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©nbltc^ kann die Reichsfinanzverwaltung zur Zeit
Marburg
Freitag, 12. März 1897.
Ebensowenig steht aber bisher fest, wie durch jene schlffsneubauten die übrigen Titel des ordentlichen 91 ItÄrtnfiAHAlAfi CY1.1 jr. o • . _ _
lange ich lebe. Aber Ruth, wenn Du nicht bei mir im Kahne wärest, ich würde diese Zauber nur halb so empfinden. Es wirkt alles doppelt, wenn ich Dich bei mir habe."
„ -L°r.M hast Du das gehört? das war ein Juchschrel."
. . » -------------wie sich
die Einnahmen tn den kommenden Jahren stellen und in welchem Umfange diese Einnahmen von den übrigen Reichsressorts in Anspruch genommen werden. Die Reichsfinanzverwaltung wird sich hiernach ü^er die vom Abg. Dr. Hammacher gestellten Fragen erst dann selbst schlüssig machen können, wenn die Reichs- marmeVerwaltung ihre Neuforderungen bei der Aufstellung der künftigen Reichshaushaltrpläne im
I Das Schiffchen näherte sich dem Ufer immer mehr. Noch ein kräftiger Ruck, und Wolfgang sprang an's Land und half Ruth beim Aussteigen Ein lauter Zuruf machte ihn rasch umseheu Da hüpfte die Dame mit dem grellrothen Kleide eilig auf ihn zu, und streckte ihm ihre Hund entgegen.
< "S?, Sie schon die ganze Zeit über mit dem Glase verfolgt/ rief sie, „ich glaubte meinen Augen kaum zu trauen.*
( Fortsetzung folgt.)
L Ä,.?Ä6l""b ’ä“ .* 3-, W'Ä' ~ . ■ ■ ■ , Gefühl, das beide durchströmte, die Ruhe und der
3“'h“w onb”8 “ar -°IS beide! Friede ring«herum, kein Mensch weit und breit.
sie lerfh-Mti* ?Iainau »ai t Der alte Fischer hatte am Ufer seine Arbeit be
ste zerstreut, sie sann darüber nach, was nun werden lendet und war fortgegangeu
L,'- Oder Hegte er noch immer den Gedanken von .Ich möchte mich am liebsten de» ganzen Tag b ~ War"" zögerte er denn, ihr! hier auf dem Waffer schaukeln," sagte sie mir ist werdend sein Weib zu als wäre ich plötzlich in eine Märchenwe'lt 'versetz!
^bt“? . War es bet rhm mehr Habsucht, oder sich nur Wolfgang das weiße Felsengeklüft und die A , b7/brge,z dle Liebe m den Hintergrund « dunklen Tannen den grünen Stt und den lachend grübest na» E Ä m S"te, auch » blauen Himmel über uns. Sag, hast Tu schon stbickten dann sttegen sie aus und zemals eine schönere, stolzere und einsamere Berg-
schMten daun den Wagen wieder zuruck nach Parten-! landschast gesehen?"
11 Cro;r tnnrren er ~ . I »Wunderbar! Göttlich!" stimmte er ihr zu, ließ
nnk " ganzen Tag am See zubringeu das Ruder sinken und schaute andachtsvoll um sich,
und Abends beim Mondschein nach Hause zurück) „Das ist em Bild, dos ich nicht vergessen werde, so
. , .Die amtliche Fassung lautet!zwischen den betreffenden Reichsressorts und der
ba^bi? SÄ?“ 5inanjbertt>altung zu vereinbarenden Etatsentwurf „ ."b/et, daß die Staatssekretäre tm Reich!angemeldet werden. Stimmt die WMAafinmtJ
ber Relchsverfassung nicht enffprech ende Verwaltung den erhöhten Forderungen^ so selbststandiae Stelluna • Ich ^werden dieselben durch Aufnahme in der? Etats-
bir verfassungsmäßigen Beschlußfassung Udes Bundesraths unterworfen; lehnt die
m entgegen bte Expeditiou dieses Blattes, stwie die Annoncen-Bureaur von Haasenstein & Vogler in ?Fran$itrt<1' M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf YYY1I a'<F" Berlin, München u. Köln, C. L.
Daube & Eo. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari».
Sie wandten sich beide um und sahen den alten Fischer am Ufer stehen, der ihnen winkte.
