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JS 67.

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Während des Absteigens wurde von beiden kein

wieder von neuem

( Fortsetzung folgt.)

Es war Alles Aber nein,

zur ner and len. den 106

Erscheint täglich außer an Werkragen nach Sonn- und Feiertagen. Quartal-Abonncnients-PreiS bei der Expe­dition 2 bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (exkl. Bestellgeld). Znsenionsgebühr für die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pkq.. Reklamen für die Zeile 25 Pfg.

nur so oft Wolfgang stehe» blieb, um sich den Schweiß von der heißen Stirn zu

wie er Ruth alles erklären er ihre Verzeihung erlangen könnte.

zu erröthen. Es

im Walde, da begann er langsam iu steigen, wobei er manchmal Laute des Seine Gedanken waren nur

Heu in

D». in bet bei 105

»Mein Gott!' seufzte er,ich sollte es doch nicht annehmen, ich bin zu schwer, es ist eine llu- mögllchkeit."

»Ja, ich bitte, hierher!"

Wolfgang ging der Stimme nach und fand auf fft TI -11. .ft 1 HM 1 '

,de

Ge-

3a, wahrhaftig, Sie find schwerer, als ich ge- s* d-mi -m bi*'3»'Ä|Ä; ÄÄ?*and "

JI8 Wolfgang seine Last abaesetzt hatte, seufzte er wie befreit auf. Seine Brust aber keuchte rasch Athem aus und ein, seine Kutte zitterten, er heft sich auf den nächsten Fauteuil finken, behielt übermäßigen Erschöpfung seinen Schützling im Ange. Einer älteren Frau, welche er für die HauShätterin hiett, und einem schon er» be2l°M biK N «T b,n Herrn bemühten, S? den Stiesel von dem leidenden

N. ?ruschneiden und einstwellen, bis der Arzt käme, falte Umschläge zu machen.

md )er-

Mem Gott! jammerte der Mann auf seinem Rucken,daß uns auch kein Mensch begegneti Es 'Jn' 8 ob Es ausgestorben wäre.* Endlich hatte Wolfgang das Parkthor erreicht. Kaum hatte er bte Klingel gezogen, als mehrere Diener mit Lampen tarnen anJ> beim Anblick der beiden Herrn laute Ruse des Schreckens ausstießen.

Rur jetzt ruhig," gebot Wolfgang,ich will fort "i? Ä te fchl Simmet tragen, sonst bat er doppelle Schmerzen auszustehen. Einer von Ihnen laufe rasch nach Mondsee nm einen Amt und em anderer um Eis."

Sjft? en£eflen die Expedition dieser Blatt»«, H«senstein & Vogler in

Magdeburg und Wien; Rudolf YYY1I

Berlin. München u. Köln, EL.

DE ck So. tn Frankmtt a. M Berlin. Hannover, Pari»

b. Die Demokratie und das Heer. |,ba6 fte bitf Prüfung ebensowenig Stand halten «* M°!ch b- MM. W M

bisher darüber gewundert, wenn in den Reden der! solchen Mißhandlungen Untergebene Sttttns d« Stitoen°»Iött?rn hZ? »«h £ b faaIb* haften militärischen Sttllen mit unerbittlicher Strenge krattschen Blättern immer und immer wieder eine I vorgegangeu wird, und aerabe hi* iSniirrThvmnfrntt» systematische Untergrabung des Ansehns unseres! hat in ihrem Prineip aebeime bebörS^fcfoff, deutschen Heeres betrieben wird. Diejenigen Leute, wenn fte fi

Gesinnung »durch berartige Publikationen von Erlassen des Prinzen

2B°rt^nb unserer Armee!Georg von Sachsen usw. den Beweis selbst erbracht toÄerfSe 1u macken I wie vorsorglich man den gemeinen Mann an Höchstei

I®* Aocr,ucpt ju niaa)en, ® bic steifen unferer I Stelle bot hnn

£>h,brattnhb<^Öffft bebe2Iic6en b°r Li-bknecht, in dieser Hinstcht zu schützen sucht. DaßdttDemi Bebel unl» Genofie» zu tragen, haben zwar Wiel Katie natürlich in jedem Falle, wo ein Offizier mit dies von unserer so wohl dtscipltmtten und in der einem Civilisten inKonflitt otr&th h,» nErTj «°nr-n Welt als mustergiltig dastehenden Armee nicht ipso als den Schuldigen dinstellt ^nd übndtts diese. anders zu erwarten ist Erfolge nicht aufzuweisen, Schuld in gehässigster Weise stet« »b4?.tfo ,5 aber fie find sich andererseits wohl bewußt, daß die auch nur ber S uuterS ift t Ser Staats^ unb @S6/1 b^okmtische Grundregel. Weiter' verwendet die Demo-

