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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Meise Marburg nnd Kirchhain.

Druck und »«lag: Joh. Au,, «och, Universitäts-Buchdruckerei in Marburg, Verantwortlich für den allgemeinen Theil: Redakteur M. Hartmann

Redaktioumd^edition: Markt 21. WV VVIWHWyPVlWH» für den Zaseratentheil: Joh. Ang. Koch, beide in Marburg.

J2 62.

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Ltuortal-Rbonuemcnts-Preis bei der Expe­dition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (exk!. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Psg.. Reklamen für die Zeile 25 Pfg.

Marburg

Sonntag, 14. März 1897.

Anzeigen nimmt entgegen die Expeditiou dieses Blattes, sowie die Annoncen-Bureaux vou Haasenstein & Vogler in Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXXH. Mra. Mosse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, C. L. *

Daube & Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

Zweites Blatt.

Die Universitäis-Professoren- Gehalts-Frage.

Einem Schreiben, das der Kultusminister in Sachen der Gehälter der Universi­tätsprofessoren an den Senat der Brcslauei Universität gerichtet hat, ist Folgendes zu entnehmen:

Die weiteren Verhandlungen über die Besol­dungsvorlage haben inzwischen einen Verlauf ge­nommen, welcher den in der gefälligen Eingabe ge­äußerten Wünschen im Wesentlichen entspricht. Dies gilt insbesondere von der Bereitwilligkeit der Staats- regiernng zur etatsmäßigen Feststellung des in der Sitzung deS Abgeordnetenhauses vom 19. Januar d. I. in meinem Auftrage dargelegten Systems von Mindestgehältern mit Dienstaltersstufen. Allerdings wird sich dieses Gehaltssystem nach Lage der Ver­hältnisse nur als Regel und mit Vorbehalt der Aus­nahmen durchführen lassen, welche aus sachlichen Gründen erforderlich erscheinen. Eine genaue Fest­stellung dieser Ausnahmen würde zur Zeit kaum möglich und jedenfalls schon insofern nicht rathsam sein, als damit die Gefahr verbunden wäre, daß die Ausnahmen einerseits zu eng, anderseits aber auch zu weit gegriffen werden könnten. In manchen Fällen wird es sich auch empfehlen, vor der Beschluß­fassung über eine Ausnahme die Bethciligten mit ihrer Ansicht zu hören. Daß aber nicht etwa jugend­liches Alter ober Privotverrnögen einen Grund zu einer Ausnahme abgcben dürfen, darin bin ich mit dem Herrn Rektor und dem Senat vollkommen ein­verstanden. Auch scheint mir die von dem Herrn Rektor und dem Senat angeregte Frage, ob nicht verschiedentlich Ausnahmen auf einen bloß zeit­weiligen Ausschluß von den Alterszulagen zu be­schränken sein werden, btt Erwägung in bc- fonberm Maße werth zu sein. Es läßt sich annehmen, daß in längstens zwei Jahren die Grundsätze über die zu machenden Ausnahmen sich vollständig entwickelt haben werden, und bann wirb die Staatsregierung gern barauf Bebacht nehmen, je eher je lieber auch bie Ausnahmen durch einen Ver­merk im Etat festzusetzen. Wenn bas Grundgehalt mit den AlierSzulagen den Betrag von 6000 Mark nicht übeisteigen wirb, so liegt eS doch anderseits in der Absicht, die der Staatskasse zufließenden @in nahmen an Henorarantheilmzu jährlichen Zuschüssen an eiatsmäßige Professoren mit geringfügigen Neben- beziigcn" zu verwenden, und zwar zunächst in der Weise, daß sola.cn Profefforen, welche neben der systematischen Besoldung in einem Rechnungsjahre auS andern als persönlichen Gründen weniger als 600 Mk. an Nebeneinnahmen aller Art bezogen haben, am Schluffe des Rechnungsjahres Zuschüsse zur Ausgleichung des Minderbetrages gewährt werden, soweit der erwähnte Fonds dazu ausreicht. Damit hat auch der am Schluffe der gefälligen Eingabe ausgesprochene Wunsch, soweit thunlich, Berücksichtigung gefunden. Daß der Herr Rektor und der Senat mit der Uebeitragbarkeit der Besoldungen der Universitäten (ausgenommen Berlin) und mit der geplanten Neu­regelung der Honoraroerhältnisse grundsätzlich einver­standen ist, gereicht mir zur besondern Befriedigung. In betreff der Honorarregelung ist inzwischen in Aus­sicht genommen, bie abzugsfrcien Beträge für Berlin auf 4500, für bie übrigen Universitäten auf 3000 Mark festzusetzen und von ben geftunbeten Honoraren nicht bie in dem Rechnungsjahre gebuchten, fonbern die in dkmselb.n thatsächlich eingegangenen, diese aber ebenso wie die bar eingezahlten mit ihrem vollen Betrage rach Abzug der VerTaltungskosten in An'atz zu bringen. Nachdem, entsprechend meinen Intentionen, die Besoldungsvorlage diese Gestalt angenommen hat, gebe ich mich der Hoffnung hin, daß dieselbe nach dem einsichtig n Vorgänge von Breslau und Götting n mit der Z it auch in den Kreisen anderer Landes Universitäten volles Be ständniß finden wird.

