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nn.

Die Kosten der Schiffs-Neubauten.

Mark.

Umschau.

tt den wöchentlichen Beilagen: Kreisblait für die Kreise Marburg und Kirchhain und JllustriiteS Sonntagsblatt.

Tie .Oberhessische Zeitung" hat es sich in «ßer Reihe,ur Aufgabe gestellt, einzutreten für die Macht und das Ansehen von Kaiser und Reich, für Thron, Vater­land und Altar! DieO b e r h e s s i s ch e Zeitung" ist bestrebt, überall, wo sie nur gelesen wird, das nationale Bewußtsein, Treue zur Monarchie, Lieb« zum Vaterlande, Gottesfurcht und religiösen Sinn, wie Achtung vor unseren Gesetzen und bewährten staatlichen Einrichtungen zu fördern!

Die .Oberhessische Zeitung" sucht dies Ziel durch gediegene, sachlich gehaltene, populär geschriebene Lett-Artikel ,u erreichen. In einer Rubrik .Umschau"

m seiner langen Krankheit behandelt hatte, helfend zur Seite zu stehen, ja sie hatte sich ihm bereitwillig ganz zur Verfügung gestellt.

Mit kurzen Worten wies sie das auf ihr Läuten Öffnende, «och schlaftrunkene Dienstmädchen an, einige! nöthlge Kleidungsstücke ihr in de» Reisesack zu pachn, dann öffnete sie leise die Thür zum Schlaf­zimmer der Mutter.

DieSächsische Arbeiterzeitung" hat die Un­verschämtheit, dem deutschen Volk- die nachstehende ßetfnina rn htftav«

! s°weit es der Raum gestattet, kurz erläutert sein.' Uus dem auf militärischem Gebiete allgemein geltendm ^Grundsätze, daß die beste Waffe gerade gut genug s lst, geht hervor, daß die Marineverwaltung sich den modernen Anforderungen in Bezug auf Schiffsge- schwindigkeit, Aktionsradius, artilleristische und Torpedo- Ausrüstung, sowie Panzerschutz nicht entziehen kann, also gezwungen ist, die vorstehend kurz erläuterten Kosten m Anwendung zu bringen, um kriegsbrauchbare Schiffe herzustellen.

schließlich ist der Schiffbau im Allgemeine» durch die Erhöhung der Arbeitslöhne theurer geworden. Dieselben sind natürlich bei den ver- schiedenen Handwerkskategorieen verschieden, aber im Durchschnitt wesentlich im Laufe der letzten Jahre gestiegen, und zwar, wenn man die Jahre 1882 und 1896 mit einander vergleicht, um 7,4 pCt. in

.Sie können heute wieder einmal durch die That unserem Herrgott bester dienen, als durch Anhören

Frau von Belli» lag in einem großen Himmel­bett, eine noch ziemlich jugendlich ausseheude Dame

bringt sie überdies eine Ueberstcht über die wichtigsten Tages-Ereignifle auf dem Gebiete der inneren und äußeren Politik und deren Besprechung, und wird die Vorgänge in den Parlamenten, in Reich und Staat, unter dem Tages- berichte wie bisher zusammenst-llen.

Durch ihre Verbindung mit der Continent. - Tel.-, Loaipagnie in Berlin ist die .Oberhessisch, Zeitung" in der Lage, ihren Lesern in Original- Telegrammen die neuesten Ereiguifle im In- und Auslände unverzüglich zur Kenntniß zu bringen.