»Er will seinen Kah», wahrscheinlich find Fremde gekommen. Er lenkte das Schiff dem Ufer zu.
»ramer ist.' I Stauden und kmb-a ''^1 »Schade, daß die Gegend so von Städtern wimmelt."
»Ich habe de« Wagen nach Ober-Grainau be-! fragte den Fischer, der eben damit beschäfchtwm übnlassm "toir <bnen ^ohl den Kahn
stellft er wird kommen, von dort aus gehen wir Netze zu flicken/ob er den Kahn benützen önne ÄA. • ,. t
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toenn ein solcher See im Sonnenschein blitzt, wie kann man da noch auf Menschen schauen, als wenn wir beide ein Weltwunder wären?"
Wort, aber ihre Gedanken trafen sich, sie wußten es.gehen," entschied er. Glaubst Du nickt häTTa Unb @eeItB bewegten.! köstlich ist, wenn wir beide allem durchliefe groß-
Und blickten sie sich in die Augen, lachten und seufzten I artige Naturpracht heimgehen?" 9 B
unb legten wohl manchmal bie Wangen aneinander! „Es wäre auch Schade zu fahren" stimmte sie wie Kinder. Sie halte außerhalb Partenkirchen eine ihm bei. 8 1 9 ' pe
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„„ ®e|enttok heute hin?" fragte sie, „es ist! Sie gingen nach dem Eibsee, der zwischen de» S)rCit6orfh?fe?erf6nareh 5?”' Bur' toie die! zackigen Felsenwiesen eingeklemmt ein köstliches Bild
L r2ra$h0(. h,°:? blauen Firnamentl darbot. Große, grünbemooste Felseublöcke lagen am Kram!? ist ? toeI$ ^tnB^er ^ublick der grüne! Ufer wirr durch einander, dazwischen drängten sich stramer ist. I Stauben und bobes
Mne ungehaltene Rede des Herrn Pfarrers Naumann.
■ i WegenI vorgerückter Stunde mußte die Diskussion
s i auf der Dresdener Versammlung vor Erledigung der i: Rednerliste geschlossen werden. Wir wollen vorweg - [ bemerken, daß nur solche Redner sich gemeldet hatten, die ihr E i n v e r st ä n d n i ß mit den Ausführungen her Vortragenden auszusprechen beabsichtigten und bte zum Theil — wie die Herren Geh. Hoftoth Ackermann und Hofschneidermeister Emmrich — an der Festtafel, die sich an die Versammlung anschloß, zum Worte gelangten. Außer diesen Parteimitgliedern hatte aber auch Herr Naumann beabsichtigt, das .Wort zu ergreifen. Man wird gestehen müssen, daß dies ein seltsames Verlangen dieses heftigsten Gegner der Konservativen war, in einer ausschließlich aus Parteimitgliedern bestehenden Versammlung, der er anr auf Grund einer Berichterstatterlegittmatton bei- vohnte. Allein Herrn Naumann wäre ohne Zweifel das Wort ertheilt worden, wenn nicht der Schluß der Versammlung wegen Räumung des Saales geboten gewesen wäre.
, i Die Naumann'sche Rede ist zwar der Versammlung auf diese Weise erspart worden; allein der Welt Ist sie nicht verloren. Die „Zeit" veröffentlicht diesen
< "ber eine Seite füllenden ungehaltenen Vortrag. Daß Herr Naumann darin mit den Konservativen nicht glimpflich verfährt, ist nicht zu verwundern. Man iieht aber aus jeder seiner Zeilen, wie unendlich
1 schwer es ihm geworden ist, Angriffspunkte gegen «iftre Partei auf der Dresdener Versammlung zu «ttdecke«. Mit größter Mühe klügelt Herr Naumann ms dem was in Dresden nicht gesprochen worden P, dasjenige Material heraus, was er braucht, um ; «e Konservativen nach rechts und nach links, nach eben und nach unten anzuschwärzen.
Zunächst bemängelt Herr Naumann das Fehlen ’ «s »starken agrarischen Tons." Das ist zum Lachen: Wäre der Ton „stark-agrarisch" gewesen, o würde der Führer der Nationalsozialen dies eben« alls bemängelt haben. Dann aber läßt Herr
J iaumann sich also hören: „Während alle Zeitungen don den Vorgängen der Flottenkommission voll find, chweigt der konservative Vertretertag. Das läßt ief blicken . . . Leise schwirrte durch den Saal: hue Kanitz keine Kähne!" Solche Unterschiebungen iud nicht schön. Schabe, daß Herr Naumann sie ■ i«6t in der Versammlung selbst vordringen konnte; ; h°> würde mit Entrüstung heimgeleuchtet worden i
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(Nachdruck verboten.)
