Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
Verantwortlich für den allgemeinen Theil: Redakteur M. Hartmann, für den Inseratrncheil: Joh. Ang. Koch, beide in Marburg.
Jlluftrirtes Sonntagsblatt
Jt° 5*».
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Marburg
Donnerstag, 11. März 1897.
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie die Annoncen-Bureaux vou Haasenstein & Vogler in
Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXXII. Moste in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln, C L. '
Daube & Co. in Frankfurt a. M„ Berlin, Hannover, Paris.
Erstes Blatt.
Konservatives.
lieber den Verlauf der großen konservativen Partei-Versammlung in Dresden, von der wir gestern schon die Rede des Grafen von Limburg- Alirum wiedergegeben haben, geben wir nach den gn§ vorliegenden Berichten noch Nachstehendes an dieser Stelle wieder:
Hoftath Dr. Mehnert leitete und eröffnete die Versammlung. Er begrüßte die ungemein zahlreich erschienenen Parteigenossen, besonders die Herren aus Preußen, und brachte dann ein begeistert aufgenommenes Hoch auf Ihre Majestäten den Kaiser und den König Albert aus. Darauf fuhr er fort: Noch mies Mannes muffen wir gedenken, ohne den wir kein deutsches Vaterland hätten, (Stürmischer Beifall) besonders heute, da wir den ältesten Sohn des Fürsten in unserer Mitte zu begrüßen die Ehre und Freude haben, (Wiederholter Beifall) würde es uns die Brust zersprengen, wollten wir unseren Gefühlen nicht Ausdruck geben. Es bedarf nicht neuer Worte zum Ruhme Bismarcks des Einzigen. Seinem Sohne, dem Grafen Herbert von Birmarck, aber legen wir die Bitte vor, seinem Vater zu sagen, daß die Herzen der Deutschen, der Sachsen, heute noch in derselben Treue und Liebe dem ersten Kanzler entgegenschlagen wie im Juni 1892, als der Fürst auf seiner Durchreise nach Wien hier Rast machte, und als die Gefühle der Sachsen gegen ihn zu einem wahrhaft elementaren Ausdruck kamen. - Fürst Bismarck hoch für immer! Hoch! Hoch! Hoch! Brausend stimmte die Menge ein.
Sowohl an Se. Majestät den Kaiser, als an Se. Majestät den König von Sachsen, als auch an den Fürsten Bismarck wurden Huldigungs- und Bc- grüßungstelegramme gesandt.
Mit wiederholtem Beifall begrüßt, nahm nun Graf Bismarck das Wort. Meine Herren! Da ich die Ehre der heutigen Einladung meinen persönlichen Beziehungen zum ersten Kanzler des deutschen Reiches verdanke, ist es mir eine besonder: Genugthuung, daß ich den Dank des Fürsten darbringen darf für die schönen Worte, die wir soeben gehört habeu und für das Hoch, das mich mit Stolz und Genugthuung erfüllt. Die Bewohner Dresdens, die treuen Sachsen haben aus ihrer Bewunderung
(Nachdruck verboten.)
Um Wappen und Krone.
Original-Roman von La Roste.
(Fortsetzung.)
Wolfgangs Herz pochte rascher, noch eine Linie weiter, und der Bursche stürzte hinab in die Schlucht. Er getraute sich kaum zu athmen, die geringste Bewegung seinerseits konnte dem Menschen, der sich so unvorsichtig vorbeugte, den Tod bringen. Jetzt kehrte der Bursche zu seinem Rucksack zurück, kniete nieder und zog einige Kränze heraus. Mit diesen ging er wieder vor und warf sie hinab. Behutsam und leise erhob sich Wolfgang, aber trotzdem mußte der Bursche etwas gehört haben, beim er wandte sich plötzlich um. Im selben Moment sprang Wolfgang vor und packte ihn am Halse. Der Bursche aber schlang gleichzestig seine Arme um ihn. Da fühlte Wolfgang, baß es ein Weib sei.
