenheit der Leute daS einzig Er­sehnte für ihre demokratischen Pläne ist. Solchen Leuten ihre Stimme zu geben, nun so blind ist eben Gott sei Dank unsere hessische Wählerschaft bei der Landtags-Wahl von 1893 nicht gewesen und wir es auch ttotz aller Demagogie der Hetzapostel nicht sein

Den demokratische» Unwahrhaftigketten nnb Ver­hetzungen gegenüber fühlen bie w i r k l i ch um des Hessenvolkes Wohl besorgten Wähler es eben nm um so deutlicher heraus, wie nöthig es ist, seine öffent­lichen Interesse» durch Männer bertreten zu lassen, denen alles llnwahrhastige unb Demagooische im Innern zuwider ist, denen Ruhe und Sachlichkeit bei der Erwägung und Verttetnng der Interessen ihrer Wähler die Hauptsache find, denen es in uneigen­nützigster Weise daran liegt, in objektiver, die Eigen­art der Bewohner des Wahlkreises thunlichst schonen­den Art die öffentlichen Dinge so gestatten zu helfen, daß eine schließliche dolle Zufrieden­stellung der Wähler zu erhoffen ist. Leder solche Männer, die fich ben Jitteressen ihrer Wähler ernsthaft wibmen, noch bereit Wähler lassen fich in dem, was fie wollen, durch gewisse demokratische Ent­stellungen, Hetzphrasen unb Gewissenlosigkeiten irgendwie irre machen. Sie lachen nur, und das mit Recht, wenn ihnen ihr Wählen von den Demokraten vorgeworfen wird; denn fie wissen ganz genau, daß diese und ihr verblendeter Anhang ihren Abgeordneten doch nicht mitgewählt haben und ihnen Vorwürfe zu machen absolut nicht berechtigt find. Genauer aber noch wissen fie, daß fie mit ihrer Wahl von 1893 zum Abgeord­neten Hause voll zuftieden find, während auch die demagogischesten Hetzer fie niemals dazu verleiten werden, einem Demokraten ihre Stimme zu geben. Je roher nnb toller die Demagogie der Demokraten wird, je sicherer läßt fich erkennen, welches Unheil daraus entstehen müßte, wollte man solche» Elementen bei den Wahlen Gefolgschaft leiste»!

noch, jetzt noch, das Versäumte vachhott»? Er hatte gebangt, die ihm sympathische Pflegerin zu verliere». Wenn er fie zu seiner Fra», seiner Erbin und s» allen Zweifeln und Bedenken ein Ende machte? Wonach hatte er, der dem Tode rettungslos Ver- fallene, denn »och anderes zu fragen, als nach feinem eigenen Wohlbehagen? Und wer würde es ihm verdenke», wen» er, der Einsame, dem keine Familie in seiner Roth und Krankheit zur Sette stand, die pflegende Hand, die seine Schmerzen linierte, an stch M fesseln suchte bis an's Ende? Aber fie, -chwester Ilse, würde fie auf feine Wünsche ein- geben, fich zu dem Opfer entschließen, ihm dem Sterbenden, ihre Tage, so lange es Gott noch gefallen würde, z» widmen? Eine innere Stimme sagte ihm: Ja. Wenn Eine, fo war dieses Mädchen zu solchem Opfer barmherziger Liebe fähig. Uad er »ar ihr nicht gleichuilttg, znm mindesten hatte sie ür ihn das Interesse der Pflegerin für einen Patienten, dessen Schicksal ihr Mitgefühl erregte, lud dieses Mitgefühl, wie oft hatte er es herzer- guickend aus ihren Augen fich entgegenleuchten sehen! Ja er hoffte, nnb er durste das Außergewöhnliche wagen, da er es ja in der Hand hatte, ihr, was ie an ihm that, zu danken. Er konnte sie frei, unabhängig, zur reichen Frau machen, eine gesicherte ja äußerlich glanzvolle Zukunft war wohl ein nicht ru unterschätzende-- Aequibalent für die kuize Beit bie fie seiner Pflege noch zu widmen haben würbe.'

(Fortsetzung folgt.)