Um Wappen und Krone.
Original-Roman von Va Rosbe.
(Fortsetzung.)
»Nun, so soll vo» Deinen Geschwistern doch vtigstens komme», wer daheim zu entbehren ist," igle Ruth zu Wolfgang.
„Sagen wir also bie Hälfte der Schwestern," Yle Wolfgang.
„Gut, ich gebe Befehl, den zweite» Stock zum queme» Aufenthalt herzurichten, vielleicht," setzte sie gernd hinzu, „wäre es besser, wir blieben da, bis &tine Schwestern gekommen sind."
l Er warf einen seiner kecke», schelmischen Blicke H ihr, der sie in Berlegenhett brachte. Die wchen uns hier nicht, wir können gettost reifen " «Helte er, „bie armen Dinger werden sich im Gegen- Ä nngenirter fühlen, wenn sie in diesem Zauber- hlofse allein find."
„Sie werden auch noch da fein, wenn wir wieder rückkomen," sagte Ruth, sobald werden wir aber ht kommen, dachte sie im Stillen.
* * *
Ueberall, wohin sie tarnen, wurden sie für ein vermähltes Paar gehalten, was ihn köstlich üsirte und ihr fortwährend das Blut in die Uigen trieb. Sie war noch nie so glücklich wie i. Ihre Gedanken flogen zurück in die Zeit, wo mit ihrem Gatten reifte. Anton war damals Uso nm sie bemüht wie jetzt Wolfgavg, aber ihr H war dabei ruhig geblieben, während jetzt ein vissprechlicher Jubel sie durchdrang. Niemand tte mehr ihr Zusammensein, er blieb immer an
Seite. Sie sprachen ost stundenlang kein
L ÄTÄf d-" d-- N-Wm-rln-,
Vorgängen in der Flottenkommission" die Rede war. fragen aber anaesickts tiefer unalaÄlicke! 9,is^ ^noaltung emzunehmeu hat. In thatsächlicher Be- Außerdem aber ist es doch auch wirklich 'm biel be8 ftmTaSSÄ ° LelstungIz-ehung möchte ich darauf hiuwei'eu, daß die in der
1 verlangt, w-nn Herr Naumann wünscht, daß i? einer Serbfent eSinn der mtt"s„lck,n m V6L ‘ Y Budgetkommission vom Staatssekretär des Reichs- : Parteiversammlung über alles, wovon „die Zeitungen Vertrauen? ' b ’ $Baffcn ^rineamts mitgetheilte Denkschrift nebst Tabellen I voll sind", geredet werde. I __lietne Anlage zum vorliegenden Etats-
Herr Pfarrer Naumann hat aber mit seinerI ~ ~dieselbe hat hiernach auch der
; Unterstellung den bestimmten Zweck, die konservattve UMfchllU. imtSS/“ “"x Verbündeten Regierungen nicht
Parteizu verdächtigen und dafür seinen „nationalen" Zur finanziellen Seite der Marine- fa sinn/der ein" Beschluß-
«ozrallsmus reklamenhaft zu preisen. Das war von Frage hat der Staatssekretär des Reichsschatzamts, tags n ?ch t unt Sl" S SR.e’?8' leber d.e Takttk der christlich-sozialen „Jungen." Graf v. Posadowsky, seine vorgestrigen Aus-!Reichsreffört/ für diebffrct"äe/?en Weit sind sie aber bannt nicht gekommen; mit der! führungen in der Budgetkommission nachträglich im Aufaaben erfind ,^^llung lhrer
einfachen Wahrheit kommt man immer weiter Was i v f f i z i e l l e n Wortlaut s,n w rf,„ L. en die Fachverwaltung der Reichs-
®eijaa' d^ den Saal durchbrauste, als Herr l'r. wie folgt: „Ui ... vtt ^C||Ctiluaji
der Einzige", der Mann, der kein Denkmal! selbstständige Stellung einzunehmen anfingen, ^cy > werden
r»»dw-,k„. »««(tat, „„6 Sm,® S«Wll» fclfc», wenn nnrernwiten- letal bie
eine andere Seite stines Wesens für das I gegenüber der Behauptung des Abg. Br. Hammacher! Reichsfinanzverwaltuna ihre Ziistimn-iin-,