„Philomele, Du also bist ber Grabbieb? unb wie sehe ich Dich?" Er suchte sich von ihren um- schlingenben Armen zu befreien. „Als Mann verkleidet streichst Du Nachts umher. Was soll denn das bedeuten?"
„Du kannst es hören, ich hab schon lange im Sinne gehabt, Dir Alles zu sagen. Hat mir doch der Franz gerade auf ber Stelle Dich geschickt, mich vor bem Sprung ba hinunter," — sie beutete in die Tiefe — „abzuhalten." Sie nahm feinen Kopf in beide Hände, bog ihn zurück, daß das Mondlichr fein schönes Gesicht beleuchtete und sah ihn dann zärtlich an.
„Geh, Philomele, laß uns vernünftig zusammen reden. Wie kommst Du auf den schändltchen Gedanken, die Kränze vom Grabe meines Onkels zu nehmen?"
für Bismarck nie ein Hehl gemacht, haben ihr einen großartigen Ausdruck vor etlichen Jahren bei feiner Durchreise gegeben. Wie Sie gehört haben, hat mir ber Fürst seine herzlichsten Grüße aufgetragen. Auch meinerseits spreche ich ben Dank aus für bie Huldigung, die meinem Vater widerfahren ist. Ich habe mit herzlichem Dank die liebenswürdige Ein- adnng des Hofraths Mehnert angenommen. Fürst Bismarck hat damals seine Genugthuung ausgesprochen, daß an Stelle der alten Stammesstreitig- keiten eine so schöne Einigkeit aufgegangen war. Das ist der Stolz unb bie Freube seines Lebens, baß er für ben besten Theil seiner Arbeitskraft bie Aufgabe hatte, die Zustände der Zerrissenheit, die er selber am deutschen Bundestag kennen gelernt hatte, zu beseitigen und ein starkes geeinigtes Volk erstehen zu sehen. „Es war schwere Arbeit, es zusammen zu bringen", bat er einmal gesagt, „es wird noch schwerer sein, es zu trennen." Die Aufgabe, dasDeutschje Reich zusammen zu halten, liegt vor Allem der konservativen Partei ob. In diesem Sinne nenne ich konservativ alle patriotischen Männer, obwohl das im Reichstage nicht recht zur Anschauung kommt. Ich selbst gehöre keiner konservativen Körperschaft an, rechne mich aber zu den Konservativen im Lande, die nach dem von meinem Vater ausgesprochenen Grundsätze das Bestehende erhalten „Ruhiges nicht bewegen." Wir stehen jetzt bei der Zentenarfeier am Abschlüsse ter ersten sieben Jahre deS neuen Kurses. Lassen Sie uns hoffen, daß es nicht wie bei der Deutung des Josef im Alten Testament die sieben fetten gewesen find, sondern daß die fetten erst folgen (Heiterkeit.) Wenn die verschiedenen Erwerbszweige leiden, dann treten die materiellen Interessen in den Vordergrund der politischen Diskusston. Der Mensch lebt zwar nicht vorn Brod allein; aber er tijut das doch hauptsächlich. Var zwanzig Jahren war die Industrie durch Aufhebung der Eifenzölle in einer schwierigen Lage. Damals hat sich der Fürst ber wirthschaftlichen Politik zugewandt und die Politik des Schutzes der nationalen Arbeit angefangen, die zwölf Jahre lang gedauert hat zum Segen des deutschen Volkes. Ich möchte den konservativen Gesinnungsgenossen empfehlen, fest zusammenzuhalten und alle Stände zusammenzufassen. Das Handwerk hat leider nicht mehr einen goldenen Boden. Ohne Zweifel ist es etwas stiefmütterlich behandelt worden. Die Konservative Partei hat sich ja immer bemüht, dem Handwerk eine bessere Situation zu schaffen. Die Bäckereiverordnung ist aber dahin
nicht zu rechnen, bie ist durch einen Ausschuß entlauben, in bem auch ein Sozialdemokrat sitzt.