Vermischtes.

Humor vor Gericht. Frau Rentier X. beginnt ; Jeehrter Präsident, lassen Sie sich bloß erzählen, wie et mir mit dm Mädchen ergangen is, denn tocrn Eie Mitleid mit mir haben und mir nichts be­

trafen. Ick bin ja noch nie nid) vor't Kriminal gewesen un et is doch (eene Kleeuigkeit, wenn man hier vor alle Leite---Vorsitzender: Nun, ich

will Ihnen ja zuhören, aber dann fangen Sie auch gleich an und laffen Sie die Einleitung fort. In di-sern Jahre war et rein wie behext mit die Dienst­mädchens, von Neujahr bis zum 15 April habe ick reden Stück gehatt. Del is ja een bisken Ville, aber meine Schuld toart nid). Am 14. April hatte ick wieder eene entlassen. Als ick an diesen Abend von't Miethcvntvr znrückkvmme, sage ick zu meinen Mann:Du, Willem, sage ick, nu habe ick uns aber janz wat Feines ausgesucht, een großet staatschet Mädchen, sie will aber sechszig Daler Lohn haben, aber sie sagt, sie versteht ooch wat. Hoffentlich schlägt diese endlich in un bleibt recht lange bei uns. Morgen Vormittag um neune tritt sie an." Den anderen Morsen macht mein Oller sich ordentlich fein und duht sich wat in die Haare un setzt sich ans

