Zweites Blatt.
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Zusammen 134 413 199 026
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Qf t* f tt ?,l33) Goldene l 2! a“'TrauriBge
in
solid und billigst.
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Rothcugrabcu 2b
J. Seelig.
SSb’m. FE entgegen di- Expedition dieses Blattes, ^wie. dir Amuncen-Bnreaux von Haafenstein & Vogler in
Magdeburg und Wien; Rudolf YYYIT cyrtt;yrt
«M*,* ° M.> Berlin, München n. Köln, C. L. Um. -ollgrg.
Daube & Co. in Frankfurt a. M„ Berliu, Hannover, Pari».
Allgemeine Verwaltung . .
Bahntzerwaltung ....
Transpottverwaltung . . Werkstättenverwaltnng einschl.
Gasanstalten . . . .
Wie sich die Rordpottahrer amüfiren, wird m der achten Lieferung von Nansens Werk „In Nacht und Eis* (Leipzig, F. A. Brockhaus) erzählt. Nansen verzeichnet unter dem 4. November 1893: »Wr heute war großes Wettlaufen auf dem Else angekündigt. Die Bahn wurde ausgemefsen, abgesteckt und mit Flaggen geschmückt, und der Koch hatte die Preise, Kuchen, vorbereitet, mit Nummern versehen und der Größe nach in gehöriger Weise ge- herrschte große Aufregung; jedoch zeigte ich, daß die ganze Mannschaft infolge Uebetrainireus » den letzten Tagen so steif in den Beinen war, daß lch Keiner zu bewegen vermochte. Trotzdem bekamen wir unsere Preise. Einem wurden die Augen ver- mnde», und er entschied, wer den Kuchen haben ollte, auf den gezeigt wurde. Dieses gerechte Ver- ahren fand allgemeine Anerkennung, da wir sämmtlich
Erprobt seit 1880 und belobt in tauf. Zuschriften ist °ur der Holland. Tobak, 10 Pfd. lose im Beutel frank» 8 Mk., bei B. Beck.r in Seesen am Harz.
lllgemeine Verwaltung . . lahnverwaltnng .... transportverwaltnng . . Werkstättenverwaltnng einschl.
Gasanstalten ....
Zeitung* ganz besonder» Aufmerksamkeit widmen, auch wird sie nicht nur durch ein gediegenes Feuilleton, wie durch Zusammenstellung unterhaltender verschiedener Nachrichten für ihre Leser Sorge tragen, sondern, wie eines* theil» den Vorgängen ans dem Gebiete von Kunst und Wissenschaft, so andererseits dem volkswirthschaftlichen und landwirthschastlichen Interesse durch einschlägige Veröffentlichungen thunlichst entgegenzukommen allzeit bestrebt sein.
Inserate finden, pro setSspaltige Zeile 10 Pfg., bei bet ansehnlichen und fortwährend noch steigenden Auf- tage der ,k>berhessischen Zeitung* in derselben die geeignetste und Weiteste Verbreitung.
Neu hinzutretende Abonnenten erhalten bi» zum 1. April von jetzt au die .Oberhessische Zeitung* gratis übersandt.
Schließlich bitten wir unsere Leser, Freunde und Gönner, unter ihren Bekanntenkreisen für die Weiterver- breitung der .Oberhessischen Zeitung* thunlichst Mitwirken und so auch ihrerseits Helfer und Förderer einer nationalen und loyalen Politik sein zu wollen, einer Politik, die sich allen umstürzlerischen Tendenz der heutigen Zett gegenüber treu bleibt in der hohen Devise: .Mit Gott für Kaiser und Reich, für König und Vaterland!*
1885/86
Beamte Arbeiter
Anzahl
Kr. Ouek, Barfüßerstrahe 13.
Zusammen 172 479 259 337
Die Gesammtzahl ist bei allen Verwaltungs- zweigen, mit Ausnahme bei der allgemeinen Verwaltung, bei der in Folge der Neuorganisatton der Königlich preußischen Staatseisenbahnen eine Ver- mlndemng der Arbettskräfte eingetreten ist, naturgemäß gestiegen, am stärksten, um 37,7 v. H., bei der Transportverwaltung.