Den Vorgängen in unserer Provinz, wie dem lokalen Theile wird die .Oberhessische Zeitung" ganz besondere Aufmerksamkeit widmen, auch wird sie nicht nur durch ein gedttgenes Feuilleton,! ^wie durch Zusammenstellung unterhaltender verschiedener! Nachrichten für ihre Leser Sorge tragen, sondern, wie eines-1 Heils den Vorgängen auf dem Gebiete von Kunst und I Wissenschaft, so andererseits dem volkswirthschaftlichen und! l-udwirthschastlichen Jntereffe durch einschlägige Veröffent-I lichungen thunlichst entgegenzukommrn allzeit bestrebt sein. I

Inserate finden, pro fettsspaltige Zeile 10 Pfg.,I bei der ansehnlichen und fottwährend noch steigenden Auf-I lag« der .Oberhessischen Zeitung" in derselben! sie geeignetste und Wetteste Verbreitung. I

Schließlich bitten wir unsere Leser, Freunde und! Gönner, unter ihren Bekanntentteiseu für die Weittroer-! breitung der .Oberhessischeu Zeitung" thunlichst! Mitwirken und so auch ihrerseits Helfer und Förderer! edier nationalen und loyalen Politik sein zu wollen, einet | Politik, die sich allen umstürzlerischen Tendenz der heutigen | Zeit gegenüber treu bleibt in der hohen Devise:Mit Göttin für Kaiser unb Reich, für König und Vaterland !' |1

Abonnements -- Einladung.

Mit dem 1. April 1897 beginnt ein neues VierteljahrS- Abonnement auf die

Oberhessische Zeitung"

(Nachdruck verboten.)

Schwester Ilse.

Roman von Llariffa Loh de.

| »Also nun ist er vorüber, der große Spektakel! I Der Gestank der zahllosen Talglichter ist unter | gütiger Mitwirkung revolutionärer Märzwinde | wieder aus den Gassen der Stadt verscheucht und auch die Heiren Patrioten fangen langsam au wieder nüchtern zu werden. Drei lange Tage hindurch war man begeistert, nun aber fängt die graue Misere des Alltagslebens wieder an, und die zahllosen Kornblumen, die wäbrend der Fest­tage an keuschen Patriotcnbrüsten prangten, liegen vergessen und mißachtet im Keh icht gemachte Blumen, gemachte Begeisterung! Am tollsten war

I c§ natürlich am 22 März - dem Ta.e, da er vor hundert Jahren ollergnädigst und höchsteigen- havdtg auf die Welt zu kommen geiuhte, um seine große, geschichtliche Mission" zu beginnen *

Wo find die geistigen Waffen", die gegen solche llnflathtgketten etwas auszurichten vermögen?

I blonden Haar, paßt sie mit dem etwas bleichen, I ungemein ernsten und doch milde blickenden Antlitz wie eine dazu gehörige Staffage in das friedliche Landschaftsbild.

I _ Sie hatte erst wenige Schritte die abwärts führende Sttaße hinuntergethan, als sie plötzlich über­rascht stehen blieb. Ein leichtes Gefährt kam ihr von dem Orte her in sausender Eile entgegen. Der darin sitzende Herr ließ sogleich halten, als er sie sah, und sprang aus dem Wagen, sie mit den hastig hervorgestoßenen Worten begrüßend:

»®i« daß ich Sie noch tteffe, Fräulein -e uwcchtete ich doch schon, die Frühaufsteherin wäre bet dem köstlichen Wetter auf einem Morgen­spaziergang in die Berge davongeflogeu."

.Das nicht; aber ich wollte zum Frühgottes­dienst nach der Kirche." j

mit etwas schlaffen, nicht? sagenden Zügen, ganz das I Gegentheil der Tochter, die jedenfalls nicht so hübsch wie die Mutter, aber um vieles anziehender und bZ I beute nber aussah. In der That war es auch der Mangel jeder Sympathie zwischen Mutter und Tochter. w,lcher letztere mit dazu bestimmt hatte, nachdem ITode des von ihr heißgeliebten und verehrten Vaters laus dem Hause zu gehen und sich auf eigene Füße r ®$e $rtr Eltern war .ine höchst

unglückliche gewesen, und zwar aus der Schuld der Mutter deren Leichtsinn und Oberflächlichkeit dem streng denkenden Gatten viel Schmerz und Leid be- I rettet hatte. Ilse ähnelte in Gestalt und Gemüth ganz dem Vater, während ihr einziger Bruder Bruno, der jetzt als Lieutenant bei einem Kavallerie-Regiment Residenz stand, völlig das Ebenbild der Mutter war und deßhalb ihr Liebling und auch kur die immer mehr sich -ntftemdeude Toch.er.