„Ich halte es für einen Fehler, die Sozialdemokraten auf dem Fuße der Gleichberechtigung zu behandeln. Vor dem Gesetz freilich sind alle Menschen gleich, aber in politischen Körperschaften gebührt die Gleichberechtigung doch blos denen, die mit uns auf einer staatlichen Basis stehen. Aber in die Kommissionen Sozialdemokraten zu wählen, die den Staat die Gesellschaft, die Heiligkeit des Eides, die Monarchie negiren, die uns ruhig den Hals abschneiden wollen, wenn nur erst ihr Messer scharf genug ist, das halte ich für verfehlt, das ist die reine Ironie. Darin Wandel zu schaffen, ist aber nicht thunlich aus der Mitte des Reichstages heraus. Bei uns ist die Regierung mächtig, nicht ein bloßes Ornament wie in England. Ich finde, daß die Regierung ihre Pflicht strenger auffassen müßte. Die Umsturzvorlage vor zwei Jahren war auf einer fehlerhaften Basis aufgebaut. Nachdem sie unter dem Gelächter des Reichstages zurückgezogen ist, ist nichts wieder geschehen. Durch diese Thatenlosigkeit muß das Vertrauen in die Regierung erschüttert werden. Freilich sind nicht alle, die sozialdemokratisch wählen, Sozialdemokraten. Die Sonntagsverordnung greift Redner gleickfalls an und erinnert an das Wort: „Der Sabbath ist um des Menschen willen gemacht unb nicht der Menich um des Sabbaths willen." Sodann spricht Graf Herbert Bismarck fein Erstaunen über die zunehmende Rohheit der Angriffe auf ben ersten Reichskanzler aus, bie einen traurigen Begriff von ber ethischen Stellung ber Beschimpfenden geben. Der Fürst selbst betrachtet diese Schmähungen mit der heiteren Muhe des Nattir- forschers. (Heiterkeit.) Er hat erklärt, daß der bittere, ihm Seitens ber äußersten Linken begegnenbe Haß ihm zeigt, baß er auf richtigem Wege gewesen ist. Der Fürst Bismarck braucht kein Denkmal in Berlin. Das ganze Reich ist sein Denkmal. Die Lanbsleute, bie sich nicht entblöden, ben Schöpfer des Deutschen Reiches zu verunglimpfen, erniedrigen sich selbst. Lassen Sie uns, so schloß der Redner, auf nationalem Boden Zusammenhalten, bann wird in nationaler Beziehung wahr weiden, was unser großer Reformator fang: Das Reich muß uns doch bleiben. (Stürmischer anhaltender Beifall.)
Umschau.