Die B e s o l d u n g e u und sonstigen persönlichen Ausgaben für Beamte und Arbeiter betrugen im
und Verbesserungen, sowie der Pachtzinse der U e b e r s ch n ß der Betriebseinnahmen über die Bettiebsausgaben bettagen im Jahre 1885/86 433,83 Millionen Mark, im Jahre 1895 96 658,21 Millionen Mark, er hat also um 51,72 v. H., mithin um mehr als die Hälfte zugenommen, dagegen hat er im Verhältniß zu der Ge- sammteinnahme nach Ausscheidung des Pachtzinses nur eine geringe Steigerung, von 43,62 auf 44,01 v. H., erfahren.
Altes Gold, Zinn, Kupfer, Messing, Blei, Zink u. Eisen, sowie alte Sttefel u. Schuhe, Möbel aller Art, kaust zu den höchsten Preisen (312
Ed. Bamberger, Antiquitäten - Handlung.
Land- und Volkswirthschastliches.
Bei den Eisenbahnen Teutschlandö hat im B e t r i e b s j a h r e 1895/96 unter Ausscheidung der Kosten für erhebliche Ergänzungen, Erweiterungen
1895/96
Beamte Arbeiter
Anzahl
Geraer Kleiderstoff-Reste schwarz für Coufirmaude«, sowie in allen Farben Sammet-Streifen
der Meinung waren, daß es weit angenehmer sei- die Preise auf solche Weise zu erhalten, als wenn wrr einen Kilometer weit darum hätten laufen müssen.*
Zahnschmerzen find keine Krankheit. Der ndgenössische Postdirektor Bovet in Genf hat folgendes Rundschreiben an die Postanstalten gerichtet: „Es begegnet häufig, daß die Angestellten, die gar keine Sorge um chre Zähne trogen, krank werden infolge von hohlen Zähnen und davon herrührenden Entzündungen. Das Ausziehen der Zähne ist das einzige Mittel, das Nebel verschwinden zu machen. (Diese Ansicht wird int Sinne der modernen Zahnhellkunde schwer zu begründen sein. D. Red.) Allein die Angestellten ziehen vor, zu leiden, statt sich der Operatton zu unterwerfen. Sie können nicht arbeiten und verursachen Auslagen wegen der Stellverttetung. Dieser Zustand muß aufhören. Dem Personal wird zur Kenntniß gebracht, daß Zahnweh fortan nicht mehr als eine Krankheit angesehen wird und die- lenigen, welche von ihrer Beschäftigung wegbleiben, auf ihre Kosten ersetzt werden.
Gin historisches Strumpfband. Die unglück- liche Mane Antoinette vertrieb sich die Langeweile als Gefangene in der Conciergerie damit, daß sie die F°den eines alten Taschentuches herauszog und mit Hilfe ihres elfenbeinernen Zahnstochers daraus ein Strumpfband flocht, das später in die Hände der Herzogin von Angouleme kam und zuletzt sich im Besitze des Grafen Chambord als theueres Andenken befunden haben soll.
Eine Huldigung. Die neuesten Tausend- ® u l d en- Noten des ungarischen Staates weiden ihre glücklichen Besitzer noch freundlicher anlachen, als he bisherigen. Wird doch einer der beiden in öen Ecken angebrachten Genien die Züge der .Nachtigall der Nation*, der Frau Luise Blaha, “9®n; Lmse Blaha ist die Soubrette des Pester Bolkstheaters, die feit einem Vierteljahrhundert die Gestalten des ungarischen Volksstücks verkörpert. Sie ist an Huldigungen bis zum verwegensten Superlativ gewöhnt; aber die neueste dürfte für sie doch eine Ueberraschung sein. Jndeß dürste Frau Blaha leb- oft bedauern, daß sie nicht auch das Verfügungsrecht l«r ihre alsdann im Lande umlaufenden „Porttaits* haben wird.