Bei Ilses Eintritt schlug Frau von Bellin die Augen aus und starrte sie etwas verwundert an: f^h? Was ist denn wieder los?' L, .Nichts, was Dich bennruhjgen kau», Mama. Vich wollte Dir nur sage», daß ich mtt Dr. Balzer r« einer Pflege gehe"

»Was, heute am erste» Festtage, »»d da wir morgen Bruno erwarten?"

»Es ist «in dringender Fall, Mama, da darf ich nicht zöaern."

B. P. N. Die Thatsache, daß die Marine - Ver­waltung heute für Schiffs - Neubauten so erheblich höhere Summen fordert, als die Sanffe der be­treffenden Klaffen zur Zeit des Flottcogründungs- plones 1873 gekostet haben, zwingt förmlich zur Untersuchung der U r s a ch e n dieser KostenVer­mehrung auf Grund der Entwicklung des Kriegs­schiffbaues in den letzten Jahrzehnten.

Da ist denn allerdings festzustcllen, daß die An­forderungen an alle Schiffsklasieu außerordentlich in btqer Zeit gewachsen sinb, unb zwar in erster Linie in Bezug auf bie militärischen Eigenschaften, in zweiter Linie in Bezug auf bie Unterkunft unb Ver- Megung ber Besatzung. Die Erkenntniß, daß bei Kriegswerth eines Schiffes außerorbcntlich wächst mit ber Vermehrung ber Schiffsgeschwinbigkeit unb der Vergrößerung des Akttonsradius, b. h. ber mit dem vorhandenen Kohlenvorrath zurückzulegenden Sttccke, hat dazu geführt, an Stelle ber alten Niederdruck- maschinen die neuen Hochbruckmaschinen von v«t größerer Kraftleistung einzuführen, bie Zahl ber l Dampfkessel erheblich zu vermehren unb bas Kohlen- ifassungsvermögen ber Schiffe zu vergrößern. Damit »war aber zugleich eine Vergrößerung bes Deplaee-! lments bebingt, was eine Vermehrung ber Baukosten I zur Folge hatte. Die verbesserten Schiffsmaschinen- I anlagen find natürlich auch thmrer als die alte» I ««fachen. Die außerordentlichen Fortschritte auf dem Gebiete des Artilleriewesens zwangen dazu, die Schiffe gegen die verheerende Wirkung feindlicher Geschosse zu schützen durch Panzerung. Das große Gewicht ber|elben führte naturgemäß zum Bau größerer Schiffe,! die im Stande find, einen starken Panzer zu tragen, j ®te Kosten der Panzerung sind sehr bedeutend, und! im Laufe der Zeit durch Anwendung immer besseren! Panzermaterials fortgesetzt gestiegen. An Stelle ber| erften Panzerungsart mittels Platten aus Walzeisen! trat ungefähr Mitte der achtziger Jahre der! I Eompoundpanzer, der seit Anfang der neunziger Jahre | durch Panzerplatten aus nicht härtbarem Nickelfluß-! et,en ersetzt wurde, während einzelne Schiffsthcile, I wie die Kommandothürme, Munitionsschachte usw., mit dem sehr treueren Stahlmat, rial für Schmiede­stücke gepanzert wurden. Der Preis für 1000 Kilo­gramm betrug bei Walzeisen 750 Mark, bei Com- ponndpanzer je nach der Dicke ber Platten 820 bis 1500 Mk., bei nicht härtbarem Nickelflußeise» 1900 bt8 2000 Mk , bei gehärtetem Nickelflußeisen 23201 Mk. und bei Stahlmaterial für Schmiebestücke 2620

frfl8te F-°u von Belli», nun sich halb aufrichtend, neugierig.

Niemand, de» wir kenne», Ei» Sotient im W6 ich

ms 1UW wester. Es thut mir

letb, daß ich Dich störe» mußte."

(Fortsetzung folgt.)