wichtigste balten; Nationalkraft, Agrarierlhum, Sozialistin-! wettere selbstständige Erklärungen zur Sacke abaeben I lunßrhit itnh-* *»« k u •, Bvi"wmuug ab, so hat aurh ®apr'Bl und Mißstimmung vielleicht I wollte, nachdem der Herr Reichskanzler als der ver-! Reickskan-i»,-s •?/It ^rettenden Ressorts der Herr
auch gegen den Kaiser, große Erinueruugen und allerlei! fassunasmästio nff-tn o -i s. m ! Reichskanzler enbgttitg darüber zu entscheiden, ob die
Anklagen vereinigten sich in dem Namen, der „das cci«|hnrL;/,., ® r. verantwortliche ~eiter der Reichs-1 streitige Forderung der etatsmäßigen Bescklußfassuna gangene Zeitaller Deutschlands beherrscht hat." äU bct vorliegenden Frage bereits grundsätzlich des Bundesraths zu unterbreiten ift ober nMt" S
Was soll man ferner sagen, wenn man liest, ^ng genommen hat. Der Herr Reichskanzler ist!Staatssekretär des Reichsschaba^ bott7^ernack wte Herr Naumann die Rede des Herrn Grafe» zu!^İ Chef des Reichsmarineamts, wie er bisher keinerlei formale Veranlassung zu den d« L l mb n r g - S t i r u m folgendermaßen zu glossireu I ber Reichsstnanzverwaltung ist. Der! Budget - Kommission mitgetheilten schriftlichen Dar-
toagt? Staatssekretär des Reichsmarineamts und der Staats- legungen des Herrn
»Die Beschreibung der Sozialdem-kratte durch denI^eichsschatzamts handeln deshalb nach marineamts weg?» der Gestaltung^zukmifttger ^Gcks' ^ner erinn rt an di- Beschreibung, wie sie Thier- bc? bc§ Stellvertretungsg-setzes nur entwürfe Stellung zu Ztafc 11 S
budenbesiher von den Ungehcue:n der WUdniß iUjtniotoeit selbstständig, als nicht der Herr Reick-kanzler wäre da« Rber auch sachlich
geben pflegen Gegenüber solchen Gräueln kann es sich nur selbst im einzelnen Falle die ru entsttieidend^ n rr $ Öß gewesen. Die vorliegende
“m einfach- Machtfrage handeln. „Wir sehen mitlanaeleaenbeiteu an iick rl-s>e s Tabelle enthält nur bte voraussichtlichen Baukosten
Hochachtung rach Sachsen." Er wünscht Maßregeln, welchean sich zieht und selost Stellung zu für neue Schiffsbauten. Es bleibt mithin nock dre giftig- und niederträchtige Presse einschränken, kurz, ein | ^enleiben nimmt. Dies ist im vorliegenden Falle!zweifelhaft in welckem SRetrnn» s; r» *
Ausnahmege etz. Warum er eg münfc6t“ @rä" g=to^en. Als oberster Chef der ReichsmaÜne auf die Sck ttd^t /r . ? 8 5orbeiungen
Stmburg«Stimm erscheint uns als ,u klug, um nicht zu! Verwaltung hat der Herr Reickskan-i-r !^ Dulden titel, und tn welchem Betrage auf wissen, daß es nur einen theatralischen Eindruck macht,!baß er die S ck n f f „„ n „ „ k n,3,e "klart,Idie laufenden Ausgaben zu übernehmen fein würden.
H°rr von Manteuffel rühmte. Die Herren wissen cr abcr hinzugefugt, daß die Ausführung jenes< - mcyr argeve»,
"ur berührt es eigen, wenn Programms nach Zeit unb Umfang von der
SSlffÄ? icißen- nad> btnen ^^^EinenFinanzlage, und insbesondere feit ^bemerfenF1 au&u®e” Mässig- von den anderen Reichsrefforts ^erhobm"w^
keit bemerken wir nochmals, daß Herr Graf zu Ich glaube, daß hiernach kein Zweifel darüber b-' Llmburg - Stirum zu Dresden Herrn Naumann! stehen kann, welche Stellung nach den Erklärunaen
undseinen Anhang mit Fug und Recht und des Herrn Reichskanzlers die Reichsfinanzverwalti?ng!