Nach einem neuerlichen Erlaß des Kultusministers ist das Bedürfniß hervörgetteten, die Bezirks
regierungen auf dem Gebiete der Schulaufsicht und der Theilnahme an der S ch u l - Verwaltung im Wege der Dezentralisation zu entlasten. Geeignete Organe hierfür sind insbesondere in der Kreisinstanz in denjenigen kreisfteien Städten vorhanden, welchen Stadischuldeputationen nach dem Muster der Instruktion vom 26. Juni 1811 gebildet sind und die gemeinsam mit dem staatlichen Kreisschulinspektor die Geschäfte führen. Der Minister weist daraus hin, daß hier nur in besonders wichttgen Fällen, oder wo das Gesetz die Entscheidung den Bezirksregierungen besonders zuweist, eine Betheiligung und Mitwirkung der Regierung erforderlich ist, während im Uebrigen die Stadtschulbehörde selbstständig gestellt werden kann. Beispielsweise wird die aus der Vermehrung der Bevölkerung sich ergebende Einrichtung neuer Schulen ober Schulstellen, bie Erbauung neuer Schulhäuser, die Vertheilung der Lehrkräfte auf die einzelnen Schulen, die Beurlaubung erkrankter Lehrpersonen und die Regelung ihrer Ver- tretung einer bestimmenden Mitwirkung der Regierung im Einzelfalle nicht bedürfen, wenn sie nicht zur Entscheidung streitiger Meinungen innerhalb ber Stabtschulbehörbe angerufen wirb. Zur Herbeiführung einer festen Praxis sollen bie Königlichen Regierungen nach Anhörung einiger, mit ber Verwaltung des Schulwesens hervorragend vertrauter Vorsitzender von Stadischuldeputationen bezw. Oberbürgermeistern bestimmt formulirte Vorschläge darüber einreichen, für welche Fälle ber Regierung unbeschadet ihres allgemeinen Aufsichtsrechts in den vorbezeichneten Städten eine bestimmende Mitwirkung Vorbehalten werden muß. Die Grenzen werden so eng zu ziehen sein, als es das staatliche Interesse irgend gestattet, wobei in Betracht kommt, daß auch die Stadtschuldeputattonen im Sinne ber Instruktion vom 26. Juni 1811 staatliche Aufsichtsbehörden sinb. Ihre gleichzeitige Stellung als Verwaltungsbehörden der politischen Gemeinden sichert ihren Beschlüssen und Anregungen zur Vervollkommnung des Schulwesens bei der Vertretung ber politischen Gemeinden diejenige vertrauensvolle und zu Opfern bereite Aufnahme, in welcher die beste Gewähr für eine andauernd fortschreitende Ausgestaltung des Schulwesens liegt. Für diejenigen Fälle, in denen ausnahmsweise die Siadt- schuldeputationen mit einer Aeußerung über die Auswahl ber anzustellenben Lehrkräfte noch nicht besaßt sinb, sollen besondere Vorschläge nach Anhörung der städtischen Behörden gemacht werden. Weitere Maßnahmen zur Dezenttalisation der Schulaufsicht find Vorbehalten.
„Sie ließ ihn los. „O, daß Du es immer wieder sagst, daß es Dein Onkel war. Weißt Du denn nicht, daß fich mein Herz im Leib umwendet vor Weh? denn er war der Mörder, er hat ihn da hinunter geschossen, und ich — ich habe Dich gern, so gern wie meinen Franz."
„Sei still, Philomele, und nimm Dich zusammen! Deine krankhaft überreizte Phantasie bringt Alles nntereinanber. Geh beim, für ein Mädchen ist das Hemmstreichen im Walde nichts, sei doch vernünftig und geh!"
„Ja, ich will thun, wie Du sagst, aber erst sollst Du Alles hören, was ich Dir sagen muß. Es ist etwas Schreckliches, und ich hatte feine Ruhe und keinen Frieden mehr, bis ich Dich gesehen hab." Sie zog ihn zu fich auf den Boden zum Fuße des Kreuzes, lehnie den Kopf an das Holz und erzählte ihm in kurzen, abgebrochenen Sätzen ihre Geschichte. Wolfgang hörte erst widerstrebend, daun mit wachsendem Erstaunen zu. Athemlos saß er ba unb lauschte. Einmal stteß er einen lauten Ruf aus, faßte nach ihrer Haub uub stieß fie toieber zurück. Sie sprang auf, fiel bann auf ihre Kniee nieber unb rief:
„Schieße mich zusammen und wirf meinen Leichnam hinunter zu ihm."
Wolfgang hatte fich erhoben, sein Geficht war todteudleich, sie umklammerte seine Kniee unb stöhnte.
„Ob tobt ober lebenbig, ich gehöre zu Dir."
Achtzehntes Kapitel.
Am anbern Morgen kam Wolfgang ganz ver- änbert zum Frühstück. Seine Stim war in Falten gezogen, xnb sein Geficht erschien Ruth bleich. Sie sah ihn foischenb an. Er suchte ihren Blick zu meiden.