Wie eine Idylle liegt das kleine Bad Heriheim im Kranze seiner Berge. Aus dem Grün reichbe- waldeter Höhen ragt weit über die Lande hin die alte Schloßruine. Lustig flattert droben die Fahne «der frischen Ftühlingsmorgenlust als Zeichen, daß Thür und Thor des kleinen Hotels daneben den «asten zum Empfange geöffnet find. Noch wallen! lnchte Nebel über der sich dehnende» Ebene mit ihren! Städtchen und dampfenden Fabriken, ihren grünenden Feldern und blühenden Gärten. Die Kastanien « de» Ort durchziehenden schattigen Allee habe» sich üppig mit weißen kerzeuarttgen Blüthen ge­schmückt. Flieder und Goldregen blühen und dufte» m jedem der kleinen Gärtchen vor de» niederen Hmucken Häusern! Und der Wald erst, der Wald' Der hat fein köstlichstes Frühlingskleid angelegt cm dichten Laube der mächtigen alten Buchen | Äscher« die Vögel ihr Morgenlied, Tanne» stecke»! Mte, lichtgrüne Sproffe» als Festesschmuck in die «aue Luft empor. Leise rauschen die Wasser der! «che und Flüßchen in den Thalgründeu, ein wonnig! Mer Hauch durchfluhtet Wald, Berg und Feld.! «auer lachender Himmel oben und stiller Friede! Am in den Thälern und auf den Höhen. |

Es ist der erste Pfingsttag, und melodisch ertönen | * Glocken rmgSher in den umliegenden Dörfern, | * Andächtige» zum Frühgottesdienste zu rufen. |

Aos der Thür eines int Grün versteckten Häuschens! h das Gesangbuch in der Hand, ein junges! b<$en. Schlicht in graue Wolle gekleidet, einf ues Strohhütchen auf dem einfach gefihettette»!s

Erscheint täglich anfier an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Quartal-Aboimements-PreiS bei ber Expe- ditü>n 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (erll. BestellgeL). Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zell« »der deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.

her aber Jemand zu verschreiben, dauert zu lange «und ist in der Festzeit ganz unmöglich. Da dachte !<ch an Sie. Sie find mir schon so oft während ihres Aufenthaltes hier in der Noth beigesprunge». ! Hoffentlich stoßen Sie sich nicht daran, daß mein Patient ein junger Herr von Welt ist."

Nein, nein, wenn Sie es wünsche» und für! nothwendrg hatten, bin ich natürlich bereit. Nur nodb einen Augenblick, daß ich meine Mutter be­nachrichtige, ich bin gleich wieder bei Ihnen!"

Eilenden Fußes wandte sie sich zu dem Häuschen Zurück, das ihrer Mutter, der verwittweten Majorin von Belli» als Eigenthum gehörte. Sie weilte seit einige» Monaten dort als Gast, bevor sie ihren bindenden Einttttt in ein Diakonissenhaus vollzog. Gleich nach dem Tode ihres, einem langen Siechthum j erlegenen Vaters war der Entschluß in ihrem mitJ Atollen Herzen gereift, ihr Leden der Kidenden Ider ob Mch noch so treffliche» Predigt unftres guten Ihn Augustahospüal" zu^Berlüi^ die" ^ankenvlleae! Pastor Sayffatth. Es ist ganz etwas »efonberej erlernt und brachte ieb umErbolrmo ft*

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I «i. I oftmals schon veranlaßt, m schweren Fällen dem be-1

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Wer ist denn krank, bester Doktor?"

Ach, eine fatale Geschichte. Hier in der Nähe im Forst des Grafen Wolden zu Radnitz hat ein Duell stattgefunden. Einer der Herren ist so schwer verwundet worden, daß man ihn nach seinem ent fernten Gute nicht ttansporttren konnte, sonder» ihn! wir ttl's Haus gebracht hat, um meine Hilfe in An­spruch zu nehme». Unb Sie wissen, daß ich zu so schwerer Pflege Niemand bei mir habe. Wo anders

Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nb Kirckbai«

»mck-nd»«^: 3-h. »ng. Äog, UniverfitätS-Buchdruckerei in Marburg, n 8 ***

Redaktion und Expedition: Marü 21. UltBerantworllich für de» allgemeinen Thell: Redattem R. Hart««

-- ö tfc den «eratenthell.- Zoh. Ang, «och, beide fa Marburg.