. 12 778
. 32 475
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V Mäbr-nd Paris bi« fliegenden Garnituren favori- Aocke mit Schleifen und Volants versah, suchten Rnrh^CH!»r er8 glattem Aufputz, Soutachirnngen dmdfn, Blenden und Biais auszukommen. Die Frühlings» toiletten stehen unter dem Zeichen der Wiener Mode. Sehr ^b-nreich find die Frühlingshüte, zumeist mit breitem Band oder Blumen geputzt Das eben erschienene Heft 13 b» .Wi-ner Mode* bringt viele neue Kleider und Hüte tirntiaMr« Wäsche, Handarbeiten und die
Gratisbeilage .Wiener Kinder - Mode*' Mit diesem Hefte beginnt em neues Abonnement i fl. 1.50. - Probehefte *L?a‘n Buchhandlungen und in der Administration der .Wiener Mode*, Wien, Wienstraße.
Abonnements - Einladung.
Mtt dem 1. April 1897 beginnt ein neue» Vierteljahrs- Abonnement auf die
„Oberhessische Zeitung"
mtt den wöchentlichen Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain und JllnstrirteS Sonntagsblatt.
Tie .O b e r h e s f i s ch e Zeitung* hat eS sich in erster Reihe zur Aufgabe gestellt, einzutreten für die Macht und das Ansehen von Kaiser und Reich, für Thron, Vaterland und Altar! Die „Oberhessische Zeitung* ist bestrebt, Überall, wo sie nur gelesen wird, da» nationale Bewußisein, Treue zur Monarchie, Liebe znm Vater lande, Gottesfurcht und religiösen Sinn, wie Achtung vor unseren Gesetzen und bewährten staatlichen Einrichtungen zu fördern!
Die .Oberhessische Zeitung* sucht dies Zttl durch gediegene, sachlich gehaltene, populär geschriebene Lett - Artikel zu erreichen. In einer Rubrik .Umschau* bringt sie überdies eine Ue bei fiept über bi# wichtigsten Tages-Ereignisse auf dem Gebiete der inneren und äußeren Poltrit und deren Besprechung, und wird die Vorgänge in den Parlamenten, in Reich und Staat, unter dem Tagesberichte wie bisher zusammen stellen.
Durch ihre Verbindung mit der Continent. - Tel.- Eompagnie in Berlin ist die .Oberhessische Zeitung* in der Lage, ihren Lesern in Original- Telegrammen die neuesten Ereignisse im In- und Anilande unverzüglich zur Kenntniß zu bringen.
Den Vorgängen in unserer Provinz, wie dem lokalen Theil» wird die „Oberhessische
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Näh. Barfüßersttaße 7. (1807
Am 1. April fällige
Coupons löse ich von heute an ohne Abzug ein. (1406
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Berlin. (1860
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Marburg, Adolf Blenckr.
Als Rente des auf die bettiebenen Sttecken verwendeten Anlagekapitals bettachtet, ergab der Betriebs- Überschuß im Jahre 1885 86 4,48 v. H. im Jahre 1695,96 dagegen 5,82 v. H., mithin 1,34 v. H. mehr. Jedes Kilometer der durchschnittlichen Betriebs- lange brachte im Jahre 1895,96 14651 Mark. S?ei den vollspurigen Eisenbahnen waren im Be- ttiebsjahre 1895/96 im Jahresdurchschnitt 431816 Beamte und Arbeiter, einschließlich der Handwerker, Lehrlinge und Frauen beschäftigt; mithin kommt mif je 120 Einwohner ein Eisenbahnbe- diensteter. Gegen das Jahr 1885/86 hat eine Verwehrung der Beamten und Arbeiter um 98 377 Personen oder um 29,5 v. H. stattgefunden, während zu gleicher Zeit die Eigenthumslänge der Eisenbahnen nur um 21,4 v. H. zugenommen hat. Das größere Anwachsen der Zahl der Beamten und Arbetter er- klärt sich einerseits aus der inzwischen eingetretenen Verkehrssteigerung, anderseits aus den erheblichen Erleichterungen, die im Dienste namentlich des niederen Personals eingeführt wurden.