Fenster. Aber et wird zehne, et wird elfe, feen

Mädchen läßt sich sehen. Ick habe schon selbst alle

Stuben reeue jemacht un jehe nu in die Kiche, um

Mittag zu kochen. Si is um zwölfe und um eens noch nicht da.Pass' Achtung," sagt mein Manu, die kömmt erst jar nid)!,,Det wäre noch döller," sage ick sie hat ja den Miethdaier anje- nommen." Wir sitzen hernach beit Kaffeedrinken, jeder an s in Fenster, bet war schon fünfe durch. Da kommt mit eenemmale eene Droschke vorjefahren un richtig, sie sitzt drin. .MeinJott," sageick,erster Klasse! Nächstens kommen die Mädchens woll mit die vierspännige Müll- oder Mehlkutsche, oder wie bet n eimodische Ding heeßt, vorjefahren, wenn sie in eenen seien Dienst ziehen." Un ick muß mir ieber meinen Mann ärjern. Looft bie olle Nuss nid) haste wat fannfte 'raus un macht ihr ordentlich so'u Bückling zu und faßt mit dem Droschke, luscher an ben j oßen Reisekorb und schleppt ihn mit rin? llnb sie schwebt hinterher wie ne richtige Dame, bie vor'n feinet Hotel abgestiegen is. Na, benfe ick, komm bu man erst 'rin! Un sie kommt ooch 'rin, als wenn alles in schönste Orbnung wär', unb macht so von oben runter eene Verbeugung mit dem Kopp und will mir die Hand jeden, notier« lich mit Glacees un sagtIch grüße Sie, verehrte Frau." Na, sowat war mir denn doch noch nich vorj kommen. Ick springe zwee Schritt zurück und tiefe sie von oben bis unten an. Det sollte mein Dienstmädchen sind? Mitn Schleier uffn Hut un ieber ben Regenmantel ieber kreiz eenen Riemen, wo an bie eene Seite eene Touristentasche un an ber andere een Opernglas dran baumelt?Wat fällt Ihnen den eigentlich in, bet Sie Nachmittags um fünfe anbanzen, wo Morgens um 9 Uhr abjemacht worden war?" fragte ick.Nu ick habe Ihre Arbeet schon für Heike fertig jemacht." Sie macht een janz verwundertet Jesicht un sagt so recht schnippig: Wie? So werde ich empfangen? Das bin ich nicht gewohnt, meine früheren Herrschaften haben mich janz anders in Empfang genommen."So?" sage ick,meines Wissens werden die Herrschaften von die Dienstboten in Empfang genommen un nich um« umgekehrt." Geben Sie mir darin nicht Beifall, hoher Jerichtshof? Boi sitzender: Gewiß, aber nun sehen Sie, daß Sie mit Ihrer Geschichte zu Ende kommen. Angeklagte:Ja, also wat ick sagen wollte, ick frage also, wie bet kommt, bet sie so spät kommen bhäte. Oh, sagte sie, sie hätte noch allerlei Besorgungen gehabt, sie hätte noch Bücher nach die Leih ibliothek bringen müssen, die sie ge­liehen hatte, un dann hätte sie erst ihre Handschuhe holen müssen, die jewascheu worden wären, un bann hätte sie sich noch eene neie Füs-Saite für ihre Zitter besorgen müssen, indem ihr bet Ding geplatzt wäre, als sie ihre letzte Herrschaft zum Spaß een Abschieds-Ständchen bringen wollte.So?" frage ick janz freundlich,Sie spielen ooch Zitter?" nicht so schlecht," meent sie, mein Verhältniß hat mir een sehr schecnet Instrument jefcheukt, wo er grüße Stücke uff häU."Bitte, wollen Sie nick een bischen Platz nehmen, Fräulein", sage ick:hier uft Paneelsofa, nicht ant Fenster, bet könne Ihnen da ziehen. Mein Mann soll Ihnen jleich een Jias Portwein bringen. Also een Verhältniß haben Sic ooch?" fragte ick wieder.Watt bekleidet er beim für eene jeehrte Stellung?"Er ist Tubabläser bei einer großen Kapelle."Sehen Sie mal an, bet is jewiß janz matt Feinet unb Jediejenet." 3ltr sage ick, als ick sehe, bet sie Anstalten macht

und ihre Handschuhe ausziehen will,behalten Sie iie lieber noch eene kleene Weile an, Sie sind een riSfen efdjoffiirt von bie Fahrt in bem ollen gewöhn­lichen Wagen, mit bie Jesundheit kann man nicht vorsichtig jenug umjehn. Aber wat haben Sie vor'n scheeum Rejenmantel an, stehe» sie bodj man eenen Ogenblick uff, bet ick ihn besehen kann. Is ber von Hertzog? Det is boch schon een bisken dunkel," sage ick denn un mache bie Thür zu'n Korridor uff,So, nu stellen Sie sich mal so mit bet Gesicht jejen bie offene Thür, bet ick ben Mantel ordentlich besehen kann, nee, wat Sie for eene elejante Fijur darin haben!" Und sie dreht sich mit dem Körper wie so'u Pfau. Nu war mir die Jalle aber int Blut je­tteten, ick konnte nich anders, ick jab ihr eenen Stoß in Jenicke, bet sie jleich uffn Korridor unb bie Treppe runter flog un beim rief ick ihr nach, sie sollte machen, bet sie aus'm Hause käme, ben MiethSdaler könne sie behalten. Vorsitzenber: Ihr Zorn mag be­rechtigt gewiesen sein; aber in biefer Weise bürsten Sie sich ber Person nicht entlebigen. Sie hat eine, wenn auch nicht erhebliche Verletzung am Schienbein erlitten. Die Körperverletzung wird durch die Be­weisaufnahme erwiesen und mit einer Geldstrafe von 15 Mark geahndet