SÄT« Äti

^"7/Eind-n ber Staats-und Gesellschaftsordnung ftiLnheit bei den Waffen, r bet chum vor wie httr- naturltch nahe zu Verwirklichung ihrer Pläne. durch ihr Steuerdmck komme n«h

Anstatt daß nun die Demokratie, welche schon I absolut nicht bafe ber bei 2ßeti?m ä

furt und^Dami^sivcn "usgehetzten überhaupt weder Staats- noch Kommunal-

doch zu den staatlichen Ordnungsparteien zu regnen $emXt b? BatT unb fatiel $enrwn SSlS beliebt, inSe|ug auf unsere Armee gegen die Sozial- nichts mehr,toiSe! W bajegebS ärbeüe?" emOfrcdte auJäte, unterstützt fie deren Ziele, wie ist einfach Unsinn. Einhoher OMer hat unt« Weis* 6 f*tn9fo' -blCr.Jn.- ostenkundigsterIEinsatz seines Lebens so und so viel Jahre in Weise. Sie schreibt unb raiMuirt sofort im angeb-Iverantwortungsreichster Stellung in Auaen- lrchen Jnterreffe ber bürgerlichen Freiheü gegen unsere! blicken, wo es fick »m hns

Kiltiärbertoaftung, wenn biese bcn Mannschaften den I handelt, gestanden, ihm hat das Vaterland dafür" die!

ȊTb"4

wird, alte liegt es lediglich <m ihm, wen ee -,s wie ,-e See die« » 2

«im,ich meist ganz wider den richtigen S-chderd»,,' I ti,ia( aZii, 'y Deulschl-»d- mitt. ä?ä: 7 ÄeÄK* * X

ftiegd der A-hrheit -nst-ht, d- «4 stch met«,ILL"'-nch" Ä JSSÄ

mehr als breiöiertel Stunden, somst toären Si hk ^ h^ i« schlug die zehnte Stunde, als Wolf- ----- z-ü Mi. Ihren SchmL X" « «"* *" mi &<* W«, | doch viel klüger, ich trage Sie dann aleick selbst! ,, .

I hinunter." 89 1 IIDa links bte Villa auf ber Höhe"

L "blbn bas ist ja unmöglich, ich bin ein großer! 8,1,0 nochmals einen Berg, dachte Wolfgang,

schwerer Mensch, und wenn Sie auch wirklich noch,"^ toen das noch fertig bringe, bann wird es Ifo ftarf finb, eine solche Riesenkraft haben Sie aber! . 0U7 gelingen, Ruth zu versöhnen; es soll mir doch nicht." em gutes Zeichen fein. - Aber immer langsamer

Lassen Sie das meine Sache sein; ich bitte |unb WPcnber mürbe sein Gang, versuchen Sie es, sich auf meinen Rücken zu schwingen,

ich fmee mich vor Sie hin."

Rach vielen SBiberreben unb langem Sttäubeu gelang es Wolfgang endlich, den Mann so weit zu drmgen, seinen Vorschlag anzunehmen. Ader die Schmerzen beim Aufsteher» mußten furchtbar fein, bain er stieß laute Schreie ans und sank immer lieber zurück. Schon verzweifelte Wolfgang, daß >es ihm gelingen könne, den Verunglückten allein hinab iu bangen. Nach einer längeren Pause bat er ihn, nochmals einen Versuch zu machen, und endlich ge­lang es dem Manne sich auf den Rücken Wolfgangs zu setzen.