Vermehrung der Widerstandsfähigkeit verbunden, wo­durch bei Anwendung des teureren Materials auch etne Gcwichtsersparniß bei gleichem Ponzerschutz ge­wonnen wird, die die Mehrkosten voll aufwiegt. Die Koste» der Panzerung bettugen bei S. M. S König Wilhelm" 2-/. Millionen Mark, bei ber .Oldenburg", die bereits Compoundpanzer erhielt,

Millionen, beiKurfürst Friedrich Wilhelm" (nicht härtbares Nickelflußeisen) 4y2 Millionen, und bei dem noch im Bau befindlichenKaiser Friedrich 111. wird bie Panzerung aus gehärtetem Nickelfluß- d'en 51/, Millionen Mark kosten. L,tu «nanoe

unb heute bet einem Panzerschiff I. Klasse auf 644000 bezw. 4 700 000 Mk., bei einem Kreuzer I. Klaffe auf 425 000 bezw. 2 700000 Mk., bei

I einem Kreuzer II. Klasse ans 202 000 bezw. 1650 000 IMark unb bei einem Kreuzer IV. Klasse auf 65 000!

b-zw. 1000 000 Mk. Die Armirungskosten Iber vor 25 Jahren und der heute gebauten Schiffe im ben ersten 3 Kategorieen ungefähr im

IVerhättniß 1:7,5 und bei den nur mit Schnellfeuer-! Ikanonen ausgerüsteten Kreuzern IV. Klaffe int Ver- Ihättniß 1:15,5 gestiegen. Gleichzeitig ist, bedingt I durch die Schnellfeuerkanonen und die größere Anzahl I verschiedener Kaliber, die Zahl der Munittonsräume!

an Bord um das 46 fache gelegen, was selbst- orm

redend weitere Mehrkosten veranlaßt. Die erst in Leistung zu bieten: den beiden letzten Jahrzehnten den schiffen gegeben« n iTorpedoarmirungen sind sehr theuer, und neuerdings find die Kosten für dieselben durch Ein- lführung der Unlerwasstrlaneirung noch erheblich ge- ! stiegen. Die Zahl der Hilfsmaschinen an Bord ist bedeutend gewachsen; sie betrug aufPreußen" und Stosch" 14 bezw. 7 und beträgt aufWörth" und Kaiserin Augusta" 57 bezw. 64. Daß hierdurch eine weitere Vertheuerung der Schiffe eintreten muß liegt auf der Hand. Solche, an Bord der alten Schiffe entbehrlich gewesene, aber auf den modernen , Schrffen absolut nothwendige Hilfsmaschinen sind Zenttifugalventilatoren, Dampfaschwinden, Dynarno- Maschinen,, Ankerlichtmaschinen, Dimpfsteuerapparai-1 Hilfsmaschinen, Munitions-Hebemaschinen, Torpedo-! Lustkompressionspumpen, Bootsheißmaschinen, Thurm-! drehmaschmen usw. Nicht unbedeutend vertheuern die! besonderen Anlagen an Bord, wie die ganz unentJ begliche elektrische Beleuchtung des Schiffsinnern, bie|

und Scheinwerfer, den Bau der modernen Schiffe. Bei einem Panzerschiffe I. Klaffe kostet die elektrische Beleuchtungsanlage 75 000 Mk., die Dampfheizungs­anlage 50 000 Mk. und die beiden Dampf-Steuer­apparate zusammen rund 50 000 Mk.

Marburg BSSÄ't«

Mittwoch, 31. M.irz 1897. WÄL«, ÄttSjW1. Jahrg.

--- ---------Da-lbeLEo. fai Frankfurt a. M., Berlin/Hannov«^ Pari».'