Aus Cauea. Von einem Oberschlesier, der Marinesoldat auf derKaiserin Augusta" ist, stammt ein aus Cauea, 27. Febr. batirter Bries, welcher berKatlow. Ztg." zur Verfügung gestellt wird. In diesem heißt es: . . . Die hier an­sässigen Deutschen sind größtentheils Schlesier. Die Griechen haben sämmtlich die Stadt verlassen. Dor ungefähr 14 Tagen soll eS hier schrecklich zugegangen sein. Die Griechen hausten unmenschlich, ein Stadt- theil liegt in Arche. Den Türken wäre es noch schlimmer ergangen, wenn nicht ein englisches Kriegsschiff bem Morben und Brennen Einhalt gc- than hätte. Als sich später auch die Kriegsschiffe der anderen Großmächte einfanden, flüchteten die Griechen in die Berge. Die Schiffe setzten Truppen ans Land und besetzten die Stadt, die Nationalflaggen wurden auf die Bastion gepflanzt. Am Sonntag Nachmittag wurde auch unsere Flagge daselbst gehißt, während wir auf Befehl unseres Lieutenants bie Wacht am Rhein" sangen. Als das Lied verklungen war, da krachte von unserem Schiff ein Schuß, unb bald war bas Bombarbement auf bas griechische Lager in vollem Gange. Auf ben Bergen bauern bie Kämpfe zwischen Griechen unb Türken fort. Vorläufig habe ich wenig Zeit, um Alles ausführlich zu berichten; die meiste Zeit hat man Posten zu stehen unb Patrouillen zu gehen' Wir sinb bis an bie Zähne bewaffnet, haben 40 scharfe Patronen bei uns unb die Gewehre stets schußbereit ..."

Eine Wein-Liebhaberin. In Berlin stand am Dienstag vor der 4. Strafkammer des Landge­richts I bie 22jährige Buchhalterin Emma Herz­feld, bie sich in mehr als 50 Fällen ber Unter­schlagung von etwa 7000 Mk. schuldig gemacht hatte. Sie räumte bie» ein, führte aber zu ihrer Entschuldigung an, baß sie mit einer krankhaften Neigung für ben Genuß geistiger Getränke behaftet sei. Vor etwa 2 Jahren habe ich angefangen zu trinken, unb von biefer Zeit an habe sie täglich minbestens zwei Flaschen Wein zu sich nehmen müssen, um arbeiten zu können. Da sie nur schwere Sorten (meist Portwein »ber Tokayer zu 5 Mk. bie Flasche) getrunken habe, so kämen im Lause von zwei Jahren etwa 7000 Mk. heraus. Durch die Beweisauf­nahme wurde folgendes festgestellt. Am 27. Oktober gab ihr Chef ihr eine Anzahl Banknoten nebst Be­gleitschreiben über das Pult herüber mit bem Auf­trage, sie in einen Briefumschlag zu thun unb an bie bezeichnete Adresse abzuschicken. Am folgenden Tage traf eine Depesche ein mit der Nachricht, daß sich in dem Briefe 1000 Mk. zu wenig befunden hätten. Die Postbehörde leitete eine eingehende Untersuchung ein, wobei sich ergab, daß der Brief unverletzt auf gegeben unb an die Adresse befördert worden war. Nun wurde ein ganz gleichartiger Brief mit bei vollen Summe bergestellt, unb dieser war um daS Gewicht eines Tansendmaikicheines schwerer als der erste Brief. Der Chef schöpfte natürlich Ver­dacht gegen die Herzfeld, und diese gestand auch bald ein, daß sie sich einen Tausendmarkschein ungeeignet und von den übrigen eingelaufenen Beträgen 325 Mark urterschlagen habe. Inzwischen kam es dann auch zur Sprache, daß Herzfelb In ihrer