UmschM. in unseren Häfen zu stören. So folgt auck

p."ÄS,Ä?.lK,ä:

»enbigfeit einer beutschen Kriegsflotte Flotte in biefem Sinm ffn ber NaÄ^ber Sacke bflJ «h glucklrcherwnse heute als ein Axiom hin-!nach kein absolut feststeheuber sein- etlX^ stellen, inbem ich hierin ber Zustimmung ber Über-1 schieben mit beu Fortschritten her öe?

grofea» SRt^ett dieses hohen Hauses vollkommen dem Anwachsen ber Kriegsflotten

fich-r bin. Ich bezweifle, baß es noch ernsthafte Wtt können itnS ber

$olirifer geben sollte, welche die Zett zürückwünschten,! ich glaube, daß die Mebrbei^ w-b

in der Deutschland im heutigen Sinne mit Ausnahme! Meinung theilt, daß unsere ^Flotte beute^ckt »5 ber kleinen preußischen Marine keine Kriegsflotte bei genug ist, um aeaebenm Ä m?1

und allerdings auch keine Kriegsschiffe zu be-1 Aufgabe zu lösen Aber man Kat R,r> ^usallende «0 zahlen brauchte. Die deutsche Flotte ist das Ergeb- Ms finanziellen "®rünSn Tf(?, toefentI,$ ,fe|ni6 der polittschen Entwickelung Deutschlands. Das!welchem die Berstärkuna be? ^rn«8 .^mpo, m

ileldW« «im-e u»d dm« tim «cniale P-IW, m-dtr»- R-tt- irfmd-,, jruefte, vermöge des in der Welt errungenen Ansehens,»richte indeß an Sie die bthvJihJ <Ut nb" jömnöge des Schwergewichts ber ihm innewohnenden! den Etatsforderungeu diesen Bedenke» gegenüber

Macht gewissermaßen von selbst und ohne eigenes! geben; benn me?ne ßerren 7 « Raum zu

westeres Zuthun den anderen Großmächten gegenüber Rothweudigkett und werden ?-r

|m eine Stellung ein, die - einmal erworben - lange Zeit hinaus in fo?

lohne Gefährdung der vttalen Interessen der Natton daß^wtt jederzeit zu Lande bcfinbett'

SVtoi^r^9Cben toerben kaum Daraus ergab gerüstet sein müffen.^ Dieftm

n? bU4 *5?' ' beWe 8Iotte SU schaffen, und uns nicht entzieh n. Es fta7t fick »?»- K-fo zwar eine des großen Deutschen Reiches würdige was die Verbündeten ? ®ebLba8'

p Io fte. Der Satz noblesse oblige, den ich mit »fordern, über die finnn,^,»9 Bon ^nen

u;6ci/e6e: "Würde befbWt-rgilt BiuS Landes

!°uch für die Nat onem und das in diesem Satze zum Finanzen außer Acht gelaffe! »r bte

I Aurdruck gelangte Prinzip verlangt nicht nur von! günstige Finanzlage wie fie sick ? °"be, die Iben Individuen, fonbern auch von den Nationm, bie|entnmrf darstellt berecktiat btm ®,at8s

ihm nachleben wollen, die Bereitwilligkeit zu Opfern, zu verneinen. @s if^a baT» 2? 2udeß, meine Herren, im Leben ber Nationen sind tags, auf Sparsamke f in ber Ne2a0 8 tbeeHe unb materielle Interessen meist unttenndar aber ich möch.e davor warne^ d.v ^^ b,n,3UtDlrfen; berbunben. Die Entfaltung von Macht und Ansehen über den anforb« L^?°'b-dingung, um für bie wttthschaftliche kraft zu meti Tu Sn K

Enüv'ckelung eines Volks eine sichere unb ungestörte Ernstfälle kostspieiiger werden^ a « ?»nte uns tm

Basis zu schaffen. Wesentlich auch von biefem unfertige S e b?e J »& ? feine »u ^ache

Gesichtspunkte aus muffen die Anforderungen für die sich hettenmü big ^in ben ffin.nh tofirbe' aI§

Manne beurtheilt werden. Unsere Industrie hat seit Wir müsse» ein? Sntt, bk. b°br,tn in

dem 3°hr 1870, insbesondere' aber feit ber 3iß fX« im Ä^ ?t £ fi?,e Ä ®ftcn 3 gefefegebung von 1879 einen außerordentlichen Auf- Angreifer die Spitze bietet Das Äkr°^^°°r^ schwung erfahren, und unser Waaremxport spielt jetzt wir erstreben- SettESt ft br 3teI' Elches für das wttthschaftliche Leben der Na ion eine höchst größer wttb bas Lckt8 Zeichen, besto bebeutsame Rolle. Diesen Thatsachen müffen^'wir bauerSn^ Ä u'bT zur Rechnung tragen, einerseits, inbem wir uns bemühen,!Frieb eus in die wLu ' er Haltung des