Das Organ bes russischen auswättigen Amtes, dasJournal de Saint-P 61 er s bonrg* schreibt: Di? aggressive und provocirende Haltung, die Griechenland mit so bedauernswerther Hari- näckigkett zu beobachten forifährt, zwingt die Groß- möchte, sehr gegen ihren Wunsch, zu Blockade des Golfs von Athen zu schreiten. Durch die Belassung der Truppen des Obersten Wassos auf Kreta legt die griechische Regierung schon seit einiger Zeit der Bevölkerung der Insel alle Nachtheile auf, die eine ; Blockade zur Folge hat. Sie vereitelt die der Wieder- Herstellung des Friedens gewidmete Aufgabe der Admiräle unb verhindert die Großmächte, die wahre» Wünsche der Bewohner Kretas zu ermitteln, die erst nach Ausscheiden jegliches von anderer Seite in eigensüchtiger Absicht gellend gemachten Druckes nnb Einflusses würben gehört werden können. Die Berichte der Admiräle unb ber Konsuln bezeugen die boll- , ständige Unmöglichkeit, gegenwärtig in nnmtttelbare» Verkehr mtt der eigentlichen krettschen Bevölkerung zu treten. Die Bevölkerung wttd durch die Aufständischen, i deren Führer, soweit es nicht Freiwillige und griechische < Offiziere find, der Natur der Sache nach dem über» wiegenden Einflüsse der griechischen Truppenabtheilung - unterliegen, in Orten zurückgehalten, die für die europäischen Unterhändler nicht zugänglich find. Die Handlungen des Oberste» Wassos find genügend be­kannt; ist dieser Offizier doch so weit gegangen, thatsächlich allen Mächten den Krieg zu erklären. Aber nicht zufrieden mit dieser unbegreiflichen Haltung einer geistig so hervorragend begabten Nattoo, wie es die griechische ist, gefallen fich gewisse überspannte und gewohnhettsmäßige Unruhestifter darin, die Kriegs­erklärung gegen die Türkei für den 6. April ober ben Tag bes Beginnens ber Blockade der griechische» Häfen überschwenglich zu empfehll». Wir weiger» uns entschieden, die Möglichkeit einer so außerordent­lichen Thorheit zuzngehen, aber einttetendenfalls wäre Griechenland unzweifelhaft ber Angreifer unb würde fich allein verantwortlich machen für eine hingeworfene Kriegserklärung an Europa, das die Aufrechthaltung des Friedens wünscht und alle seine Anstrengungen nach diesem Ziele hin richtet. Es wäre doch wohl au der Zeit, auf solche Illusionen zu verzichte», die nur zu den schmerzlichsten Enttäuschungen führe» körntet». Jede Macht, bie gegenwärtig bie Initiative ru einem Angriff ergreifen würde, müßte sicherlich die schwersten Folgen auf sich nehmen. Wen» Griechenland nm jeden Preis sich in einen Krieg stürzen wollte, könnte es ang nscheinlich auf die Unterstützung niemand s zählen. Welches übrigens auch der Ausgang eines so provocitten Kampfes wäre, so würden bie Großmächte boch niemals zugeben, daß der Angreifer auch nur

(Nachdruck verboten.)

S ch w e st e r I l f e.

Roman von Clarissa Lahde.

(Fortsetzung.)

Daß Wolf bei feiner ersten Visite bei Miß Adeline Graham seinen Vetter Axel, der als Httssarbetter tot Auswärtigen Amt beschäftigt war, wie einen allen Bekannten int Salon der Grahams inftaflitt fanb, berührte ihn nicht angenehm, störte ihn aber weiter nicht. Der kleine, zierliche, geistreichelnde Assessor deuchte ihm kein zu fürchtender Nebenbuhler « der Gunst der Frauen. Wie sehr er fich ge­täuscht, hatte er zu feinem Schmerz erfahren müssen! Miß Adeline zeichnete ihn fast fichtlich aus, und wenn fie auch gegen Axel fich stets liebenswürdig «tb zuvorkommend erwies, ja ihre Koketterien mit Hm trieb, so fiel ihm das nicht wetter auf, da man «a jungen Amerikanerinnen den freien Verkehr mit Männern gewöhnt ist. Durfte er es denn nicht als «eweis ihrer Zuneigung aufnehmen, daß fie ihm ge- mitet was sonst keinem, fast täglich mtt ihr auf der Avussau-Jnsel oder ben Neuen See znm Schlittschnh- tanfen zusammenzukommen? Welche seligen Stunden waren es gewesen, wenn er so Hand in Hand mit Hr über die glatte Fläche dahmschwebte, wenn er ,*c schöne Gestalt leise näher an fich zog und in Ucn Augen die Antwort auf bie stumme Frage der stven zu lesen suchte! Er glaubte fich geliebt, Raubte, nur das entscheidende Wort sprechen zu Men, um das Jawort von ihren Lippen zu küssen, «ber ehe er dieses Wort sprach, mußte er des Onkels Zustimmung fich holen.

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Umschau.

Der Erbprinz von Reuß jüngere Linie hat an den Stadttath zu G e r a ein S ch r e i b e n ge­richtet, worin er das Verhalten der Re­gierung in Greiz unpatriotisch und antinational nennt, auf das Entschiedenste vernrtheilt und als eine Herabwürdigung des guten uralten Reußische» Stammes bezeichnet, sowie insbesondere die neueste Fahnenaffaire in Greiz in geharnischten Ausdrücke» verurtheilt.

Neu hinzutretende Abonnenten derOberhessifchen Zeitung" er­halten die li um inern seit Beginn des Romans Schwester Ilse" in unseren! Feuilleton gratis nachgeliefert.

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Anzeige» nimmt entgegen die Eyeditiou diese« Blatte«, sowie die Anuoncm-Bureaux von Haasenstein & Bögler in gianffurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf YYY1I intern Messt in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, C. L.xjIUjHr

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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. Jllustrirtes Sonntagsblatt.

unten Eine solche Entstellung der Wahrheit bringt eben «8t die Demagogie fertig, welche in immer rücksichts­loserer Weise bie Demokraten beteeiben, um bie hessi­schen Wähler als Wimpel für ihre Zwecke einzufangen. Wo ist, so fragen wir, ein Kurhesse, ber nachzu­weises vermöchte, daß das alte Wahlvei fahren bei uns in Bezug anf Gerechtigkeit gegen die Interessenten von städtischen oder ländlichen Ge-

f ber unwesentlich veränderten Vorlage schlüssig gemacht, wirkt es geradezu erheiternd, zu scheu, wie die