früheren Stellung Unredlichkeiten begangen und ihre Chefs um etwa 5700 Mark geschädigt hatte. Da ihre Verwandteu sich erboten hatten, diesen Schaden zu decken, war keine Anzeige erstattet worden. Eine Anzahl Hausdiener und Lehrlinge ans beiden Geschäften, die ihr die Getränke besorgt hatten, wurden als Zeugen vernommen. Ei» Lehrling be­kundete, daß er ihr fast täglich eine Flasche Port­wein zu 5 Mark habe holen müssen, manchmal auch schweren italienischen Wein und Tokayer. Außer ihm habe sie aber noch andere Boten in Bewegung gesetzt. Ein Hausdiener hatte an einem Nachmittage vier Glas Grog holen müffen. Die anwesenden Chefs wunderten sich hierüber nicht weniger als die Richter, da ihnen niemals etwas in dem Benehmen der Herzfeld ausgefallen war, ihre Arbeiten waren auch niemals zu bemängeln gewesen. Der als Sach­verständige geladene Medizinalrath Dr. Song begut­achtete, er könne kaum glauben, daß die Angeklagte diele kolossalen Mengen Spirituosen zu sich genommen habe, aber selbst, wenn es der Fall sei, könne er nicht begutachten, daß sie nicht bei klarem Verstände gewesen sei, als sie die Unterschlagungen beging. Ihr ganzes Verhalten in der Verhandlung spreche dafür, daß sie geistig und körperlich gesund sei. Sie müsse sogar eine bedeutende Widerstandsfädigkeit be­sitzen, denn Gewohnheitstrinker pflegtenabzufallen", wenn ihnen plötzlicy ber Alkohol entzogen würde, dies sei aber bei der Angeklagten, die doch während ihrer stebenwöchigen Untersuchungshaft keinen Alko.wl er­halten habe, keineswegs der Fall. Der Staatsanwalt beantragte zwei Jahre, der GerichtsSof erkannte auf iy2 Jahre Gefängniß.

Vom Vücvermarkt

***Untere Kaffeegesellschaften" ist ein äußerst inter­essanter 9lititel von Marie Polchau in dem soeben «r- schienenen Heft ( 0) des bekannten FrauenblatteSHäus­licher R a t h g e b e r", In welchem Verfasserin die geistlose Art der Unterhaltung geißelt, weiche bei diesen Zusammen­künften häufig noch gang und gäbe. Im ferneren giebt Henriette v. K. nützliche Winke, durch deren Befolgung junge Märchen sich zuPerfetten Ladenfräulein" heranbilden können. Eine kulturgeschichtliche Studie: Der Handschuh von M. Folkart enthält intereffaute ApercnS über dieses Toilettenstück. Die Arbeitsstube bringt in gewohnter Weise nützliche und leicht ausführbare Handarbeiten in Wort nnd Bild, während in der illustriiten BeilageFür unsere Kleinen" herzige und ansprechende Gaben geboten werden. Probenummern gratis und franko vom Verlage: Robett Schneeweiß, Berlin W Elßholzstraße 19.

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Vergnügungsanzeiger.

Königliches Theater zu Cassel.

Sonntag, den 14. MärzDie Puppenfes." Montag, den 15. März1812." Dienstag, den 16. MärzWiener Walzer." Mittwoch, den 17. MärzCarmen." Donnerstag, den 18. MärzEmilia Galotti." Freitag, den 19. März Hänsel und Gretel." Sonnabend, den 20. MärzDie Verlobung bei der Laterne " Sonntag, den 21. März VI. Abonnements-Konzert"

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