„Bist Du unwohl?" fragte sie und legte ihre Hand auf die feinige.
„Ja, ich habe etwas Kopfweh."
„Du warst wieder die ganze Nacht in den Bergen, Du übermüdest Dich."
„Es kann fein, magst recht haben."
„Wolfgang, ich habe Dir einen Vorschlag zu machen."
„Welchen?"
„Ich möchte eine kleine Reise unternehmen, würdest Du mich gern dabei begleiten?"
„Das ist ein guter Einfall von Dir, natürlich' gehe ich mit Freuden mit. Wohin willst Du denn eigentlich?"
Ich habe mir noch keinen Plan zurecht gemacht, was meinst Du wohl wäre lohnender, eine Tour durch Tirol ober Steiermark, ober in das Salzkammergut?"
„Ich glaube Tirol, es wäre am gemüthlichsten, am ungeniertesten dort."
„So bringen wir vorerst ein paar Wochen in Pa'tenttrchen zu. Pack zusammen, Wolfgang, übermorgen wird abgcreist."
Wirkheimer staunte über den plötzlichen Entschluß der Gräfin, tr konnte seinen Mißmuth darüber kaum v ibetgen. „Weißt Du, warum fie so Knall und Fall mit diesem Adonis flieht?" sagte er zu seinem spöttisch lachenden Bruder. „Sie ist eifersüchtig auf das verrückte Bauernmädchen, fie will ihn der Gefahr entziehen. Es ist zum Lachen ober auch zum Weinen, wie thöricht die Weiber find, wenn fie verliebt sind."
Ein mitleidiger Blick seines Bruders, den er auffing, machte ibn eirßtben. „Du meinst," sagte er halblaut, „die Männer find kaum anders in einem solchen Falle. Ich gäbe zum Beispiel einen glänzenden
Beweis meiner Thorheit, daß ich mich so der Gräfin wegen quäle. Ein Blick im Spiegel könnte belehren, baß meine Liebe zu ihr an Wahnsinn streift. Solch ein Mann wie ich, ber sich vor den übrigen Menschen verbergen muß, nm fie nicht zu erschrecken! Ein mittelloser, penfionirter Lehrer, der ihr nichts bieten kann als sein Herz, denkt mit zärtlicher Sehnsucht an die reizende, hochgestellte Fran. Ja, Bruder, Du hast recht, ich bin ein Narr."
Kurz vor der Abreise erhielt Wolfgang einen Brief. Er erbrach und las ihn in Gegenwart Ruths und seufzte.
„Was ists? hast Du unangenehme Nachrichten?" fragte fie besorgt.
„Der Brief ist von meinem jüngsten Bruder Titus. Er schreibt mir, daß Thekla sehr krank gewesen, daß sie es mir aber verschwiegen hätten, weil — fie dachten natürlich, daß ich gleich zu ihnen geeilt wäre. Es geht zwar jetzt besser, aber bie Rekonvalescentin ist noch sehr schwach, unb der Arzt meint, fie wird sich nur schwer erholen."
„Die Arme," rief Ruth mit warmer Theilnahme, „da fällt mir ein, glaubst Du nicht, daß sie hierher könnte? die hiesige Lust bekäme ihr sicher gut."
„O, Du liebe, gute Ruth," rief er fie umarmend und ihr zäitlich in die Augen sehend.
Sie em wand sich ihm. „Denken wir vor allem an Deine Schwester, was ist also da zu machen?"
„Wenn Du so gütig bist, sie hierher zu lassen, wäre dies allerdings ein großes Glück für sie, unb ba fie so schwach ist, so erlaubst Du vielleicht, baß sie zur Pflege ihre Schwestern mitnehmen darf."
„Alle, alle sollen kommen," rief Ruth.
„Das geht nicht ber Knaben wegen."
(Fortsetzung folgt.)