bie Möglichkeit deS Expotts auf ftteblichem SBege° zu Lebhafter Beifall^ ü? Reckte» 3U®er[en "ennögen." '-ch-rn, andererseits aber auch, indem wtt Sorforge Ii6erakn ßfa ehet, hie Sl» ^b ber National- treffen, daß es Niemand als eine leiste »u gub «

b-trachten darf, bie freie Fahrt auf unstten Meeren W unb äum Schluffe.

GKechM A"....

Wöchentliche Beilage»: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirckbai«

Druck und Ber^«: Zoh. Ang. Kvih, Univerfitäis-Buchdruckerei in Marburg. Redaktion mb Expedition: Martt 21. "WflTlTIVV für den allgemeinen Thell: Redakteur M. Hartmann

W - - --- . mr den Meratencheil: Joh. «ug. Koch, beide in Marburg.

Marburg

Sonnabend, 20.^ 1897.

tten eigenthümlichen Zauber', ber ihn fe'ffelt'e'."" Ihr menSben Ä Schme^mston Ms einer

ser- , als Präge sich ihr Charakter tu ihrer ganzen I Qa ick bitte «« I

__ leftalt aus. Die geistreiche Stirn, das klare Auge.I Wol'faanaSa k t k J

teu. « fteimüthige Blick, der sich manchmal so zättlich einem ? inen ©eTennSb

94 »f/hu heftete, die edel geformte Nase der schmal sei geprirfen-" S hi^ fe "L°"

ppig-, l-ine Mund, ber oft so lustig lachte und vier üLackieu W -~ f ^ürchttte schon!

um wieber so ernst, so ftreng aus sah.D, so I niemand mefir foa xTT' 7 ö,'le 8CDi|geben; alio vorwättsl" tti, ganz anders wie Kimi!" seufzte er und stieg »Fuße verletzt Ät lebe T6 aL Mährend des Absteigens wnr

und höher hinauf. Er hatte^eiue Stelle er? Lu nüch nicht 7".^ ^ott^gesprochen nur so oft Wo

W, von wo aus mM einen Blick über Mond Idttugend, mtt^ öanÄfbfn schweiß von der

°t hatte. Er setzte sich unb sah hinab, aber auch!die mich heim tragen "n h«auftuschickeu,l wischen, sprach ber Mann immer l:

Me keinen Sin» für bas Mmuthige Blld, das!Bewahre mein'Bester bi« ick K®<forr9i6 au6' unb tbe darum wollte ihm

' wer' btS «h »ach Mondsee iW-lfgang seine Stärke beweise». Endlich hatte sie

Machdmck verboten.) unter ihm lag. Er dachte mit Jngttmm an Kunis

Um Wappen und Krone. « was ihn am meisten ärgerte, war, daß . TT o sie recht hatte. Unten in Mondsee fingen die Lichter

Original-Roman von La Rasse. Im den Häusern zu blinken an. ES war Zeit heim-

(Fottsetzung.) I zugehen, was wird Ruth sich denken? Sie war

Zwanzig st es Kapitel. IW® beIeib2{',.ba6 er bei Aufforderung Kunis Folge I Satte fich m h,ftlg,n Z°m ».« U **, toShttlnt

«ton«, <8 roat ihm »»»-glich te dl-mStimmu»gsi- »inffg °nb ?6,

bei HKb baltc S?.cn schmalen Waldweg einge-1dunkelte bereits i ---

170 fcJi0en' mäßig, bann steil ben Berg empor | abwärts zu steiaen

- » X1"»,0!' * M i 14 5 e

£rthS üelstlgeu Auge aber stand! immer damit beschäftigt,

«uth. Er sah chr schmales, dunkles Gesichtchen, sollte und wie er ihr, inte ^re üugen Augen, ihre aumuthigen Bewegungen, er »Plötzlich blieb er fiebe» »»b ^rck? "ck «rinnerte sich ihrer sorgenlosen Fröhlichkeit ibres fiigd ,?^ J"b

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, flnfenchaltes tn Thalham. Sie war ihm ungemein1

Wjenb erscheinen; ohne schön zu sein, besaß fie

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