Die VertheUung der Gesammtzahl der Beamten und Arbeiter in den Jahren 1885/86 und 1895,96 auf die einzelnen Verwaltungszweige ist in der folgenden Tabelle dargestellt:
Jahre 1895,96 im Ganzen 535,80 Millionen Mark gegen 360,31 Millionen Mark int Jahre 1885 86; fte haben mithin und 175,49 Millionen Mark — 48 7 v. H. zugeuommeu.
Die Gesammisumme der persönlichen Ausgaben ist hiernach bettächtlich mehr gewachsen, als die Gesammtzahl der Beamten und Arbeiter, so daß die durchschnittliche Aufwendung für jede beschäftigte Person von 1081 Mk. auf 1241 Mk. = 14,8 v/H gestiegen ist.
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. — Ouattal-Abomrements-Preis bei der Erpe- dition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr für btt gespaltene Zeile »der deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg. '
------beseitigt schon nach dreimaligem ®e= b"uch >lle lästigen Kapfschinnrn (1922 ^Ltt rJU“iben ^lg gnrnntirt, Fj. Mk. 1.— und 60 Ma bei Steinweg 20, I. H. Mühlhnns, Friseur (770 9883]
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H-i«r. Hettche, Wagner, 1921) Wolfshausen.
Em tapferer Soldat. Kaiser Franz Joseph von Oesterreich wohnte im Herbst des Jahres 1885 einer zu Rakosch (bei Budapest) stattfindenden großen Fuchsjagd bei. Am Schluffe derselben sammelten sic die Herrschaften wieder vor dem Kaiserlichen Schloff Gödöllö. Um den Weg abzukürzen, ritt der Kaiser ans das nahe Verpflegungsmagazin zu. Er kam ans Thor desselben, als der dorttge Wachtposten dem Kaiser in den Weg sprang und ihm die Spitze des BajounetS mit dem Rufe: „Zurück dal* entgegen hielt. — „Ich reite nur durch*, erklärte der Kaiser, der sogleich merfte, daß ihn der Infanterist wegen des Jagdanzuges nicht erkenne, — „Da darf koan Civilist eh»*, versicherte der Soldat und wich nicht vom Thoreingange. Der Kaiser mußte also umkehren und gelangte erst auf weitem Umwege zur Gesellschaft zurück. Am anderen Tage wurde der Soldat zum Obersten beschieden, der grimmiger als je den Schnurrbart drehte und den Wachtposten an- donnerte: „Er hat sich geftern Sr. Majestät mit blankem Bajonnet in den Weg gestellt. Damit das Nicht mehr geschieht, ist er von heute ab Korporal und steht nicht mehr auf Wache.* — „Herr Oberst, '4--..* wollte der verblüffte Soldat antworten.— „Maul halten! Damit er auch, wie's Schuldigkeit jedes Soldaten, unseren obersten Kriegsherrn in Zukunft kennt, schickt ihm Allerhüchstderselbe hier sein gut getroffenes Porträt, und zwar gleich zehnfach.* Damit schüttelte der Oberst dem Infanteristen zehn neue Silbergnldrn in die Hand. „Rechts um' Erfüll' er seinen Nachtdienst alldieweil so genau! Marsch!* Zehn Silbergulden und die zwei Korporals- sterne, und zwar von dem „Civilisten*, den er nicht „eini* ließ, das machte sich!
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Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg ««d Kirchhain
Druck und Verlag: Joh. Ang. Koch, UniversitätS-Buchbruckerei in Marburg, J . .
Redaktion mtb Expedition: Markt 21. <0UUfHinCp ^antwortlich für den allgemeinen Theil: Redakteur M Hartmann
---------------- ------------------------------------------------------ -------tfc den Meratrnthett: Joh. Ang. Koch, beide in Marburg. '
Marburg
Freitag, 26. Mürz 1897.